Firefox besitzt ein integriertes VPN, welches den Anwender nichts kostet. Normalerweise gibt es hierfür eine Auswahl aus fünf Standorten und ein Nutzungslimit von 50 GB pro Monat. Bis zum 31. August entfällt das Nutzungslimit und es kann ein Standort aus 28 Ländern gewählt werden.
Firefox besitzt eine kostenlose VPN-Integration für Windows, macOS und Linux. Dabei stehen 50 GB pro Monat zur Verfügung, um die echte IP-Adresse zu verbergen und den Internetverkehr über einen sicheren Proxy-Server zu leiten. Die Nutzung wird an jedem Monatsersten zurückgesetzt. Einzige Voraussetzung ist ein kostenfreies Mozilla-Konto. Zur Auswahl stehen Server in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, USA und Kanada.
Ab sofort und bis zum 31. August 2026 entfällt das Nutzungslimit, Firefox-Nutzer können das VPN in der Zeit also unbegrenzt verwenden. Außerdem wurde die Standortauswahl auf 28 Länder erweitert. Die zusätzlichen Länder sind: Australien, Belgien, Bulgarien, Chile, Dänemark, Finnland, Irland, Italien, Kolumbien, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien, Südafrika und Thailand.
Ab dem 1. September 2026 wird dann wieder das Nutzungslimit von 50 GB pro Monat und die bisherige Auswahl von fünf Standorten greifen. Wer dauerhaft unlimitierten Zugang, eine Auswahl aus ca. 500 Servern in über 30 Ländern und einen systemweiten Schutz haben möchte, der nicht nur in Firefox greift, findet mit dem kostenpflichtigen Mozilla VPN eine Lösung.
Ein Problem wurde behoben, bei dem Firefox bei bestimmten sehr alten GPU-Modellen nicht länger die Hardwarebeschleunigung nutzte.
Eine Absturzursache in Zusammenhang mit Barrierefreiheits-Diensten wurde korrigiert, von der aussschließlich deutlich veraltete Versionen von Windows 10 betroffen waren.
Firefox auf Windows reagierte unter Umständen nicht mehr nach Verwendung der Zurück- und Vorwärtsschaltflächen.
Diverse Anpassungen für das in Firefox integrierte VPN wurden vorgenommen.
Außerdem gab es Verbesserungen der Webkompatibilität.
Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Nun wurde der Enterprise Policy Generator 10.0 veröffentlicht. Die neueste Version erlaubt nun sogar den Import bestehender policies.json-Dateien, um diese im Enterprise Policy Generator weiter bearbeiten zu können.
Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Erstellung der Datei „policies.json” für die Konfiguration von Firefox. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert. Dank dieser Erweiterung ist kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig und Administratoren können sich die gewünschten Richtlinien einfach zusammenklicken.
Neuerungen vom Enterprise Policy Generator 10.0
Erst im April erschien mit dem Enterprise Policy Generator 8.0 nach über sechs Monaten Entwicklung das größte Update seit Bestehen der Erweiterung, welches die Erweiterung unter der Haube von Grund auf neu entwickelte und viele Neuerungen brachte. Der Enterprise Policy Generator 9.0 brachte ein komplett neues Design und weitere nützliche Verbesserungen, welche die Benutzererfahrung signifikant verbesserten. Und dank der neuen Architektur war es möglich, ein weiteres Mal nachzulegen und den Enterprise Policy Generator 10.0 mit einer bedeutenden Neuerung zu veröffentlichen, welche mit der alten Code-Basis nicht umsetzbar gewesen wäre.
Import der Datei policies.json
Bereits in der Vergangenheit war es möglich, mit dem Enterprise Policy Generator erstellte Konfigurationen zu speichern, wieder zu laden und auch, diese zu exportieren und wieder zu importieren. Hierfür wird ein eigenes Dateiformat genutzt, sodass in den exportierten Konfigurationen genau festgehalten werden kann, welche Felder in der Oberfläche wie gesetzt worden sind, sowie weitere Meta-Informationen wie der Name der Konfiguration oder der Zeitpunkt der Erstellung.
Ein häufig gewünschtes Feature war es, bereits vorhandene policies.json-Dateien importieren zu können, wie sie von Firefox genutzt werden. Die Schwierigkeit hierbei ist, dass Firefox respektive die Datei policies.json keinerlei Informationen über den Aufbau des Enterprise Policy Generators besitzt. Der Enterprise Policy Generator 10.0 führt ein intelligentes System ein, welches den Weg von der Richtlinie zur passenden Erweiterungs-Option rückwärts nachbildet.
Das Beste für den Anwender: Dieser muss sich beim Import keine Gedanken darüber machen, ob nun eine .policy-Datei vom Enterprise Policy Generator oder eine Datei policies.json hochgeladen wird. Der Enterprise Policy Generator erkennt automatisch das Format und wählt den entsprechenden Pfad der Erweiterung.
Und sollte eine Datei policies.json einmal eine Richtlinie oder eine Option beinhalten, die der Enterprise Policy Generator nicht erkennt, ist dies kein Problem. Dann werden einfach alle bekannten Richtlinien und Optionen importiert und ein Bericht zeigt an, was nicht importiert werden konnte.
Warnung vor unsicheren Richtlinien
Bestimmte Richtlinien wie die zur Deaktivierung von Firefox-Updates können die Sicherheit gefährden. Aus diesem Grund zeigt der Enterprise Policy Generator bei ausgewählten Richtlinien nun eine Warnung an, bei denen bereits die Aktivierung ein potenzielles Sicherheits-Risiko darstellt. Richtlinien, bei denen die Sicherheit von der ausgewählten Einstellung abhängt, zeigen in dieser Version noch keine Warnung an. Dies wäre eine denkbare Verbesserung für die Zukunft.
Große Verbesserungen der Developer Experience
Ein großer Fokus in dieser Version lag auch auf der Verbesserung der sogenannten Developer Experience, um es vor allem anderen Entwicklern zu erleichtern, zu zukünftigen Updates beizutragen.
So gibt es nun erstmals eine ausführliche Dokumentation zur Ergänzung neuer Richtlinien und Richtlinien-Optionen.
