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Julia 1.7 mit vielen neuen Features

02. Dezember 2021 um 10:03

Nach 4 Betas und 3 Release Candidates ist die freie Programmiersprache Julia in der Version 1.7 erschienen. Die Ankündigung weist zahlreiche Neuerungen aus.

Zu denen zählt etwa ein neuer Zufallszahlengenerator. Der neue Random Number Generator (RNG) stammt aus der Familie der Xoshiro256 RNGs. Das soll diverse Vorteile bringen, etwa, dass die Zufallszahlen nur von der Struktur des Task-Spawnings eines Programms abhängen und nicht vom Zeitplan für die parallele Ausführung.

Ein neues Manifest-Format soll zudem Kompatibilitätsprobleme beseitigen. Wenn ein Benutzer ein Paket in Julia hinzufügt, schreibt der Paketmanager (Pkg) eine TOML-Datei, das “Manifest”, mit der genauen Version aller Abhängigkeiten dieses Pakets. In Version 1.7 wurde dieses Manifestformat so geändert, dass alle Abhängigkeiten unter einem gemeinsamen [deps]-Key zusammengefasst werden. Dadurch wird der globale Namespace frei, so dass ein julia_version-Eintrag hinzugefügt werden kann. Solche Manifeste zu lesen soll auch in Julia 1.6 zurückportiert werden. Der Blogbeitrag der Entwickler nennt weitere Details und Neuerungen.

Gestartet im Jahr 2009 ist Julia seit 2012 Open Source. Julia ist auf nummerisches Rechnen spezialisiert, gilt den Machern aber auch als General Purpose Language. Ziel der Entwickler war es, eine schnelle und dynamische Sprache zu entwickeln.

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PHP 8.1 bringt Fibers und Read-Only Properties

29. November 2021 um 11:59

Mit der Version 8.1 der Programmiersprache PHP ist das für dieses Jahr letzte Feature-Update erschienen. Die neue Ausgabe bringt einige neue Features mit.

Dazu zählen die Entwickler die Einführung des Begriffs der “Enums” für einen benutzerdefinierten Typ ein, der eine diskrete Anzahl von möglichen Werten darstellt. PHP-Enums lassen sich überall verwenden, wo ein Objekt verwendet werden kann. Neu sind auch Fibers. Mit PHP Fibers werden unterbrechbare Funktionen unterstützt, die sich für kooperatives Multitasking in PHP einsetzen lassen.

Neu sind in PHP 8.1 auch schreibgeschützte Properties. Die Read-Only Properties sollen verhindern, dass solche Eigenschaften nach der Initialisierung geändert werden. Es sei nun zudem auch möglich, einen Verweis auf eine beliebige Funktion zu erhalten, was die Entwickler als “First-Class Callable Syntax” bezeichnen.

Neu ist auch, dass Objekte jetzt als Standard-Parameterwerte, statische Variablen und globale Konstanten sowie in Attributargumenten verwendet werden können. Die Ankündigung nennt weitere Details und bietet Links zu den Features.

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PHP Foundation soll unabhängige Entwicklung sicherstellen

24. November 2021 um 12:38

Die Programmiersprache PHP bekommt eine unabhängige Dachorganisation, um einige Kernentwickler anzustellen. Mit dabei sind große Unternehmen.

Einer der bisherigen Hauptentwickler der Programmiersprache PHP, Nikita Popov, verlässt offenbar das Projekt und wendet sich professionell dem LLVM-Projekt zu. Das schreibt Popovs Arbeitgeber Jetbrains, der deshalb in seinem Blog über den sogenannten Bus-Faktor für die Sprache PHP nachdenkt. Vorläufiges Ende dieser Überlegung ist nun offenbar die Gründung der PHP Foundation.

Die unabhängige und gemeinnützige PHP Foundation soll vor allem dafür sorgen, dass einige der Kern-Entwickler von PHP selbst in Vollzeit oder Teilzeit an dem Projekt weiterarbeiten können, wie Jetbrains schreibt. Der Grund dafür sei recht einfach: Bisher hätten die Beteiligten die Fortentwicklung von PHP eher als “gemächliches” statt als kritisches Problem wahrgenommen.

Der Fortgang von Popov habe diesen Blick aber verändert, denn es versetze die Sprache, die “78 Prozent des Webs antreibt”, in eine zerbrechliche Lage. Darüber hinaus steige dadurch der Druck auf die verbliebenen Maintainer im PHP-Projekt. Derartige Belastungen führten aber in der gesamten Open-Source-Szene immer wieder zum Burnout Einzelner.

Um all diese beschriebenen Probleme anzugehen, soll mit der PHP Foundation das Projekt sowie die Sprache und deren Betreuer mehr Stabilität erhalten. Jetbrains selbst werde dafür rund 100.000 US-Dollar jährlich spenden. Insgesamt sollen mindestens 300.000 US-Dollar im Jahr für die PHP-Foundation zusammenkommen.

