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Linux Mint Beta 20.3 soll bald kommen

01. Dezember 2021 um 07:24
Von: jdo

Im aktuellen Monatsbericht von Linux Mint deutet das Team an, dass Linux Mint Beta 20.3 bald erscheinen wird. Von Anfang Dezember ist die Rede. Laut eigenen Angaben arbeitet das Team derzeit noch an Übersetzungen, dem Artwork und dem Feinschliff. Die meisten Teile sind aber schon bereit, durch die Qualitätskontrolle zu laufen. Das Team spricht auch davon, dass einige Neuerungen von 20.3 noch nicht vorgestellt wurden. Weil die Veröffentlichung vor der Tür steht, möchte das Team weitere Einblicke zu den neuen […]

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System76 entwickelt neue Desktop-Umgebung in Rust

09. November 2021 um 20:06

Der Hardware-Hersteller System76 vertreibt seine Rec [...]

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GNOME 41.1 aktualisiert viele Apps

08. November 2021 um 08:19

Das zur Produktpflege freigegebene GNOME 41.1 bringt viele aktualisierte, fehlerbereinigte Apps sowie einige verbesserte Funktionen.

Quelle

Voyager 21.0 GE aktualisiert Unterbau auf Ubuntu 21.10

05. November 2021 um 12:35

Die Distribution Voyager 21.0 GE setzt auf die Desktop-Umgebung Gnome 40, deren Optik und Funktionen zahlreiche Erweiterungen anpassen. Im Hintergrund arbeitet der Linux-Kernel 5.13.

Insgesamt 39 Gnome-Erweiterungen haben die Entwickler eingepflegt. Mit an Bord sind zudem unter anderem Conky Control, Repair und Switch Ubuntu. Das vorinstallierte Wine Staging und der Steam Client kommen Computerspielern entgegen.

Trotz der Anpassungen handelt es sich bei Voyager laut den Entwicklern nicht um eine eigene neue Distribution, sondern nur um eine angepasste Fassung von Ubuntu 21.10. Alle weiteren Neuerungen beziehen sich daher auf die mit Ubuntu 21.10 eingeführten Änderungen. Unter anderem nutzt Voyager 21.10 jetzt standardmäßig eine Wayland-Session. Dies gilt auch auf Systemen mit Nvidia-Karten.

Die Voyager-Entwickler stellen auch eine Variante mit Xfce-Desktop bereit, die jedoch noch auf Ubuntu 20.04 LTS basiert.

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Ist das die Zukunft? Fedora Silverblue im Alltagstest

03. November 2021 um 13:58

Die »Zukunft von Fedora« will Silverblue sein. Wie fühlt sich diese Zukunft rund um Flatpaks und Container im Alltag eines Desktopanwenders an?

Quelle

Fedora 35 mit Gnome 41 und mehr

03. November 2021 um 08:55

Das Fedora-Projekt hat Fedora Linux 35 fertig. Die neue Version integriert unter anderem die Desktopumgebung Gnome 41 mit verbesserten Multitaskingfunktionen.Mit Gnome 41 kommt auch ein neuer Remote-Desktop-Client mit und ein Panel zur Verwaltung mobiler Netzwerkverbindungen. Leistungsverbesserungen sind außerdem zu erwarten, teilt Fedora mit.

Die Gnome-Software umfasse zudem den App-Store Flathub, der Programme im Flatpak-Paketformat enthalte. Der Nutzer soll damit etwa Drittanbieter-Programme wie Zoom, Minecraft und Bitwarden über Gnome-Software installieren können.

Mit Fedora 35 kommt auch eine neue Version namens Fedora Kinoite Spin. Dabei handle es sich um eine unveränderliche Variante von Fedora Workstation für container-optimierte Workflows. Als Desktop kommt bei Kinoite KDE Plasma zum Einsatz.

Fedora 35 bringt zudem verbesserte Unterstützung von Nvidia-Grafikkarten unter Wayland. Damit profitierten Anwendungen von der 3D-Beschleunigung der GPU, auch wenn sie nicht nativ für Wayland vorliegen, teilt das Projekt mit.

Updates gibt es zudem für viele Bestandteile. Fedora 35 bringt etwa Firewalld 1.0.0, LLVM 13, Perl 5.34, PHP 8.0 und Python 3.10 mit.

