Mozilla hat Firefox 151 für Android veröffentlicht. Die neue Version bringt einige spannende Verbesserungen. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 151 für Android.
Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Thema, welches mittlerweile omnipräsent ist. Die einen lieben es, andere möchten am liebsten gar nichts damit zu tun haben. Um die Verwaltung von KI-Funktionen einfacher zu machen, hat Mozilla die Firefox-Einstellungen um einen zusätzlichen Bereich mit der Bezeichnung „KI-Steuerung” erweitert. Dieser neue Bereich bietet einen Ort, um KI-Funktionen zentral zu steuern. Darüber hinaus bietet Firefox einen globalen Schalter zum Ein- und Ausschalten von KI-Funktionen an – welcher auch zukünftige KI-Features abschaltet.
Schütteln zum Zusammenfassen
Nutzer von Firefox für iOS kennen bereits die innovative Funktion „Schütteln zum Zusammenfassen”. Alternativ lassen sich die Inhalts-Zusammenfassungen aber auch über das Menü erreichen. Firefox 151 bringt diese Funktion auch auf Android, zunächst für englischsprachige Inhalte. Mit einem der kommenden Updates soll die Funktion dann auch in anderen Sprachen bereitstehen, darunter Deutsch. Diese Neuerung wird schrittweise in den kommenden Wochen ausgerollt.
Andere Suchmaschine für privaten Modus
Firefox hat bereits die Möglichkeit angeboten, eine beliebige Suchmaschine zu konfigurieren. Firefox 151 bringt zusätzlich die Möglichkeit, für den privaten Modus eine unterschiedliche Suchmaschine festzulegen.
Sonstige Neuerungen von Firefox 151 für Android
Über die Anpassen-Einstellungen lässt sich seit kurzem eine Schaltfläche neben der Adressleiste individuell belegen. Ab sofort besteht auch die Möglichkeit, auf eine zusätzliche Schaltfläche zu verzichten, womit mehr Platz für die Adressleiste bleibt.
Die Übersicht aller geöffneten Tabs lässt sich jetzt auch über eine Wischgeste von der Adressleiste aus öffnen. Außerdem hat die Tab-Übersicht eine Suchfunktion erhalten. Diese Neuerung wird schrittweise in den nächsten Wochen ausgerollt.
Die sogenannten „Secret Settings”, über welche sich vorab zukünftige Funktionen testen lassen, sind zwecks Übersichtlichkeit jetzt in verschiedene Kategorien unterteilt.
Dazu kommen weitere neue Plattform-Features der aktuellen GeckoView-Engine, diverse Fehlerbehebungen, geschlossene Sicherheitslücken sowie Verbesserungen unter der Haube.
Canonical hat die Arbeit an Ubuntu 26.10 aufgenommen und gibt damit den Startschuss für den nächsten Zwischenrelease. Die neue Version trägt den Namen Stonking Stingray und soll Mitte Oktober erscheinen. Ubuntu 26.10 folgt auf die aktuelle LTS Ausgabe Ubuntu 24.04 und setzt den Fokus auf frische Technik. Die Planung deutet auf GNOME 51 und einen […]
Proxmox Virtual Environment 9.2 der Proxmox Server Solutions GmbH aus Wien bringt einen neuen Dynamic Load Balancer mit. Die Distribution setzt auf Debian 13.5 und Linux 7.0 als solide Basis.
Fedora verabschiedet sich vom Deepin Desktop Environment (DDE). Die Entscheidung folgt einer langen Reihe technischer Warnsignale und fehlender Pflege durch das verbliebene Entwicklerteam. FESCo, das zentrale technische Gremium des Projekts, stimmte dem Vorschlag zu, nachdem wiederholte Hinweise auf ungeprüfte sicherheitsrelevante Komponenten aufkamen. Besonders betroffen waren der Dateimanager und mehrere Dienste, die sensible Schnittstellen nutzten. Fedora […]
Das Proxmox Virtual Environment bietet einen neuen Cluster Resource Scheduler (CRS) für das Load Balancing, verbessert das Software Defined Networking (SDN), verwaltet benutzerdefinierte CPUs…
Nur zwei Tage nach Veröffentlichung von Firefox 150 hat Mozilla Firefox 151.0.1 veröffentlicht. Behoben werden damit Abstürze, welche nur auf Systemen mit einer Raptor Lake CPU von Intel auftreten. Außerdem wurde ein Problem in Zusammenhang mit der Web Serial API behoben.
