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Digitale Souveränität für Baden-Württemberg im Koalitionsvertrag: OSBA fordert konsequente „Open Source First“-Strategie

20. Mai 2026 um 07:33

Die neue Regierungskoalition in Baden-Württemberg hat sich die konsequentere Digitalisierung in Verwaltung und Bildung als Schwerpunkt ins Stammbuch geschrieben. Digitalisierung führt allerdings nur zu einer resilienten und leistungsfähigen Verwaltung, wenn sie unter den richtigen Voraussetzungen vorangetrieben wird.

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Digitale Souveränität messbar machen: OSBA kommentiert Vorstoß des Zentrums für digitale Souveränität

18. Mai 2026 um 06:50

Der Begriff „digitale Souveränität" ist derzeit politisch hart umkämpft. Für viele gilt bereits als souverän, wer auf einen europäischen Anbieter setzt oder Daten in einem Rechenzentrum, das sich in Deutschland befindet, speichert. Doch digitale Souveränität ist keine Frage des Standortes, sondern der Kontrollierbarkeit.

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Upgrade auf Ubuntu 26.04 für Ungeduldige

08. Mai 2026 um 04:00

Auf einen Blick

​Der erste Blick auf die neue Long-Term-Support-Version (LTS) von Ubuntu lässt vermuten, dass die Entwickler in den vergangenen zwei Jahren im Tiefschlaf gewesen sind. Doch der Schein trügt: Ubuntu 26.04 hat es in sich, auch wenn es rein optisch kaum Unterschiede zur Vorgängerversion 24.04 gibt.

​Ubuntu 26.04 LTS wird mit GNOME 50 und Linux-Kernel 7.0 ausgeliefert und setzt nativ ausschließlich auf den Display-Server Wayland. X11 ist damit endgültig Geschichte. Zwar könnten dadurch vereinzelt Legacy-Anwendungen den Dienst quittieren, doch für den Großteil der Nutzer wird dieser Übergang dank ausgereifter Kompatibilitätsschichten nahtlos verlaufen.

​Die wichtigsten Neuerungen

​Besonders hervorzuheben sind folgende Funktionen, die den Desktop-Alltag effizienter gestalten:

  • Optimierte Energie-Modi: Die Energieverwaltung wurde deutlich verfeinert. Nutzer können nun noch einfacher zwischen den Profilen Leistung, Ausgeglichen und Energie sparen wählen, um die Akkulaufzeit oder die Systemperformance gezielt auf die aktuelle Aufgabe abzustimmen.
  • Autostart-Management: Software kann nun direkt nach dem Systemstart automatisch ausgeführt werden. Besonders für Kiosk-Szenarien ist dies ein echter Gewinn: So lässt sich beispielsweise festlegen, dass direkt nach dem Booten automatisch der Browser im Vollbild startet.
  • Individuelle Skalierung: Endlich lassen sich angeschlossene Monitore unabhängig voneinander skalieren – ein Segen für Setups mit unterschiedlichen Pixeldichten.
  • Moderner Dokumentenbetrachter: PDFs können jetzt nativ mit Kommentaren, Texten und handschriftlichen Notizen versehen werden, was Drittanbieter-Tools für einfache Korrekturen überflüssig macht.
  • System-Werkzeuge: Mit Sysprof (Benchmark-Tool) und Ressourcen (ein moderner, einsteigerfreundlicher Taskmanager) ziehen mächtige Analyse-Tools ein, die nicht nur schick aussehen, sondern auch intuitiv bedienbar sind.
  • Neues Terminal (Ptyxis): Das neue Standard-Terminal speichert Bearbeitungsstände und erlaubt mehrere Sitzungen in einem einzigen Fenster.
  • Sicherheitszentrum: Hier können App-Berechtigungen (ähnlich wie unter Android) nachträglich verwaltet, erteilt oder entzogen werden.
  • Systempflege: Das Tool Anwendungen & Aktualisierungen weicht einer Verschlankung der Systemsteuerung. Während Einsteiger nun eine übersichtlichere Oberfläche im neuen App-Center (vormals Anwendungszentrum) vorfinden, werden komplexe Repository-Einstellungen künftig – wie bei Profis ohnehin üblich – direkt über das Terminal verwaltet.

​Das Upgrade

Wichtig: Bevor man das Upgrade wagt, ist ein vollständiges Backup des Systems und der persönlichen Daten unabdingbar!

​Offiziell wird das Upgrade von älteren Versionen meist erst mit dem ersten Point-Release (26.04.1) angeboten. Ungeduldige können den Prozess jedoch vorab manuell erzwingen.

