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Gestern — 07. Dezember 2021Haupt-Feeds

Programmiersprache: Rust 1.57 steht bereit

07. Dezember 2021 um 21:32

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Mittlerweile steht Rust 1.57 bereit.

Die Programmiersprache Rust wurde planmäßig in Version 1.57 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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Alpine Linux 3.15.0 aktualisiert Software und Kernel

25. November 2021 um 09:33

Die schlanke Distribution Alpine Linux dient häufig als Grundlage von Containern und Servern. Im Hintergrund arbeitet ab sofort der Linux-Kernel 5.15. Darüber hinaus startet Alpine Linux auch auf Systemen mit aktiviertem Secure Boot.

Dazu sind allerdings noch einige Handgriffe notwendig, die das Alpine Wiki vorstellt. Als Desktop-Umgebungen stehen Gnome 41 und Plasma 5.23 zur Wahl. Letztgenanntem Desktop steht die Programmsammlung KDE Gear 21.08 zur Seite. Nicht mehr an Bord ist das Paket „qt5-qtwebkit“, da laut der offiziellen Ankündigung der Alpine-Macher der Upstream-Support fehlt.

Vor allem Entwickler freuen sich über LLVM 12, Nodejs 16.13 und 17.0, Ruby 3.0, Rust 1.56 und das Openjdk 17. Administratoren erhalten Postgresql 14 und OpenLDAP 2.6.

Der Installationsassistent unterstützt auch eine Festplattenverschlüsselung, die Kernel-Module haben die Entwickler mit Gzip komprimiert. Simpledrm ersetzt die jetzt deaktivierten Framebuffer-Treiber. Die Variante für die MIPS64-Architektur hat das Team eingestellt.

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System76 entwickelt neue Desktopumgebung in Rust

10. November 2021 um 09:36

Der Hardware-Hersteller System76 vertreibt seine Rechner mit seiner eigenen Linux-Distribution namens Pop!_OS. Zukünftig soll sie eine neu entwickelte Desktopumgebung erhalten. Als Programmiersprache dient das immer beliebter werdende Rust.

Seit dem Sommer 2021 verwendet Pop!_OS eine eigene Deskopumgebung namens COSMIC. Dabei handelt es sich allerdings im Wesentlichen um Gnome, dem die Entwickler einige Erweiterungen spendiert haben. Langfristig möchte System76 jedoch auf eine in Rust neu entwickelte Desktop-Umgebung umsteigen.

Dieses Vorhaben kündigte der bei System76 arbeitende Software-Entwickler Michael Murphy auf Reddit an. Demnach ließen sich nicht alle Vorhaben mit Gnome und den Erweiterungen umsetzen.

Viel ist über den neuen Desktop noch nicht bekannt. Laut Michael Murphy möchte man die allgemeinen FreeDesktop-Standards erfüllen. Darüber hinaus soll der Desktop deutlich stabiler arbeiten und weniger Ressourcen verbrauchen als die Gnome Shell. Obendrauf gebe es noch unter der Haube eine moderne Software-Architektur. Derzeit nutze man als Basis GTK und das Rust-Interface gtk-rust. Darüber hinaus bedienen sich die Entwickler an verschiedenen existierenden Komponenten – Michael Murphy nennt Mutter, Kwin und Wlroots. Die Shell entstehe aber von Grund auf in Rust.

Wann eine erste Version erscheint, ist ebenfalls noch unklar. In Pop!_OS 22.04 wird die Desktopumgebung aller Wahrscheinlichkeit noch nicht auftauchen.

