y0o.de · GNU/Linux Nachrichten u.Ä.

🔒
❌ Über y0o.de
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.
Heute — 18. Juni 2021Haupt-Feeds

Neue Lücke mit Exploit in Chrome

18. Juni 2021 um 10:47

Googel hat erneut vor Sicherheitslücken in seinem Browser Chrome gewarnt und stellt im stable Channel ein Update zur Verfügung. Auch für eine dieser Lücken gibt es einen Exploit.

Google Chrome 91.0.4472.114 für Linux, Mac und Windows schließt vier Sicherheitslücken. Alle vier sind von ihrem Bedrohungslevel als Hoch eingestuft und alle vier seien von externen Sicherheitsexperten entdeckt worden, heißt es seitens Google von Srinivas Sista, dem technischen Programm-Manager von Chrome.

Für eine der Lücke (CVE-2021-30554) sei bereits ein Exploit im Umlauf, so Sista weiter. Es handle sich bei der Lücke um ein Use after free-Problem in WebGL. Mehr Details zu Art des Speicherfehlers in WebGL nennt der Manager nicht.

Auch die drei weiteren Probleme basieren auf Speicherfehlern in unterschiedlichen Komponenten des Browsers. genannt sind die Bereiche Sharing, WebAudio und TabGroups.

Google hatte bereits vor einigen Tagen vor Sicherheitsproblemen in Chrome gewarnt, für die bereits Exploits im Umlauf sind. Das Update für Chrome, das die Lücken schließt, sei im stable Channel verfügbar und werde nun ausgerollt.

Der Beitrag Neue Lücke mit Exploit in Chrome erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Ältere BeiträgeHaupt-Feeds

Canonical bringt Ubuntu Pro in die Google-Cloud

15. Juni 2021 um 11:47

Canonical und Google haben angekündigt, dass mit Ubuntu Pro ein neues Linux-Angebot für die Google Cloud Platform (GCP) verfügbar ist. Ubuntu Pro für Google Cloud sei eine Premium-Version von Ubuntu mit Fokus auf den Einsatz in Unternehmen und in Produktionsumgebungen.

Als solche biete Ubuntu Pro für die Cloud Zugang zu Sicherheits-Patches für Tausende von Open-Source-Anwendungen mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren, sowie kritische Compliance-Funktionen.

Die Pro-Version biete etwa das Patchen kritischer Sicherheitslücken und anderer Schwachstellen für Ubuntus Universe-Repository, das über 30.000 Pakete umfasse, darunter Node.js, MongoDB, Redis und Apache Kafka teilt Canonical mit. Zudem gebe es eine zehnjährige Wartungszusage (ab 18.04 LTS aufwärts) und offiziell zertifizierte Komponenten, um Betriebsumgebungen unter Compliance-Vorgaben wie FedRAMP, HIPAA, PCI, GDPR und ISO zu ermöglichen, so Canonical.

Ubuntu Pro für Google Cloud will einen innovativen Ansatz bei der Preisgestaltung bieten und berechnet für Ubuntu Pro beispielsweise drei bis 4,5 Prozent der durchschnittlichen Computing-Kosten. Je mehr Rechenleistung ein Unternehmen benötige, desto niedriger sei der Prozentsatz für die Berechnung der Kosten für Ubuntu Pro, lässt Canonical wissen. Kunden könnten Ubuntu Pro direkt über die GCP-Konsole oder den Google Cloud Marketplace erwerben, heißt es weiter.

Der Beitrag Canonical bringt Ubuntu Pro in die Google-Cloud erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Google veröffentlicht Lösung für homomorphe Verschlüsselung

15. Juni 2021 um 09:58

Google hat angekündigt, einen universellen Transpiler für die vollständig homomorphe Verschlüsselung unter Open-Source-Lizenz freizugeben. Die Lösung soll es Entwicklern ermöglicht, mit verschlüsselten Daten zu rechnen, ohne auf die darunterliegenden persönlichen Informationen zugreifen zu können.

Mit dem Transpiler für Fully Homomorphic Encryption (FHE) ließen sich verschlüsselte Daten über das Internet an Server schicken und dort verarbeitet werden, ohne dass sie entschlüsselt werden müssen, schreibt Google im Entwicklerblog. Der Transpiler von Google ermögliche es Entwicklern, Code für jede Art von grundlegender Berechnung zu schreiben, etwa einfache String-Verarbeitung, und ihn auf verschlüsselten Daten auszuführen. Der Transpiler wandle diesen Code in eine Version um, sich auf verschlüsselten Daten ausführen lasse. Die so erstellten Programmieranwendungen benötigten dann keine unverschlüsselten Daten mehr.

