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Kampf um Ressourcen: Linux reserviert erstes MByte des Speichers

11. Juni 2021 um 11:07

Linus Torvalds hat eine Änderung durchgewunken, mit der Linux 5.13 automatisch die ersten 1 MByte Hauptspeicher reserviert. Dies soll verhindern, dass sich das BIOS und der Kernel um diesen Bereich streiten.

Laut dem Entwickler Mike Rapoport würde das BIOS auf einigen Systemen den Speicherinhalt der ersten 1 MByte zerstören. Die Reservierung verhindert, dass Linux selbst oder jemand anderes auf diesen Speicherbereich zugreifen kann.

Auch aktuelle Linux-Kernel reservieren schon den Anfang des Hauptspeichers, abhängig von der Konfiguration allerdings maximal 640 KByte. In einigen Situationen reicht das jedoch nicht mehr aus. Mike Rapoport nennt als Beispiel Systeme mit Intels Sandy Bridge Graphikchip. Die Reservierung von stets einem MByte vereinfacht und vereinheitlicht den Umgang mit dem betroffenen Speicherbereich.

Windows verwendet das gleiche Vorgehen, wie der Microsoft-Mitarbeiter Michael Kelley gegenüber den Linux-Entwicklern bestätigte.

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Linus Torvalds blafft Impfgegner an – in seiner unverblümten Art

11. Juni 2021 um 09:31
Von: jdo

Angefangen hat der Thread relativ harmlos. Theodore Ts’o hat darüber gesprochen, wie man den diesjährigen Kernel Summit (2021) in einer hybriden Form abhalten kann. Geplant ist das Treffen in Dublin, aber wegen der Pandemie könne sich das jederzeit ändern. Linus Torvalds hat schon eine Kernmannschaft zusammengestellt und diese Liste wird als Startpunkt für Einladungen genommen. Irgendwann hat sich die Diskussion darauf ausgeweitet, dass vielleicht komplett geimpfte Leute kommen können / dürfen und so weiter. Es ist wenig überraschend, dass sich […]

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Unterstützung für Raspberry Pi GPIO (Header Pins) in Ubuntu 21.04

26. Mai 2021 um 09:05
Von: jdo

Als ich die Ankündigung gelesen habe, dachte ich mir: Warum kommt der Beitrag mit einem Monat Versprätung? Ubuntu 21.04 unterstützt die GPIO Pins des Raspberry Pi. Der Grund dafür wird in der Ankündigung angegeben, leuchtet mir aber nicht so ganz ein. Man wollte den Community-Mitgliedern zuerst die Türen öffnen und außerdem einen Community-Stream organisieren, der allerdings erst am 1. Juni läuft. Häh? Warum hat man dann nicht gleich bis zum 1. Juni gewartet (oder bis zum Vortag)? Egal … Auf […]

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Linux 5.10 bekommt Support bis 2026

11. Mai 2021 um 10:36

Der Hüter der stabilen Kernelversionen, Greg Kroah-Hartman, hat den Linux-Kernel 5.10 zur LTS-Version ausgerufen, die bis ins Jahr 2026 Updates bekommt.

Dem Kernel 5.10 war bislang nur Unterstützung bis ins Jahr 2022 zugesagt worden, was für eine längere Diskussion gesorgt hatte. Greg Kroah-Hartman hat daraufhin einen Blogbeitrag verfasst, in dem er erläutert wie man ihn bei der Pflege der Kernel unterstützen könne. Zuvor hatten ihn diverse Mails erreicht, in denen ihm Hilfe beider Kernel-Pflege angeboten wurde.

