Ubuntu-Kernel-Update bremst AMD-GPUs aus
Die Ubuntu-Kernel-Entwickler warnen vor einer Regression beim kommenden Ubuntu-Kernel 7.0.0-28.28, die starke Leistungseinbußen bei KI-Workloads bringen kann.
Die Ubuntu-Kernel-Entwickler warnen vor einer Regression beim kommenden Ubuntu-Kernel 7.0.0-28.28, die starke Leistungseinbußen bei KI-Workloads bringen kann.
Canonical veröffentlich ergänzende Informationen zur DirtyClone Kernel‑Lücke. DirtyClone erlaubt lokalen Nutzern den Root‑Zugriff und betrifft mehrere Ubuntu‑Versionen. Die Schwachstelle trägt die Kennung CVE‑2026‑43503 und wurde Anfang Juni öffentlich gemacht. Laut Canonical lag den Kernel‑Maintainern bereits eine frühere Meldung vor. Erste Ubuntu‑Updates erschienen ebenfalls Anfang Juni und sollten betroffene Ubuntu Systeme absichern. Die Lücke ermöglicht lokale […]
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Urlaub ist herrlich, um einfach mal abzuschalten. Doch nach ein paar Tagen der puren Erholung packt mich meistens wieder der Drang, etwas Kreatives oder Produktives zu tun. Ein gutes Buch lesen? Schon erledigt. Rätseln? Nun ja, dieses Jahr hatte ich mir Sudoku als Endgegner ausgesucht – was mich am Ende ehrlicherweise mehr angestrengt als erfreut hat. Immerhin war ich an anderer Stelle produktiv und habe die Auffrischung meines A2-Fernpiloten-Kompetenznachweises erfolgreich hinter mich gebracht.
Doch der Tech-Spleen lässt einen auch im Urlaub nicht ganz los. Mir ging da nämlich eine Sache durch den Kopf: Letztes Jahr hat Prof. Klaus Knopper auf den Chemnitzer Linux-Tagen einen extrem spannenden Vortrag zum Thema lokale KI gehalten. Konkret ging es um Ollama auf dem Raspberry Pi. Warum also nicht die freie Zeit nutzen, um das Ganze mal aus der Ferne auf dem heimischen RasPi zu installieren und selbst auszuprobieren?
Für alle, die den Begriff noch nicht gehört haben, hilft ein kurzer Blick in die Wikipedia:
Ollama ist eine Open-Source-Software zur lokalen Ausführung von Large Language Models (LLMs) auf Desktop-Computern. Die Plattform ermöglicht die lokale Nutzung frei verfügbarer KI-Modelle und unterstützt die Integration mit weiteren lokalen Werkzeugen, die über eine Kommandozeilenschnittstelle oder eine Programmierschnittstelle (API) angebunden werden können. Ollama ist für macOS, Linux und Windows verfügbar.
Gesagt, getan. Die Installation auf dem Raspberry Pi – in meinem Fall ein Raspberry Pi 5 mit 8 GB RAM – erfolgt denkbar einfach über das Terminal mit folgendem Befehl:
curl -fsSL https://ollama.com/install.sh | sh
Am Ende des Installationsvorgangs spuckt das System noch den dezenten Hinweis aus, dass keine NPUs oder Grafikkarten von Nvidia gefunden wurden, die die Ausführung des Large Language Models beschleunigen könnten. Das war beim RasPi natürlich zu erwarten, hält uns aber nicht auf.
Damit wir der KI überhaupt Fragen stellen können, muss im Anschluss ein passendes und vor allem schlankes Modell installiert werden. Für diesen ersten Test habe ich mich für Llama 3.2 (ca. 2 GB) entschieden:
ollama run llama3.2:3b
Nachdem das Modell geladen war, wollte ich es natürlich wissen. Ich habe der lokalen KI eine klassische Frage gestellt:
Welche Linux-Distribution würdest du einem Anfänger empfehlen?
Eine gute Frage!
