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KDE Plasma 6.8.1: Fehlerkorrekturen für NVIDIA, Wayland und Remote-Desktop

Von: MK
22. Oktober 2026 um 06:00

KDE hat Plasma 6.8.1 veröffentlicht. Das erste Wartungsupdate für die neue Desktop-Serie erscheint nur eine Woche nach Plasma 6.8 und konzentriert sich auf Fehlerkorrekturen bei der Grafikdarstellung, der Fensterverwaltung und der Energieverwaltung. Auch die Remote-Desktop-Komponente KRdp sowie mehrere KDE-Anwendungen erhalten Verbesserungen. Im Mittelpunkt steht KWin, der Fenstermanager und Wayland-Compositor von KDE Plasma. Für NVIDIA-Grafikkarten wurde […]

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GNOME 51.1: Fehlerbehebungen und wichtige Sicherheitsupdates

Von: MK
22. Oktober 2026 um 05:30

Das GNOME-Projekt hat GNOME 51.1 veröffentlicht. Das erste Wartungsupdate für die aktuelle Desktop-Umgebung behebt Fehler bei der Fensterverwaltung, verbessert die Bedienung verschiedener Systemkomponenten und schließt mehrere Sicherheitslücken. Besonders betroffen sind Mutter, GNOME Shell und Nautilus, aber auch Bibliotheken wie GTK und GLib wurden aktualisiert. Eine wichtige Korrektur betrifft Mutter, den Fenstermanager und Wayland-Compositor von GNOME. […]

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GNOME 50.6: Wartungsupdate behebt Fehler in Shell, Fenstermanager und Dateimanager

Von: MK
22. Oktober 2026 um 05:00

Das GNOME-Projekt hat GNOME 50.6 veröffentlicht. Das Wartungsupdate für die inzwischen als ältere stabile Version geführte Desktop-Reihe konzentriert sich auf Fehlerkorrekturen und kleinere Verbesserungen. Besonders GNOME Shell, der Fenstermanager Mutter und der Dateimanager Nautilus erhalten zahlreiche Anpassungen. In GNOME Shell 50.6 wurde ein Problem behoben, bei dem die Schnelleinstellungen Direct Scanout verhindern konnten. Diese Optimierung […]

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Microsoft Defender kommt offiziell auf den Linux Desktop

Von: MK
21. Oktober 2026 um 06:00

Microsoft erweitert seine Sicherheitsplattform Defender for Endpoint auf Linux-Desktops. Die Funktion ist ab sofort als öffentliche Vorschau verfügbar und richtet sich an Unternehmen, die Linux-Arbeitsplätze zentral überwachen und gegen Bedrohungen absichern wollen. Für private Linux-Nutzer ist das Angebot nicht gedacht, denn es handelt sich nicht um die bekannte Consumer-Version von Microsoft Defender, sondern um eine […]

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Linux 7.3 ist erschienen: Neuerungen bei Sicherheit, Dateisystemen und Hardware

Von: MK
21. Oktober 2026 um 05:30

Linus Torvalds hat Linux 7.3 Verfügbarkeit allgemein angekündigt. Die neue Kernel-Version bringt zahlreiche Verbesserungen für Dateisysteme, Netzwerke und Sicherheitsmechanismen sowie Unterstützung für zusätzliche Hardware. Zu den auffälligen Neuerungen zählen ein neues Sandbox-Verfahren, erweiterte Rust-Unterstützung für PowerPC und Verbesserungen bei der Ausführung von Android- und virtuellen Umgebungen. Eine wichtige Änderung ist ein neuer Mechanismus zur Isolation […]

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Upgrade auf Nextcloud 35

21. Oktober 2026 um 04:00

Wer meinen bisherigen Anleitungen zum Thema Nextcloud gefolgt ist und das System exakt danach aufgebaut hat, wird feststellen, dass nach dem Upgrade auf Nextcloud 35 eine neue Warnmeldung in den Sicherheits- & Einrichtungswarnungen erscheint:

Fehlermeldung Datenbankkonfiguration
Fehlermeldung Datenbankkonfiguration

Fehlermeldung: Datenbankkonfiguration

Diese gilt es nun zu beseitigen. Konkret handelt es sich um einen Hinweis zur Größe der Logdatei von InnoDB. Dieser Wert sollte nach dem Upgrade auf Nextcloud 35 auf mindestens 256 MB angehoben werden.

