openSUSE Leap 15.6 liegt als Beta vor
openSUSE Leap 15.6 liegt in einer Beta-Version mit den Desktop-Umgebungen Plasma 5.27 LTS und GNOME 45 vor. Die stabile Freigabe soll Mitte Juni erfolgen.
openSUSE Leap 15.6 liegt in einer Beta-Version mit den Desktop-Umgebungen Plasma 5.27 LTS und GNOME 45 vor. Die stabile Freigabe soll Mitte Juni erfolgen.
Am 29. Februar 2024 hat The Document Foundation LibreOffice 24.2.1 veröffentlicht. Jetzt hat es die neueste Version auch in das Fresh-PPA von Ubuntu geschafft. Bisher bekam ich weiterhin Versionen aus der 7.6.x-Reihe angeboten, die ebenfalls als stabil gilt. Als ich meinen Rechner heute Morgen hochgefahren habe, wurde mir allerdings erstmals das LibreOffice mit der neuen Versionierung angeboten. Es gibt zwar andere Optionen, LibreOffice zu installieren oder zu benutzen, aber mir ist die Option über den Paketmanager am liebsten. Damit bekomme […]
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Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Web-Werbung zu minimieren. Die c’t hat kürzlich ausführlich zum Thema berichtet, aber die entsprechenden Artikel befinden sich auf heise.de hinter einer Paywall. Und heise.de ist ja mittlerweile auch eine Seite, die gefühlt mindestens so viel Werbung in ihre Texte einbaut wie spiegel.de. Das ist schon eine Leistung … Entsprechend lahm ist der Seitenaufbau im Webbrowser.
Egal, alles, was Sie wissen müssen, um zuhause einigermaßen werbefrei zu surfen, erfahren Sie auch hier — kostenlos und werbefrei :-)

Die Idee ist simpel: Parallel zum lokalen Netzwerk zuhause richten Sie mit einem Raspberry Pi ein zweites WLAN ein. Das zweite Netz verwendet nicht nur einen anderen IP-Adressbereich, sondern hat auch einen eigenen Domain Name Server, der alle bekannten Ad-Ausliefer-Sites blockiert. Jeder Zugriff auf eine derartige Seite liefert sofort eine Null-Antwort. Sie glauben gar nicht, wie schnell die Startseite von heise.de, spiegel.de etc. dann lädt!
Alle Geräte im Haushalt haben jetzt die Wahl: sie können im vorhandenen WLAN des Internet-Routers bleiben, oder in das WLAN des Raspberry Pis wechseln. (Bei mir zuhause hat dieses WLAN den eindeutigen Namen/SSID wlan-without-ads.)

Zur Realisierung dieser Idee brauchen Sie einen Raspberry Pi — am besten nicht das neueste Modell: dessen Rechenleistung und Stromverbrauch sind zu höher als notwendig! Ich habe einen Raspberry Pi 3B+ aus dem Keller geholt. Auf dem Pi installieren Sie zuerst Raspbian OS Lite und dann RaspAP. Sie schließen den Pi mit einem Kabel an das lokale Netzwerk an. Der WLAN-Adapter des Raspberry Pis realisiert den Hotspot und spannt das werbefreie lokale Zweit-Netzwerk auf. Die Installation dauert ca. 15 Minuten.
Zur Installation der Lite-Version von Raspberry Pi OS laden Sie sich das Programm Raspberry Pi Imager von https://www.raspberrypi.com/software/ herunter und führen es aus. Damit übertragen Sie Raspberry Pi OS Lite auf eine SD-Karte. (Eine SD-Karte mit 8 GiB reicht.) Am besten führen Sie gleich im Imager eine Vorweg-Konfiguration durch und stellen einen Login-Namen, das Passwort und einen Hostnamen ein. Sie können auch gleich den SSH-Server aktivieren — dann können Sie alle weiteren Arbeiten ohne Tastatur und Monitor durchführen. Führen Sie aber keine WLAN-Konfiguration durch!
Mit der SD-Karten nehmen Sie den Raspberry Pi in Betrieb. Der Pi muss per Netzwerkkabel mit dem lokalen Netzwerk verbunden sein. Melden Sie sich an (wahlweise mit Monitor + Tastatur oder per SSH) und führen Sie ein Update durch (sudo apt update und sudo apt full-upgrade).