Auf die Fragen, welche Unterstützung sinnvoll sei, antwortete Kroah-Hartman damals, dass ihm am besten geholfen sei, wenn hilfsbereite Nutzer und Firmen sich am Testen der Release Candidates beteiligen würden. Das sei für ihn die maßgebliche Unterstützung, um einem Kernel längeren Support angedeihen zu lassen. Anscheinend hat in der Zuspruch milde gestimmt und er hat den Kernel 5.10 nun doch in die LTS-Riege aufgenommen. In der LTS-Klasse tummeln sich derzeit sechs Kernel-Versionen. Die älteste, Kernel 4.4 LTS, bekommt noch Support bis Februar 2022. Die jüngste, besagter Kernel 5.10 LTS wird bis Dezember 2026 unterstützt.

Linux-Kernel mit LTS.

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Kernel-Patch-Affäre: IEEE bedauert Vortragsannahme

10. Mai 2021 um 10:25

Die Forscher der Universität Minnesota, die versucht haben, Kernel-Maintainer mit präparierten Patches zu täuschen, hatten dazu einen Vortrag beim IEEE Symposium on Security and Privacy (IEEE S&P’21) eingereicht, der dort auch akzeptiert wurde. Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) bedauert nun, die ethischen Aspekte bei der Prüfung des Vortags außer acht gelassen zu haben.

Genauer geht es darum, inwieweit der die Forscher die Maintainer als Versuchspersonen missbraucht haben, also Forschung mit menschlichen Versuchspersonen betrieben haben. Wie das IEEE in einer Stellungnahme schreibt, sei dieser Aspekt bei der Aufnahme des Vortrags in das Programm des Symposiums nicht berücksichtigt worden. Das sei ein Fehler gewesen, der sich so nicht wiederholen solle, schreibt das IEEE. Man habe sich dafür nun Regeln auferlegt, die eine Ptüfung von Vorträgen nach ethischen Kriterien vorschreiben. Die Forscher hatten ihren Vortrag mit dem Titel Open Source Insecurity: Stealthily Introducing Vulnerabilities via HypocriteCommits, inzwischen selbst zurückgezogen, berichtet das IEEE.

Die Patch-Affäre um die Universität von Minnesota hat mit der Reaktion der IEEE noch weitere Kreise gezogen. Zuvor hatte Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman alle bislang eingereichten Patches der Universität aus dem Linux-Kernel entfernt. Die Linux Foundation hatte zudem an die Universität geschrieben und einige Forderungen gestellt, die aber nicht veröffentlicht wurden. In einer ausführlichen Stellungnahme wird von der Linux Foundation die Affäre in technischer Hinsicht beleuchtet. Von den präparierten Patches sei keiner in den Kernel gelangt, heißt es außerdem.

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Linux 5.13-rc1 freigegeben

10. Mai 2021 um 08:55

Mit Linux 5.13-rc1 ist der erste von insgesamt 7 oder 8 Release-Kandidaten des nächsten Kernels erschienen. Gleichzeitig schloss sich das 2-wöchige Fenster für Einreichungen.

Quelle

Kernel-Patch-Affäre: Dokumentation der Linux Foundation

06. Mai 2021 um 10:52

In der Affäre um fingierte Patches, die Forscher der Universität Minnesota an Linux-Kernel-Maintainer schickten, hat die Linux Foundation nun ein Papier veröffentlicht, das den Hergang dokumentiert.

Wie berichtet hatte der Versuch, die manipulierten Patches unterzuschieben dazu geführt, dass Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman alle Patches, die von der Universität Minnesota stammen zurückgezogen hatte. Die Linux Foundation als Instanz für den Linux-Kernel hat nun den Vorgang dokumentiert und auch eine Auflistung der inzwischen geprüften Patches der Universität veröffentlicht. Das Technical Advisory Board (TAB) der Linux Foundation zeichnet für den Report verantwortlich, der aber auch mit Unterstützung vieler Helfer aus der Community entstanden sei.

Als ein Fazit des Review-Prozesses der ganzen Affäre schreibt die Foundation, dass alle untergejubelten Patches als Fälschungen entdeckt worden seien. Der Review-Prozess der Kernel-Entwickler funktioniere also. Die Foundation mahnt nun an,dass es dringend nötig sei, das Vertrauen zwischen Universitäten und Entwicklern wieder herzustellen. Es könne nicht angehen, dass manipulierte Patches unter falschem Namen eingereicht werden, heißt es im Report, der ausführlich die Prüfung der Patches dokumentiert.

