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openSUSE 15.3 Nutzer klagen über fehlgeschlagene Updates

09. Juni 2021 um 11:00

Mi, 9. Juni 2021, Lioh Möller

Vor kurzem wurde die aktuelle Version von openSUSE Leap 15.3 veröffentlicht (wir berichteten).

Leider wurden einige der Live-Installationsmedien fehlerhaft ausgeliefert. So startet beispielsweise das Installationsprogramm auf den Xfce-Livemedien aufgrund einer fehlenden Abhängigkeit nicht. Schnelle Abhilfe schafft hier der folgende Befehl:

sudo zypper in lib-yui-qt-pkg15

Vor der Installation sind auf dem Live-Medium die bisher üblichen Repositories konfiguriert:

Doch sobald während der Installation die Nutzung von Online-Repositories aktiviert wird, werden zwei weitere Repositories hinzugefügt, die im Rahmen der Angleichung an die Enterprise-Distribution SLE hinzugekommen sind:

Genau diese Repositories sind es, welche nun bei einigen Benutzern zu Schwierigkeiten bei der Aktualisierung der Distribution führen können.

Dazu kann es kommen, wenn das grafische Aktualisierungswerkzeug genutzt wird, welches im Hintergrund zypper patch ausführt.

Sollte während der Aktualisierung eine Warnung bezüglich nicht aufgelöster Abhängigkeiten angezeigt werden, sollte das Update auf der Kommandozeile durchgeführt werden:

sudo zypper up

Quelle: https://forums.opensuse.org/showthread.php/555009-Update-Error-REALLY/page2

Zabbix in Version 5.4 erschienen

09. Juni 2021 um 10:00

Mi, 9. Juni 2021, Stefan

Zabbix ist vor kurzem in der Version 5.0 und jetzt in der Version 5.4.1 erschienen. Es wird also Zeit zu gucken was in der Version 5.4 neu ist.

Automatische PDF Reports

Viele haben sich, vor allem für die Vorgesetzten, einen automatischen PDF-Report gewünscht, dieser kann jetzt erstellt und automatisch via Mail verschickt werden, von täglich bis jährlich.

API Tokens

Viele, die auf die API von Zabbix zugreifen möchten, mussten bisher ihr Username/Password nutzen oder einen extra User dafür erstellen. Jetzt ist es möglich, via API Token auf die API zuzugreifen, jeder User, der die Berechtigung dazu hat, kann einen API Token erstellen und ihn in seinen Scripten nutzen.

Neue Syntax für Trigger

Die alte Syntax von Zabbix war nicht immer einfach zu lesen und hatte auch ihre Limitierungen. In der neuen Version wurde eine neue Syntax eingeführt, die alte Syntax wird automatisch beim Upgrade-Vorgang konvertiert.

Slideshow im Dashboard

Wenn man keinen Platz mehr auf dem Dashboard hat, man jedoch noch mehr Funktionen braucht, musste man sich bis jetzt mit mehreren Tabs etwas zusammenbauen, jetzt kann man sich mehrere Dashboards bauen und diese auch rotieren lassen, so hat man früher oder später immer das, was man gerne sehen möchte.

Templates

Neue Templates gibt es für einige HP ProLiant, Cisco und Zyxel Geräte.

Eine Liste an neuen Features gibts es hier:
https://www.zabbix.com/documentation/current/manual/introduction/whatsnew540

Eine vollständige Liste aller Features, die hinzugekommen sind und aller Fehler die Behoben wurden, findet ihr hier:
https://www.zabbix.com/rn/rn5.4.0

REUSE Booster hilft Freie-Software-Projekten bei Lizenzierung und Urheberrecht

09. Juni 2021 um 01:00

REUSE Booster hilft Freie-Software-Projekten bei Lizenzierung und Copyright

REUSE ist eine Reihe von Best Practices, die die Lizenzierung von Freier Software wesentlich vereinfachen. Es hilft Entwickelnden mit einfachen Leitlinien, ihr Copyright und die Bedingungen für die Wiederverwendung von Code zu deklarieren und stellt Hilfsdokumente und niedrigschwellige Werkzeuge zur Verfügung, um die Arbeit zu erledigen. Mit REUSE Booster geben wir nun direkte Unterstützung dabei für Freie Software-Projekte.