Zusätzlich sei mit Fedora 33 Btrfs das Standard-Dateisystem für Fedora Workstation und auch für Fedora Cloud.

Fedora 35 Cloud-Images bieten zudem hybride BIOS+UEFI-Boot-Unterstützung. Damit können Benutzer nun Legacy-BIOS-Unterstützung als Fallback, bei Bedarf aber auch UEFI nutzen. Die Release Notes nennen weitere Details.

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Ubuntu 22.04 LTS – Jammy Jellyfish – Daily Build ab sofort verfügbar

25. Oktober 2021 um 08:16
Von: jdo

Den Codenamen für die nächste Ubuntu-Version kennen wir schon länger. Es wurde auf den Namen Jammy Jellyfish getauft. Ubuntu 22.04 ist deswegen besonders interessant, weil es eine LTS-Version ist. LTS steht für Long Term Support und Du bekommst bei diesen Varianten 5 Jahre Garantie, unter Umständen sogar 10. Viel zu sehen gibt es aber noch nicht. Ubuntu 21.10 wurde gerade erst veröffentlicht und deswegen dürften die ersten täglichen Abbilder von Ubuntu 22.04 LTS dem Vorgänger ziemlich ähnlich sein. Derzeit wissen […]

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Dash to Dock offiziell für GNOME 40 freigegeben

18. Oktober 2021 um 07:28

Die beliebte GNOME-Erweiterung Dash to Dock, die das Dash aus der Übersicht in ein Dock verschiebt, ist nach sechs Monaten Arbeit offiziell für GNOME 40 freigegeben worden.

Quelle

Ubuntu 21.10 alias Impish Indri ist fertig

15. Oktober 2021 um 10:21

Mit Ubuntu 21.10 alias Impish Indri (etwa schelmischer Indri) macht Canonical den letzten Zwischenschritt vor der nächsten Ubuntu-Version mit Long Term Support, die im April 2022 veröffentlicht werden soll. Ubuntu 21.10 bekommt neun Monate Support.

 Mit dem Desktop Gnome 40 erhalten Desktop-Anwender dynamische Arbeitsbereiche und Touchpad-Gesten, teilt Canonical mit. Gnome 40 richtet den Desktop horizontal aus. Das betrifft etwa den Application-Launcher, der nun horizontal scrollt. Yaru Light ist das Standard Theme.

Gnome 40 mit horizontalen Desktop-Elementen.

Auch die Desktop-Elemente sind horizontal angeordnet. Mit an Bord ist auch der neue Firefox-Snap, der von Mozilla veröffentlicht wird. Der Brwoser ist damit nun standardmäßig als Snap dabei. Libreoffice ist in Version 7.2.1 zur Installationenthalten und Pulseaudio 15.

Ubuntu 21.10 unterstützt mit dem Linux-Kernel 5.13 die neue Laufzeit-Speicherfehlererkennung Kernel Electric Fence (KFENCE). Die Distribution bringt zudem das neue PHP 8 und GCC 11 – die Compiler-Suite des GNU-Projektes mit.

Mehrere neue Dateimanager-Funktionen kommen ebenfalls mit der neuen Version von Ubuntu. Das schließt eine passwortgeschützte Zip-Extraktion ein. Das Ubuntu 21.10 OCI-Image sei auf Docker Hub und im Amazon ECR Public Registry verfügbar, heißt es von Canonical. Ein Blogbeitrag von Canonical erläutert weitere Aspekte.

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Ubuntu 21.10

14. Oktober 2021 um 16:11

Mit Ubuntu 21.10 »Impish Indri« hat Canonical das letzte Release vor der nächsten LTS-Version 22.04 fertiggestellt. Die wichtigsten Neuerungen lassen sich in zwei Punkten zusammenfassen: Ubuntu hat den Sprung auf Gnome 40 vollzogen (wenn auch nicht auf die aktuelle Version 41), und Firefox steht standardmäßig als Snap-Paket zur Verfügung. Das neue Installationsprogramm, an dem Canonical zur Zeit arbeitet, war noch nicht so weit gediehen, dass es für Version 21.10 zum Einsatz kommen konnte.

