Normale Ansicht

Nerds gefährden die digitale Souveränität ihrer Familie

15. August 2026 um 09:15

Dies ist der Begleit-Artikel zu meinem gleichnamigen Vortrag auf FrOSCon 2026 am Samstag um 11:15 Uhr in Raum HS 4. Ich möchte das Thema hier nochmals in Textform aufarbeiten und zur Diskussion stellen.

Worin besteht die Gefahr?

Für uns Nerds oder allgemein für technikaffine Personen ist der Umgang mit Technik interessant, spannend und häufig normal. Nicht selten betreiben wir in unserem Haus oder Wohnung eine komplexe Heimnetz-Infrastruktur. Viele von uns blicken gerne hinter die Technik und wollen sie verstehen. Diese Faszination teilen leider die meisten Menschen nicht.

Außerhalb unserer kleinen Nerd-Blase gibt es eine sehr große Gruppe von Menschen, die Technik benutzen, weil sie müssen oder die Nutzung digitaler Dienste Komfort verspricht und ihnen nützlich ist. Dass all dieser Kram funktioniert, wird häufig als selbstverständlich hingenommen und nicht selten mit schwarzer Magie in Zusammenhang gebracht. Und es mag einige unter uns überraschen, doch nicht alle Menschen finden Technik interessant und wollen diese verstehen. Die meisten Menschen wollen tatsächlich einfach nur keine Probleme damit haben.

Ein ganz normales Heimnetzwerk (ohne Nerd)

Abbildung 1 zeigt ein Bild von einem Heimnetzwerk, so wie es sich die meisten Internetdiensteanbieter und normale Menschen vorstellen.

dekorativ
Abb. 1: Ein einfaches Heimnetzwerk, wie es sich Internetdiensteanbieter und normale Menschen vorstellen.

Wer einen Internetanschluss bucht, erhält vom Anbieter meist eine Box und einen Brief mit Zugangsdaten. Letzterer ist optional und kann entfallen, wenn die Box schon komplett vorkonfiguriert ist. Während Kundige hierin einen WLAN-Router mit integriertem Kabel- oder DSL-Modem erkennen, beizeichnen andere Menschen diese Box schlicht als Das Internet. Das ist aus ihrer Perspektive nachvollziebar, denn funktioniert der Kasten nicht richtig, geht meist der Internetzugriff verloren. Dennoch ist diese Bezeichnung natürlich fachlich falsch. Doch was kümmert das den Menschen?

Alle netzwerkfähigen Geräte befinden sich in Abb. 1 in einem Netzwerk. Die Kaffeevollautomaten, Kühlschränke, Waschmaschinen und Wäschetrockner, Heizung, PV-Anlage, etc. habe ich rein aus Platzgründen weggelassen.

Während dieses einfache Setup viele Nachteile mit sich bringt, besitzt es allerdings auch einige Vorteile. Fast alle Internetdiensteanbieter, Elektronik-Fachmärkte und PC-Einzelhändler sind mit diesem Setup vertraut und nehmen an, dass es bei uns so aussieht. Die üblichen Boxen sind meist bekannt und können entsprechend konfiguriert oder im Fehlerfall ersetzt werden. Hierzu sind weder ein Informatikstudium noch 20 Jahre Berufserfahrung notwendig. Kurz gesagt, man findet leicht relativ günstige Hilfe, wenn es mal klemmt.

Ein (stark vereinfachtes) Nerd-Netzwerk

Ich verdiene mein Geld seit über 20 Jahren mit EDV/IT. Ich kenne sehr viele Menschen, die eine ähnliche Einstellung zu Technik haben, wie ich selbst. Glaubt mir bitte, wenn ich hier schreibe, dass das Netzwerk aus Abbilung 2 noch relativ einfach für Menschen unserer Profession ist.

dekorativ
Abb. 2: Beispiel eines stark vereinfacht dargestellten Nerd-Netzwerks

Das geschulte Auge erkennt, dass es hier nichts besonderes zu sehen gibt. Eine Firewall mit Dual-WAN-Konfiguration über zwei separate Internetdiensteanbieter (kanten- und knotendisjunkt) mit unterschiedlicher Technik, Mesh-WLAN, NAS, Linux-Hypervisor und eine Menge an Netzwerkgeräten.