Unterstützt wird das Projekt dabei unter anderem noch von den WordPress-Machern Automattic, den PHP-Spezialisten Zend sowie zahlreichen weiteren Unternehmen, die Produkte und Frameworks auf Basis von PHP erstellen, wie etwa Symfony, Laraval oder Tideways. Auch andere sollen sich einfach an der PHP Foundation beteiligen können. Um dies zu vereinfachen, wird die PHP Foundation zunächst über Open Collective organisiert.

Weitere Details wie eine dauerhafte Führung oder Regeln für die PHP Foundation soll eine temporäre Arbeitsgruppe erarbeiten, an der namhafte PHP-Entwickler beteiligt sind, darunter auch Popov. An den bisherigen Regeln und Prozessen zur tatsächlichen Weiterentwicklung von PHP soll sich aber nichts ändern.

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Rust 1.56.0 startet Edition 2021

22. Oktober 2021 um 11:52

Mit der Veröffentlichung der Programmiersprache Rust in Version 1.56.0 starten die Entwickler auch die Edition 2021. Nach der Edition 2015 und 2018 ist dies die dritte Edition.

Mit den sogenannten Editions haben die Rust Entwickler einen Weg gefunden, um Funktion freizugeben, die ansonsten nicht abwärtskompatibel wären. Editionen seien opt-in, so dass bestehende Crates diese Änderungen nicht sehen, bis sie explizit auf die neue Edition migrieren, lassen die Entwickler wissen. Rust verfolgt ein strenges Abwärtskompatibilitätsprogramm, deshalb dieser Sonderweg.

Zwar handle es sich bei der Edition 2021 um eine kleinere Ausgabe, verglichen zu den Vorgängern, es seien aber trotzdem einige Änderungen enthalten, die ein Edition-opt-in erfordern, um Probleme in existierendem Code zu vermeiden. 

Ein gewichtige Neuerung betrifft Closures. Closures bezeichnen bei Rust anonyme Funktionen, die sich in einer Variablen speichern oder als Argumente an andere Funktionen übergeben können. Closures erfassen automatisch Werte oder Verweise auf Identifier, die im Textkörper verwendet werden. Bislang seien die immer als Ganzes erfasst worden, nun würden Closures nur einzelne benannte Felder erfassen. Dieses “disjoint-capture” genante Feature soll es leichter machen, Closures zu schreiben. In der Ankündigung sind Code-Beispiele dafür genannt.

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Tiobe-Index: Python ist beliebteste Programmiersprache

13. Oktober 2021 um 09:52

Der Tiobe-Index, der die Beliebtheit von Programmiersprachen misst, kann nach rund 20 Jahren einen neuen Spitzenreiter vermelden: Python hat im Oktober das langjährige Führungsduo Java und C abgelöst.

Python, das als einfache Skriptsprache und als Alternative zu Perl begann, sei inzwischen ausgereift, berichtet Paul Jansen CEO von Tiobe Software. Die leichte Erlernbarkeit, die riesige Anzahl an Bibliotheken und die weit verbreitete Verwendung in allen möglichen Bereichen haben sie zur beliebtesten Programmiersprache der Gegenwart gemacht, schreibt Jansen weiter. Der CEO gratuliert Python-Erfinder Guido van Rossum zu Platz eins.  Diese Führungsrolle hatten in den vergangenen jahren C und Java inne.

Der Vorsprung von Python mit 11,27 Prozent gegenüber C auf Platz zwei mit 11,16 Prozent und Java auf Rang drei mit 10,46 Prozent ist allerdings knapp. Dennoch hat C gegenüber dem Oktober im Vorjahr rund 6 Prozentpunkte verloren und Java rund 2 Prozent. Platz 4 belegt C++ und Platz 5 C#.

Die Top-Ten im Oktober. Quelle: Tiobe Software

Die Bewertungen des Tiobe-Index basieren auf der Anzahl der ausgebildeten Ingenieure weltweit, auf der Zahl von Kursen und Services von Drittanbietern. Zudem werden Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo!, Wikipedia, Amazon, YouTube und Baidu zur Berechnung der Bewertungen herangezogen. Der Tiobe-Index dient nicht dazu, die beste Programmiersprache oder die Sprache mit den meisten Codezeilen zu ermitteln, teilt das Unternehmen mit. Es wird damit lediglich versucht, den Beliebtheitsgrad zu messen.

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Go 1.17 bringt Erweiterungen

20. August 2021 um 10:28

Die Version, 1.17 der Programmiersprache Go erscheint pünktlich sechs Monate nach Go 1.16. Die Entwickler haben sich überwiegend der Implementierung der Toolchain, der Runtime und den Bibliotheken gewidmet. Es gib aber auch drei Erweiterungen.