Mit dem Transpiler für FHE könnten etwa sensible medizinische Daten verschlüsselt werden, die dann zur weiteren Analyse an medizinische Experten weitergeben werden, ohne dass sie dort entschlüsselt werden müssen. Damit erhalte die medizinischen Gemeinschaft hilfreiche Informationen, während sichergestellt sei, dass kein Zugriff auf die zugrunde liegenden Informationen erfolge. Google hat seinen Transpiler für FHE auf Github unter Apache Lizenz gestellt.

Der Beitrag Google veröffentlicht Lösung für homomorphe Verschlüsselung erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Google warnt vor Chrome-Exploit

10. Juni 2021 um 12:19

Google schließt mit einem Update seines Chrome-Browsers diverse Sicherheitslücken. Für eine davon sei ein Exploit unterwegs.

Wie gewohnt ist Google bei der Ankündigung seiner Browser-Aktualisierungen sparsam mit Informationen. Die Chrome-Version 91.0.4472.101 schließe 14 Sicherheitslücken, heißt es in der Ankündigung. Eine davon, CVE-2021-30551, wird bereits über einen Exploit ausgenutzt, so Google. Der mit der Qualifizierung „high“eingestufte Bug steckt in der Javascript-Engine V8 des Chrome-Browsers. Angreifer können damit eine Type-Confusion auslösen, so Google in der Meldung zum Update. Weitere Details verrät Google nicht, vermutlich lässt sich über diesen Speicherfehler dann aber Code ausführen.

Ein Update des Browsers ist also dringend nötig, auch weil es weitere Sicherheitslücken mit hohem und kritischem Risiko geschlossen werden.

Der Beitrag Google warnt vor Chrome-Exploit erschien zuerst auf Linux-Magazin.

YouTuber: Jetzt noch schnell Steuerinfos bis 31.5.21 einreichen

29. Mai 2021 um 09:05
Bei YouTube kommen zum 1. Juni 2021 Änderungen auf Kanalbetreiber aber auch auf Zuschauer zu. Während Kanalbetreiber unter Umständen zusätzlich besteuert werden, bekommen die Zuschauer [...]

YouTuber: Jetzt noch schnell Steuerinfos bis 31.5.21 einreichen

29. Mai 2021 um 09:05
Bei YouTube kommen zum 1. Juni 2021 Änderungen auf Kanalbetreiber aber auch auf Zuschauer zu. Während Kanalbetreiber unter Umständen zusätzlich besteuert werden, bekommen die Zuschauer [...]

Android 12 kommt mit überarbeiteter Oberfläche

19. Mai 2021 um 10:00
Google hat im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz Google I/O 2021 ein neues Design für Android 12 angekündigt. Darüber hinaus wurde die erste öffentliche Beta von Android [...]

Google stellt Beta von Android 12 vor

19. Mai 2021 um 13:21

Mit der ersten Beta-Version von Android 12 hat Google die Serie seiner Entwicklervorschauen beendet. Android 12 bringt als größte Neuerung ein komplett neues Design der Nutzeroberfläche mit.

Das dafür eingesetzte Material You ersetzt das bisher verwendete Design Material. Der Nutzer soll, wie das You andeutet, diverse Optionen zur Personalisierung bekommen. Das beginnt bei der Wahl der Farbpalette und deren persönlichen Einstellungen und geht bis zum Feintuning von Kontrast und Linienstärke. Mit der Funktion Color Extraction lassen sich zudem die Farbeinstellungen automatisch an das vom Nutzer gewählte Hintergrundbild anpassen. Diese Farbeinstellungen gelten dann systemweit etwa für Widgets, Benachrichtigungen, Lock-Screen und Lautstärkeregelung.

Verschiedenen neuen Animationen begleiten den Nutzer beim Bedienen des Smartphones. So blendet sich die Uhr auf dem Bildschirm groß ein, wenn der User seine Benachrichtigungen weggewischt hat, teilt Google im Entwickler-Blog mit.

