System76 liefert mit COSMIC 1.0.5 ein kompaktes Update, das viele kleine Verbesserungen bündelt. Die neue Version konzentriert sich klar auf Stabilität und spürbare Optimierungen im Alltag. Nutzer dürfen sich über zahlreiche Detailpflege freuen, die den Desktop runder wirken lässt. Die Applets zeigen nun auf Wunsch den Akkustand in Prozent an. COSMIC Files wirkt ebenfalls ausgereifter […]
COSMIC, der komplett neue Desktop der Firma system76 ist fertig! COSMIC ist integraler Teil von Pop!_OS. Diese ebenfalls von system76 entwickelte Distribution basiert auf Ubuntu, zeichnet sich aber durch viele Eigenheiten ab. Weil ich mir COSMIC ansehen wollte, habe ich die aktuelle Version von Pop!_OS auf meinen MiniPC installiert. Dieser Artikel fasst ganz kurz meine Beobachtungen zusammen.
Der COSMIC-Desktop im Light Mode und mit Dock auf der linken Seite
Installation
Die Installation erfolgt aus einem Live-System. Der einzig spannende Punkt ist die Partitionierung der SSD. Sofern Sie sich für die manuelle Partitionierung entscheiden, zeigt das Installationsprogramm einen Überblick über die vorhandenen Disks und Partitionen aus. Sie können nun die Partitionen, die Sie einbinden (EFI) oder mit einem Dateisystem ausstatten möchten (zumindest die Systempartition) per Maus aktivieren. Wenn Sie die Partitionierung verändern wollen (Modify Partitions), startet das Installationsprogramm einfach das Programm gparted. Das ist ein pragmatischer Ansatz, mit dem fortgeschrittene Benutzer ans Ziel kommen. Wer verschlüsselte LVM-Setups will, muss selbst Hand anlegen und die erforderlichen Schritte vorweg selbst erledigen.
Auswahl der aktiven Partitionen
COSMIC Desktop
Der COSMIC Desktop besteht aus dem Fenstermanager/Compositor mit den üblichen Desktop-Elementen (Panel, Dock) sowie einigen COSMIC-spezifischen Programmen: Dateimanager, Terminal, Systemeinstellungen, Paketverwaltung, Texteditor und Media-Player. Bei den sonstigen Programmen greift COSMIC auf die üblichen Linux- (Firefox, Thunderbird, LibreOffice, Gimp) oder Gnome-Apps zurück (Systemüberwachung, Laufwerke).
Bei der Fensterverwaltung unterscheidet COSMIC zwischen dem Standardmodus, der im Prinzip wie unter Gnome oder KDE funktioniert, und einem Tiling-Modus mit halbautomatischer Fensteranordnung, wobei stets alle Fenster sichtbar sind. Zwischen den beiden Modi kann über ein Icon im Panel oder mit Super+Y gewechselt werden.
Im Tiling-Modus werden alle Fenster nebeneinander platziert.Die Systemeinstellungen wirken übersichtlicher als bei Gnome oder KDE
Die Bedienung ist intuitiv und funktioniert zumeist problemlos. Aber natürlich (Version 1.0!) gibt es noch kleinere Ungereimtheiten. Um ein paar zu nennen:
Während sich echte COSMIC-Programme perfekt in den Desktop integrieren, wirken KDE- oder Gnome-Programme ein wenig wie Fremdkörper. Dieses Problem haben natürlich auch andere Desktop-Systeme.
Obwohl ich Deutsch als Sprache eingestellt habe, bleibt es im Panel bei Workspaces und Applications, der Dateimanager zeigt das Änderungsdatum der Dateien mit AM/PM an usw. Wiederum: Ähnliche Probleme gibt es auch bei anderen Desktops.
Drag&Drop zwischen Dateimanager und Webbrowser funktioniert unzuverlässig. (Diesem Wayland-Problem bin ich in den vergangenen Jahren auch schon oft begegnet, zuletzt aber immer seltener.)
Das Erstellen von Screenshots in die Zwischenablage funktioniert unzuverlässig.