Was in Abb. 2 nicht dargestellt ist, jedoch häufig ebenfalls vorzufinden ist, sind zentral verwaltete Switches mit Spanning-Tree-Protokoll, VLAN-Segmentierung für unterschiedliche Geräteklassen, diverse Netzwerkzonen und unterschiedliche WLAN-Netze für Bewohner, Besucher und Geräte aus Küche und Keller.

Nun stellen wir uns alle kurz vor, was es für unsere Familie bedeutet, wenn ein Dienst bzw. eine App auf dem Smartphone oder Tablet nicht mehr wie gewohnt funktionieren, wir nicht verfügbar sind und sie sich mit einer solchen Infrastruktur konfrontiert sehen. Tipp: Fragt eure Familie, wie sie im Fall einer IT-Störung ohne euch vorgehen würde und wie sicher sie wäre, diese Situation zu bewältigen, ohne ein tiefes Tal der Tränen durchschreiten zu müssen.

Um es einmal deutlich zu machen, mit unserer Nichtverfügbarkeit meine ich unsere Abwesenheit durch Scheidung, Krankheit, Knast oder Tod. Auf uns zu warten ist keine Option.

Vereinfacht dargestellt, sieht sich unsere Familie nun mit folgenden Herausforderungen konfrontiert:

  • Wie finde ich heraus, wo der Fehler liegt bzw. was nicht mehr funktioniert?
  • Wie greife ich auf diese vielen unterschiedlichen Geräte zu und wo finde ich die Zugangsdaten?

Exkurs: Ich erzähle immer gerne die Anekdote, dass ich in meiner Ausbildung zum Fachinformatiker FR. Systemintegration in Privathaushalten die DSL-Internetzugänge eingerichtet habe. Wenn ich an der entscheidenen Stelle um die Internetzugangsdaten bat, wurde mir häufig der Ordner mit den Telefonrechnungen gegeben. Es bedurfte dann weiterer Erklärung, was ich brauche und wie dies aussieht. Manchmal stellte sich dann heraus, dass der entsprechende Brief als unwichtig erachtet und bereits entsorgt wurde.

Der kleine Exkurs macht deutlich, dass es für „normale Menschen“ schon bei einer einfachen Umgebung die Chance zum Scheitern gab und gibt. Viel Spaß mit der Spielwiese eures Nerds. Vielleicht nutzt eure Familie eure selbstgehosteten Dienste wie z.B. Paperless-NGX und sind sogar darauf angewiesen. Doch weiß sie, dass dieser Anwendung durch mehrere rootless Podman-Container bereitgestellt wird, die in einer virtuellen Maschine auf eurem Linux-Server laufen?

Dabei muss sich eure Familie für ihre Unkenntnis nicht schämen. Denn bei OPNsense, Linux-Hypervisor mit virtuellen Maschinen und Containern und einer nicht ganz so weit verbreiteten WLAN-Mesh-Lösung sind auch die meisten Support-Abteilungen der Internetdiensteanbieter, PC-Einzelhändler und Elektronikmärkte überfordert. Zwar können hier häufig professionelle Systemhäuser weiterhelfen, doch dann wird es schnell sehr teuer (bei Tagessätzen zwischen 800-1400 Euro).

Hypothese: Wir basteln gern und probieren gerne Dinge aus. Die wenigsten von uns pflegen einen Servicekatalog für die Dienste im Heimnetzwerk.

Das Risiko ist groß, dass eure Familie den Zugriff auf Dokumente, Familienfotos und die Haussteuerung verliert, wenn ihr nicht mehr verfügbar seid und ein Fehler auftritt.