Zu letzteren zählt die Konvertierungen von Slice zu Array Pointern. Ein Ausdruck s vom Typ []T könne nun in einen Array-Zeiger vom Typ *[N]T umgewandelt werden, schreiben die Entwickler in der Ankündigung. Eine wetere sei unsafe.Add. Die Funktion unsafe.Add(ptr, len) addiere len zu ptr und liefere den aktualisierten Zeiger unsafe.Pointer(uintptr(ptr) + uintptr(len)). Neu sei auch unsafe.Slice. Für einen Ausdruck ptr vom Typ *T gebe unsafe.Slice(ptr, len) ein Slice vom Typ [ ]T zurück, dessen zugrunde liegendes Array bei ptr beginne und dessen Länge und Kapazität len seien, heißt es in der Ankündigung des neuen Release.

Mit den neuen Erweiterungen sind auch mögliche Probleme verbunden. Denn die neue Konvertierung von Slice zu Array Pointer sei der erste Fall, in dem eine Typkonvertierung zur Laufzeit eine Panik auslösen könne. Entwickler sollten ihre Analysetools entsprechend aktualisieren, weil diese dann fälschlich davon ausgehen, dass Typkonvertierungen niemals in Panik geraten können.

Neuerungen gibt es auch beim Compiler. Go 1.17 implementiert eine neue Art der Übergabe von Funktionsargumenten und -ergebnissen unter Verwendung von Registern anstelle des Stacks, teilen die Entwickler mit. Das führe laut repräsentativen Benchmarks für Go-Pakete und -Programme zu einer Leistungsverbesserung von etwa 5 Prozent. Zudem verringere sich die Größe der Binaries um rund 2 Prozent. Dien eue Implementierung sei derzeit für Linux, MacOS und Windows auf der 64-Bit-x86-Architektur aktiviert. Die Ankündigung nennt viele weitere Details.

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Rust 1.54.0 versteht WebAssembly besser

30. Juli 2021 um 10:45

Mit der Version 1.54.0 der Programmiersprache Rust hatten die Entwickler unter anderem die WebAssembly-Plattform im Blick. Die Stabilisierung einiger Funktionen der wasm32-Plattform ermögliche nun den Zugriff auf die SIMD-Anweisungen in WebAssembly, heißt es in der Ankündigung.

Im Gegensatz zu den zuvor stabilisierten x86- und x86_64-Intrinsics bestehe für diese nun neu stabilisierten Funktionen keine Sicherheitsanforderung beim Aufruf. Das hänge damit zusammen, dass WebAssembly so geschrieben sei, dass Code vor der Ausführung sicher validiert werde, sodass die Anweisungen garantiert korrekt (oder gar nicht) dekodiert werden, heißt es in der Mitteilung der Entwickler.

Wieder als Standardeinstellung eingeführt haben die Macher die inkrementelle Kompilierung. Die sei in Version 1.52.1 standardmäßig deaktiviert worden, was zu mehr Fehleranfälligkeit geführt habe.

Rust 1.54 unterstütze auch das den Aufruf von funktionsähnlichen Makros innerhalb von Attributen, heißt es in den Release Notes. Ein Anwendungsfall dafür sei das Einfügen von Dokumentationen aus anderen Dateien in Rust-Doc-Kommentare. Die Ankündigung nennt weitere Details.

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Snapshot 08/2021: Race Conditions aufspüren mit Go

26. Juli 2021 um 12:51

Ziehen sich parallel laufende Programmteile gegenseitig den Teppich unter den Füßen weg, liegt das oft an Race Conditions. Mike Schilli zeigt, wie der Go-Compiler sie aufspürt und wie sie sich vermeiden lassen.

 Im Video demonstriert er seine Lösung

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Rust 2021 geht in die Testphase

22. Juli 2021 um 10:23

Für die Rust 2021 Edition hat die öffentliche Testphase begonnen. Alle geplanten Features seien nun in den Nightly-Builds vorhanden, teilt Entwickler Niko Matsakis mit.

Auch die Migration des Codes von Rust 2018 auf die neue Version sollte klappen, schreibt der Entwickler. Dies sollte weitgehend automatisch klappen, so Matsakis. In seinem Blogbeitrag gibt es eine Anleitung dafür. Er weist vorsorglich darauf hin, dass es sich bei Rust 2021 um keine produktionsreife Version handelt, es sei deshalb empfohlen, dass Entwickler ihre Sachen in einer temporären Kopie des Codes migrieren.

Ziel sei es nun, Rust 2021 für die Veröffentlichung von Rust 1.56 stabi zu bekommen. Rust 1.56 erscheine am 21. Oktober 2021. Das bedeute, dass alle Funktionen und Arbeiten bis zum 7. September im Nightly-Zweig vorhanden sein müssen, so der Entwickler.

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Arti: Tor-Rewrite in Rust

12. Juli 2021 um 10:01

Das Projekt Arti innerhalb des Tor-Projekts hat sich vorgenommen, einen Rewrite von Tor in der Programmiersprache Rust vorzunehmen. Dank einer Finanzspritze könne das Arti-Projekt nun starten, teilen die Tor-Macher mit.

