Pandoc 3.4 wechselt PDF-Engine aus
Der universelle Dokumentenkonverter Pandoc hat in Version 3.4 unter anderem die Engine von HTML zu PDF-Konvertierungen auf WeasyPrint umgestellt.
Der universelle Dokumentenkonverter Pandoc hat in Version 3.4 unter anderem die Engine von HTML zu PDF-Konvertierungen auf WeasyPrint umgestellt.
Interessanter Gegentrend: Während ich vor ziemlich genau einem Jahr über das zu der Zeit aktuellste Beispiel HashiCorp schrieb, wo eine Umstellung auf BSL-artige Lizenzen erfolgte, scheint es wohl auch einige Kandidaten zu geben, die wieder auf OSI-genehmigte Lizenzen umstellen. So verkündete Elastic am vergangenen Donnerstag, das sie wieder mit ihrer Suchmaschinensoftware Elasticsearch "Open Source" werden möchten, indem sie die AGPL als Lizenzoption aufnehmen.
Hier einmal der Hintergrund bis jetzt, so wie es auf mich als externen Beobachter wirkte: Open Source hat es im Zeitalter der Cloud recht schwer, wenn man damit Geld verdienen möchte (um z. B. die Entwicklung zu finanzieren!). Das verbreitete Standardmodell zur Monetarisierung war bisher, eine Software Open Source anzubieten und den Support oder das Hosting kostenpflichtig anzubieten. Aus Kundensicht bestellt man dann direkt bei dem Hersteller, der seine Software auch am besten verstehen sollte.
Cloud Provider haben dem Modell das Wasser abgegraben, da sie einfach die Open Source Software nehmen und auf ihrer Plattform deployen konnten – ohne einen Cent dem Projekt zahlen zu müssen. Teilweise wurde die Software erweitert, ohne, die Änderungen wieder veröffentlichen zu müssen (deswegen sind auch die MIT- und BSD-Lizenzen so beliebt). Aus Kundensicht kauft man zwar nicht mehr bei dem Hersteller ein, hat aber
Die Antwort vieler Projekte war es nun, die Lizenz so zu ändern, dass dieses Verhalten nicht mehr möglich ist, z. B. durch die Beschränkung von Konkurrenz-Hostingprodukten. Das verstößt allerdings gegen das Diskriminierungsverbot der OSI, nach dem die Verwendung von Produkten nicht durch die Lizenz beschränkt werden sollte (siehe auch das Good-Evil-Thema bei der JSON-Lizenz).
In der Konsequenz spalteten sich wie mit Open Search Elasticsearch-Forks ab, die weiterhin die offenen Lizenzen nutzen und durch Cloud Provider wie AWS direkt gepflegt wurden und werden. Wie Elasticsearch betont, sollen diese Projekte aber gleichzeitig auch einen eigenen Weg mit eigener Spezialisierung entwickelt haben. Die Community war natürlich aber auch verärgert, da die Software Elasticsearch nun nicht mehr als Free Open Source Software (FOSS) galt.
Elasticsearch plant nun die Wogen zu glätten, indem die AGPL als weitere Lizenz zur ELv2 und SSPL zusätzlich aufgenommen wird. Die Nutzer können also frei entscheiden, welche Lizenz sie nutzen wollen, da insbesondere im Geschäftskontext die AGPL juristisch gesehen als heikel eingeschätzt wird, wenn man das Produkt aus verschiedenen Komponenten zusammengebaut und nicht den gesamten Quelltext veröffentlichen möchte. FOSS-Nutzer und Distributionen haben allerdings wieder die Möglichkeit, die Software wiederaufzunehmen. So entspricht z. B. die AGPL den Debian Free Software Guidelines.
Ende gut, alles gut? Wenn es nach der Ankündigung von Elastic geht, ist das Team zufrieden mit der Entscheidung, wieder Open Source zu sein. Ob der Fork OpenSearch aufrecht erhalten wird oder schlussendlich in das Urprodukt einfließt, ist allerdings noch nicht gewiss und muss sich in der Zukunft zeigen. Vielleicht sind die Communities auch schon zu sehr divergiert, sodass es nun unterschiedliche Lösungen für unterschiedliche Anwendungsfälle gibt.
Wolvic, der Browser für Virtual und Mixed Reality, wurde in der Version 1.7 veröffentlicht. Neben einigen Neuerungen wie Augen-Tracking macht Wolvic 1.7 auch einen Sprung bei der verwendeten GeckoView-Engine von Mozilla.