Lösungsansätze

Doch wie bereiten wir unsere Familie nun auf unsere Nichtverfügbarkeit vor?

In meinen Augen gibt es nicht die eine Lösung, die überall funktioniert. Ich stelle euch im Folgenden meine Lösungsansätze vor. Falls ihr denkt, dass diese auch für euch funktionieren, dürft ihr sie selbstverständlich gerne übernehmen. Versteht sie als Anregung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Fehlerfreiheit.

Zugangsdaten

Ich verwalte meine Zugangsdaten in KeePassXC. Meine Familie hat weder auf die Geräte Zugriff, wo die KeePassXC-Datenbank liegt, noch auf die Datenbank selbst.

Einen gemeinsamen Passwort-Manager zu verwenden, wo wir den Zugriff auf bestimmte Zugangsdaten teilen können, funktioniert für uns nicht. Unsere Nutzungsgewohnheiten sind dafür aktuell einfach zu unterschiedlich.

Daher drucke ich alle wichtigen Zugangsdaten aus und stecke sie in einen Umschlag. Zu den Zugangsdaten gehören auch die Backup-Codes für Konten mit Multi-Faktor-Authentifizierung. Der Umschlag wird verschlossen, über der Verschlusslasche wird das Datum notiert und es kommt noch ein transparenter Klebestreifen darüber. Das ist eine einfache Sicherung, um zu erkennen, ob der Umschlag geöffnet wurde. Aus meiner Erfahrung ist es nicht möglich, den Klebestreifen zu entfernen und den Umschlag zu öffnen, ohne dass die Beschriftung erheblichen Schaden nimmt. Der Umschlag selbst wird an einem uns wohlbekannten Ort hinterlegt.

Falls der Umschlag mal geöffnet wurde und es niemand gewesen sein will, oder er gar weg ist, bedeutet das für mich einen Einmalaufwand zur Zugangsänderung. Das nehme ich in Kauf.

Meine Familie kann so im Notfall an die wichtigsten Zugangsdaten gelangen und sich Zugriff verschaffen.

Ein Risiko ist damit nicht abgesichert, nämlich dass der Umschlag und ich beide nicht verfügbar sind. Dieses Risiko akzeptieren wir.

Der Inhalt des Umschlags wird immer dann aktualisiert, wenn sich wichtige Zugangsdaten geändert haben. Glücklicherweise passiert dies nur ca. 1-2 Mal im Jahr.

Die Dokumentation für den Notfall

Jeder Systemadministrator schätzt eine gute Dokumentation.
Kein Systemadministrator schreibt gerne Dokumentation.

Meine Meinung

Es hilft aber alles nichts. Ich habe zu diesem Thema bereits die Artikel Dokumentation für den Notfall bzw. das digitale Erbe und das Update dazu geschrieben. Für den Vortrag habe ich eine Version erstellt, in der ich unsere echten Daten durch Platzhalter und Beispiele ersetzt habe. Diese habe ich als Datei in diesen Artikel eingefügt.

Ich hoffe, in dieser Dokumentation den richtigen Ton getroffen zu haben, so dass diese sowohl meiner Familie, als auch einer hinzugerufenen Fachkraft hilft.

Den Schreibtischtest hat diese Dokumentation bestanden. Meine Frau hat diese Dokumentation gelesen und sie für hilfreich befunden. Eine Notfall-Übung steht jedoch noch aus.

Fazit

Wir Nerds denken und funktionieren zum Teil anders als unsere Familienangehörigen. Es ist sinnvoll, mit diesen über das Theme der eigenen Nichtverfügbarkeit zu sprechen und zu erörtern, welche Informationen diese im Notfall benötigen.

Einigt euch bei der Dokumentation und Hinterlegung von Informationen auf Formate und Orte, die für alle Beteiligten funktionieren. Unsere Angewohnheiten unterscheiden sich teils deutlich.

Haltet die Notfall-Dokumentation aktuell, sonst nützt sie nichts. Dies ist vermutlich der schwierigste Punkt.