InnoDB log file size Warnung
InnoDB log file size Warnung

InnoDB log file size anpassen

Hierzu muss der Parameter in die Konfigurationsdatei von MariaDB eingetragen werden.

Das einzufügende Snippet lautet:

# my.cnf
[mysqld]
innodb_log_file_size = 256M

Dazu öffnet man die /etc/mysql/my.cnf:

sudo nano /etc/mysql/my.cnf

und fügt das Snippet dem Block [mysqld] mitsamt Parameter ganz am Ende der Datei ein:

GNU nano 8.4                                                          my.cnf                                                                    
# The MariaDB configuration file
#
# The MariaDB/MySQL tools read configuration files in the following order:
# 0. "/etc/mysql/my.cnf" symlinks to this file, reason why all the rest is read.
# 1. "/etc/mysql/mariadb.cnf" (this file) to set global defaults,
# 2. "/etc/mysql/conf.d/*.cnf" to set global options.
# 3. "/etc/mysql/mariadb.conf.d/*.cnf" to set MariaDB-only options.
# 4. "~/.my.cnf" to set user-specific options.
#
# If the same option is defined multiple times, the last one will apply.
#
# One can use all long options that the program supports.
# Run program with --help to get a list of available options and with
# --print-defaults to see which it would actually understand and use.
#
# If you are new to MariaDB, check out https://mariadb.com/kb/en/basic-mariadb-articles/

#
# This group is read both by the client and the server
# use it for options that affect everything
#
[client-server]
# Port or socket location where to connect
# port = 3306
socket = /run/mysqld/mysqld.sock

# Import all .cnf files from configuration directory
!includedir /etc/mysql/conf.d/
!includedir /etc/mysql/mariadb.conf.d/

# my.cnf
[mysqld]
innodb_log_file_size = 256M

Im Nachgang startet man den Datenbank-Server neu:

sudo systemctl restart mariadb

Sobald der Dienst wieder läuft, verschwindet die Warnmeldung aus der Nextcloud-Übersicht.

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Ubuntu Touch 24.04: Mehr Geräte und Security-Fixes

Von: MK
20. Oktober 2026 um 05:30

Die UBports Foundation hat mit Ubuntu Touch 24.04-2.1 und 24.04-1.5 zwei Wartungsupdates für ihr mobiles Betriebssystem veröffentlicht. Die Aktualisierungen verbessern die Sicherheit, beheben mehrere Fehler und bringen Verbesserungen bei Browser, Benachrichtigungen und Android-Kompatibilität. Besonders wichtig sind die geschlossenen Sicherheitslücken, weshalb das Projekt allen Nutzern eine zeitnahe Installation empfiehlt. Ubuntu Touch 24.04-2.1 erweitert die Geräteunterstützung der […]

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KDE Plasma 6.6.7 verbessert die Stabilität der LTS-Version

Von: MK
20. Oktober 2026 um 05:00

KDE hat Plasma 6.6.7 veröffentlicht und setzt damit die Pflege seiner langfristig unterstützten Desktop-Version fort. Obwohl mit Plasma 6.7 und 6.8 bereits neuere Ausgaben verfügbar sind, richtet sich das Wartungsupdate an Anwender, die eine stabile Umgebung bevorzugen und nicht bei jeder neuen Hauptversion wechseln möchten. Der Schwerpunkt liegt auf Fehlerkorrekturen für den Fenstermanager KWin, die […]

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Linux Mint 27 „Adrien“ kommt zu Weihnachten und läutet jährlichen Release-Zyklus ein

Von: MK
16. Oktober 2026 um 06:00

Linux Mint stellt seine Entwicklung neu auf: Mit Version 27, die den Codenamen „Adrien“ trägt und zu Weihnachten 2026 erscheinen soll, wechselt die Ubuntu-basierte Distribution zu einem jährlichen Veröffentlichungsrhythmus. Die bisher üblichen Zwischenversionen wie 22.1 oder 22.2 entfallen künftig. Projektleiter Clement Lefebvre zufolge soll die zusätzliche Entwicklungszeit größere Änderungen ermöglichen und den Druck durch eng […]