Die Linux Firmware Landschaft erhält neuen Rückenwind. HP unterstützt nun als weiterer Premier Sponsor den Linux Vendor Firmware Service (LVFS) und reiht sich damit neben Dell und Lenovo ein. Das Projekt gewinnt damit einen weiteren großen Hersteller, der die Zukunft sicherer Firmware Updates auf Linux Systemen aktiv mitgestaltet. Hinter dem Dienst steht die bekannte fwupd […]
Mozilla liefert mit Firefox 151 ein Update, das viele Bereiche verbessert. Die größte Neuerung betrifft den integrierten PDF Viewer. Nutzer können nun mehrere PDFs direkt im Browser zusammenführen. Externe Werkzeuge werden dafür nicht mehr benötigt. Diese Funktion stärkt den praktischen Nutzen des Browsers deutlich und macht alltägliche Aufgaben einfacher. Linux und macOS erhalten lokale Profil […]
Red Hat stellt zwei neue Versionen seiner Unternehmensdistribution vor. RHEL 10.2 und RHEL 9.8 setzen stark auf moderne KI Werkzeuge. Im Mittelpunkt steht der neue Goose Assistent, der direkt im Terminal hilft. Goose nutzt MCP Integration und liefert farblich verbesserte Ausgaben. Red Hat verspricht schnellere Problemlösungen und einen leichteren Einstieg für neue Administratoren. Beide Versionen […]
Microsoft hat auf dem Open Source Summit Nordamerika 2026 bekanntgegeben, mit Azure Linux 4.0 erstmals seine eigene Linux-Distribution für die Allgemeinheit zu veröffentlichen.
Mit der vierten Vorabversion von Linux 7.1 meldet sich Linus Torvalds erneut zu Wort. Seine Botschaft richtet sich diesmal an alle, die Sicherheitsmeldungen mit KI Werkzeugen erzeugen. Der Kernel Chef sieht eine wachsende Belastung für das Projekt. Torvalds beschreibt eine Flut an Berichten, die oft das Gleiche melden. Viele Nutzer reichen identische Funde ein, weil […]
Microsoft setzt beim Open Source Summit ein deutliches Zeichen. Der Konzern zeigt neue Linux‑Entwicklungen und präsentiert Werkzeuge für eine Zukunft, die er selbst als AI native beschreibt. Die Richtung ist klar. Microsoft will tiefer in offene Ökosysteme hinein und gleichzeitig eigene Grundlagen für agentenbasierte KI schaffen. Azure Linux erhält einen großen Sprung. Die kommende Version […]
Mozilla hat Firefox 151 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.
Mit Firefox 149 hat Mozilla damit begonnen, eine VPN-Integration in Firefox für Windows, macOS und Linux auszurollen. Dabei stehen 50 GB pro Monat zur Verfügung, um die echte IP-Adresse zu verbergen und den Internetverkehr über einen sicheren Proxy-Server zu leiten. Die Nutzung wird an jedem Monatsersten zurückgesetzt. Einzige Voraussetzung ist ein kostenfreies Mozilla-Konto.
Ab Firefox 151 ist es möglich, aus einem von fünf möglichen Standorten zu wählen. Neben den USA stehen auch Server in Deutschland, Großbritannien, Frankreich sowie Kanada zur Verfügung.
Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen ausgerollt.
Private Sitzung per Knopfdruck löschen
Private Fenster haben eine Schaltfläche erhalten, um die private Sitzung zu löschen und mit einer ganz frischen Sitzung zu starten. Das erspart das ansonsten notwendige Schließen und erneute Öffnen eines privaten Fensters.
