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Heute — 24. September 2021Haupt-Feeds

Brave-Browser mit Videochat

24. September 2021 um 12:13

Der Browser Brave, der von sich selbst behauptet, den bei weitem stärksten Schutz der Privatsphäre zu bieten, integriert nun eine Videochat-Funktion. Sie basiert auf Jitsi as a Service, einer Open Source Video- Meeting-Plattform, hier gehostet vom Anbieter 8×8, einem bekannten Provider für integrierte Cloud-Kommunikation. Für 1:1-Videocalls ist das Angebot kostenlos. Für Konferenzen mit bis zu mehreren Hundert Personen kostet der Dienst 7 US-Dollar pro Monat. Die Premium-Version bietet darüber hinaus Funktionen wie Anrufaufzeichnung oder Teilnehmerstummschaltung.

Der Ankündigung zufolge können Benutzer mehrere Verschlüsselungsebenen aktivieren, weshalb ein Abhören der Video-Telefonate nicht möglich sein sollte. Voraussetzung ist allerdings, dass die Funktion Brave Rewards aktiviert ist, mit der Brave-Nutzer eine Belohnung in Form von Punkten erhalten können, wenn sie eine einstellbare Anzahl von Anzeigen den Adblocker passieren lassen.

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Viele neue Features kommen mit Android 12

24. September 2021 um 12:11

Der Tradition, zum Jahreszeitenwechsel Updates anzukündigen, folgt Google nun mit der Vorschau auf ein großes Herbst-Update, das Andoid 12 auf die Geräte bringt.

Mit Android 12 verbessert Google die Unterstützung für Menschen mit motorischen Einschränkungen, indem sich ausgewählte FUnktionen, beispielsweise die Kamera, mit Augenbewegungen und Mimik steuern lassen, die die Frontkamera aufnimmt. Weiter wird die Google TV-App eine Fernbedienung ersetzen. Android im Auto wird durch den Google Assistant Driving Mode ersetzt. Googles Tastatur Gboard erhält die neue Funktion Emoji Kitchen, mit der sich Emojis zu kleinen Bildern kombinieren lassen. Diese Bilder werden dann je nach Kontext zum Einfügen vorgeschlagen. Das Nahbereichs-Teilen Nearby Share wird sicherer, indem sich nun genauer festlegen lässt, wer das eigene Gerät sehen und Daten schicken kann: Jeder, nur die Kontakte, oder niemand.

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Bitkom kritisiert einheitliche Ladebuchse

24. September 2021 um 12:09

Der Branchenverband Bitkom kritisiert die Gesetzesvorlage der EU-Kommission, die die Hersteller von Smartphones, Tablets, Digitalkameras, Kopfhörern, Headsets, tragbaren Videospielkonsolen und tragbare Lautsprechern mit kabelgebundener Ladefunktion auf die USB-C-Buchse und das Protokoll USB Power Delivery (USB PD) verpflichten will. Zwar begrüßt auch der Bitkom, dass “sich die EU-Kommission darum bemüht, die Menge an Müll und Elektroschrott schnell und stark zu senken”. Er befürchtet aber neuen Elektroschrott, wenn eine nicht kleine Gruppe von Smartphonenutzern (gemeint sind die iPhone-Nutzer) ihre bisherigen Kabel dann nicht mehr benutzen könnten. Gleichzeitig verstoße ein “solcher regulatorischer Eingriff gegen das Prinzip der Technologieoffenheit. Aller Voraussicht nach wird er eine Reihe künftiger Innovationen, die auch die Umweltbilanz der Geräte verbessern werden, bremsen oder ganz verhindern”, meint der Bitkom.

Der Gesetzentwurf steht am Ende eines über 10 Jahre andauernden Prozesses, in dessen Verlauf keine freiwillige Übereinkunft der Hersteller zustandekam.

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Politikerinterviews von OSBA und FSFE zum Thema Freie Software

24. September 2021 um 12:00

Fr, 24. September 2021, Ralf Hersel

Kurz vor der Bundestagswahl in Deutschland stellen die Open Source Business Alliance (OSBA) und die Free Software Foundation Europe (FSFE) die Ansichten und Pläne der Parteien vor. Dazu wurden kurze Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern von CDU, SPD, FDP, DIE LINKE und den GRÜNEN geführt.