Tor sei, soweit es die client-und serverseitigen Teil der Implementierung der nötigen Protokolle betreffe, in C geschrieben, teilt Nik Mathewson vom Tor-Projekt in einem Blogbeitrag mit. Und obwohl C altehrwürdig und allgegenwärtig sei, sei es auch notorisch fehleranfällig und es ermangle der Programmiersprache an High-Level-Funktionen. Dies mache viele Programmieraufgaben komplexer als sie es in einer moderneren Sprache wären, so Mathewson. Das Programmieren in C sei damit ein langsamer und mühsamer Prozess, der mehr Code erfordere, als nötig und selbst den sichersten Code müsse man doppelt überprüfen, um sicherzugehen, dass er nicht einem von Cs enormer Fehlerliste zum Opfer falle.

Rust scheine dem Projekt der klarste Ausweg aus dieser Zwickmühle, so Mathewson. Es sei eine Hochsprache und wesentlich ausdrucksstärker als C. Außerdem weise Rust einige innovative Funktionen auf, mit denen die Sprache bestimmte Sicherheitseigenschaften bereits zur Kompilierzeit erzwingen könne. Seit Beginn des Bugtrackings im Jahr 2016 sei davon auszugehen, dass ungefähr die Hälfte der Bugs mit Rust erst gar nicht entstanden wären, so der Entwickler weiter.

Man habe sich nun für einen kompletten Rewrite entschlossen, teilt Mathewson mit. Eine Finanzierungsrunde der freien Funding-Plattform Zcash mache den Rewrite möglich.

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TIOBE-Index sieht C, Java und Python an der Spitze

06. Juli 2021 um 10:21

Der TIOBE-Index analysiert seit inzwischen 20 Jahren die Beliebtheit von Programmiersprachen anhand von Suchanfragen. Im Jubiläumsmonat Juli lagen C, Java und Python auf den drei ersten Plätzen.

Zum Start des Index im Jahr 2001 konkurrierten Java, C und C++ um die Top-3, teilen die Macher mit. Der aktuelle Index zeige ein äußerst knappes Rennen zwischen C, Java und Python. Diese Sprachen seien sich im Ranking näher gekommen als je zuvor. Der Unterschied zwischen Position 1 und Position 3 betrage nur 0,67 Prozent. C++ liegt im Juli 2021 auf Platz 4. Es sei nun interessant, wer in den kommenden Monaten das Rennen macht, heißt es in der Ankündigung. Python habe die besten Chancen auf Platz 1, dank seiner Marktführerschaft im boomenden Bereich Data Mining und künstliche Intelligenz, orakelt das auf Software-Analysen spezialisierte Unternehmen. Das C++ rund 0,5 Prozent hinzugewinne und näher an die Top 3 heranrücke sei ein weiteres interessantes Ergebnis des Juli-Index.

Der TIOBE-Index mit den zehn Spitzenreitern. Quelle: TIOBE

Der TIOBE Programming Community Index sei ein Indikator für die Popularität von Programmiersprachen, teilt das Unternehmen mit. Die Bewertungen basierten auf der Anzahl von qualifizierten Entwicklern weltweit, an der Zahl von Kursen und Drittanbietern. Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo!, Wikipedia, Amazon, YouTube und Baidu ziehe man ebenfalls zur Berechnung der Bewertungen heran, heißt es weiter. Der Anbieter betont, dass es beim TIOBE-Index nicht um die beste Programmiersprache geht oder die Sprache, in der die meisten Codezeilen geschrieben wurden.

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Die 30 besten VS Code Erweiterungen für Administratoren und DevOps

05. Juni 2021 um 12:36

Wie bereits im letzten Artikel erwähnt, gibt es mit Visual Studio Code einen starken Editor, welcher sich mit Hilfe von Erweiterungen für jeden Einsatzzweck anpassen lässt.

Ich möchte euch einige davon vorstellen, welche sich für den Einsatz im Administrations- oder DevOps Bereich eignen.

Die 30 besten VS Code Erweiterungen

  1. Ansible Language: Zu dieser Erweiterung muss wenig gesagt werden. Ihr erhaltet YAML Support mit Syntax Highlighting, Autovervollständigung und der mitgelieferte YAML bzw. Ansible Linter zeigt euch Fehler adhoc an. ansible

  2. Apache Syntax Support: Der Name ist Programm und eure Apache Config Files erstrahlen beim Editieren in neuem Glanz, dank Syntax Highlighting.

  3. Atom Keymap: Solltet ihr aus der Atom Editor Welt kommen und eure alten Shortcuts vermissen, dann hilft das Plugin ungemein.

  4. Better Jinja: Das Arbeiten mit Jinja Templates kann schnell in die Verzweiflung führen. Durch diese Erweiterung erhaltet ihr neben Jinja auch Support für HTML, Markdown, YAML, CSS, Docker, Python und uvm. in euren Dateien. jinja

  5. Better TomlTom's Obvious, Minimal Language kommt immer mal wieder vor. Einige werden die Dateien von Gitlab kennen. Die Extension sorgt für bessere Lesbarkeit beim Editieren.

  6. Confluence: Atlassians Wiki Lösung findet sich sehr häufig in Unternehmen. Aus diesem Grund kommen einige sicher öfters mit deren Markup in Berührung. Hier gibt es Unterstützung für Confluence® and Jira® Markup.