Bereits in der Vergangenheit gab es im Projekt sogenanntes „Linting” zur statischen Code-Analyse von HTML, CSS, JavaScript, JSON inklusive Validierung der Richtlinien-Konfiguration gegen ein definiertes JSON-Schema. Dieses wurde um einen weiteren Linter ergänzt, um auf fehlende Übersetzungen oder unterschiedliche Bezeichnungen in Übersetzungs-Dateien aufmerksam zu werden.
Außerdem wurde eine umfangreiche Test-Suite entwickelt, welche Fehler in der weiteren Entwicklung aufdecken soll. Dafür gibt es eine Sammlung, bestehend aus vielen unterschiedlichen policies.json-Dateien, die alle möglichen Szenarien abdeckt. Der Test-Runner importiert die jeweilige policies.json-Datei in ein temporäres Firefox-Profil, generiert daraus die JSON-Ausgabe in der Erweiterung, speichert und lädt die Konfiguration und führt anschließend noch einen Export und Import der EPG-Konfiguration durch. Damit werden auf Basis von jeweils einer Datei alle Code-Pfade abgedeckt. Vollkommen automatisch im Hintergrund, das dafür erzeugte Firefox-Profil wird nach dem Durchlauf automatisch gelöscht.
Schließlich wurde noch die Konfiguration von URL-Feldern überarbeitet, um die Konfiguration erlaubter Protokolle zu vereinheitlichen und vereinfachen.
Fehler-Korrektur
Auch ein Fehler wurde im Enterprise Policy Generator 10.0 behoben. So ist in der WebsiteFilter-Richtlinie der Wert <all_urls> für Blockierungen und Ausnahmen erlaubt. Durch das Syntax-Highlighthing (nur bei Verwendung von Firefox 148 oder höher) kam es hierbei aber zu einem Fehler im erzeugten JSON.
Neue Unternehmensrichtlinien im Enterprise Policy Generator 10.0
Unterstützung für die Richtlinie DisableRemoteSettingsAndAcceptSecurityConsequences wurde hinzugefügt, um die Anwendung entfernter Einstellungen zu unterbinden.
Die FirefoxHome-Richtlinie wurde um die Weather-Option erweitert, um die Anzeige des Wetters auf der Firefox-Startseite zu kontrollieren.
Die ManagedBookmarks-Richtlinie wurde einmal erweitert, um auch javascript:-URIs für Lesezeichen zu erlauben, zum anderen wurde die favicon-Option ergänzt.
Die ExtensionSettings-Richtlinie wurde um die Optionen runtime_allowed_hosts sowie runtime_blocked_hosts erweitert.
Damit unterstützt der Enterprise Policy Generator 10.0 alle Richtlinien, die von Firefox bis einschließlich des kommenden Firefox 153 unterstützt werden.
Entwicklung unterstützen
Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features und neue Richtlinien zu implementieren.
Thunderbird steht nicht mehr nur für einen E-Mail-Client. Mit Thunderbird Pro steht ein kostenpflichtiges Zusatzangebot in den Startlöchern. Erste Nutzer haben mittlerweile einen Zugang erhalten. Dieser Artikel bietet ausführliche erste Einblicke in Thunderbird Pro.
Das ist Thunderbird Pro
Thunderbird ist vor allem für seinen kostenlosen E-Mail-Client für Windows, macOS und Linux bekannt. Seit November 2024 gibt es Thunderbird auch für Android, Thunderbird für iOS ist in Entwicklung. Doch dabei soll es nicht bleiben: Die MZLA Technologies Corporation möchte ein Ökosystem aus Clients und Diensten als Alternative zu denen der Tech-Giganten wie Google Mail und Microsoft Office 365 etablieren, welches Open Source ist.
Thunderbird Pro besteht aktuell aus drei Produkten: Thundermail ist ein eigener E-Mail-Dienst, Thunderbird Appointment ist ein Dienst zur gemeinsamen Terminfindung und Thunderbird Send ist ein Dienst zum Versenden von Dateien.
Kosten von Thunderbird Pro
Thunderbird Pro wird jährlich abgerechnet und kostet 72 Euro im Jahr – das entspricht sechs Euro im Monat. Zumindest für Nutzer, die jetzt eine Einladung erhalten haben, wurde direkt im Warenkorb ein Rabatt für das erste Jahr angerechnet. So wurden nur 57,60 Euro abgebucht. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um eine Vergünstigung speziell für die frühen Tester.
Thundermail
Thundermail unterstützt neben den traditionellen Protokollen IMAP und SMTP auch das modernere JMAP. Das Protokoll POP3 wird hingegen nicht unterstützt. Der Server-Standort ist Deutschland, mit entsprechenden Vorteilen für den Datenschutz.
Für E-Mails stehen 30 GB Speicherplatz zur Verfügung und es können bis zu 15 E-Mail-Adressen angelegt werden. Dabei handelt es sich jeweils um Alias-Adressen, es können also nicht mehrere Postfächer mit einem Account genutzt werden. Als Domain können @thundermail.com sowie @tb.pro verwendet werden. Außerdem können bis zu drei benutzerdefinierte Domains verknüpft werden.
Die Thundermail-Oberfläche zeigt den verbrauchten Speicherplatz sowie Anweisungen zur Einrichtung im E-Mail-Client der Wahl an. Eine Weboberfläche gibt es aktuell noch nicht, daran wird aber für die Zukunft gearbeitet.
Es gibt eine Einstellung zur Konfiguration des Anzeige-Namens sowie die Möglichkeit, ein App-Passwort für E-Mail-Clients ohne Thundermail-Login zu vergeben.
Die Einrichtung erfolgt in Thunderbird besonders einfach, da es hier eine eigene Schaltfläche zur Anmeldung mit einem Thundermail-Konto gibt. Dies trifft sowohl in Kürze auf Thunderbird für den Desktop als auch jetzt schon auf Thunderbird für Android zu. Grundsätzlich kann Thundermail aber mit jedem E-Mail-Client genutzt werden.