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KDE Plasma 6.8 ist da: Wayland wird Pflicht

Von: MK
16. Oktober 2026 um 05:30

KDE hat Plasma 6.8 veröffentlicht und verbindet die neue Version seiner Desktop-Umgebung mit einem besonderen Anlass: Am 14. Oktober feierte das KDE-Projekt sein 30-jähriges Bestehen. Technisch markiert die Veröffentlichung einen wichtigen Einschnitt, denn Plasma unterstützt keine nativen X11-Sitzungen mehr. Gleichzeitig bringt das Update Verbesserungen bei der Bildschirmfreigabe, der Leistung, der HDR-Darstellung und der Barrierefreiheit. Mit […]

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Ubuntu 26.10 ist da. Alle neuen Features im Blick

Von: MK
15. Oktober 2026 um 14:34

Canonical hat Ubuntu 26.10 mit dem Codenamen „Stonking Stingray“ veröffentlicht. Die neue Version der Linux-Distribution bringt GNOME 51, einen aktualisierten Grafikstack und zahlreiche Änderungen an zentralen Systemkomponenten. Besonders bemerkenswert ist der Abschluss der Umstellung auf Rust-basierte Coreutils, durch den nun auch grundlegende Kommandozeilenwerkzeuge wie cp, mv und rm in einer Rust-Implementierung vorliegen. Als reguläre Zwischenversion […]

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Q4OS 6.10 aktualisiert Debian-Basis und vereinfacht die WLAN-Einrichtung

Von: MK
15. Oktober 2026 um 06:00

Die Linux-Distribution Q4OS ist in Version 6.10 erschienen. Das zehnte Wartungsupdate der Reihe „Andromeda“ basiert auf Debian 13.7 „Trixie“ und richtet sich mit zwei Desktop-Varianten an unterschiedliche Nutzergruppen: KDE Plasma und die schlankere Trinity Desktop Environment (TDE). Neben aktualisierten Softwarekomponenten bringt die neue Version Änderungen an den Installationsmedien und eine vereinfachte Einrichtung drahtloser Netzwerkverbindungen. Als […]

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Flathub lockert KI-Verbot und setzt auf Offenlegungspflicht

Von: MK
14. Oktober 2026 um 06:00

Flathub erlaubt wieder Anwendungen, die mit KI-generierten Inhalten entwickelt wurden. Statt eines pauschalen Verbots müssen Entwickler künftig offenlegen, welche Bestandteile ihrer Einreichung mithilfe künstlicher Intelligenz entstanden sind und welchen Umfang diese haben. Über die Aufnahme entscheidet weiterhin das Flathub-Team, das Anwendungen bei Qualitätsbedenken oder erschwerter Wartbarkeit ablehnen kann. Noch im Mai hatte das Flatpak-Repository eine […]

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Linux-Kernel soll Ruhezustand trotz Secure Boot ermöglichen

Von: MK
14. Oktober 2026 um 05:00

Der Linux-Kernel könnte künftig auch im sogenannten Lockdown-Modus den Ruhezustand unterstützen. Derzeit ist die Funktion aus Sicherheitsgründen deaktiviert, wenn der Kernel über UEFI Secure Boot gestartet wurde oder der Administrator den Lockdown-Modus manuell aktiviert hat. Neue, von Matthew Garrett bei NVIDIA vorgeschlagene Patches sollen diese Einschränkung überwinden, ohne die damit verbundenen Sicherheitsanforderungen aufzugeben. Der Hintergrund […]

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Ubuntu 26.10 bringt Desktop-Images für RISC-V

Von: MK
13. Oktober 2026 um 05:30

Canonical erweitert die Unterstützung für die offene Prozessorarchitektur RISC-V: Mit Ubuntu 26.10 „Stonking Stingray“ stehen erstmals offiziell angekündigte Desktop-Images für diese Plattform bereit. Zusätzlich gibt es experimentelle Minimal-Images von Xubuntu, die auf die schlanke Desktop-Umgebung Xfce setzen. Die Veröffentlichung markiert einen weiteren Schritt, um Ubuntu auch auf Rechnern jenseits der etablierten x86- und ARM-Plattformen nutzbar […]