Von Anfang an war es das Ziel von REUSE, einer Initiative unter der Leitung der Free Software Foundation Europe (FSFE), Lizenzierung und Urheberrecht für Entwickler drastisch zu vereinfachen, insbesondere für solche, die keine juristische Erfahrung und Unterstützung haben. Dieses Ziel wurde bereits erreicht.

REUSE bietet standardisierte Möglichkeiten, alle Dateien eines Projektes mit der jeweiligen Lizenz und dem Copyright zu kennzeichnen. Für Entwickler ist es einfacher als je zuvor, Freie Software zu entwickeln und ihre Bedingungen für die Wiederverwendung von Code klar zu kommunizieren. REUSE bietet ein Tutorial und eine FAQ, sowie das REUSE Helper Tool und eine API, um einst manuelle Prozesse zu automatisieren. Wir arbeiten kontinuierlich daran, all dies zu verbessern. Aber wir gehen noch einen Schritt weiter.

Bühne frei für REUSE Booster

Mit REUSE Booster gehen wir einen Schritt weiter. Wir laden Freie-Software-Projekte ein, sich zu registrieren, um Hilfe von den Rechtsexperten der FSFE zu erhalten. Wie der Name schon sagt, wird dies den Prozess der Umsetzung der Best Practices sowie das allgemeine Verständnis von Lizenzierung und Copyright stark beschleunigen.

Angenommene Projekte werden zu einem Kick-off-Workshop eingeladen, in dem der Prozess und typische Fragen geklärt werden. Anschließend erhält jedes Projekt eine individuelle Auswertung, die mögliche Herausforderungen auf dem Weg zur vollständigen REUSE-Konformität aufzeigt. Sollten unvorhergesehene Probleme auftreten, gibt es direkte Ansprechpartner, die Hilfestellung geben können. Zu guter Letzt werden wir praktische Ratschläge geben, wie man eine beständig gute Kommunikation von Lizenzen und Copyright aufrechterhalten kann.

Die FSFE bietet bereits ähnliche Unterstützung für alle Projekte im Next Generation Internet Zero (NGI0) Projekt. Als Partner des Konsortiums helfen wir den Entwicklern, lizenz- und urheberrechtliche Unklarheiten zu beseitigen und rechtliche Fallstricke zu vermeiden. Darüber hinaus übernehmen viele von ihnen die Best Practices von REUSE, um ihre Lizenzkonformität zu optimieren. Auf dieser praktischen Erfahrung bauen wir nun auf und ermöglichen es anderen Projekten, davon zu profitieren. Ermöglicht wird dies durch REUSE-Sponsoren wie Siemens und die individuelle Unterstützung durch Freiwillige und Unterstützer der FSFE.

Wenn Ihr Freies Software-Projekt Unterstützung erhalten möchte, um REUSE-konform zu werden, registrieren Sie sich bis spätestens 8. Juli 2021. Bitte verbreiten Sie auch die Nachricht und informieren Sie andere Entwicklerinnen und Entwickler über diese Möglichkeit.

Support FSFE

Kodi 20 – Codename steht fest – Vorschlag aus der Community

09. Juni 2021 um 09:24
Von: jdo

Kodi hatte schon immer Codenamen, die im weitesten Sinne mit Sci-Fi, Fantasy oder Filmen zu tun hatte – in alphabetischer Reihenfolge. Das Entwickler-Team scherzt in der Ankündigung, dass man bitte nicht fragen soll, was nach Z passiert. Vielleicht nimmt man sich ein Beispiel an Ubuntu und fängt wieder bei A an. Allerdings erscheinen neue Kodi-Versionen viel weniger frequentiert und bis Z ist es noch ein langer Weg. Die bisherigen Codenamen von Kodi Im Laufe der letzten 13 Jahre ist das […]

Der Beitrag Kodi 20 – Codename steht fest – Vorschlag aus der Community ist von bitblokes.de.