Führt Übungen durch. Sonst ist es ein Schrödingers-Notfall-Konzept.

Canonical stellt weiteres Ubuntu Systempaket auf Snap um

Von: MK
14. August 2026 um 06:00

Canonical setzt den Umbau von Ubuntu fort. Künftig wird das Systemwerkzeug „hwctl“ ausschließlich als Snap ausgeliefert. Hwctl gehört zur Hardwarebibliothek rust-hwlib, die bereits fester Bestandteil von Ubuntu ist. Die Werkzeugsammlung steht sowohl auf Desktop- als auch auf Server-Systemen zur Verfügung. Die bisherige Deb-Version wird schrittweise eingestellt. Als Grund nennt Canonical vor allem Sicherheitsvorteile. Die Snap-Version […]

Der Beitrag Canonical stellt weiteres Ubuntu Systempaket auf Snap um erschien zuerst auf fosstopia.

GNOME zeigt, wohin sich der Desktop entwickeln könnte

Von: MK
14. August 2026 um 05:30

GNOME arbeitet an mehreren Ideen für die Zukunft. Einige Änderungen könnten bereits mit GNOME 51 sichtbar werden. Besonders konkret wird es bei der Suche. Künftig sollen Ergebnisse über der Übersicht erscheinen. Die bisherige Ansicht bleibt dabei weiterhin sichtbar. GNOME möchte die Suche später zusätzlich deutlich leistungsfähiger machen. Auch die Schnelleinstellungen sollen flexibler werden. Nutzer könnten […]

Der Beitrag GNOME zeigt, wohin sich der Desktop entwickeln könnte erschien zuerst auf fosstopia.

Bottles 66 bringt Proton über UMU auf den Linux-Desktop

Von: MK
14. August 2026 um 05:00

Bottles 66 richtet sich stärker an Linux-Gamer. Die neue Version integriert UMU und nutzt dabei standardmäßig ProtoSoda. UMU ermöglicht den Einsatz von Proton außerhalb von Steam. Bottles kann dadurch Windows-Spiele mit Proton starten. Das erweitert die Möglichkeiten für Nutzer von Windows-Spielen unter Linux deutlich. Auch Soda erhält eine interessante Neuerung. Ab Version 11.0-5 unterstützt der […]

Der Beitrag Bottles 66 bringt Proton über UMU auf den Linux-Desktop erschien zuerst auf fosstopia.

Manjaro 26.1 „Bian-May“ ist da

Von: MK
13. August 2026 um 06:48

Manjaro 26.1 wurde veröffentlicht. Das aktuelle Stable-Update soll den letzten großen Schritt markieren. Für bestehende Nutzer ändert sich beim Upgrade grundsätzlich nichts. Ein vollständiges Systemupdate reicht für den Wechsel. Eine Neuinstallation ist nicht erforderlich. Seit dem ersten Preview hat sich einiges getan. Damals standen Kernel 7.0 und Plasma 6.6 bereit. Inzwischen sind Plasma 6.7.4 und […]

Der Beitrag Manjaro 26.1 „Bian-May“ ist da erschien zuerst auf fosstopia.

Fedora prüft neue Regeln gegen Interessenkonflikte im Projekt

Von: MK
13. August 2026 um 06:00

Fedora arbeitet an einer Richtlinie für Interessenkonflikte. Die Community kann den aktuellen Entwurf nun diskutieren und bewerten. Auslöser war ein Vorfall vor rund anderthalb Jahren. Damals entzog ein Fedora-Gremium einer Person bestimmte Mitwirkungsmöglichkeiten. Diese Entscheidung wurde später wieder zurückgenommen. Anschließend entstand der Wunsch nach klareren Regeln für vergleichbare Situationen. Der Fedora Council hat inzwischen einen […]

Der Beitrag Fedora prüft neue Regeln gegen Interessenkonflikte im Projekt erschien zuerst auf fosstopia.

