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Microsoft integriert Systemd in WSL

23. September 2022 um 09:32

Die Integration von Systemd ist ein wichtiger Schritt für ein vollwertiges Linux im WSL. Das gilt im Besonderen für Ubuntu, dass damit Snap im WSL einsetzen kann.

Quelle

Multipass: Ubuntu-VMs unter Windows, macOS und Linux ausführen

19. September 2022 um 16:49

Multipass ist eine von Canonical entwickelte Software, um Ubuntu als virtuelle Maschine unter Linux, Windows oder macOS auszuführen. Ich bin über Multipass gestolpert, weil ich eine unkomplizierte Möglichkeit suchte, Ubuntu unter macOS mit M1/M2-CPU auszuführen. Dieser Artikel stellt zuerst Multipass kurz vor. Es folgt eine persönliche (= subjektive) Wertung.

Multipass installieren

  • Windows, macOS: Für Windows und macOS gibt es jeweils einen Installer, siehe https://multipass.run/install
  • Linux: Für Linux steht leider nur ein Snap-Paket zur Verfügung: sudo snap install multipass

  • Arch Linux stellt Multipass als AUR-Paket zur Verfügung: https://aur.archlinux.org/packages/canonical-multipass (Paket wird lokal kompiliert, das dauert > 15 Minuten; bei mir gab es zuletzt einen Fehler, dem ich nicht auf den Grund gegangen bin)

Multipass Command Line Interface (CLI)

Multipass wird über Kommandos in der Konsole genutzt. Um zu überprüfen, dass die Installation geklappt hat, führen Sie multipass version aus:

multipass version

  multipass   1.10.1+mac
  multipassd  1.10.1+mac

Die zur Auswahl stehenden Multipass-Images ermittelt multipass find:

multipass find

  Image     Aliases     Version    Description
  18.04     bionic      20220901   Ubuntu 18.04 LTS
  20.04     focal,lts   20220824   Ubuntu 20.04 LTS
  22.04     jammy       20220902   Ubuntu 22.04 LTS
  docker                latest     A Docker environment ...
  ...

Um eine neue Instanz zu starten, führen Sie multipass launch aus. Beim ersten Start muss das betreffende Image heruntergeladen werden, hier für Ubuntu 22.04. Der Start weiterer Instanzen erfolgt wesentlich schneller.
Das folgende Kommando erzeugt eine Instanz von Ubuntu 22.04 und gibt dieser den Namen myinstance.

multipass launch -n myinstance 22.04

Standardmäßig erhält die neue VM eine CPU, 1 GB RAM und eine Disk mit 5 GB und NAT-Networking. Andere Eckdaten können Sie mit Parametern festlegen:

  • -c <n>: Anzahl der CPU-Cores
  • -d <n>G: Disk-Größe, -d 15G für 15 GB Disk
  • -m <n>M oder -m <n>G: RAM, z.B. -m 4G für 4 GB RAM
  • -n <name> oder -n primary: gibt der VM einen Namen bzw. macht sie zur primären Instanz

multipass launch startet die VM, führt sie aber im Hintergrund aus. Um die VM zu bedienen, führen Sie multipass shell <name> aus:

multipass shell myinstance

  Welcome to Ubuntu 22.04.1 LTS (GNU/Linux 5.15.0-47-generic aarch64)
  ...

Als Standard-User ist ubuntu aktiv. Dieser Benutzer ist nicht mit einem Passwort abgesichert und hat sudo-Rechte. Auch wenn Multipass-VMs normalerweise nur in einem privaten Netzwerk zugänglich sind (192.168.*.*), sollten Sie den ubuntu-Account mit einem Passwort absichern: sudo passwd ubuntu.

multipass list listet die aktuell eingerichteten Instanzen auf und gibt an, welche IP-Adresse der Instanz zugeordnet ist.

multipass list

  Name          State         IPv4             Image
  primary       Running       192.168.64.7     Ubuntu 22.04 LTS
  myinstance    Running       192.168.64.8     Ubuntu 22.04 LTS

Mit multipass info <name> können Sie mehr Details zu einer VM ermitteln.

multipass info myinstance

  Name:           myinstance
  State:          Running
  IPv4:           192.168.64.8
  Release:        Ubuntu 22.04.1 LTS
  Image hash:     9620f479bd5a (Ubuntu 22.04 LTS)
  Load:           0.28 0.25 0.10
  Disk usage:     1.4G out of 4.7G
  Memory usage:   153.5M out of 961.9M

multipass start <name> oder multipass stop <name> startet bzw. beendet die Ausführung einer VM.

multipass delete <name> löscht die VM vorläufig. Der Vorgang kann mit multipass revover rückgängig gemacht werden.

