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Firefox 127 gewährt Host-Berechtigungen bei Installation von MV3-Erweiterungen

07. Mai 2024 um 20:40

Sogenannte Host-Berechtigungen sind seit dem Manifest v3 für Firefox-Erweiterungen grundsätzlich optional. Ab Firefox 127 werden die Host-Berechtigungen automatisch bei Installation der Erweiterung gewährt.

Entwickler von Browser-Erweiterungen nutzen die sogenannte WebExtension-Architektur. Dabei gibt es die ältere Version des Standards, das sogenannte Manifest v2 (MV2), und dessen Weiterentwicklung, das Manifest v3 (MV3). Firefox unterstützt seit Veröffentlichung von Firefox 109 im Januar 2023 das Manifest v3 zu großen Teilen.

Ein wesentlicher Unterschied für MV3-Erweiterungen ist, dass Host-Berechtigungen, also Berechtigungen, welche für bestimmte Domains gelten, grundsätzlich optional sind, vom Nutzer also jederzeit deaktiviert werden können. Entwickler von Erweiterungen müssen dies berücksichtigen und sollten auch eine einfache Möglichkeit zur Aktivierung bereitstellen. Ansonsten müssen Nutzer die Berechtigungen umständlicher über die Add-ons-Verwaltung (about:addons) gewähren.

Dies kann zum Beispiel so aussehen:

Manifest v3 (MV3) Host-Berechtigung

Mit Firefox 127 führt Mozilla eine wichtige Änderung für MV3-Erweiterungen ein: Während Host-Berechtigungen mit dem MV2 noch automatisch bei Installation gewährt worden sind, ist dies seit dem MV3 nicht mehr der Fall. Ab Firefox 127 werden Host-Berechtigungen auch für MV3-Erweiterungen automatisch bei Installation gewährt.

Die Empfehlung für Erweiterungs-Entwickler lautet aus den genannten Gründen dennoch weiterhin ausdrücklich, nicht gewährte Berechtigungen zu berücksichtigen. Auch ist zu bedenken, dass zusätzliche Host-Berechtigungen, welche mit einem Update nachgereicht werden, aktuell nicht automatisch gewährt werden.

Bei der Änderung handelt es sich um eine temporäre Lösung, bis Mozilla einen verbesserten Installations-Ablauf bereitstellen kann, für den Mozilla mehr Zeit benötigt. Auch umgeht diese temporäre Lösung Einschränkungen, die es derzeit noch für MV3-Erweiterungen auf Android gibt. Die Änderung betrifft sowohl Firefox für den Desktop als auch für Android.

Firefox 127 erscheint nach aktueller Planung am 11. Juni 2024.

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Einfacher Ollama-Speed-Benchmark

07. Mai 2024 um 16:45

Die Geschwindigkeit bei der lokalen Ausführung großer Sprachmodelle (LLMs) wird in Zukunft zu einem entscheidenden Kriterium für die CPU/GPU-Auswahl werden. Das gilt insbesondere für Software-Entwickler, die LLMs lokal nutzen möchten anstatt alle Daten an Anbieter wie ChatGPT in die Cloud zu übertragen.

Umso verblüffender ist es, dass es dafür aktuell kaum brauchbare Benchmarks gibt. In Anknüpfung an meinen Artikel Sprachmodelle lokal ausführen und mit Hilfe des Forum-Feedbacks habe ich die folgende Abbildung zusammengestellt.

Textproduktion in Tokens/s bei der lokalen Ausführung von llama2 bzw. llama3

Die Geschwindigkeit in Token/s wird — zugegeben unwissenschaftlich — mit der Ausführung des folgenden Kommandos ermittelt:

ollama run  llama2 "write a python function to extract email addresses from a string" --verbose

oder

ollama run  llama3 "write a python function to extract email addresses from a string" --verbose

Bei den Tests ist llama3 um ca. 10 Prozent langsamer als llama2, liefert also etwas weniger Token/s. Möglicherweise liegt dies ganz einfach daran, dass das Sprachmodell llama3 in der Standardausführung etwas größer ist als llama2 (7 versus 8 Mrd. Parameter). Aber an der Größenordnung der Ergebnisse ändert das wenig, die Werte sind noch vergleichbar.