Daneben versprich Google auch Leistungsverbesserungen. Die Core-Services sollen um bis zu 22 Prozent schneller laufen. Mit einem neuen Privacy-Dashboard sollen Nutzer einen besseren Überblick auf den Datenschutz erhalten. Damit sollen Nutzer auf einen Blick sehen, welche Apps welche Daten abgefragt haben und wie oft sie das getan haben. Zudem lassen sich dort die Berechtigungen für die Apps einstellen. Im Blogbeitrag sind weitere Neuerungen aufgezählt. Die Beta steht zuerst für Nutzer der Pixel Geräte von Google zur Verfügung. Der Beitrag verlinkt die Downloads.

Der Beitrag Google stellt Beta von Android 12 vor erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Android 12 kommt mit überarbeiteter Oberfläche

19. Mai 2021 um 10:00
Google hat im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz Google I/O 2021 ein neues Design für Android 12 angekündigt. Darüber hinaus wurde die erste öffentliche Beta von Android [...]

Matomo 4.3.0 – etliche Tickets geschlossen

18. Mai 2021 um 14:09
Von: jdo

Muss man eigentlich noch erwähnen, dass Matomo früher Piwik geheißen hat? So langsam nicht mehr, oder? Bei Twix muss man auch nicht mehr erklären, dass es früher Raider hieß. Auf jeden Fall ist (die kostenlose Alternative zu Google Analytics)  Matomo 4.3.0 freigegeben und dabei handelt es sich um eine Wartungs-Version. In der Ankündigung schreiben das Entwickler-Team, dass der Fokus bei dieser Version auf Stabilität und Zuverlässigkeit liegt. Es gibt eine kleine Neuerung. Unter den Graphen für Veränderung der Seitenleistungsmetriken kannst […]

Der Beitrag Matomo 4.3.0 – etliche Tickets geschlossen ist von bitblokes.de.

Developer-Preview für Android 12

22. April 2021 um 11:42

Google hat die Developer Preview 3 für sein mobiles Betriebssystem Android 12 veröffentlicht. Die Preview widmet sich unter anderem dem Start von Apps, der nun animiert und von den Entwicklern über APIs anpassbar ablaufen kann.

Mit dem animierten Start kann es beim Antippen des App-Icons losgehen, heißt es im Google-Blog.Der Splash-Screen zeige dann das App-Logo, das sich dann in die App selbst wandle. Der Vorgang erfolge durch Standard-Elemente für jede App, lasse aber auch anpassen, etwa über eine Splashscreen-API und den Zugriff auf die Hintergrundfarbe des Splashscreen und das Ersetzen des Launcher-Icons mit einem eigenen oder einer Animation.

Mit einem neuen Call-Notification-Template sollen Entwickler zudem dem Nutzer eine bessere Sichtbarkeit und Bedienbarkeit bei Anrufen vermitteln können. Das Template kann für eingehende, ausgehende und laufende Anrufe eingesetzt werden. Es seien verschiedene Aktionen für die einzelnen Anruftypen möglich, schreibt Google, etwa das Hinzufügen eines Avatar-Bilds.

Neuerungen gibt es auch bei den Alarmen. Die verlangen, soll es ein sogenannter exact alarm sein, der mit mehr Akkuverbrauch einhergeht, die Zustimmung des Nutzers. Entwickler sollten sich überlegen, welche Art von Alarm sie benötigen, teilt Google mit. Der exakte Alarm sei Weckern oder Timern vorbehalten, heißt es in den Entwicklernotizen dazu. Task- und Event-Manager zählt Google ebenfalls zu den Anwendungen, für die exakte Alarme akzeptabel sind.

Im Blogbeitrag von Google sind weitere Neuerungen aufgelistet. Mit einer ersten öffentlichen Beta-Version von Android 12 ist im Mai zu rechnen.

Der Beitrag Developer-Preview für Android 12 erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Google schließt Sicherheitslücken in Chrome

22. April 2021 um 10:48

Mit dem Update des Stable-Channels seines Browsers Chrome auf Version 90.0.4430.85 beseitigt Google einige gefährliche Sicherheitslücken, für die in einem Fall bereits Exploits kursieren.

Ein Update des Browsers auf die neue Version ist angeraten, sollten die automatischen Update-Einstellungen nicht zur Anwendung kommen. Google führt die technischen Details zu den Lücken wie gewohnt nicht näher aus. Bei allen fünf genannten Sicherheitsproblemen ist das Risiko als Hoch eingestuft. Bei der Lücke, für die es nach Erkenntnissen des Anbieters Exploits gibt, handelt es sich um eine Type Confusion in V8. Mit V8 ist Googles Open-Source-Engine zum Ausführen von JavaScript-Code gemeint. Anscheinend lässt sich die Engine austricksen, indem sie die Datenverarbeitung für einen bestimmten Eingabe-Typ startet, und dann aber mit einem anderen Typ weitermacht. Die Type-Confusion führt regelmäßig zu Logik-Fehlern im Speicher der Anwendung und lässt sich zu verschiedenen böswilligen Angriffen ausnutzen, bis hin zur Ausführung von beliebigem Code. Das Update schließt noch eine weitere Lücke in der V8-Engine und weitere Speicherfehler nebst Bufferoverflows, teil Google mit.

