KDE Linux: Fortschritte bei Infrastruktur und Systemintegration
Die Entwickler von KDE Linux haben im Oktober weniger neue Funktionen hinzugefügt als vielmehr die technischen Grundlagen umgestellt.
Die Entwickler von KDE Linux haben im Oktober weniger neue Funktionen hinzugefügt als vielmehr die technischen Grundlagen umgestellt.
Der Paketmanager APT, der unter Debian, Ubuntu und anderen Debian-basierten Linux-Distributionen zum Installieren und Verwalten von Software dient, ist in Version 3.3.5 erschienen. Das Update beschleunigt die Auflösung von Paketabhängigkeiten, verbessert die Leistungsanalyse und bringt Änderungen an der Konfiguration von Repository-Signaturschlüsseln. Die wichtigste Neuerung betrifft den Abhängigkeitslöser. Laut Changelog arbeitet dieser durch Optimierungen nun 10 […]
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Das Linux-Mint-Team hat einen Ausblick auf kommende Neuerungen von Linux Mint 27 gegeben. Die nächste Version soll unter anderem den Ruhezustand verbessern, dem Dateimanager Nemo eine Vorschauansicht spendieren und mehrere neue Anwendungen mitbringen. Dazu gehören ein umfangreicher Systemmonitor, ein neues Terminal und ein schlanker Archivmanager. Sämtliche Funktionen befinden sich noch in Entwicklung. Eine wichtige Änderung […]
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Auf meinen Rechnern verschlüssele ich Dateien mit Passwörtern oder anderen vertraulichen Daten, vor allem dann, wenn ich sie zwischen mehreren Rechnern teilen möchte oder wenn diese in Backups auf externen Datenträgern landen. Den einfachsten Weg dazu bietet das Kommando gpg -c file.txt. Es fragt (zur Sicherheit gleich zweimal) nach einem Passwort, verschlüsselt die Datei file.txt symmetrisch und macht daraus file.txt.gpg. gpg -d file.txt.gpg entschlüsselt die Datei wieder. (Symmetrisch bedeutet, dass Sie kein Schlüsselpaar brauchen. gpg verwendet zum Ver- und Entschlüsseln dasselbe Passwort, das oft passphrase genannt wird. Verwenden Sie eine ausreichend lange Zeichenkette, die Sie sich gut merken können!)
Kürzlich habe ich entdeckt, dass mein Lieblingseditor Emacs solche Dateien fast transparent beim Laden ent- und beim Speichern wieder verschlüsseln kann. Das Feature ist keineswegs neu, ich bin einfach noch nie darüber gestolpert. Es gibt keine temporäre Klartextdateien, die versehentlich liegen bleibt.
Emacs bringt mit EasyPG (epa-file) alles Nötige schon mit. Einzig gpg wird vorausgesetzt. Unter Linux ist dieses Kommando meist schon installiert, unter macOS führt brew install gnupg zum Ziel.
Mit Strg+X Strg+F öffnen Sie eine Datei mit der Endung .gpg. Emacs fragt nach dem Passwort und zeigt die Datei dann unverschlüsselt an. Wenn Sie eine Datei wie geheim.txt.gpg speichern, fragt Emacs nach dem gewünschten Verschlüsselungspasswort.
Ohne Konfiguration fragt Emacs bei jedem Speichervorgang nach dem Passwort, das zur Sicherheit dann doppelt eingegeben werde muss. Mit einer Zusatzzeile in .emacs merkt sich Emacs das Passwort pro Datei im Speicher. (Das ist natürlich ein gewisses Sicherheitsrisiko. Solange der Editor läuft, befindet sich das Passwort im Arbeitsspeicher. Aber Sie können nun beliebig oft speichern, es wird immer automatisch das einmal beim Laden oder beim ersten Speichern festgelegte Passwort verwendet.)