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Nächster Airdrop-Scam – ARKR.org – nicht darauf hereinfallen

05. November 2021 um 09:47
Von: jdo

Gestern habe ich vor einem Kryotp-Scam gewarnt, der mit Swap7.org zusammenhängt. Nun habe ich gleich den nächsten Airdrop-Scam entdeckt. Mir wurden von ARKR.org 800.000 Token geschenkt. Die Masche ist die gleiche wie bei Swap7.org. Die Website will Dich mit einem angeblichen Airdrop dazu bewegen, Deine Metamask-Wallet oder TrustWallet damit zu verbinden. Im Anschluss wird versucht, Deine Wallet zu leeren – Du wirst also bestohlen! Sei bitte vorsichtig! Wenn Du Dich traust, kannst Du eine virtuelle Maschine starten, eine komplett neue […]

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Swap7.org – Vorsicht Krypto-Scam! Token einfach ignorieren!

04. November 2021 um 16:23
Von: jdo

Das Wichtigste zuerst! Ignoriere die Token von Swap7.org, weil damit versucht wird, weitere Token und Coins zu stehlen! So, nachdem die Warnung raus ist – das ist passiert. Ich habe heute mit meiner Metamask-Wallet gespielt und dabei festgestellt, dass ich 713.624.319 Token von Swap7.org erhalten habe. Davon habe ich noch nie gehört und die Token werden auch nicht auf Coingecko und so weiter gelistet. Ich bin von Grund auf skeptisch und je populärer Kryptowährungen werden, desto ausgeklügelter und raffinierter werden […]

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Programmiersprache: Rust 2021 ist da

01. November 2021 um 16:37

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Neben der Veröffentlichung von Rust 1.56 wurde auch die Rust 2021 Edition angekündigt.

Die Programmiersprache Rust wurde planmäßig in Version 1.56 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

Rust 1.56 markiert gleichzeitig den Start der Rust 2021 Edition. Was genau das ist, bedarf einer Erklärung, denn dabei handelt es sich um keine Versionsnummer im traditionellen Sinn.

In den meisten Programmiersprachen bedeutet eine neue Version einer Sprache, dass neue Features nur zur neuen Version hinzugefügt werden und ältere Versionen keine neuen Features erhalten. Rust-Editionen sind anders. Da beinahe alle neuen Features zu 100 Prozent kompatibel mit bisherigen Rust-Versionen sind und keine Kompatibilitäts-Änderungen notwendig sind, gibt es keinen Grund, neue Features auf Rust 2021 zu beschränken. Darum laufen neue Versionen des Rust-Compiler standardmäßig in einem Rust 2015-Modus, welcher erst seit Rust 2018 diesen Namen besitzt. Wenn es Änderungen an der Sprache gibt, welche mit der Kompatibilität brechen, werden diese auf Rust 2021 limitiert.

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Rust 1.56.0 startet Edition 2021

22. Oktober 2021 um 11:52

Mit der Veröffentlichung der Programmiersprache Rust in Version 1.56.0 starten die Entwickler auch die Edition 2021. Nach der Edition 2015 und 2018 ist dies die dritte Edition.

Mit den sogenannten Editions haben die Rust Entwickler einen Weg gefunden, um Funktion freizugeben, die ansonsten nicht abwärtskompatibel wären. Editionen seien opt-in, so dass bestehende Crates diese Änderungen nicht sehen, bis sie explizit auf die neue Edition migrieren, lassen die Entwickler wissen. Rust verfolgt ein strenges Abwärtskompatibilitätsprogramm, deshalb dieser Sonderweg.

Zwar handle es sich bei der Edition 2021 um eine kleinere Ausgabe, verglichen zu den Vorgängern, es seien aber trotzdem einige Änderungen enthalten, die ein Edition-opt-in erfordern, um Probleme in existierendem Code zu vermeiden. 

Ein gewichtige Neuerung betrifft Closures. Closures bezeichnen bei Rust anonyme Funktionen, die sich in einer Variablen speichern oder als Argumente an andere Funktionen übergeben können. Closures erfassen automatisch Werte oder Verweise auf Identifier, die im Textkörper verwendet werden. Bislang seien die immer als Ganzes erfasst worden, nun würden Closures nur einzelne benannte Felder erfassen. Dieses “disjoint-capture” genante Feature soll es leichter machen, Closures zu schreiben. In der Ankündigung sind Code-Beispiele dafür genannt.