Der Beitrag Google schließt Sicherheitslücken in Chrome erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Airship 2.0 vereinfacht Upgrade und Kontrolle

22. April 2021 um 09:58

Mit Airship 2.0 ist das neue Major-Release der Open-Source-Tools für die deklarative Bereitstellung im Cloud-Umfeld erschienen. Zu den Neuerungen gehören erweiterte Möglichkeiten für die Dokumenten-Verwaltung und ein verbesserter Aktualisierungsprozess mittels Cloud-Native-Werkzeugen.

Zudem können Anwender jetzt ihre Anwendungen in der public Cloud und auf Bare Metal mit denselben Arbeitsabläufen verwalten. Dadurch verkürzen sich die Installationszeiten, es verbessert sich die Sicherheit und der Rollout von nativen Kubernetes-Ressourcen wird möglich, teilen die Entwickler mit. Bei Support für die publc Cloud sind Microsoft Azure, die Google Cloud Platform, AWS und Openstack-Clouds genannt.

Der Aktualisierungsprozess soll von der Ablösung der Airship-1-Kontrollinstanz auf die Cloud-Native-Tools wie Metal3 und Ironic, Kubeadm und Kustomize profitieren. Mit Airship 2.0 ließen sich Upgrades über Airshipctl anstoßen und Kubernetes erledige dann den Rest, lassen die Macher wissen.

Der Beitrag Airship 2.0 vereinfacht Upgrade und Kontrolle erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Sicherheitslücken: Googles Projekt Zero mit neuen Meldefristen

19. April 2021 um 11:04

Google hat die Meldeverfahren für sein Projekt Zero geändert, das sich mit dem Auffinden von Sicherheitslücken befasst. Ab sofort gelten andere Fristen für die Information der Öffentlichkeit über technische Details zu Sicherheitslücken.

Das Ziel von Googles Project Zero ist das Auffinden von Zero-Day-Sicherheitslücken in Hardware- und Softwaresystemen. Gegründet im Jahr 2014 sind die Google-Security-Experten damit beschäftigt, unter anderem auch die eigenen Softwareangebote nach Lücken abzuklopfen. Zu den Prüfkandidaten zählen die Forscher Webbrowser wie Chrome, Open-Source-Bibliotheken aber auch mobile Betriebssysteme wie das hauseigene Android-System. Dadurch soll sich weltweit die Sicherheit der Nutzer im Internet erhöhen.

Be Google Zero Day war man bislang so verfahren, dass man den Softwareanbieter über eine gefundenen Sicherheitslücke informierte und ihm dann 90 Tage Zeit gab, darauf mit einem Patch oder Fix zu reagieren. Nach diesen 90 Tagen hat Google dann die Öffentlichkeit informiert, egal, ob es einen Patch gab oder nicht. Eine Fristverlängerung von 14 Tagen räumte sie den betroffenen Softwareanbietern auf Antrag ein. Ab sofort ändert sich dieses Verfahren. Google gibt wie bisher 90 Tage Zeit und veröffentlicht die Lücke dann aber nur, wenn sie ungepatcht bleibt. Auch hier sind 14 Tage Fristverlängerung möglich. Ist die Lücke gepatcht, gibt Google in seiner neuen Policy nun weitere 30 Tage hinzu, bevor es die Öffentlichkeit informiert.

Neu sind auch die Fristen für Sicherheitslücken, die aktiv ausgenutzt werden. Bislang wurden die jeweils sieben Tage nach der Benachrichtigung des Anbieters veröffentlicht, egal ob es einen Patch gab oder nicht. Verlängerungsfristen wurden nicht eingeräumt.

Die sieben Tage Frist gilt auch weiterhin, aber nur dann, wenn die Lücke ungepatcht bleibt. Gibt es einen Patch, gewährt Google Zero weitere 30 Tage bis zur Veröffentlichung. Softwareanbieter können zudem eine dreitägige Fristverlängerung beantragen. Weitere Details nennt Google Project Zero in seinem Beitrag zu den Policys.