;; in .emacs
;; GPG-Passwort pro Datei im Speicher halten
(setq epa-file-cache-passphrase-for-symmetric-encryption t)
Standardmäßig versucht gpg die Passworteingabe an ein externes pinentry-Programm zu delegieren. Sie können ein solches Programm installieren (z.B. brew install pinentry-mac). Viel besser ist es aber, zur Passworteingabe direkt den Minibuffer von Emacs zu verwenden:
;; direkte Passworteingabe ohne externen pinentry-Dialog
(setq epg-pinentry-mode 'loopback)
Was soll man noch nach diesem Monat sagen? Ich habe gerade gesehen, dass wir diesen Monat auch rückwirkend Black October nennen können. Zeit, mal den Monat Revue passieren zu lassen.
Das Thema der KI hat dem Bereich der IT-Sicherheit in den letzten Monaten echt den Rang abgelaufen, daher war ich außerordentlich überrascht, zu sehen, dass die PHP-Lücke so hohe Wellen schlug. Dass tatsächlich ein Teil des WWW abgeschaltet wurde, weil der Patch einer Lücke erwartet wurde, zeigt in erster Linie, dass es einige Admins gibt, die noch schnell reagieren.
Andererseits wurde IT-Sicherheit auch vereinfacht. Wozu aufwändiges Schlüsselmanagement aufbauen, wenn die Zahl 4 auch reicht?
Es zeigt aber auch, dass wir einen Großteil der bei uns im Einsatz befindlichen Software schwer überblicken können. Das wird insbesondere beim Blick auf den PHP-"Fix" schnell deutlich, da es sich dabei nicht nur einfach um einen geänderten Check oder Systemaufruf handelt, sondern an tausenden Stellen Teile verändert werden mussten. Natürlich auch durch die Hilfe durch LLMs.
Wer jetzt allerdings sagt, proprietäre Software sei ja aufgrund des fehlenden Drucks durch Transparenz so viel unsicherer, der kann beruhigt sein, denn: alle Software ist ja mittlerweile Open Source. Zumindest, wenn es nach dem Projekt "Reverse Engineer Anything" (rea) geht, das auf GitHub trendet und gerne eingesetzt wird, um Spiele zu "erweitern" oder Software zu klonen.
Bei rea bin ich auch überrascht, aber nur, weil ich damit gerechnet hatte, dass wir schneller an diesem Punkt ankämen. Software zu kompilieren ist einfach, das Kompilat zu sinnvollem Code rückzuentwickeln ist schwierig – das ist eigentlich eine der Aufgaben, wo maschinelles Lernen am besten glänzen kann. Und das tut es offenbar.
Was der letzte Monat uns aber eigentlich gezeigt hat, ist, dass KI die Hürden zwischen einer Idee und ihrer Umsetzung abbaut. Und das ist das, was vielen eigentlich das Kopfzerbrechen bereitet. Bisher galt: eine Idee ist nicht viel wert, wenn man sie nicht umgesetzt bekommt. Daher lag der Burggraben ("Moat") oft in der Fähigkeit, etwas umzusetzen. Man musste sich keine Sorgen machen, dass jemand anderes die Idee schon vorher hatte. Aber genau das kehrt sich jetzt um. Sei es, dass Software entwickelt oder originalgetreu nachgebaut werden kann, oder dass Lücken in Software gefunden werden können.
Wir leben schon in einer spannenden Welt, wo die Idee "ich möchte in das System einbrechen" jemanden schon so nah an das Ziel bringt. Und Möglichkeiten hierfür gibt es offenbar zuhauf. Das Open-Source-Argument der transparenten Entwicklung hat uns offenbar weder vor der PHP-Lücke noch vor solchen Krachern wie der CVE-2026-99999 bewahrt.
Aber das gilt eben in beide Richtungen. Die gleichen Werkzeuge, die aus der Idee eines Einbruchs einen Einbruch machen, machen aus "wir sollten unseren Code aufräumen" ein tatsächliches Refactoring. Die Hürde sinkt für Angreifer wie für Verteidiger. Nur hatten Verteidiger bisher selten die Zeit, das Budget oder schlicht die Lust dazu.
Ich bin gespannt, was der nächste Monat bringt. In wenigen Tagen soll aus all den öffentlichkeitswirksamen Wohltaten ein Börsengang werden. Ruhiger wird der kommende Monat vermutlich nicht. Sicherlich nicht.