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Canonical erweitert Laufzeiten von Ubuntu 14.04 und 16.04 auf 10 Jahre

21. September 2021 um 15:53
Von: jdo

Bekanntlich ist jede Ubuntu-Version, die im April eines geraden Jahres ausgegeben wird, eine sogenannte LTS-Version. Das sind Varianten mit Langzeitunterstützung, die normalerweise 5 Jahre Unterstützung unterhalten. Seit Ubuntu 18.04 können Admins durch eine ESM-Phase (Extended Security Maintenance) Ubuntu bis zu 10 Jahre nutzen. Diese Funktioniert spendiert Canonical nun auch Ubuntu 14.04 und 16.04. Das bedeutet: Du kannst Ubuntu 16.04 (Xenial Xerus) bis April 2026 und 14.04 (Trusty Tahr) bis April 2024 nutzen. Damit bleibt mehr Zeit für Umstiege. Nun musst […]

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Programmiersprache: Rust 1.55 steht bereit

09. September 2021 um 21:48

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Mittlerweile steht Rust 1.55 bereit.

Die Programmiersprache Rust wurde planmäßig in Version 1.55 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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SixtyFPS 0.1 – UI Toolkit für Rust / C++

21. August 2021 um 09:45
Von: jdo

Die sich hier in der Entwicklung befindliche Software ist nicht fertig, aber könnte für gewisse Leute von Interesse sein. Mit SixtyFPS 0.1 ist das Programm auf jeden Fall im Entwicklungsmodus angelangt und aus dem Lab Mode, wie es das Team ausdrückt. Das bedeutet, das Toolkit lässt sich in Produkten benutzen. Außerdem weist das Team darauf hin, dass alle 0.1.x-Ausgaben die Kompatibilität wahren. Was ist SixtyFPS? SixtyFPS ist ein neues grafisches Toolkit für Desktop-Apps und embedded Geräte. Das Entwickler-Team will ein […]

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Programmiersprache: Rust 1.54 steht bereit

30. Juli 2021 um 18:35

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Mittlerweile steht Rust 1.54 bereit.

Die Programmiersprache Rust wurde planmäßig in Version 1.54 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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Rust 1.54.0 versteht WebAssembly besser

30. Juli 2021 um 10:45

Mit der Version 1.54.0 der Programmiersprache Rust hatten die Entwickler unter anderem die WebAssembly-Plattform im Blick. Die Stabilisierung einiger Funktionen der wasm32-Plattform ermögliche nun den Zugriff auf die SIMD-Anweisungen in WebAssembly, heißt es in der Ankündigung.

Im Gegensatz zu den zuvor stabilisierten x86- und x86_64-Intrinsics bestehe für diese nun neu stabilisierten Funktionen keine Sicherheitsanforderung beim Aufruf. Das hänge damit zusammen, dass WebAssembly so geschrieben sei, dass Code vor der Ausführung sicher validiert werde, sodass die Anweisungen garantiert korrekt (oder gar nicht) dekodiert werden, heißt es in der Mitteilung der Entwickler.

Wieder als Standardeinstellung eingeführt haben die Macher die inkrementelle Kompilierung. Die sei in Version 1.52.1 standardmäßig deaktiviert worden, was zu mehr Fehleranfälligkeit geführt habe.

Rust 1.54 unterstütze auch das den Aufruf von funktionsähnlichen Makros innerhalb von Attributen, heißt es in den Release Notes. Ein Anwendungsfall dafür sei das Einfügen von Dokumentationen aus anderen Dateien in Rust-Doc-Kommentare. Die Ankündigung nennt weitere Details.

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Rust 2021 geht in die Testphase

22. Juli 2021 um 10:23

Für die Rust 2021 Edition hat die öffentliche Testphase begonnen. Alle geplanten Features seien nun in den Nightly-Builds vorhanden, teilt Entwickler Niko Matsakis mit.