Erst multipass purge entfernt die zuvor gelöschten VMs endgültig und gibt den Speicher frei.

Weitere CLI-Kommandos sind hier dokumentiert.

Primäre VM

Eine VM kann als »primär« gekennzeichnet werden (launch -n primary ...). Das hat zwei Konsequenzen:

  • An einige multipass-Kommando braucht kein Name als Parameter übergeben werden. Beispielsweise bezieht sich multipass shell automatisch auf die primäre Instanz.
  • Innerhalb der VM steht das lokale Heimatverzeichnis (also das des Host-Computers) unter /home/ubuntu/Home zur Verfügung. Das ermöglicht einen unkomplizierten, nahtlosen Zugriff auf Host-Dateien durch die VM.

Bridged Networking

Wenn Sie VMs in das lokale Netzwerk integrieren möchten, ermitteln Sie zuerst mit multipass networks die zur Auswahl stehenden Netzwerkschnittstellen und aktivieren dann eine davon für die Netzwerkbrücke:

multipass networks

  Name     Type         Description
  bridge0  bridge       Network bridge with en2, en3
  en0      ethernet     Ethernet
  en1      wifi         Wi-Fi
  en2      thunderbolt  Thunderbolt 1
  ...

multipass set local.bridged-network=en1

In der Folge können Sie an multipass launch die Option --bridged übergeben.

Ubuntu samt Desktop installieren

Um Ubuntu samt Desktop zu installieren, müssen Sie die VM ausreichend groß dimensionieren:

multipass launch 22.04 -n primary -c 2 -m 4G -d 15G

  Launched: primary                                                               
  Mounted '/Users/kofler' into 'primary:Home'

Nach dem Einrichten verbinden Sie sich mit der VM, legen ein Passwort für den Benutzer ubuntu fest und installieren alle Updates:

multipass shell

  ubuntu@primary:~$ sudo passwd ubuntu
  New password: 
  Retype new password: 

  ubuntu@primary:~$ sudo apt update

  ubuntu@primary:~$ sudo apt full-upgrade -y

Zur Installation eines Desktops samt RDP-Server gehen Sie so vor:

  ubuntu@primary:~$ sudo apt install ubuntu-desktop xrdp -y

Sie müssen wissen, welche IP-Adresse Ihre VM hat. Dazu führen Sie innerhalb der VM hostname -I aus, oder außerhalb multipass list.

ubuntu@primary:~$ hostname -I

  192.168.64.10

Jetzt brauchen Sie einen RDP-Client. Unter Linux funktionieren die meisten VNC-Viewer. Unter macOS installieren Sie am einfachsten im App Store Microsoft Remote Desktop. Dort richten Sie eine neue Verbindung ein und verwenden die zuvor ermittelte IP-Adresse. In der Regel ist es sinnvoll, die Option Start session in full screen zu deaktivieren. Hingegen ist die Optionen Update the session resultion on resize zweckmäßig. Die Anpassung der virtuellen Bildschirmauflösung hat bei meinen Tests (macOS als Host-System) ausgezeichnet funktioniert. Außerdem sollten Sie als User account ubuntu angeben.

Beim ersten Start erscheint der Ubuntu-Setup-Assistent. Dort können Sie das deutsche Tastaturlayout hinzufügen. (Standardmäßig ist nur das englische Layout installiert.)

Der Desktop erscheint in englischer Sprache. Die Umstellung auf Deutsch können Sie im Programm Settings durchführen. Die Änderung wird nur wirksam, wenn Sie sich aus- und neu einloggen.

Grundsätzlich hat der Ubuntu-Desktop bei meinen Tests ausgezeichnet funktioniert — allerdings mit »Vanilla Gnome«, d.h. ohne die Ubuntu-spezifischen Erweiterungen wie dem verschiebbaren Dock. Auch die entsprechenden Optionen im Programm Einstellungen fehlen. (Die Optionen tauchen auf, wenn das Einstellungsprogramm mit XDG_CURRENT_DESKTOP=ubuntu:GNOME gnome-control-center gestartet wird. Aber die Ubuntu-spezifischen Einstellungen bleiben wirkungslos.)

Ubuntu wird auf einem Mac mit M1-CPU ausgeführt und über ein RDP-Fenster bedient.