Der Beitrag Sicherheitslücken: Googles Projekt Zero mit neuen Meldefristen erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Zeitraffer: Google Earth bringt Timelaps

16. April 2021 um 11:19

Google nimmt den Earth Day am 22. April zum Anlass, seinen Service Google Earth zu erweitern. Im, wie Google mitteilt, größten Earth-Update seit 2017 visualisiert die Funktion Timelaps Umweltveränderungen, die die Erde in den vergangenen Jahren erfahren hat in Form eines interaktiven 4D-Erlebnisses.

Für die Anzeige der Umweltveränderungen im nun erstmals direkt in Earth integrierten Timelaps hat Googe nach eigenen Angaben 24 Millionen Satellitenfotos aus den letzten 37 Jahren zusammengetragen. In Zusammenarbeit mit Fachleuten des Create Lab der Carnegie Mellon University seien diese geordnet und in fünf Themenfelder unterteilt worden. Diese Themen heißen:

  • Wälder im Wandel
  • Expansion der Städte
  • Erderwärmung
  • Energiequellen
  • Flüchtige Schönheiten.

Google bietet für jedes Themengebiet eine geführte Tour an. Im Blogbeitrag von Rebecca Moore, die als Director bei Google Earth für die Engine zuständig ist, sind weitere Details genannt. Ergänzend sind laut Googel 800 Zeitraffervideos zur öffentlichen Nutzung unter g.co/Timelapse oder bei Youtube verfügbar.

Die Erde im Wandel, gezeigt von Google Timelaps. Quelle: Google

Timelaps erforderte laut Google zwei Millionen Rechenstunden in der Google Cloud, um 20 Petabyte an Satellitenbildern zu einem einzigen Videomosaik in der Größe von 4,4 Terapixeln zusammenzufügen. 

In Zusammenarbeit mit Partnern wie den Weltraumorganisationen NASA und ESA soll Google Earth im nächsten Jahrzehnt jährlich mit neuen Timelapse-Bildern aktualisiert werden.

Der Beitrag Zeitraffer: Google Earth bringt Timelaps erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Auch Vivaldi stellt sich gegen Googles FLoC – Funktion deaktiviert

14. April 2021 um 09:15
Von: jdo

Nachdem sich gestern die Verantwortlichen von Brave schon öffentlich gegen Googles FLoC gestellt haben, zieht Vivaldi nach. Mit dem Wortspiel FLoC Off! leitet das Team die Ankündigung ein – wunderschön. 🙂 Der Boss persönlich, Jon von Tetzchner, schreibt, dass FLoC (The Federated Learning of Cohorts) eine ziemlich hässliche Sache ist. Die neue Werbemethode soll Cookies von Dritten ersetzen. Der Vivaldi-Chef ist der Meinung, dass es sich hier um einen gefährlichen Schritt handelt und die Privatsphäre von Nutzerinnen und Nutzern verletzt. […]

Der Beitrag Auch Vivaldi stellt sich gegen Googles FLoC – Funktion deaktiviert ist von bitblokes.de.

Logica: Google stellt freie Programmiersprache vor

13. April 2021 um 12:05

Mit Logica haben Google-Entwickler eine weitere freie Programmiersprache vorgestellt. Logica ist als deklarative, logische Programmiersprache für die Datenverarbeitung im Einsatz und gilt als Nachfolger von Yedalog, einer ebenfalls von Google entworfenen Programmiersprache.

Logica kompiliere in SQL und könne damit in Googles BigQuery ausgeführt werden, das der Anbieter als neuesten Stand der Technik für SQL-Engines ansieht. Experimenteller Support für PostgreSQL- und SQLite-Datenbanken sei ebenfalls vorhanden, teilen die Entwickler mit.

Die Vorteile von Logica sieht Google darin, dass die Lesbarkeit von Querys sich gegenüber SQL verbessere. Deshalb sei der Einsatz von Logica auch denjenigen empfohlen, die mit der Lesbarkeit von SQL unzufrieden seien, teilt Google auf der Projektseite mit. Außerdem sei Logica besser für BigData geeignet. Um mit Logica-Programmen und BigQuery arbeiten zu können, bedürfe es eines Google Cloud Projekts, heißt es auf der Projektseite. Der lokale Einsatz erfordere unter anderem Python 3. Außerdem sei ein BigQuery-Kommandozeilentool nötig. Auf der Webseite von Logica sind die Voraussetzungen beschrieben. Ein Blogbeitrag nennt weitere Details. Googel hat Logica unter Apache-Lizenz veröffentlicht, der Name steht für Logic with aggregation.