Ubuntu 21.10 verwendet Gnome 40 als Desktop — aber mit einem vertikalen Dock

Firefox und Snap

Leser meines Blogs wissen, dass ich kein ausgesprochener Fan der neuen Paketformate Snap und Flatpak bin. Ich verstehe natürlich den Nutzen distributions- und versionsunabhängiger Pakete, bin aber der Meinung, dass die Nachteile aufgrund des riesigen Overheads überwiegen. Unter Ubuntu 21.10 sind außer diversen Basispaketen nur der Paketmanager snap-store (das ist Canonicals Variante zu Gnome Software) sowie Firefox installiert:

snap list

Name               Version             Revision  Tracking         Herausgeber  Hinweise
bare               1.0                 5         latest/stable    canonical✓   base
core               16-2.51.7           11743     latest/stable    canonical✓   core
core20             20210928            1169      latest/stable    canonical✓   base
firefox            93.0-1              631       latest/stable/…  mozilla✓     -
gnome-3-38-2004    0+git.6ba6040       76        latest/stable/…  canonical✓   -
gtk-common-themes  0.1-59-g7bca6ae     1519      latest/stable/…  canonical✓   -
snap-store         3.38.0-66-gbd5b8f7  557       latest/stable/…  canonical✓   -

Der Platzbedarf für diese Pakete beträgt 674 MByte:

ls -lh /var/lib/snapd/snaps/

insgesamt 674M
-rw------- 1 root root 4.0K Oct 10 09:58 bare_5.snap
-rw------- 1 root root 100M Oct 10 09:58 core_11743.snap
-rw------- 1 root root  62M Oct 10 09:57 core20_1169.snap
-rw------- 1 root root 151M Oct 10 09:57 firefox_631.snap
-rw------- 1 root root 243M Oct 10 09:58 gnome-3-38-2004_76.snap
-rw------- 1 root root  66M Oct 10 09:58 gtk-common-themes_1519.snap
-rw------- 1 root root  55M Oct 10 09:58 snap-store_557.snap

Der Vorteil des Firefox-Snap-Pakets besteht darin, dass Canonical dieses Paket in Zukunft für sämtliche Versionen von Ubuntu warten kann. Ein nicht unerheblicher Nachteil besteht darin, dass der erste Start von Firefox Snap-bedingt spürbar langsamer als bisher erfolgt. (Ab dem zweiten Start ist der Unterschied kaum mehr wahrnehmbar.)

Das nächste Ärgernis ist die Verwaltung der Gnome Shell Extensions: Obwohl chrome-gnome-shell in Ubuntu standardmäßig installiert ist und ich auch die Firefox-Erweiterung Gnome Shell-Integration beim ersten Besuch von https://extensions.gnome.org/ installiert habe, kann Firefox die Extensions nicht verwalten. Meine Vermutung ist, dass das Paket chrome-gnome-shell im Ubuntu-Dateisystem für Firefox unzugänglich ist, weil dieser — Snap sei dank — ja quasi in seinem eigenen Betriebssystem läuft.

Firefox zickt bei der Darstellung der Gnome Shell Extensions

Ich bin der Sache nicht auf den Grund gegangen, weil es eine bequeme Alternative gibt: Ich habe Google Chrome installiert. Das Programm gibt es von Google als »richtiges« Paket samt eigener Paketquelle. (Es gibt in den offiziellen Ubuntu-Paketquellen übrigens noch immer ein DEB-Paket für Firefox. Dieses Paket soll aber in Version 22.04 verschwinden.)

Insgesamt stellt sich die Frage, ob Canonical mit der Snap-Entscheidung Firefox unter Ubuntu nicht endgültig den Todesstoß versetzt. Ein wenig gewinnt man in den letzten Jahren den Eindruck, Firefox entwickelt sich zu einem Programm für Idealisten.

Gnome 40

Über Gnome 40 habe ich schon genug geschrieben. Den aus meiner Sicht größte Mangel — das horizontale Dock — hat Canonical mit dem vorinstallierten Ubuntu Dock behoben. Dabei handelt es sich um eine Variante zu Dash to Dock (siehe auch Gnome 40 mit einem vertikalen Dock). Über das merkwürdige Aussehen des Papierkorb-Icons, das im Dock angezeigt wird, kann man streiten, aber davon abgesehen funktionieren sowohl Gnome 40 als auch das Dock wunderbar.

Die standardmäßig installierten Gnome Shell Extensions, dargestellt in Google Chrome

In den Systemeinstellungen kann zwischen einem hellen und einem dunklen Erscheinungsbild ausgewählt werden. Hier können Sie auch die Icon-Größe im Dock sowie dessen Position einstellen.