  7. Debian Package Syntax Highlighting: Nur für diejenigen, die öfters mit DEB Paketen zu tun haben.

  8. Docker: Eigentlich schon essentiell, Docker Unterstützung für VS Code. docker

  9. Git History: Für Git fast unverzichtbar. Bereitet Logs auf, nimmt Grafiken zu Hand, kann vergleichen usw.

  10. Git Lens: Der selbst ernannte Supercharger. Bietet ähnlich wie Git History eine schöne Log Übersicht. Zusätzlich dazu kommen Features wie Revision Navigation, History Anzeige in der Status Bar oder der aktuellen Zeile.

  11. Gremlins Tracker: Wer kenn es nicht, ein unerwünschtes Leerzeichen sorgt im Code für Aufregung. Gremlins werden sie von dieser Erweiterung genannt und als solche auch in der Sidebar sichtbar gemacht. gremlins

  12. Hugo Language Support: NutzerInnen des Frameworks wird mit Syntax Highlighting und Snippets das Webseiten bauen erleichtert.

  13. Indent Rainbow: Einer meiner Favoriten, macht Nichts anderes als Einrückung kolorieren. Das hilft nicht nur bei YAML Dateien ungemein. 

  14. Jinja Syntax Highlighting: Jinja kann durchaus hilfreich sein, leider geht auch schnell die Übersicht im Code verloren. Durch Syntax-Hervorhebung kann dem aber vorgebeugt werden.

  15. Kubernetes: Die Beschreibung im Marketplace sagt eigentlich alles:  Develop, deploy and debug Kubernetes applications

  16. Nginx Configuration Language Support: Autovervollständigung bei der NGINX Konfiguration, nicht mehr und nicht weniger. Allerdings nicht mehr ganz aktuell. nginx

  17. Notepad++ Keymap: Für Umsteiger eignet sich diese Notepad++ Keymap.

  18. OpenSSL Utilities: Auf ITrig hatte ich bereits Anleitungen, wie Private Key, CSR oder self-signed Zertifikate über die Kommandozeile erstellt werden. Die Erweiterung erlaubt euch das Erstellen ohne weitere Kenntnisse der CLI Befehle direkt in Visual Studio Code. privkey

  19. Prettier: Schöner programmieren mit Prettier - Code formatter. Das Tools formatiert euren Code automatisch. Unterstützt werden JavaScript, TypeScript, Flow, JSX, JSON, CSS, SCSS, Less, HTML, Vue, Angular, GraphQL, Markdown, YAML.

  20. Projekt Manager: Wenn an mehreren Projekten gleichzeitig gearbeitet wird, kann es sinnvoll sein die Verwaltung dieser zu verbessern.

  21. Rainbow Brackets: Es wird wieder bunt. Regenbogenfarben für die runden Klammern, die eckigen Klammern und die verschnörkelten Klammern.

  22. Remote SSH: Dateien direkt auf Servern editieren kann durchaus praktisch sein.

  23. Salt-lint. Einfacher Linter für States und Pillars

  24. Saltstack: Analog zum Salt-Linter ist dieser Syntax Highlighter für Saltstack ein Muss. saltstack

  25. Snort:  NIDS/NIPS in Farbe.

  26. Sort: Wörter alphabetisch sortieren, einfach shift+alt+s  drücken

  27. Tomcat for Visual Code: Tomcat Server direkt aus VS Code starten und war Pakete debuggen.

  28. Toml Language Support: Ein weiterer Formater für Toml Dateien.

  29. XML Support: Alles was es für XML braucht in einem Plugin.

  30. YAML: Voller YAML Support mit Kubernetes Unterstützung. yaml

Themes

Damit die Arbeit noch mehr Spaß macht, gibt es ebenfalls viele Themes, sowie Icon Sets.

Hier eine kleine Auswahl an Themes, welche ich gerne einsetze.

  1. SynthWave 84 (die 80er sind zurück)
  2. Dracula Theme (schönes ausgewogenes Theme)
  3. Material Icons (Icons für die Ordner und Dateistruktur)
  4. Solarized Dark (Blau und Grüntöne, ist bei VSCode dabei)
  5. Monokai Pro (Theme und Icon Set zusammen)

synthwave

Eine schöne Übersicht mit Vorschauen vieler Themes bietet vscodethemes.com

Download

Schlussendlich fehlt wohl noch ein Link zu Visual Studio Code. Denn was helfen Erweiterungen, wenn der Editor fehlt.

Download VSCode

Snapshot 06/2021: Golang – Skript-Schreiber stöhnen, C-Programmierer jubeln

28. Mai 2021 um 15:44

Bereits 2012 eingeführt, fristete Go lange Zeit ein Nischendasein. Dann mauserte es sich durch Vorzeigeprojekte wie Docker schnell zur Quasi-Standardsprache für systemnahe Programmierung. Mike Schilli gibt einen Einblick in die Sprache.

Im Video ist die Einführung in Go zu sehen.