Firmware Updates unter GNU/Linux

09. Juni 2021 um 09:00

Mi, 9. Juni 2021, Remo

Seit einigen Monaten besitze ich ein neues ThinkPad, ein P14s AMD 1st Gen, welches Linux zertifiziert ist und ohne Betriebssystem gekauft werden kann. Leider gab es im UEFI einen nervigen Bug. Wenn das Notebook ausgeschaltet ist, wird innerhalb weniger Tage der Akku geleert. Zusätzlich zu diesem Problem wurden auch noch diverse andere Bugs gemeldet, die mich persönlich aber nicht betreffen. Im Lenovo Forum gibt es einen riesigen Thread, in dem die Probleme mit dem für Linux verantwortlichen Mitarbeiter diskutiert werden. Es ist schön zu sehen, dass sich bei Lenovo jemand um die Anliegen der Linux Nutzer kümmert.

Als ich vor 6 Jahren mein vorhergehendes Notebook gekauft habe (Dell XPS13 Developer Edition mit Ubuntu), hatte ich ähnliche Probleme mit einem Thunderbolt 3 Dock. Leider gab es damals keinen anderen Weg, als über Microsoft Windows diese spezifische Firmware zu aktualisieren. Da Firmware im Vergleich zu Treibern selten unter freien Lizenzen stehen, liegen sie auch nicht dem Kernel bei. Sie werden als separate Pakete oder gar nicht zur Verfügung gestellt. Zum Glück wurde in diesem Jahr (2015) fwupd und LVFS ins Leben gerufen und die Situation besserte sich binnen kurzer Zeit. Dell war einer der ersten grossen Hersteller, die einem das Updaten der Firmware, auch ohne Redmonder Betriebssystem ermöglichten.

Linux Foundation initiiert COVID Certificate Network

09. Juni 2021 um 08:42

Die Linux Foundation arbeitet an einer globalen Vertrauensarchitektur für den digitalen Impfpass auch ein internationales Impfregister.

Quelle

Slackware ändert Umgang mit Kernel

09. Juni 2021 um 08:00

Mi, 9. Juni 2021, Lioh Möller

Traditionell verwendet Slackware im stabilen Zweig der Distribution seit jeher LTS-Kernelversionen. Laut einer Ankündigung im Changelog des Projektes hat sich Patrick Volkerding dazu entschieden für die kommende Version 15.0 einen anderen Weg zu wählen.

Laut seiner Aussage würde der 5.10er LTS-Kernel nicht viel Aufmerksamkeit erfahren und keine ausreichende Unterstützung für moderne Hardware bieten:

... it seems like 5.10 LTS isn't getting a lot of love and lacks hardware support that people need now.

Dies habe ihn dazu bewegt Slackware 15 mit Kernel 5.12 ausliefern zu wollen. Dabei sollen in Zukunft Aktualisierungen für den stabilen Zweig des Kernels angeboten werden. Sollte dies einen Wechsel der Branch nach sich ziehen, würden Pakete zunächst in testing bereitgestellt und erst nach ausreichendem Feedback als allgemeine Aktualisierung bereitgestellt.

Sobald der kommende LTS-Kernel veröffentlicht wurde, sollen alle weiteren Aktualisierungen dann auf diesem basieren, so die Idee des Entwicklers.

Sooner or later we will end up on an LTS kernel again, and at that point we'll just roll with that one.

Quelle: http://www.slackware.com/changelog/current.php?cpu=x86_64

KDE Plasma 5.22 konsolidiert das Erreichte

09. Juni 2021 um 07:08

KDE Plasma 5.22 konsolidiert den Plasma-Desktop im Hintergrund. Sichtbare Änderungen sind Adaptive Transparenz und der Schnellzugriff bei den Systemeinstellungen.

Quelle

Stadt Bern kommuniziert mittels Threema

08. Juni 2021 um 16:30

Di, 8. Juni 2021, Ralf Hersel

Die Stadt Bern bietet neu einen sogenannten Threema-Feed an. Personen, welche die kostenpflichtige Messenger-App auf ihrem PC, Laptop, Smartphone oder Tablet installiert haben, können damit die Medienmitteilungen der Stadt Bern abonnieren. Neue Mitteilungen erscheinen dort kurz nach der Publikation analog einer SMS als Push-Benachrichtigung.