RaspAP steht für Raspberry Pi Access Point. Sein Setup-Programm installiert eine Weboberfläche, in der Sie unzählige Details und Funktionen Ihres WLAN-Routers einstellen können. Dazu zählen:
An dieser Stelle geht es nur um die Ad-Blocking-Funktionen, die standardmäßig aktiv sind. Zur Installation laden Sie das Setup-Script herunter, kontrollieren kurz mit less, dass das Script wirklich so aussieht, als würde es wie versprochen RaspAP installieren, und führen es schließlich aus.
Die Rückfragen, welche Features installiert werden sollen, können Sie grundsätzlich alle mit [Return] beantworten. Das VPN-Client-Feature ist nur zweckmäßig, wenn Sie über Zugangsdaten zu einem kommerziellen VPN-Dienst verfügen und Ihr Raspberry Pi diesen VPN-Service im WLAN weitergeben soll. (Das ist ein großartiger Weg, z.B. ein TV-Gerät via VPN zu nutzen.)
Welche Funktionen Sie wirklich verwenden, können Sie immer noch später entscheiden. Das folgende Listing ist stark gekürzt. Die Ausführung des Setup-Scripts dauert mehrere Minuten, weil eine Menge Pakete installiert werden.
wget https://install.raspap.com -O raspap-setup.sh
less raspap-setup.sh
bash raspap-setup.sh
The Quick Installer will guide you through a few easy steps
Using GitHub repository: RaspAP/raspap-webgui 3.0.7 branch
Configuration directory: /etc/raspap
lighttpd root: /var/www/html? [Y/n]:
Installing lighttpd directory: /var/www/html
Complete installation with these values? [Y/n]:
Enable HttpOnly for session cookies? [Y/n]:
Enable RaspAP control service (Recommended)? [Y/n]:
Install ad blocking and enable list management? [Y/n]:
Install OpenVPN and enable client configuration? [Y/n]:
Install WireGuard and enable VPN tunnel configuration? [Y/n]:
Enable VPN provider client configuration? [Y/n]: n
The system needs to be rebooted as a final step. Reboot now? [Y/n]
Wenn alles gut geht, gibt es nach dem Neustart des Raspberry Pi ein neues WLAN mit dem Namen raspi-webgui. Das Passwort lautet ChangeMe.
Sobald Sie Ihr Notebook (oder ein anderes Gerät) mit diesem WLAN verbunden haben, öffnen Sie in einem Webbrowser die Seite http://10.3.141.1 (mit http, nicht https!) und melden sich mit den folgenden Daten an:
Username: admin
Passwort: secret
In der Weboberfläche sollten Sie als Erstes zwei Dinge ändern: das Admin-Passwort und das WLAN-Passwort:
secret und dann zweimal Ihr eigenes Passwort an.
Die Eckdaten des WLANs finden Sie im Dialogblatt Hotspot. Das Passwort können Sie im Dialogblatt Security verändern.


RaspAP verwendet automatisch den WLAN-Namen (den Service Set Identifier) raspi-webgui. Auf der Einstellungsseite Hotspot können Sie einen anderen Namen einstellen. Ich habe wie gesagt wlan-without-ads verwendet. Danach müssen sich alle Clients neu anmelden. Fertig!
Leider hat der lokale WLAN-Adapter des Raspberry Pis keine großartige Reichweite. Für’s Wohnzimmer oder eine kleine Wohnung reicht es, für größere Wohnungen oder gar ein Einfamilienhaus aber nicht. Abhilfe schafft ein USB-WLAN-Antenne. Das Problem: Es ist nicht einfach, ein Modell zu finden, das vom Linux-Kernel auf Anhieb unterstützt wird. Ich habe zuhause drei USB-WLAN-Adapter. Zwei haben sich als zu alt erwiesen (kein WPA, inkompatibel mit manchen Client-Geräten etc.); der dritte Adapter (BrosTrend AC650) wird auf Amazon als Raspberry-Pi-kompatibel beworben, womit ich auch schon in die Falle getappt bin. Ja, es gibt einen Treiber, der ist aber nicht im Linux-Kernel inkludiert, sondern muss manuell installiert werden:
https://github.com/ElectricRCAircraftGuy/BrosTrendWifiAdapterSoftware
Immerhin gelang die Installation unter Raspberry Pi OS Lite auf Anhieb mit dem folgenden, auf GitHub dokumentierten Kommando:
sh -c 'busybox wget deb.trendtechcn.com/install \
-O /tmp/install && sh /tmp/install'
Mit dem nächsten Neustart erkennt Linux den WLAN-Adapter und kann ihn nutzen. Das ändert aber nichts daran, dass mich die Installation von Treibern von dubiosen Seiten unglücklich macht, dass die Treiberinstallation nach jedem Kernel-Update wiederholt werden muss und dass die manuelle Treiberinstallationen bei manchen Linux-Distributionen gar nicht möglich ist (LibreELEC, Home Assistant etc.).