Die Interviews wurden von Karl Krüger (OSBA) und Alexander Sander (FSFE) geführt. Den Politikern und Politikerinnen wurden Fragen zur Bedeutung von Freier Software, der Digitalen Souveränität in Deutschland und Europa, sowie zur Förderung von Freier Software gestellt. Dabei ging es in erster Linie um den Inhalt der Wahlprogramme und den konkreten Plänen für eine Umsetzung nach der Wahl.

Quelle: https://fsfe.org/news/2021/news-20210920-01.de.html

TPM und Secureboot: Poettering will bessere Verschlüsselung unter Linux

24. September 2021 um 11:47
Von: Golem.de
Mit Sicherheitstechniken von Windows, MacOS oder ChromeOS könnten übliche Linux-Distributionen nicht mithalten. Der Systemd-Gründer will das ändern. (Linux, Verschlüsselung)

Ubuntu 21.10 Beta erschienen

24. September 2021 um 11:00

Fr, 24. September 2021, Ralf Hersel

Heute ist die Beta-Version von Ubuntu 21.10 erschienen und gibt der Community die Möglichkeit, die neue Version ausgiebig zu testen, bevor am 14. Oktober das finale Release der Herbstausgabe der Canonical-Distribution 'Impish Indri' herausgegeben wird. Eine der spannendsten Fragen ist, wie die Entwickler den stark veränderten GNOME 40 Desktop an die Gewohnheiten der Ubuntu-Anwenderinnen angepasst hat.

Wie auf dem Screenshot zu erkennen ist, hat man das Ubuntu-Dock an der linken Seite beibehalten. In der Standardeinstellung bleibt das Dock permanent geöffnet. Im Gegensatz zum originalen GNOME 40, wird nach dem Start in Ubuntu 21.10 nicht die Aktivitätenübersicht geöffnet, stattdessen bleibt man beim gewohnten Verhalten, die leere Arbeitsfläche anzuzeigen. Über Vor- und Nachteile beider Verfahren berichteten wir bereits.

In Ubuntu 21.10 kommt die Version GNOME 40.4 zum Einsatz, inklusive der 40er-Versionen der GNOME-Anwendungen, wie z. B. Dateien (Nautilus). Ebenfalls enthalten ist ein überarbeitetes Yaru-Thema mit einer hellen und einer dunklen Ansicht; das gemischte helle und dunkle Thema aus früheren Versionen ist nun leider verschwunden.

Impish Indri setzt auf den Linux Kernel 5.13 und aktualisiert auf GNU C Library 2.34, GCC 11, LLVM 13, und GNU Binutils 2.37. Der Standardwebbrowser ist Firefox 92 als Snap-Paket, sowie LibreOffice 7.2 für die Büroarbeiten. Neben anderen Verbesserungen funktioniert die Wayland-Sitzung nun auch bei Verwendung der proprietären NVIDIA-Grafiktreiber, PulseAudio 15 ist standardmässig mit Unterstützung für Bluetooth LDAC-, AptX- und HFP-Profile für eine bessere Audioqualität enthalten, und PipeWire ist ebenfalls für eine verbesserte Audiowiedergabe vorinstalliert.

Wer sich am Test von Ubuntu 21.10 Beta beteiligen möchte oder gerne einen Vorgeschmack auf die Herbstversion hätte, kann die Distribution hier herunterladen:

Quelle: https://releases.ubuntu.com/21.10/

Chrome 94 weiss, ob du dich bewegst

24. September 2021 um 10:00

Fr, 24. September 2021, Ralf Hersel

Der Google-Browser führt die Idle Detection API ein. Damit ist es möglich festzustellen, ob eine Chrome-Anwenderin den Browser gerade benutzt oder nicht. Damit ergeben sich für Google und Betreiber von Webseiten tolle Möglichkeiten, um die Tagesaktivitäten ihrer Nutzer aufzuzeichnen und zu monetarisieren.