Beim Verschieben von Icons im Dock hatte ich mehrfach Probleme. Manche Icons werden gar nicht oder mit falschen Symbolen angezeigt (z.B. Google Chrome).
Die Tiling-Steuerung erfordert eine längere Eingewöhnung, erlaubt dann aber eine Bedienung weitgehend ohne Maus. Für Tiling- bzw. COSMIC-Einsteiger wäre hier mehr Dokumentation bzw. ein gutes Video hilfreich.
Die Kennzeichnung des gerade aktiven Fensters durch einen farbigen Rahmen ist funktionell, aber nicht besonders ästhetisch.
Im Dateimanager gibt es keine Funktion, um mehrere Dateien umzubenennen.
Letztlich sind das alles Kleinigkeiten. Meine Tests verliefen absturzfrei, ich konnte mit COSMIC gut und stabil arbeiten. Der Desktop hinterließ dabei einen sehr schnellen, flüssigen Eindruck — aber das ist eine eher subjektive Feststellung, die ich nicht durch Benchmark-Tests untermauern kann.
Meine Lieblingseinstellungen (Dock links, Light Mode, Maus mit Natural Scrolling, 4k-Monitor mit 150%-Skalierung) habe ich mühelos in den gut organisierten Systemeinstellungen gefunden. Anders als unter Gnome musste ich dazu keine Extensions installieren :-)
Paketverwaltung
Pop!_OS basiert auf Ubuntu, verwendet aber eigene Paketquellen und weicht nicht nur beim Desktop vom Original ab (z.B. beim Boot-System, siehe unten). Anstelle von Snap-Paketen setzt Pop!_OS auf Flatpaks. Flathub ist per Default eingerichtet, Flatpaks können mühelos aus dem COSMIC Store installiert werden.
Der COSMIC Store basiert auf FlatpakInstallation von VS Code als Flatpak
Boot-System
Pop!_OS verwendet systemd_boot (nicht GRUB). Die erforderlichen Kernel- und Initrd-Dateien werden direkt in der EFI-Partition gespeichert (Verzeichnis /boot/efi/EFI/Pop-OS-xxx, Platzbedarf ca. 140 MByte). Auf meinem Testrechner erfolgt der Bootvorgang ohne die Anzeige eines Auswahlmenüs blitzschnell. Einige Hintergründe zur Konfiguration inklusive Reparatur-Tipps sind hier in einem Support-Artikel beschrieben.
Fazit
Für ein 1.0-Release funktioniert COSMIC sehr gut. Dafür muss man system76 einfach Respekt zollen! Einen kompletten Desktop neu zu implementieren (in der Programmiersprache Rust, noch ein Pluspunkt!) — das ist einfach bemerkenswert. system76 hat damit ein Fundament geschaffen, aus dem in den nächsten Jahren ein echter Mainstream-Desktop werden könnte, auf einer Stufe mit Gnome oder KDE.
Dessen ungeachtet verspüre ich aktuell keine Versuchung, auf COSMIC umzusteigen. Für meine Zwecke funktioniert Gnome mit ein paar Erweiterungen zufriedenstellend. Auch mit KDE kann ich gut arbeiten. Mein Leidensdruck, einen anderen Desktop zu suchen, ist gering. Meine Linux-Probleme haben selten mit dem Desktop zu tun. Für Linux-Einsteiger betrachte ich weiterhin Gnome als den besten Startpunkt.
system76 sieht hingegen primär Entwickler und fortgeschrittene Entwickler als Zielgruppe. Die Rechnung könnte aufgehen, insbesondere für Tiling-Fans.
Heute auf Pop!_OS 24.04 umzusteigen wirkt wenig attraktiv — in nur vier Monaten wird es mit Ubuntu 26.04 ein von Grund auf modernisiertes Fundament geben, wenig später vermutlich die entsprechende Pop!_OS-Version 26.04 mit sicher schon etwas verbesserten COSMIC-Paketen. Im Übrigen steht COSMIC als echtes Open-Source-Projekt auf für andere Distributionen zur Verfügung, z.B. in Form des durchaus attraktiven Fedora Spins.