Als Anfänger ist es wichtig, eine Linux-Distribution zu wählen, die leicht zu installieren und zu bedienen ist. Hier sind einige beliebte Optionen:
- Ubuntu: Ubuntu ist eine der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Linux-Distributionen. Sie bietet eine intuitive Benutzeroberfläche und eine riesige Gemeinschaft von Benutzern, die ihr helfen können, wenn
etwas nicht funktioniert.- Linux Mint: Linux Mint basiert auf Ubuntu und ist für ihre einfache und benutzerfreundliche Oberfläche bekannt. Sie ist auch sehr sicher und bietet viele zusätzliche Funktionen wie eine verbesserte
Sicherheitsfunktion und eine integrierte Diskografie.- Debian: Debian ist eine weitere beliebte Linux-Distribution, die für ihre Stabilität und Sicherheit bekannt ist. Sie bietet eine riesige Auswahl an Software und ist ein beliebter Kandidat für Entwickler und
Systemadministratoren.- Fedora: Fedora ist eine Linux-Distribution, die von der Open Source Initiative verwaltet wird. Sie bietet eine aktuelle und sichere Version von Linux und ist ein beliebter Kandidat für Entwickler und
Systemadministratoren.Meine Empfehlung wäre Ubuntu. Sie ist eine großartige Option für Anfänger, da sie leicht zu installieren und zu bedienen ist. Außerdem bietet sie eine riesige Gemeinschaft von Benutzern, die ihr helfen können, wenn
etwas nicht funktioniert.Ich hoffe, das hilft! Wenn du noch weitere Fragen hast, stehe ich gerne zur Verfügung.
Das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen. Die Antwort hätte ich so oder so ähnlich wahrscheinlich auch gegeben. Ich bin wirklich nachhaltig beeindruckt, was der kleine Einplatinen-Computer hier ganz ohne Cloud-Anbindung zu leisten vermag.
Eine lokale und ethische KI auf dem eigenen Raspberry Pi ist auf jeden Fall einen Blick wert. Wer seine Daten nicht ungeschützt den großen Hyperscalern in die Cloud blasen möchte, findet hier eine fantastische Alternative. Im Sinne der digitalen Souveränität ist diese Lösung für kleinere, alltägliche Aufgaben auf jeden Fall hervorragend geeignet.
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Dieser Artikel richtet sich an jene, die sich für das Thema Kernel Live Patching (KLP) interessieren.
Im ersten Teil des Artikels stelle ich dar, wann KLP in meinen Augen keine gute Lösung darstellt und man auf den Einsatz nach Möglichkeit verzichten sollte. Wissend, dass es manchmal nicht anders geht, beschreibe ich im zweiten Teil am Beispiel von RHEL 9, wie KLP eingerichtet und genutzt werden kann.
Transparenzhinweis: Ich arbeite als Technical Account Manager (TAM) für die Firma Red Hat, welche die Distribution Red Hat Enterprise Linux (RHEL) herausgibt. Dieser Artikel spiegelt meine persönliche Meinung wider, welche mit der meines Arbeitgebers übereinstimmen kann, dies jedoch nicht in jedem Fall muss.
Der Userspace wird in diesem Artikel ausgeklammert, um den Umfang nicht zu sprengen. Ich werde diesen in einem folgenden Artikel aufgreifen.
Folgende Gründe sollten nicht zur Nutzung von KLP führen, sondern auf andere Weise adressiert werden:
Angst ist in der IT ein ganz schlechter Ratgeber. Hier sollte unbedingt die Ursache und nicht das Symptom behandelt werden. Denn Serverneustarts können auch noch aus folgenden Gründen passieren bzw. notwendig werden:
Dies sind nur vier Gründe, die mir sofort in den Sinn kommen. Wenn wir länger darüber nachdenken, fallen uns bestimmt noch viele weitere ein (ergänzt diese gern in den Kommentaren). Wichtig ist zu verstehen, dass Serverneustarts aus verschiedenen Gründen passieren und per se nicht schlimm sind.