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25 Python-Bücher für 15 € – Schnäppchen für Programmierer

18. Mai 2021 um 08:31
Von: jdo

Das Buch-Bundle Learn You More Python von No Starch Press bietet 15 Python-Bücher für circa 15 €*. Das ist ein hervorragender Preis und in der ersten Stufe snd Python-Werke für Kinder. Wie so oft ist das Bundle in drei Stufen eingeteilt. Würdest Du die Bücher regulär kaufen, müsstest Du ungefähr 411 $ auf den Tisch legen. Die gute Nachricht ist, dass es die Python-Bücher DRM-frei in den Formaten MOBI, EPub und PDF gibt. Die schlechte ist, dass die Bücher alle […]

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VS Code: Swissknife - konvertieren und generieren direkt im Editor

16. Mai 2021 um 12:23

Cyberchef (The Cyber Swiss Army Knife) hatte ich vor fast 4 Jahren auf ITrig erwähnt. Das Tool sagte mir damals wegen seiner praktischen Encoding beziehungsweise Decoding Funktionen zu.

Seitdem ist einige Zeit vergangen und Arbeitsweisen haben sich geändert. So verwende ich inzwischen unter anderem Visual Studio Code fürs tägliche Editieren. Durch die vielen Plugins ist der Editor sehr gut erweiterbar.

Genau hier kommt die Erweiterung Swiss Knife ins Spiel

 

VS Code – Swissknife

swissknife

Die Visual Studio Code Erweiterung von Luis Fontes beherrscht eine Menge an Funktionen, vom Hashes generieren, über Hex oder Base64 bis Markdown.

Das heißt eurer Editor wird mit wenigen Klicks um viele Alltagsanwendungen erweitert.

Folgende Funktionen beherrscht das Schweizer Messer für Visual Studio momentan:

  • Base64 decode

  • Base64 encode

  • Binary To Text

  • Bip39 Mnemonic

  • CSV to Markdown

  • Count characters

  • Count words

  • Crypto currency value

  • Date to Timestamp

  • Eliptic Curve Key Pair

  • Generate Password

  • HTML Encode (AlL)

  • Hex decode

  • Hex encode

  • Hex to RGB

  • Identify hash

  • JWT Decode

  • Join lines

  • Lorem Ipsum

  • Markdown to HTML

  • Md5 hash

  • New Swissknife Script (JS)

  • New Swissknife Script (TS)

  • Password strength

  • RGB To Hex

  • RSA Key pair

  • Random String

  • Request to fetch

  • SHA1 hash

  • SHA256 hash

  • SHA512 hash

  • Self Signed Certificate

  • Start Local HTTP Server

  • Start Local HTTPS Server

  • Stop HTTP Server

  • Text To Binary

  • Text to String

  • Timestamp to Date

  • To Camel Case

  • To Lower Case

  • To Morse code

  • To Upper Case

  • UUIDv4

  • Unicode decode

  • Unicode encode (js format)

  • Unix/Linux Permission To Human Readable

  • Url Decode

  • Url Encode

  • Url Encode (All Characters)

  • Url Shorten

  • Url Unshorten (url expand)

Die Funktionen lassen sich mit swissknife.show oder Strg+Shift+9 beziehungsweise cmd+shift+9 im Terminal aufrufen. (Text markieren vorher nicht vergessen).

Hat man die Tastenkombination einmal im Kopf, erleichtert die Erweiterung das Arbeiten an vielen Stellen sehr, vorrausgesetzt die Anwendungsfälle kommen öfters vor.

Download swissknife

 

Digitale EuroPython 2021 sucht Vorträge

27. April 2021 um 11:17

Die wegen der Cona-Pandemie Online ausgetragene EuroPython 2021 findet von 26. Juli bis 1. August statt. Die Veranstalter bitten nun um Vorschläge für das Vortragsprogramm.

Die EuroPython versteht sich als Community-Event. Das Programm zerfällt in drei Teile. Am 26. und 27. Juli finden Workshops und Trainings statt. Von 28. bis 30. Juli ist die eigentliche Konferenz anberaumt. Der 31. Juli und der 1. August schließlich dient den Entwicklern für Sprints.

Der Call for Proposals umfasst diverse Angebote, es können Themen für Talks, Training Sessions, Workshops, Panels, Poster Sessions, Helpdesks und andere interaktive Sessions eingereicht werden. Marc-Andre Lemburg, einer der Core-Entwickler von Python schreibt in einem Blogbeitrag, dass es thematisch etwa um Applications, Frameworks, Data Science, Interna oder auch um Erfahrungen mit Python und seinem Ökosystem gehen dürfe. Der Kreativität bei der Themenfindung seien aber keine Grenzen gesetzt. Dennoch habe sich gezeigt, dass die Teilnehmer an fortgeschrittenen Vorträgen interessiert seien. Deshalb wolle man Vortragende ermutigen, Vorträge mit höherem Level einzureichen.