Multipass versus herkömmliche Virtualisierungssysteme versus Container

Eigentlich möchte man meinen, es gäbe bereits genug Software zur Ausführung von virtuellen Maschinen und Containern. Was kann Multipass also bieten, was andere Programme nicht können? Und wo sind die Grenzen von Multipass?

Im Gegensatz zu Docker oder Podman findet bei Multipass eine echte Virtualisierung statt. Der Overhead einer Installation ist deswegen vergleichsweise groß. Andererseits steht Ubuntu »komplett« zur Verfügung, d.h. mit systemd, mit verschiedenen Benutzern etc.

Standardmäßig werden keine Desktop-Pakete installiert. Diese können nachinstalliert werden. Das setzt aber voraus, dass die VM ausreichend groß dimensioniert ist (RAM, Speicherplatz).

Im Vergleich zu Virtualisierungsprogrammen wie VirtualBox, VMware & Co. hat Multipass keine grafische Oberfläche. Für Profis ist das kein Nachteil, für Einsteiger schon. Es gibt auch keine Grafiktreiber etc. Die Desktop-Nutzung erfolgt über RDP (ein Netzwerkprotokoll) und ist vergleichsweise langsam. Ausreichend schnell für Entwickleraufgaben, aber nicht ideal, um Videos abzuspielen oder Spiele zu spielen.

Der größte Nachteil von Multipass im Vergleich zu Virtualisierungs- und Container-Software besteht darin, dass nur Ubuntu ausgeführt werden kann. Multipass ist also keine universelle Lösung, sondern ein Admin- und Developer-Tool für die Ubuntu-Gemeinde.

Positiv: Multipass ist Open-Source-Software, die Quellen sind auf GitHub zu finden.

Persönliche Bewertung

Meine Beweggründe, mich überhaupt mit Multipass auseinanderzusetzen, ist der Linux-Unterricht. 2/3 der Studentinnen arbeiten mit einem Windows-Notebook, 1/3 mit MacBooks, vielleicht halb/halb mit Intel/Apple-CPU. Jetzt sollen alle eine VM mit Ubuntu installieren. Früher war das einfach: Alle verwenden VirtualBox und richten damit eine VM mit Ubuntu ein (oder Fedora, oder Debian, egal, solange es für alle einheitlich ist).

Heute geht das nicht mehr:

  • Unter Windows zickt VirtualBox in einen unerträglichen Ausmaß. Ob Microsoft daran Schuld ist (ständige Änderungen an Hyper-V) oder Virtualbox (weil es Hyper-V nicht korrekt nutzt), kann ich nicht beurteile — es ist eigentlich egal. Fakt ist, dass in einer Gruppe von 20 Studierenden VirtualBox bei mindestens zwei nicht funktioniert und die Probleme sich nicht trivial lösen lassen.
  • Unter macOS läuft VirtualBox nur auf alten Geräten mit Intel-CPU. Auf modernen Geräten mit Apple Silicon (M1, M2 usw.) ist Virtualisierung zwar auch möglich, aber das ist entweder teuer (Parallels, VMware) oder wenig intuitiv (UTM, siehe https://mac.getutm.app/).

Unter Windows kann ich auf WSL ausweichen. Das funktioniert verblüffend gut, aber ist für den Unterricht kein vollwertiger Ersatz. Kein cron, kein systemd etc. Grafische Desktop-Oberflächen laufen auch nur über Umwegen.

Auf allen OS kann ich Docker verwenden. Aber ein Ubuntu-Container ist halt auch kein vollwertiger Ersatz, selbst wenn man vom fehlenden Desktop absieht. Docker hat eine ganz andere Zielsetzung (und da brilliert es).

Zurück zu Multipass: Der Charme besteht darin, dass es OS-übergreifend einen einheitlichen Weg bietet, um Ubuntu in einer virtuellen Maschine auszuführen. Der Desktop-Zugriff erfolgt über RDP, was für den Unterricht gut genug ist. Multipass greift auf das Virtualisierungsframework des jeweiligen Betriebssystem zurück, erfindet diesbezüglich das Rad also nicht neu.

Aber:

  • Das Einrichten einer Ubuntu-VM in Multipass ist nicht trivial. Für meinen spezifischen Einsatzzweck ist es jedenfalls ungeeignet. Multipass richtet sich an Profis, nicht an Einsteiger.
  • Ubuntu-only ist auch irgendwie sinnlos. Aus meiner Sicht ist Ubuntu für den Linux-Unterricht gut genug, aber vielleicht will ich Server-Administration unterrichten. Da wäre mir dann Rocky oder Alma Linux lieber. Oder ich bin mit Debian vertrauter als mit Ubuntu, will Snap aus dem Weg gehen usw.