Das neue Angebot ergänzt die bestehende Kommunikation der Stadt Bern über die Social-Media-Kanäle Twitter und Instagram. Es richtet sich an ein Publikum, das grossen Wert auf den Datenschutz legt und daher die gängigen Social-Media-Plattformen meidet. Durch eine konsequente Verschlüsselung der Nachrichten, Serverstandorte in der Schweiz und weitere Sicherheitsmassnahmen garantiert die Firma Threema für einen besonders hohen Schutz personenbezogener Daten.   

Über den neuen Kanal werden bis auf Weiteres ausschliesslich die Medienmitteilungen des Gemeinderats und der Stadtverwaltung verschickt. Diese erscheinen mit einem kurzen Text, gegebenenfalls einem Bild und einem Link auf die betreffende Medienmitteilung auf www.bern.ch. Auf die Mitteilungen kann nicht geantwortet werden.

Quelle: https://www.bern.ch/mediencenter/medienmitteilungen/aktuell_ptk/stadt-bern-kommuniziert-neu-auch-ueber-threema

Warum ich LTS Linux Distributionen empfehle. Gründe für LTS Distros MFTP20

08. Juni 2021 um 16:00
In dieser Ausgabe sprechen wir über das Thema: Warum ich LTS Linux Distributionen empfehle

Gaia-X spezifiziert Federation Services

08. Juni 2021 um 16:00

Di, 8. Juni 2021, Ralf Hersel

Die europäischen Bemühungen um eine unabhängige Cloud-Infrastruktur machen Fortschritte. Mittlerweile haben sich über 200 Firmen dem Projekt Gaia-X angeschlossen. Darunter befinden sich 80 Unternehmen aus Deutschland und weitere 131 Firmen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Gaia-X ist als offener Marktplatz für Cloud-Service-Anbieter gedacht. Die Teilnehmer beabsichtigen Projekte in den Bereichen Mobilität, Gesundheit, Energie und Industrie auf der Plattform zu realisieren.

Am 26. Mai wurde eine erste Spezifikationsrunde der "Federation Services" abgeschlossen. Diese gemeinsamen Standards und Frameworks sollen Interoperabilität und Kompatibilität zwischen verschiedenen Systemen sicherstellen, damit keine Lock-ins entstehen und die Datenübertragung so einfach wie möglich erfolgt.

Gemäss der Roadmap des Projektes, soll bis 2025 die europäische Software- und Betriebs-Souveränität erreicht sein und es sollen bis 2030 Initiativen starten, um die Hardware-Souveränität zu ermöglichen. Die Roadmap beschreibt die zentralen Souveränitätsbegriffe folgendermassen:

  • Operative Souveränität: "Die Fähigkeit, eine Cloud auf Basis der erforderlichen Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Kosten zu betreiben. Infrastruktur- und Softwaretechnologie-Versorgung bleibt abhängig von europäischen Akteuren."
  • Software-Souveränität: "Betrieb und Softwareversorgung können von europäischen Akteuren und/oder auf Open-Source-Basis bezogen werden. Hardware wird weiterhin teilweise von aussereuropäischen Akteuren bereitgestellt."
  • Hardware-Souveränität: "Betrieb, Software und Hardware-Technologie können von europäischen Akteuren und/oder auf europäisch registrierter Open-Source-Basis bezogen werden."

Neben europäischen Firmen wie Airbus, Capgemini, Ericsson, IONOS, Nokia, SAP, Telecom und vielen anderen, finden sich unter den Teilnehmenden auch unerwartete Namen wie Amazon, Alibaba, Google und Microsoft sowie die eng mit US-Geheimdiensten kooperierende Firma Palantir. Deren Interesse scheint gross zu sein: Die geografische Herkunft sei kein Hinderungsgrund, denn Datenportabilität und Interoperabilität seien die wichtigsten Prinzipien des Programms.