Thunderbird Appointment
Thunderbird Appointment bietet direkt zum Start die Möglichkeit an, einen Thundermail-Kalender, einen CalDAV-Kalender oder einen Google-Kalender zu verbinden. Danach werden grundlegende Informationen zur Verfügbarkeit abgefragt. In einem nächsten Schritt kann noch eine Verknüpfung mit der Meeting-App Zoom hergestellt werden.
Danach landet der Benutzer im Dashboard, worüber alle Termin-Buchungen zu sehen sind. Auch zum Ändern der Verfügbarkeiten, bestehender Buchungen sowie zum Kopieren des Buchungslinks gibt es hier schnelle Möglichkeiten.
Die Verfügbarkeiten lassen sich noch einmal detaillierter konfigurieren, inklusive einem anpassbaren Buchungslink.
In den Einstellungen von Thunderbird Appointment lässt sich unter anderem einstellen, mit welchem Tag die Woche beginnt, das Farbschema sowie die Sprache. Neben Englisch wird auch schon Deutsch unterstützt.
Die Buchungslinks können von jedem genutzt werden, auch von Nutzern, die selbst kein Nutzer von Thunderbird Pro sind.
Thunderbird Send
Thunderbird Send nutzt eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, sodass niemand außer Absender und Empfänger die versendeten Dateien betrachten kann. Aus diesem Grund besteht der erste Schritt darin, einen Wiederherstellungsschlüssel zu generieren.
Wie bei Thundermail zeigt auch Thunderbird Send im Dashboard ganz oben den belegten Speicherplatz an. Hier stehen 60 GB zur Verfügung.
Standardmäßig werden die Dateien nach 14 Tagen gelöscht, man kann aber auch kürze oder längere Zeiträume auwählen – oder Dateien dauerhaft zur Verfügung stellen. Optional ist es außerdem möglich, den Download mit einem Passwort zu schützen.
Der Download ist natürlich auch wieder für Nutzer möglich, die kein Thunderbird Pro verwenden.
Wird die dazugehörige Erweiterung für Thunderbird installiert, ist es außerdem möglich, Anhänge in E-Mails direkt aus Thunderbird heraus in einen Link für Thundermail umzuwandeln.
Flächendeckende Verfügbarkeit
Aktuell muss man sich noch auf eine Warteliste setzen lassen. Thunderbird Pro soll noch in diesem Jahr für alle interessierten Nutzer geöffnet werden.
Mozilla hat einen neuen Dienst in Firefox integriert, der auf bequeme Weise das Teilen mehrerer Tabs, ganzer Lesezeichen-Ordner oder Tab-Gruppen erlaubt. Für die ersten Nutzer geht es bereits mit Firefox 152 los.
Das Teilen einzelner Links mit anderen Menschen ist in der Regel kein Problem. Man kopiert die URL zum Beispiel aus der Adressleiste und schickt diesen auf dem gewünschten Weg an eine andere Person. Etwas komplizierter wird es, wenn mehrere Links involviert sind. Natürlich kann man jeden Link einzeln kopieren und weiterschicken. Aber je mehr Links es sind, desto mehr Zeit nimmt dies in Anspruch.
Ein neuer Dienst, den Mozilla in Firefox integriert hat, schafft hier Abhilfe. Sobald mehrere Tabs markiert sind, steht ein neuer Eintrag im Kontextmenü zur Verfügung. Auch Tab-Gruppen sowie Lesezeichen-Ordner erhalten eine Schaltfläche. Über diese wird ein einzelner Link generiert, der dann mit anderen geteilt werden kann. Der Link ist sieben Tage lang gültig. Danach funktioniert dieser nicht mehr.
Nutzer, welche den geteilten Link aufrufen, sehen eine Übersichtsseite mit allen geteilten Websites. Diese können darüber dann aufgerufen werden. Selbstverständlich funktioniert dies auch für Nutzer, die keinen Firefox verwenden.
Mozilla beginnt mit der Ausrollung dieses neuen Features bereits mit Firefox 152, der nach aktueller Planung am 16. Juni 2026 erscheinen wird – dann allerdings erst für zwei Prozent der Nutzer, die Firefox in amerikanischem Englisch nutzen.
Firefox 151.0.3 korrigiert das seit dem letzten Update deutlich zu große VPN-Symbol in der Navigationssymbolleiste.
Die Anpassungen der chinesischen Distribution von Firefox werden ab sofort ignoriert, nachdem Mozilla seine chinesische Tochtergesellschaft „Beijing Mozilla Online Ltd.” bereits Ende des vergangenen Jahres abgewickelt hatte.
Eine mögliche Absturzursache unter Linux wurde behoben, ebenso wie ein Webkompatibilitätsproblem sowie zwei Sicherheitslücken.
Mit Thunderbird 19 für Android ist es möglich, die verfügbaren Aktionen in den Benachrichtigungen zu konfigurieren. Dies schließt die Anzahl der möglichen Aktionen (keine bis zu drei), die Art der Aktionen sowie die Reihenfolge ein. Thunderbird wurde außerdem für die Einrichtung von Thundermail vorbereitet, dem kommenden E-Mail-Dienst der Thunderbird-Entwickler. Die Schriftgröße in den E-Mails passt sich darüber hinaus jetzt der eingestellten Schriftgröße des Gerätes an. Ansonsten bringt auch Thunderbird 19 wieder eine Reihe von Fehlerkorrekturen und Detail-Verbesserungen unter der Haube.
Mozilla hat Version 2.37 seiner VPN-Clients für das Mozilla VPN veröffentlicht. Neben der Entfernung von Telemetrie in allen Clients bringt die neue Version vor allem für Apple-Nutzer einige Neuerungen.
Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.
Mit dem Mozilla VPN 2.37 hat Mozilla Telemetrie aus seinen VPN-Clients weitestgehend entfernt. Übrig geblieben ist lediglich eine Diagnostik für Programmabstürze, wofür die bisherige Option weiterhin bestehen bleibt.
Auf iOS kann das Mozilla VPN jetzt via Siri aktiviert und deaktiviert werden. Außerdem kann das Ein- und Ausschalten über die Shortcuts-App von iOS automatisiert werden.
Außerdem auf iOS möglich ist es nun, einen Schalter zum Kontrollzentrum oder dem Sperrbildschirm hinzuzufügen. Auf den neuesten iPhones ist es möglich, das Mozilla VPN als Funktion der Aktionsschaltfläche zu wählen.