Gnome 40 im Dark Mode

Versionen

Basis             Desktop             Programmierung   Server
---------------   ------------------  --------------   --------------
Kernel     5.13   Gnome          40   bash       5.1   Apache     2.4
glibc      2.34   Firefox        93   docker   20.10   CUPS       2.3
X-Server   1.20   Gimp         2.10   gcc       11.2   MySQL      8.0
Wayland    1.19   LibreOffice   7.2   Java        11   OpenSSH    8.4
Mesa       21.2   Thunderbird    91   PHP        8.0   qemu/KVM   6.0
Systemd     248                       Python     3.9   Postfix    3.5
NetworkMan 1.32                                        Samba     4.13
GRUB       2.04 

Als Default-Java-Version gilt 11. Zur Auswahl stehen aber auch Java 16, 17 und sogar schon eine erste Testversion von Java 18. Der Umstieg auf PHP 8.0 ist willkommen; schade ist, dass Python 3.10 den Sprung in Ubuntu 21.10 nicht geschafft hat. (Zugegebenermaßen ist das Release gerade einmal vor 10 Tagen.)

Anmerkung

Für diesen Test habe ich Ubuntu 21.10 ausschließlich in einer virtuellen Maschine getestet. Grundsätzlich hat dabei alles wunschgemäß funktioniert. Einzig das Zusammenspiel mit Wayland hat Probleme verursacht (fallweise schwarzer Bildschirm, in Firefox kein Bild etc.). Ein neuerlicher Login mit X statt Wayland war die Lösung. Ob an den Problemen Wayland oder mein Virtualisierungssystem (KVM/QEMU) Schuld war, kann ich nicht sagen. Ähnliche Probleme hatte ich aber auch schon mit anderen Distributionen. Die Lösung hießt immer X.

Ich habe vor, mein Arbeits-Notebook nächste Woche auf Version 21.10 zu aktualisieren. Falls sich dabei neue Erkenntnisse ergeben (das ist anzunehmen), werde ich diesen Artikel noch einmal aktualisieren. Insbesondere möchte ich testen, wie gut Wayland mit den proprietären NVIDIA-Treibern harmoniert. (Die aktuelle Version der NVIDIA-Treiber ist erstmalig Wayland-kompatibel, aber zumindest laut Fedora-Berichten ist die Sache noch nicht richtig stabil.)

Praktische Erfahrungen (Update 4.11.2021)

Mittlerweile habe ich mein Notebook mit do-release-upgrade aktualisiert. Prinzipiell funktioniert das meiste. Anmerkungen:

  • Firefox (Snap) lässt sich bei mir nicht starten, weil ich — zugegebenermaßen non standard — eine eigene verschlüsselte Partition verwende, in dem sich mein Home-Verzeichnis befindet (daher der Pfad /crypt/home/kofler). Snap ist damit schon seit vielen Jahren überfordert (siehe hier). Diese Einschränkung lässt sich zur Not mit bind-Mounts umgehen. Wenig kundenfreundlich ist der Umstand, dass beim Start von Firefox auf dem Desktop nicht einmal eine Fehlermeldung erscheint. Klarheit schafft erst ein Start in einem Terminal. Na ja, für mich heißt die Lösung sudo snap remove firefox.
  • do-release-upgrade deaktiviert alle nicht-offiziellen Paketquellen. Dieses Verhalten ist zwar nicht neu, die manuelle Reaktivierung wird aber bei immer mehr eigenen Paketquellen für Chrome, Syncthing, Teams, VSCode usw. zunehmend mühsam.

  • Die neue Gnome-Version (na ja, so neu ist Version 40 gar nicht …) ist, wie üblich, zu einigen der von mir genutzten Shell Extensions inkompatibel. Das ist nicht immer ernst zu nehmen. In zwei Fällen hat es gereicht, in die Datei .local/share/gnome-shell/extensions/<extension-name>/metadata.json einfach eine neue Versionsnummer hinzuzufügen, also z.B. "40.0".

  • Die automatische Monitorabschaltung nach ein paar Minuten ohne Aktivität funktioniert nur noch sporadisch. Wenn ich den Rechner explizit in den Ruhemodus befördere, funktioniert aber alles, wie es soll (inklusive des Wiederaufwachens).