Quellen:

https://www.gaia-x.eu/

Roadmap: https://ec.europa.eu/newsroom/repository/document/2021-18/European_CloudEdge_Technology_Investment_Roadmap_for_publication_pMdz85DSw6nqPppq8hE9S9RbB8_76223.pdf

Mitglieder: https://www.data-infrastructure.eu/GAIAX/Redaktion/EN/Downloads/gaia-press-release-march-31-list-en.pdf?__blob=publicationFile&v=3

FOSS Talk Live 2021

08. Juni 2021 um 15:00

Di, 8. Juni 2021, Ralf Hersel

FOSS Talk Live ist eine illustre Veranstaltung bei der sich mehrere britische Podcasts ein feucht-fröhliches Stelldichein geben. Normalerweise findet das Event im The Harrison in der Nähe von King's Cross in London statt. Doch bereits im letzten Jahr wurde das Treffen aus bekannten Gründen abgesagt. Joe Ressington schrieb damals:

Es gab einige Aufrufe, den FOSS Talk Live 2020 zu einer Online-Veranstaltung zu machen. Ich habe kein Interesse daran, so etwas zu organisieren. Bei FOSS Talk Live geht es darum, Leute von Angesicht zu Angesicht zu treffen, und ich würde lieber gar nichts machen, als es online zu verlegen. Wenn jedoch jemand anderes eine Online-Veranstaltung mit einem ähnlichen Charakter organisieren möchte, werde ich mein Bestes tun, um daran teilzunehmen.

Obwohl die Veranstaltung auch in diesem Jahr nicht vor Ort stattfinden kann, wird sie zumindest online durchgeführt.

Am Samstag (12. Juni) um 19:00 Uhr (BST) wird FOSS Talk Live online ausgestrahlt. Mit dabei sind die Podcasts Linux Lads, Late Night Linux, Ubuntu Voltage und The New Show. Bei der Übertragung kommt man in den Genuss, einige der besten und bekanntesten britischen FOSS Podcaster zu hören, wie zum Beispiel: Joe Ressington, Félim Whiteley, Graham Morrison, Stuart Langridge, Alan Pope, Mark Johnson und Martin Wimpress.

Quelle: https://fosstalk.com/

Bitkom zu globalen Datentransfers

08. Juni 2021 um 12:54

Die EU-Kommission legt heute neue Standarddatenschutzklauseln vor, die internationale Datentransfers rechtssicherer machen sollen. Hintergrund ist das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aus dem Sommer 2020, das das sogenannte Privacy Shield, das den Datenaustausch zwischen der EU und den USA regelte, für ungültig erklärt hat und mit dem zusätzliche Vorgaben für internationale Datentransfers aufgestellt wurden.

Zu den neuen Standarddatenschutzklauseln erklärt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung: “Die EU will mit den neuen Standarddatenschutzklauseln mehr Rechtssicherheit für Unternehmen mit einer Datenverarbeitung in den USA oder anderen Drittstaaten schaffen. Das ist ein richtiger Schritt. Für global tätige Unternehmen ist es entscheidend, dass sie ihre Geschäftsprozesse und Datenströme rechtssicher abwickeln können. Die neuen Klauseln lösen jedoch die Problematik der Einzelfallprüfung nicht. Zugleich stehen Unternehmen nun vor einen riesigen Umstellungsaufwand, ohne dass ihnen erspart wird, die Datenflüsse in die sogenannten Drittstaaten in jedem Einzelfall zu bewerten. Dazu kommen weiter Unklarheiten in den neuen Regelungen: So sollen die Unternehmen zusätzliche Schutzmaßnahmen implementieren, um die Datenströme abzusichern – welche das genau sein sollen bleibt aber der internen Bewertung überlassen. Das können viele Unternehmen kaum stemmen.

Die Bewertung des Datenschutzniveaus in anderen Ländern ist eine hochkomplexe Aufgabe, die Umstellung von technischen Maßnahmen durch die heute vernetzt arbeitende Wirtschaft mit großem Aufwand verbunden. Wir brauchen politische Lösungen für den Drittstaatentransfer– nicht nur für den essenziellen Datenaustausch zwischen den USA und der EU. Für die Zukunft wird es entscheidend sein, dass mehr grundsätzliche sogenannte Adäquanzentscheidungen für wichtige Drittstaaten den Datenaustausch dauerhaft absichern und die Unternehmen von der Einzelfallprüfung befreien.