Der Linux Coffee Talk ist das entspannte Format rund um Linux, Open Source und Technik im Alltag. Ohne Hype und ohne unnötige Aufgeregtheit, dafür mit ehrlichen Einordnungen, persönlichen Meinungen und einem Überblick über die wichtigsten Linux- und FOSS-Themen aus dem Oktober 2026. Wir sprechen über Distributionen, spannende Projekte, Datenschutz, praktische Werkzeuge und alles, was Linux-Nutzer […]
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Über Ubuntu 26.04 habe ich hier schon berichtet. Heute habe ich meinen ersten Ubuntu-Server von Version 24.04 auf 26.04 aktualisiert. Es ist eigentlich recht gut gegangen. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.
Logischerweise sollten Sie zuerst ein Backup machen. Mein System ist eine virtuelle Maschine (KVM), ich habe also ein Backup des Images gemacht (LVM-Snapshot im laufenden Betrieb). Wäre irgendetwas total schief gegangen, hätte ich den ganzen Server blitzschnell in den alten Zustand zurückversetzen können.
Am Zielsystem habe ich dann ein letztes Update durchgeführt und dann do-release-upgrade gestartet. Der erste Lauf scheiterte an alten MySQL-Passwörtern. Nachdem ich diese umgestellt hatte (Details folgen gleich), lief do-release-upgrade ziemlich problemlos durch.
Bei sämtlichen Rückfragen, ob ich meine geänderten Konfigurationsdateien behalten oder lieber die neuen Konfigurationsdateien verwenden möchte, habe ich mich für meine alten Konfigurationsdateien entschieden. (Die Entscheidung ist nicht ganz einfach: Die neuen Konfigurationsdateien enthalten in der Regel bessere/neuere Einstellungen, die vorzuziehen wären. Umgekehrt will ich aber auch nicht die in der Vergangenheit vorgenommenen Änderungen verlieren.)
Danach ein Reboot, nach 30 Sekunden war ein neuer SSH-Login möglich. Sehr gut!
Jetzt begannen die Aufräumarbeiten. Es gab zwei Hauptprobleme:
Mit Ubuntu 26.04 kommt MySQL 8.4. Diese Version des Datenbank-Servers unterstützt standardmäßig keine mysql_native_password-Passwörter mehr. Das ist an sich vernünftig, die Passwörter werden nach einem unsicheren Verfahren verschlüsselt. Es gibt zwei Lösungen: Eine besteht darin, das nicht mehr empfohlene Plugin mysql_native_password doch wieder zu aktivieren. (In Version 9 wird das aber nicht mehr gehen.) Die andere besteht darin, für alle betroffenen Benutzer ein neues Passwort mit dem Verfahren caching_sha2_password einzurichten, im Wesentlichen so:
ALTER USER name@localhost IDENTIFIED WITH caching_sha2_password BY 'topsecret';
Ich habe mich für diese Variante entschieden, zumal es ohnedies nur wenige betroffene Accounts gab. Zwei bereiteten mir allerdings Kopfzerbrechen. Welche Passwörter sollte ich für die (in der Vergangenheit) automatisch eingerichteten Accounts 'debian-sys-maint'@localhost und mysql.session@localhost verwenden? Eine kurze Recherche ergab, dass sich das Passwort für ersteren Account (eine Debian/Ubuntu-Spezialität) in /etc/mysql/debian.cnf befindet. Der zweite Account ist MySQL-intern. Es muss existieren, ist aber nicht für einen Login gedacht. Jedes zufällige Passwort ist OK.
Das eigentliche Update habe ich NACH den MySQL-Änderungen gestartet.
Nach dem Update liefen Apache und der MySQL-Server auf Anhieb, nur PHP wollte nicht. Die Fehlermeldung im Apache-Log lautete:
(2)No such file or directory: AH02454: FCGI: attempt to connect to Unix domain socket /run/php/php8.3-fpm.sock (localhost:8000) failed
Der Fehler war leicht zu finden: Ich verwende PHP mit dem FastCGI Process Manager (FPM). Die PHP-Version wurde auf 8.5 aktualisiert, aber die Konfiguration verwies weiter auf die FPM-8.3-Version. Abhilfe:
apt install php-fpm
systemctl enable --now php8.5-fpm
a2disconf php8.3-fpm
a2enconf php8.5-fpm
systemctl restart apache2
Warum der Upgrade-Prozess sich um diese Details nicht gekümmert hat, kann ich nicht sagen. Möglicherweise hatte ich unter Ubuntu 24.04 irgendeine Abweichung von der Default-Konfiguration durchgeführt und die Konfigurationsdateien wurden deswegen nicht aktualisiert.