Erstmal habe man für Vortragende ein Mentorenprogramm aufgelegt. Ziel davon sei es, Nachwuchs für einen ersten Vortrag zu ermutigen und diese Interessenten dabei zu unterstützen. Hilfestellungen könne es bei der Themenfindung aber auch bei der Organisation und dem Aufbau des Vortrags geben. Im Blogbeitrag von Lemburg sind die Links zu den nötigen Formularen und Webseiten zu finden. Der Call-for-Proposals ist noch bis 9. Mai gültig.

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Head First Programming von O’Reilly – Bücher im Wert von 772 $ für 15 €

20. April 2021 um 08:31
Von: jdo

Steht O’Reilly in der Überschrift, werfen technisch affine Leute gerne einen genaueren Blick darauf, um was es sich eigentlich handelt. Beim Head First Programming Bundle aus dem Hause O’Reilly bekommst Du bis zu 15 Bücher für circa 15 €* – ein ziemlich gutes Schnäppchen. Würdest Du die Werke zum empfohlenen Verkaufspreis beziehen, müsstest Du 772 $ ausgeben. Wie häufig gibt es die Bücher nur auf Englisch. Du bekommst sie DRM-frei in den Formaten PDF, MOBI, and ePub. Schauen wir uns […]

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Leitfaden für ressourceneffiziente Programmierung

14. April 2021 um 11:51

Der Branchenverband Bitkom hat sich den Klimaeffekten der Digitalisierung gewidmet und im Zuge dessen den Leitfaden “Ressourceneffiziente Programmierung” veröffentlicht.

Digitale Technologien und Anwendungen seien für einen wachsenden Anteil an CO2-Emissionen verantwortlich, teilt der Digitalverband mit. Das gelte auch für die Software. Die Verarbeitung von großer Datenmengen benötigt zudem viel Energie. Hier könne eine effiziente Programmierung und Softwareentwicklung ansetzen, um den Energieverbrauch und die Nutzung natürlicher Ressourcen zu reduzieren.

Der Leitfaden zeige, wie mithilfe einer Potenzialanalyse Stellschrauben für mehr Nachhaltigkeit identifiziert werden können. So benötigen etwa manche Programmiersprachen und Datenformate mehr Energie als andere, teilt der Verband mit. Zugleich wolle der Leitfaden dabei helfen, die Laufzeit von Berechnungen, die CPU-Zeit und den Speicherverbrauch zu senken. Ein weiterer Aspekt sei eine Programmierung, die es den späteren Anwendern ermögliche, den Energieverbrauch zu steuern, etwa indem sie nicht benötigte Features eines Programms deaktivieren können. Den Möglichkeiten der Implementierung und Messbarkeit widmen sich weitere Kapitel. Unternehmen werden zudem darüber informiert, wie sie sich mit dem „Blauen Engel“ für Ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte zertifizieren lassen können. Ergänzend zum Leitfaden “Ressourceneffiziente Programmierung”  steht ein Cheat Sheet für Entwickler zum Thema bereit.

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Logica: Google stellt freie Programmiersprache vor

13. April 2021 um 12:05

Mit Logica haben Google-Entwickler eine weitere freie Programmiersprache vorgestellt. Logica ist als deklarative, logische Programmiersprache für die Datenverarbeitung im Einsatz und gilt als Nachfolger von Yedalog, einer ebenfalls von Google entworfenen Programmiersprache.

Logica kompiliere in SQL und könne damit in Googles BigQuery ausgeführt werden, das der Anbieter als neuesten Stand der Technik für SQL-Engines ansieht. Experimenteller Support für PostgreSQL- und SQLite-Datenbanken sei ebenfalls vorhanden, teilen die Entwickler mit.

Die Vorteile von Logica sieht Google darin, dass die Lesbarkeit von Querys sich gegenüber SQL verbessere. Deshalb sei der Einsatz von Logica auch denjenigen empfohlen, die mit der Lesbarkeit von SQL unzufrieden seien, teilt Google auf der Projektseite mit. Außerdem sei Logica besser für BigData geeignet. Um mit Logica-Programmen und BigQuery arbeiten zu können, bedürfe es eines Google Cloud Projekts, heißt es auf der Projektseite. Der lokale Einsatz erfordere unter anderem Python 3. Außerdem sei ein BigQuery-Kommandozeilentool nötig. Auf der Webseite von Logica sind die Voraussetzungen beschrieben. Ein Blogbeitrag nennt weitere Details. Googel hat Logica unter Apache-Lizenz veröffentlicht, der Name steht für Logic with aggregation.

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Snapshot 05/2021: Python-Paket berechnet Widerstände und Füllmengen

12. April 2021 um 12:16

Ob er Wasser in die Badewanne einlässt oder Strom durch Widerstände schickt – mithilfe des Python-Pakets Sympy jongliert Mike Schilli mit mathematischen Formeln.

 

Im Video zeigt er seine Lösung.