Debian zieht es 2027 nach Japan: DebConf27 findet in Asahikawa statt

Von: MK
13. August 2026 um 05:30

Debian hat den Austragungsort seiner Entwicklerkonferenz 2027 bekanntgegeben. DebConf27 findet vom 5. bis 11. September in Asahikawa auf Hokkaido statt. Vor der eigentlichen Konferenz steht wieder das DebCamp auf dem Programm. Dieses beginnt bereits am 29. August und dauert bis zum 4. September. Dort steht die gemeinsame Entwicklungsarbeit im Mittelpunkt. Entwickler können Projekte vorantreiben, Probleme […]

Der Beitrag Debian zieht es 2027 nach Japan: DebConf27 findet in Asahikawa statt erschien zuerst auf fosstopia.

ChatGPT App für Linux geht an den Start

Von: MK
13. August 2026 um 05:00

OpenAI veröffentlicht erstmals einen offiziellen Linux-Client für ChatGPT. Die Vorschau unterstützt mehrere verbreitete Distributionen und bietet zusätzlich Codex. Zum Start werden Ubuntu 24.04 LTS und Ubuntu 26.04 LTS unterstützt. Auch Debian 13 sowie Fedora 43 und 44 sind dabei. OpenAI stellt dafür passende DEB- und RPM-Pakete bereit. Unterstützt werden sowohl x64- als auch ARM64-Systeme. Dadurch […]

Der Beitrag ChatGPT App für Linux geht an den Start erschien zuerst auf fosstopia.

Bottles 65 macht Windows-Spiele unter Linux komfortabler denn je

Von: MK
12. August 2026 um 18:15

Bottles 65 bringt zahlreiche Neuerungen für Spiele und Windows-Anwendungen. Besonders Gamer profitieren von besserer Steam-Unterstützung und neuen Grafikfunktionen. Zeitgleich erscheint Soda 11.0-4, der hauseigene Wine-Runner des Projekts. Die Entwickler bezeichnen ihn als bisher beste Soda-Version. Außerdem unterstützt Bottles jetzt LSFG-VK für Frame Generation in kompatiblen Vulkan-Spielen. Neu ist auch ein FPS-Limiter, der sich für jede […]

Der Beitrag Bottles 65 macht Windows-Spiele unter Linux komfortabler denn je erschien zuerst auf fosstopia.

Flatpak 1.18.1: Sicherheitsupdate schließt gefährliche Lücken

Von: MK
12. August 2026 um 06:00

Flatpak 1.18.1 bringt mehrere wichtige Sicherheitskorrekturen. Betroffen sind unter anderem Sandbox, Dateizugriffe und Berechtigungen. Besonders kritisch ist eine behobene Lücke innerhalb der Sandbox. Eine manipulierte Anwendung konnte dadurch auf Dateien außerhalb der Sandbox zugreifen. Im schlimmsten Fall waren Lese- und Schreibzugriffe auf das gesamte System möglich. Auch eine lokale Rechteausweitung wurde behoben. Dabei konnten symbolische […]

Der Beitrag Flatpak 1.18.1: Sicherheitsupdate schließt gefährliche Lücken erschien zuerst auf fosstopia.

Proton bringt verschlüsselte Cloud-Automatisierung ins Terminal

Von: MK
12. August 2026 um 05:30

Proton Drive lässt sich jetzt auch per Kommandozeile nutzen. Die neue CLI richtet sich besonders an Unternehmen mit automatisierten Dateiabläufen. Proton Drive CLI unterstützt Linux, macOS und Windows. Dateien lassen sich damit automatisiert hochladen, herunterladen und organisieren. Auch Freigaben können über Skripte gesteuert werden. Dadurch lässt sich Proton Drive direkt in bestehende Arbeitsabläufe integrieren. Interessant […]

Der Beitrag Proton bringt verschlüsselte Cloud-Automatisierung ins Terminal erschien zuerst auf fosstopia.

