Red Hat: Wettlauf gegen die Zeit – So halten Unternehmen dem Tempo von KI-gestützten Cyberangriffen stand
Ein Sicherheits-Update wird veröffentlicht – und Stunden später ist bereits ein fertiger Exploit dafür im Umlauf. Fortschrittliche KI-Modelle machen dieses Szenario möglich, wie die Besorgnis in der Branche rund um das Mythos-Preview von Anthropic im Frühjahr 2026 gezeigt hat. Diese Modelle können veröffentlichte Patches automatisch analysieren, erkennen, welche Schwachstelle behoben wurde, daraus Exploit-Code erzeugen und sogar alle exponierten Systeme identifizieren, auf denen das Update noch nicht eingespielt wurde – und das innerhalb von Sekunden. Während Unternehmen früher oft Wochen Zeit hatten, eine bekannte Schwachstelle zu schließen, bleiben heute häufig nur noch Stunden, wenn überhaupt. Jan Wildeboer, EMEA Evangelist bei Red Hat, stellt vier Maßnahmen vor, mit denen sich die eigene IT an die neue Geschwindigkeit von Bedrohungen anpassen lässt.