  • Linux-hostseitig wird Multipass auch nur als Snap-Paket angeboten. In der engen Canonical-Welt mag das OK sein, aber nicht jeder ist ein Fan von Snap.

Langer Rede kurzer Sinn: Multipass richtet sich in erster Linie an Entwickler und Admins, die ausschließlich mit Ubuntu arbeiten. Für diese Zielgruppe ist Multipass durchaus interessant.

Multipass ist auch ein relativ einfacher Weg, um Ubuntu (samt Desktop) auf einem Mac mit M1/M2-CPU auszuführen.

Darüberhinaus ist es aber wohl doch nur eine weitere Insellösung/Eigenentwicklung von Canonical mit ungewisser Zukunft. Die Zielgruppe ist so eng, dass ein Durchbruch aus der Nische nicht zu erwarten ist. Das ist schade, weil Multipass durchaus vielversprechende Ansätze zeigt.

Quellen/Links

Ubuntu Unity wird offizielle Variante

07. September 2022 um 10:27

Nachdem Canonical die eigene Desktop-Umgebung Unity eingestellt hatte, übernahm die Community die Pflege. Deren Ubuntu-Variante mit vorinstalliertem Unity gehört ab Ubuntu 21.10 zu den offiziellen Derivaten.

Ubuntu Unity erhält damit den gleichen Stellenwert wie unter anderem Kubuntu, Lubuntu und Xubuntu. Da diese Distributionen weitgehend den gleichen Entwicklungsprozess wie Ubuntu durchlaufen, wird Ubuntu Unity 21.10 gleichzeitig mit Ubuntu 21.10 erscheinen.

Zum Einsatz kommt derzeit Unity 7, das die Community primär mit Fehlerkorrekturen versorgt. Anders als das mittlerweile bei Ubuntu verwendete Gnome nutzt Unity weiterhin ausschließlich eine X11-Session und nicht Wayland. Eine überarbeitete Fassung der Desktop-Umgebung mit neuen Funktionen ist jedoch bereits in Arbeit.

Das Team hinter Ubuntu Unity stellt derzeit Startmedien auf Basis von Ubuntu 22.04.1 bereit, mit der sich schon jetzt das Derivat ausprobieren lässt.

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Ubuntu 20.04.5 LTS ist fertig

05. September 2022 um 09:49

Canonical hat Ubuntu 20.04.5 LTS veröffentlicht. Damit bekommt Ubuntu 20.04 LTS alias Focal Fossa sein letztes Point-Release.

Ubuntu 20.04.5 LTS kommt mit einem Linux-Kernel 5.15 LTS. GNOME ist in Ausgabe 3.36.8 dabei. Der Browser Firefox liegt in aktueller Version 104 vor, LibreOffice als Ausgabe 6.4.7.2. Canonical stellt Images dieser Version zum Download. Wer 20.04 LTS bereits installiert hat und Updates einspielt, braucht diese Images nicht.

Derzeit aktuell ist die LTS-Ausgabe 22.04 von Ubuntu. Neben Ubuntu sind auch alle offiziellen Flavours auf den Stand von 20.04.5 LTS gebracht worden. Dazu zählen Kubuntu, Ubuntu Budgie, Ubuntu MATE, Lubuntu, Ubuntu Kylin, Ubuntu Studio und Xubuntu.

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Canonical Kubernetes 1.25 verfügbar

02. September 2022 um 09:59

Canonical ist seiner Linie treu geblieben und folgt dem Release-Rhythmus von Kubernetes mit seinen eigenen Produkten. Alle Upstream-Funktionen von Kubernetes 1.25 seien in Canonical Kubernetes für die Distributionen, MicroK8s und Charmed Kubernetes verfügbar, teilt der Anbieter mit.

Zusätzlich dazu hat Canonical für seine schlanke Kubernetes-Distribution MicroK8s, das über Snaps bereitgestellt wird und darüber Updates und Sicherheitsfunktionen erhält Strict Confinement als neuen Verfügbarkeitskanal eingeführt. Diese strikte Isolierung biete einen eingeschränkten Hostsystem-Zugriff und einen restriktiveren Sicherheitsstatus, teilt Canonical mit. Zudem sei die Snap-Größe von MicroK8s um bis zu 25 Prozent reduziert worden, damit Anwender Kubernetes schneller zum Laufen bringen können. Mit der Einführung von Core- und Community-Addon-Repositories seien zudem neue Observability-, Netzwerk- und Sicherheits-Addons erhältlich.

