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Alpine Linux 3.15.0 aktualisiert Software und Kernel

25. November 2021 um 09:33

Die schlanke Distribution Alpine Linux dient häufig als Grundlage von Containern und Servern. Im Hintergrund arbeitet ab sofort der Linux-Kernel 5.15. Darüber hinaus startet Alpine Linux auch auf Systemen mit aktiviertem Secure Boot.

Dazu sind allerdings noch einige Handgriffe notwendig, die das Alpine Wiki vorstellt. Als Desktop-Umgebungen stehen Gnome 41 und Plasma 5.23 zur Wahl. Letztgenanntem Desktop steht die Programmsammlung KDE Gear 21.08 zur Seite. Nicht mehr an Bord ist das Paket „qt5-qtwebkit“, da laut der offiziellen Ankündigung der Alpine-Macher der Upstream-Support fehlt.

Vor allem Entwickler freuen sich über LLVM 12, Nodejs 16.13 und 17.0, Ruby 3.0, Rust 1.56 und das Openjdk 17. Administratoren erhalten Postgresql 14 und OpenLDAP 2.6.

Der Installationsassistent unterstützt auch eine Festplattenverschlüsselung, die Kernel-Module haben die Entwickler mit Gzip komprimiert. Simpledrm ersetzt die jetzt deaktivierten Framebuffer-Treiber. Die Variante für die MIPS64-Architektur hat das Team eingestellt.

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Paketverwaltung KDE Discover verhindert Zerstörung des Systems

24. November 2021 um 09:52

Zur Desktop-Umgebung Plasma gehört auch die Softwareverwaltung Discover. Bislang konnte man über sie auch essenzielle Softwarepakete deinstallieren und so die Desktop-Umgebung unbrauchbar machen. Dies wird mit dem kommenden Plasma 5.24 nicht mehr möglich sein.

Dank eines Patches des Entwicklers Aleix Pol Gonzalez weigert sich Discover zukünftig, wichtige Softwarepakete zu deinstallieren. Dies sind alle Pakete, die als „compulsory“ für den aktuellen Desktop markiert sind. Versucht man dennoch eine wesentliche Plasma-Komponente zu deinstallieren, weist Discover den Anwender mit einer entsprechenden Meldung darauf hin.

Des Weiteren präsentiert Discover zukünftig deutlich einfacher zu verstehende Meldungen. Bislang liefert die Softwareverwaltung detaillierte technische Informationen – bei einem unauffindbaren Repository etwa dessen Download-Adresse. Zukünftig gibt es nur einen kurzen Hinweis, die vollständige technische Erklärung muss man über eine Schaltfläche aufklappen,

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KDE Plasma 5.24 erkennt Fingerabdrücke

25. Oktober 2021 um 10:00

KDE-Entwickler Nate Graham hat in seinem Blog angekündigt, dass die kommende Hauptversion 5.24 von KDE Plasma Unterstützung für Fingerabdruck-Reader mitbringt. Außerdem gibt es Neuerungen für Nvidia-Treiber.

Das Feature sei schon seit einiger Zeit in Arbeit, so Graham in seinem Beitrag, aber jetzt sei die Funktion in Plasma 5.24 gemerged worden. Bislang lassen sich einzelne Finger registrieren. Mit dem Fingerabdruck sei es dann derzeit möglich, den Bildschirm zu entsperren und sich damit zu authentifizieren, wenn eine Anwendung nach dem Passwort fragt, schreibt Graham. Auch zur Authentifizierung von sudo in der Befehlszeile lasse sich der Fingerabdruck verwenden.

Fingerabdrücke konfigurieren in KDE-Plasma. Quelle: Nate Graham

Als weitere Neuerung vermeldet Graham, dass Entwickler Xaver Hugl die Unterstützung für das GBM-Backend des proprietären NVIDIA-Treibers für Plasma 5.23.2 integriert hat. Mit dem Support für das Generic Buffer Management (GBM) sollen die Nutzer von Nividia-Grafikkarten von vielen Verbesserungen profitieren.

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Kdenlive wird auf macOS portiert

25. Oktober 2021 um 07:58

Die Entwickler der KDE-Videoschnittsoftware Kdenlive haben eine aktuelle Testversion für macOS bereitgestellt, die die veraltete Version 0.9.10 ablöst.