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KDE Frameworks 6.31 ist da. Das sind die Änderungen

Von: MK
13. Oktober 2026 um 05:00

KDE hat Frameworks 6.31 veröffentlicht. Das monatliche Update der auf Qt basierenden Bibliothekssammlung bringt zahlreiche Fehlerkorrekturen und Verbesserungen für KDE Plasma sowie Anwendungen wie Kate und KWrite. Im Mittelpunkt stehen eine zuverlässigere Dateiverwaltung, eine verbesserte Erkennung von Textkodierungen und Anpassungen an verschiedenen Benutzeroberflächen. Besonders umfangreich fallen die Änderungen bei KIO aus, das für Dateioperationen zuständig […]

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COSMIC Desktop 1.10 beschleunigt die Suche und verbessert die App-Verwaltung

Von: MK
12. Oktober 2026 um 06:00

System76 hat COSMIC Desktop 1.10 veröffentlicht. Das Update der in Rust entwickelten und auf Wayland ausgerichteten Desktop-Umgebung bringt Verbesserungen bei der Leistung, der Anwendungsverwaltung und den Systemeinstellungen. Auch der Fenstermanager, das Terminal und die Ersteinrichtung erhalten neue Funktionen und Fehlerkorrekturen. Besonders deutlich fällt die Überarbeitung des COSMIC Launchers aus. Dieser verwendet nun standardmäßig GPU-beschleunigtes Rendering […]

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KDE Plasma 6.8: Letzte Fehler vor dem Release behoben

Von: MK
12. Oktober 2026 um 05:30

KDE bereitet die Veröffentlichung von Plasma 6.8 vor, die zeitlich mit dem 30-jährigen Bestehen des KDE-Projekts zusammenfällt. Kurz vor dem Start haben die Entwickler noch mehrere Fehlerkorrekturen umgesetzt. Dazu gehören eine verbesserte Tastaturnavigation im Anwendungsstarter KRunner, zuverlässigere automatische Updates für Flatpak-Anwendungen und eine wichtige Korrektur für Grafiksysteme mit proprietären NVIDIA-Treibern. Besonders relevant ist die Behebung […]

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KDE Gear 26.08.2 behebt Fehler in Kdenlive, Dolphin und weiteren Anwendungen

Von: MK
12. Oktober 2026 um 05:00

KDE hat mit Gear 26.08.2 ein weiteres Wartungsupdate für seine Anwendungssammlung veröffentlicht. Die zweite Aktualisierung der 26.08-Reihe konzentriert sich auf Fehlerkorrekturen und Stabilitätsverbesserungen. Betroffen sind unter anderem der Videoeditor Kdenlive, der Dateimanager Dolphin, der Dokumentenbetrachter Okular und der Matrix-Client NeoChat. In Kdenlive wurden mehrere Probleme bei der Arbeit mit Proxy-Clips behoben. Ein fehlerhafter Parameter konnte […]

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Qwen 3.8 Flash Next auf Strix-Halo-Rechnern ausführen

09. Oktober 2026 um 12:02

Im Rahmen meiner Arbeit für unser Claude-Code-Buch habe ich wieder einmal durchgetestet, wie weit man mit lokalen Modellen und Open-Source-Tools kommt. Als Coding-Agent habe ich das Programm Pi verwendet, das ich demnächst hier näher vorstellen will. Pi habe ich zusammen mit diversen lokalen Modellen ausprobiert, unter anderem Gemma 4, Qwen-3.6-35b-a3b, Qwen-3.8-27b sowie Qwen-3.8-Flash-Next. Der Testrechner ist mit 128 GB RAM und einer Strix-Halo-CPU ausgestattet.