Auf macOS werden jetzt auch Nur-IPv6-Netzwerke unterstützt.
Unter Linux mit Gnome und Wayland wurde ein Problem mit den Fensterdekorationen behoben. Ebenso unter Linux behoben wurden Probleme, die in Nur-IPV6-Netzwerken während der Verwendung von Multi-Hop auftreten konnten.
Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 151.0.1 ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.
Neuerungen von Thunderbird 151.0.1
Mit Thunderbird 151.0.1 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht und behebt damit ein Problem beim Weiterleiten von Exchange-Nachrichten.
Ein Problem unter macOS wurde behoben, bei dem Smartcards und Sicherheitsschlüssel Zertifikate nicht automatisch laden konnten.
Situationen, die bei Verwendung der geteilten Ansicht von Tabs zu einem unerwarteten Schließen von Tabs führen konnten, wurden korrigiert.
Es wurde ein Problem behoben, bei dem das Zwischenspeichern neuer Inhalte nicht mehr funktionierte, sobald der Festplatten-Cache voll war. Dies konnte dazu führen, dass Ressourcen bei jedem Besuch erneut aus dem Netzwerk heruntergeladen wurden.
Ein möglicher Absturz unter Windows wurde behoben, der bei Eingabe von vereinfachtem Chinesisch mit der Sogou-Eingabemethode auftrat. Außerdem wurde ein Absturz behoben, der Nutzer von macOS 26.5 betroffen hat.
Eine Reihe von Webkompatibilitätsproblemen wurden gelöst.
Auch in Zusammenhang mit dem KI-Feature Smart Window sowie der VPN-Integration wurden noch einmal Verbesserungen vorgenommen.
Leider hat das Update auf Firefox 151.0.2 eine Regression eingeführt, die dafür sorgt, dass die VPN-Schaltfläche in der Navigationssymbolleiste viel zu groß erscheint. Eine Korrektur hierfür befindet sich bereits in Arbeit.
Nur zwei Tage nach Veröffentlichung von Firefox 150 hat Mozilla Firefox 151.0.1 veröffentlicht. Behoben werden damit Abstürze, welche nur auf Systemen mit einer Raptor Lake CPU von Intel auftreten. Außerdem wurde ein Problem in Zusammenhang mit der Web Serial API behoben.
Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 151 eine neue Version seines Open Source E-Mail-Clients für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht.
Neuerungen von Thunderbird 151
Mit Thunderbird 151 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.
Details des OAuth-Anbieters für EWS-Konten können überschrieben werden. Aufgaben können nach Erstellungs- oder Änderungsdatum sortiert werden. Verbesserungen gab es für die Anmeldung mit den kommenden Thundermail-Konten.
Ansonsten bringt die neue Version wie immer weitere kleinere Verbesserungen und eine ganze Reihe von Fehlerkorrekturen, welche sich wie immer in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen. Auch Sicherheitslücken wurden im neuesten Update wieder behoben.
Mozilla hat Firefox 151 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.
Mit Firefox 149 hat Mozilla damit begonnen, eine VPN-Integration in Firefox für Windows, macOS und Linux auszurollen. Dabei stehen 50 GB pro Monat zur Verfügung, um die echte IP-Adresse zu verbergen und den Internetverkehr über einen sicheren Proxy-Server zu leiten. Die Nutzung wird an jedem Monatsersten zurückgesetzt. Einzige Voraussetzung ist ein kostenfreies Mozilla-Konto.
Ab Firefox 151 ist es möglich, aus einem von fünf möglichen Standorten zu wählen. Neben den USA stehen auch Server in Deutschland, Großbritannien, Frankreich sowie Kanada zur Verfügung.
Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen ausgerollt.
Private Sitzung per Knopfdruck löschen
Private Fenster haben eine Schaltfläche erhalten, um die private Sitzung zu löschen und mit einer ganz frischen Sitzung zu starten. Das erspart das ansonsten notwendige Schließen und erneute Öffnen eines privaten Fensters.
Verbesserter Fingerabdruck-Schutz
Firefox 151 verbessert den Schutz gegen den digitalen Fingerabdruck in der Standard-Konfiguration seines Tracking-Schutzes. Dadurch verringert sich nach Angaben von Mozilla die Anzahl der Nutzer, die mit gängigen Fingerabdruck-Techniken eindeutig identifiziert werden können, um durchschnittlich etwa 14 % und unter macOS um etwa 49 %.
Zusammenfügen von PDF-Dateien
Der PDF-Betrachter erlaubt seit Firefox 150 das Löschen, Kopieren, Verschieben und Exportieren einzelner Seiten einer PDF-Datei. Firefox 151 ergänzt dies um die Möglichkeit, mehrere PDF-Dateien zusammenzufügen.
Backup-Funktion auf Linux
Die Backup-Funktion von Firefox, welche für Nutzer von Windows bereits standardmäßig aktiviert war, steht jetzt auch Linux-Nutzern zur Verfügung. Eine Wiederherstellung von Firefox-Daten ist auch plattformübergreifend möglich.
Außerdem werden jetzt auch benutzerdefinierte Hintergrundbilder für die Firefox-Startseite mit gesichert.
Sidebar-Verbesserungen
Wurde der Sidebar-Launcher ausgeblendet, verschwindet dieser ab sofort nach Öffnen und Schließen einer Sidebar wieder und bleibt nicht weiterhin sichtbar.
In der Chronik-Sidebar lassen sich jetzt auch mehrere Einträge markieren und gleichzeitig löschen.
In der Sidebar für synchronisierte Tabs gibt es nun ein Kontextmenü für die Überschriften mit den Gerätenamen, um darüber unter anderem alle Tabs vom jeweiligen Gerät öffnen zu können.
Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer
Auch in Firefox 151 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 151 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.
Sonstige Endnutzer-Neuerungen in Firefox 151
Die Standard-Startseite von Firefox hat kleinere Design-Anpassungen sowie eine größere Auswahl von Hintergrundbildern erhalten.