Dovecot (ein IMAP-Server) macht mit Ubuntu 26.04 einen Versionssprung von 2.3 auf 2.4. Das klingt unspektakulär, aber tatsächlich hat Dovecot mit der neuen Version die Syntax der Konfigurationsdateien grundlegend geändert. Solange die Dateien nicht angepasst werden und insbesondere die Anweisungen dovecot_config_version = 2.4.0 sowie dovecot_storage_version = 2.4.0 an den Beginn von /etc/dovecot.conf eingebaut werden, startet der Dienst nicht.
Upgrading Dovecot CE from 2.3 to 2.4 enthält eine umfassende Migrationsanleitung. Die simple Übernahme der neuen Konfigurationsdateien ist (in meinem Fall) unmöglich, weil ich diverse eigene Anpassungen vorgenommen habe. Schon vor dem Ubuntu-Update habe ich deswegen sicherheitshalber ein Backup des alten Konfigurationsverzeichnisses /etc/dovecot durchgeführt.
Die manuelle Migration erschien mir recht mühsam. Also habe ich Claude Code SSH-Zugriff auf meinen Server gegeben (für einen normalen Account, nicht für root) und habe den folgenden Prompt formuliert:
you can ssh to example.com (no root); go to /etc/dovecot and look at the config files; these are partially from 2.3 and must be updated to 2.4 (see also https://doc.dovecot.org/main/installation/upgrade/2.3-to-2.4.html); explain me what to change, don’t try to do it yourself; summarize your findings locally (not on example.com) into
dovecot-migration-plan.md
Diesen Plan habe ich anschließend manuell umgesetzt. Anbei eine Kurzfassung:
Dovecot 2.3 -> 2.4: config changes
dovecot.conf
Add these as the very first settings:
dovecot_config_version = 2.4.0
dovecot_storage_version = 2.4.0
Remove the empty "dict { }" block.
conf.d/10-auth.conf
Old: auth_username_format = %Ln
New: auth_username_format = %{user | username | lower}
conf.d/auth-system.conf.ext
passdb and userdb blocks need a name:
passdb pam {
}
userdb passwd {
}
conf.d/10-mail.conf
mail_location is gone:
mail_driver = maildir
mail_path = ~/Maildir
conf.d/10-master.conf
Old: user = $default_internal_user
New: user = $SET:default_internal_user
conf.d/10-ssl.conf
New setting names, no more "<" before file names:
ssl = yes
ssl_server_cert_file = /etc/letsencrypt/live/
example.com/fullchain.pem
ssl_server_key_file = /etc/letsencrypt/live/
example.com/privkey.pem
ssl_server_dh_file = /etc/dovecot/dh.pem
ssl_server_prefer_ciphers = server
(Each path belongs on one line; it is split here only
for readability.)
ssl_server_prefer_ciphers accepts "client" or "server";
"yes" is a fatal error. The DH file is only needed for
non-ECC key exchange and can be omitted.
conf.d/20-lmtp.conf
"mail_plugins = $mail_plugins sieve" no longer works:
protocol lmtp {
postmaster_address = postmaster@example.com
mail_plugins {
sieve = yes
}
}
conf.d/90-sieve.conf
The plugin { } block is gone. Use named script blocks:
sieve_script personal {
driver = file
path = ~/sieve
active_path = ~/.dovecot.sieve
}
sieve_script after {
type = after
driver = file
path = /etc/dovecot/sieve-after
}
Recompile global sieve scripts (as root):
sievec /etc/dovecot/sieve-after/spam-to-folder.sieve
Users' own scripts are recompiled automatically.