Verbesserter Fingerabdruck-Schutz
Firefox 151 verbessert den Schutz gegen den digitalen Fingerabdruck in der Standard-Konfiguration seines Tracking-Schutzes. Dadurch verringert sich nach Angaben von Mozilla die Anzahl der Nutzer, die mit gängigen Fingerabdruck-Techniken eindeutig identifiziert werden können, um durchschnittlich etwa 14 % und unter macOS um etwa 49 %.
Zusammenfügen von PDF-Dateien
Der PDF-Betrachter erlaubt seit Firefox 150 das Löschen, Kopieren, Verschieben und Exportieren einzelner Seiten einer PDF-Datei. Firefox 151 ergänzt dies um die Möglichkeit, mehrere PDF-Dateien zusammenzufügen.
Backup-Funktion auf Linux
Die Backup-Funktion von Firefox, welche für Nutzer von Windows bereits standardmäßig aktiviert war, steht jetzt auch Linux-Nutzern zur Verfügung. Eine Wiederherstellung von Firefox-Daten ist auch plattformübergreifend möglich.
Außerdem werden jetzt auch benutzerdefinierte Hintergrundbilder für die Firefox-Startseite mit gesichert.
Sidebar-Verbesserungen
Wurde der Sidebar-Launcher ausgeblendet, verschwindet dieser ab sofort nach Öffnen und Schließen einer Sidebar wieder und bleibt nicht weiterhin sichtbar.
In der Chronik-Sidebar lassen sich jetzt auch mehrere Einträge markieren und gleichzeitig löschen.
In der Sidebar für synchronisierte Tabs gibt es nun ein Kontextmenü für die Überschriften mit den Gerätenamen, um darüber unter anderem alle Tabs vom jeweiligen Gerät öffnen zu können.
Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer
Auch in Firefox 151 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 151 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.
Sonstige Endnutzer-Neuerungen in Firefox 151
Die Standard-Startseite von Firefox hat kleinere Design-Anpassungen sowie eine größere Auswahl von Hintergrundbildern erhalten.
Die Chronik-Einträge auf der Seite Firefox View haben die Option „Diese Website vergessen” erhalten. Außerdem öffnen Links aus Firefox View bei gedrückter Strg-Taste (macOS: Cmd) nun in einem Hintergrund-Tab.
Die Seite zur lokalen Übersetzung beliebiger Texte, welche via about:translations zugänglich ist, ist jetzt auch über das Anwendungsmenü von Firefox zu erreichen.
Das Speichern und automatische Ausfüllen von Adressen ist nun auch für Nutzer in den Niederlanden möglich.
Via about:keyboard lässt sich jetzt ein Tastatur-Kurzbefehl zum Duplizieren eines Tabs festlegen.
Die Standortbestimmung unter Windows berücksichtigt nun die vom Benutzer festgelegten Windows-Standortberechtigungen, anstatt diese zu überschreiben, wenn der Benutzer einer Seite die Standortberechtigung erteilt. Firefox fordert den Benutzer auf, die Windows-Berechtigung zu aktivieren, falls dies erforderlich ist.
Unter macOS lassen sich URLs, die über Apples Universal Clipboard von iOS-Geräten kopiert wurden, nun korrekt in Firefox einfügen. Außerdem erwenden Dropdown-Menüs auf Webseiten jetzt den nativen macOS-Menüstil, sodass sie in Aussehen und Verhalten dem Rest des Systems entsprechen.
Es wurde ein Problem unter macOS behoben, bei dem maximierte Firefox-Fenster nach einem Neustart in Umgebungen mit mehreren Bildschirmen auf dem falschen Bildschirm wieder geöffnet wurden. Und die Farbverwaltung für kopierte und eingefügte Bilder unter macOS wurde verbessert.
Erweiterungen und Themes werden jetzt auch dann korrekt wiederhergestellt, wenn das Profil an einen anderen Ort verschoben oder auf einem anderen Betriebssystem geöffnet wird.
In der seit Firefox 149 neu implementierten optionalen Suchleiste wird via Shift + Enter jetzt wieder die eingestellte Suchmaschine geöffnet, wenn kein Suchbegriff eingegeben ist.