Fazit

Ich habe in den letzten Jahren Ubuntu als Standarddistribution auf meinem wichtigsten Arbeitsrechner verwendet (einem Lenovo-Notebook). Ja, ich habe mehr Rechner und noch viel mehr virtuelle Maschinen, auf denen ein buntes Sammelsurium von Distributionen läuft. Aber grundsätzlich hat sich Ubuntu in den letzten Jahren für mich gut bewährt; es läuft stabil, ich hatte selten ernsthafte Probleme (auch nicht mit Versionen außerhalb des LTS-Zyklus), selbst Microsoft Teams läuft (das brauche ich gelegentlich beruflich) und bin eigentlich zufrieden mit dem, was ich habe. Ganz pragmatisch: Es hat durchaus Vorteile, mit dem Linux-Mainstream mitzuschwimmen.

Bei Snap endet meine Liebe zu Ubuntu aber. Bisher war mein Ansatz, Snap samt allen dort mitgelieferten Paketen einfach zu deinstallieren. Noch ist das möglich: Ich kann Firefox durch ein APT-Paket oder gleich durch Google Chrome ersetzen, und statt dem snap-store verwende ich sowieso apt. Sollte ein Snap-freier Betrieb von Ubuntu irgendwann nicht mehr möglich sein, dann wird es mir sicher gelingen, mich mit einer anderen Linux-Distribution anzufreunden :-)

Quellen / Links / Andere Tests

Gnome erhält überarbeitetes Design

14. Oktober 2021 um 09:53

Die Desktop-Umgebung Gnome erhält nicht nur mit dem Dark Style einen optionalen dunklen Anstrich, sondern auch flache GUI-Elemente. Diese und weitere geplante Neuerungen hat Allan Day als Mitglied des Desgin Teams in seinem Blog vorgestellt.

Das Gnome-Team arbeitet derzeit an der Bibliothek libadwaita, die App-Entwicklern das Erstellen von verschiedenen GUI-Elementen erleichtert. In diesem Zuge hat das Design-Team auch die Optik angepasst. So erscheinen zukünftig alle Elemente flach. Schaltflächen bestehen beispielsweise nur noch aus einer grauen Fläche. Die Symbole in der Titelleiste eines Fensters besitzen zudem keine Umrandung mehr. Derzeit testet das Design-Team diese Änderungen ausführlich.

Des Weiteren kommt ein “Dark Style” getaufter Modus hinzu. Er taucht die Apps in eine dunkle Optik. Derzeit passen die Gnome-Entwickler alle Elemente entsprechend an. So gilt es beispielsweise die Symbole so ändern, dass sie sowohl in der hellen als auch in der dunklen Darstellung funktionieren.

Eine Überarbeitung sollen auch die “About”-Dialoge erfahren. Sie sollen vor allem ein einfacheres Design aufweisen. Sämtliche Elemente und Gnome-Styleguides demonstriert die neue App Patterns.

Nicht mehr in die Libadwaita-Version 1.0 aber eine der Folgeversionen sollen es die Toasts schaffen. Sie sollen die bisherigen In-App-Nachrichten ablösen. Angedacht sind zudem Banner, die einen kurzen Text in einem blauen Band unterhalb der Titelleiste eines Fensters anzeigen. Alle geplanten Änderungen erklärt Allen Day in seinem Blog Post.

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Gnome Design Team gibt Einblick in kommende Änderungen

13. Oktober 2021 um 20:14

Die Desktop-Umgebung Gnome erhält nicht nur mit dem [...]

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Report: Neues GNOME Plattform Design vorgestellt

13. Oktober 2021 um 06:34

Die GNOME-Entwickler setzen die Vorgaben von GTK 4 mithilfe von libadwaita um. So wird GNOME 42 einen systemweiten Dark Mode anbieten.

Quelle

Ubuntu 21.10 Impish Indri Beta (+Ableger) dürfen getestet werden

24. September 2021 um 09:18
Von: jdo

Das Ubuntu-Team hat die Beta-Version von Ubuntu 21.10 Beta Impish Indri angekündigt. Es gibt Test-Versionen für Desktop, Server und Cloud. Es gibt außerdem Beta-Versionen für die Ableger Kubuntu, Lubuntu, Ubuntu Budgie, UbuntuKylin, Ubuntu MATE, Ubuntu Studio und Xubuntu. Die Beta-Versionen sollten keine sogenannte Showstopper enthalten. Die finale Version soll laut Zeitplan am 14. Oktober 2021 erscheinen. Die Haupt-Version bringt GNOME 40 mit sich und Wayland-Sitzungen funktionieren auch mit den NVIDIA-Treibern. LibreOffice ist als 7.2 enthalten und Firefox hat für kontroverse […]

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GNOME 41 freigegeben

23. September 2021 um 08:42

GNOME 41 bringt Verbesserungen bei der Bedienbarkeit, die eine neu gedachte Philosophie bei der Gestaltung der Desktop-Umgebung andeuten könnten.