Protocols
2.4 enables no protocols by default. On Debian they come
from /usr/share/dovecot/protocols.d, i.e. one file per
installed package (imapd, lmtpd, managesieved, ...).
Testing
doveconf -n # must run without errors
systemctl restart dovecot
journalctl -u dovecot -n 50
Then check IMAP login, LMTP delivery from Postfix, SMTP
auth via the Postfix SASL socket and sieve filtering.
Eine halbe Stunde später konnte ich in Thunderbird meine Mails wieder abrufen.
Eine Debian/Ubuntu-Pakete verwenden das Verfahren Update Configuration File (UCF). Bei diesen Paketen wird parallel zur unverändert belassenen Konfigurationsdateien die neue Version der Konfigurationsdatei mit der Kennung *.ucf-dist angelegt. Das ist praktisch, weil Sie unkompliziert danach suchen können:
find /etc -name '*.ucf-dist'
Leider wird UCF nur von ausgewählten Paketen verwendet (auf jeden Fall: apt, dovecot und ssh).
Der SSH-Server (openssh-server 10.2) läuft zwar auf Anhieb (alles andere wäre ja eine Katastrophe), aber journalctl -u ssh liefert diverse Warnungen:
sshd: rexec line 16: Deprecated option UsePrivilegeSeparation
sshd: rexec line 19: Deprecated option KeyRegenerationInterval
sshd: rexec line 20: Deprecated option ServerKeyBits
sshd: rexec line 31: Deprecated option RSAAuthentication
sshd: rexec line 38: Deprecated option RhostsRSAAuthentication
Also habe ich auch diese Datei etwas aufgeräumt, wobei Claude Code einige weitere Verbesserungsvorschläge gemacht hat (ChallengeResponseAuthentication -> KbdInteractiveAuthentication, PermitRootLogin without-password -> PermitRootLogin prohibit-password, HostKey /etc/ssh/ssh_host_dsa_key entfernen).
In Ubuntu 24.04 hatte ich Docker-Pakete direkt aus dem Docker-Repo installiert. Die alten Pakete wurden unverändert belassen, Docker funktionierte weiter. Allerdings wurde im Rahmen des Updates die Docker-Paketquelle deaktiviert (siehe /etc/apt/sources.list.d/*.disabled), d.h. ich würde keine Updates mehr erhalten. Ich habe daher die folgende Datei docker.sources neu eingerichtet:
Types: deb
URIs: https://download.docker.com/linux/ubuntu
Suites: resolute
Components: stable
Architectures: amd64
Signed-By: /etc/apt/keyrings/docker.asc
apt update und apt list --upgradable zeigt jetzt zu Ubuntu 26.04 passende Docker-Pakete an, die ich mit apt dist-upgrade installierte. Ein kurzer Test mit docker ps zeigt, dass alle Docker-Container wie geplant laufen.
Das Kommando
apt list '?obsolete'
liefert eine Liste von Paketen, die aus früheren Ubuntu-Versionen stammen (zu meiner Schande bis zurück nach 14.04) und zu denen es keine aktive Paketquellen mehr gibt (z.T. uralte Kernel-Versionen). Höchste Zeit, auch hier aufzuräumen. Ich habe Claude Code um eine Analyse gebeten.
find obsolete packages and access which can be safely removed
In der Folge habe ich die meisten betreffenden Pakete mit apt purge entfernt.