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The Ultimate Python Bookshelf – Buch-Bundle von Packt

06. April 2021 um 10:26
Von: jdo

Humble-Bundle-Buch-Angebote sind häufig spannend. Du bekommst oft hochwertige Bücher zum absoluten Schnäppchenpreis. Insgesamt 24 Fachbücher zu den Themen Python und Django kannst Du Dir schnappen* und das für circa 15 €. Ungewöhnlich in diesem Bundle ist, die Aufteilung der Stufen. Bei diesem Angebot bekommst Du in der letzten Stufe deutlich mehr Bücher als bei den beiden ersten. Wie üblich bekommst Du die Werke in den Formaten PDF, MOBI, and ePub. Die Bücher sind auf Englisch. Hier ist die Aufteilung im […]

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Piper Make – Drag&Drop Coding im Browser für Raspberry Pi Pico

31. März 2021 um 08:09
Von: jdo

Wer seinen Raspberry Pi Pico lieber mit der Maus programmieren möchte, kann das ab sofort tun. Piper Make nennt sich das Tool, das von Piper, Inc. ins Leben gerufen wurde. Es ist ein Browser-basiertes Tool. Die erste Überraschung gab es aber, als ich die dazugehörige Website make.playpiper.com mit Firefox besuchen wollte. Mein Browser wird derzeit nicht unterstützt und ich soll es mit Chrome, einem Chromebook oder einem kompatiblen Browser versuchen. Mit hat die Sache dann funktioniert – zumindest hat sich […]

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Rust landet erstmals in wichtigem Linux-Kernel-Zweig

23. März 2021 um 09:39

Die Unterstützung für die Programmiersprache Rust ist erstmals in den Kernel-Zweig Linux-Next aufgenommen worden. Damit haben die Beteiligten den ersten Schritt erfolgreich umgesetzt, um die sichere Programmiersprache Rust neben C im Linux-Kernel verwenden zu können.

Der von Entwickler Stephen Rothwell gepflegte Entwicklungszweig Linux-Next dient unter anderem der mittelfristigen Integration neuer Techniken und Funktionen in den Linux-Kernel. Der für die Pflege des Rust-Codes in Linux zuständige Miguel Ojeda schreibt zu der erfolgten Integration in einer E-Mail an die Linux-Kernel-Mailing-Liste: “Das bedeutet natürlich nicht, dass wir es in den Hauptzweig schaffen werden, aber es ist ein schöner Schritt, um die Dinge so reibungslos wie möglich zu gestalten.”

Pläne und Ideen, die Sprache Rust in den Kernel zu integrieren, gibt es schon länger, wobei sich die Beteiligten zunächst auf einige technischen Details konzentrieren. In einer dieser Diskussionen äußerte sich auch Linux-Gründer und Chef-Entwickler Linus Torvalds vorsichtig positiv zu der Aufnahme. Das gilt als gutes Zeichen, da eben Torvalds letztlich der Aufnahme im Hauptzweig zustimmen muss.

Noch im Herbst vergangenen Jahres diskutierten die Linux-Entwickler einige Probleme, die vor einer vollständigen Rust-Integration erst noch gelöst werden müssen. Genau hier könnte nun der Code helfen, der in Linux-Next eingepflegt wurde, da sich damit die Probleme wohl schnell finden lassen könnten und mögliche Problemlösungen auch vergleichsweise einfach getestet werden können.

Der nun verfügbare Code enthält konkret einige Wrapper für Schnittstellen innerhalb des Kernels, um diese einfach und vor allem idiomatisch mit Rust verwenden zu können. Hinzu kommen zahlreiche Dokumentationen zu dem Rust-Code sowie ein kleiner Treiber als Beispiel, der die Nutzung von Rust im Kernel demonstriert. Die Entwicklung der Rust-Integration in den Linux-Kernel findet auf Github statt.

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Google senkt Entwicklergebühren im Playstore

17. März 2021 um 10:06

Entwickler, die Apps in Googles Playstore einstellen, sind bislang verpflichtet, 30 Prozent für jeden Verkauf an Google zu zahlen. Das soll sich nun ab dem 1. Juli 2021 ändern.

Dann sollen nur noch 15 Prozent der Verkaufserlöse durch App-Verkäufe oder auch In-App-Einnahmen an Google gehen, lässt der Konzern wissen. Die Gebührensenkung gilt aber nur für jährliche Einnahmen bis zu einer Million US-Dollar. Übersteigen die Einnahmen der Entwickler diese Marke, sind wieder 30 Prozent fällig.

Im Android-Entwicklerblog heißt es, dass durch diese Gebührensenkung 99 Prozent der Entwickler profitieren würden. Das so eingesparte Geld könnten Entwickler und Entwickler-Studios in den Aufbau ihres Geschäfts stecken, so Google. Besonders Newcomer könnten so in zusätzliche Entwickler oder in Marketing für die kritische Phase ihres Geschäfts investieren.

Da selbst Entwickler mit Einnahmen von zwei oder drei Millionen US-Dollar davon berichten, dass sie um ein selbsttragendes Business kämpfen müssen, habe sich Google für den Ansatz der Gebührensenkung für die erste Million entschieden, ungeachtet der tatsächlichen Jahreseinnahmen.

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