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KDE feiert 25jähriges mit Plasma 5.23

15. Oktober 2021 um 10:54

Vor 25 Jahren schickte Matthias Ettrich eine E-Mail an die Newsgroup “de.comp.os.linux.misc”, in der er ein Projekt vorstellte, an dem er gerade arbeitet, das Kool Desktop Environment (KDE). KDE feiert das Jubiläum mit Plasma 5.23.0, der 25th Anniversary Edition.

Matthias Ettrich hat vor 25 Jahren in seiner Mail seine Sicht auf ein User-Interface dargelegt. Eine grafische Benutzeroberfläche sollte eine vollständige, grafische Umgebung bieten, schrieb er. Sie sollte es dem Benutzer ermöglichen, seine alltäglichen Aufgaben zu erledigen, wie das Starten von Anwendungen, das Lesen von E-Mails, das Konfigurieren seines Desktops, das Bearbeiten und Löschen von Dateien, das Betrachten von Bilder. Alle Teile müssen zusammenpassen und zusammenarbeiten, schrieb er. 25 Jahre später kann man diese Aufgabe als geglückt ansehen. Mit KDE Plasma 5.23 kann das Projekt das auch gleich belegen.

Erste sichtbare Neuerung ist das Theme Breeze – Blue Ocean, das sorgt für einen frischen Look und bringt zusätzliche optische Features mit. So leuchten aktive Elemente in einem Dialogfenster auf, wenn das Fenster den Fokus erhält. Darüber hinaus schalten Optionsfelder sich wie Glühbirnen ein, teilen die Entwickler mit. Scrollbars seien zudem größer und damit besser zugänglich.

In den Systemeinstellungen findet sich unter Global Theme/Colors eine neue Option, mit der sich die Akzentfarben des Desktops einstellen lassen. Die Systemeinstellungen zeigen nun auch Optionen für den Bluetooth-Adapter bei der Annmeldung an. Nutzer können so seinen Status bei der Anmeldung festlegen. Die Optionen dafür lauten, Bluetooth aktivieren, Bluetooth deaktivieren und vorherigen Status merken.

Den Application Launcher Kickoff haben die Entwickler ebenfalls überarbeitet. Er bringt nun die Option mit sich geöffnet auf den Desktop anpinnen zu lassen. Zudem reagiere Kickoff besser auf Toucheingaben. Nutzer können mit dem Finger auf den Touchscreen tippen und halten, um das Kontextmenü von Kickoff zu öffnen.

In der Ankündigung der Jubiläumsausgabe sind weitere Details genannt.

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Zum 25. KDE-Geburtstag: Plasma 5.23

14. Oktober 2021 um 19:06

KDE feiert mit der Veröffentlichung von Plasma 5.23 seinen 25. Geburtstag. Alles Gute und auf viele weitere Jahre für diesen großartigen Desktop!

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Plasma 5.23 Beta unter Debian testen

21. September 2021 um 09:48

Zum 25. Geburtstag von KDE am 14. Oktober steht Plasma 5.23 als Beta zum Test unter anderem bei KDE neon, Arch Linux und Debian bereit.

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Kali Linux 2021.3 ist veröffentlicht – Verbesserungen für Raspberry Pi

15. September 2021 um 09:41
Von: jdo

Mit Kali Linux 2021.3 gibt es ab sofort eine neue Version der Linux-Distribution für Security-Experten und Penetration-Tester. Du kannst die aktuelle Version herunterladen oder Deine bestehende Installation aktualisieren. Zu den Neuerungen und Änderungen seit 2021.2 gehören: OpenSSL – per Standard breite Kompatibilität. Der Service ist per Standard so konfiguriert, dass er mit möglichst vielen anderen Services kommunizieren kann. Es bedeutet auch, dass ältere Protokolle wie etwa TLS 1.0 und TLS 1.1 aktiviert sind. Neue Kali-Tools Website wurde überarbeitet, ähnlich zu […]

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Debian 11 alias Bullseye ist fertig

16. August 2021 um 10:08

Nach exakt zwei Jahren einem Monat und neu Tagen Entwicklungszeit hat das Release-Team Debian 11 mit dem Codenamen Bullseye veröffentlicht. Debian 11 erhält fünf Jahre Support.