Über diese API können Webseiten ermitteln, ob die Nutzer gerade wirklich aktiv ihren Rechner nutzen, oder eben nicht. Für Webseitenentwickler sind das nützliche Informationen, immerhin bekommen sie so zusätzliche Hinweise darüber, wie die Kunden ihre Angebote nutzen. Ein konkretes Beispiel, das Google bei der Vorstellung nannte: Nutzer würden sich oft darüber beschweren, dass sie auf mehreren Systemen gleichzeitig Benachrichtigungen über eingehende Chats erhalten. Das könnte man sich ersparen, wenn der Browser weiss, dass die Kunden ohnehin gerade nicht am Rechner sind. Zudem verweist man darauf, dass so etwas explizit von Anwendungsentwicklern wie Slack gewünscht ist.

Wie zu erwarten war, kann man bei Mozilla mit dieser Argumentation wenig anfangen. Die neuen Schnittstellen wären eine neue "Chance für den Überwachungskapitalismus" und damit für Webseiten, die die Privatsphäre der User untergraben wollen. Die API könne genutzt werden, um langfristig Nutzungsmuster zu erheben und etwa einen täglichen Rhythmus der Anwender zu ermitteln, um das dann wiederum zu nutzen, um diese zu manipulieren.

Ausser Mozilla, ist auch Apple nicht amüsiert. So schreibt Ryosuke Niwa (Software Engineer bei Apple):

Ich möchte das WebKit-Team um eine offizielle Stellungnahme zur entstehenden Idle Detection API-Spezifikation bitten. Mir ist bekannt, dass diese API in eine Liste von APIs aufgenommen wurde, die Sie aufgrund von Bedenken bezüglich Fingerabdrücken nicht implementieren wollen.

Zumindest ist die neue Funktion nur als 'opt-in' bei Chrome 94 implementiert.

Quelle: https://www.howtogeek.com/756338/mozilla-says-chromes-latest-feature-enables-surveillance/

Ubuntu 21.10 Impish Indri Beta (+Ableger) dürfen getestet werden

24. September 2021 um 09:18
Von: jdo

Das Ubuntu-Team hat die Beta-Version von Ubuntu 21.10 Beta Impish Indri angekündigt. Es gibt Test-Versionen für Desktop, Server und Cloud. Es gibt außerdem Beta-Versionen für die Ableger Kubuntu, Lubuntu, Ubuntu Budgie, UbuntuKylin, Ubuntu MATE, Ubuntu Studio und Xubuntu. Die Beta-Versionen sollten keine sogenannte Showstopper enthalten. Die finale Version soll laut Zeitplan am 14. Oktober 2021 erscheinen. Die Haupt-Version bringt GNOME 40 mit sich und Wayland-Sitzungen funktionieren auch mit den NVIDIA-Treibern. LibreOffice ist als 7.2 enthalten und Firefox hat für kontroverse […]

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Offizielles Raspberry Pi Handbook 2022 ist verfügbar

24. September 2021 um 09:01
Von: jdo

Über 200 Seiten stark ist das offizielle Raspberry Pi Handbook 2022, das bereits 2021 zur Verfügung steht. Darin findest Du Schnellstart-Anleitungen, Experten-Artikel und Tests von Raspberry-Pi-Produkten. Laut eigenen Angaben eignet sich das Werk für Beginner und Experten. Du findest Du Beispiel eine QuickStart-Anleitung, wie Du Deinen Raspberry Pi einrichtest. Dazu gibt es noch 50 Hacks und Tipps zum Winzling. Experten können diesen Artikel natürlich überspringen. Das Handbuch wurde zum Beispiel um das Thema Raspberry Pi Pico erweitert. Außerdem findest Du […]

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Kampagne "10 Year Smartphone"

24. September 2021 um 09:00

Fr, 24. September 2021, Ralf Hersel

Die Kampagne '10 Year Smartphone' setzt sich im Rahmen der 'Recht auf Reparatur'-Initiative in der EU dafür ein, die Lebensdauer von Smartphones deutlich zu erhöhen. Die im März 2020 von der EU-Kommission bekanntgegebenen Pläne, gehen den Initianten, sowohl zeitlich, als auch inhaltlich nicht weit genug.