Wie berichtet hatten die Forscher sich entschuldigt, was Greg Krah-Hartman aber nicht gelten ließ. In einer weiteren Veröffentlichung hatten die Forscher ihr Vorgehen dargelegt.

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Kernel-Patch-Streit: Forscher legen ihre Arbeit offen

04. Mai 2021 um 11:01

Im Disput um fingierte Patches für den Linux-Kernel zwecks Erforschung der Security-Workflow, hat das Forscherteam der Universität Minnesota seine Vorgehensweise offen gelegt. Zuvor hatte Greg Kroah-Hartman als Maintainer des Stable-Kernels alle bislang eingereichten Patches der Universität gesperrt.

Kroah-Hartman reagierte damit auf den Versuch der Forscher, manipulierte Patches an Maintainer des Kernels zu schicken und deren Aufnahme zu erreichen. Ziel der Forschungstätigkeit sei es gewesen, mögliche Schwachstellen im Workflow der Kernel-Entwicklung aufzudecken, durch die dann weitere Bugs eingeschleust werden können. Greg Kroah-Hatman konnte diesem Test allerdingsgar nichts abgewinnen. Er beschuldigte die Forscher, die Maintainer als unfreiwillige Versuchskaninchen missbraucht zu haben. Außerdem habe es nach der ersten Patchwelle eine weitere Testreihe gegeben, die gar nicht erklärbar sei, so Kroah-Hartman. Er sperrte alle Patches, die von der Domain der Uni stammen und kündigte an, die erst nach manueller Prüfung wieder aufzunehmen, was dauern könne. Eine Entschuldigung der Forscher ließ er nicht gelten. Er beharrte auf der Erfüllung von Forderungen, die die Linux Foundation als Hüterin des Linux-Kernels an die Universität geschickt hatte. Wie die Forderungen aussehen, wurde nicht bekannt.

Nun haben die Forscher in einem weiteren Versuch, die Wogen zu glätten die Beschreibung ihrer Arbeit veröffentlicht. Darin enthalten seien alle Patches, die verschickt wurden und auch die Message-Logs der daraus gewonnenen Erkenntnisse, teilten die orscher mit. In der Einleitung des Papiers (PDF) bedauern die Forscher die Verzögerung der Veröffentlichung, es könnte also sein, dass die Veröffentlichung der Forderung der Linux Foundation entspricht.

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Spectre zurück – neue Sicherheitslücken – Milliarden Computer betroffen

01. Mai 2021 um 13:50
Von: jdo

Als Defenseless ist der Beitrag der UVA Engineering Computer Scientists betitelt. Es scheint, dass Spectre wieder spukt und Fixes könnten stärkere Performance-Einbußen nach sich ziehen. Das Blöde an der Sache ist, dass fast alle Computer genauer gesagt CPUs weltweit davon betroffen sind – sowohl AMD als auch Intel. 2018 ist Spectre erstmalig aufgetaucht und weltweit haben Spezialisten zusammengearbeitet, um die Sicherheitslücke sowohl via Software als auch Hardware zu lösen. Sie dachten, dass sie das Problem gelöst hatten. Allerdings scheint das […]

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Forscher entschuldigen sich für untergeschobene Kernel-Patches

27. April 2021 um 10:35

Die Forscher der Universität von Minnesota, die für eine Studie versucht haben, manipulierte Patches in den Linux-Kernel einzuschleusen, haben sich in einer Nachricht an die Kernel-Mailingsliste entschuldigt. An Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman perlt diese Entschuldigung ab.