Quelle

GNOME 41.rc1 behebt Fehler der Beta

09. September 2021 um 09:07

Der Release Candidate GNOME 41.rc1 behebt hauptsächlich Fehler der vorangegangenen Beta-Version. Stabil soll GNOME 41 am 22. September zur Verfügung stehen.

Quelle

GNOME 41 als Beta verfügbar

25. August 2021 um 08:14

Auf GNOME 40 mit seinen einschneidenden Änderungen der Bedienlogik folgt mit GNOME 41 ein eher verhaltenes Release, wie die jetzt erschienene Beta verrät.

Quelle

Kurztipp: Fractional Scaling unter Gnome aktivieren

23. August 2021 um 06:30

Ich besitze seit kurzem ein TUXEDO InfinityBook Pro 14 Gen6 mit 3K „Omnia“ Display. Dieses Display besitzt eine Auflösung von 2880 x 1800 Pixeln. Für HiDPI Displays können unter Gnome dank des „Fractional Scaling“...

Manjaro 21.1.0 aktualisiert Software und bietet Gnome 40

19. August 2021 um 10:14

Die Entwickler der auf Arch Linux basierenden Distribution Manjaro haben ihre Installationsmedien auf den neuesten Stand gebracht. Ab sofort kommen der Kernel 5.13 und ein verbesserter Installationsassistent zum Einsatz. Größere Neuerungen weist zudem die Gnome-Edition auf.

Manjaro 21.1.0 gibt es in drei Varianten mit Xfce-, Plasma- und Gnome-Desktop. Letztgenannter liegt jetzt in der Version 40 vor. Gleichzeitig haben die Manjaro-Entwickler den Aufbau beziehungsweise das Layout des Desktops überarbeitet. Es soll sich jetzt enger an die Vorgaben der Gnome-Macher halten, aber dennoch die Mauswege kurz halten. Auch Firefox zeigt sich in einem dazu passenden Erscheinungsbild. Anhänger der alten Optik können mit dem Tool “Layout Switcher” auf das Manjaro Legacy Layout umschalten, das den vorherigen Zustand mit vertikal angeordneten Arbeitsflächen wiederherstellt.

Die Edition mit Plasma-Desktop nutzt jetzt dessen Version 5.22. Den Unterbau bilden die KDE Frameworks 5.85, hinzu kommt die Anwendungssammlung KDE Gear 21.08. Nicht mehr dabei ist das Chat-Programm Konversation, zudem ersetzt Elisa den Musik-Player Cantata. Darüber hinaus integriert sich der Browser von Haus aus schon in den Plasma-Desktop, das entsprechende Plugin muss man nicht mehr nachinstallieren. Das Manjaro-Team hat auch in der Plasma-Edition ihr Theme leicht umgestaltet. Es entspricht jetzt mehr dem Kollegen Breeze, das auch die KDE-Entwickler verwenden.

Die Xfce-Edition, die auch die Manjaro-Entwickler empfehlen, nutzt die gleichnamige Desktop-Umgebung in der Version 4.16.

In allen Editionen hat der Installationsassistent Calamares weitere Funktionen dazugelernt. Unter anderem lässt sich bei der automatischen Partitionierung das Dateisystem auswählen. Den Aufbau der Subvolumes auf Btrfs-Dateisystemen haben die Entwickler optimiert – insbesondere verschwenden Snapshots nicht mehr so viel Speicherplatz. Manjaro unterstützt zudem Swapfiles auf Btrfs-Partitionen. Sämtliche Neuerungen fasst auch die offizielle Ankündigung zusammen.

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Debian 11 alias Bullseye ist fertig

16. August 2021 um 10:08

Nach exakt zwei Jahren einem Monat und neu Tagen Entwicklungszeit hat das Release-Team Debian 11 mit dem Codenamen Bullseye veröffentlicht. Debian 11 erhält fünf Jahre Support.