Um es kurz zu machen: Gemma 4 und Qwen-3.6-35b-a3b sind für agentisches Programmieren einfach zu schwach. Qwen-3.8-27b ist spürbar besser, aber als »dichtes« Modell (dense, immer alle Parameter im Einsatz) mit meiner Hardware definitiv zu langsam. Richtig spannend ist dagegen Qwen-3.8-Flash-Next! Es ist mit 125 Milliarden Parametern das größte und neueste Modell in meinem Testparcours. Dank MoE (Mixture of Experts) sind aber stets »nur« 6 Milliarden Parameter aktiv. Das Modell enthält außerdem eine Look-up-Tabelle für Token-Kombinationen mit weiteren 51 Milliarden Parametern (N-gram Embedding Layer). Die Gesamtmodellgröße wird daher oft mit 180 Milliarden Parametern angegeben. Der Platzbedarf beträgt bei 4-Bit-Quantisierung ca. 110 GB auf der SSD sowie ca. 90 GB im RAM (weniger, weil nur Teile der Look-up-Tabelle tatsächlich im RAM landen). Bei meinen Tests liefert das Modell bessere Ergebnisse als Qwen-3.8-27b und ist gleichzeitig schneller. Eine sehr angenehme Kombination.

Der Rest dieses Artikels beschäftigt sich mit der Frage, welche Möglichkeiten es gibt, Qwen-3.8-Flash-Next auf Strix-Halo-Rechnern auszuführen. Um es vorwegzunehmen: Mein für Testzwecke beliebtes LM Studio ist ungeeignet. Dafür gibt es zwei Projekte, die speziell für die AMD-CPU optimierte Engines anbieten und einen Output von über 40 Token/s erreichen.

LM Studio

LM Studio ist prinzipiell meine erste Wahl, um ein neues Sprachmodell erstmalig auszuprobieren. Tatsächlich gelingt damit die Ausführung von Qwen3.8-Flash-Next-GGUF mit ca. 24 Token/s. Das ist OK, aber weit weg vom theoretischen Maximum. Der Hauptgrund besteht darin, dass es mir (mit meiner Hardware) nicht gelungen ist, MTP zum Laufen zu bringen. Es gibt zwar auf Hugging Face mehrere Qwen-3.8-Flash-Next-Varianten mit inkludierten MTP-Daten, aber die eine Variante läuft gar nicht, bei der nächsten funktioniert MTP nicht und die Token-Rate sinkt auf 12 Token/s etc.

Die Ursache: Diverse Qwen-3.8-Flash-Next-Varianten setzen speziell gepatchte llama.cpp-Versionen voraus. Das Experimentieren damit ist eine Frickelei, die mich an die ersten Linux-Jahre zurückdenken lässt.

Erfreulicherweise gibt es einige Projekte, die sich darauf spezialisiert haben, moderne Sprachmodelle auf Strix-Halo-Hardware bestmöglich auszuführen. Einen guten Überblick gibt dieses YouTube-Video von Donato Capitella. Ich konzentriere mich hier auf Gufo und Halogen.

Gufo

Das Open-Source-Projekt Gufo will einen einfachen Weg anbieten, speziell für die Strix-Halo-CPU optimierte Engines und Sprachmodelle so zu kombinieren, dass diese mit minimalem Aufwand installiert und so effizient wie möglich ausgeführt werden können.

Die Projektseite enthält Anleitungen, wie Gufo als Podman-Container ausgeführt oder mit nix lokal installiert und kompiliert werden kann. Ich habe mich für die Podman-Variante entschieden und setze dieses Container-System im Folgenden voraus. (Unter Fedora ist Podman per Default installiert.)

Die folgenden Kommandos kombinieren Infos aus dem Gufo-Quickstart und dem Qwen-3.8-Flash-Next-Readme mit ein paar Detailkorrekturen. Der Kontext ist auf die Maximalgröße eingestellt. --sessions 2 ermöglicht zwei parallele Sessions. Das kostet zusätzlichen Arbeitsspeicher; außerdem sind zwei parallele Sessions natürlich langsamer. Wenn Sie nur eine Session brauchen, ist --sessions 1 sicherer.

# hf-Kommando installieren
sudo dnf install python3-huggingface-hub

# aktuellen Benutzer zu den Gruppen render
# und video hinzufügen; wird erst in einer
# neuen Shell wirksam
sudo usermod -aG render,video "$USER"

# Arbeitsverzeichnis erstellen
mkdir ~/gufo
cd ~/gufo

# Qwen-3.8-Flash-Next herunterladen (ca. 110 GB); die Dateien
# landen in ~/gufo/models/qwen3.8-flash-next
hf download unsloth/Qwen3.8-Flash-Next-GGUF \
  --revision 38bb39ee97821de2c9009abb7e93950eec396e66 \
  --include "UD-Q4_K_XL/*" \
  --include "MTP/mtp-Qwen3.8-Flash-Next-shared-Q8_0.gguf" \
  --include "mmproj-BF16.gguf" \
  --local-dir models/qwen3.8-flash-next