Zu den Neuerungen von Debian 11 zählt schon die Auswahl an Desktopumgebungen, zu denen Donald Norwood von Debian in der Ankündigung Gnome 3.38, KDE Plasma 5.20, LXDE 11, LXQt 0.16, MATE 1.24 und Xfce 4.16 zählt. Nach der angen Entwicklungszeit kann Norwood auch mit reinen Zahlen beeindrucken, Bullseye enthalte über 11294 neue Pakete und komme damit auf insgesamt 59551 Pakete. 9519 Pakete seien als veraltet entfernt worden und 42821 Pakete habe man aktualisiert. 5434 Pakete seien unverändert geblieben.

Insgesamt unterstützt Debian 11 neun Architekturen. In Anbetracht seiner Fülle an Paketen und unterstützten Atchitekturen sei Bullseye das universelle Betriebssystem, schreibt Norwood in der Ankündigung. Es sei für viele verschiedene Anwendungsfälle geeignet, von Desktop-Systemen bis zu Netbooks, von Entwicklungsservern bis Clustersystemen und für Datenbank-, Web- und Speicherserver.

Bullseye sei auch die erste Veröffentlichung, die einen Linux-Kernel mit Unterstützung für das exFAT-Dateisystem bereitstellt und standardmäßig zum Einhängen von exFAT-Dateisystemen verwendet werde, teilen die Entwickler mit. Es sei also nicht mehr erforderlich, die Implementierung des Dateisystems im Userspace zu verwenden, die über das Paket exfat-fuse bereitgestellt werde. Werkzeuge zum Erstellen und Überprüfen eines exFAT-Dateisystems seien im Paket exfatprogs verfügbar, heißt es weiter.

 

Dass moderne Drucker meist in der Lage seien, treiberlos zu drucken und zu scannen, ohne auf herstellerspezifische und oft unfreie Treiber zurückgreifen zu müssen, ist auch bei Debian angekommen. Debian 11 bringe ein neues Paket, namens ipp-usb mit, das auf das herstellerneutrale IPP-over-USB-Protokoll setzt, das vielen moderne Druckern unterstützten, so Norwood.

Die Ankündigung verlinkt Informationen zu Download und Installation. Debian 11 kann auch als Live-System ausprobiert werden.

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KDE Gear 21.08 verbessert viele KDE-Anwendungen

13. August 2021 um 11:38

Mit der Veröffentlichung von KDE Gear 21.08 versprechen de Entwickler verbessert KDE-Anwendungen auf breiter Front.

Wenn ein Ordner viele Dateien enthält, die in der Vorschau angezeigt werden können, zeigt der Dateimanager nun eine animierte Sequenz von Vorschaubildern an, heißt es in den Release Notes. Der Nutzer könne so schnell überprüfen, ob der Ordner das enthält, wonach er sucht. Dolphin zeige auch Vorschauen für Dateien an, die sich an verschlüsselten Orten befinden, etwa in Plasma Vaults. Das neue Feature begleitet eine allgemeine Überarbeitung des Vorschau-Codes von Dolphin, der nun Miniaturansichten schneller anzeige.

Dolphin mache es auch einfacher, mehrere Dateien umzubenennen, schreiben die Entwickler. Der Nutzer wähle die Datei aus und drücke F2, um sie umzubenennen. Um zur nächsten Datei zu springen und diese ebenfalls umzubenennen, drückt man Tab.

Im Dokumentenbetrachter Okular lassen sich die Symbolleiste anpassen, neu ist eine Schaltfläche, mit der sich die Farbe des Papiers im Dokument ändern lässt. Beim Kommentieren eines Dokuments deaktiviert Okular nun automatisch den Blättern- und den Textauswahlmodus. Das soll verhindern, dass der Nutzer sich versehentlich vom Text entfernt, den er kommentieren möchte.

SSH-Plugin der Konsole. Quelle: KDE

Als spektakulärste Neuerung der Konsole 21.08 bezeichnen die Entwickler das SSH-Plugin. Damit lasse sich ein Verzeichnis der Rechner erstellen, mit denen der Nutzer sich regelmäßig verbinde. Eine bestehende Liste von Rechnern in der “.ssh/config”-Datei lasse sich über das Plugin auch Importieren.

Die Release Notes zählen de umfangreichen Neuerungen auf und demonstrieren sie mit Videos.