Wie Kangjie Lu, Qiushi Wu und Aditya Pakki von der Universität Minnesota schreiben, sei es nie ihre Absicht gewesen, der Kernel-Entwicklung Schaden zuzufügen. In ihrer Arbeit sei es vielmehr darum gegangen, mögliche Schwachstellen im Patching-Prozess aufzudecken und damit letztlich den Linux-Kernel sicherer zu machen. Mit den eingereichten Patches seien eine Schwachstellen in den Kernel gelangt, so die Verfasser der Nachricht an die Kernel-Entwickler. Die von Greg Kroah-Hartman als Antwort auf die Aktion ebenfalls aus dem Kernel entfernten 190 Patches, die von der Universität Minnesota stammen, seien nicht Teil der Forschungsarbeit, sondern seien echte Patches, die echte Probleme beheben, beteuern die drei Forscher der Universität.

Wie berichtet hatten die Forscher der University of Minnesota (UMN) haben damit experimentiert, ob es ihnen gelingt fehlerhafte Patches in den Linux-Kernel einzuschleusen. Das Experiment sollte zeigen, dass mit präparierten Patches neue Fehler in den Kernel gelangen. Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman reagierte im Nachgang sehr ungehalten und hat sämtliche von der Universität stammende Patches aus dem Kernel entfernt.

Greg Kroah-Hartman bedankt sich nun zwar für das Schreiben, weist aber daraufhin, dass es damit nicht getan sei. Die Linux Foundation und das Technical Advisory Board der Linux Foundation hätten am Freitag einen Brief an die Universität geschickt, in dem die spezifischen Maßnahmen beschrieben werden, die notwendig seien, damit die Forscher und auch die Universität daran arbeiten können, das Vertrauen der Linux-Kernel-Community zurückzugewinnen, lässt Kroah-Hartman kurz angebunden wissen. “Solange diese Maßnahmen nicht ergriffen werden, haben wir nichts weiter über dieses Thema zu diskutieren”, schreibt Kroah-Hatman als Antwort auf die Mail der Forscher. Welche Forderungen in dem Schreiben der Linux-Foundation aufgestellt werden, ist nicht bekannt. Das Schreiben ist nicht öffentlich.

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Linux 5.12 bringt RISC-V nach vorne

26. April 2021 um 07:51

Linus Torvalds hat nach einer zusätzlichen Woche Entwicklungszeit gestern Linux 5.12 stabil freigegeben.

Quelle

Linux-Entwickler schließt University of Minnesota von der Kernel-Entwicklung aus

22. April 2021 um 12:27

Negative Space | Lizenz: CC0 Greg Kroah-Hartman (GKH), die Nummer zwei der Kernel-Entwicklung und üblicherweise ein Meister der leisen Töne fand jetzt harsche Worte für Studierende der Universität vom Minnesota (UMN), die für ein Forschungsprojekt vorsätzlich fehlerhafte Patches, die teilweise auch eine Sicherheitsgefährdung darstellten, an die Kernel-Mailingliste schickten, um die Sicherheit von...

Quelle

Entwickler der University of Minnesota entschuldigen sich öffentlich bei der Linux-Community

26. April 2021 um 08:09
Von: jdo

Greg K-H hat kürzlich Entwicklern der Universtiy of Minnesota untersagt, weiterhin Patches für den Linux-Kernel einzubringen. Auch frühere Patches sollen aus dem Linux-Kernel genommen werden. Grund ist, dass im Rahmen einer Untersuchung, absichtlich Patches mit Lücken eingereicht wurden. Greg K-H und die Linux-Community haben entsprechend verschnupft reagiert – verständlich. Sogar die Verantwortlichen der Uni haben sich gemeldet und diese Art von Untersuchungen sofort eingestellt. Nun gibt es den Gang nach Canossa und in einem öffentlichen Brief folgt die Entschuldigung. Öffentlicher […]

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Wirbel um untergejubelte Patches für den Linux-Kernel

23. April 2021 um 12:01

Forscher der University of Minnesota (UMN) haben damit experimentiert, ob es ihnen gelingt fehlerhafte Patches in den Linux-Kernel einzuschleusen. Das Experiment sollte zeigen, dass mit präparierten Patches neue Fehler in den Kernel gelangen. Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman reagierte sehr ungehalten und hat sämtliche von der Universität stammende Patches aus dem Kernel entfernt.