Die häufig genannte Forderung, Daten einfach ausschließlich in Europa zu verarbeiten, ist dabei keine Lösung. Sie ist sowohl technisch als auch praktisch kaum umsetzbar. Vor allem für länderübergreifend oder global agierende Unternehmen und Organisationen mit Standorten in verschiedenen Regionen ist der Datenaustausch für die tägliche Arbeit essenziell. Europäische Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich mit Forschungszentren in den USA oder Indien sind davon genauso betroffen wie IT-Unternehmen, die den 24h-Support global und damit über alle Zeitzonen absichern.”

Der Beitrag Bitkom zu globalen Datentransfers erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Mozilla sammelt Ideen

08. Juni 2021 um 12:52

Mit Ideas.Mozilla.Org hat Mozilla jetzt eine Plattform  geschaffen, auf der Ideen für künftige Produkte und Services gesammelt werden sollen.

Die Ideensammlung gliedert sich grob in die Bereiche Suche und Navigation im Netz, Datensynchronisation, Datensicherheit und Privatspäre, Bookmarks und History, Extensions und Themes sowie Verschiedenes. Registrierte Nutzer können Ideen einreichen, kommentieren und bewerten. Dabei ist jeweils zu sehen, wie viele Wortmeldungen es zu jedem Vorschlag bereits gibt. Die Plattform basiert auf Crowdicity, einem Dienst für kollaboratives Ideen-Brainstorming.

Der Beitrag Mozilla sammelt Ideen erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Forderung nach Stopp biometrischer Überwachung

08. Juni 2021 um 12:51

Ein Zusammenschluss von 175 Wissenschaftlern, Aktivisten und zivilen Organisationen aus der ganzen Welt, darunter Europa, Afrika, Lateinamerika, den USA, Indien oder Russland fordert in einem offenen Brief von den Gesetzgebern der jeweiligen Staaten den Bann biometrischer Überwachung. Zu den Unterzeichnern gehören etwa Amnesty International, Human Rights Watch, aber auch AlgorithmWatch in Deutschland und der Schweiz, die Deutsche Vereinigung für Datenschutz bis hin zum Vietnam Committee on Human Rights oder dem Southeast Asia Freedom of Expression Network aus Indonesien.

Gesichtserkennung und die Erfassung biometrischer Merkmale aus der Entfernung erschlössen die Möglichkeit Einzelne zu erkennen, zu vereinzeln und überallhin zu verfolgen, was ihre Menschenrechte und bürgerlichen Freiheiten untergrabe, darunter das Recht auf Privatsphäre und Datenschutz, das Recht auf Versammlungsfreiheit und freie Rede oder das Recht auf diskriminierungsfreie Gleichbehandlung. Die genannten biometrischen Techniken bedrohten nicht allein diese Rechte, sie hätten auch schon zu deren Verletzung geführt. Es gäbe keine technischen oder rechtlichen Maßnahmen, die diese Gefahren ausschließen könnten, und deshalb müssten sie im öffentlichen Raum verboten werden. Das Verbot müsse für staatliche wie private Akteure gelten. Alle öffentlichen Investitionen in Techniken zur massenhaften biometrischen Überwachung sollten gestoppt werden.

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Rescuezilla 2.2 bringt Festplattenkopien und mehr

08. Juni 2021 um 12:00

Di, 8. Juni 2021, Niklas

Rescuezilla 2.2 ist in jeder Hinsicht ein grosser Schritt. Vor allem natürlich, weil zum ersten Mal die neueste Ubuntu Version 21.04 Hirsute Hippo als Basis der Distribution eingesetzt wird. Aber auch, weil viele neue Funktionen zu Rescuezillas Sammlung an Rettungstools hinzugefügt wurden.

So wird es nun möglich, eine Festplatte direkt auf eine andere zu klonen, was von den Nutzern häufig gewünscht wurde. Ausserdem unterstützt die Distribution jetzt Festplattendateien von virtuellen Maschinen in verschiedenen Formaten, die wiederhergestellt und ihre Inhalte angeschaut werden können.

