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MangoPi MQ Pro – so groß wie Raspberry Pi Zero mit RISC-V CPU

15. Januar 2022 um 08:09
Von: jdo

Auch ein interessanter Ansatz. Ein Unternehmen namens MangoPi entwickelt derzeit einen Mini-Computer, der sich von der Größe mit dem Raspberry Pi Zero vergleichen lässt. Allerdings hat der MangoPi MQ Pro keinen ARM-basierten Prozessor, sondern eine RISC-V-CPU. Kaufen kannst Du das Gerät allerdings noch nicht. Es befindet sich noch in der Entwicklungsphase. Allerdings hat die Firma auf Twitter schon einige Bilder durchblitzen lassen. Damit können wir uns ungefähr vorstellen, was uns erwartet. Eine ungefähre Preisvorstellung habe ich auch noch nicht gefunden. […]

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Ubuntu Desktop auf einem Raspberry Pi 4 2 GByte – Performance-Boost

14. Januar 2022 um 08:13
Von: jdo

Seit einigen Versionen kannst Du bekanntlich einen kompletten Ubuntu Desktop auf einem Raspberry Pi 4 oder 400 benutzen. Genauer gesagt gibt es eine offizielle Desktop-Version für Raspberry Pi seit Ubuntu 20.10 Groovy Gorilla. Allerdings lautet die Empfehlung mindestens 4 GByte RAM, weil sie der kleine Computer schon anstrengen muss. Pi-Fans wissen natürlich, dass die Server-Version auf früheren Varianten des Winzlings läuft. Für Ubuntu 22.04 LTS hat sich Canonical das Ziel gesetzt, das OS auch auf den Varianten mit 2 GByte […]

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Fisch, der sein Aquarium mit einem Raspberry Pi bewegen kann

13. Januar 2022 um 06:29
Von: jdo

Falls Du nun auf das Datum geschaut hast – nein, das ist nicht der 1. April. Wissenschaftler haben ein Aquarium gebaut, das ein Fisch selbst steuern kann. Dabei überwacht ein Raspberry Pi 3B+ die Bewegungen des Fisches und steuert dann entsprechend das Aquarium. Auf diese Weise hat der Fisch gelernt, wie er an Leckerlies kommt. Der Fisch startet dabei von verschiedenen Punkten im Raum und nur wenn er es zum markierten Bereich schafft, bekommt er eine Belohnung. Im kompletten Video […]

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NextcloudPi angesehen

04. Januar 2022 um 18:18

Wie schön wäre es doch, seine Daten sicher zu Hause aufzubewahren, sie immer und überall verfügbar zu haben und diese nicht an zweifelhafte Cloud-Dienstleister auszulagern. Geht das? Na klar, mit der Nextcloud!

Hierzu benötigt man nicht viel. Ein Raspberry Pi mit Internetanschluss und etwas Interesse sich mit dieser interessanten Materie zu beschäftigen reicht völlig aus. Ich bevorzuge generell die klassische Installation der Cloud-Software auf einem LAMP-Server.

Einen etwas einfacheren Weg zur eigenen Cloud geht OWN YOUR BITS. Die Entwickler stellen komplette Images zur Verfügung, um die Cloud ohne Linux-Erfahrung in den eigenen vier Wänden zu realisieren.

Installation

Ich habe mir nun einmal NextcloudPi für den Raspberry Pi etwas genauer angesehen. Das Image hierzu ist 4,3GB groß und kann direkt von der Webseite kostenlos heruntergeladen und eingesetzt werden. Dabei muss man natürlich aufpassen, dass das richtige Download-Paket ausgewählt wird. Ist dies geschehen, wird das Image entpackt und z.B. mit dem Raspberry Pi Imager auf eine mindestens 16GB-große MicroSD geschrieben.

Der erste Kontakt

Nachdem die MicroSD in den Raspberry Pi eingelegt und dieser gestartet wurde (ohne Bildschirm, Tastatur und Maus), erreicht man NextcloudPi über die lokale Adresse https://nextcloudpi.local im heimischen Netzwerk. Voraussetzung ist jedoch der vorherige Anschluss des Einplatinencomputers über LAN-Kabel an den Router.

Wenn alles funktioniert, wird man nach dem Booten von folgendem Bildschirm begrüßt. 

NextcloudPi – Erstkontakt

Hier bekommt man Benutzernamen und Passwörter für das NextcloudPi Webinterface sowie die Nextcloud. Nach der Aktivierung gelangt man nun in den NextcloudPi-Maschinenraum. Dazu wird das erste Passwort benötigt, welches später auch geändert werden kann. Weiter geht es mit einem Installations-Wizard, welcher dabei hilft die Cloud mit einer Festplatte oder SSD über USB zu erweitern. Außerdem hat man nun die Möglichkeit das System über einen DynDNS-Anbieter von außen über das Internet erreichbar zu machen.

NextcloudPi – Installations-Wizard

Im Webinterface lassen sich serverseitig einige Einstellungen erledigen, ohne jedoch wirklich selbst Serverkenntnisse besitzen zu müssen. Das birgt allerdings die Gefahr, dass das System ungewollt beschädigt werden kann, was mir tatsächlich einige Male gelungen ist. Um nun in solch einer Situation zur Reparatur selbst Hand anzulegen, muss an den Raspberry Pi ein Monitor und eine Tastatur angeschlossen werden, damit auf den eigentlichen Server zugegriffen werden kann. Dies geht nun direkt auf dem Raspberry Pi oder nach SSH-Aktivierung von einem anderen Computer. Im letzteren Fall kann der RasPi wieder von den zuvor angeschlossenen Peripheriegeräten getrennt werden. Ohne ein wenig Linux-Erfahrung ist man aber hier aufgeschmissen.