Auch die Migration des Codes von Rust 2018 auf die neue Version sollte klappen, schreibt der Entwickler. Dies sollte weitgehend automatisch klappen, so Matsakis. In seinem Blogbeitrag gibt es eine Anleitung dafür. Er weist vorsorglich darauf hin, dass es sich bei Rust 2021 um keine produktionsreife Version handelt, es sei deshalb empfohlen, dass Entwickler ihre Sachen in einer temporären Kopie des Codes migrieren.

Ziel sei es nun, Rust 2021 für die Veröffentlichung von Rust 1.56 stabi zu bekommen. Rust 1.56 erscheine am 21. Oktober 2021. Das bedeute, dass alle Funktionen und Arbeiten bis zum 7. September im Nightly-Zweig vorhanden sein müssen, so der Entwickler.

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Arti: Tor-Rewrite in Rust

12. Juli 2021 um 10:01

Das Projekt Arti innerhalb des Tor-Projekts hat sich vorgenommen, einen Rewrite von Tor in der Programmiersprache Rust vorzunehmen. Dank einer Finanzspritze könne das Arti-Projekt nun starten, teilen die Tor-Macher mit.

Tor sei, soweit es die client-und serverseitigen Teil der Implementierung der nötigen Protokolle betreffe, in C geschrieben, teilt Nik Mathewson vom Tor-Projekt in einem Blogbeitrag mit. Und obwohl C altehrwürdig und allgegenwärtig sei, sei es auch notorisch fehleranfällig und es ermangle der Programmiersprache an High-Level-Funktionen. Dies mache viele Programmieraufgaben komplexer als sie es in einer moderneren Sprache wären, so Mathewson. Das Programmieren in C sei damit ein langsamer und mühsamer Prozess, der mehr Code erfordere, als nötig und selbst den sichersten Code müsse man doppelt überprüfen, um sicherzugehen, dass er nicht einem von Cs enormer Fehlerliste zum Opfer falle.

Rust scheine dem Projekt der klarste Ausweg aus dieser Zwickmühle, so Mathewson. Es sei eine Hochsprache und wesentlich ausdrucksstärker als C. Außerdem weise Rust einige innovative Funktionen auf, mit denen die Sprache bestimmte Sicherheitseigenschaften bereits zur Kompilierzeit erzwingen könne. Seit Beginn des Bugtrackings im Jahr 2016 sei davon auszugehen, dass ungefähr die Hälfte der Bugs mit Rust erst gar nicht entstanden wären, so der Entwickler weiter.

Man habe sich nun für einen kompletten Rewrite entschlossen, teilt Mathewson mit. Eine Finanzierungsrunde der freien Funding-Plattform Zcash mache den Rewrite möglich.

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Neue Patches von Rust for Linux

06. Juli 2021 um 10:48

Mit dem Projekt Rust for Linux soll die Programmiersprache als Alternative für C für die Kernel-Entwicklung zum Einsatz kommen. Der Hauptinitiator, Miguel Ojeda, hat nun eine Patch-Serie an die Kernel-Entwickler Linus Torvalds und Greg Kroah-Hartman geschickt. “ Das ist die Patch-Serie, um dem Linux-Kernel Unterstützung für Rust als zweite Sprache hinzuzufügen”, schreibt er an die Kernel-Mailingliste.

Die Patches bringen Updates in verschiedenen Bereichen. Unter anderem soll nun verhindert werden, dass es durch Speicherfehler zur Kernel-Panik kommt, so Ojeda. Eine weitere große Hilfe sei die Unterstützung von Tests. Es werde nun das Standard-Rust-Attribut “#[test]” unterstützt, um einfach Tests zu schreiben, schreibt Ojeda in seiner Mail. Er kann zudem auch Support für die Architekturen Arm und Risc-Vankündigen.

Die Rust-Unterstützung sei noch als experimentell zu betrachten, schreibt Ojeda. Die Unterstützung sei jedoch gut genug, dass Kernel-Entwickler Treiber und andere Module schreiben können, so Ojeda.