Tipp: Während der Aktualisierung wird man oft gefragt, ob bestehende Konfigurationsdateien ersetzt werden sollen. Hierzu wählt man im Zweifel das Beibehalten der alten Dateien, um individuelle Anpassungen nicht zu verlieren.

sudo apt install ubuntu-release-upgrader-core
sudo do-release-upgrade -d
Systemdetails – Systeminformationen Ubuntu 26.04
Systeminformationen Ubuntu 26.04

Fazit

​Nach dem ersten Reboot lohnt es sich, das Dash kurz aufzuräumen und verwaiste Icons zu entfernen. Ein kurzer Check der Paketquellen unter /etc/apt/sources.list.d stellt zudem sicher, dass alle Drittanbieter-Repositorys korrekt auf die neue Version umgestellt oder bei Bedarf modernisiert wurden.

​Nutzer von Ubuntu 24.04 werden sich sofort heimisch fühlen, da die gewohnte Bedienung trotz der vielen technischen Neuerungen unter der Haube erhalten bleibt. Das Upgrade lohnt sich besonders für User, die von der verbesserten Hardware-Unterstützung und den neuen Sicherheits-Features profitieren wollen.

Ubuntu 26.04 LTS wird fünf Jahre unterstützt – Ubuntu Pro erweitert den Support auf zehn Jahre.

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„Trauen Sie sich, Herr Minister!“ – Ein Jahr Digitalministerium – Branchenverband OSBA zieht Bilanz

05. Mai 2026 um 06:38

Am 6. Mai 2025 wurde Karsten Wildberger als Digitalminister vereidigt und führt damit das erste Ministerium der Bundesrepublik mit alleinigem Fokus auf Digitalisierung. Ein Jahr später zieht Europas größter Open-Source-Branchenverband Bilanz.

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Cyber Resilience Act und Open Source: Umsetzung entscheidet über sichere digitale Infrastrukturen

07. April 2026 um 06:05

Rund 96 Prozent aller Softwareprodukte enthalten Open-Source-Komponenten, Open Source ist damit ein unverzichtbarer Treiber der IT-Industrie und der gesamten Wirtschaft. Entsprechend zentral ist die Sicherheit von Open-Source-Lösungen für die Funktionsfähigkeit von Unternehmen und der Verwaltung.

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Verwaltung künftig mit transparenten Standards für Cloud-Dienste

24. März 2026 um 09:02

Mit dem aktuellen Beschluss des IT-Planungsrats werden die Open-Source-Standards des Sovereign Cloud Stack (SCS) zentraler Bestandteil des sogenannten Deutschland-Stacks. Damit setzt die öffentliche Verwaltung künftig auf offene, überprüfbare und anbieterneutrale Cloud-Technologien.

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Neue EVB-IT-Vertragsvorlagen stärken die Beschaffung von Open Source Software durch die Verwaltung

20. März 2026 um 07:11

Der IT-Planungsrat hat in seiner Sitzung am 26. November 2025 die erweiterten EVB-IT-Musterverträge beschlossen und empfiehlt seinen Mitgliedern ihre Nutzung. Mit den angepassten EVB-IT-Musterverträgen wird die Beschaffung von Open Source Software und Open-Source-Dienstleistungen durch die öffentliche Verwaltung offiziell in die EVB-IT-Vertragsvorlagen integriert. Das gibt Beschaffungsstellen die Rechtssicherheit für den Einkauf von Open Source Software und […]

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Digitale Souveränität unter Druck: Geplante EU-Reform gefährdet Datenschutz und Wettbewerbsvorteile europäischer Anbieter

12. März 2026 um 07:22

EU-Kommission will Datenschutz im „Digital Omnibus“-Entwurf lockern – Nutzung personenbezogener Daten für KI-Training vorgesehen. Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen und digitale Souveränität gefährdet. Open Source Business Alliance reicht Stellungnahme in laufender Konsultation ein. Mit mehreren Regulierungsvorschlägen will die EU-Kommission die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken. Im Jahr 2025 veröffentlichte sie dazu sogenannte „Omnibus“-Pakete, die Änderungen an mehreren Gesetzen bündeln […]

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Dafür stehen wir: Die Leitlinien der OSBA

04. März 2026 um 12:56

Die Leitlinien sind das Fundament der Open Source Business Alliance. Sie sind die inhaltliche Klammer, die alle Mitglieder unter einem einheitlichen Rahmen verbindet. Sie sind Arbeitsgrundlage und -auftrag für unsere Working Groups, Taskforces und natürlich auch für den Vorstand. Seit 2022 die letzte Version veröffentlicht wurde, haben sich die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen deutlich verändert, sodass eine Neufassung dringend notwendig wurde. Der Entwurf dazu wurde von der Grundsatzkommission 2025 vorbereitet, durch die tatkräftige Mithilfe engagierter Mitglieder ergänzt und verbessert, und dann verdient auf der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen.