Die Nextcloud

Die Nextcloud erreicht man nach erfolgreicher Beendung der Installationsroutine über https://nextcloudpi oder die vom Router für den Raspberry Pi vergebene IP-Adresse. In meinem Fall: https://192.168.178.32. Falls die DynDNS-Adresse zu diesem Zeitpunk schon eingerichtet und in die config.php über das Webinterface aufgenommen wurde, wäre die Nextcloud-Instanz auch über die vergebene Web-Adresse erreichbar, vorausgesetzt die Ports 80 und 443 sind am Router auf Port Forwarding gesetzt.  Das Login erfolgt nun über das am Anfang vergebene zweite Passwort. Begrüßt wird der neue Nutzer nun erstmalig von der eigenen Cloud-Instanz. Ratsam wäre es hier, einen neuen Benutzer als Administrator anzulegen und den User ncp später zu löschen.

Nextcloud - Login

Auch in der Nextcloud sind Änderungen am System mit äußerster Vorsicht vorzunehmen! Die Erstellung eines Backups ist aus meiner Sicht vorher ebenfalls unverzichtbar. So wurde ich z.B. nach einem App-Upgrade komplett ausgesperrt, da die Cloud dauerhaft im Wartungsmodus verharrte.

Auch anzumerken ist, dass die verwendete Nextcloud-Version nicht up to date ist, wie auch das auf Debian basierende Raspberry Pi OS. Das ist aber nicht weiter schlimm, da diese Versionen eine Langzeitunterstützung seitens der Entwickler erfahren. Die aktuelle Nextcloud-Version ist die 23. Auf NextcloudPi läuft Version 21 und Raspberry Pi OS 10, aktuell v11.

Nextcloud – Fehlermeldungen

Wie man oben im Bild sehen kann, kommt es noch zu diversen Fehlermeldungen, die ebenfalls ohne Serverkenntnisse nicht beseitigt werden können. Es müssen Pakete nachinstalliert werden, bzw. sind Eingriffe in die Konfigurationsdatei der Nextcloud-Instanz notwendig.

Fazit

NextcloudPi ist mit Sicherheit ein interessantes Projekt, welches es dem User erlaubt, schnell eine eigene Nextcloud-Instanz auf dem Einplatinencomputer Raspberry Pi einzurichten und in Betrieb zu nehmen. Die Erreichbarkeit aus dem Internet wird bei Bedarf über eine DynDNS-Adresse realisiert. Wer nicht die neueste Version der Nextcloud einsetzen muss und bereit zu Abstrichen ist, für den ist das System durchaus empfehlenswert.

Meinen Zugang zur Cloud konnte ich problemlos via 2FA mit einem YubiKey absichern.

Leider fehlt ein Turn-Server im System, welcher es quasi unmöglich macht Videokonferenzen via nachinstallierter App Talk zu führen. Ein Turn-Server kann aber im Nachhinein auf dem Raspberry Pi noch nachinstalliert werden. Auch hierzu sind Linux-Kenntnisse von Vorteil.

Raspberry Pi Zero 2

23. Dezember 2021 um 21:15

Seit Ende Oktober 2021 ist die Raspberry-Pi-Familie um ein weiteres Mitglied gewachsen: Der Raspberry Pi Zero 2 löst die vorangegangenen Zero-Modelle ab. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist die wesentlich schnellere CPU im System-on-a-Chip (SoC) mit der Bezeichnung BCM2710A1. Dahinter versteckt sich eine Variante des SoC aus dem Raspberry Pi 3. Der Zero 2 glänzt jetzt mit 4 Cores und einer Taktfrequenz von 1 GHz. Damit ist die Rechenleistung um ein Vielfaches höher als bisher.

Persönlich war meine größte Befürchtung, dass sich die höhere Geschwindigkeit auch in einer spürbar höheren Leistungsaufnahme widerspiegeln würde. Tatsächlich ist dies aber laut Messungen von hackaday.com nur teilweise der Fall. Zwar fließen unter Volllast knapp 450 mA Strom (entspricht einer Leistungsaufnahme von 2,2 W). Die Leistungsaufnahme ist damit fast 2,5 mal höher als bei den bisherigen Zero-Modellen. Errechnet man allerdings die CPU-Leistung pro Watt, dann ist der Zero 2 der effizienteste Minicomputer, den die Raspberry Pi Foundation bisher produziert hat. Im Leerlauf sind Zero und Zero 2 fast genauso sparsam (rund 0,4 W beim Zero, rund 0,5 W beim Zero 2).

Der Raspberry Pi Zero 2

Wenn Ihnen die maximale Leistungsaufnahme des Zero 2 zu hoch ist, können Sie durch einen Kernel-Option drei der vier Cores sperren. Damit sinkt die Leistungsaufnahme unter Volllast auf die Hälfte, die Geschwindigkeit allerdings auf ein Viertel. Details dazu können Sie im Blog nachlesen.

