Zum Wochenende: Gesucht wird der FOSS-Spenden-Verteiler
Gesucht ist ein Dienst, mit dem man Spenden an ausgewählte Freie Projekte verteilen kann. Gibt es das?


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Kurz vor Jahresende bringt CachyOS ein neues Installationsmedium und setzt auf einen automatisch optimierten Kernel und weitere Leistungssteigerungen. Ein neuer grafischer Paketmanager schickt sich unter openSUSE an YaST zu überbieten und Asahi Remix wechselt auf Fedora 41. RDNA4 und Intel-Treiber sind auch Themen der Woche.
In KW 51 war in der FOSS-Welt wieder einiges los. Insbesondere im Matrix-Ökosystem war viel los.


Mit diesem Artikel möchte ich meine Nextcloud-Serie schließen. Um die installierte Cloud nun noch mit einer Videokonferenz-Funktion zu erweitern, möchte ich heute zeigen, wie man einen TURN-Server auf das bestehende System aufsetzt. Dies hatte ich im Mai diesen Jahres im Artikel „Coturn TURN-Server für Nextcloud Talk“ zwar schon erklärt, aber es gehört aus meiner Sicht einfach in diese Artikelserie hinein.
Ein TURN-Server wird von Nextcloud Talk benötigt, um Videokonferenzen zu ermöglichen. Der TURN-Server bringt die Teilnehmer, welche sich in verschiedenen Netzwerken befinden, zusammen. Nur so ist eine reibungslose Verbindung unter den Gesprächspartnern in Nextcloud Talk möglich.
Wer bisher meinen Anleitungen zur Installation von Nextcloud auf dem Raspberry Pi gefolgt ist, kann nun die eigene Cloud für Videokonferenzen fit machen. Zu bedenken gilt aber, dass ein eigener TURN-Server nur bis maximal 6 Teilnehmer Sinn macht. Wer Konferenzen mit mehr Teilnehmern plant, muss zusätzlich einen Signaling-Server integrieren.
Nun zur Installation des TURN-Servers. Zuerst installiert man den Server mit
sudo apt install coturn
und kommentiert folgende Zeile, wie nachfolgend zu sehen in /etc/default/coturn aus.
sudo nano /etc/default/coturn
Dabei wird der Server im System aktiviert.
# # Uncomment it if you want to have the turnserver running as # an automatic system service daemon # TURNSERVER_ENABLED=1
Nun legt man die Konfigurationsdatei zum TURN-Server mit folgendem Inhalt an.
sudo nano /etc/turnserver.conf
listening-port=5349 fingerprint lt-cred-mech use-auth-secret static-auth-secret=geheimespasswort realm=cloud.domain.tld total-quota=100 bps-capacity=0 stale-nonce no-loopback-peers no-multicast-peers
Hier werden u.a. der Port und das Passwort des Servers sowie die Domain der Cloud eingetragen. Natürlich muss hier noch der Port im Router freigegeben werden. Ein starkes Passwort wird nach belieben vergeben.
Hierbei kann das Terminal hilfreich sein. Der folgende Befehl generiert z.B. ein Passwort mit 24 Zeichen.
gpg --gen-random --armor 1 24
Jetzt wird der Server in den Verwaltungseinstellungen als STUN- und TURN-Server inkl. Listening-Port sowie Passwort eingetragen.


Damit der TURN-Server nach einem Reboot auch zuverlässig startet, müssen ein paar Einstellungen am Service vorgenommen werden. Mit
sudo systemctl edit coturn.service
wird der Service des Servers editiert. Folgender Eintrag wird zwischen die Kommentare gesetzt:
### Editing /etc/systemd/system/coturn.service.d/override.conf ### Anything between here and the comment below will become the new contents of the file [Service] ExecStartPre=/bin/sleep 30 ### Lines below this comment will be discarded ### /lib/systemd/system/coturn.service
Dies ermöglicht den TURN-Server (auch nach einem Upgrade) mit einer Verzögerung von 30 Sekunden zu starten.
Zum Schluss wird der Service neu gestartet.
sudo service coturn restart
Ein Check zeigt, ob der TURN-Server funktioniert. Hierzu klickt man auf das Symbol neben dem Papierkorb in der Rubrik TURN-Server der Nextcloud. Wenn alles perfekt läuft ist, wird im Screenshot, ein grünes Häkchen sichtbar.


Damit endet die Artikelserie Nextcloud auf dem RasPi. Viel Spaß beim Nachbauen!
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Die Entwickler des Mal- und Zeichenprogramms Krita haben die erste Version eines neuen Plugins veröffentlicht, das aus einem Entwurf eine erste Tuschezeichnung erstellt.
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Die neue Version der schlanken Firewall-Distribution bringt einen neuen Kernel, sichert den Remote-Zugriff weiter ab und bietet darüber hinaus zahlreiche weitere kleinere Änderungen.
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Github hat angekündigt, dass es für Inhaber eines Github-Kontos kostenlosen möglich ist, Github Copilot für in Visual Studio Code zu nutzen.
Nach dem Test unter Windows folgt der Test unter Linux: Wie schlägt sich Intel Arc B580 „Battlemage“ in Spielen? Kommt das Betriebssystem mit der neuen Grafikkarte mit Battlemage-Architektur bereits zurecht? Um das herauszufinden, kam die ASRock Arc B580 Steel Legend unter Ubuntu und Arch Linux zum Einsatz.
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Der 15. Teil einer Einführung in die Python3-Bibliothek Tkinter und der lange Weg zum perfekten GUI.


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Die Proxmox Server Solutions GmbH aus Wien erweitert ihr Portfolio mit dem Proxmox Datacenter Manager (PDM), dessen erste Alpha-Version gerade erschienen ist.