Zu den Neuerungen von Debian 11 zählt schon die Auswahl an Desktopumgebungen, zu denen Donald Norwood von Debian in der Ankündigung Gnome 3.38, KDE Plasma 5.20, LXDE 11, LXQt 0.16, MATE 1.24 und Xfce 4.16 zählt. Nach der angen Entwicklungszeit kann Norwood auch mit reinen Zahlen beeindrucken, Bullseye enthalte über 11294 neue Pakete und komme damit auf insgesamt 59551 Pakete. 9519 Pakete seien als veraltet entfernt worden und 42821 Pakete habe man aktualisiert. 5434 Pakete seien unverändert geblieben.

Insgesamt unterstützt Debian 11 neun Architekturen. In Anbetracht seiner Fülle an Paketen und unterstützten Atchitekturen sei Bullseye das universelle Betriebssystem, schreibt Norwood in der Ankündigung. Es sei für viele verschiedene Anwendungsfälle geeignet, von Desktop-Systemen bis zu Netbooks, von Entwicklungsservern bis Clustersystemen und für Datenbank-, Web- und Speicherserver.

Bullseye sei auch die erste Veröffentlichung, die einen Linux-Kernel mit Unterstützung für das exFAT-Dateisystem bereitstellt und standardmäßig zum Einhängen von exFAT-Dateisystemen verwendet werde, teilen die Entwickler mit. Es sei also nicht mehr erforderlich, die Implementierung des Dateisystems im Userspace zu verwenden, die über das Paket exfat-fuse bereitgestellt werde. Werkzeuge zum Erstellen und Überprüfen eines exFAT-Dateisystems seien im Paket exfatprogs verfügbar, heißt es weiter.

 

Dass moderne Drucker meist in der Lage seien, treiberlos zu drucken und zu scannen, ohne auf herstellerspezifische und oft unfreie Treiber zurückgreifen zu müssen, ist auch bei Debian angekommen. Debian 11 bringe ein neues Paket, namens ipp-usb mit, das auf das herstellerneutrale IPP-over-USB-Protokoll setzt, das vielen moderne Druckern unterstützten, so Norwood.

Die Ankündigung verlinkt Informationen zu Download und Installation. Debian 11 kann auch als Live-System ausprobiert werden.

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Gnome 40 mit einem vertikalen Dock

25. Juli 2021 um 19:32

Vor ein paar Wochen habe ich hier im Blog kritisiert, dass mich Gnome 40 zu einem horizontalen Dock zwingen will, dass noch dazu zumeist ausgeblendet wird. Mag sein, dass manche dies auf einem kleinen Notebook-Monitor zweckmäßig finden, für mich ist es keine Option. Ich will ein ständig sichtbares Dock, und ich will es am linken Bildschirmrand. Und mittlerweile ist mein Wunsch auch erfüllbar, wie ich in diesem Beitrag anhand von drei Distributionen (Fedora 34, Manjaro, Ubuntu 21.10) zeige.

Das Gnome Entwickerteam vertritt zwar die Ansicht, Shell extensions are always going to be a niche thing, aber da Ubuntu und einige andere Distributionen solche Extensions per Default installieren, wird die Nische womöglich größer als das Original …

Anmerkung: Die Gnome-Nomenklatur nennt das Dock übrigens »Dash«, aber ich bleibe in diesem Artikel bei dem etablierteren Begriff »Dock«.

Ubuntu 21.10 (Entwicklerzweig)

Während Ubuntu 21.04 bekanntlich Gnome 40 ignoriert und stattdessen Version 3.38 ausgeliefert hat, enthält der Entwicklerzweig von Ubuntu 21.10 mittlerweile durchgängig Gnome-40-Pakete. Um dennoch wie in bisherigen Versionen ein vertikales Dock anbieten zu können, ist unter Ubuntu das Paket gnome-shell-extension-ubuntu-dock vorinstalliert. Es enthält eine modifizierte, zu Gnome 40 kompatible Variante der Gnome-Erweiterung Dash-to-Dock. Die Konfiguration kann bequem in den Gnome-Einstellungen erfolgen. Die wenigen Optionen sollten für die meisten User ausreichen. Anders als im originalen Gnome 40 kann das Dock links, rechts oder unten platziert werden. Außerdem kann die Breite eingestellt werden. Für mich reicht das aus.