Eigener Test

Ich habe den Zero 2 mit Raspberry Pi OS Lite (Bullseye) ausprobiert. Eigentlich wollte ich Hostnamen, WLAN und SSH-Zugang vorweg im Raspberry Pi Imager konfigurieren; beim ersten Versuch hat dies überhaupt nicht funktioniert. Beim zweiten Versuch wurden immerhin der Hostname und das Passwort korrekt gesetzt, aber die WLAN-Verbindung funktionierte wieder nicht. Es ist mir nichts anderes übrig geblieben, als den Zero 2 an einen Monitor und eine Tastatur anzuschließen und die Konfiguration manuell in raspi-config vorzunehmen. Das ist ärgerlich, weil gerade der Zero 2 mit seinen wenigen und exotischen Anschlüssen für eine Headless-Installation prädestiniert ist.

Nachdem diese Hürden gemeistert waren, verhielt sich der Zero 2 unauffällig. Gemessen daran, dass es sich um ein Zero-Modell handelt, läuft der Mini-Computer verblüffend schnell und (z.B. während Updates) ohne unangenehm heiß zu werden.

Eckdaten

  • Größe: 65 mm x 30 mm
  • SoC: BCM2710A1, 4 Cortex-A53-Cores
  • RAM: 512 MByte
  • Anschlüsse: 2 x Micro-USB (1 x Stromversorgung, 1 x Daten), Mini-HDMI, Mini-Kameraanschluss (erfordert Adapter)
  • WLAN 2,4 GHz 802.11b/g/n
  • Bluetooth 4.1
  • Leistungsaufnahme: 0,4 W (Leerlauf) bis 2,2 W (alle 4 Cores unter Volllast)
  • 40 GPIOs (Lötkontakte, keine Steckerleiste!)

Beachten Sie, dass sämtliche Zero-Modelle, also auch der neue Zero 2, mit einem Mini-HDMI-Anschluss ausgestattet sind. Der Raspberry Pi 4B verwendet dagegen Micro-HDMI. Sie brauchen also für den Zero 2 ein eigenes Kabel oder einen Adapter.

Preis

Das ursprüngliche Zero-Modell wurde ursprünglich als Raspberry Pi für nur fünf Euro beworben. Tatsächlich war er aber nur schwer zu diesem Preis erhältlich (und wenn, dann nur bei der Abnahme hoher Stückzahlen). Beim Zero 2 sieht es aktuell noch schlimmer aus: Laut geizhals ist das Gerät aktuell (Dez. 2021) generell schwer erhältlich und kostet beachtliche 30 Euro — Schnäppchen ist das keines! Der hohe Preis hat mit Corona, dem allgemeinem Chip-Mangel, dem Brexit etc. zu tun, ist also nicht unbedingt die Schuld der Raspberry Pi Foundation. Trotzdem: Wer den Zero 2 kauft, tut dies sicher nicht wegen des günstigen Preises, sondern weil er/sie einen winzigen, leistungseffizienten, Pi-kompatiblen Mini-Computer sucht.

Fazit

  • tolle Hardware, aber mit 512 MB RAM nicht Desktop-tauglich
  • aktuell viel zu teuer
  • Headless-Inbetriebnahme gescheitert

MagPi 113 ist veröffentlicht – kostenloses PDF verfügbar

18. Dezember 2021 um 13:17
Von: jdo

Beim offiziellen Raspberry-Pi-Magazin wurde das neue Jahr schon eingeleitet. Ab sofort gibt es The MagPi 113 – es ist die Januar-Ausgabe 2022. Wie immer gibt es das Magazin kostenlos als PDF. Ein Schwerpunkt des aktuellen Magazins ist ein FAQ-Bereich zu Raspberry Pi OS Bullseye. Es wird beschrieben, wie Du das Betriebssystem installierst. Es gibt aber auch eine Sektion, die sich mit den neuen Kamera-Apps befasst. Weil es viele Neuerungen und signifikante Änderungen gibt, wurde kürzlich eine Legacy-Version angekündigt. Ein schicker […]

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Pop!_OS 21.10 mit technischer Vorschau für Raspberry Pi 4

15. Dezember 2021 um 08:38
Von: jdo

Laut eigenen Angaben ist Pop!_OS 21.10 für den Raspberry Pi (Pop!_Pi ) ein Experiment. Das Unternehmen wollte mehr Erfahrung mit ARM-Plattformen sammeln. Eigentlich sollte das Abbild nicht öffentlich zur Verfügung gestellt werden. Allerdings funktionierte das Experiment besser als erwartet und deswegen stellt System76 die Pi-Variante als technische Vorschau zur Verfügung. Du kannst das Image von der Projektseite herunterladen. Du brauchst auf jeden Fall 4 GByte RAM oder mehr. Wie gut es funktioniert? Ich weiß es nicht, weil ich keine Zeit […]

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Retro Gaming with Raspberry Pi 2nd Edition – PDF etwas versteckt

11. Dezember 2021 um 09:45
Von: jdo

Wer noch eine Aufgabe zu oder bis Weihnachten sucht, kann sich mit dem Magazin Retro Gaming with Raspberry Pi 2nd Edition vergnügen. Das Heft ist auf Englisch und die Raspberry Pi Foundation weist in erster Linie darauf hin, wo Du das physische Magazin kaufen kannst. Es kostet 10 £ und ich verstehe auch, dass das Unternehmen etwas Geld damit verdienen möchte. In Deutschland sind die Shopping-Optionen wie der offizielle Pi-Shop allerdings nicht so einfach erreichbar. Die Pi Foundation hält sich […]