Die Chronik-Einträge auf der Seite Firefox View haben die Option „Diese Website vergessen” erhalten. Außerdem öffnen Links aus Firefox View bei gedrückter Strg-Taste (macOS: Cmd) nun in einem Hintergrund-Tab.
Die Seite zur lokalen Übersetzung beliebiger Texte, welche via about:translations zugänglich ist, ist jetzt auch über das Anwendungsmenü von Firefox zu erreichen.
Das Speichern und automatische Ausfüllen von Adressen ist nun auch für Nutzer in den Niederlanden möglich.
Via about:keyboard lässt sich jetzt ein Tastatur-Kurzbefehl zum Duplizieren eines Tabs festlegen.
Die Standortbestimmung unter Windows berücksichtigt nun die vom Benutzer festgelegten Windows-Standortberechtigungen, anstatt diese zu überschreiben, wenn der Benutzer einer Seite die Standortberechtigung erteilt. Firefox fordert den Benutzer auf, die Windows-Berechtigung zu aktivieren, falls dies erforderlich ist.
Unter macOS lassen sich URLs, die über Apples Universal Clipboard von iOS-Geräten kopiert wurden, nun korrekt in Firefox einfügen. Außerdem erwenden Dropdown-Menüs auf Webseiten jetzt den nativen macOS-Menüstil, sodass sie in Aussehen und Verhalten dem Rest des Systems entsprechen.
Es wurde ein Problem unter macOS behoben, bei dem maximierte Firefox-Fenster nach einem Neustart in Umgebungen mit mehreren Bildschirmen auf dem falschen Bildschirm wieder geöffnet wurden. Und die Farbverwaltung für kopierte und eingefügte Bilder unter macOS wurde verbessert.
Erweiterungen und Themes werden jetzt auch dann korrekt wiederhergestellt, wenn das Profil an einen anderen Ort verschoben oder auf einem anderen Betriebssystem geöffnet wird.
In der seit Firefox 149 neu implementierten optionalen Suchleiste wird via Shift + Enter jetzt wieder die eingestellte Suchmaschine geöffnet, wenn kein Suchbegriff eingegeben ist.
Im Menü von Tabgruppen wurde die Option hinzugefügt, die URLs aller Tabs in dieser Gruppe zu kopieren.
Verbesserungen der Webplattform
Websites müssen ab sofort eine Berechtigung anfragen, wenn sie sich mit Geräten im lokalen Netzwerk verbinden wollen. Bislang war dies bereits für Nutzer der Fall, welche den strengen Schutz vor Aktivitätenverfolgung aktiviert haben. Nun gilt dies auch in der Standard-Konfiguration.
Die Darstellung von absolut positionierten Elementen in mehrspaltigen Containern und beim Drucken wurde verbessert, wodurch eine genauere Positionierung und Aufteilung erzielt wird.
Dies war nur eine kleine Auswahl. Auch für Entwickler von Firefox-Erweiterungen gab es Änderungen. Weitere Verbesserungen der Webplattform und für Erweiterungsentwickler lassen sich wie immer in den MDN Web Docs nachlesen.
Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Keine zwei Monate nach dem größten Update seit Bestehen der Erweiterung wurde nun ein weiteres großes Update veröffentlicht, welches ein komplett neues Design, nützliche Verbesserungen der User Experience sowie eine bessere Verwaltung gespeicherter Konfigurationen bringt.
Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Erstellung der Datei „policies.json” für die Konfiguration von Firefox. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert. Dank dieser Erweiterung ist kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig und Administratoren können sich die gewünschten Richtlinien einfach zusammenklicken.
Neuerungen vom Enterprise Policy Generator 9.0
Vor weniger als zwei Monaten wurde der Enterprise Policy Generator 8.0 veröffentlicht, in welchem über sechs Monate Entwicklung steckten, um diesen unter der Haube von Grund auf neu zu entwickeln. Mit dem Enterprise Policy Generator 8.1 folgte ein Stabilitäts-Update, um sowohl neue Fehler als auch schon länger bestehende Sonderfälle zu korrigieren. Für den Enterprise Policy Generator 9.0 konnte auf dieser neuen technischen Basis aufgebaut werden, was es ermöglichte, in sehr kurzer Zeit zahlreiche Verbesserungen auszuliefern.
Komplett neues und modernes Design
Bereits der Enterprise Policy Generator 8.0 brachte gezielte Verbesserungen des bestehenden Designs, um dieses weniger altbacken wirken zu lassen und gleichzeitig die barrierefreie Nutzung stark zu verbessern.
Der Enterprise Policy Generator 9.0 geht mehrere Schritte weiter. So wurde die Benutzeroberfläche nun grundlegend überarbeitet, was die Nutzung der Erweiterung zu einem angenehmeren Erlebnis macht. Nicht zuletzt durch das kommende Nova-Design von Firefox inspiriert, setzt der Enterprise Policy Generator ab sofort viel stärker auf Rundungen, sogenannte „Inseln” für eine klare Abtrennung von Bereichen und subtile Farbverläufe.
Im Gegenzug wurden vorhandene und teils komplexe Animationen verworfen und deutlich leichtgewichtiger gestaltet. Barrierefreiheit blieb ein Fokus und so gab es auch in diesem Bereich weitere Verbesserungen.
Aktivierte Richtlinien werden im neuen Design deutlicher dargestellt. Wurden noch keine Richtlinien generiert, zeigt ein Platzhalter an, wo die Ausgabe zu erwarten ist.
Einklappbarer Hilfebereich und fixierter Generieren-Button
Um den Fokus auf das Wesentliche zu richten, wurden im neuen Design zwei wichtige Veränderungen vorgenommen. Der Hilfetext zur Verwendung der Datei policies.json dürfte von den allermeisten Nutzern höchstens anfangs von Belang sein. Darum befindet sich dieser nun in einem standardmäßig eingeklappten Block, der zudem nicht mehr als erstes platziert ist. Damit bleibt die Information weiterhin dauerhaft zugänglich, ohne den Bildschirm mit Informationen zu füllen, die nicht benötigt werden.
Die Schaltfläche zum Generieren der Richtlinien befindet sich jetzt dauerhaft fixiert am oberen rechten Rand. Damit bleibt die Funktion auch bei bereits generierten Richtlinien längerer Konfigurationen immer erreichbar, während man weitere Änderungen vornimmt.