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KDE Gear 21.08 veröffentlicht

13. August 2021 um 08:26

KDE Gear 21.08 ist ein großes Update der Software von KDE. Der Dateimanager Dolphin und der Terminal-Emulator Konsole erhielten dabei größere Aktualisierungen.

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Steam Deck: Handheld-Konsole von Valve läuft mit Linux

23. Juli 2021 um 10:34

Valve entwickelt eigentlich Computerspiele und betreibt die Videospieleplattform Steam. Jetzt hat das Unternehmen eine neue mobile Spielekonsole namens Seam Deck vorgestellt, die herkömmliche Windows-Spiele ausführt und mit Linux läuft. Das an Nintendos Switch erinnernde Gerät soll ab Dezember für 419 Euro erhältlich sein.

Interessenten können über die entsprechende Internetseite bereits die Steam Deck getaufte Konsole vorbestellen. Im Innern arbeitet ein 4-Kern-Prozessor und ein angepasster Grafikchip von AMD. Damit soll die Konsole alle Spiele aus der Steam-Katalog ausführen können. Dazu zählen mit den sogenannten AAA-Spielen explizit auch aktuelle und besonders leistungshungrige Blockbuster.

Als Betriebssystem kommt Valves SteamOS 3.0 zum Einsatz. Dieses basiert auf Arch Linux und nutzt KDE Plasma als Desktop-Umgebung. Dies überrascht etwas, nutzt Valve doch beim frei verfügbaren SteamOS schon länger Debian als Unterbau. Wer einen Bildschirm sowie Tastatur und Maus an die Konsole stöpselt, soll sie auch als PC-Ersatz verwenden können.

Vorinstalliert ist der Steam-Client, der eine auf die Steam Deck angepasste Startseite aufweist. Über den Client erhalten Anwender Zugriff auf ihre Spielebibliothek und die weiteren Steam-Funktionen, wie etwa den Chat. Windows-Spiele führt die auf WINE basierende Zwischenschicht Proton aus. Über einen Druck auf den Power-Knopf soll SteamOS den aktuellen Spielstand einfrieren und später wieder fortsetzen können.

Wie Nintendos Switch kommt auch die Steam Deck in einem kompakten Gehäuse daher, in das sowohl der Controller als auch ein 7-Zoll großer Bildschirm integriert sind. Letztgenannter zeigt 1280 x 800 Pixel an und bietet somit ein Seitenverhältnis von 16:10. Die Batterie soll sieben bis acht Stunden Strom liefern.

Für die Spiele stehen 64-, 256- und 512 GByte Flash-Speicher bereit. Die 64 GByte arbeiten dabei als eMMC-Speicher, die beiden größeren Flash-Speicher sind hingegen deutlich schneller per NVMe angebunden. Ein USB-C-Port und ein SD-Kartenleser stellen die Verbindung zur Außenwelt her, an Bord sind zudem Bluetooth sowie WLAN gemäß 802.11a/b/g/n/ac. Der USB-C-Anschluss versteht dabei auch DisplayPort 1.4 und erlaubt so den Anschluss eines Bildschirms.

Separat verkauft Valve eine Dock genannte Basisstation, die weitere Anschlüsse bereithält. Dazu zählen ein DisplayPort 1.4, ein HDMI 2.0-Anschluss, eine Ethernet-Buchse, sowie ein USB 3.1- und zwei USB 2.0-Anschlüsse.

Weitere Informationen zur Konsole finden sich auf der Projektseite.

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Steam Deck – portable Spielekonsole mit AMD-Chip und Arch Linux

16. Juli 2021 um 09:41
Von: jdo

Steam und Linux sind anscheinend noch nicht am Ende. Die Steam Machine war nicht so erfolgreich und nun probiert es das Unternehmen mit einer portable Spielekonsole, die sich Steam Deck nennt. Die Konsole lässt sich aber auch an einem Bildschirm anschließen und dann kannst Du es als stationäre Spielekonsole nutzen. Steam selbst beschreibt das Gerät sogar als Gaming-PC zum Mitnehmen. Die Spielekonsole Steam Deck soll im Dezember 2021 ausgeliefert werden und Du kannst aber vorbestellen. Da wir nicht wissen, wie […]

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Nitrux 1.5.0 freigegeben

30. Juni 2021 um 09:47

Die Distribution Nitrux nutzt ihre eigene Desktop-Umgebung, bei der es sich im Wesentlichen um ein modifiziertes Plasma handelt. Das liegt jetzt wiederum in Version 5.22.2 vor. Zum Lieferumfang gehören auch die KDE Gear-Programmsammlung in der Version 21.04.2.