Der Beitrag Logica: Google stellt freie Programmiersprache vor erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Brave deaktiviert FLoC per Standard und erklärt, warum das so ist

13. April 2021 um 10:10
Von: jdo

Äußern sich Peter Snyder und Brendan Eich gemeinsam zu einem Thema, muss es wohl wichtig sein. In diesem Fall erklären sie, warum FLoC (Federated Learning of Cohorts) ein Schritt in die falsche Richtung ist und warum es aus Brave geflogen ist. FLoC ist eine Idee von Google, die Dein Surf-Verhalten und Deine Interessen per Standard mit allen Websites und Werbetreibenden teilt, wenn Du im Internet unterwegs bist. Klar will Google das haben, schließlich würde der Konzern davon massiv profitieren. Brave […]

Der Beitrag Brave deaktiviert FLoC per Standard und erklärt, warum das so ist ist von bitblokes.de.

Raspberry Pi 4 Kiosk - Bildschirmschoner unter Raspberry Pi OS deaktivieren

10. April 2021 um 13:01

Der Raspberry Pi ist schon längere Zeit in Version 4 verfügbar, Raspbian heißt nun Raspberry Pi OS und der dazugehörige Imager hat mehr Optionen erhalten (Strg + Shift +X).

Dies sind allerdings nicht die einzigen Neuerungen. Denn eine oft gestellte Frage hat nun ebenfalls eine andere Antwort.

Wie deaktiviere ich den Bildschirmschoner unter Raspberry Pi OS

Um den Bildschirmschoner zu deaktivieren, konnten bisher in einigen Dateien Hand angelegt werden.

So mussten in der Vergangenheit diverse Werte im Autostart eingetragen werden:

/home/pi/.config/lxsession/LXDE-pi/autostart

Beziehungsweise unter:

/etc/xdg/lxsession/LXDE-pi/autostart 

Details dazu findet ihr in einem alten Artikel.

Mit der neuen OS Version, welche auf Debian Buster basiert, ist dies nicht mehr nötig.

Der Hersteller hat diese Option nun direkt im Konfigurationstool versteckt. 

sudo raspi-config

[Menu] --> [Preferences] --> [Screen Blanking]

raspberrypi4-screensaveDie alten Methoden funktionieren nicht mehr.

Ein weiterer Workaround wäre die Installation eines extra Screensavers ( sudo apt-get install xscreensaver ), welcher dann deaktiviert wird. Dieser Schritt sollte im Normalfall allerdings nicht nötig sein.

 

Google I/O geht im Mai online

09. April 2021 um 12:31

Die Google I/O, die Entwicklerkonferenz des Suchmaschinenriesen, findet 2021 von 18. bis 20. Mai online statt. Im vergangenen Jahr hatte die Corona-Pandemie noch zu einer kompletten Absage geführt.

Bei der Google I/O demonstriert der Veranstalter traditionell seine hauseigenen Technologien und Produkte. Zudem gibt es Einblicke in die Entwicklungen durch Google-Experten. Die Teilnahme am virtuellen Event ist kostenlos.

Google bietet seine Vorträge und Sessions in verschiedenen Formaten an. Die Keynotes lassen sich On-Demand abrufen und auch die technischen Sessions sind während der dreitägigen Konferenz online abrufbar. Workshops und Ask Me Anything Sessions (AMAs) dagegen seien interaktiv und erforderten eine Reservierung zur Teilnahme. Gleiches gelte für Meetups.

Die Registrierung für die Google I/O erfordert einen Google-Account. Das Programm hat Google noch nicht veröffentlicht. Es soll Ende April folgen. Die Webseite zur Google I/O  enthält derzeit eine FAQ zur Konferenz.

Der Beitrag Google I/O geht im Mai online erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Lyra: Google legt extrem effizienten Sprachcodec offen

08. April 2021 um 13:38

Mit Lyra soll sich Sprache bei nur 3 kbit/s kodieren lassen. Die Technik dazu von Google ist nun Open Source.

Google hat den auf KI-Technik und Machine-Learning aufbauenden Sprachcodec Lyra als Open Source veröffentlicht. Den Lyra-Codec selbst hatte das Unternehmen bereits im Februar dieses Jahres vorgestellt und diesen als “revolutionären neuen Audio-Codec” beschrieben, mit dem sich qualitativ hochwertige Anrufe umsetzen lassen sollen. Tatsächlich ermöglicht Lyra eine Kodierung von Sprache noch mit 3 kbit/s.