Besseres Nutzer-Feedback
Kurze Bestätigungs-Popovers geben jetzt ein klares Feedback nach bestimmten Aktionen wie dem Kopieren der policies.json-Ausgabe in die Zwischenablage sowie dem Speichern, Laden, Umbenennen, Löschen oder Importieren von Konfigurationen.
Der Dialog zum Importieren von Konfigurationen beinhaltet nun einen Erklärungstext darüber, was an dieser Stelle importiert werden kann – und was nicht.
Außerdem gibt es an dieser Stelle jetzt eine klare Fehlermeldung, wenn eine fehlerhafte Datei zu importieren versucht wird.
Filter mit Hervorhebung
Die Echtzeit-Filterung, welche nicht nur Richtlinien-Namen, sondern auch deren Unteroptionen sowie Beschreibungen durchsucht, wurde weiter verbessert. So markiert diese nun während der Eingabe die entsprechenden Texte. Und für nicht sichtbare Texte, weil der Suchbegriff Teil eines Richtlinien-Namens oder Option ist, wird der Name der Richtlinie oder Option am entsprechenden Feld angezeigt.
Vollbildmodus für policies.json
Wer eine größere Konfiguration hat, findet die Darstellung der JSON-Repräsentation in einem Teil der rechten Fensterspalte vielleicht nicht übersichtlich genug. Eine Vollbild-Funktion wurde hinzugefügt, um den generierten Richtlinien mehr Platz zu geben – natürlich auch hier mit Syntax-Highlighting für Nutzer von Firefox 148 und höher. Die Funktion zum Kopieren des Codes in die Zwischenablage wurde auch über die Vollbildansicht leicht zugänglich gemacht.
Verwaltung von Konfigurationen: Umbenennen, Sortieren, Löschbestätigung
Gespeicherte Konfigurationen konnten bisher geladen, exportiert sowie gelöscht werden. Der Enterprise Policy Generator 9.0 erlaubt auch das Umbenennen bestehender Konfigurationen sowie die Sortierung via Drag and Drop.
Um das versehentliche Löschen von Konfigurationen zu verhindern, wurde ein Bestätigungs-Dialog hinzugefügt.
Kontrollelemente für Zahlenfelder
Felder, die einen Zahlenwert erwarten, haben Schaltflächen erhalten, um die Werte durch Klicks auf- oder absteigen zu lassen.
Sonstige Verbesserungen
Auch in dieser Version gab es wieder einige Verbesserungen unter der Haube. Unter anderem wurde die Komponente zur Migration gespeicherter Konfigurationen, falls beispielsweise mal eine Richtlinie umbenannt wird, komplett neu implementiert.
Es wurde die Möglichkeit geschaffen, Zwischenüberschriften für Richtlinien einzufügen, ohne dass dies Einfluss auf die generierten Richtlinien hat.
Ein Fehler wurde behoben, der bei Eingabe bestimmter Zeichen in das Filterfeld eine Fehlermeldung in der Konsole auslösen konnte.
Dazu kamen diverse kleinere Optimierungen, welche der Erweiterung mehr Robustheit in unerwarteten Situationen geben.
Neue Unternehmensrichtlinien im Enterprise Policy Generator 9.0
Unterstützung für die LocalNetworkAccess-Richtlinie wurde ergänzt, um Sicherheitsprüfungen für den Zugriff auf localhost und lokale Netzwerkressourcen zu konfigurieren.
Unterstützung für die SitePolicies-Richtlinie wurde ergänzt, um Website-spezifische Richtlinien zu konfigurieren, derzeit bestehend aus der Option, den JavaScript JIT-Compiler zu deaktivieren.
Unterstützung für die XSLTEnabled-Richtlinie wurde ergänzt, um XSLT während der Übergangsphase vor der geplanten Entfernung von der Webplattform zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Unterstützung für die DefaultSerialGuardSetting-Richtlinie wurde ergänzt, um das Standardverhalten für die Web Serial API festzulegen.
Unterstützung für die RelaunchRequired-Richtlinie wurde ergänzt, um einen Firefox-Neustart innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach einem Update zu erzwingen.
Unterstützung für die update_url-Option in der ExtensionSettings-Richtlinie wurde ergänzt, um eine benutzerdefinierte Update-URL für Erweiterungen zu konfigurieren.
Die Richtlinien DefaultDownloadDirectory und DownloadDirectory schließen sich jetzt gegenseitig aus, um Konfigurationen zu vermeiden, die beide Download-Verzeichnis-Richtlinien gleichzeitig definieren. Für bestehende Konfigurationen wurde eine Migration hinzugefügt, welche in dem Fall die restriktivere DownloadDirectory-Richtlinie deaktiviert.
Da die Optionsliste der DisabledCiphers-Richtlinie sehr lang ist, wurde diese zwecks Übersichtlichkeit basierend auf bestimmten Sicherheits-Charakteristika in Gruppen unterteilt.
Damit unterstützt der Enterprise Policy Generator 9.0 alle Richtlinien, die von Firefox bis einschließlich des kommenden Firefox 151 unterstützt werden.
Entwicklung unterstützen
Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features und neue Richtlinien zu implementieren.
Mit Firefox 150.0.3 behebt Mozilla das Problem, dass Passwort-Zeichen beim Ausdruck im Klartext erschienen. Außerdem wurden mehrere Sicherheitslücken behoben. Aus Gründen der Sicherheit ist ein Update daher für alle Nutzer empfohlen.
Neue Feature-Updates von Firefox erscheinen üblicherweise alle vier Wochen. Mindestens ein Korrektur-Update pro Firefox-Version ist fest eingeplant. Ab Firefox 151 werden Korrektur-Updates im Abstand von jeweils einer Woche erscheinen.
Zwischen zwei Funktions-Updates von Firefox liegen in der Regel exakt vier Wochen. Dass es dazwischen mindestens ein Update geben wird, um kleinere Probleme zu beheben, ist fest eingeplant. Dieses erscheint normalerweise nach zwei Wochen. Bei Bedarf kann es auch schon früher sein, ebenso wie zusätzliche Updates möglich sind.