Igalia hat Wolvic 1.7 veröffentlicht. Bei Wolvic handelt es sich um einen Browser für Virtual und Mixed Reality, welcher auf dem eingestellten Firefox Reality basiert.
Wolvic 1.7 nutzt eine aktuellere Code-Basis von Mozilla. So wurden die Mozilla Android Components sowie die Gecko-Engine von Version 121 auf Version 128 aktualisiert. Nutzer profitieren vor allem durch eine verbesserte Webkompatibilität.
Das größte Highlight der neuen Version ist eine erste experimentelle Unterstützung der Navigation durch Tracking der Augenbewegung auf Geräten, welche Augen-Tracking via OpenXR unterstützen. Dieses Feature muss durch den Benutzer explizit aktiviert werden.
Verbesserungen gab es auch beim Hand-Tracking, welches jetzt das OpenXR-Eingabemodell für die Handverfolgung und Gesten verwenden kann, statt sich auf herstellerspezifische Erweiterungen zu verlassen. Hiervon profitieren aktuell Nutzer des Magic Leap 2 Headsets.
Die Größe und Platzierung von Fenstern wurde im Vollbildmodus und in anderen Situationen verbessert. Auch wurde die Adressleiste für alle Fenster zurückgebracht, welche für Fenster mit abspielbaren Medien Elemente zur Mediensteuerug beinhaltet.
Für die Huawei Visuion Glass wurde die Möglichkeit der Spracheingabe ergänzt. Auch wurden wieder neue Umgebungen hinzugefügt.
Dies war nur eine Auswahl der größten Highlights. Dazu kommt wie immer eine Reihe weiterer Korrekturen und Verbesserungen unter der Haube.
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Mit OSMC setzt man schnell ein Kodi-basiertes Media-Center-System auf dem Raspberry Pi, Vero oder Apple TV auf.
Mit OSMC setzt man schnell ein Kodi-basiertes Media-Center-System auf dem Raspberry Pi, Vero oder Apple TV auf.
Die Europäische Kommission hat die Unterstützung der European Semiconductor Manufacturing Company („ESMC“) mit fünf Milliarden Euro für den Bau und Betrieb eines Mikrochip-Werks in Dresden…
Die weltweiten Ausgaben für künstliche Intelligenz (KI), einschließlich KI-gestützter Anwendungen, Infrastruktur und damit verbundener IT- und Unternehmensdienstleistungen, werden sich bis 2028…
COSMIC hat in der Open-Source-Community in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit erregt und die Erwartungen sind hoch. Mehr als zwei Jahre nach der Ankündigung von System76, eine neue Desktop-Umgebung von Grund auf in der Programmiersprache Rust zu entwickeln, ist es nun endlich so weit – und das Warten hat sich gelohnt. Die Alpha-Version von COSMIC steht […]
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Der COSMIC Desktop von System76 ist nach zwei Jahren Entwicklung in einer ersten Alpha-Version für Tests verfügbar. Ein erster Blick verrät: Das Warten hat sich gelohnt.
Der Hardwarehersteller System76 treibt derzeit die Entwicklung einer neuen und viel beachteten Desktop-Umgebung COSMIC voran. Eine erste Alpha-Version sollen Interessenten ab dem 8.
Der Hardwarehersteller System76 treibt derzeit die Entwicklung einer neuen und viel beachteten Desktop-Umgebung COSMIC voran. Eine erste Alpha-Version sollen Interessenten ab dem 8.
Der traditionelle PC-Markt verzeichnete nach sieben aufeinanderfolgenden Quartalen mit rückläufigen Zahlen das zweite Wachstumsquartal, hat der US-Marktforscher IDC analysiert.
Raspberry Pi OS, die offizielle Distribution für den Mini-Computer Raspberry Pi, wartet in seiner neuen Version 2024-07-04 mit Fehlerkorrekturen und vielen kleinen Änderungen auf.
Der COSMIC Desktop von System76 weckt hohe Erwartungen. Bis zum Ende Juli haben die Entwickler nun eine erste Alpha-Version des auf Rust basierenden Desktops angekündigt.
Der für seine Linux-Computer bekannte Hardware-Hersteller System76 arbeitet derzeit an einer neuen Desktop-Umgebung Cosmic.
Der für seine Linux-Computer bekannte Hardware-Hersteller System76 arbeitet derzeit an einer neuen Desktop-Umgebung Cosmic.