Mit ihrem Experiment zur heimlichen Einschleusung von Schwachstellen in Open-Source-Software haben sich die beiden Forscher Qiushi Wu und Kangjie Lu bei der Kernel-Community keine Freunde gemacht. Das bereits einige Zeit zurückliegende Experiment, präparierte Patches an Maintainer der Kernel-Entwicklung zu schicken, ist auf Github dokumentiert. Zudem ist es als Vortrag beim IEEE Symposium on Security and Privacy aufgenommen worden.

In der ersten Runde des Experiments waren sinnlose Patches für drei kleinere Bugs im Kernel an die Maintainer gegangen. Die Forscher hatten dann die Reaktion abgewartet und die Patches waren wohl von einigen Maintainern akzeptiert worden. Man habe die zuständigen Mainainer informiert und es sei kein präparierter Code im Kernel gelandet, schrieben die Forscher in einer Stellungnahme.

Dass sie nun eine weitere Ladung von präparierten Patches geschickt haben, ist beim obersten Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman schlecht angekommen. Er hat sämtliche von der Mailadresse der Universität of Minnesota stammenden Patches zurückgezogen. Kroah-Hartman schreibt in der Mailingliste an die Adresse der Forscher: Sie und Ihre Gruppe haben öffentlich zugegeben, bekannt fehlerhafte Patches einzuschicken, um zu sehen, wie die Kernel-Gemeinschaft darauf reagieren würde, und haben eine Arbeit veröffentlicht, die auf dieser Arbeit basiert. Jetzt reichen Sie wieder eine neue Serie von offensichtlich fehlerhaften Patches ein, was soll ich also von so etwas halten?

Dass er relativ wenig davon hält, dass die Kernel-Entwickler als Versuchskaninchen für solche Tests herhalten müssen, hat er in seiner Mail deutlich gemacht, dort kündigt er an, die Patches zurückzuziehen und erst nach einer manuellen Prüfung weder zuzulassen. Kroah-Hartman schreibt: Unsere Gemeinschaft schätzt es nicht, wenn mit ihr experimentiert wird und sie “getestet” wird, indem bekannte Patches eingereicht werden, die entweder absichtlich nichts tun oder absichtlich Fehler einführen. Wenn Sie eine solche Arbeit machen wollen, schlage ich vor, dass Sie sich eine andere Gemeinschaft suchen, um Ihre Experimente durchzuführen. Sie sind hier nicht willkommen. Aus diesem Grund werde ich nun alle zukünftigen Beiträge von Ihrer Universität verbieten und Ihre bisherigen Beiträge entfernen, da sie da sie offensichtlich in böser Absicht eingereicht wurden, mit der Absicht, Probleme zu verursachen.

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Ubuntu 21.04 Hirsute Hippo ist da – Wayland ist Standard

22. April 2021 um 16:35
Von: jdo

Die neueste Nicht-LTS-Version von Ubuntu ist verfügbar. Ubuntu 21.04 Hirsute Hippo habe ich mir bereits in der Beta-Version genauer angesehen und auch diverse Neuerungen vorgestellt. Seitdem hat sich im Prinzip nichts mehr getan, es wurden lediglich Bugs gefixt und Pakete aktualisiert. Das Nilpferd des Wallpapers finde ich ziemlich putzig, muss ich zugeben. Ubuntu 21.04 Hirsute Hippo ist wie bereits erwähnt eine Nicht-LTS-Version und wird deswegen nur 9 Monate lang mit Updates versorgt. Der Support endet im Januar 2022. Persönlich benutze […]

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Greg K-H verbietet Uni wegen Missbrauchs, Kernel-Patches einzureichen