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Entwickler für Rust on Linux angestellt

21. Juni 2021 um 12:17

Google ermöglicht durch ein Sponsoring die einjährige Anstellung des Entwicklers Miguel Ojeda. Ojeda soll in der Zeit an Rust für den Linux-Kernel arbeiten, teilt die Internet Security Research Group (ISRG) mit.

Die ISRG will mit Ojedas Beitrag zur Memory Safety beitragen, die sie sich mit dem Projekt Prossimo auf die Fahnen geschrieben hat. Miguel Ojeda habe seine Arbeit bereits im April aufgenommen, teilt die ISRG mit. Er habe sich bereits auf eigene Faust bemüht, Rust in den Linux-Kernel zu bekommen, so die Forschergruppierung. Der Linux-Kernel sei eines der Herzstücke des modernen Internets, das in Servern und Clients zum Einsatz komme. Da der Kernel größtenteils in C geschriebene sei, das nicht Memory Safe sei, seien Pufferüberläufe und Use-after-free-Speicherfehler an der Tagesordnung. Wenn es möglich sei, Teile des Kernels in Rust zu schreiben, könne man auch bestimmte Bereiche von solchen Speicherlücken befreien, etwa die Treiber, schreibt Josh Aas, Executive Director des ISRG.

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Programmiersprache: Rust 1.53 steht bereit

17. Juni 2021 um 22:02

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Mittlerweile steht Rust 1.53 bereit.

Die Programmiersprache Rust wurde planmäßig in Version 1.53 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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Programmiersprache: Rust 1.52 steht bereit

14. Mai 2021 um 20:16

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Mittlerweile steht Rust 1.52 bereit.

Die Programmiersprache Rust wurde planmäßig in Version 1.52 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen. Außerdem wurde zwischenzeitlich Rust 1.52.1 veröffentlicht.

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Verified Boot – Leerstelle unter Linux?

14. Mai 2021 um 18:54
Von: Gerrit

Ein möglichst offenes und ein möglichst vertrauenswürdiges System widersprechen sich manchmal. Besonders deutlich wird dies beim Thema Verified Boot unter Linux.

Linux kennt mit LUKS/cm-crypt eine gute und sichere Verschlüsselungslösung. Man kann ein solchermaßen verschlüsseltes System sogar zusätzlich mit einem Hardware-Token wie z. B. einem YubiKey absichern. Doch woher weiß man beim Hochfahren eines Systems eigentlich, das man ein unverändertes System startet und nicht eine heimlich manipulierte Variante?

Ein sogenannter Verifizierter oder Vertrauenswürdiger Start (Verified / Trusted Boot) ist bei Mobilgeräten schon länger Standard. Der Ansatz ist – stark vereinfacht dargestellt – eine Vertrauenskette vom Bootloader, über die Boot-Partition bis hin zu den verifizierten System-Partitionen. Während des Systemstarts überprüft jede Stufe die Integrität und Sicherheit der nächsten Stufe, bevor sie übergibt. Erkennt das System eine Manipulation, führt es automatisch einen Rollback zur letzten verifizierten Version durch.

Klassische Desktop- oder Notebooksysteme kennen so etwas nicht. Das meist völlig ungesicherte BIOS erlaubt den Start von jedem beliebigen Medium und sofern man dabei nicht den Bootloader versehentlich zerstört, kann man so ziemlich alles mit dem System machen, was man möchte.

Apple hat das Prinzip des Verified Boot bereits vor längerer Zeit auf den Desktop gebracht mit den sogenannten T1/T2 Sicherheitschips. Der T1 brachte die Secure Enclave vom Mobilgerät auf das MacBook bzw. den iMac, der T2 brachte den sichereren Start.

Bei normaler Desktop-/Notebook-Hardware wäre so etwas theoretisch auch möglich. Microsoft hat vor einigen Jahren mit Secure Boot versucht, einige Schritte in diese Richtung zu unternehmen. Aus der ersten Debatte um diese Funktion hat sich leider in der Linux-Community das Gerücht gehalten, dass man Secure Boot immer deaktivieren sollte. Dabei funktionieren professionelle Linux-Distributionen schon lange mit Secure Boot (und alle anderen verwendet man sowieso nicht, wenn einem Sicherheit wichtig ist).