Wenn die Softwarearchitektur keine Neustarts einzelner Komponenten zulässt, hat man ein ganz anderes Problem, welches dringend adressiert werden sollte. Soetwas wie 100%-tige Verfügbarkeit gibt es nicht. Hier ist in meinen Augen zu klären, ob es wirklich an der Anwendung oder eher an nicht verhandelten Wartungsfenstern liegt. KLP ist hier keine Lösung, da die Häufigkeit von Neustarts nur reduziert bzw. das Problem in die Zukunft verschoben wird.
Viele Sysadmins sind faul und das ist gut so. Motiviert es diese Personengruppe doch, manuelle Tätigkeiten zu automatisieren und sich die Arbeit zu erleichtern. Diese Faulheit darf allerdings nicht dazu führen, dass man sich vor der Analyse komplexer und vernetzter Systeme drückt. Abhängigkeiten können analysiert und in den meisten Fällen aufgelöst werden. Sind sie bekannt, kann man sie im Patchprozess berücksichtigen und den Vorgang inkl. Neustarts automatisieren. Auch in diesem Fall verzögert KLP das Unvermeidliche nur.
Kernel Live Patching kümmert sich, wie der Name schon sagt, nur um den Kernel. Was ist mit dem Userspace? Auch hier gibt es sicherheitskritische Bibliotheken und Anwendungen, wie z.B. openssl, gnutls oder die glibc, welche bei erkannten Schwachstellen zeitnah abgesichert werden müssen, um die Sicherheit des Systems nicht zu gefährden.
Neustarts sind per se nicht schlecht. Wer seine Server regelmäßig neustartet, gewinnt Vertrauen, dass diese auch wieder hochfahren und ihre Dienste korrekt erbringen. Schlummernde Probleme werden schneller erkannt und türmen sich nicht zu einem Störfall auf, der nur darauf wartet, im ungünstigsten Moment zu passieren. Und im Optimalfall sind die Dienste so entworfen worden, dass der Ausfall/Neustart eines einzelnen Servers nicht automatisch zu einer Nichtverfügbarkeit des Dienstes führt.
Ich möchte mein Plädoyer für Serverneustarts an dieser Stelle beenden und mich zwei Szenarios zuwenden, in denen KLP die Schmerzen des IT-Betriebs lindern kann.
Für besonders geschäftskritische IT-Dienste existieren häufig Service-Level-Agreements (SLA), die eine sehr hohe Verfügbarkeit garantieren. Verstöße gegen diese SLA werden von den Stakeholdern meist nicht toleriert und sind in manchen Fällen mit Vertragsstrafen belegt. Zwar gilt auch hier, dass das Problem eher in der Softwarearchitektur liegt, doch hilft dies den Sysadmins nicht, die mit dem Betrieb beauftragt sind. Sie müssen irgendwie damit umgehen, bis eine bessere Lösung gefunden wird. Hier kann KLP eine Notlösung sein, um Sicherheitsrisiken im Betrieb zu reduzieren und SLA-Verstöße zu vermeiden.
Angelehnt an die SLA spielt die Zeit, die ein Server für einen Neustart benötigt, eine Rolle. Während die meisten VMs in Sekunden oder 1-2 Minuten neustarten, dauert dieser Vorgang bei Hardwareservern manchmal deutlich länger. Im Feld werden hier vereinzelt Zeiten zwischen 10-20 Minuten beobachtet (pro Server). Müssen mehrere Server für einen IT-Dienst sequentiell neugestartet werden, summieren sich die Zeiten schnell auf und machen größere Wartungsfenster erforderlich. KLP kann helfen, die Anzahl der langen Wartungsfenster zu reduzieren.
Es gibt Systeme, für deren Start ein manueller Eingriff durch Sysadmins notwendig ist. Dies kann z.B. die Eingabe eines BIOS-, Grub-, LUKS- oder UEFI-Passworts sein. Dies ist aufwändig und lästig, lässt sich aber leider nicht in allen Fällen wegautomatisieren. Auch hier erscheint es legitim, die Anzahl der manuellen Eingriffe durch den Einsatz von KLP zu minimieren.