Der neue COSMIC Desktop von System76 nimmt Gestalt an und bietet eine Kombination aus modernem Design, intuitiver Navigation und umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten. Dabei nutzt es die Vorteile der Programmiersprache Rust. Wie jedes Projekt benötigt auch COSMIC ein ansprechendes Branding, das die Ideale, sowie den Ton des Projekts vermittelt und ihm eine einzigartige, wiedererkennbare Identität verleiht. COSMIC […]
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Mit Version 6.2 des Container- und Virtual-Machine-Manager Incus kommt unter anderem das neue Kommando “incus top” , das Systeminformationen ausgibt.
KeePassXC 2.7.8 wurde als neues Wartungsupdate der KeePassXC 2.7-Serie der beliebten, kostenlosen und plattformübergreifenden Passwort-Manager-Anwendung auf Open-Source Basis veröffentlicht. Für viele ist KeePassXC als der beste Passwort-Manager aufgrund der Vielzahl an Funktionen, die er in einem vergleichsweise kompakten Paket bietet. Insbesondere unter datenschutzorientierten Nutzern, die keine cloud-basierte Lösung wie Bitwarden bevorzugen, erfreut sich KeePassXC großer...
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Wolvic, der Browser für Virtual und Mixed Reality, wurde in der Version 1.6.1 veröffentlicht.
Igalia hat Wolvic 1.6.1 veröffentlicht. Bei Wolvic handelt es sich um einen Browser für Virtual und Mixed Reality, welcher auf dem eingestellten Firefox Reality basiert.
Wolvic 1.6.1 bringt Unterstützung für an das Smartphone angebundene AR-Brille Huawei Vision Glass.
Die Größenanpassung von Videos im Vollbildmodus wurde verbessert, sodass das Seitenverhältnis des Videos so gut wie möglich berücksichtigt wird, während die Fenstergröße in einem vernünftigen Bereich bleibt.
Immersive Videos können entlang der vertikalen Achse neu ausgerichtet werden. Durch einen langen Druck auf die Home-Taste des Controllers wird das Video in die Richtung des Blicks ausgerichtet.
Die Möglichkeit, durch das Drücken der B- oder Y-Taste auf dem Controller eine Seite zurück zu navigieren, wurde wiederhergestellt.
Widgets wie Dialoge und die Tastatur werden auf einer flachen Oberfläche angezeigt und auf den Benutzer ausgerichtet, wodurch sie besser sichtbar sind.
Die neue Wolvic-Version bringt auch wieder vier neue Umgebungen und auch die Genauigkeit des Hand-Trackings wurde weiter verbessert.
Verbessert wurde auch die Kompatibilität mit diversen Websites, unter anderem Google Meet und Soundcloud.
Dazu kommt wie immer eine Reihe weiterer Korrekturen und Verbesserungen unter der Haube.
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Die Linux Foundation hat den Start der High Performance Software Foundation (HPSF) bekannt geben.
KeePassXC 2.7.8 wurde als neues Wartungsupdate der KeePassXC 2.7-Serie der beliebten, kostenlosen und plattformübergreifenden Passwort-Manager-Anwendung auf Open-Source Basis veröffentlicht. Für viele ist KeePassXC als der beste Passwort-Manager aufgrund der Vielzahl an Funktionen, die er in einem vergleichsweise kompakten Paket bietet. Insbesondere unter datenschutzorientierten Nutzern, die keine cloud-basierte Lösung wie Bitwarden bevorzugen, erfreut sich KeePassXC großer...
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Nach mehr als zwei Jahren des Rückgangs verzeichneten die weltweiten Tablet-Lieferungen im ersten Quartal 2024 ein bescheidenes Wachstum von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilt der…
Ubuntu 24.04 alias Noble Numbat alias Snubuntu ist fertig. Im Vergleich zur letzten LTS-Version gibt es einen neuen Installer, der nach einigen Kinderkrankheiten (Version 23.04) inzwischen gut funktioniert. Ansonsten kombiniert Ubuntu ein Kernsystem aus Debian-Paketen mit Anwendungsprogramme in Form von Snap-Paketen. Für die einfache Anwendung bezahlen Sie mit vergeudeten Ressourcen (Disk Space + RAM).

Das neue Installationsprogramm hat bei meinen Tests gut funktioniert, inklusive LVM + Verschlüsselung. Einfluss auf die Partitionierung können Sie dabei allerdings nicht nehmen. (Das Installationsprogramm erzeugt eine EFI-, eine Boot- und eine LVM-Partition, darin ein großes Logical Volume.) Zusammen mit der Installation erledigt der Installaer gleich ein komplettes Update, was ein wenig Geduld erfordert.