Beginnend mit Firefox 151 wird Mozilla in jeder Woche, in der kein neues Feature-Update erscheint, ein Update veröffentlichen, um Probleme aus der Welt zu schaffen. Mozilla nennt hier den Desktop sowie Android, wobei Android bereits in der Vergangenheit häufiger Updates als die Desktop-Version erhalten hat.
Eine offizielle Begründung liegt zu diesem Zeitpunkt noch keine vor. Aber neben der Tatsache, dass diese Umstellung es ermöglicht, Probleme schneller zu lösen, ergibt der Schritt vor allem auch vor dem Hintergrund Sinn, dass durch die aktuellen KI-Fortschritte Sicherheitslücken in einem wesentlich höheren Tempo gefunden werden können – und das zukünftig eben auch von Angreifern. Darüber hinaus hat Google vor kurzem angekündigt, ab September 2026 seinen Zyklus von Feature-Updates für Chrome von vier auf zwei Wochen zu verkürzen. Diesen Schritt geht Mozilla bisher zwar nicht, erhöht damit aber ab sofort zumindest das Tempo für Fehlerkorrekturen.
Alleine im April 2026 hat Mozilla 423 Sicherheitslücken in Firefox geschlossen. Dies war vor allem mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) möglich. Zum Vergleich: In der Vergangenheit bewegte man sich meist zwischen 20 und 30 Sicherheitslücken pro Monat.
Bereits im März habe ich darüber berichtet, wie Mozilla seinen Browser in Zusamenarbeit mit Anthropic durch KI-Einsatz sicherer gemacht hat. Damals konnten durch Nutzung von Anthropics KI-Modell Claude Opus 22 bis dahin unentdeckte Sicherheitslücken (sowie über 90 weitere Bugs ohne Sicherheits-Relevanz) gefunden werden, die in Firefox 148 behoben worden sind.
Bei einem einmaligen KI-Einsatz blieb es nicht. Stattdessen hat Mozilla seine Sicherheitsabläufe angepasst, um KI stärker in die Sicherung von Firefox zu integrieren. Außerdem ist Mozilla eines von wenigen Unternehmen, welches bereits Zugriff auf eine Vorschau-Version von Anthropics neuem KI-Modell Claude Mythos erhalten hat.
Mit dessen Hilfe wurde alleine in Firefox 150 eine bemerkenswerte Anzahl von 271 Sicherheitslücken geschlossen. Weitere KI-unterstützte Sicherheits-Korrekturen erfolgten in Firefox 149.0.2, Firefox 150.0.1 sowie Firefox 150.0.2. Durch den Einsatz weiterer Modelle, anderer interner Methoden sowie externer Berichte kommt Mozilla auf eine Gesamtzahl von 423 Sicherheitslücken, die nur im April 2026 behoben worden sind. In der Vergangenheit waren es häufig zwischen 20 und 30 geschlossene Sicherheitslücken pro Monat.
Natürlich ersetzt der Einsatz von KI nicht, dass sämtliche gefundenen Probleme priorisiert und Korrekturen entwickelt, überprüft und getestet sowie die ganze Sicherheits-Pipeline aufgebaut und skaliert werden müssen. Über 100 Menschen haben dazu beigetragen, diesen Erfolg für die Sicherheit von Firefox möglich zu machen.
Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 150.0.2 ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.
Neuerungen von Thunderbird 150.0.2
Mit Thunderbird 150.0.2 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht und behebt damit aktuelle Sicherheitslücken der verwendeten Mozilla-Plattform.
Mozilla hat Firefox 150.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion. Außerdem wurden zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen.
Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Mit dem Enterprise Policy Generator 8.1 wurde nun ein Update veröffentlicht, welches den Fokus auf Fehlerbehebungen und Stabilität legt.
Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Erstellung der Datei „policies.json” für die Konfiguration von Firefox. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert. Dank dieser Erweiterung ist kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig und Administratoren können sich die gewünschten Richtlinien einfach zusammenklicken.
Neuerungen vom Enterprise Policy Generator 8.1
Mit dem Enterprise Policy Generator 8.0 wurde vor einem Monat das größte Update seit Bestehen der Erweiterung veröffentlicht, in welchem über sechs Monate Entwicklung steckten. Der nun veröffentlichte Enterprise Policy Generator 8.1 behebt sowohl Fehler, die sich im Rahmen der Neuentwicklung eingeschlichen haben, als auch schon länger existierende Sonderfälle, was die Stabilität und Zuverlässigkeit der Erweiterung weiter verbessert.
Fehlerkorrekturen im Enterprise Policy Generator 8.1
Das Importieren von Konfigurationen, welche mit dem Enterprise Policy Generator 8.0 exportiert worden sind, wurde nicht korrekt durchgeführt und verhinderte ein Laden der entsprechenden Konfigurationen.
Der Export von Konfigurationen konnte fehlschlagen, wenn zum Beispiel Emojis in Feldern verwendet worden sind.
Der Wert der Option updates_disabled in der ExtensionSettings-Richtlinie war vertauscht.
Es war nicht möglich, den Wert der OverrideFirstRunPage-Richtlinie sowie der OverridePostUpdatePage-Richtlinie auf einen leeren String zu setzen.
Das Drag and Drop-Verhalten sowie die JSON-Generierung für Lesezeichen-Ordner in der ManagedBookmarks-Richtlinie wurde korrigiert.
Wenn es in der 3rdParty-Richtlinie Eigenschaften mit dem Wert null gab, konnte die Generierung dieser Richtlinie sowie aller nachfolgenden Richtlinien fehlschlagen
Neue Unternehmensrichtlinien
Die Preferences-Richtlinie erlaubt nun auch die Verwendung von Einstellungen, die mit devtools. oder sidebar. beginnen.
Entwicklung unterstützen
Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features und neue Richtlinien zu implementieren.
Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 150.0.1 ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.
Neuerungen von Thunderbird 150.0.1
Mit Thunderbird 150.0.1 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht und behebt damit eine mögliche Absturzursache sowie Sicherheitslücken.