Um mich für die Konfiguration vorzubereiten, habe ich folgende drei Quellen studiert:
Die wichtigsten Erkenntnisse daraus sind für mich:
Dass Red Hat für ausgewählte Kernel-Releases ein Jahr lang Live-Patches bereitstellt, lässt nicht den Schluss zu, nur noch einmal pro Jahr neustarten zu müssen. Denn:
Die Planung eines Neustarts wird jedoch ggf. vereinfacht.
Ich habe ein Labor-System mit RHEL 9 auserkoren, welches als Hypervisor für einige Libvirt/KVM-VMs genutzt wird.
Dieses läuft aktuell mit dem Kernel 5.14.0-687.15.1.el9_8.x86_64, welcher laut Kernel Live Patch life cycles kein Kernel ist, für den KLP angeboten wird. Es ist also zuerst der kernel-5.14.0-687.10.1 zu installieren. Anschließend folge ich der Dokumentation, um den Live-Patch-Stream für diesen Kernel zu aktivieren (siehe folgender Codeblock).
~]$ sudo dnf search kernel-5.14.0-687.10.1.el9_8
Updating Subscription Management repositories.
Last metadata expiration check: 0:04:34 ago on Tue 23 Jun 2026 11:31:09 AM CEST.
================ Summary Matched: kernel-5.14.0-687.10.1.el9_8 ================
kpatch-patch-5_14_0-687_10_1.x86_64 : Initial empty kpatch-patch for
: kernel-5.14.0-687.10.1.el9_8.x86_64
~]$ sudo dnf install kpatch-patch-5_14_0-687_10_1.x86_64
Wie im obigen Codeblock zu sehen, handelt es sich dabei um den initialen und leeren kpatch-patch. Das System hat also noch keinen Fix erhalten, sondern ist lediglich darauf vorbereitet.
Im jetzigen Zustand würde DNF das System bei einem Update jedoch auf die letzte verfügbare Kernelversion aktualisieren, welche keine Live-Patches erhält. Da dies von mir nicht gewünscht ist, aktiviere ich einen Filter, der zukünftig nur noch KLP-fähige Kernel anzeigt. Der folgende Codeblock zeigt den Zustand vor der Aktivierung des Filters, die Aktivierung selbst und den Zustand danach.
~]$ sudo dnf kpatch status
Updating Subscription Management repositories.
Last metadata expiration check: 0:04:36 ago on Tue 23 Jun 2026 11:43:44 AM CEST.
Kpatch update setting: auto-update
Kpatch filter setting: no-filter
Dependencies resolved.
Nothing to do.
Complete!
~]$ sudo dnf kpatch auto-filter
Updating Subscription Management repositories.
Kpatch filter setting: auto-filter
~]$ sudo dnf kpatch status
Please note, kpatch filter is enabled, only kpatch supported kernels are shown.
Kpatch update setting: auto-update
Kpatch filter setting: auto-filter
Dependencies resolved.
Nothing to do.
Complete!
Zum Abschluss ein Neustart und mein System läuft mit dem richtigen Kernel 5.14.0-687.10.1.el9_8.x86_64.
Aktuell sind auf meinem System noch Kernel-Pakete installiert, die für KLP nicht vorgesehen sind, aber bei einem dnf update aktualisiert werden würden:
~]# dnf list --installed kernel*
Updating Subscription Management repositories.
Please note, kpatch filter is enabled, only kpatch supported kernels are shown.
Installed Packages
kernel.x86_64 5.14.0-611.55.1.el9_7 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel.x86_64 5.14.0-687.10.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel.x86_64 5.14.0-687.15.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel-core.x86_64 5.14.0-611.55.1.el9_7 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel-core.x86_64 5.14.0-687.10.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel-core.x86_64 5.14.0-687.15.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel-devel.x86_64 5.14.0-611.38.1.el9_7 @rhel-9-for-x86_64-appstream-rpms
kernel-devel.x86_64 5.14.0-611.55.1.el9_7 @rhel-9-for-x86_64-appstream-rpms
kernel-devel.x86_64 5.14.0-687.15.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-appstream-rpms
kernel-headers.x86_64 5.14.0-687.15.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-appstream-rpms
kernel-modules.x86_64 5.14.0-611.55.1.el9_7 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel-modules.x86_64 5.14.0-687.10.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel-modules.x86_64 5.14.0-687.15.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel-modules-core.x86_64 5.14.0-611.55.1.el9_7 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel-modules-core.x86_64 5.14.0-687.10.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel-modules-core.x86_64 5.14.0-687.15.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel-tools.x86_64 5.14.0-687.15.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel-tools-libs.x86_64 5.14.0-687.15.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
Um aufzuräumen, habe ich alle überflüssigen Pakte entfernt, bis nur noch der KLP-fähige Kernel vorhanden ist:
~]# dnf list --installed kernel*
Updating Subscription Management repositories.