Linux Mint 23 wird beim Kernel-Management kräftig aufräumen

Von: MK
12. August 2026 um 05:00

Linux Mint 23 bringt eine grundlegend überarbeitete Kernel-Verwaltung. Nutzer können künftig Kernel-Serien auswählen und deren Bereinigung weitgehend automatisieren. Bisher erfolgte die Kernel-Verwaltung direkt über den Update Manager. Dort konnten Nutzer einzelne Kernel auswählen, installieren oder entfernen. Mit Linux Mint 23 wandert diese Funktion in die Systemverwaltung. Die neue Lösung funktioniert außerdem mit Linux Mint und […]

Der Beitrag Linux Mint 23 wird beim Kernel-Management kräftig aufräumen erschien zuerst auf fosstopia.

Red Hat startet asago für sichere und nachvollziehbare KI im Unternehmenseinsatz

Von: MK
11. August 2026 um 06:00

Red Hat hat das Open-Source-Projekt asago vorgestellt. Es soll KI-Richtlinien automatisch in sichere Produktionsumgebungen übertragen. Der Name steht für AI Safety And Governance Orchestration. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Compliance zu vereinfachen. Statt einzelner Werkzeuge entsteht ein durchgängiger Prozess mit nachvollziehbaren Entscheidungen. Asago analysiert zunächst unternehmensinterne Richtlinien und ordnet sie bekannten Sicherheitsstandards […]

Der Beitrag Red Hat startet asago für sichere und nachvollziehbare KI im Unternehmenseinsatz erschien zuerst auf fosstopia.

GNOME stärkt Design und Community mit neuer Förderinitiative

Von: MK
11. August 2026 um 05:30

GNOME erhält personelle Unterstützung für Design und Community-Arbeit. Eine neue Förderung durch die Sovereign Tech Agency soll die Benutzeroberfläche langfristig verbessern und Mitwirkende entlasten. Für die kommenden zwei Jahre arbeitet Design-Team-Mitglied Philipp Sauberzweig als Fellow der Sovereign Tech Agency am GNOME-Projekt. Seine Aufgabe besteht darin, Entwickler mit Design-Reviews, Mockups und einer einheitlicheren Gestaltung zu unterstützen. […]

Der Beitrag GNOME stärkt Design und Community mit neuer Förderinitiative erschien zuerst auf fosstopia.

Kielux 2026: Drei Tage Linux und Open Source in Kiel

Von: MK
10. August 2026 um 06:19

Vom 17. bis 19. September 2026 dreht sich in Kiel alles um Linux. Die Kieler Open Source und Linux Tage finden bereits zum 24. Mal statt. Den Auftakt bildet am 17. September der Linux Presentation Day. Interessierte können dabei Linux kennenlernen und verschiedene Anwendungen erleben. Am 18. und 19. September folgen die beiden Haupttage. Geplant […]

Der Beitrag Kielux 2026: Drei Tage Linux und Open Source in Kiel erschien zuerst auf fosstopia.

Mesa 26.2 bringt frische Grafiktreiber und Optimierungen

Von: MK
10. August 2026 um 06:00

Das Mesa-Projekt hat Version 26.2 veröffentlicht. Das Update verbessert Grafiktreiber, Vulkan-Unterstützung und die Hardwarekompatibilität unter Linux. Besonders Gamer profitieren von zahlreichen Änderungen. Die Vulkan-Treiber RADV, ANV, NVK und Turnip wurden weiter ausgebaut. Sie bilden die Grundlage für Technologien wie Steam Play, DXVK, VKD3D-Proton und viele native Vulkan-Spiele. Auch verschiedene Grafiktreiber erhalten neue Funktionen und Optimierungen. […]

Der Beitrag Mesa 26.2 bringt frische Grafiktreiber und Optimierungen erschien zuerst auf fosstopia.