Charmed Kubernetes bringt einen Kube-OVN-Charme mit, teilt Canonical mit. Dieser ermögliche eine Reihe von neuen Netzwerkfunktionen wie BGP, VXLAN, QoS und IP Dualstack und mehr. Um die Ausfallsicherheit weiter zu verbessern, hat Canonical den Hashicorp Vault-Charme um HA-Funktionen erweitert.

OpenStack, vSphere und Azure seien die neuesten Cloud-Integrationen, die von den aktualisierten Charmed Kubernetes-Charms profitieren. Mit diesen Integrationen könnten Entwickler Canonicals Kubernetes einsetzen, indem sie die nativen Funktionen dieser Clouds nutzen.

Alle Komponenten von Charmed Kubernetes seien zudem auf der neuen Ubuntu-Version 22.04 mit deren Kernel-Funktionen und Sicherheitsverbesserungen ausführbar.

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Ubuntu ergänzt sein Hardware Enablement

15. August 2022 um 08:33

Canonical ergänzt sein Hardware Enablement für Ubuntu LTS um die Hardware-Datenbank der Systemd-Komponente UDEV. Ubuntu 22.04.2 soll bereits das erweiterte HWE erhalten.

Quelle

Canonical verschiebt Release von Ubuntu 22.04.1

05. August 2022 um 10:42

Wegen eines in letzter Minute entdeckten Fehlers hat Canonical den Start vonUbuntu 22.04.1 um eine Woche auf 11. August verschoben.

Gegen Ende des Testprozesses sei ein Fehler entdeckt worden, der nur Installationen mit dem Ubiquity-Installationsprogramm und der “OEM-Installationsprogramm”-Konfiguration betroffen habe, teilt Canonical mit.

Bei diesen Installationen hätten die Nutzer nicht mehr auf die vorinstallierten Snaps zugreifen können, heißt es zum Fehler weiter.

Der Fehler sei zwar von begrenztem, Ausmaß, so Canonical, der Schwerpunkt dieses Point-Update habe aber Stabilität gelegen, daher habe man beschlossen, die Veröffentlichung des 22.04.1-Images zu verschieben, anstatt einen Hotfix herauszugeben.

Die aktuellen Benutzer von Ubuntu 22.04 und alle, die 22.04 von einem aktuell verfügbaren Image installieren, seien von diesem Fehler nicht betroffen, er trete nur bei Neuinstallationen auf, die den OEM-Installationsmodus von Ubiquity und die Release Candidate Images für 22.04.1 verwenden, teilt Canonical weiter mit.

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Neue Lightdm-Version seit mehr als drei Jahren

20. Juli 2022 um 09:00

Vor dem Umstieg auf Gnome nutzte Canonical den Display Manager Lightdm. Der fiel 2019 in einen Dornröschenschlaf, aus dem ihn der Entwickler Robert Ancell jetzt überraschenderweise kurz für eine Version 1.32 aufweckte.

Die neue Version fasst allerdings im Wesentlichen nur Fehlerkorrekturen zusammen, die in den letzten Jahren aufgelaufen waren. Unter anderem kompiliert Lightdm 1.32 jetzt korrekt auf Systemen mit aktueller Glibc. Darüber hinaus hat Robert Ancell die Unterstützung für das hoffnungslos veraltete Qt 4 entfernt. Lightdm stellt sich zudem intelligenter bei der Erkennung einer Wayland-Session an.

Sämtliche Änderungen listet das Changelog auf GitHub auf. Robert Ancell hat sich auch vor Canonicals Entscheidung für Gnome um Lightdm gekümmert. Laut seiner Aussage könnte es weitere Releases geben, abhängig davon, welcher Code in der Zukunft noch eingereicht wird.

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Ubuntu Core 22 führt Echtzeitverarbeitung ein

17. Juni 2022 um 09:26

Mit Ubuntu Core will Canonical sein Standbein in den Bereichen IoT und Embedded stärken. Core 22 führt dazu unter anderem initiale Echtzeitverarbeitung ein.

Quelle

Canonical veröffentlicht Ubuntu Core 22

16. Juni 2022 um 20:24

Ubuntu Core 22 wurde von Canonical veröffentlicht. Es handelt sich hierbei um eine containerbasierte Version von Ubuntu für IoT- und Edge-Geräte mit spezieller Optimierung. Die Basis ist Ubuntu 22.04 LTS. Das Betriebssystem ist jedoch nicht für Desktop Computer gedacht, sondern für IoT Geräte. Zum Einsatz kommt ein Echtzeitkernel, der hohe Leistung und sehr niedrige Latenzzeiten...