Please note, kpatch filter is enabled, only kpatch supported kernels are shown.
Installed Packages
kernel.x86_64 5.14.0-687.10.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel-core.x86_64 5.14.0-687.10.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel-modules.x86_64 5.14.0-687.10.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
kernel-modules-core.x86_64 5.14.0-687.10.1.el9_8 @rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms
Durch den konfigurierten kpatch-Filter werden bei zukünftigen Updates nur Kernel aufgeführt, die KLP-fähig sind. Wird ein KLP veröffentlicht, erscheint dieser als kpatch-patch in der Ausgabe von dnf up`. Der folgende (gekürzte) Codeblock zeigt dies beispielhaft.
~]# dnf up
Updating Subscription Management repositories.
Please note, kpatch filter is enabled, only kpatch supported kernels are shown.
Dependencies resolved.
===================================================================================
Package Arch Version Repository Size
===================================================================================
Upgrading:
…
kpatch-patch-5_14_0-687_10_1 x86_64 1-1.el9_8 rhel-9-for-x86_64-baseos-rpms 22 k
…
Mit dem Befehl aus dem nächsten Codeblock kann kontrolliert werden, welche KLP aktuell installiert sind und welche CVEs sie adressieren.
~]# kpatch list
Loaded patch modules:
kpatch_5_14_0_687_10_1_1_1 [enabled]
CVE-2026-43037
Installed patch modules:
kpatch_5_14_0_687_10_1_1_1 (5.14.0-687.10.1.el9_8.x86_64)
Obige Ausgabe bestätigt, dass ein KLP aktiv ist, der die kritische Schwachstelle CVE-2026-43037 schließt.
KLP funktioniert und ist einfach einzurichten. Es ist nicht in jedem Fall die richtige Lösung und löst nicht alle Probleme, kann jedoch in manchen Fällen die Schmerzen im IT-Betrieb lindern.
Der Userspace wurde ausgeklammert, um den Umfang dieses Artikels nicht zu sprengen. Dies hebe ich mir für einen folgenden Artikel auf.
Speech-to-Text ist ein wichtiger Teil von Spracherkennung, besonders wenn es um Barrierefreiheit geht. Canonical will mit Ubuntu 26.10 eine lokale Implementierung ausliefern.
Canonical erweitert seinen Livepatch Dienst nun auch auf ARM64 Systeme und ermöglicht damit sicherheitsrelevante Kernel Updates ohne Neustart auf performanter ARM-Hardware. Die neue Unterstützung richtet sich vor allem an Betreiber großer Serverlandschaften. Livepatch hält kritische Kernel Lücken geschlossen, während Dienste weiterlaufen. Das senkt Ausfallzeiten und schützt sensible Systeme an entfernten Standorten. Besonders ARM-Server und Edge-Geräte […]
Der Beitrag Ubuntu Livepatch erhält offizielle ARM64 Unterstützung erschien zuerst auf fosstopia.
Das für Ubuntu 26.10 geplante Diktiertool ist ein wichtiger Schritt für die Barrierefreiheit und nebenbei auch ein nützliches Werkzeug zur Produktivität.
Das in den vergangenen Monaten arg schlingernde Schiff von Ubuntu Mate scheint wieder auf Kurs zu sein. Ein neues Team hat sich gefunden, Daily Builds für Ubuntu 26.10 sind verfügbar.