Der als Open-Source-Software verfügbare Code zur Nutzung enthält die notwendigen Werkzeuge, um selbst Sprache mit Lyra zu kodieren sowie zu dekodieren. Der Code ist dabei für 64-Bit-ARM-Plattformen optimiert, also etwa Smartphones. Außerdem wird zur Entwicklung Linux genutzt. Das Team von Lyra hofft aber auch, den Codec künftig plattformübergreifend umsetzen zu können.

Der Code ist in C++ geschrieben und nutzt sowohl Googles Build-Tool Bazel als auch die eigene C++-Bibliothek Abseil. Die Kern-API ermöglicht das En- und Decoding ganzer Dateien oder als Pakete. Darüber hinaus bietet Google auch Filter und diverse Transformationsfunktionen zur Signalverarbeitung.

Es gibt auch eine Beispiel-App, die die Nutzung zusammen mit dem Android-NDK demonstriert. Das Team weist außerdem darauf hin, dass ein kleiner Teil des Codes für mathematische Funktionen derzeit noch nicht frei verfügbar ist. Diese Bibliothek soll ebenfalls als Open Source nachgeliefert werden. Der restliche Open-Source-Code findet sich auf Github.

Lyra basiert auf der Idee klassischer Vocoder. Das heißt, die zu übertragende Sprachaufnahme wird nicht als Wellenform komprimiert wie etwa in Opus. Stattdessen wird die Sprache in kleinere Segmente aufgeteilt und wichtige Parameter werden extrahiert, aus denen wiederum am anderen Ende der Verbindung Sprache erzeugt wird.

Bei der Verarbeitung setzt Lyra auf Spektrogramme, die das natürliche Hörempfinden von Menschen berücksichtigen. Bei der Erzeugung nutzt Lyra ein KI-Modell, das eine leicht abgewandelte Form von Deepminds Wavenet ist und auch in vertretbarer Geschwindigkeit auf Smartphones laufen soll.

Der Beitrag Lyra: Google legt extrem effizienten Sprachcodec offen erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Google gewinnt Java-API-Rechtsstreit gegen Oracle

06. April 2021 um 10:37

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat Google vom Vorwurf freigesprochen, von Oracle den Code für die Java SE API unrechtmäßig für sein Android-System kopiert zu haben. Google habe lediglich den Teil des Codes für sein Smartphone-Betriebssystem kopiert, der es Entwicklern ermögliche, ihre Fähigkeiten in einem neuen und umgestaltenden System einzusetzen. Dieser Einsatz des Codes sei als Fair Use anzusehen.

Mit dieser im Sinne des Gesetzes angemessenen Nutzung des Codes der Java-Schnittstellen fördere man die Kreativität der Entwickler und ihrer Programme, urteilte der Gerichtshof. Sollte dies den Tatbestand einer Urheberrechtsverletzung darstellen, wäre die Kreativität künftiger Programme gefährdet. Die Nutzung der bestehenden Schnittstellen im Sinne von Fair Use könnte für Entwickler ein wegweisendes Urteil darstellen.

In dem jahrelangen Rechtsstreit hatte Oracle Google bereits im Jahr 2010 wegen Urheberrechtsverletzung verklagt und Schadenersatzforderungen von rund neun Milliarden S-Dollar gefordert. Damals hatte Oracle mit der Übernahme von Sun Microsystems auch die Rechte an Java eingekauft und sofort geklagt. Das Verfahren war über mehrere Instanzen gegangen, nachdem zuerst ein Gericht den Java-Schnittstellen keinen Urheberrechtsschutz eingeräumt hatte.

Der Supreme Court argumentiert in seinem Urteil nun, das mit sechs gegen zwei Stimmen gefällt wurde, dass der Copyright Act keine Urheberrechtsverletzung anerkenne, wenn es sich dabei um eine Idee, ein Verfahren, einen Prozess, ein System, eine Betriebsmethode, ein Konzept, ein Prinzip oder eine Entdeckung handle. Zudem dürfe das Urheberrecht nicht verhindern, dass eine Person das urheberrechtlich geschützte Werk im Sinne von Fair Use verwende. Die kopierten Codezeilen seien Teil eines User Interface, das es Programmierern ermöglichet, durch einfache Befehle auf zuvor geschriebenen Computercode zuzugreifen. Als Teil einer solchen Schnittstelle seien die Codezeilen von Natur aus mit Ideen verbunden, die nicht urheberrechtsfähig seien, so das Gericht.