Der Default-Desktop im Entwicklerzweig von Ubuntu 21.10

Manjaro

Auch Manjaro hat kürzlich auch Gnome 40 umgestellt. Genaugenommen bot das Update-System schon längere Zeit Gnome-40-Pakete an. Nur mit dem Update der Gnome-Shell hat man relativ lange gewartet, wohl um vorher das Manjaro-spezifische Programm Manjaro Hello Gnome-40-tauglich zu machen. Dieses Programm bietet die Möglichkeit, unkompliziert zwischen verschiedenen Desktop-Layouts zu wechseln. Intern werden die Layouts ähnlich wie bei Ubuntu durch verschiedene Gnome Shell Extensions realisiert. Für das Layout Manjaro Legacy mit vertikalem Dock kommt wie unter Ubuntu die Erweiterung Dash-to-Dock zum Einsatz. Dennoch sieht das Dock ein wenig anders aus, weil andere Default-Einstellungen zum Einsatz kommen.

Manjaro Linux mit Gnome 40 und dem »Manjaro Legacy« Layout mit Dash-to-Dock

Fedora 34

Bei meiner Fedora-34-Installation habe ich anstelle von Dash-to-Dock die mir bis dahin unbekannte Erweiterung Dash-to-Panel eingesetzt. Sie bietet ähnliche Funktionen wie Dash-to-Dock aber womöglich noch mehr Konfigurationsmöglichkeiten. Der größte Vorteil besteht darin, dass diese Erweiterung schon seit Wochen out of the box, also ohne Rückgriffe auf irgendwelche Testzweige oder Forks, unter Gnome 40 stabil funktioniert. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, wenngleich die Optionsfülle selbst für meine Begriffe ein wenig über das Ziel schießt. Aber egal, alles besser als gar keine Optionen …

Fedora 34 mit Gnome 40 und Dash-to-Panel

Quellen/Links

Was wir über GNOME 41 wissen

16. Juli 2021 um 10:37

GNOME 41 erscheint im September und ist im Vergleich zu GNOME 40 bisher zurückhaltend mit Neuerungen. Prägend für die App-Entwicklung ist die Integration von libadwaita.

Quelle

Philosophie und Ethik des GNOME Desktop

15. Juli 2021 um 08:08

Der GNOME-Entwickler und Designer Tobias Bernard spricht im 4. Teil einer Blogserie über die Philosophie hinter dem Design und der Entwicklung bei GNOME.

Quelle

Solus 4.3 erneuert Desktops und Software-Stacks

13. Juli 2021 um 10:21

Solus wird von seinen Entwicklern als das Personal OS für Personal Computers bezeichnet. Es soll für Home- und Office-Anwender, Entwickler, Gamer und Kreative die passende Umgebung nebst Software bieten. Mit Version 4.3 sind Neuerungen bei den Desktopumgebungen und den enthaltenen Software-Stacks zu vermelden.

Als Basis aller Geschmacksrichtungen der neuen Version kommt ein Linux-Kernel 5.13.1 zum Einsatz. Die Mesa-Treiber sind in Version 21.1.3 enthalten und den Bluetooth-Support übernimmt bluez 5.60. Ffmpeg ist in Version 4.4 an Bord und Gstreamer in Ausgabe 1.18.4. Die Version 0.9.0 des dav1d-AV1-Decoder rundet die allgemeinen Updates ab.

Solus 4.3 bietet die aktualisierten Desktops Budgie 10.5.3, Gnome 40.2, Mate 1.24 und Plasma 5.22.2. Letzterer bringt KDE Frameworks 5.83, Applications 21.04.2 und die Backported-Patches für QT 5.15.2 mit.

Für Budgie 10.5.3 gelten umfangreiche Aufräumarbeiten und Fehlerbeseitigungen als eine Neuerung. Außerdem sei die Qualität des Desktops verbessert worden, heißt es in der Solus-Ankündigung. Bei Gnome sind ebenfalls Bugfixes genannt und die Entwickler verweisen auf die allgemeinen Neuerungen in Gnome 40x. Gleiches gilt für Mate. Auch dort haben de Bestandteile seit der Veröffentlichung von Solus 4.2 Verbesserungen und Updates erhalten. Beim Plasma-Desktop haben sich die Solus-Entwickler unter anderem mit den spezifischen Anpassungen beschäftigt und dort etwa die Themes angepasst.

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