Nächstes Wochenende ist wieder FrOSCon

10. August 2026 um 05:00

Die Free and Open Source Software Conference bringt am 15.–16. August wieder Open‑Source‑Begeisterte aus ganz Europa an der Hochschule Bonn‑Rhein‑Sieg zusammen – und online!

URL: https://froscon.org

2 Tage, 7 Vortragsstränge + 2 Workshops parallel, Live‑Streams, Social Event & mehr, bei kostenlosem Eintritt.

Wo? In der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Die Adresse für’s Navi: Grantham-Allee 20, 53757 Sankt Augustin. Das aktuelle Programm findet ihr unter der URL: https://programm.froscon.org/2026/

Die diesjährigen Keynotes werden in englischer Sprache gehalten:

Neben diesen möchte ich eure Aufmerksamkeit eigen- und uneigennützig auf folgende Vorträge in chronologischer Reihenfolge richten:

Dies ist natürlich nur eine kleine Auswahl. Und neben den Vorträgen und Workshops warten auch noch die Auststeller darauf, mit euch über ihre vielfältigen und tollen Open-Source-Projekte zu sprechen.

Möglich wird diese Konferenz durch die Unterstützung ihrer Partner und durch viele private Spenden. Vielen Dank allen Unterstüzenden!

Ich freue mich schon sehr und kann es kaum noch erwarten. Welchen Vorträgen oder Workshops seht ihr entgegen? Was gefällt euch an der FrOSCon und zieht euch nach Sankt Augustien? Schreibt es mir in die Kommentare.

Veranstaltungshinweis: FrOSCon 2026 startet am 15. und 16. August

Von: MK
08. August 2026 um 05:35

Am 15. und 16. August ist es wieder soweit: Die FrOSCon öffnet ihre Türen an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin. Die Konferenz gehört zu den wichtigsten Events der deutschsprachigen Open-Source-Community und bietet zwei Tage voller Vorträge, Workshops und persönlichem Austausch. Der Eintritt ist kostenlos. In diesem Jahr erwartet Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit 77 […]

Der Beitrag Veranstaltungshinweis: FrOSCon 2026 startet am 15. und 16. August erschien zuerst auf fosstopia.

GNOME 50.4 schließt Sicherheitslücken und verbessert Stabilität des Desktops

Von: MK
07. August 2026 um 06:00

Das GNOME-Projekt hat Version 50.4 veröffentlicht. Das Wartungsupdate behebt mehrere Sicherheitslücken und verbessert zahlreiche Desktop-Komponenten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Anmeldebildschirm GDM. Mehrere Schwachstellen wurden geschlossen, darunter eine Lücke, über die manipulierte Anmeldeoberflächen beliebige Sitzungsdateien laden konnten. Außerdem verhindert das Update einen Fehler, der automatische Anmeldungen für beliebige lokale Benutzer ermöglichte. Auch der Umgang […]

Der Beitrag GNOME 50.4 schließt Sicherheitslücken und verbessert Stabilität des Desktops erschien zuerst auf fosstopia.

Linux-Kernel: Greg Kroah-Hartman zieht klare Grenze für KI-generierten Code

Von: MK
07. August 2026 um 05:00

KI darf im Linux-Kernel helfen, aber nicht überall. Greg Kroah-Hartman schränkt ihren Einsatz im Bereich drivers/staging jetzt deutlich ein. Der Maintainer „clanker“ reagiert auf eine wachsende Zahl automatisch erzeugter Patches. Nach seinen Angaben landen inzwischen immer häufiger Änderungen aus Sprachmodellen im Staging-Bereich. Diese Beiträge will er künftig grundsätzlich ablehnen. Der Grund liegt im Zweck dieses […]

Der Beitrag Linux-Kernel: Greg Kroah-Hartman zieht klare Grenze für KI-generierten Code erschien zuerst auf fosstopia.