Thunderbird steht nicht mehr nur für einen E-Mail-Client. Mit Thunderbird Pro steht ein kostenpflichtiges Zusatzangebot in den Startlöchern. Der Fokus liegt derzeit auf dem neuen E-Mail-Dienst Thundermail. Die ersten Beta-Einladungen sollen bald verschickt werden.
Thunderbird ist vor allem für seinen kostenlosen E-Mail-Client für Windows, macOS und Linux bekannt. Seit November 2024 gibt es Thunderbird auch für Android, Thunderbird für iOS ist in Entwicklung. Doch dabei soll es nicht bleiben: Die MZLA Technologies Corporation möchte ein Ökosystem aus Clients und Diensten als Alternative zu denen der Tech-Giganten wie Google Mail und Microsoft Office 365 etablieren, welches zu 100 Prozent Open Source ist. Im November hatte ich eine erste Vorschau auf den Funktionsumfang der drei neuen Dienste Thundermail, Thunderbird Send sowie Thunderbird Appointment gegeben.
Die Auswertung des Nutzerfeedbacks hat ein klares Bild dahingehend ergeben, dass sich die meisten Nutzer vor allem für den E-Mail-Dienst Thundermail interessieren. Dementsprechend hat MZLA die Entwicklung von Thundermail priorisiert. Auch Thunderbird Send und Thunderbird Appointment werden weiterhin entwickelt, müssen in der Priorisierung derzeit aber etwas hinten anstehen. Fortschritte gibt es aber bei allen drei Diensten, auf die MZLA in seinem Blog näher eingeht.
Auch am anfänglichen Preis möchte man Anpassungen vornehmen, um besser den Erwartungen der Nutzer zu entsprechen, geht in diesem Punkt aber nicht weiter ins Detail. Zuletzt war von 9 USD im Monat zu lesen, aktuell zeigt die Website keinen Preis mehr an. Vermutlich deutet die Aussage auf einen niedrigeren Preis als ursprünglich geplant hin.
Im Mai sollen die ersten Beta-Einladungen für Nutzer verschickt werden, welche sich auf die Warteliste haben setzen lassen.
Mozilla hat Firefox 150.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion. Außerdem wurden zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen.
Mit Firefox 150.0.1 behebt Mozilla zahlreiche Sicherheitslücken. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update daher für alle Nutzer empfohlen.
Diverse Verbesserungen in Zusammenhang mit dem KI-Feature Smart Window wurden vorgenommen, für dessen Beta-Version erste Nutzer von Firefox 150 eingeladen worden sind.
Das Schreiben in die Dateien profiles.ini und installs.ini wurde sicherer gemacht, um Profilverluste durch defekte Einträge zu verhindern.
Tabs konnten nicht zu geschlossenen Tab-Gruppen hinzugefügt werden, wenn diese vor Firefox 149 erstellt worden sind.
Ein Problem wurde behoben, welches für Nutzer der Sicherheits-Software von Bitdefender dafür sorgte, dass Facebook und andere Websites nicht mehr geladen werden konnte.
Es wurde ein Problem behoben, bei dem Firefox den System-Berechtigungsdialog bei einem zweiten Versuch erneut anzeigte, wenn die Abfrage zur Geolokalisierungs-Berechtigung abgelehnt wurde.
Wurden Websites als Web-App geöffnet, konnte die Adressleiste unter Umständen zu kurz dargestellt werden.
Der Abschnitt „Firefox Labs” in den Einstellungen von Firefox zeigte nach dem ersten Start unter Windows möglicherweise keine Einträge an.
Darüber hinaus wurden eine Performance-Regression und mehrere Webkompatibilitäts-Probleme behoben.
Firefox Relay ist ein Dienst von Mozilla, der die persönliche E-Mail-Adresse vor Spam und unerwünschter Offenlegung schützt. Mozilla hat die maximal mögliche Anzahl an E-Mail-Masken für Nutzer der kostenlosen Version von Firefox Relay deutlich erhöht.
Was ist Firefox Relay?
E-Mail-Adressen sind gleichzusetzen mit einer persönlichen Adresse. Sie sind einmalig und viele Nutzer besitzen nur eine einzige E-Mail-Adresse, die sie teilweise auf dutzenden, wenn nicht gar auf hunderten Websites verwenden. Findet auf einer Website, auf der man mit seiner E-Mail-Adresse registriert ist, ein Datendiebstahl statt, wird damit in vielen Fällen auch die persönliche E-Mail-Adresse offengelegt. Und haben Spammer erstmal eine E-Mail-Adresse in ihrem System, darf man sich auf viele unerwünschte E-Mails ohne realistische Hoffnung einstellen, dass der Spam abnehmen wird.
Mit Firefox Relay können sogenannte Masken als Alias-Adressen angelegt werden, die der Nutzer für Newsletter-Anmeldungen und Website-Registrierungen angeben kann. Firefox Relay leitet diese E-Mails dann an die persönliche E-Mail-Adresse weiter. Außerdem kann Firefox Relay bekannte Tracking-Scripts aus E-Mails entfernen.
Firefox Relay ist kostenlos. Es gibt aber auch eine kostenpflichtige Premium-Version, welche unendlich viele Masken sowie eine eigene E-Mail-Domain erlaubt. Außerdem können in Firefox Relay Premium auf weitergeleitete E-Mails geantwortet und Werbe-Mails automatisch blockiert werden. In den USA sowie Kanada können auch Telefonnummern maskiert werden.
Anzahl an möglichen Masken erhöht
Nutzer der kostenlosen Version von Firefox Relay konnten bislang bis zu fünf Masken für die persönliche E-Mail-Adresse anlegen. Ab sofort sind bis zu 50 Masken kostenlos möglich. Nutzer von Firefox Relay Premium können weiterhin unendlich viele Masken anlegen.
Mozilla hat Version 2.36 seiner VPN-Clients für das Mozilla VPN veröffentlicht.
Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.
Das Update auf das Mozilla VPN 2.36 bringt in erster Linie Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube. Für Nutzer auf Android gibt es auf GitHub jetzt außerdem eine Variante vom Mozilla VPN zum Download („foss” im Dateinamen), welche nicht von den Google Play Services abhängt.