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Kali Linux 2021.4 mit Unterstützung für Raspberry Pi Zero 2 W

10. Dezember 2021 um 09:48
Von: jdo

Mit Kali Linux 2021.4 gibt es die letzte Version in diesem Jahr – hätte man sich auch denken können, da das Jahr nicht mehr so lange ist. Für Neuinstallationen kannst Du die Linux-Distribution für Hacker herunterladen, bestehende Instanzen lassen sich aktualisieren. In der Summe lassen sich diese Highlights herausstellen: Verbesserte Unterstützung für Apple M1 Bessere Kompatibilität zu Samba Spiegel-Server managen Kaboxer-Theming (keine hässlichen Falback-Themes mehr) Updates für Xfce, GNOME und KDE – mit GNOME 41 und KDE 5.23 ARM-Abillder für […]

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Raspberry Pi OS (Legacy) soll Probleme lösen

07. Dezember 2021 um 11:50

Wegen Problemen mit Inkompatibilitäten bei Bibliotheken hat die Raspberry Pi Foundation eine Legacy-Version für ältere Ras-Pis veröffentlicht

Quelle

Raspberry Pi OS Legacy für ältere Raspis

06. Dezember 2021 um 10:36

Die Raspberry-Pi-Foundation bringt neben dem aktuellen Release des Raspberry Pi OS für den hauseigenen Bastelrechnern nun eine zweite Version für die älteren Modelle heraus. Raspberry Pi OS Legacy basiert auf Debian 10 alias Buster und damit auf dem Oldstable-Release.

Der dort eingesetzte Kernel hat die Versionsnummer 5.10.y. Er werde lediglich mit aktuellen Security-Patches versorgt. Die Legacy-Ausgabe folgt den Supportzyklen von Debian. Wenn Debian Buster im Jahr 2024 keinen Support mehr bekommt und wenn Debian Bookworm in dieser Zeit stabil werde, wechsle Raspberry Pi (Legacy) auf das derzeit im aktuellen Betriebssystem eingesetzten Debian 11 Bullseye. Bullseye bekommt noch bis 2026 Updates. Letztlich sei Raspberry Pi Legacy ein Branch, der nur noch Sicherheits- und Hardware-Support-Patches für bestehende Produkte bekommt.

Neben der älteren Linux-Ausgabe bringt die Legacy weitere Anpassungen mit, die der älteren Hardware zugute kommen sollen. Statt dem Chromium Browser, der hardwarebeschleunigt ist, setzt Legacy auf den alten softwarebeschleunigten Browser. In der Ankündigung sind die Downloads verlinkt. Außerdem wird beschrieben, wie man das alte Kamera-Interface Picamera für Bullseye aktiviert.

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Raspberry Pi OS (Legacy) – dauerhafte Unterstützung älterer Systeme

03. Dezember 2021 um 08:01
Von: jdo

Die aktuelle Version des offiziellen Betriebssystems für den Raspberry Pi ist Raspberry Pi OS Bullseye, das bekanntlich auf Debian 11 basiert. Im Laufe der letzten neun Jahre wurde immer nur eine Variante des Betriebssystems, früher auch als Raspbian bekannt, unterstützt. Bisher gab es beim Linux-Betriebssystem für den Pi drei große Versionssprünge oder vier verschiedene Unterbauten: Jessie > Stretch > Buster > Bullseye. Damit kommen auch immer neue Bibliotheken und Schnittstellen. Eine ziemlich sichtbare Änderung beim Sprung von Buster auf Bullseye […]

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MagPi 112 mit Schwerpunkt Projekte für Raspberry Pi Zero 2 W

26. November 2021 um 10:25
Von: jdo

Das Ende des Monats ist nah und deswegen gibt es eine neue Ausgabe des offiziellen Raspberry-Pi-Magazins. Im MagPi 112 dreht sich der Schwerpunkt um Projekte, die sich mit dem neuen Raspberry Pi Zero 2 W umsetzen lassen. Das MagPi-Team stellt 40 Projekte vor, von denen Du Dich inspirieren lassen darfst. Im MagPi 111 ging es um die Hardware des Neulings. Im aktuellen Magazin geht man den nächsten logischen Schritt. Ich habe meinen Raspberry Pi Zero 2 W auch schon hier. […]

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Neues Kamera-System in Raspberry Pi OS Bullseye erklärt

18. November 2021 um 08:23
Von: jdo

Mit der Ankündigung des auf Debian 11 basierendem Raspberry Pi OS Bullseye hat die Raspberry Pi Foundation auch einen separaten Artikel zum neuen Kamera-System versprochen. Der Beitrag ist nun veröffentlicht und das Entwickler-Team erklärt, was es mit libcamera auf sich hat und wie es mit dem Raspberry Pi funktioniert. Das Team weist noch einmal darauf hin, dass der Einsatz von libcamera ein wichtiger Schritt ist, weil es weniger Closed-Source-Code bedeutet. Allerdings heißt das auch, dass die neueren Versionen von Raspberry […]

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Upgrade: Raspberry Pi OS auf »Bullseye« aktualisieren

16. November 2021 um 07:32

Das Upgrade auf die neueste Version von Raspberry Pi OS kann seine Tücken aufweisen, die dieser Artikel zu umschiffen versucht.