Obendrauf gibt es zehn zusätzliche Wallpaper, die 2015 auf dem KDE-Treffen in der Schweiz entstanden sind. Die Latte Dock-Layouts nutzen jetzt das Floating-Feature, bei dem das Dock am unteren Rand optisch zu schweben scheint. Anwender können sich zwischen einem MacOS-ähnlichen Dock und einer Leiste entscheiden.

Die Nitrux-Entwickler haben vor allem die mitgelieferten Softwarepakete aktualisiert. Verfügbar sind unter anderem LibreOffice 7.1.4.2, Firefox 89.0.2, der Heroic Games Launcher 1.7.2 und Pacstall 1.4. Als Unterbau dient weiterhin Debian.

Standardmäßig kommt der Linux-Kernel 5.13.0 zum Einsatz. Alternativ stehen die LTS-Kernel 5.4.128 und 5.10.36 zur Wahl – bei Bedarf auch in den Linux-Libre-Varianten. Die Repositories halten zudem die jeweils aktuellen Liquorix- und Xanmod-Kernel bereit.

Das „Minimal ISO“ nutzt jetzt das gleiche Basissystem wie das normale Installationsmedium. Darüber hinaus stehen zwei vorgefertigte virtuelle Maschinen für VirtualBox bereit. Sämtliche Neuerungen fasst auch noch einmal die offizielle Ankündigung zusammen.

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KDE 5.22 veröffentlicht. Das sind die Neuerungen

10. Juni 2021 um 08:50
Das KDE Projekt hat mit KDE 5.22 die neueste Version der leistungsstarken und beliebten Desktop Umgebung für Linux-basierte Betriebssysteme veröffentlicht. Zu den Neuerungen in KDE [...]

KDE 5.22 veröffentlicht. Das sind die Neuerungen

10. Juni 2021 um 08:50
Das KDE Projekt hat mit KDE 5.22 die neueste Version der leistungsstarken und beliebten Desktop Umgebung für Linux-basierte Betriebssysteme veröffentlicht. Zu den Neuerungen in KDE [...]

KDE Plasma 5.22 konsolidiert das Erreichte

09. Juni 2021 um 07:08

KDE Plasma 5.22 konsolidiert den Plasma-Desktop im Hintergrund. Sichtbare Änderungen sind Adaptive Transparenz und der Schnellzugriff bei den Systemeinstellungen.

Quelle

LTS Versionen reichen völlig – Von Kubuntu 8.04 zu 20.04

22. Mai 2021 um 17:57
Von: Gerrit

Als Anwender kann man getrost LTS-Versionen verwenden, denn es gibt keine substanzielle Entwicklung, die man droht zu verpassen. Es gibt nur das Hochzählen von Versionen und die Illusion von Entwicklung durch Changelogs voller Fixes, die Probleme beheben, die man zwei Versionen vorher eingeführt hat.

Übertreibe ich etwas? Sicherlich! Aber nicht so sehr, wie manche Befürworter von Rolling Release-Modellen behaupten würden.

Die Präferenz für LTS-Distributionen ist für langjährige Leser sicher nicht neu. Bereits seit vielen Jahren gibt es auf [Mer]Curius eine Übersichtsseite für geeignete Distributionen und die wesentlichen Gedanken habe ich vor ein paar Monaten schon mal zusammen gestellt.

Die Idee zu diesem Artikel kam mir, als ich vor ein paar Wochen ein paar Kubuntu 18.04 Installationen auf 20.04 aktualisierte. Neuerungen gab es keine merkbaren und das obwohl die KDE-Entwicklung von 2 Jahren in das Release eingeflossen war. Da die Systeme ihre Aufgaben völlig zufriedenstellend erledigen, ist das natürlich kein Problem – nun erledigen sie ihre Aufgaben eben mit 20.04 anstelle 18.04 und vorher 16.04. Doch gab es überhaupt substanzielle Neuerungen in den letzten 10 Jahren, auf die man unmöglich 2-3 Jahre warten konnte?