Pop!_OS Beta mit COSMIC Desktop veröffentlicht

08. Juni 2021 um 11:00

Di, 8. Juni 2021, Niklas

Der amerikanische Hersteller System76 baut Computer mit vorinstalliertem Linux. Dort setzt man auf die eigene Distribution Pop!_OS, die auf Ubuntu basiert. Nachdem man einige Zeit lang die beliebte GNOME Oberfläche vorinstalliert hat, versucht man sich jetzt an einem eigenen GNOME-Fork.

Die neue Eigenentwicklung kündigte das Unternehmen schon am 13. Juni auf seinem Blog an (wir berichteten). Nun ist es so weit: Eine erste Beta-Version von Pop!_OS 21.04 mit dem neuen COSMIC Desktop kann ausprobiert werden. Es basiert allerdings auf GNOME 3.38, nicht auf dem aktuellen GNOME 40.

Mozilla sammelt Ideen für die Zukunft

08. Juni 2021 um 09:24

Mozilla bietet mit Ideas@Mozilla eine neue Partizipations-Plattform, um Ideen für die Zukunft zu entwickeln und zu diskutieren.

Quelle

Collabora Online 6.4.9 – Import von CSV-Dateien von allen Geräten

08. Juni 2021 um 09:20
Von: jdo

Collabora Online 6.4.9 ist veröffentlicht und ab sofort kannst Du CSV-Dateien oder anderen strukturierten Text mit allen Geräten importieren. Das schließt auch mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets ein. Das Entwickler-Team hat einen Dialog implementiert, mit dem die Sache so bequem wie in einem großen Browser-Fenster ist. In der Ankündigung ist außerdem zu lesen, dass es diverse Verbesserungen bei Performance und UX gibt. Import von CSV-Dateien in Collabora Online 6.4.9 Griefst Du mit Collabora Online auf eine CSV-Datei zu, öffnet […]

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Briar kann neu Bilder verschicken

08. Juni 2021 um 09:00

Di, 8. Juni 2021, Marco

Der Peer-To-Peer-Messenger Briar hat die Version 1.3 veröffentlicht. In dieser Version gibt es einige interessante Neuerungen, welche sicherlich der einen oder anderen Person gefallen wird. Der Messenger richtet sich an Aktivisten, Journalisten und weitere Personen, welche einen sicheren Kommunikationsweg verwenden müssen. Die Nachrichten werden entweder über das Tor-Netzwerk geroutet oder direkt über Bluetooth oder Wi-Fi-Verbindungen verschickt.

In der Version 1.3 der Android-App gibt es unterschiedliche Änderungen. Neu können Nutzerinnen ein Profilbild hochladen, welches der Chatpartnerin angezeigt wird. Ausserdem können neu auch Bilder in Einzelchats versendet werden. Das Entwicklerteam weist allerdings darauf hin, dass die Bilder noch sehr stark komprimiert werden, was bedeutet, dass hochaufgelöste Bilder Pixelartefakte aufweisen können. Neben dieser zwei Neuerungen, welche vor allem Bilder betreffen, wurden automatisch verschwindende Nachrichten eingeführt. Um die Nutzererfahrung zu verbessern, wurden die Einstellungen überarbeitet. So gibt es ab dieser Version unterschiedliche Kategorien, wodurch die Einstellungen schneller gefunden werden können.

In der Release-Ankündigung geben die Entwickler an, dass das Hinzufügen der vorgestellten Features hauptsächlich durch unterschiedliche Spenden möglich geworden ist. Der Quelltext der Messaging-App steht unter der GNU GPLv3 und kann im Repository des Projekts eingesehen werden.

Quellen:

openSUSE Leap 15.3 – jetzt mit Suse Linux Enterprise (SLE) Kompatibilität im Test

04. Juni 2021 um 16:00
Der Linux Distributor openSUSE hat mit Leap eine stabile Ausgabe mit Langzeitpflege im Portfolio. Doch die jüngste openSUSE Leap 15.3 Ausgabe ist mehr als nur [...]

openSUSE Leap 15.3 erschienen

03. Juni 2021 um 08:20
Das openSUSE Projekt hat die dritte Ausgabe von Leap 15 veröffentlicht. Premiere dieser openSUSE Leap 15.3 Ausgabe ist die harmonisierte Codebasis zwischen Leap und den [...]
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