Ubuntus Interims-Versionen geben häufig einen Ausblick darauf, was Aufnahme in die kommende LTS-Version finden könnte. Kürzlich hat Canonical die Roadmap für Ubuntu 26.10 veröffentlicht.
Ubuntu 25.10 nähert sich seinem letzten Unterstützungsmonat. Am 9. Juli endet die Versorgung mit Updates und Sicherheitskorrekturen für Questing Quokka, wie Canonical verkündete. Die Version erschien im Oktober 2025 und brachte Kernel 6.17 sowie GNOME 49 auf den Desktop. Sie setzte erstmals vollständig auf Wayland und führte mehrere tiefgreifende Änderungen im System ein. Dazu gehörten […]
Der Beitrag Ubuntu 25.10 erreicht bald das Supportende erschien zuerst auf fosstopia.
Ubuntu Desktop 26.10 steht nun als täglicher Testbuild für klassische 64‑Bit‑Rechner bereit. Damit beginnt eine neue Phase im Entwicklungszyklus von Stonking Stingray. Die ersten Daily Builds erschienen Mitte Mai nur für ARM‑Systeme. Kurz darauf veröffentlichte Canonical einen Snapshot ohne reguläre Desktop‑Images für x86‑64. Diese Lücke ist nun geschlossen und zusätzlich gibt es erstmals ein Desktop‑Image […]
Der Beitrag Ubuntu 26.10 Daily Builds starten für Neugierige und Entwickler erschien zuerst auf fosstopia.
Ubuntu 26.10 trägt den Namen Stonking Stingray und erscheint im Oktober. Die neue Version dient als erster wichtiger Zwischenschritt zur nächsten LTS Ausgabe und bringt viele Neuerungen für Desktop Nutzer und Entwickler. Ein zentrales Element ist die Einführung von GNOME 51. Die Desktop Umgebung erscheint kurz vor dem Release und soll ein moderneres Nutzererlebnis bieten. […]
Der Beitrag Ubuntu 26.10 kommt mit GNOME 51 und neuen Desktop Plänen erschien zuerst auf fosstopia.
„Linux Kommandoreferenz: Shell-Befehle von A bis Z“ von Michael Kofler ist 2024 in der 6., aktualisierten Auflage im Rheinwerk Verlag erschienen und umfasst 547 Seiten.
Wer kennt es nicht: Unter Linux ist nahezu alles machbar, was man an einem Computer tun kann – von der Textverarbeitung über Grafikdesign bis hin zur Erstellung eigener Webseiten oder Videos mit faszinierenden Tonspuren. Dennoch weiß man oft nicht, welches Programm oder Tool für die jeweilige Aufgabe am sinnvollsten einzusetzen wäre. Langes Stöbern und Recherchieren ist oft notwendig, bis das richtige Programm gefunden ist. Abgesehen von all den grafischen Anwendungen für Linux findet man etliche Programme und Kommandos, die sich im Terminal ausführen lassen. Eine komplexe Übersicht hierzu gibt das Buch „Linux Kommandoreferenz: Shell-Befehle von A bis Z“ aus dem Rheinwerk Verlag.
Der Autor und Linux-Experte Michael Kofler gibt dem Leser nicht nur eine große Auswahl von Kommandos, sondern auch die wichtigsten Optionen mit ausreichenden Erklärungen an die Hand und weist zudem auf die umfangreichen Manual-Seiten (man pages) des Linux-Systems hin. Über den Befehl tldr lassen sich auch direkte Anwendungsbeispiele zu den einzelnen Kommandos ausgeben.
Nicht nur Kommandos mit den entsprechenden Optionen werden thematisiert, sondern auch die wichtigsten Konfigurationsdateien besprochen – genauso wie Tastenkürzel, die den Anwender schneller zum Ziel führen. Das Buch ist dabei wie ein echtes Werkzeug aufgebaut: Dank einer klaren Gliederung nach Themenbereichen wie Systemadministration, Netzwerk oder Programmierung findet man sofort den passenden Befehl. Ein besonderes Highlight des Verlagsdesigns ist das hilfreiche Griffregister am Buchrand, das wie ein Daumenkino funktioniert und das Nachschlagen im Terminal-Alltag enorm beschleunigt.