Eine kritische Sicherheitslücke im TCP-Stack des Linux-Kernels sorgt für Handlungsbedarf bei Linux Distrtros und Admins. Die als CVE-2026-98432 geführte Schwachstelle erhält vom Kernel-Team einen CVSS-Wert von 9,8. Während die Kernel Entwickler die Sache dringlich erachten, stufen einige Distros die Kritikalität geringer ein. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Lücke, nachdem Anthropic am 27. Oktober demonstrierte, dass das […]
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Angreifer nutzen derzeit mehrere bekannte Sicherheitslücken in älteren Linux-Kernel-Versionen und VMware ESX aus. Die Schwachstellen dienen dazu, nach einem erfolgreichen Einbruch ihre Spuren zu verwischen oder zusätzliche Systemrechte zu erlangen. Die US-amerikanische Cybersicherheitsbehörde CISA hat beide Fälle inzwischen in ihren Katalog aktiv ausgenutzter Sicherheitslücken aufgenommen. Eine der Schwachstellen betrifft die Protokollierung in Broadcoms Virtualisierungsplattform VMware […]
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Generative KI verändert die Entwicklung von Open-Source-Software und stellt Maintainer vor neue Herausforderungen. Eine aktuelle Studie von LF Research, der Forschungsabteilung der Linux Foundation, kommt zu dem Ergebnis, dass schätzungsweise 25 Prozent der eingereichten Pull Requests qualitativ minderwertige, KI-generierte Beiträge enthalten. Bei größeren Projekten mit mehr als 50 Entwicklern steigt dieser Anteil laut den Befragten […]
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Canonical will die Entwicklung von Ubuntu Core Desktop wieder deutlich beschleunigen. Das unveränderliche Linux-Desktop-System, das bereits 2023 erstmals vorgestellt wurde, soll im Entwicklungszyklus von Ubuntu 27.04 stärker in den Mittelpunkt rücken. Geplant sind tägliche Testversionen sowie gezielte Einsatzprofile für Browser-Systeme, Entwickler-Arbeitsplätze und Gaming-Rechner. Jon Seager, Entwicklungschef bei Canonical, räumte ein, dass die Vorschau von 2023 […]
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Die UBports Foundation hat Ubuntu Touch 24.04-2.2 und 24.04-1.6 veröffentlicht. Die beiden außerplanmäßigen Wartungsupdates schließen Sicherheitslücken und verbessern die Zuverlässigkeit des mobilen Betriebssystems. Anlass ist unter anderem die Kompromittierung von Zwischenzertifizierungsstellen des Anbieters eMudhra. Zum Schutz vor den betroffenen Zertifikaten hat UBports Sicherheitskorrekturen aus Ubuntu übernommen und zusätzliche Maßnahmen integriert. Diese sollen verhindern, dass Zertifikatsketten […]
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Kali Linux 2026.3 ist erschienen. Die jüngste Aktualisierung der auf Debian basierenden Distribution für Penetrationstests und Sicherheitsaudits bringt sechs neue Werkzeuge, KDE Plasma 6.7 und einen aktualisierten Linux-Kernel. Außerdem überarbeitet das Entwicklerteam die Skripte zur Erstellung von Systemabbildern und erweitert die Funktionen der mobilen Sicherheitsplattform Kali NetHunter. Eine zentrale Neuerung betrifft den Bauprozess der Installations- […]
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KDE hat Plasma 6.8.2 veröffentlicht. Das zweite Wartungsupdate für die aktuelle Desktop-Serie erscheint nur eine Woche nach Version 6.8.1 und konzentriert sich auf Fehlerkorrekturen. Verbesserungen betreffen unter anderem den Fenstermanager KWin, die Wayland-Darstellung, die Desktop-Oberfläche und die Fernzugriffsfunktionen. Ein großer Teil der Änderungen entfällt auf KWin, den Fenstermanager und Wayland-Compositor von KDE. Behoben wurden Synchronisierungsprobleme […]
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Generalüberholte Build-Skripte erstellen die neue Version der an Sicherheitsexperten und Pentester gerichteten Distribution.