Beachten Sie, dass die im Diagramm angegebenen Werte variieren können, je nach installierten Treiber, Stromversorgung, Kühlung (speziell bei Notebooks) etc.

Helfen Sie mit! Wenn Sie Ollama lokal installiert haben, posten Sie bitte Ihre Ergebnisse zusammen mit den Hardware-Eckdaten im Forum. Verwenden Sie als Sprachmodell llama2 bzw. llama3 in der Defaultgröße (also mit 7 bzw. 8 Mrd. Parameter, entspricht llama2:7b oder llama3:8b). Das Sprachmodell ist dann ca. 4 bzw. 5 GByte groß, d.h. die Speicheranforderungen sind gering. (Falls Sie das LLM mit einer dezidierten GPU ausführen, muss diese einen ausreichend großen Speicher haben, in dem das ganze Sprachmodell Platz findet. Je nach Betriebssystem sind u.U. zusätzliche Treiber notwendig, damit die GPU überhaupt genutzt wird.)

Ich werde das Diagramm gelegentlich mit neuen Daten aktualisieren.

NocoDB Tutorial Teil 2 - Felder erstellen mit verschiedenen Datentypen

07. Mai 2024 um 16:00

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In diesem Video zeigt Jean, wie man in im Open-Source-Tabellenmanagementprogramm NocoDB Felder erstellt und erklärt die verschiedenen Datenformate.
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13:15 Verabschiedung


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Linux Q&A - Hauke und Jean beantworten Eure Fragen! - Live

07. Mai 2024 um 19:25

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Heute Abend klären wieder Hauke und Jean Deine Fragen live!
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Open-Source-Bildbearbeitung: GIMP 2.10.38 mit besserer Unterstützung für (Zeichen-)Tablets

07. Mai 2024 um 08:22

Die freie Bildbearbeitungsoftware GIMP bringt in der neuesten Version 2.10.38 einige Neuerungen, unter anderem eine verbesserte Unterstützung für (Zeichen-)Tablets unter Windows. Darüber hinaus soll die als „Stable“ gekennzeichnete Aktualisierung die häufig gewünschte Rückportierungen von GTK3 zu GTK2 mitbringen.

Red Hat Enterprise Linux 9.4 veröffentlicht

Von:MK
07. Mai 2024 um 06:15

Red Hat hat die allgemeine Verfügbarkeit von Red Hat Enterprise Linux 9.4 bekannt gegeben, das als viertes Update der neuesten Betriebssystemserie von Red Hat Enterprise Linux 9 neue und verbesserte Funktionen einführt. Zu den Highlights von Red Hat Enterprise Linux 9.4 gehören die Möglichkeit, benutzerdefinierte Dateien für das SCAP-Sicherheitsprofil einem Blueprint hinzuzufügen, die Unterstützung für...

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Website-Builder Solo von Mozilla: Website kann jetzt mit eigener Domain genutzt werden

06. Mai 2024 um 19:40

Solo ist ein Ende des vergangenen Jahres vom Mozilla Innovation Studio angekündigter Website-Builder, der auf Künstliche Intelligenz (KI) und einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt. Die damit erstellte Website kann jetzt mit einer eigenen Domain verbunden werden. Ebenfalls ist es möglich, direkt aus Solo heraus eine Domain zu vergünstigten Konditionen zu erwerben.

Im Rahmen der Innovation Week im Dezember 2023 hatte das Mozilla Innovation Studio Solo angekündigt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Website-Builder mit Fokus auf Selbständige, der auf generative Künstliche Intelligenz für einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt.

Jetzt Website-Builder Solo von Mozilla testen

Seit dem Start hat Mozilla einige Funktionen ergänzt. Zuletzt hatte ich im April über Neuerungen berichtet. Mit der nun veröffentlichten Version 0.92 ist es möglich, die mit Solo erstellte Website optional nicht mehr nur über die Solo-Domain, sondern über eine eigene Domain oder auch Subdomain aufzurufen.

Für einige Hoster kann Solo sogar die Einrichtung automatisch übernehmen. Ansonsten kann der Nutzer aber auch die manuelle Konfiguration auswählen, für welche Solo genau auflistet, welche DNS-Einträge vorzunehmen sind.