Im Menü von Tabgruppen wurde die Option hinzugefügt, die URLs aller Tabs in dieser Gruppe zu kopieren.
Verbesserungen der Webplattform
Websites müssen ab sofort eine Berechtigung anfragen, wenn sie sich mit Geräten im lokalen Netzwerk verbinden wollen. Bislang war dies bereits für Nutzer der Fall, welche den strengen Schutz vor Aktivitätenverfolgung aktiviert haben. Nun gilt dies auch in der Standard-Konfiguration.
Die Darstellung von absolut positionierten Elementen in mehrspaltigen Containern und beim Drucken wurde verbessert, wodurch eine genauere Positionierung und Aufteilung erzielt wird.
Dies war nur eine kleine Auswahl. Auch für Entwickler von Firefox-Erweiterungen gab es Änderungen. Weitere Verbesserungen der Webplattform und für Erweiterungsentwickler lassen sich wie immer in den MDN Web Docs nachlesen.
Canonical stellt mit Ubuntu Core 26 eine neue Version für vernetzte Geräte vor. Die Veröffentlichung richtet sich an IoT Systeme, industrielle Anlagen und kompakte Edge Hardware. Die Basis bildet Ubuntu 26.04 LTS und verspricht viele Jahre Sicherheit. Ein großer Schwerpunkt liegt auf deutlich kleineren Aktualisierungen. Das neue Snap Delta Format reduziert viele Downloads spürbar. Auch […]
Rocky Linux bietet nun ein optionales Sicherheitsrepo für besonders kritische Fälle. Es greift ein, wenn eine Schwachstelle öffentlich ist und bereits Exploits existieren. Administratoren erhalten so schneller wichtige Korrekturen ohne auf Upstream Pakete zu warten. Das Repo bleibt standardmäßig deaktiviert und verändert das normale Updateverhalten nicht. Es dient nicht als schneller Updatekanal und ersetzt auch […]
Mozillas Firefox 151 bringt erste Anklänge des neuen Nova-Designs, ermöglicht das Zusammenführen von PDF-Dokumenten und das Sichern und Verschieben von Profilen.
Fedora erlebt gerade eine unerwartete Kehrtwende. Die geplante AI Developer Desktop Initiative liegt auf Eis, nachdem zwei Ratsmitglieder ihre Zustimmung zurückgezogen haben. Die Entscheidung überrascht, denn zuvor galt die Zustimmung als sicher. Der KI Desktop ist damit mehr oder minder abgeräumt. Die Initiative sollte Fedora als starke Plattform für Entwickler im KI Umfeld positionieren. Geplant […]
Red Hat setzt auf der diesjährigen Summit ein klares Zeichen. Das Unternehmen stellt zwei Desktop Systeme vor, die speziell für Entwickler im KI Umfeld gedacht sind. Beide verfolgen unterschiedliche Ansätze und ergänzen sich dennoch perfekt. Der neue Red Hat Desktop basiert auf einer erweiterten Entwicklerumgebung. Podman Desktop bildet die Grundlage und ermöglicht eine enge Arbeit […]
Debian hat die fünfte Aktualisierung für Trixie veröffentlicht und liefert damit ein Paket aus Fehlerkorrekturen und Sicherheitsupdates. Die neue Version bündelt viele bereits verteilte Patches und sorgt für ein verlässlicheres System. Nutzer, die regelmäßig Aktualisierungen einspielen, erhalten die meisten Verbesserungen automatisch. Die Aktualisierung umfasst zahlreiche zentrale Komponenten wie Apache, OpenSSH, glibc und systemd. Besonders der […]
Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Keine zwei Monate nach dem größten Update seit Bestehen der Erweiterung wurde nun ein weiteres großes Update veröffentlicht, welches ein komplett neues Design, nützliche Verbesserungen der User Experience sowie eine bessere Verwaltung gespeicherter Konfigurationen bringt.
Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Erstellung der Datei „policies.json” für die Konfiguration von Firefox. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert. Dank dieser Erweiterung ist kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig und Administratoren können sich die gewünschten Richtlinien einfach zusammenklicken.