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Was aus Ubuntu hätte werden können. Ubuntu Touch im Jahr 2022 angeschaut

20. Mai 2022 um 16:00

Hey Leute, diejenigen unter Euch, die schon ein paar Jahre Linuxnutzung auf dem Buckel haben, erinnern sich vielleicht noch daran, was Ubuntu mal werden wollte. Ein konvergentes Betriebssystem für Rechner, Tablet, Fernseher und Smartphone. Leider kam es nicht wie geplant. Was aus Ubuntu hätte werden können, darüber sinnieren wir in diesem Beitrag. Viel Spaß. Ubuntu...

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Canonical stellt Report zu Kubernetes und Cloud Native Operations vor

16. Mai 2022 um 10:34

Canonical hat die Ergebnisse einer globalen Umfrage zu Zielen, Vorteilen und Herausforderungen von Cloud-nativen Technologien vorgestellt. Für den inzwischen zweiten Kubernetes and Cloud Native Operations Report waren rund 1300 IT-Experten danach befragt worden, wie sie Kubernetes, Bare Metal, VMs, Container und serverlose Anwendungen einsetzen.

Zu den Ergebnissen der Befragung zählt, dass 83 Prozent der Befragten entweder eine Hybrid- oder Multi-Cloud-Umgebungen nutzen. Der Prozentsatz der Befragten, die keine Hybrid- oder Multi-Cloud nutzen, sei im Vergleich zur Vorjahresumfrage von 22,4 auf 16,4 Prozent gesunken.

14 Prozent der Befragten gaben an, alles auf Kubernetes laufen zu lassen, über 20 Prozent auf Bare Metal und VMs und über 29 Prozent auf einer Kombination aus Bare Metal, VMs und Kubernetes, hat die Befragung ergeben.

Außerdem sagten 38 Prozent der Befragten, dass für sie die Sicherheit der wichtigste Aspekt ist, egal ob es um den Betrieb von Kubernetes, die Erstellung von Container-Images oder die Definition einer Edge-Strategie geht. Cluster auf dem neuesten Stand zu halten, wurde als Best Practice zur Lösung von Sicherheitsproblemen genannt.

Für fast 50 Prozent der Befragten sind fehlendes internes Know-how und begrenzte Arbeitskräfte die größten Herausforderungen bei der Migration zu oder der Nutzung von Kubernetes und Containern.

Der Report steht online zur Verfügung.

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LXD 5.0 LTS bringt Neuerungen

27. April 2022 um 09:46

Der von Canonical entwickelte Linux Container Daemon (LXD) ist in Version 5.0 mit Long Term Support erschienen.  LXD-Maintainer Stéphane Graber hebt hervor, dass in der neuen Version virtuelle Maschinen jetzt praktisch die gleichen Funktionen wie Container haben und viele Netzwerkoptionen hinzugefügt worden seien.

LXD 5.0 LTS wird bis Juni 2027 mit Updates versorgt, so Graber in der Ankündigung. Die Vorversion LXD 4.0 bekomme in naher Zukunft ein letztes Bugfix-Release auf 4.0.10 und gehe dann für die verbleibenden 3 Jahre Supportzeit in den reinen Wartungsmodus über.

Neuerungen gibt es unter anderem auch im Netzwerkbereich. Dort wird nun das Open Virtual Network (OVN) unterstützt. Ein- und ausgehende Netzwerkverbindungen müssen zudem TLS 1.3 unterstützen.

Während LXD bisher Rückwärtskompatibilität bis hin zur Version 0.1 angeboten hat, ist für LXD 5.0 LTS nur ein Upgrade von LXD 4.0.x möglich. Das Beibehalten der Rückwärtskompatibilität habe zu viele Ressourcen verschlungen, so Graber.  Zu den neuen Paketen zählt der Maintainer Kernel 5.4, Go 1.18, LXC 4.0.x und QEMU 6.0.

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„Jammy Jellyfish“ nutzt teilweise Gnome 42

21. April 2022 um 19:58

Canonical hat pünktlich eine neue LTS-Version seiner [...]

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Unsnap hilft beim Umstieg von Snap zu Flatpak

07. April 2022 um 09:46

Wer sich von Canonicals Snap-Format verabschieden und lieber zu Flatpak-Paketen wechseln möchte, dem hilft ein neues Shell-Skript namens Unsnap. Dessen Anwendung ist allerdings noch mit Vorsicht zu genießen.