Quelle

Raspberry Pi OS Bullseye

09. November 2021 um 15:45

Die Raspberry Pi Foundation hat eine neue Raspberry-Pi-OS-Version auf der Basis von Debian Bullseye freigegeben. Damit ändert sich Einiges: Zum einen natürlich eine Menge Versionsnummern dank des modernisierten Debian-Unterbaus, zum anderen aber auch durchaus wichtige technische Details. Z.B. verwendet Rasbperry Pi OS nun standardmäßig GTK3 und den Displaymanager Mutter — zumindest auf Rechnern mit 2 GByte. Aber der Reihe nach …

Update 7.12.2021: Die alte Raspberry-Pi-OS-Version (Buster) wird bis auf Weiteres mit Updates versorgt und erhält die Bezeichnung Legacy. Damit wird niemand zum Update auf die neue Version (Bullseye) gezwungen. Mehr Details können Sie im Blog von raspberrypi.com nachlesen.

Der PIXEL-Desktop von Raspberry Pi OS

Desktop

Auf dem Desktop gibt es nur wenige optische Änderungen:

  • Hinweise (Notifications) werden jetzt am rechten Bildschirmrand angezeigt. Diese Funktion kann bei Bedarf deaktiviert werden. Dazu öffnen Sie im Panel das Kontextmenü und führen Leisten-Einstellungen / Erscheinungsbild aus.
  • Zu den neuen Notifications zählt auch der Hinweis auf anstehende Updates. Ein Klick auf den Hinweis öffnet einen neuen, grafischen Update-Manager.

  • Im Dateimanager gibt es nur mehr zwei Darstellungsmodis: die Icon- und die Listenansicht.

Raspberry Pi OS hat jetzt einen grafischen Update-Dialog

Grafiksystem und Gtk

Der erste Eindruck täuscht aber. Hinter den Kulissen hat sich wesentlich mehr verändert als an der Oberfläche:

  • Für die Aktivierung des richtigen Grafikmodus ist jetzt der Kernel zuständig (Kernel Mode Setting, KMS). Dabei kommen offizielle Funktionen des Kernels zum Einsatz, nicht mehr wie bisher Raspberry-Pi-spezifische Funktionen, deren Code nicht öffentlich war (Quelle raspberrypi.com).
  • Raspberry Pi OS verwendet nun standardmäßig GTK3-Bibliotheken (bisher GTK2). Das vereinfacht die Realisierung optischer Effekte (z.B. abgerundeter Fensterecken). Viel wichtiger ist aber: GTK2 ist eine veraltete, nicht mehr aktiv gewartete Bibliothek. Immer mehr moderne Programme setzen GTK3 voraus. Insofern war der Umstieg auf GTK3 überfällig.

  • Auf Raspberry Pis mit zumindest 2 GByte RAM kommt der Fenstermanager Mutter zum Einsatz (bisher openbox). Auch hier gilt: Mutter ist moderner, zukunftssicherer. Bie Raspberry Pi Organisation bezeichnet den Umstieg auf Mutter als den ersten Schritt hin zur Ablöse von X durch Wayland. Einen konkreten Zeitplan für den Wechsel zu Wayland gibt es allerdings noch nicht, und es ist unklar, ob dieser überhaupt möglich ist. Selbst Mutter braucht so viel RAM, dass es nur auf großzügig mit RAM ausgestatteten Geräten zum Einsatz kommt.

Kamera-Software

In bisherigen Raspberry-Pi-OS-Versionen waren proprietäre Software-Treiber und die Programme raspistill und raspivid zuständig, um Fotos bzw. Videos von der Kamera aufzunehmen. Mit dem neuen Raspberry Pi OS wird die Kamera dagegen über die libcamera-Treiber des Kernels angesprochen. Dass im Zuge dieser Umstellung raspistill und raspivid einfach eliminiert wurden, wird viele Scripts vor Kompatibilitätsprobleme stellen. Ja, es gibt mit libcamera-still und libcamera-vid neue Kommandos, diese haben aber komplett andere Optionen. Dokumentation dazu finden Sie hier:

https://www.raspberrypi.com/documentation/accessories/camera.html#libcamera-and-libcamera-apps

Aus dem Konfigurationsprogramm ist die Option zur Kamerakonfiguration verschwunden. Dafür enthält /boot/config.txt jetzt den Parameter camera_auto_detect=1, der sich um die automatische Treiberkonfiguration kümmern soll. Tests zur Nutzung der Kamerafunktionen reiche ich später in einem eigenen Artikel nach, sobald ein neues Kameramodul bei mir eintrifft. Das alte hat überraschend seinen Geist aufgegeben.

Update 11.11.2021: Mittlerweile habe ich auch die neuen libcamera-Tools kurz dokumentiert:

https://pi-buch.info/fotos-und-videos-mit-den-libcamera-tools-aufnehmen

Versionsnummern

Viel getan hat sich bei den Versionsnummern des Software-Stacks. Die wichtigste Änderung für viele Raspberry-Pi-Anwender betrifft Python: Erstmals steht die veraltete Version 2 nicht mehr zur Verfügung. Das Kommando python startet nun Python 3.9 statt Python 2.7. Es ist zu befürchten, dass das bei vielen alten Programmen/Bibliotheken zu Problemen führt. Wirklich überrascht sollte aber keiner sein — vor dem Ende von Python 2 wurde ein Jahrzehnt lange gewarnt.