Alle heute verkauften Geräte haben zudem einen sogenannten TPM-Sicherheitschip (verdankt man den Basis-Anforderungen von Microsoft). Die neueste systemd-Version unterstützt nicht nur die Bindung der LUKS-Verschlüsselung an diesen TPM-Chip, sondern SUSE hat auch eine Implementierung von Trusted Boot für GRUB entwickelt (mehr Informationen dazu), die theoretisch mit dem TPM-Chip zusammen arbeitet.

Meiner Meinung nach sind das sinnvolle Schritte in die richtige Richtung. Wie immer stört das natürlich die Frickler und Bastler in der Community, aber wenn man im Bereich Sicherheit am Ball bleiben möchte, kann man diese Entwicklung nicht ignorieren.

Secure Boot ist unter openSUSE schon lange kein Problem mehr, mit der nächsten systemd-Version werde ich mein LUKS-Systemvolume auch an den TPM-Chip binden. Danach folgt dann TrustedGRUB/Trusted Boot aber hier scheint es noch wenige Erfahrungen und folglich auch wenige Bericht zu geben.

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Programmiersprache: Rust 1.51 steht bereit

25. März 2021 um 20:43

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Mittlerweile steht Rust 1.51 bereit.

Die Programmiersprache Rust wurde planmäßig in Version 1.51 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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Rust landet erstmals in wichtigem Linux-Kernel-Zweig

23. März 2021 um 09:39

Die Unterstützung für die Programmiersprache Rust ist erstmals in den Kernel-Zweig Linux-Next aufgenommen worden. Damit haben die Beteiligten den ersten Schritt erfolgreich umgesetzt, um die sichere Programmiersprache Rust neben C im Linux-Kernel verwenden zu können.

Der von Entwickler Stephen Rothwell gepflegte Entwicklungszweig Linux-Next dient unter anderem der mittelfristigen Integration neuer Techniken und Funktionen in den Linux-Kernel. Der für die Pflege des Rust-Codes in Linux zuständige Miguel Ojeda schreibt zu der erfolgten Integration in einer E-Mail an die Linux-Kernel-Mailing-Liste: “Das bedeutet natürlich nicht, dass wir es in den Hauptzweig schaffen werden, aber es ist ein schöner Schritt, um die Dinge so reibungslos wie möglich zu gestalten.”

Pläne und Ideen, die Sprache Rust in den Kernel zu integrieren, gibt es schon länger, wobei sich die Beteiligten zunächst auf einige technischen Details konzentrieren. In einer dieser Diskussionen äußerte sich auch Linux-Gründer und Chef-Entwickler Linus Torvalds vorsichtig positiv zu der Aufnahme. Das gilt als gutes Zeichen, da eben Torvalds letztlich der Aufnahme im Hauptzweig zustimmen muss.

Noch im Herbst vergangenen Jahres diskutierten die Linux-Entwickler einige Probleme, die vor einer vollständigen Rust-Integration erst noch gelöst werden müssen. Genau hier könnte nun der Code helfen, der in Linux-Next eingepflegt wurde, da sich damit die Probleme wohl schnell finden lassen könnten und mögliche Problemlösungen auch vergleichsweise einfach getestet werden können.

Der nun verfügbare Code enthält konkret einige Wrapper für Schnittstellen innerhalb des Kernels, um diese einfach und vor allem idiomatisch mit Rust verwenden zu können. Hinzu kommen zahlreiche Dokumentationen zu dem Rust-Code sowie ein kleiner Treiber als Beispiel, der die Nutzung von Rust im Kernel demonstriert. Die Entwicklung der Rust-Integration in den Linux-Kernel findet auf Github statt.