Unsnap analysiert das System und generiert mehrere Shell-Skripte, die dann die eigentliche Migration durchführen. Das Gespann installiert zunächst Flatpak und aktiviert das Flathub-Repository. Anschließend versucht es zu allen installierten Snap-Paketen passende Flathub-Pakete einzuspielen. Im letzten Schritt deinstalliert Unsnap alle Snaps sowie den Snap-Daemon.

Der Entwickler des Tools, Alan Pope, weist explizit darauf hin, dass sich Unsnap noch in einem Pre-Alpha-Status befindet. Es arbeite zwar irgendwie auf seinem System, er gibt aber keine Garantie, dass es auch auf anderen Rechner problemlos funktioniert.

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Warum ist das Ubuntu Logo orange?

29. März 2022 um 15:30
Das Ubuntu Logo mit dem orangenen Ton dürfte den meisten bekannt sein. Doch warum ist es orange und welche Farben nutzt Ubuntu noch und wieso? [...]

Microsoft kauft Canonical - was wäre wenn? MFTP31

22. März 2022 um 16:30
In dieser Podcast Folge sprechen wir über die Vor- und Nachteile wenn Microsoft Canonical / Ubuntu aufkaufen würde.

Canonical frischt Ubuntu-Logo auf

18. März 2022 um 10:24

Mit Version 22.04 LTS kommt die populäre Linux-Distribution Ubuntu mit einem neuen Logo. Das Update für das Circle-of-Friends-Motiv ist dann bereits die dritte Version des Logos.

Neben den für die jeweiligen LTS-Releases produzierten Artwork bekommt Ubuntu 22.04 LTS das überarbeitete Logo. Das Upgrade für den Circle of Friends, wie das kreisrunde Motiv heißt. Und um diesen Freundeskreis geht es auch beim Update. Das Farbschema Weiß auf Orange sei unverändert, die neue Version bringe aber hat schlankere Linien, die den Freundeskreis enger zusammenhalten, teilt Canonical mit. Die aktualisierte Version sei konzentrierter und ausgefeilter und dass die stilisierten Köpfe der Friends jetzt innerhalb des Kreises lägen und einander zugewandt und direkter verbunden seien, sei ebenfalls neu.

Evolution des Ubuntu-Logos von Version 1 bis 2 (rechts). Quelle: Canonical

Neben den gestalterischen Elementen bringe das Facelifting des Logos auch einen funktionalen Aspekt mit. Es habe mit dem alten Logo einige Probleme gegeben, bis es in jedem Umfeld funktioniert habe, angefangen von neuen Online-Medienformaten bis hin zu Printmedien und auf Messen. Im April kommt das Logo dann mit Ubuntu 22.04 LTS an die Öffentlichkeit.

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Canonical und Vodafone in der Anbox-Cloud

01. März 2022 um 10:38

Canonical und Vodafone stellen auf dem MWC 2022 den Prototyp eines Smartphones vor, dass seine Apps und Games per Anbox Cloud erhält

Quelle

Die Wahrheit über Ubuntu Linux

25. Februar 2022 um 16:11
Ubuntu ist so ziemlich die bekannteste Linux Distribution für den Linux Desktop. Vor allem seit 2006 konnte Ubuntu den Desktop im Sturm erobern. Eine Distro, [...]

Canonical veröffentlicht Charmed Kubeflow 1.4

28. Januar 2022 um 10:30

Das Canonical Data Platform-Team hat die Machine Learning Operations (MLOps) -Plattform Charmed Kubeflow 1.4 vorgestellt. Charmed Kubeflow bietet einen vollständiger Satz von Kubernetes-Operatoren um damit die rund 30 Anwendungen und Dienste bereitzustellen, aus denen Kubeflow besteht.

Kubeflow selbst ist ein Open-Source-Toolkit für maschinelles Lernen, das auf Kubernetes aufsetzt. Kubeflow übersetze die Schritte in einem Data-Science-Workflow in Kubernetes-Jobs und bietet die Cloud-native Schnittstelle für ML-Bibliotheken, Frameworks, Pipelines und Notebooks, teilt Canonical mit.

Charmed Kubeflow sei unter der Apache License 2.0 veröffentlicht, kostenlos und laufe in jeder Umgebung ohne Einschränkungen, Paywall oder Funktionsbeschränkungen, schreibt Canonical weiter.