Basis             Desktop              Programmierung   Server
---------------   ------------------   --------------   --------------
Kernel     5.10   Chromium        92   bash       5.1   Apache     2.4
glibc      2.31   Gimp          2.10   gcc       10.2   CUPS       2.3
X-Server   1.20   LibreOffice    7.0   Java        11   MariaDB   10.5
Mesa       20.3   LXDE            11   PHP        7.4   OpenSSH    8.4
Systemd     247   VLC            3.0   Python     3.9   Samba     4.13

Die »Black-Screen-Edition«?

Ich hatte bei meinen Tests massive Probleme mit meinen Monitoren. Immer wieder passierte es, dass meine Monitore nach einer kurzen Darstellung des Raspberry-Pi-Logos einfach schwarz blieben. In allen Fällen lief der Raspberry Pi, d.h. eine SSH-Verbindung war möglich. Die Monitore erhielten offenbar auch ein Signal, d.h. sie wechselten nicht wie sonst automatisch in den Stand-by-Modus oder schalteten sich aus.

Für meine Tests habe ich einen Pi 4B der ersten Generation (1 GB RAM) sowie ein Modell 400 verwendet. Als Monitore kamen ein moderner LG-4k-Monitor (Modell 27UL850-W) sowie ein uralter Benq-Monitor (G2400-WT) zum Einsatz.

Dass während des Bootprozesses keine Meldungen des Kernels bzw. von systemd angezeigt werden, ist beabsichtigt, auch wenn ich mir nicht sicher bin, dass das eine gute Idee ist. Abhilfe: Entfernen Sie quiet splash aus der Datei /boot/cmdline.txt. Eine echte Lösung des Problems ist dies aber nicht: Während der ersten Sekunden sind nun diverse Meldungen sichtbar. Danach wird der Monitor schwarz. Eine Weile später (nach ca. 10 bis 15 Sekunden) erscheint der Desktop — oder auch nicht.

Manchmal half es, den Monitor einfach kurz aus und wieder ein zu schalten.

Sicher ist, dass die Probleme mit dem neuen Raspberry Pi OS zu tun haben; ich habe die gleiche Hardware auch schon mit der vorigen Version des Betriebssystems verwendet und hatte nie derartige Probleme. Trotzdem bleibt unklar, ob die Fehler nur spezifisch bei meiner Hardware auftreten oder ob auch andere Raspberry-Pi-Anwender betroffen sind. Ein diesbezüglicher Twitter-Post erhielt kaum Resonanz.

Problematisch ist in diesem Zusammenhang auch die Veränderung der Bildschirmauflösung: Bei Systemen mit 2 GB RAM oder mehr (also Gtk3) wird die Änderung erst nach einem Reboot wirksam. Das ist nicht nur unpraktisch, sondern auch äußerst problematisch, wenn die gewählte Auflösung am Bildschirm nicht angezeigt werden kann. Mit Pech bleibt der Bildschirm dann ganz einfach schwarz — ohne eine einfache Möglichkeit, die Änderung der Auflösung rückgängig zu machen. Definitiv nicht benutzerfreundlich!

Wenn »Mutter« als Window Manager läuft (auf allen Pis mit 2 GByte RAM oder mehr), erfordert der Wechsel der Bildschirmauflösung einen Neustart mit ungewissem Ausgang

Abhilfe schafft dann nur die Veränderung der Datei /home/pi/.config/monitors.xml via SSH oder auf einem zweiten Linux-Rechner. (Unter macOS oder Windows können Sie auf direkt auf der SD-Karte auf die Partition mit dem Linux-Dateisystem ja gar nicht zugreifen.)

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt so viel Zeit damit vergeudet habe, um einfach nur ein Bild am Monitor zu sehen. Meine Vermutung ist, dass der ganze Ärger mit dem neuen Kernel Mode Switching (KMS) zu tun hat, das in Raspberry Pi OS Bullseye erstmals aktiv ist und möglicherweise noch nicht in allen Fällen perfekt funktioniert. (Grundsätzlich ist KMS natürlich eine gute Sache: Es ermöglicht einen flicker-freien Bootprozess und erleichtert die Nutzung der Grafikfunktionen ohne Closed-Source-Treiber.)

Sonstiges

  • Bei RP-Modellen ab 2 GByte RAM ist eine Drehung der Bildschirmdarstellung nicht mehr möglich (z.B. für einen Monitor in Portrait-Modus). Laut der Diskussion auf raspberrypi.com liegt das Problem beim Window Manager Mutter.
  • Auch die neue Raspberry-Pi-OS-Version verbleibt in der 32-Bit-Welt. Eine 64-Bit-Version wäre möglich, aber die Entwickler sehen keine großen Performance-Vorteile. Außerdem würde eine 64-Bit-Version zwei unterschiedliche Betriebssystemversionen je nach CPU erfordern. (Nur die aktuellen Raspberry-Pi-Modelle haben eine 64-Bit-CPU.) Wer also Docker oder ähnliche Funktionen am Raspberry Pi mit einem 64-Bit-Stack ausführen muss, ist mit alternativen Betriebssystemen wie Ubuntu besser bedient.