# Pfade zu den Modellen in Variablen speichern
export MODEL="$PWD/models/qwen3.8-flash-next/UD-Q4_K_XL/Qwen3.8-Flash-Next-UD-Q4_K_XL-00001-of-00004.gguf"
export MTP="$PWD/models/qwen3.8-flash-next/MTP/mtp-Qwen3.8-Flash-Next-shared-Q8_0.gguf"

# Gufo-Runtime-Image herunterladen (ca. 5,5 GB)
podman pull ghcr.io/gufo-org/toolboxes/gufo-runtime:latest

# LLM ausführen und auf Port 8080 anbieten
podman run --rm \
  --userns=keep-id:uid=1000,gid=1000 \
  --security-opt label=disable \
  --device /dev/kfd \
  --device /dev/dri \
  --group-add keep-groups \
  --ulimit memlock=-1 \
  -p 127.0.0.1:8080:8080 \
  -v "$(dirname "$(dirname "$MODEL")")":/models:ro \
  ghcr.io/gufo-org/toolboxes/gufo-runtime:latest \
  gufo serve --host 0.0.0.0 --port 8080 llm \
  --model "/models/UD-Q4_K_XL/$(basename "$MODEL")" \
  --speculative mtp \
  --mtp-model "/models/MTP/$(basename "$MTP")" \
  --sessions 2 \
  --context 262144

Mit curl können Sie ausprobieren, ob das Sprachmodell funktioniert:

curl -s http://127.0.0.1:8080/v1/chat/completions \
     -H "Content-Type: application/json" \
     -d '{
           "model": "Qwen3.8 Flash Next",
           "messages": [{"role": "user",
                         "content": "Write a Python function that checks if a string is a palindrome."}],
           "max_tokens": 1000,
           "reasoning_effort": "low"
         }' | jq -r '.choices[0].message.content'

  (Antwort gekürzt ...)
  # Palindrome Checker in Python
  def is_palindrome(s: str) -> bool:
      # Remove non-alphanumeric characters and convert to lowercase
      cleaned = ''.join(ch.lower() for ch in s if ch.isalnum())

      # Compare the string with its reverse
      return cleaned == cleaned[::-1]

Damit der Coding-Agent Pi das Sprachmodell verwendet, tragen Sie den Server in ~/.pi/agent/models.json ein:

{
  "providers": {
    "qwen-38-flash-next-gufo": {
      "baseUrl": "http://localhost:8080/v1",
      "api":     "openai-completions",
      "apiKey":  "not necessary",
      "models": [
        { "id": "Qwen3.8 Flash Next",
          "contextWindow": 262144 }
      ]
    }
  }
}

Als Test habe ich Pi aufgefordert, zuerst einen Space-Invaders-Klon zu programmieren und danach eine Pause-Funktion zu implementieren. Dazu waren diese beiden Prompts und ca. 10 Minuten Geduld erforderlich. Der Terminal-Tab mit dem Podman-Container protokollierte Output-Token-Raten zwischen 35 und 50 Token/s, meistens ca. 40 Token/s.

Create a browser game called Invaders in a single file index.html. Plain HTML, CSS and JavaScript, no frameworks, no build step, no dependencies. Use a canvas size of 800×600. The player controls a ship at the bottom edge with the left and right arrow keys and fires with the space bar. Five rows of eight aliens move sideways as a block, step down one row when they reach an edge, and disappear when a shot hits them. The game ends when all aliens are destroyed or an alien reaches the bottom row. Show the score in the top left corner. Do not start a web server.

Implement a pause key (P).