Die Initiatoren der Kampagne argumentieren wie folgt:

Neu bei Fedora 35: Fedora Kinoite

24. September 2021 um 07:16

Mit Fedora Kinoite legen die Entwickler ein weiteres Beispiel einer unzerstörbaren Distribution und deuten damit an, wie sie die Zukunft von Distributionen sehen.

Quelle

Gestern — 23. September 2021Haupt-Feeds

Mozilla veröffentlicht Firefox 92.0.1

23. September 2021 um 21:30

Mozilla hat mit Firefox 92.0.1 ein Update außer der Reihe für seinen Desktop-Browser veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox 92.0.1

Mit dem Update auf Firefox 92.0.1 behebt Mozilla ein Problem, welches unter bestimmten Umständen verursachen konnte, dass die Suchleiste keinen Schließen-Button anzeigte. Außerdem wurde ein Problem behoben, welches für manche Linux-Nutzer verursachte, dass bei der Wiedergabe von Medien kein Ton zu hören war. Darüber hinaus wurde das Suchmaschinen-Logo von DuckDuckGo aktualisiert und diverse Anpassungen in Vorbereitung auf ein bevorstehendes Experiment für Nutzer in den USA wurden integriert.

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Kommentar: Viele Distributionen nutzen nur bei wirklicher Vielfalt etwas

23. September 2021 um 18:05
Von: Gerrit

Von Linux gibt es drölfzig Distributionen. Das wird gerne kritisiert, weil dadurch massiv Ressourcen gebunden werden. Befürworter verteidigen immer die Vielfalt als Stärke von Linux. Das gilt aber auch nur wenn man die Vielfalt auch wirklich zulässt und nutzt.

Aktuell gibt es nur Pseudo-Vielfalt unter den Distributionen, denn im Grunde genommen sind sie sich alle sehr ähnlich. Es gibt Distributionen mit rollenden Veröffentlichungsmodellen und stabile Distributionen mit festgelegten Releasezyklen und Supportzeiträumen. Bei Letzteren muss man noch die kleine Gruppe der Distributionen mit LTS/Enterprise-Support separieren.

Alle Distributionen funktionieren sehr ähnlich. Meistens bieten sie alle verfügbaren Desktopumgebungen an, die zunehmend lieblos integriert werden, weil die hohe Schlagzahl bei zurückgehenden Ressourcen keine liebevolle Integration mehr zulässt. Die allermeisten Distributionen verwenden systemd, udev, PolKit, eine X11/Wayland-Kombination, kompilieren mit GCC usw. usf.

Es gibt nur ein paar wenige exotische Distributionen mit Grundlagen, die sich deutlich von allen anderen unterscheiden. Spontan fallen mir da vielleicht Gentoo, Void, Slackware und vielleicht Devuan ein. Gemessen an der Gesamtzahl fallen diese kaum ins Gewicht.

Wo ist der Unterschied zwischen Linux Mint und Ubuntu oder zwischen Ubuntu und Debian? Wo ist der Unterschied zwischen Mageia und Fedora, zwischen openSUSE und Mageia? Wo trennt sich Manjaro von Arch Linux und was sind die Vorteile gegenüber openSUSE Tumbleweed? Man muss schon ganz weit heran zoomen, um hier noch die große Vielfalt zu erkennen, die angeblich der Vorteil von Linux ist.

Wenn also Distributionen wie Fedora mit Silverblue an der Distribution der Zukunft bauen, openSUSE mit MicroOS experimentiert, Ubuntu demnächst mehr Snaps ausrollen und elementary OS ein kuratiertes Flatpak-Ökosystem aufbauen, ist das eine Chance. Eine Chance auf wirkliche Vielfalt.

Es wird schließlich noch genug Distributionen geben, die andere Wege einschlagen. Die an konventionellen Veröffentlichungen festhalten, Flatpaks oder Snaps nicht standardmäßig verteilen oder sogar komplett aussperren.