  • Die CPUs auf aktuelle Raspberry-Pi-Modelle mit 2, 4 oder 8 GByte erreichen nun automatisch eine Taktfrequenz von 1,8 GHz. Voraussetzung dafür ist die auf den neuen Platinen integrierte Switch-mode Power Supply (Quelle: raspberrypi.com).

  • Die Raspberry Pi Foundation rät dringend davon ab, ein Update von Raspberry Pi OS Buster auf die neue Bullseye-Edition zu versuchen — und ich schließe mich diesem Ratschlag an. Grundsätzlich ist so ein Update relativ einfach möglich, in dem Sie in /etc/atp/sources.list jeweils buster durch bullseye ersetzen und dann ein Update aller Pakete durchführen. (So ein Update ist zeitaufwändig — rechnen Sie zumindest mit 30 Minuten, während der Sie immer wieder Rückfragen beantworten müssen.) Aufgrund der vielen grundlegenden Änderungen zwischen den beiden Versionen sind Kompatibilitätsprobleme zu erwarten. Deswegen ist es sicherlich vernünftig, ein Backup aller relevanten Dateien durchzuführen und dann (idealerweise auf eine zweite SD-Karte) die neue Version von Raspberry Pi OS zu installieren.

Fazit

Viele technische Änderungen, die zusammen mit dem Umstieg auf die neue Basis Debian Bullseye durchgeführt wurden, sind aus Open-Source-Sicht erfreulich: Es kommen mehr Open-Source-Treiber als bisher zum Einsatz, Raspberry Pi OS ist näher an Linux-Standards und es gibt sogar einen (vager) Ausblick Richtung Wayland.

Zumindest bei meinen Tests sind allerdings auch erhebliche Probleme aufgetreten. (Ich habe natürlich auch andere Tests gelesen. Deren Autoren hatten offenbar weniger Probleme. Vielleicht liegt es an mir oder an meiner Hardware?)

Wie auch immer: Sie machen vermutlich nichts verkehrt, wenn Sie noch ein, zwei Monate abwarten, bevor Sie auf das neue Raspberry Pi OS Bullseye umsteigen.

Quellen, Links

Download der aktuellen Version (Bullseye) und der alten Legacy-Version (Buster):

Beschreibung von libcamera-Kommandos:

Bullseye-Bonus: Raspberry Pi 4 auf 1.8 GHz aufgebohrt

09. November 2021 um 13:44
Von: jdo

Gestern wurde das erste Raspberry-Pi-Abbild veröffentlicht, das auf Debian 11 Bullseye basiert. Wer einen Raspberry Pi 4 mit mindestens 2 GByte RAM hat, darf sich über eine neue Desktop-Umgebung freuen, die mit Mutter läuft. Nun hat das Entwickler-Team verraten, dass es noch einen Tweak gibt. Bei neueren Raspberry Pis ist nun der Turbo-Takt-Modus von 1.5 GHz auf 1.8 GHz gestiegen, wie das beim Raspberry Pi 400 der Fall ist. Allerdings gilt das nicht für alle Geräte. Hat Dein Raspberry Pi […]

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Raspberry Pi OS auf Debian Bullseye aktualisiert

09. November 2021 um 11:27

Das Raspberry Pi OS hat seinen Debian-Unterbau auf die im August veröffentlichte Version Debian Bullseye aktualisiert. Damit erfahre das Raspberry Pi OS eine Reihe von signifikanten Änderungen an der Desktop-Umgebung und der Unterstützung für Raspberry Pi Hardware, schreibt Software-Entwickler Simon Long.

Eine dieser Änderungen ist der Umstieg auf GTK+ in Version 3. Damit nutzten alle Desktop-Komponenten und – Anwendungen nun GTK+3, schreibt Long. Bis jetzt habe der größte Teil des Desktops Version 2 des GTK+-Toolkits verwendet, jetzt aber bauten immer mehr Debian-Anwendungen auf GTK+3. Um die Dinge konsistent zu halten, habe das Raspberry-OS-Team die gesamte Software und den Desktop selbst auf die neuere Version aktualisiert, teilt Long mit.

Eine weitere Änderung, die mit der Umstellung auf GTK+3 einhergehe, sei die Verwendung von Mutter als neuen Fenstermanager anstelle von Openbox. Mutter biete unter anderem nette Animationen beim Öffnen und Schließen von Fenstern und Schattierungen, wodurch der Desktop insgesamt moderner wirke.

Allerdings gebe es auch Nachteile. Einer davon sei, dass Mutter den gesamten Bildschirm in den Speicher zeichne, bevor es ihn anzeige, was viel Arbeitsspeicher benötige. Mutter laufe deshalb nur auf einem Raspberry Pi mit 2 GByte oder mehr flüssig. Auf Raspberry Pis mit weniger als 2 GByte komme deshalb immer noch der ältere Fenstermanager Openbox zum Einsatz.

Benachrichtigungen lassen sich über die Einstellungen konfigurieren.

Neru ist auch ein Benachrichtigungsmanager, der von der Taskleiste und allen ihren Plugins verwendet werden könne, berichtet Long weiter. Auch über andere Anwendungen könne darauf zugegriffen werden. Die Benachrichtigungen seien dann in der oberen rechten Ecke des Fensters in chronologischer Reihenfolge zu sehen.