System76 hat nicht nur eine neue Version seiner Distribution Pop!_OS veröffentlicht, sondern liefert diese auch mit der endlich als stabil geltenden hauseigenen Desktop-Umgebung COMIC aus.
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System76 hat am 11. Dezember, kurz vor Jahresende, Pop!_OS 24.04 LTS veröffentlicht. Mit dabei ist erstmals die stabile Version der neuen COSMIC Umgebung. Mehr als drei Jahre Entwicklung münden damit in ein Release das Maßstäbe setzen will. COSMIC wurde komplett in Rust geschrieben und modular aufgebaut. Nutzer profitieren von einer schnelleren Oberfläche und flüssigerer Bedienung. […]
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Fedora möchte den COSMIC-Desktop im Frühjahr 2025 als eigenen Spin mit Fedora 42 anbieten. Derzeit ist die gefeierte Neuentwicklung im Desktop-Bereich noch im Alpha-Stadium.
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Der COSMIC-Desktop von System76, entwickelt in der Programmiersprache Rust, sorgt aktuell für Aufsehen in der Open-Source-Welt. Obwohl es sich noch in der Alpha-Phase (Version 4) befindet, ist die allgemein Begeisterung groß. Logisch, nicht alle Tage entsteht ein neuer Linux Desktop. COSMIC überzeugt durch innovative Funktionen und einen modernen Ansatz. Fedora, bekannt für seine führende Rolle […]
System76 bringt mit der vierten Alpha-Version des COSMIC-Desktops frühen Festtagsjubel in die Linux-Welt. Es scheint, als ob Weihnachten dieses Jahr etwas früher kommt! Die neue Version des auf Rust basierenden Desktop-Environments enthält aufregende Updates, frische Features und zahlreiche Fehlerbehebungen. Damit kommt System76 dem Ziel näher, eine revolutionäre Desktop-Umgebung für Linux-Benutzer bereitzustellen. Wer Lust hat, kann […]
COSMIC hat in der Open-Source-Community in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit erregt und die Erwartungen sind hoch. Mehr als zwei Jahre nach der Ankündigung von System76, eine neue Desktop-Umgebung von Grund auf in der Programmiersprache Rust zu entwickeln, ist es nun endlich so weit – und das Warten hat sich gelohnt. Die Alpha-Version von COSMIC steht […]
Der COSMIC Desktop von System76 ist nach zwei Jahren Entwicklung in einer ersten Alpha-Version für Tests verfügbar. Ein erster Blick verrät: Das Warten hat sich gelohnt.
Der Hardwarehersteller System76 treibt derzeit die Entwicklung einer neuen und viel beachteten Desktop-Umgebung COSMIC voran. Eine erste Alpha-Version sollen Interessenten ab dem 8.
Der Hardwarehersteller System76 treibt derzeit die Entwicklung einer neuen und viel beachteten Desktop-Umgebung COSMIC voran. Eine erste Alpha-Version sollen Interessenten ab dem 8.
Der COSMIC Desktop von System76 weckt hohe Erwartungen. Bis zum Ende Juli haben die Entwickler nun eine erste Alpha-Version des auf Rust basierenden Desktops angekündigt.
Der neue COSMIC Desktop von System76 nimmt Gestalt an und bietet eine Kombination aus modernem Design, intuitiver Navigation und umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten. Dabei nutzt es die Vorteile der Programmiersprache Rust. Wie jedes Projekt benötigt auch COSMIC ein ansprechendes Branding, das die Ideale, sowie den Ton des Projekts vermittelt und ihm eine einzigartige, wiedererkennbare Identität verleiht. COSMIC […]
System76, das Unternehmen hinter der Linux Distribution Pop!_OS, entwickelt mit COSMIC eine Desktop-Umgebung, die derzeit im Alpha-Stadium ist. COSMIC entsteht als Alternative zu Gnome Shell, da man mit der Entwicklung von Gnome unzufrieden ist bzw. die Richtung der Entwicklung von Gnome nicht gefällt. Mit der in Rust neu geschriebenen COSMIC Lösung verspricht System76 eine Rückkehr...
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