Meiner Meinung nach könnte das noch viel weiter gehen. Anstatt 6 Desktops stiefmütterlich zu unterstützen, sollte man sich auch hier lieber auf einige wenige konzentrieren und hier auch guten Support bieten. So wie Fedora dies mit GNOME macht oder KDE neon mit Plasma. Andere Distributionen können hier ja andere Entscheidungen treffen.

Wenn nicht mehr alle Distributionen alles bieten, muss vielleicht der ein oder andere seine Distribution wechseln. Das Ökosystem gewinnt aber insgesamt hinzu. An wirklicher Vielfalt, an Wahlmöglichkeiten und an Qualität.

Momentan ist die vermeintliche Vielfalt nur ein Argument jener, die jede Kritik am Distributionsdschungel wegwischen wollen. Kaum entsteht wirkliche Vielfalt, wie bei Canonicals Entscheidung, künftig stärker auf Snaps zu setzen, kommt ein lautes Wehklagen, ob des vermeintlichen Verrats am Linux-Einheitsbrei und der Drohung, dass man dann selbst woanders hin abwandern möchte (gerne versteckt als „dann werden viele User gehen“).

Super, dann geht doch. Das ist überhaupt nicht negativ gemeint, denn genau dafür hat Linux doch die Vielfalt. Es muss nicht jede Distribution zu jedem Anwender oder Anwendungsfall passen. Gefällt einem eine Distribution nicht, sucht man sich eine andere. Vielfalt bedeutet nicht, hundert austauschbare Distributionen zu haben.

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Ubuntu 21.10 – Firefox kommt als Snap statt Deb Paket

23. September 2021 um 16:25
Mit der im Oktober 2021 erwarteten Ubuntu 21.10 Version kommt eine delikate Änderung unter der Haube mit. Hintergrund ist ein Antrag auf eine Ausnahme für [...]

Neue Android-Funktionen sollen im Linux-Hauptzweig landen

23. September 2021 um 15:05

Noch pflegt Google für Android selbst einige externe Linux-Kernel-Funktionen. Das soll sich künftig ändern.

Der Android-Hersteller Google arbeitet seit einigen Jahren daran, die von Geräteherstellern genutzten Linux-Kernel-Versionen möglichst weitgehend zu vereinheitlichen. Auf der Android Microconference der diesjährigen Linux Plumbers Conference (LPC) hat der Google-Entwickler Todd Kjos ein neues ambitioniertes Ziel ausgegeben: Sämtliche neuen Kernel-Funktionen für Android sollen künftig im ...

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Das opendata-Forum wirft Licht auf (unsichtbare) Daten

23. September 2021 um 14:00

Do, 23. September 2021, Daniel Schär

Das diesjährige opendata.ch/2021 Forum findet am Nachmittag des 12. Oktobers online statt und soll Licht auf Daten, die nicht sichtbar sind, werfen. Das Forum ist eine Konferenz, die Fachleuten und Interessierten die Möglichkeit bietet, sich über die neuesten Erkenntnisse rund um Open Data zu informieren und auszutauschen. Das diesjährigen Motto "Licht in(s) Unsichtbare (Daten)" beschäftigt sich mit der Kunst und Wissenschaft der Offenlegung von Daten, versteckten Daten und dem Raum dazwischen - Datum rund ums Klima, Gesundheit, etc.

Quelle: opendata.ch

Interessante Redner sprechen über ihre Forschung und Prozesse rund um offene Daten. Vortragsthemen sind zum Beispiel die ODGs (Open Government Data), vorgetragen von SwissTopo, Tori Boek oder Andrew Young oder von Marcel Salathe zu Covid und Gesundheit. 

Die Teilnahme am Forum ist kostenlos dank den Sponsoren und Spendern. Mehr Informationen zu den Speakern und die Anmeldung findet man hier.