In seiner Ankündigung nennt Simon Long weitere neuen Features von Raspberry Pi OS.

Der Beitrag Raspberry Pi OS auf Debian Bullseye aktualisiert erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Raspberry Pi OS auf Debian 11 »Bullseye« aktualisiert

09. November 2021 um 06:34

Raspberry Pi OS wurde auf Debian 11 »Bullseye« aktualisiert. Dabei fließen nicht nur die Änderungen von »Bullseye« ein, sondern auch viele Anpassungen der RasPi-Entwickler.

Quelle

Bullseye ist die neue Version des Raspberry Pi OS

08. November 2021 um 16:34
Von: jdo

Für Debian GNU/Linux gibt es alle zwei Jahre eine neue Version. Raspberry Pi OS, früher Raspbian, basiert auf Debian. Im August 2021 wurde Debian 11 Bullseye veröffentlicht und bei Raspberry Pi OS zieht man nun nach. In der offiziellen Ankündigung gibt das Team zu, dass die Veröffentlichung von Raspberry Pi OS Bullseye länger gedauert hat als erhofft, aber nun ist das Betriebssystem fertig. Das Team schreibt, dass es bei Debian Bullseye für Anwenderinnen und Anwender relativ wenig sichtbare Änderungen gibt. […]

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SWAP des Raspberry Pi vergrößern

03. November 2021 um 18:39

Neulich hatte ich Bedarf den SWAP eines Raspberry Pi, auf dem ein Raspberry Pi OS läuft, zu erweitern, da dieser ständig überlief. Hier sind per Standard 100MB eingerichtet. Diesen Wert galt es nun auf 1000MB anzuheben.

Diese Änderung kann ganz einfach wie folgt umgesetzt werden. Dazu ruft man mit dem Editor Nano die Datei  /etc/dphys-swapfile auf

sudo nano /etc/dphys-swapfile

sucht den entsprechenden Eintrag und ändert den Wert, wie im Beispiel auf 1000.

CONF_SWAPSIZE=1000

Nach dem Abspeichern via Ctrl + o, dem Verlassen des Editors mit Ctrl + x und einem anschließenden Reboot, steht die neue Größe des SWAP-Speichers zur Verfügung.

sudo reboot

Raspberry Pi Zero 2 W vorgestellt

29. Oktober 2021 um 13:32

Die Raspberry Pi Foundation hat den Raspberry Pi Zero 2 W vorgestellt. Er basiert auf demselben Broadcom BCM2710A1 SoC-Chip wie der Raspberry Pi 3 beim Start. 

 

Die Arm-Kerne seien allerdings leicht auf 1 GHz heruntergetaktet und in einem platzsparenden Gehäuse zusammen mit 512 MB LPDDR2-SDRAM untergebracht, teilt die Foundation mit. Der Leistungszuwachs gegenüber dem Zero variiere je nach Arbeitslast, beim Multi-Thread-Sysbench sei er aber fünfmal schneller. Als Nachfolgemeodell von Raspberry Pi Zero und Raspberry Pi Zero W kostet der Raspberry Pi Zero 2 W 15 US-Dollar.

Die Spezifikationen:

  • Broadcom BCM2710A1, Quadcore 64-bit SoC (Arm Cortex-A53 @ 1GHz)
  • 512MB LPDDR2 SDRAM
  • 2.4GHz IEEE 802.11b/g/n WLAN, Bluetooth 4.2, BLE
  • 1 × USB 2.0 Interface with OTG
  • HAT-compatible 40 Pin I/O Header Footprint
  • MicroSD Card Slot
  • Mini HDMI Port
  • CSI-2 Camera Connector
  • H.264, MPEG-4 decode (1080p30); H.264 encode (1080p30)
  • OpenGL ES 1.1, 2.0 Grafik

 

Simon Martin, der sowohl den Zero 2 W als auch das RP3A0-Gehäuse entwickelt habe, sei es gelungen, den Zero 2 W in den ursprünglichen Zero-Formfaktor zu quetschen, heißt es in der Mitteilung. Damit dürften fast alle Gehäuse und Zubehörteile, die für Zero entwickelt wurden, mit dem neuen Board funktionieren, teilt die Foundation mit. Die Ankündigung nennt weitere Details.

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Raspberry Pi Zero 2 W vorgestellt

29. Oktober 2021 um 06:53

Mit dem Raspberry Pi Zero 2 W erhält der ursprüngliche Pi Zero unter anderem eine Aufwertung beim verwendeten SoC. Der Preis steigt von 10 auf 15 USD.

Quelle

MagPi #111 mit Schwerpunkt Raspberry Pi Zero 2 W ist da

28. Oktober 2021 um 12:30
Von: jdo

Heute ist definitiv Pi-Tag. Alles dreht sich um den Winzling. Der Raspberry Pi Zero 2 W wurde vorgestellt (alle Spezifikationen und Stromverbrauch) und ich bin über einen tollen PoE USB HAT gestolpert. Nun wurde auch noch das offizielle Magazin MagPi #111 zur Verfügung gestellt und das PDF gibt es wie immer kostenlos. Wenig überraschend ist, dass der Schwerpunkt auf dem circa fünfmal schnelleren Raspberry Pi Zero 2 W liegt. Benchmark-Tests gibt es keine. Der Chip ist aber gleich zum ersten […]

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