Der Screenshot zeigt links oben den Space-Invaders-Klon im Browser, der gerade mit dem Hinweis „PAUSED“ angehalten ist. Darunter ist die Systemüberwachung zu sehen, deren Diagramm für die GPU (AMD Radeon 8060S Graphics) während der Code-Generierung eine Auslastung von fast 100 % zeigt. Rechts fasst der Coding-Agent Pi im Terminal die Implementierung der Pause-Funktion zusammen und listet die Ergebnisse seiner Tests auf. Die Statuszeile nennt das verwendete Modell „Qwen3.8 Flash Next“.
Zwei Prompts und ca. 10 Minuten Geduld reichen aus, um einen spielfähigen Space-Invaders-Klon zu programmieren

Halogen

Der Halogen-Flash-Server ist in seiner Zielrichtung noch fokussierter. Als einziges Modell wird Qwen-3.8-Flash-Next unterstützt. Die Projektseite verspricht die höchste Token-Rate für dieses Modell auf Strix-Halo-CPUs. Der Nachteil: Teile der Software sind nicht Open Source und damit eine Black Box.

Die Installation bzw. Inbetriebnahme ist einfacher als bei Gufo. Auch Halogen setzt auf Podman. Ein einziges Kommando reicht aus, um das Halogen-Image und das Modell herunterzuladen. Weil Halogen eine anders optimierte Variante von Qwen-3.8-Flash-Next verwendet, ist neuerlich ein Download von über 110 GB notwendig (natürlich nur beim ersten Start). Das Modell wird in ~/halogen-models gespeichert. Die API verwendet standardmäßig den Port 8731. Halogen verwendet automatisch die maximale Kontextgröße (262.144 Token) und erlaubt vier parallele Sessions (einstellbar mit der Umgebungsvariablen HALOGEN_KV_SLOTS).

podman run --rm -p 127.0.0.1:8731:8731 \
  --device /dev/kfd --device /dev/dri --group-add keep-groups \
  --ipc=host --ulimit memlock=-1:-1 \
  -e HALOGEN_DOWNLOAD=peonist-ai/halogen-qwen3.8-flash-next \
  -v ~/halogen-models:/models \
  ghcr.io/peonist-ai/halogen-flash-server:0.17.3

Wiederum sollten Sie zuerst mit curl testen, ob alles funktioniert:

curl -s http://127.0.0.1:8731/v1/chat/completions \
     -H "Content-Type: application/json" \
     -d '{
           "model": "halogen-qwen3.8-flash-next",
           "messages": [{"role": "user",
                         "content": "Write a Python function that checks if a string is a palindrome."}],
           "max_completion_tokens": 4096,
           "reasoning_effort": "low"
         }' | jq -r '.choices[0].message.content'

Die Konfigurationszeilen für Pi sehen so aus:

{
  "providers": {
    "halogen": {
      "baseUrl": "http://127.0.0.1:8731/v1",
      "api":     "openai-completions",
      "apiKey":  "halogen",
      "models": [
        { "id": "halogen-qwen3.8-flash-next",
          "contextWindow": 262144 }
      ]
    }
  }
}

Bei meinen Tests habe ich mit Halogen tatsächlich eine spürbar höhere Geschwindigkeit erreicht (Output zwischen 50 und 60 Token/s). Ich habe einen sehr simplen Benchmarktest durchgeführt und dazu die ersten 40 Aufgaben von HumanEval+ aus EvalPlus 0.3.1 mit Greedy-Decoding und reasoning_effort: low ausgeführt. Halogen brauchte 356 s (61,6 Tokens/s), Gufo 407 s (52,2 Tokens/s), also rund 12 % weniger Zeit bzw. 18 % mehr Durchsatz. Bei der Qualität lagen beide gleichauf: 39 von 40 Aufgaben mit den Original-Tests, mit den erweiterten Tests 37 (Halogen) bzw. 38 (Gufo). Der Test ist zu wenig spezifisch, um echte Qualitätsunterschiede für agentisches Coding festzustellen. Mir fehlt die Zeit, um weitere Tests laufen zu lassen. Immerhin lässt sich sagen: Beide Modelle tun, was sie sollen, und Halogen macht es ein wenig schneller.

Wenn Ihnen der Closed-Source-Black-Box-Charakter von Halogen egal ist, ist Halogen also eine gute Wahl und aktuell vermutlich der schnellste Weg, um Qwen-3.8-Flash-Next auf Strix-Halo-Geräten auszuführen. Gegen das Projekt spricht neben dem fehlenden Quellcode der Umstand, dass keine anderen Sprachmodelle unterstützt werden.