22. April 2021 um 08:49
Von: jdo

Greg Kroah-Hartman ist nach Linus Torvalds wohl der bekannteste Linux-Kernel-Entwickler. Er hat gerade der University of Minnesota verboten, weitere Kernel-Patches einzureichen. Im Zuge einer Untersuchung (PDF) haben Leute der Uni wohl bewusst kaputte Patches und sogar Security-Lücken eingereicht. Man wollte damit herausfinden, wie die Community und die Kernel-Entwickler reagieren. Entsprechend verschnupft hat Greg K-H reagiert, als es erneut Patches gab, die angeblich von einem neuen Static-Analyzer stammen. Greg K-H möge seine Anschuldigungen sein lassen, fordern die Leute. Allerdings zweifelt der […]

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Ubuntu 21.04 Beta – Hirsute Hippo – einige Neuerungen im Überblick

02. April 2021 um 08:16
Von: jdo

Es gibt eine erste und einzig geplante Beta-Version von Ubuntu 21.04 Hisute Hippo. Ein Feature Freeze für die Linux-Distribution ist bereits in Kraft und deswegen sehen wir nun schon sehr genau, was uns am 22. April 2021 erwartet. Ubuntu 21.04 wird keine LTS-Version und deswegen ist die Distribution eher für Entwickler und Enthusiasten geeignet. Persönlich benutze ich seit Längerem nur noch LTS-Versionen auf meinem Hauptrechner und habe wirklich weniger Kopfschmerzen. Was bedeutet das? LTS-Versionen werden insgesamt 5 Jahre mit Updates […]

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Überwachung von Änderungen – Der Inotify Kernel-Parameter

27. März 2021 um 07:01

Per Inotify überwacht der Kernel ein System auf Veränderungen. Dabei kann der dafür reservierte Platz eng werden.

Rust landet erstmals in wichtigem Linux-Kernel-Zweig

23. März 2021 um 09:39

Die Unterstützung für die Programmiersprache Rust ist erstmals in den Kernel-Zweig Linux-Next aufgenommen worden. Damit haben die Beteiligten den ersten Schritt erfolgreich umgesetzt, um die sichere Programmiersprache Rust neben C im Linux-Kernel verwenden zu können.

Der von Entwickler Stephen Rothwell gepflegte Entwicklungszweig Linux-Next dient unter anderem der mittelfristigen Integration neuer Techniken und Funktionen in den Linux-Kernel. Der für die Pflege des Rust-Codes in Linux zuständige Miguel Ojeda schreibt zu der erfolgten Integration in einer E-Mail an die Linux-Kernel-Mailing-Liste: “Das bedeutet natürlich nicht, dass wir es in den Hauptzweig schaffen werden, aber es ist ein schöner Schritt, um die Dinge so reibungslos wie möglich zu gestalten.”

Pläne und Ideen, die Sprache Rust in den Kernel zu integrieren, gibt es schon länger, wobei sich die Beteiligten zunächst auf einige technischen Details konzentrieren. In einer dieser Diskussionen äußerte sich auch Linux-Gründer und Chef-Entwickler Linus Torvalds vorsichtig positiv zu der Aufnahme. Das gilt als gutes Zeichen, da eben Torvalds letztlich der Aufnahme im Hauptzweig zustimmen muss.

Noch im Herbst vergangenen Jahres diskutierten die Linux-Entwickler einige Probleme, die vor einer vollständigen Rust-Integration erst noch gelöst werden müssen. Genau hier könnte nun der Code helfen, der in Linux-Next eingepflegt wurde, da sich damit die Probleme wohl schnell finden lassen könnten und mögliche Problemlösungen auch vergleichsweise einfach getestet werden können.

Der nun verfügbare Code enthält konkret einige Wrapper für Schnittstellen innerhalb des Kernels, um diese einfach und vor allem idiomatisch mit Rust verwenden zu können. Hinzu kommen zahlreiche Dokumentationen zu dem Rust-Code sowie ein kleiner Treiber als Beispiel, der die Nutzung von Rust im Kernel demonstriert. Die Entwicklung der Rust-Integration in den Linux-Kernel findet auf Github statt.