Die erste Reaktion ist sicherlich: Klar, natürlich gab es die. Es waren so viele Jahre und so viele Releases, da muss sich doch viel substanzielles getan haben. Zumal KDE noch eines der aktiveren Projekte am Linux-Desktop ist und nicht gerade für langfristige Produktpflege steht.

Andererseits wird der Linux-Desktop insgesamt sehr konservativ weiterentwickelt. Das betrifft nicht nur MATE und Xfce, sondern auch GNOME und KDE. Ja, auch diese beiden! Die GNOME Shell war natürlich ein harter Bruch, aber seitdem hat sich kaum noch was getan, auch mit GNOME 40 waren das eher graduelle Veränderungen. Nimmt man die Classic Shell sind die Veränderungen noch überschaubarer. Bei KDE gab es Plasma 4 und Plasma 5 und man hat den Code vermutlich zwei Mal ausgetauscht. Veränderungen? Seht selbst:

Ich habe zu Demonstrationszwecken mal die ISO von Kubuntu 8.04 gestartet und vergleiche hier mit ein paar Screenshots mit Kubuntu 20.04. Dazwischen liegen also gut 12 Entwicklungsjahre. Dabei nicht von den Symbolen und der QtCurve-Optik täuschen lassen. Man könnte ein heutiges Plasma ziemlich leicht wie KDE 3.5 aussehen lassen und umgekehrt.

Optische Entwicklung

Desktop mit Dolphin und Konsole

Systemeinstellungen

Office

Diese Serie ließe sich beliebig fortsetzen, da auch Kontact und andere Programme sich oberflächlich kaum verändert haben. KDE ist hier nur ein Beispiel, man könnte das problemlos auch für GNOME machen. Bei MATE und Xfce müsste man vermutlich nicht mal zwei Images starten, sondern könnte einfach das Wallpaper ändern und behaupten, dass 10 Jahre vergangen sind. Es gibt nur sehr wenige Endanwender-Programme, die so aktiv entwickelt werden, dass man wirklich zwingend jede Veröffentlichung mitnehmen muss. Browser gehören da dazu, aber dafür haben Distributionen schon lange Lösungen gefunden.

Das betrifft aber nicht nur die Optik, sondern auch die Funktionen. Kubuntu 8.04 liefert bereits eine vollständige Programm-Sammlung aus, die eigentlich keine Funktionen vermissen lässt, die man heute bei Kubuntu gewohnt ist. Das muss nicht als Kritik an Kubuntu 20.04 verstanden werden, sondern zeigt einfach wie weit der Linux-Desktop 2008 schon war und warum man damals von dem Vista-Debakel so profitieren konnte. Jedenfalls habe ich in Kubuntu 8.04 nichts gefunden, das mir fundamental fehlen würde. Natürlich kann OpenOffice noch nicht so gut mit OOXML umgehen, wie LibreOffice heute und natürlich kann man mit 8.04 nicht mehr produktiv ins Internet aber das sind die üblichen Anpassungen an moderne Standards.

Einordnung

Sicherlich gab es Veränderungen unter der Haube. Allerdings auch nicht so viel, wie man vielleicht vermuten mag. Denn das ubuntuusers-Wiki weiß für 8.04 schon zu berichten, dass mit PulseAudio und PolicyKit Technologien eingeführt wurden, die uns noch heute begleiten. Drucker laufen mit CUPS, Scanner mit sane. Die Abkehr von HAL stand ebenfalls kurz bevor. Ein Linux von heute funktioniert gar nicht so fundamental anders als 2008. Sogar X11 ist uns bis heute erhalten geblieben, denn Wayland ist immer noch nicht in der Breite angekommen.

Es gibt viele Gründe für diese eher überschaubaren optischen Neuerungen. Das Desktop-Konzept, dem alle Desktop-Betriebssysteme und eben auch alle Desktopumgebungen bei Linux folgen, hat sich seit 1995 nicht mehr substanziell verändert. Das gilt auch für die Funktionen, die wir am Desktop erwarten. Da hat sich nicht nur bei Linux, sondern auch bei Windows und macOS ein gewisser Konsens eingestellt. Die Linux-Community ist zudem besonders konservativ, weshalb man an UI-Richtlinien festhält, die bei Windows und macOS schon lange obsolet sind (siehe LibreOffice), wodurch noch weniger optische Brüche als bei anderen Systemen auftreten.