Standardmäßig führt das Programm eine Minimalinstallation durch — ohne Gimp, Thunderbird, Audio-Player usw. Mit der Option Vollständige Option verhält sich der Installer ähnlich wie in der Vergangenheit. Ein wenig absurd ist, dass dann einige Programme als Debian-Pakete installiert werden, während Ubuntu sonst ja bei Anwendungsprogrammen voll auf das eigene Snap-Format setzt. Wenn Sie Ubuntu installieren, entscheiden Sie sich auch für Snap. Insofern ist es konsequenter, eine Minimalinstallation durchzuführen und später die entsprechenden Snaps im App Center selbst zu installieren.



Auf das Lamentieren über Snaps verzichte ich dieses Mal. Wer will, kann diesbezüglich meine älteren Ubuntu-Tests nachlesen. Für Version 24.04 hat Andreas Proschofsky in derstandard.at alles gesagt, was dazu zu sagen ist. Der größte Vorteil von Snaps für Canonical besteht darin, dass sich der Wartungsaufwand für Desktop-Programme massiv verringert: Die gleichen Snap-Pakete kommen in diversen Ubuntu-Versionen zum Einsatz.

Mit Ubuntu 24.04 hat Netplan den Sprung zu Version 1.0 gemacht. Größere Änderungen gab es keine mehr, die Versionsnummer ist eher ein Ausdruck dafür, dass Canonical die Software nun als stabil betrachtet. Wie bereits seit Ubuntu 23.10 ist Netplan das Backend zum NetworkManager. Netzwerkverbindungen werden nicht in /etc/NetworkManager/system-connections/ gespeichert wie auf den meisten anderen Distributionen, sondern als /etc/netplan/90-NM-*.yaml-Dateien (siehe auch meinen Bericht zu Ubuntu 23.10).
Ubuntu 24.04 kommt out-of-the-box mit HEIC/HEIF-Dateien zurecht, also mit am iPhone aufgenommenen Fotos. Vor einem dreiviertel Jahr hatte ich noch über entsprechende Probleme berichtet. Im Forum wurde damals kritisiert, dass meine Erwartungshaltung zu hoch sei. Aber, siehe da: Es geht!
Basis Programmierung Server
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Kernel 6.8 bash 5.2 Apache 2.4
glibc 2.39 docker.io 24.0 CUPS 2.4
Gnome 46 gcc 13.2 MariaDB 10.11
X-Server 21.1 git 2.43 MySQL 8.0
Wayland 1.34 Java 21 OpenSSH 9.6
Mesa 24.0 PHP 8.3 qemu/KVM 8.2
Systemd 255 Python 3.12 Postfix 3.8
NetworkMan 1.46 Samba 4.19
GRUB 2.12
Seit ich Ubuntu auf dem Desktop kaum mehr nutze, habe ich mehr Distanz gewonnen. So fällt mein Urteil etwas milder aus ;-)
Für Einsteiger ist Ubuntu eine feine Sache: In den meisten Fällen funktioniert Ubuntu ganz einfach. Das gilt sowohl für die Unterstützung der meisten Hardware (auch relativ moderne Geräte) als auch für die Installation von Programmen, die außerhalb der Linux-Welt entwickelt werden (VSCode, Android Studio, Spotify etc.). Was will man mehr? Ubuntu sieht zudem in der Default-Konfiguration optisch sehr ansprechend aus, aus meiner persönlichen Perspektive deutlich besser als die meisten anderen Distributionen. Ich bin auch ein Fan der ständig sichtbaren seitlichen Task-Leiste. Schließlich zählt Canonical zu den wenigen Firmen, die noch Geld in die Linux-Desktop-Weiterentwicklung investieren; dafür muss man dankbar sein.
Alle, die einen Widerwillen gegenüber Snap verspüren, sollten nicht über Ubuntu/Canonical schimpfen, sondern sich für eine der vielen Alternativen entscheiden: Arch Linux, Debian, Fedora oder Linux Mint. Wer nicht immer die neueste Version braucht und sich primär Langzeit-Support wünscht, kann auch AlmaLinux oder Rocky Linux in Erwägung ziehen.
Tests
Das Unternehmen Elektrobit hat mit EB Corbos Linux das nach eigenen Angaben weltweit erste Open-Source-Betriebssystem angekündigt, das als konform mit den Normen für funktionale Sicherheit im…