Für den Nutzer ist die Verwendung einer eigenen Domain kostenlos, sofern man bereits eine Domain besitzt.

Alternativ kann auch direkt aus Solo heraus der Prozess gestartet werden, eine Domain zu erwerben. Dafür arbeitet Mozilla mit IONOS zusammen. Dabei verspricht Mozilla aufgrund seiner Beziehung zu IONOS sogar einen „erheblichen Rabatt für viele Domains“.

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Programmiersprache: Rust 1.78 steht bereit

05. Mai 2024 um 19:22

Kurz notiert: Die Programmiersprache Rust steht ab sofort in Version 1.78 bereit.

Die Programmiersprache Rust wurde planmäßig in Version 1.78 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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LLW 2024: A forum for difficult legal topics of Free Software in Gothenburg

05. Mai 2024 um 23:00

LLW 2024: A forum for difficult legal topics of Free Software in Gothenburg

For the second year in a row, the Swedish city of Gothenburg hosted an edition of the Free Software Legal & Licensing Workshop (LLW), the annual conference for Legal Network members. The 2024 edition brought new faces and great discussions and presentations on current legal and licensing issues related to technological developments such as AI.

Under a sunny and blue sky, the beautiful Swedish city of Gothenburg once again hosted FSFE’s Free Software Legal & Licensing Workshop (LLW), a two and a half day conference for members of the Legal Network community to meet face-to-face and share legal expertise in a safe space. It was great to have attendees engaging with the speakers in interesting legal discussions, as well as to see them use the venue to engage in impromptu discussions on legal theory, policy, and case law related to Free Software topics. This shows how valuable this conference has become for Free Software legal professionals, who arrived from Europe, the Americas, and Asia, and the importance of a healthy community to encourage discussion of the most current Free Software legal topics and to network in order to build a culture of knowledge exchange in the legal sector.

Discussion, even controversial, can help legal experts to make better decisions while accomplishing the mission of empowering users to control technology. Good examples are Artificial Intelligence and Machine Learning, that continued to be hot topics during this year’s edition, with a number of discussions on the conference agenda touching on the legal ramifications of AI developments on software and licensing.

Nevertheless, there were many other developments from the past year for attendees to discuss as well, from new legislative initiatives and case law in various jurisdictions within and outside the European Union, to presentations to introduce various community-initiated compliance tools, to conversations about more philosophical ideas regarding Free Software and community.

"I have been working for 2 years in this field now. In the past 2 days I learnt more on those topics than in the 2 years before", said one participant in LLW 2024

This conference also gives newcomers who may be a little shy about participating in discussions on the mailing list a chance to introduce themselves and meet various more established members of the community in person. The FSFE believes in the importance of supporting young professionals, which is why this conference also offers a mentoring programme, so that experienced members can help integrate newcomers into the Free Software legal community, as well as to help them build professional connections and expertise.

We appreciate all Legal Network members who took the time to participate in person and hope to see them again next year. It is extremely heartening for us to see the Free Software legal community grow in strength and knowledge with regular meetings like the LLW.

We want to thank our sponsors: Intel, Red Hat, Microsoft, Amazon, Bosch, Ericsson, Siemens, Volvo, Bird & Bird, Google, the law firm Heuking, and the Open Invention Network.

The Legal Network

The Legal Network is a neutral, non-partisan group of experts in different fields involved in Free Software legal issues. Currently the Legal Network has over 400 participants from different legal systems, academic backgrounds and affiliations.

The aim of the Legal Network is to promote discussion and foster better knowledge of the legal constructs that back Free Software. The conversations on the Legal Network are intended to be dynamic, thought-provoking, and up to speed with the most recent developments.

The Legal Network is a safe space to promote legal knowledge about Free Software so that companies can make strategic decisions about Free Software development based on an understanding of how Free Software licensing and other related legal issues work. This allows Free Software developers and legal professionals who work within larger companies to continue to contribute to software freedom.

Admission to the Legal Network is restricted, and the discussions held there are confidential. Nevertheless, this does not mean that the content of the mailing list is contained away from the larger Free Software community. The Chatham House Rule applies to all discussions on the Legal Network mailing list and at Legal Network events, which enables members to use the information received, but not to reveal the identity nor the affiliation of the speaker or any of the participants involved in the discussion.

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