Fazit

Es ist immer wieder überraschend, wie viel Bastelarbeit erforderlich ist, um moderne Sprachmodelle mit offenen Gewichten tatsächlich auszuführen. (Um es noch einmal zu betonen: »Freie« Sprachmodelle sind nicht mit Open-Source-Software zu vergleichen. Zwar ist bei vielen derartigen Modellen immerhin dokumentiert, wie die Gewichte zustande kommen; die Basis des Modells, insbesondere die Trainingsdaten und die genauen Trainingsbedingungen, ist aber nicht zugänglich.)

Um die positiven Aspekte zu nennen: Die real erzielbaren Ergebnisse lokaler Modelle werden von Monat zu Monat besser. Das in diesem Beitrag vorgestellte Modell ist ein gutes Beispiel dafür. Qwen-3.8-Flash-Next schlägt sich in Benchmark-Tests ausgezeichnet. In Kombination mit einer dafür optimierten Engine sind die erzielbaren Token-Raten so hoch, dass ein produktives Arbeiten auf Consumer-Hardware möglich ist.

Die Qualität, Geschwindigkeit und Kontextgröße lokaler Modelle auf Consumer-Hardware kommen natürlich bei weitem nicht an die kommerziellen Modelle auf Cloud-Servern von OpenAI oder Anthropic heran; aber je nach Aufgabenstellung sind freie Modelle mittlerweile gut genug für praktische Arbeiten, z.B. zur Software-Entwicklung mit dem CLI Pi. Das sind gute Nachrichten für alle, die sich Unabhängigkeit und Datenschutz wünschen.

Ehrlicherweise muss ich sagen: Ein Claude-Pro-Abo kostet auch über Jahre gerechnet viel weniger als die für diese Tests erforderliche Hardware. (Mein Testrechner hat Ende 2025 knapp 2500 € gekostet. Mittlerweile ist der Rechner leider fast doppelt so teuer.) Gleichzeitig bieten Claude Code, Codex, Vibe CLI oder andere kommerzielle Angebote mehr Komfort, eine viel höhere Coding-Geschwindigkeit und natürlich, und das ist am wichtigsten, eine deutlich höhere Coding-Qualität. Wenn ich es mir aussuchen darf, werde ich für professionelle Software-Entwicklung also weiter bei den kommerziellen Anbietern bleiben.

Quellen/Links

Gufo

Halogen

Microsoft gibt WSLC frei: Linux-Container erhalten neue Basis unter Windows

Von: MK
09. Oktober 2026 um 06:00

Microsoft hat WSLC offiziell freigegeben. Die neue Funktion ermöglicht den Betrieb von Linux-Containern unter Windows und soll dabei stärker voneinander getrennte Umgebungen schaffen. Nach der öffentlichen Vorschau steht WSLC nun allgemein zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht das neue Kommando wslc.exe. Damit lassen sich Linux-Container direkt unter Windows verwalten. Microsoft verfolgt dabei einen anderen Ansatz als […]

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Gentoo sucht dringend neue Sponsoren für seine Infrastruktur

Von: MK
09. Oktober 2026 um 05:30

Gentoo ist bei seiner technischen Infrastruktur auf Unterstützung von außen angewiesen. Mehrere langjährige Sponsoren haben ihre Unterstützung eingestellt, weshalb die unabhängige Linux-Distribution nun nach neuen Partnern sucht, die Server, Rechenzentrumskapazitäten, virtuelle Maschinen oder finanzielle Mittel bereitstellen. Die source-basierte Distribution nutzt den Paketmanager Portage und betreibt verschiedene wichtige Dienste auf eigener Infrastruktur. Da Gentoo nur eine […]

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KDE Linux könnte sich von Arch Linux lösen

Von: MK
09. Oktober 2026 um 05:00

KDE Linux könnte künftig auf eine eigene Basis statt auf Arch Linux setzen. Die noch im Alpha-Stadium befindliche Distribution erprobt dafür Apache BuildStream, mit dem sich das Basissystem direkt aus dem Quellcode erzeugen lässt. KDE könnte dadurch die Kontrolle über die verwendeten Komponenten verbessern und wäre weniger von den Entwicklungszyklen einer anderen Distribution abhängig. Obwohl […]

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