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Linux Mint Cinnamon – kein Bluetooth unter Kernel 5.0.4-67

16. März 2021 um 09:09
Von: jdo

Nur ganz kurz, falls jemand das gleiche Problem hat. Vor wenigen Tagen wurde der Linux-Kernel bei meinem Linux Mint 20.1 auf 5.0.4-67 aktualisiert. Nun wollte ich heute wie häufig meine JBL Flip 5* damit verbinden und es zeigte sich aber kein Bluetooth-Gerät. Seltsam … nur um auf Nummer Sicher zu gehen, habe ich dann geschaut, ob mein Smartphone den Lautsprecher sieht. Das funktionierte. Also habe ich meine Bluetooth-Kopfhörer angeschaltet, die ich zum Joggen nehme – auch die wurden nicht gefunden. […]

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SystemRescue 8.00 mit Versionssprung beim Linux-Kernel

07. März 2021 um 13:08
Von: jdo

Die Linux-Distribution für System-Rettung SystemRescue hat einen Versionssprung auf 8.00 gemacht. Kenner der Szene erinner sich vielleicht, dass das Projekt einst SystemRescueCd geheißen hat. Sich von dem Cd in modernen Zeiten zu trennen, ergibt natürlich Sinn. Benutzt eigentlich noch irgendwer CDs? Egal … Auf jeden Fall hat das Team den Kernel auf 5.10 aktualisiert. Das ist ein Kernel mit LTS (Long Term Support / Langzeitunterstützung). Natürlich wurden auch andere Pakete aktualisiert. Unter anderem sind das: parted-3.4, gparted-1.2.0 btrfs-progs 5.10.1, xfsprogs […]

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LFS (Linux From Scratch) Version 10.1 als stabil veröffentlicht

02. März 2021 um 16:41
Von: jdo

Ab sofort gibt es LFS – Linux From Scratch – Version 10.1. Zu den größeren Änderungen gehören Toolchain-Updates – glibc-2.33 und binutils-2.36.1. In der Ankündigung schreibt das Team, dass seit der letzten Version insgesamt 40 Pakete aktualisiert wurden. Es wurden auch im gesamten Buch Änderungen vorgenommen. Changes to the text have also been made throughout the book. Der Linux-Kernel wurde auf Version 5.10.17 aktualisiert. LFS – ein Buch, um selbst eine Distribution zu kreieren Kenner der Szene wissen, dass LFS […]

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Tails 4.16 bringt mehr Sicherheit

24. Februar 2021 um 12:24

Mit Tails 4.16 bringen die Entwickler des Live-Systems zum anonymen Surfen unter anderem die Software auf den neuesten Stand. Durch die Aktualisierungen werden auch mehrere kritische Sicherheitslücken geschlossen, kündigen die Macher an. 

Schon aus diesem Grund sei ein Update dringend empfohlen, heißt es in der Ankündigung. Mit dem Linux-Kernel 5.10.13 sind weitere Verbesserungen verbunden, etwa die Unterstützung von neuerer Hardware wie Grafikkarten, WLAN-Chips und ähnlichem, heißt es in den Release Notes.

Das Update von Tor auf 0.4.5.5 und des Tor-Browsers auf 10.0.12 und damit verbunden ein Update auf Firefox 78.0 bringen weitere Sicherheitsfeatures. Bei den Problemlösungen, die diese Version mitbringt, zählt, dass nun der Cancel-Button bei der Ankündigung von Upgrades nicht mehr standardmäßig fokussiert ist. Damit soll verhindert werden, dass die Upgrades ungewollt weggeklickt werden. Das Changelog fasst die Änderungen zusammen.

Tails hat mit Version 4.14 und früher ein Problem mit automatischen Updates. Nutzer, die Tails 4.14 oder älter nutzen, müssen manuell upgraden oder die Upgrade-Funktion über das Terminal reparieren. In der Ankündigung ist beschrieben, wie das funktioniert.

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