Nebst dem Forum ist Open Data auch bemüht, den Nachwuchs zu fördern und verleiht den Open Data Student Award. Der Open Data Student Award wird jedes Jahr an eine studentische Arbeit vergeben, die offene Daten in vorbildlicher Weise nutzt. Das Ergebnis kann entweder ein Paper oder eine Anwendung sein. Alle Beiträge müssen von Studierenden einer Schweizer Hochschule stammen. Um ein Projekt einzureichen, sendet man einen One Pager (inkl. Bilder) zusammen mit dem Paper oder der App bis zum 9. Oktober an andrea.allemann@opendata.ch. Der Gewinner erhält CHF 1000.-. Dieses Jahr wird der Open Data Student Award an der DINAcon (wir berichteten) verliehen.

Das Opendata.ch/2020 Forum wird organisiert von Opendata.chopendata.swiss und unterstützt von der Stiftung Mercator Schweiz, Meteo Schweiz und nine.

Brave-Browser bietet Video-Konferenzen

23. September 2021 um 13:21

Der Brave Browser bietet einen auf Jitsi und WebRTC basierenden fest integrierten Video-Konferenz-Service, der für 1:1 Video-Chats kostenfrei ist.

Quelle

Chinesische Zensursoftware in Smartphones für EU

23. September 2021 um 12:41
Von: Gerrit

Litauen warnt vor Smartphones von Xiaomi. Mithin kein Nischenhersteller, sondern nach einer hartnäckigen Expansionsstrategie einer der größten Hersteller von Android Smartphones. Die angepasste Android-Version von Xiaomi soll Zensursoftware enthalten.

Vor zwei Tagen berichtete Reuters über den Sachverhalt. Entsprechende Berichte können nun auch auf Deutsch bei netzpolitik.org und tagesschau.de gelesen werden.

Der Sachverhalt ist schnell dargelegt. Die Smartphones enthalten eine Software mit einer Blacklist, die fortwährend aktualisiert werden kann. Die dort enthaltenen Begriffe können von allen Systemanwendungen wie z. B. dem Browser zensiert werden.

Standardmäßig ist die Funktion in der EU abgeschaltet, aber das ist natürlich keine Garantie für die Ewigkeit. Die fortwährende Möglichkeit der Aktualisierung der enthaltenen Begriffe macht zudem verschiedene Einsatzszenarien denkbar.

Nebenbei senden Xiaomi-Smartphones noch massiv Nutzungsdaten, beispielsweise der Telefonieaktivitäten nach Hause. Das ist allerdings keine neue Erkenntnis.

Meine Empfehlung: Finger Weg von den Smartphones chinesischer Hersteller.

Smartphones sind mächtige Überwachungsgeräte. Der Kunde muss dem Hersteller hier in einem überdurchschnittlichen Maße vertrauen können. Hier hilft auch kein Open Source, denn dank proprietärer Firmware, angepassten Kernels & Co gewinnt man selbst mit Lineage OS nicht die wirkliche Kontrolle über sein Gerät. Der chinesische Staat verstärkt in jüngster Zeit massiv seine Kontrolle über die heimische Digitalwirtschaft. Das richtet sich mitnichten nur gegen Alibaba. Deshalb darf man den Firmen nicht vertrauen, weil ihre Unabhängigkeit nicht garantiert ist.

Android-Nutzer sollten lieber zu Alternativen greifen. Mit Samsung oder Sony gibt es beispielsweise noch alternative Hersteller, denen man etwas mehr Vertrauen entgegenbringen kann. Die aktuell beste Lösung ist allerdings vermutlich direkt ein Gerät aus Googles Pixel-Serie, das man anschließend mit GrapheneOS ausstattet.

Früher hätte ich hier noch guten Gewissens Apples iPhones empfohlen, aber das geht nun auch nicht mehr. Wobei ich vermutlich im direkten Vergleich weiterhin Apple den Vorzug geben würde.

Wie man aber an diese Abwägung schon sieht, sind das alles keine wirklichen Lösungen. Das gesamte Android-Ökosystem ist zu eng verzahnt mit Datenerhebung durch Google und dubiosen Herstellern. Daher bleibt wie üblich nur der Schlusssatz, dass nur ein wirklich freies Linux-Smartphone hier Abhilfe schaffen würden. Allein mir fehlt inzwischen der Glaube, dass sie jemals kommen.