KI-Angriffe erreichen die Realität: Zwei Vorfälle erschüttern die Sicherheitsbranche

Von: MK
06. August 2026 um 06:00

Autonome KI-Agenten haben erstmals reale IT-Systeme kompromittiert. Betroffen waren unter anderem Hugging Face sowie drei weitere Organisationen. Die Vorfälle werfen neue Fragen zur Sicherheit moderner KI-Modelle auf. Den ersten bekannt gewordenen Vorfall meldete Hugging Face Mitte Juli. Nach Angaben des Unternehmens führte ein autonomer KI-Agent eigenständig Code aus und verschaffte sich Zugriff auf interne Systeme. […]

Der Beitrag KI-Angriffe erreichen die Realität: Zwei Vorfälle erschüttern die Sicherheitsbranche erschien zuerst auf fosstopia.

GNOME 50.3 verbessert Shell, Software und Barrierefreiheit

Von: MK
06. August 2026 um 05:30

Das GNOME-Projekt veröffentlicht GNOME 50.3 als neues Wartungsupdate. Die Aktualisierung behebt zahlreiche Fehler und verbessert Stabilität, Leistung sowie die Barrierefreiheit des Desktops. Die GNOME Shell arbeitet nach dem Update an mehreren Stellen zuverlässiger. Animationen beim App-Raster wurden überarbeitet. Suchergebnisse lassen sich nun besser von Bildschirmlesern erfassen. Außerdem wurden Medienbenachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm übersichtlicher gestaltet. Auch […]

Der Beitrag GNOME 50.3 verbessert Shell, Software und Barrierefreiheit erschien zuerst auf fosstopia.

Fedora 45 stärkt Linux Sicherheit mit Shadow-Stack als Standard

Von: MK
05. August 2026 um 06:00

Fedora 45 könnte die Systemsicherheit deutlich erhöhen. Geplant ist Shadow-Stack als neuer Standard für x86_64 Systeme. Die Funktion schützt Programme vor Angriffen auf den Kontrollfluss. Dazu zählen unter anderem Return-Oriented-Programming und ähnliche Exploits. Die Technik nutzt dafür spezielle Hardwarefunktionen moderner Prozessoren. Unterstützen Anwendungen Shadow-Stack bereits beim Erstellen, greift der Schutz automatisch. Der dynamische Loader aktiviert […]

Der Beitrag Fedora 45 stärkt Linux Sicherheit mit Shadow-Stack als Standard erschien zuerst auf fosstopia.

KDE Plasma 6.7.4 verbessert KWin und beseitigt zahlreiche Desktop-Probleme

Von: MK
05. August 2026 um 05:30

KDE hat Plasma 6.7.4 veröffentlicht und liefert zahlreiche Fehlerbehebungen. Besonders KWin, Discover und der Anmeldebildschirm profitieren von den Verbesserungen. Ein Schwerpunkt liegt auf KWin, dem Fenstermanager von Plasma. Mehrere Fehler nach GPU-Resets wurden beseitigt. Auch der Umgang mit Grafikhardware ohne angeschlossene Monitore funktioniert jetzt zuverlässiger. Zusätzlich verbessert das Update die Fensterverwaltung bei gesperrtem Bildschirm oder […]

Der Beitrag KDE Plasma 6.7.4 verbessert KWin und beseitigt zahlreiche Desktop-Probleme erschien zuerst auf fosstopia.

EU-Altersprüfung sorgt für Kritik aus der Open-Source-Community

Von: MK
05. August 2026 um 05:00

Das Open-Source-Projekt der EU zur digitalen Altersprüfung steht in der Kritik. Auslöser ist die Bestätigung, dass eine Hardware-Bindung fester Bestandteil der Architektur bleibt. Damit wachsen die Sorgen um Linux, alternative Android-ROMs und selbst kompilierte Anwendungen. Die Diskussion entstand im GitHub-Repository der Android-App. Ein Nutzer hinterfragte die enge Bindung an bestimmte Hardware und offene Betriebssysteme. Die […]

Der Beitrag EU-Altersprüfung sorgt für Kritik aus der Open-Source-Community erschien zuerst auf fosstopia.

❌