Dieses Buch besticht durch inhaltliche Tiefe und Aktualität. Das Linux-Ökosystem ist ständig im Wandel, was die mittlerweile 6. Auflage dieses Klassikers deutlich zeigt. Kofler geht auf viele Befehle bzw. Kommandos ein und erklärt sie bildhaft an Beispielen. Rheinwerk liefert hier gewohnt hohe Qualität mit einem robusten Hardcover, das für den täglichen Einsatz auf dem Schreibtisch gemacht ist. Ein Buch, um noch tiefer in die Arbeit mit dem Terminal einzusteigen – egal ob als Einsteiger, Student oder erfahrener Administrator.
Der Beitrag Linux Kommandoreferenz: Shell-Befehle von A bis Z erschien zuerst auf intux.de.
Auf dem Ubuntu Summit 26.04 in London hat Canonical mit »Workshop« ein Werkzeug veröffentlicht, das Entwicklungsumgebungen aus einer einzigen YAML-Datei aufbaut, reproduzierbar, isoliert und…
Zur Eröffnung des Ubuntu Summit 26.04 formulierten Canonical-CEO Mark Shuttleworth und Engineering-VP Jon Seager das Programm der nächsten Monate: Wie liefert man hochfrequent Software aus, ohne…
Canonical hat die Arbeit an Ubuntu 26.10 aufgenommen und gibt damit den Startschuss für den nächsten Zwischenrelease. Die neue Version trägt den Namen Stonking Stingray und soll Mitte Oktober erscheinen. Ubuntu 26.10 folgt auf die aktuelle LTS Ausgabe Ubuntu 24.04 und setzt den Fokus auf frische Technik. Die Planung deutet auf GNOME 51 und einen […]
Der Beitrag Ubuntu 26.10 wirft Schatten voraus und bringt neue Technik erschien zuerst auf fosstopia.
Canonical stellt mit Ubuntu Core 26 eine neue Version für vernetzte Geräte vor. Die Veröffentlichung richtet sich an IoT Systeme, industrielle Anlagen und kompakte Edge Hardware. Die Basis bildet Ubuntu 26.04 LTS und verspricht viele Jahre Sicherheit. Ein großer Schwerpunkt liegt auf deutlich kleineren Aktualisierungen. Das neue Snap Delta Format reduziert viele Downloads spürbar. Auch […]
Der Beitrag Ubuntu Core 26 ist da und setzt neue Maßstäbe für IoT Geräte erschien zuerst auf fosstopia.
Ein Kommentar von Michal Kohútek Ende April 2026 hat Jon Seager, Canonicals VP of Engineering, die Pläne für die kommenden Ubuntu-Releases vorgestellt, darunter auch zusätzliche KI-Funktionen und…
Ubuntu 25.10 (STS) Nutzer können jetzt ganz offiziell auf Ubuntu 26.04 LTS wechseln. Die Freigabe der Upgrades kommt planmäßig, denn die Unterstützung für Ubuntu 25.10 endet im Juli. Es ist also kein Druck hinter dem Upgrade, da noch knapp zwei Monate Zeit bleiben. Dennoch sollte es demnächst angegangen werden. Die neue LTS Version bringt viele […]
Der Beitrag Ubuntu 26.04 LTS öffnet die Upgrade Türen für Ubuntu 25.10 erschien zuerst auf fosstopia.
Der erste Blick auf die neue Long-Term-Support-Version (LTS) von Ubuntu lässt vermuten, dass die Entwickler in den vergangenen zwei Jahren im Tiefschlaf gewesen sind. Doch der Schein trügt: Ubuntu 26.04 hat es in sich, auch wenn es rein optisch kaum Unterschiede zur Vorgängerversion 24.04 gibt.
Ubuntu 26.04 LTS wird mit GNOME 50 und Linux-Kernel 7.0 ausgeliefert und setzt nativ ausschließlich auf den Display-Server Wayland. X11 ist damit endgültig Geschichte. Zwar könnten dadurch vereinzelt Legacy-Anwendungen den Dienst quittieren, doch für den Großteil der Nutzer wird dieser Übergang dank ausgereifter Kompatibilitätsschichten nahtlos verlaufen.