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Das openSUSE-Projekt hat Agama 25 veröffentlicht. Die neue Version des webbasierten Linux-Installers bringt ein integriertes Terminal, eine überarbeitete Netzwerkkonfiguration und Verbesserungen bei der Bedienung. Gleichzeitig treiben die Entwickler den Ausbau von Agama zum Standard-Installer für openSUSE Tumbleweed voran. Mit dem neuen Web-Terminal können Nutzer während der Installation direkt über die grafische Oberfläche auf eine Shell […]
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Valve hat ein neues stabiles Update für den Steam Client veröffentlicht, das unter anderem die Spielerfahrung mit Vulkan-Spielen unter Linux verbessern soll. Die Aktualisierung behebt Abstürze und Hänger beim Wechsel zwischen Anwendungen, korrigiert mehrere Fehler der Benutzeroberfläche und reagiert auf den Sicherheitsvorfall rund um kompromittierte kryptografische Schlüssel von eMudhra. Eine wichtige Korrektur betrifft Linux-Systeme, auf […]
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Die Debian-basierte Linux-Distribution siduction ist in Version 2026.1 mit dem Codenamen „Big Crime“ erschienen. Die neue Ausgabe basiert auf dem Entwicklungszweig Debian Sid und bringt einen aktualisierten Kernel, moderne Desktop-Umgebungen sowie einen grundlegend überarbeiteten Kommandozeilen-Installer. Die letzte Hauptversion war vor rund zwei Jahren mit siduction 2024.1 erschienen. Als technische Basis dient der Stand der Debian-Sid-Repositories […]
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Fedora Linux könnte mit Version 46 einen grundlegenden Schritt bei der Paketverwaltung vollziehen: Nach mehr als zwei Jahrzehnten mit dem RPM-Format der Version 4 steht ein Wechsel auf das modernere RPM 6 zur Diskussion. Ein entsprechender Änderungsvorschlag wurde von Red-Hat-Entwickler Panu Matilainen eingereicht und muss noch vom Fedora Engineering and Steering Committee (FESCo) genehmigt werden. […]
Der Beitrag Fedora 46 könnte auf das moderne RPM-6-Paketformat umsteigen erschien zuerst auf fosstopia.
Die Veröffentlichung von Fedora Linux 45 verzögert sich erneut. Nachdem bereits der ursprünglich geplante Termin am 20. Oktober verstrichen war, hat das Fedora-Projekt bei seiner jüngsten Go/No-Go-Sitzung auch den Start in der kommenden Woche verworfen. Grund dafür sind weiterhin offene Fehler, die vor der Freigabe behoben werden müssen. Als neuer Zieltermin gilt nun der 3. […]
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Die Kernel-Entwicklung ist im Umbruch. Das belegen auch die mit jeder neuen Veröffentlichung steigenden Zahlen bei Commits und Beitragenden. Vor allem die Zahlen von erstmals Beitragenden steigen dank KI stark an.
Fedora Linux 45 wurde nicht, wie ursprünglich geplant, am 20. Oktober veröffentlicht. Das Fedora-Projekt hat den Start um eine Woche verschoben und peilt nun den 27. Oktober 2026 an. Grund für die Verzögerung ist, dass bislang kein geeigneter Release Candidate für die abschließende Freigabeprüfung bereitstand. Die Entscheidung fiel nach dem für den 15. Oktober angesetzten […]
Der Beitrag Fedora 45 verschiebt sich und soll am 27. Oktober erscheinen erschien zuerst auf fosstopia.
System76 hat COSMIC Desktop 1.11 veröffentlicht. Das Update für die in Rust entwickelte Desktop-Umgebung bringt Verbesserungen bei der Touchpad-Bedienung, der Auswahl von Grafikkarten und der Fensterverwaltung. Darüber hinaus wurden die Anwendungssuche, die Bildschirmtastatur und mehrere Einstellungen überarbeitet. In den COSMIC-Einstellungen lassen sich nun zwei zusätzliche Touchpad-Funktionen steuern: Tap-and-Drag und Drag Lock. Mit Tap-and-Drag können Nutzer […]
Der Beitrag COSMIC Desktop 1.11 verbessert Touchpad-Bedienung und Grafikkartenauswahl erschien zuerst auf fosstopia.
Der Open-Source-Paketmanager Myrlyn ist in Version 1.1.0 erschienen. Die neue stabile Ausgabe erweitert die Verwaltung von Software-Repositories, verbessert die Darstellung unterschiedlicher Paketversionen und optimiert die Unterstützung dunkler Designs. Außerdem informiert das Programm nun auf der Zusammenfassungsseite darüber, wenn ein Neustart des Systems erforderlich ist. Eine praktische Neuerung betrifft die Verwaltung installierter Pakete aus bestimmten Softwarequellen. […]
Der Beitrag Myrlyn 1.1.0: Neuerungen für Paketverwaltung und dunkle Designs erschien zuerst auf fosstopia.