Der Beitrag Google gewinnt Java-API-Rechtsstreit gegen Oracle erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Google gewinnt Prozess gegen Oracle

05. April 2021 um 19:58

Heute ist es nun soweit: das lang erwartete Urteil im Verfahren zwischen Google und Oracle ist gefallen. Im Kern ging es um die Einordnung von Application Programming Interfaces (API) und Copyright (hier: Fair Use) in einem speziellen Fall.

Google hat für Android in früheren Versionen auf Java-APIs zurückgegriffen, die von Sun Microsystems entwickelt wurden, das von Oracle 2009 aufgekauft wurde. Oracle sah sich in seinen Rechten verletzt, Google argumentiert, dass die ursprüngliche Nutzung unter Fair Use fällt. Zwischenzeitlich hat Google auf eine rechtlich sicherere Variante umgestellt und nutzt nicht mehr das originale API.

Die Frage, inwiefern APIs urheberrechtlich geschützt werden können, ging schon durch mehrere Gerichtsinstanzen. Während zwei District-Gerichte für Google urteilten, hat der Federal Circuit beide Urteile aufgehoben. Der Supreme Court hat nun als letzte Instanz die finale Entscheidung getroffen. In einer 6:2-Entscheidung wurde heute mitgeteilt, dass Googles Nutzung der APIs unter Fair Use fiel.

Die heutige Entscheidung ist wegweisend für Open Source-Projekte, weil eine Entscheidung für Oracle einschneidende Konsequenzen im Bezug auf Interoperabilität von Programmen hätte – einer Gefahr, der sich die Richter bewusst waren, wie aus dem Statement hervorgeht. Wired hat sich dies vor einigen Jahren schon einmal angesehen und angeführt, dass auch Linux mit der POSIX-API Probleme bekommen hätte. Diese Entscheidung ist allerdings auch kein Freifahrtschein, da es in dieser Instanz nicht mehr um die Schutzfähigkeit von APIs generell ging, sondern eher um die Zugänglichkeit von Fair Use in diesem speziellen Fall. Das Fair Use-Prinzip beschränkt sich auf das US-Urheberrecht.

Wer sich weiter zu dem Thema informieren möchte, kann sich das Dokument vom Supreme Court, die Nachricht von CNN sowie den Artikel von Wikipedia zu dem gesamten Fall in allen Facetten durchlesen.

Google Maps: Indoor Live View und Umweltbewusstsein

31. März 2021 um 12:50

Google erweitert seinen Kartendienst Maps um eine Indoor-Navigation über die Live-View-Funktion. Außerdem schlägt Google Maps demnächst Routen mit dem geringsten Schadstoffausstoß vor.

Die neue Funktion Live View für Innenräume soll im Mai für Android- und iOS-Geräte kommen. Beschränkt auf ausgewählte Gebäude in Tokio und Zürich navigiert Live View für Innenräume den Anwender Mithilfe von Augmented Reality und Street-View-Aufnahmen durch Flughäfen, Bahnhöfe und Einkaufszentren. Google hat seine Live-View-Technik dahingehend verbessert, dass sie Lage, Anordnung und Größe von Objekten einordnen kann. In den USA gibt es bereits Pilotversuche für Einkaufszentren in Chicago, Long Island, Los Angeles, Newark, San Francisco, San Jose und Seattle, teilt Google mit.

Live View für Innenräume mit Navigationsanzeige. Quelle: Google

Neu ist auch die Integration von Umweltzonen und eine entsprechende Warnung für Autofahrer. Zudem sind Kartendetails zu Wetter und Luftqualität enthalten. Während Google die Wetterdaten global einblendet, sind die Daten zur Luftqualität derzeit noch den USA, Australien und Indien vorbehalten. Google Maps soll zudem ein neues Routing-Modell bekommen, das den Kraftstoffverbrauch anhand von Faktoren wie Straßenneigung und Verkehrsstaus optimiert. Auf dieser Basis soll Google Maps in Kürze standardmäßig umweltfreundliche Routen in der Fahrernavigation anbieten. Laut Google kommt diese Funktion wird im Laufe des Jahres weltweit für Android und iOS, die USA werden vorrangig bedient. Ein Blogpost nennt weitere Details.

Der Beitrag Google Maps: Indoor Live View und Umweltbewusstsein erschien zuerst auf Linux-Magazin.

❌