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Google geht Memory-Bugs in Open-Source-Software an

19. Februar 2021 um 11:22

Google will sich stärker um die Speichersicherheit kümmern. Sicherheitslücken in Verbindung mit fehlerhaften Speicherzugriffen seien laut einer Studie für rund 70 Prozent der jährlich durch Security-Updates behandelten Bugs verantwortlich.

Die Studie zur Sicherheit, die Google im Sicherheitsblog zitiert stammt von Microsoft und ist auf Github zu finden. Um die Speicherproblematik in Open-Source-Software verstärkt anzugehen, will Google die Zusammenarbeit mit der Internet Security Research Group (ISRG) ausbauen. Ziel ist es, eine Reimplementierung von wichtiger Open-Source-Software in speichersicheren Sprachen zu erreichen.

Google nennt die neuen Rust-basierten HTTP-und TLS-Backends für Curl als Beispiel und die neue TLS-Bibliothek für Apache HTTPD. Die hier genannten Open-Source-Codebasen sitzen am Gateway zum Internet und ihre Sicherheit sei entsprechend wichtig, schreibt Google.

Der Ansatz der ISRG, direkt mit den Maintainern der jeweiligen Software zusammenzuarbeiten, entspreche auch dem Ansatz von Google. Der Konzern stellt mit OSS-Fuzz ein Testwerkzeug zur Verfügung, mit dem Google rund 5500 Memory-Bugs in 375 Open-Source-Projekten gefunden habe, heißt es im Blog. Das Reward-Programm, der Kernel-Fuzzer Syzkaller und Sanboxes wie Gvisor seien weitere Bestandteile der Sicherheitsoffensive, so Google.

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Programmiersprache: Rust 1.50 steht bereit

13. Februar 2021 um 22:36

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Mittlerweile steht Rust 1.50 bereit.

Die Programmiersprache Rust wurde planmäßig in Version 1.50 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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Mozilla gibt Rust an eine Stiftung

09. Februar 2021 um 09:59

Die lange unter den Fittichen von Mozilla entwickelte Programmiersprache Rust wird jetzt eigenständig von einer Foundation verwaltet. Ashley Williams, Interims Executive Directorin der Foundation und Mitglied des Rust Core Teams hat verlautbart, dass Mozilla alle Trademarks und sonstige Werte nebst der crates.io Paketregistrierung an die Stiftung übertragen hat.

Williams kündigt zudem ein erstes Treffen des Stiftungsrats an. Er besteht aus fünf Direktoren, die von den unternehmerischen Gründungsmitgliedern stammen. Diese bestehen aus AWS, Huawei, Google, Microsoft und Mozilla. Zudem seien weitere fünf Direktoren aus der Projektletung in diesem Gremium. Von diesen fünf repräsentieren zwei das Core-Team und drei die Projektbereiche Zuverlässigkeit, Qualität und Zusammenarbeit.

Die Programmiersprache Rust war 2010 als Forschugnsprojekt Projekt von Mozilla gestartet. Im Jahr 2015 erschien die stabile Version 1.0. Nun ist Rust ein unabhängiges Open-Source-Projekt, das mit der zugesagten finanziellen Unterstützung der fünf Gründungsmitgliedern auf eine auch für Unternehmen verlässliche Entwicklungsbasis gestellt ist.

Ashley Williams dankt Mozilla für die Umsichtige Begleitung des Projekts und den damit verbundenen Reifeprozess vom experimentellen Zustand hin zu einer auf Qualität und Stabilität geprägten Entwicklung. In letzterem Sinn will auch die Stiftung agieren. Rust soll sich weiter als eine Enterprise-tauglich und für den Produktionseinsatz bereite Programmiersprache entwickeln.

Auch Mozilla zeigt sich erfreut über den Schritt zur Rust Foundation. Mozilla selbst habe Rust eingesetzt, um bei Stylo, der CSS-Engine von Firefox rund 160.000 Zeilen C++-Code mkt nur 85.000 Zeilen Rust-Code zu ersetzen.

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