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Gnome 41 erschienen

23. September 2021 um 11:31

Die neue Gnome-Version konzentriert sich diesmal vor allem auf Verbesserungen für Entwickler. Dazu zählen eine neue Dokumentationswebseite für Entwickler, neue Human Interface Guidelines oder neue Funktionen der Builder-IDE. Zu den Neuerungen die auch gewöhnlichen Nutzern zugute kommen, zählen verbesserte Funktionen des Energiesparmodus, der automatisch bei niedrigem Akkustand aktiv wird, ein neu gestaltetes Software-Center, oder neue Funktionen für die Fensterverwaltung, mit denen sich jetzt beispielsweise aktive Bildschirmränder oder die Hot-Corner-Funktion deaktivieren lassen. Außerdem hinzugekommen ist ein neuer Remote-Desktop-Client, mit dessen Hilfe man sich auf einfache Weise mit anderen Desktops verbinden kann.

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Einheitliches Ladekabel in Sicht

23. September 2021 um 11:30

Wie dpa meldet, will die EU-Kommission heute einen Gesetzesvorschlag unterbreiten, der alle Hersteller von Handys, Tablets und vergleichbaren Elektrogeräten zu einer einheitlichen USB-C-Buchse für das Aufladen der Geräte verpflichtet. Damit käme ein seit Jahrzehnten laufender, bislang vergeblicher Prozess zum Ende, der die Lademöglichkeiten vereinheitlichen sollte.

Unglücklich mit der Entscheidung dürfte Apple sein, das in einigen Geräten nach wie vor auf seine dünnere Lightning-Buchse setzt, die derzeit beispielsweise in allen iPhones verbaut wird. Manche iPad-Modelle verfügen allerdings bereits über USB-C.

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Zuckerberg-Vertrauter wird Facebook-CTO

23. September 2021 um 11:28

Der langjährige Vertraute von Facebook-Chef Mark Zuckerberg, Andrew Bosworth, soll im kommenden Jahr die Stelle des CTO bei Facebook besetzen und die gesamte Technologieentwicklung verantworten. Bosworth ist seit 2006 im Konzern und war zuletzt für das Hardwaregeschäft, etwa die VR-Brille Oculus, zuständig. Er wird auf Mike Schroepfer folgen, der sich in Folge unter anderem stärker um KI-Themen kümmern will. Unter seiner Leitung wurde die Software entwickelt, die Facebook mit Hilfe künstlicher Intelligenz beim Ausfiltern unerwünschter Inhalte helfen soll.

Kommentatoren sehen in dem Wechsel zum einen die Hinwendung zu einer offensiveren Verteidigung und zum anderen die Konzentration auf die Entwicklung eigener Geräte, die dann hinsichtlich der Datennutzung keinen Beschränkungen unterliegen würden, wie sie beispielsweise Apple Facebook auferlegt hat.

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Google: Neue Android-Funktionen sollen im Linux-Hauptzweig landen

23. September 2021 um 10:32
Von: Golem.de
Noch pflegt Google für Android selbst einige externe Linux-Kernel-Funktionen. Das soll sich künftig ändern. (Android, Linux-Kernel)

Gnome 41 ist erschienen: Neuer Linux-Desktop mit verbessertem Software-Store

23. September 2021 um 10:16

Auf Gnome 3.36 („Gresik“) und Gnome 3.38 („Orbis“) sowie dem erst im März dieses Jahres erschienen Gnome 40 veröffentlichen die Entwickler von The Gnome Project jetzt mit Gnome 41 die neueste Version der Shell UX für freie Betriebssysteme auf Basis von Linux und BSD. Auch der neue Software-Store ist eines der Highlights.

FAQ zum Steam Deck

23. September 2021 um 10:06

Do, 23. September 2021, Ralf Hersel

Im August hat Valve die Arch Linux basierte Spielekonsole Steam Deck angekündigt; wir berichteten. Die Community hat die Ankündigung mit grossem Interesse aufgenommen, dennoch blieben viele Fragen offen. Nun hat Valve eine FAQ-Seite veröffentlicht, auf der einige Fragen beantwortet werden.

Hier sind die Fragen und Antworten:

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