Viele andere Veränderungen mögen das Entwicklerherz erfreuen, aber ob der Desktop nun auf Qt3, Qt4, Qt5 oder in naher Zukunft Qt6-Toolkit setzt, ist dem Anwender doch herzlich egal. Das gleiche gilt im anderen Lager für Gtk2, Gtk3 oder eben Gtk4. Gleiches gilt für irgendwelche Neuentwicklungen, bei denen der Code dann in Qt Quick oder irgendeiner anderen „Fancy“-Sache neu geschrieben wird. Aus Entwicklersicht mag das klug sein, vielleicht sogar zukunftsweisend oder einfach nur Spaß machen. Als Anwender muss ich konstatieren, dass es für meine Anwendungsfälle nicht so wichtig ist, ob etwas aktuellen Standards entspricht oder nicht – sofern es funktioniert.

Wenn man die Changelogs der großen Softwareprojekte wie KDE mal um solche Veränderungen an der Codebasis, die den Anwender überhaupt nicht interessieren, reduziert und dann noch die Fehlerbehebungen von Bugs heraus nimmt, die durch solche Umbaumaßnahmen eben erst verursacht wurden, sind die Changelogs auch viel kürzer und spiegeln den faktischen Fortschritt. Es gab ihn, er ist auch auf den Screenshots und im Alltag merkbar, er ist aber nicht so groß wie die Zusammenfassung der Ankündigungen glauben macht.

Schlussfolgerungen

Deshalb soll man natürlich auf keinen Fall auf Updates verzichten – schon alleine um der Sicherheit willen. Genau deshalb hat die Linux-Welt die LTS-Distribution hervorgebracht, die Sicherheitsupdates bringen, ohne den Anwender mit neuen Funktionen und ihren Fehlern zu behelligen.

Ich kann aber wirklich nur empfehlen, mal diesen Vergleich mit der präferieren Distribution und der bevorzugten Desktopumgebung zu machen. Ständige Updates erzeugen ein Gefühl von Fortschritt, das sich teilweise von der Realität entkoppelt hat. Wenn KDE Gears mal wieder ein gebündeltes Release veröffentlicht, bedeutet das bei openSUSE Tumbleweed hunderte Paketupdates. Ich lehne mich nicht weit auf dem Fenster, wenn ich behaupte, dass in vielen der dort gebündelten Programme in der Entwicklungsphase bestenfalls 1 oder 2 Commits erfolgten.

Um dieses bisschen Entwicklung mitzunehmen, reichen LTS-Distributionen problemlos aus. Es gibt wirklich keine Notwendigkeit ein rollendes Release zu nutzen und der „Versionitis“ zu verfallen. Rational betrachtet tut sich zwischen den LTS-Versionen viel weniger als manche Ankündigungen glauben machen. Wenn man das Prinzip die letzten Jahre verfolgt hat, ist man von 8.04 über 12.04 zu 14.04 und von 18.04 zu 20.04 gekommen und hat nicht viel verpasst, aber seine Nerven geschont. Schade, dass Kubuntu nur noch 3-Jährige Supportzyklen hat. Für die realen Neuerungen reicht ein Distributions-Upgrade alle 3-5 Jahre völlig aus.

Eines ist jedoch jetzt schon klar: Wenn KDE Plasma 6 in Zukunft kommt, werde ich dem ganzen entspannt von einer LTS mit Plasma 5 zuschauen und andere die Bugs finden lassen, die durch den Wechsel der Basis Einzug gehalten haben. Irgendwann wird dann schon eine produktiv nutzbare LTS mit Plasma 6 kommen. Verpassen tut man da nichts.

Der Artikel LTS Versionen reichen völlig – Von Kubuntu 8.04 zu 20.04 erschien zuerst auf [Mer]Curius

KDE Gear 21.04 veröffentlicht

23. April 2021 um 08:54

Mit KDE Gear 21.04 haben die KDE-Entwickler unter neuem Namen die zuletzt als KDE Applications veröffentlichte Sammlung von Anwendungen veröffentlicht. Damit erhalten viele der dort versammelten Anwendungen neue Funktionen und Verbesserungen. Über Kate 21.04 habe ich bereits vor einigen Tagen separat berichtet. Kontakt, die App für E-Mail, Kontakte und Termine bietet in der neuen Version zum...