Neuerungen vom Enterprise Policy Generator 9.0
Vor weniger als zwei Monaten wurde der Enterprise Policy Generator 8.0 veröffentlicht, in welchem über sechs Monate Entwicklung steckten, um diesen unter der Haube von Grund auf neu zu entwickeln. Mit dem Enterprise Policy Generator 8.1 folgte ein Stabilitäts-Update, um sowohl neue Fehler als auch schon länger bestehende Sonderfälle zu korrigieren. Für den Enterprise Policy Generator 9.0 konnte auf dieser neuen technischen Basis aufgebaut werden, was es ermöglichte, in sehr kurzer Zeit zahlreiche Verbesserungen auszuliefern.
Komplett neues und modernes Design
Bereits der Enterprise Policy Generator 8.0 brachte gezielte Verbesserungen des bestehenden Designs, um dieses weniger altbacken wirken zu lassen und gleichzeitig die barrierefreie Nutzung stark zu verbessern.
Der Enterprise Policy Generator 9.0 geht mehrere Schritte weiter. So wurde die Benutzeroberfläche nun grundlegend überarbeitet, was die Nutzung der Erweiterung zu einem angenehmeren Erlebnis macht. Nicht zuletzt durch das kommende Nova-Design von Firefox inspiriert, setzt der Enterprise Policy Generator ab sofort viel stärker auf Rundungen, sogenannte „Inseln” für eine klare Abtrennung von Bereichen und subtile Farbverläufe.
Im Gegenzug wurden vorhandene und teils komplexe Animationen verworfen und deutlich leichtgewichtiger gestaltet. Barrierefreiheit blieb ein Fokus und so gab es auch in diesem Bereich weitere Verbesserungen.
Aktivierte Richtlinien werden im neuen Design deutlicher dargestellt. Wurden noch keine Richtlinien generiert, zeigt ein Platzhalter an, wo die Ausgabe zu erwarten ist.
Einklappbarer Hilfebereich und fixierter Generieren-Button
Um den Fokus auf das Wesentliche zu richten, wurden im neuen Design zwei wichtige Veränderungen vorgenommen. Der Hilfetext zur Verwendung der Datei policies.json dürfte von den allermeisten Nutzern höchstens anfangs von Belang sein. Darum befindet sich dieser nun in einem standardmäßig eingeklappten Block, der zudem nicht mehr als erstes platziert ist. Damit bleibt die Information weiterhin dauerhaft zugänglich, ohne den Bildschirm mit Informationen zu füllen, die nicht benötigt werden.
Die Schaltfläche zum Generieren der Richtlinien befindet sich jetzt dauerhaft fixiert am oberen rechten Rand. Damit bleibt die Funktion auch bei bereits generierten Richtlinien längerer Konfigurationen immer erreichbar, während man weitere Änderungen vornimmt.
Besseres Nutzer-Feedback
Kurze Bestätigungs-Popovers geben jetzt ein klares Feedback nach bestimmten Aktionen wie dem Kopieren der policies.json-Ausgabe in die Zwischenablage sowie dem Speichern, Laden, Umbenennen, Löschen oder Importieren von Konfigurationen.
Der Dialog zum Importieren von Konfigurationen beinhaltet nun einen Erklärungstext darüber, was an dieser Stelle importiert werden kann – und was nicht.
Außerdem gibt es an dieser Stelle jetzt eine klare Fehlermeldung, wenn eine fehlerhafte Datei zu importieren versucht wird.
Filter mit Hervorhebung
Die Echtzeit-Filterung, welche nicht nur Richtlinien-Namen, sondern auch deren Unteroptionen sowie Beschreibungen durchsucht, wurde weiter verbessert. So markiert diese nun während der Eingabe die entsprechenden Texte. Und für nicht sichtbare Texte, weil der Suchbegriff Teil eines Richtlinien-Namens oder Option ist, wird der Name der Richtlinie oder Option am entsprechenden Feld angezeigt.