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Open Source Wettbewerb für die öffentliche Verwaltung startet

03. März 2026 um 06:56

Auszeichnung für praxiserprobte Lösungen aus Bund, Ländern und Kommunen – Bewerbungen bis 30. Juni möglich Nach einem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr geht der bundesweite Open Source Wettbewerb 2026 in die zweite Runde. Unter dem Motto „Moderne Verwaltung. Innovation. Digitale Souveränität“ startet die Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. (OSBA) heute […]

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Digitale Zukunft der Verwaltung entscheidet sich im Deutschland-Stack: Bundesregierung sollte Chance auf sichere, moderne Infrastrukturen nicht verspielen

13. Februar 2026 um 12:45

Zweite Konsultationsrunde für den Deutschland-Stack abgeschlossen. Nationale souveräne Technologie-Plattform wird wegweisend für deutsche Verwaltung. Open Source Business Alliance fordert verbindliche Vorgaben für Open Source Software, um digitale Souveränität, Sicherheit und Innovationskraft zu erreichen.

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Fast eine halbe Milliarde Euro für Microsoft-Lizenzen: Geld fehlt für die Modernisierung des Staates

12. Februar 2026 um 16:20

Jahr für Jahr gibt die Bundesverwaltung Hunderte von Millionen Euro für Microsoft-Lizenzen aus, mit stark steigender Tendenz. Waren es 2023 noch 274,1 Millionen Euro, stieg der Betrag im Folgejahr auf 347,4 Millionen und zuletzt auf 481,1 Millionen Euro. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Rebecca Lenhard an die Bundesregierung hervor. Der […]

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Dritte Runde des Landesprogramms Offene Innovation in Schleswig-Holstein gestartet

09. Februar 2026 um 13:28

Die Landesregierung Schleswig-Holstein unterstützt mit ihrem Landesprogramm Offene Innovationen das dritte Jahr in Folge Open-Source-Projekte, um für reale Bedarfe aus der Praxis Softwarelösungen zu entwickeln. 2025 wurden drei Millionen Euro bereit gestellt, um gemeinnützige und öffentliche Organisationen in Zusammenarbeit mit der lokalen Digitalwirtschaft bei der Entwicklung quelloffener digitaler Lösungen zu unterstützen. Der Call for Concepts […]

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Digitale Souveränität für Europa: OSBA reicht Stellungnahme zur European Open Digital Ecosystem Strategy ein

03. Februar 2026 um 18:18

Die EU-Kommission will mit ihrer geplanten „European Open Digital Ecosystem Strategy“ die digitale Souveränität der europäischen Verwaltung stärken. Heute wurde die öffentliche Konsultation abgeschlossen, welche die EU-Kommission im Vorfeld dazu durchgeführt hat. Hierbei konnten Einzelpersonen, Verbände und Interessengruppen ihre Einschätzung dazu abgeben, welche Hürden dem gezielten Einsatz von Open Source durch die EU-Kommission derzeit noch im Wege stehen, bzw. wie die Vorzüge von Open Source noch erfolgreicher genutzt werden können.

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Hochschulen und Open Source: Leibniz Uni Hannover will dauerhafte Finanzierung sichern

31. Januar 2026 um 09:11

Herzlich willkommen bei der OSBA! Möchtest Du Dich bzw. Euer Unternehmen kurz vorstellen? Die Leibniz Universität Hannover ist eine der führenden technischen Universitäten Deutschlands. Die ZQS/elsa unterstützt Lehrende an der Leibniz Uni. Wir bieten mediendidaktische und technische Beratung, die Produktion von Medien und Lerninhalten, die Aufzeichnung von Vorlesungen sowie z.B. den Betrieb der Lernmanagement-Systeme (LMS) […]

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Für eine innovative, digital souveräne Verwaltung: Berlin stellt Open Source Strategie vor

26. Januar 2026 um 14:57

Das Land Berlin hat seine Open Source Strategie veröffentlicht und will damit die “Innovationskraft und digitale Souveränität nachhaltig stärken.” Die Strategie enthält einige konkrete Maßnahmen, die mit Zeitplänen versehen den Erfolg der Strategie messbar machen. Bis 2032 zum Beispiel sollen beispielsweise 70 Prozent des Software-Stacks an den Verwaltungsarbeitsplätzen Open Source sein. Die Zielsetzung: Abhängigkeiten von […]

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