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KDE-Editor Kate lernt Git und Fuzzy-Matching

18. April 2021 um 07:26

Am 22. April erscheint KDE Gear 21.04, wie die Sammlung der KDE Applications neuerdings heißt. Die Entwickler haben schon einmal vorab einen Einblick in die neuen Funktionen von Kate 21.04, dem KDE Advanced Text Editor gegeben. Und ich muss sagen, das Update lohnt sich wirklich.

Git-Unterstützung integriert

Die in meinen Augen wichtigste Neuerung ist die integrierte Git-Unterstützung. Es ist zwar schon länger möglich, Git-Repositories in Kate zu laden, aber die erweiterte Integration erlaubt nun das Auschecken und Erstellen von Zweigen, das Stashen und Bereitstellen von Dateien für Commit oder Diff und anschließendem Commit und Push – alles aus Kate heraus und ohne das eingebaute Terminal zu öffnen.

Quick Open mit Fuzzy-Matching

Kate hat seit Jahren eine Funktion namens Schnellöffner, die über ein Symbol rechts der Titelleiste oder über Strg-Alt-O bedient wird. Der Schnellöffner bietet eine Liste der aktuell geöffneten Dokumente für eine schnelle Navigation zwischen ihnen. Für Kate 21.04 wurde er entscheidend aufgebohrt. Anstelle von Wildcard-Matching verwendet Quick Open nun Fuzzy-Matching und verfügt über eine neue Nutzerschnittstelle.

Suche parallel auf allen Cores

Diese macht Gebrauch von einer weiteren Errungenschaft von Kate 21.04, der neuen Befehlspalette, die in HUD-Manier Informationen in das Sichtfeld des Anwenders projiziert. Die Suche in Dateien wurde einer Generalüberholung unterzogen. Das Such-Plugin wurde durch Parallelisierung auf mehreren Cores beschleunigt und die Darstellung der Ergebnisse verbessert. Eine weitere sichtbare neue Funktion ist die Unterstützung für semantische Hervorhebungen.

Mit den neuen Funktionen, die Kate jetzt beherrscht, hat der Editor gegenüber der Konkurrenz aufgeholt. Es ist schön zu sehen, dass die KDE-Community so aktiv ist und die Software, wie in diesem Fall Kate, ständig verbessert.

Online Akademy 2021 sucht Vorträge

14. April 2021 um 10:57

Die Veranstalter der Konferenz Akademy suchen im Rahmen eines Call for Participation nach Helfern. Bis zum 2. Mai können sich Vortragende und Workshop-Leiter bewerben. Gefragt sind dabei vor allem Vorträge rund um das KDE Universum und das Thema “The Future is Bright!”.

Den Anfang macht am Freitag, dem 18. Juni eine Training-Session. Am Wochenende folgen dann die Vorträge. Von Montag bis Freitag finden Birds-of-a-Feather-Treffen (BoFs), Unconference-Sitzungen und Workshops statt. Den Abschluss bilden am 25. Juni für einen halben Tag noch einmal einige Vorträge.

Wer mithelfen oder einen Vortrag halten möchte, kann sich über ein entsprechendes Formular bewerben. Einsendeschluss ist Sonntag, der 2. Mai um 23:59 Uhr. Auf der entsprechenden Seite geben die Veranstalter zudem Anregungen zu möglichen Vortragsthemen. Dazu zählen die KDE Apps, Wayland, konkrete Anwendungsfälle von KDE-Software in der Praxis oder die Zusammenarbeit mit anderen Open-Source-Projekten.

Die normalen Vorträge laufen über 30 Minuten, anschließend darf das Publikum noch Fragen stellen. Ergänzend gibt es noch kurze Vorträge von 10 oder 5 Minuten Länge. Für die Workshops sollten Interessenten drei Stunden einplanen.

Aufgrund der Pandemie finden alle Veranstaltungen online statt, die Referenten streamen ihre Vorträge aus dem Homeoffice. Bei Bedarf helfen die Veranstalter unter anderem bei den Vorbereitungen und dem Einrichten der Streamingsoftware. Die Vorträge zeichnet das KDE-Team auf Video auf und stellt diese unter einer Creative-Commons-Lizenz dauerhaft online. Weitere Informationen fasst die entsprechende Seite beim KDE-Projekt zusammen.

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