Die neue Version Charmed Kubeflow 1.4 biete mehrere Funktionen für ein erweitertes Modell-Lebenszyklus-Management, einschließlich Upstream-Kubeflow 1.4 und Unterstützung für MLFlow-Integration. MLFlow ist eine Open-Source-Plattform für KI/ML-Modell-Lebenszyklusmanagement und umfasst Funktionen für das Experimentieren, Reproduzierbarkeit und Bereitstellung. Die MLFlow-Integration ermögliche ein echtes automatisiertes Modell-Lebenszyklus-Management mit MLFlow-Metriken und der MLFlow-Modellregistrierung, so Canonical. Der Anbieter hat eine Installationsanleitung veröffentlicht.

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Microsoft SQL Server für Ubuntu Pro in der Azure Cloud

03. November 2021 um 09:37

Canonical und Microsoft bieten in der Microsoft Azure Cloud eine Lösung für Microsoft SQL Server für Ubuntu Pro 18.04 und 20.04 LTS an. Die gemeinsame Entwicklungsarbeit habe vollständig unterstützte Instanzen von SQL Server 2017 oder SQL Server 2019 für die beiden Ubuntu-Pro-Versionen hervorgebracht.

Die SQL Server auf Ubuntu Pro nutzten das XFS-Dateisystem mit Direct I/O und Forced Unit Access (FUA) für die Synchronisierung mit den zugrunde liegenden NVMe-SSD-Speichermedien, teilt Canonical mit. Außerdem profitiere der SQL Server in Sachen Verfügbarkeit vom persistenten Speicher (PMEM). SQL Server auf Ubuntu Pro 20.04 LTS unterstütze zudem Hochverfügbarkeitsszenarien durch Corosync und Pacemaker mit einem speziellen Fencing Agent für Azure.

Ubuntu Pro bringe außerdem offiziell zertifizierte Komponenten für FIPS- und Common Criteria EAL2-Konfigurationen mit. Mit der Funktion Kernel Livepatch seien zudem Kernel-Updates ohne Systemneustart möglich. Ubuntu Pro erweitere zudem auch die Abdeckung mit Sicherheitspatches für eine Reihe von Open-Source-Anwendungen auf zehn Jahre.

Microsoft und Canonical bieten gemeinsamen Support für die gesamte Lösung an, einschließlich Sicherheitsupdates und gemeinsamen technischen Support von Microsoft und Canonical.

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ubuntu 21.10 – Impish Indri im Test

15. Oktober 2021 um 16:00
Im Hause Ubuntu erscheinen traditionell zwei Ausgaben im Jahr. Eine im Frühling und eine im Herbst. Nach der letzten Ubuntu 21.04 Version sind wir nun [...]

Ubuntu 21.10 alias Impish Indri ist fertig

15. Oktober 2021 um 10:21

Mit Ubuntu 21.10 alias Impish Indri (etwa schelmischer Indri) macht Canonical den letzten Zwischenschritt vor der nächsten Ubuntu-Version mit Long Term Support, die im April 2022 veröffentlicht werden soll. Ubuntu 21.10 bekommt neun Monate Support.

 Mit dem Desktop Gnome 40 erhalten Desktop-Anwender dynamische Arbeitsbereiche und Touchpad-Gesten, teilt Canonical mit. Gnome 40 richtet den Desktop horizontal aus. Das betrifft etwa den Application-Launcher, der nun horizontal scrollt. Yaru Light ist das Standard Theme.

Gnome 40 mit horizontalen Desktop-Elementen.

Auch die Desktop-Elemente sind horizontal angeordnet. Mit an Bord ist auch der neue Firefox-Snap, der von Mozilla veröffentlicht wird. Der Brwoser ist damit nun standardmäßig als Snap dabei. Libreoffice ist in Version 7.2.1 zur Installationenthalten und Pulseaudio 15.

Ubuntu 21.10 unterstützt mit dem Linux-Kernel 5.13 die neue Laufzeit-Speicherfehlererkennung Kernel Electric Fence (KFENCE). Die Distribution bringt zudem das neue PHP 8 und GCC 11 – die Compiler-Suite des GNU-Projektes mit.

Mehrere neue Dateimanager-Funktionen kommen ebenfalls mit der neuen Version von Ubuntu. Das schließt eine passwortgeschützte Zip-Extraktion ein. Das Ubuntu 21.10 OCI-Image sei auf Docker Hub und im Amazon ECR Public Registry verfügbar, heißt es von Canonical. Ein Blogbeitrag von Canonical erläutert weitere Aspekte.

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