Vollbildmodus für policies.json
Wer eine größere Konfiguration hat, findet die Darstellung der JSON-Repräsentation in einem Teil der rechten Fensterspalte vielleicht nicht übersichtlich genug. Eine Vollbild-Funktion wurde hinzugefügt, um den generierten Richtlinien mehr Platz zu geben – natürlich auch hier mit Syntax-Highlighting für Nutzer von Firefox 148 und höher. Die Funktion zum Kopieren des Codes in die Zwischenablage wurde auch über die Vollbildansicht leicht zugänglich gemacht.
Verwaltung von Konfigurationen: Umbenennen, Sortieren, Löschbestätigung
Gespeicherte Konfigurationen konnten bisher geladen, exportiert sowie gelöscht werden. Der Enterprise Policy Generator 9.0 erlaubt auch das Umbenennen bestehender Konfigurationen sowie die Sortierung via Drag and Drop.
Um das versehentliche Löschen von Konfigurationen zu verhindern, wurde ein Bestätigungs-Dialog hinzugefügt.
Kontrollelemente für Zahlenfelder
Felder, die einen Zahlenwert erwarten, haben Schaltflächen erhalten, um die Werte durch Klicks auf- oder absteigen zu lassen.
Sonstige Verbesserungen
Auch in dieser Version gab es wieder einige Verbesserungen unter der Haube. Unter anderem wurde die Komponente zur Migration gespeicherter Konfigurationen, falls beispielsweise mal eine Richtlinie umbenannt wird, komplett neu implementiert.
Es wurde die Möglichkeit geschaffen, Zwischenüberschriften für Richtlinien einzufügen, ohne dass dies Einfluss auf die generierten Richtlinien hat.
Ein Fehler wurde behoben, der bei Eingabe bestimmter Zeichen in das Filterfeld eine Fehlermeldung in der Konsole auslösen konnte.
Dazu kamen diverse kleinere Optimierungen, welche der Erweiterung mehr Robustheit in unerwarteten Situationen geben.
Neue Unternehmensrichtlinien im Enterprise Policy Generator 9.0
Unterstützung für die LocalNetworkAccess-Richtlinie wurde ergänzt, um Sicherheitsprüfungen für den Zugriff auf localhost und lokale Netzwerkressourcen zu konfigurieren.
Unterstützung für die SitePolicies-Richtlinie wurde ergänzt, um Website-spezifische Richtlinien zu konfigurieren, derzeit bestehend aus der Option, den JavaScript JIT-Compiler zu deaktivieren.
Unterstützung für die XSLTEnabled-Richtlinie wurde ergänzt, um XSLT während der Übergangsphase vor der geplanten Entfernung von der Webplattform zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Unterstützung für die DefaultSerialGuardSetting-Richtlinie wurde ergänzt, um das Standardverhalten für die Web Serial API festzulegen.
Unterstützung für die RelaunchRequired-Richtlinie wurde ergänzt, um einen Firefox-Neustart innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach einem Update zu erzwingen.
Unterstützung für die update_url-Option in der ExtensionSettings-Richtlinie wurde ergänzt, um eine benutzerdefinierte Update-URL für Erweiterungen zu konfigurieren.
Die Richtlinien DefaultDownloadDirectory und DownloadDirectory schließen sich jetzt gegenseitig aus, um Konfigurationen zu vermeiden, die beide Download-Verzeichnis-Richtlinien gleichzeitig definieren. Für bestehende Konfigurationen wurde eine Migration hinzugefügt, welche in dem Fall die restriktivere DownloadDirectory-Richtlinie deaktiviert.
Da die Optionsliste der DisabledCiphers-Richtlinie sehr lang ist, wurde diese zwecks Übersichtlichkeit basierend auf bestimmten Sicherheits-Charakteristika in Gruppen unterteilt.
Damit unterstützt der Enterprise Policy Generator 9.0 alle Richtlinien, die von Firefox bis einschließlich des kommenden Firefox 151 unterstützt werden.
Entwicklung unterstützen
Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features und neue Richtlinien zu implementieren.
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