Besonders hervorzuheben sind folgende Funktionen, die den Desktop-Alltag effizienter gestalten:
Wichtig: Bevor man das Upgrade wagt, ist ein vollständiges Backup des Systems und der persönlichen Daten unabdingbar!
Offiziell wird das Upgrade von älteren Versionen meist erst mit dem ersten Point-Release (26.04.1) angeboten. Ungeduldige können den Prozess jedoch vorab manuell erzwingen.
Tipp: Während der Aktualisierung wird man oft gefragt, ob bestehende Konfigurationsdateien ersetzt werden sollen. Hierzu wählt man im Zweifel das Beibehalten der alten Dateien, um individuelle Anpassungen nicht zu verlieren.
sudo apt install ubuntu-release-upgrader-core
sudo do-release-upgrade -d

Nach dem ersten Reboot lohnt es sich, das Dash kurz aufzuräumen und verwaiste Icons zu entfernen. Ein kurzer Check der Paketquellen unter /etc/apt/sources.list.d stellt zudem sicher, dass alle Drittanbieter-Repositorys korrekt auf die neue Version umgestellt oder bei Bedarf modernisiert wurden.
Nutzer von Ubuntu 24.04 werden sich sofort heimisch fühlen, da die gewohnte Bedienung trotz der vielen technischen Neuerungen unter der Haube erhalten bleibt. Das Upgrade lohnt sich besonders für User, die von der verbesserten Hardware-Unterstützung und den neuen Sicherheits-Features profitieren wollen.
Ubuntu 26.04 LTS wird fünf Jahre unterstützt – Ubuntu Pro erweitert den Support auf zehn Jahre.
Der Beitrag Upgrade auf Ubuntu 26.04 für Ungeduldige erschien zuerst auf intux.de.
Ubuntu steht vor einem spürbaren Wandel. Die Zahl der offiziellen Varianten / Flavors schrumpft und genau das sorgt für neue Diskussionen in der Community. Viele Nutzer lieben die große Auswahl, doch immer mehr Projekte kämpfen mit knappen Ressourcen und fehlenden Maintainern. Die Vielfalt bleibt ein Kernstück der Linux Welt, doch Ubuntu muss klarer zeigen, welche […]
Der Beitrag Ubuntu sortiert sich neu: Weniger offizielle Flavors für mehr Fokus erschien zuerst auf fosstopia.
Ubuntu 16.04 LTS Xenial Xerus erhält keine Sicherheitsupdates mehr, da der bisher noch laufenden “Expanded security maintenance” Supportplan auslief. Die Version erschien 2016 und bekam fünf Jahre Standardsupport sowie fünf weitere Jahre über ESM. Diese verlängerte Phase endete nun im April 2026 und macht gemäß Ubuntu Release-Cycle ein Handeln notwendig. Ein direktes Upgrade auf eine […]
Der Beitrag Ubuntu 16.04 erreicht Supportende erschien zuerst auf fosstopia.
Canonical lehnt einen Kill-Switch für KI-Funktionen in Ubuntu ab, will Nutzern aber andere Möglichkeiten zur Kontrolle geben.
Canonical hat seine Pläne für KI in Ubuntu vorgestellt und wählt dabei einen ungewöhnlich ruhigen Weg. Statt großer Sprünge setzt das Unternehmen auf viele kleine Schritte, die erst dann im System landen, wenn sie wirklich ausgereift sind. Im Mittelpunkt steht lokale Verarbeitung. Modelle sollen möglichst auf dem eigenen Gerät laufen und nicht auf fremden Servern. […]
Der Beitrag Ubuntu und die KI‑Zukunft: Canonical setzt auf einen vorsichtigen Kurs erschien zuerst auf fosstopia.
Ubuntu 26.04 LTS »Resolute Racoon« ist da. Die neue Ausgabe von Canonicals Distribution bringt GNOME 50 und Linux 7.0 zu den Anwendern. Der Paketmanager APT erhielt eine Frischzellenkur.