Wenn Sie gute Erfahrungen mit einem USB-WLAN-Adapter gemacht haben, hinterlassen Sie bitte einen kurzen Kommentar!
Sobald RaspAP den WLAN-Adapter kennt, bedarf es nur weniger Mausklicks in der RaspAP-Weboberfläche, um diesen Adapter für den Hotspot zu verwenden.
Alternativ können Sie den internen WLAN-Adapter auch ganz deaktivieren. Dazu bauen Sie in config.txt die folgende Zeile ein und starten den Raspberry Pi dann neu.
# Datei /boot/firmware/config.txt
...
dtoverlay=disable-wifi
Danach kennt Raspberry Pi OS nur noch den USB-WLAN-Adapter, eine Verwechslung ist ausgeschlossen.
Der größte Vorteil von RaspAP als Ad-Blocker ist aus meiner Sicht seine Einfachheit: Der Werbeblocker kann mit minimalem Konfigurationsaufwand von jedem Gerät im Haushalt genutzt werden (Opt-In-Modell). Sollte RaspAP für eine Website zu restriktiv sein, dauert es nur wenige Sekunden, um zurück in das normale WLAN zu wechseln. Bei mir zuhause waren alle Familienmitglieder schnell überzeugt.
Manche Seiten sind so schlau, dass sie das Fehlen der Werbung bemerken und dann nicht funktionieren. Es ist prinzipbedingt unmöglich, für solche Seiten eine Ausnahmeregel zu definieren. Sie müssen in das normale WLAN wechseln, damit die Seite funktioniert.
youtube-Werbung kann nicht geblockt werden, weil Google so schlau ist, die Werbefilme vom eigenen Server und nicht von einem anderen Server zuzuspielen. youtube.com selbst zu blocken würde natürlich helfen und außerdem eine Menge Zeit sparen, schießt aber vielleicht doch über das Ziel hinaus.
Mit RaspAP sind Sie in einem eigenen privaten Netz, NICHT im lokalen Netz Ihres Internet-Routers. Sie können daher mit Geräten, die sich im wlan-without-ads befinden, nicht auf andere Geräte zugreifen, die mit Ihrem lokalen Router (FritzBox etc.) verbunden sind. Das betrifft NAS-Geräte, Raspberry Pis mit Home Assistant oder anderen Anwendungen etc.
Mir ist klar, dass sich viele Seiten zumindest teilweise über Werbung finanzieren. Das wäre aus meiner Sicht voll OK. Aber das Ausmaß ist unerträglich geworden: Mittlerweile blinkt beinahe zwischen jedem Absatz irgendein sinnloses Inserat. Werbefilme vervielfachen das Download-Volumen der Seiten, der Lüfter heult, ich kann mich nicht mehr auf den Text konzentrieren, den ich lese. Es geht einfach nicht mehr.
Viele Seiten bieten mir Pur-Abos an (also Werbeverzicht gegen Bezahlung). Diesbezüglich war https://derstandard.at ein Pionier, und tatsächlich habe ich genau dort schon vor vielen Jahren mein einziges Pur-Abo abgeschlossen. In diesem Fall ist es auch ein Ausdruck meiner Dankbarkeit für gute Berichterstattung. Früher habe ich für die gedruckte Zeitung bezahlt, jetzt eben für die Online-Nutzung.
Mein Budget reicht aber nicht aus, dass ich solche Abos für alle Seiten abschließen kann, die ich gelegentlich besuche: heise.de, golem.de, phoronix, zeit.de, theguardian.com usw. Ganz abgesehen davon, dass das nicht nur teuer wäre, sondern auch administrativ mühsam. Ich verwende diverse Geräte, alle paar Wochen muss ich mich neu anmelden, damit die Seiten wissen, dass ich zahlender Kunde bin. Das ist bei derstandard.at schon mühsam genug. Wenn ich zehn derartige Abos hätte, würde ich alleine an dieser Stelle schon verzweifeln.
Wenn sich Zeitungs- und Online-News-Herausgeber aber zu einem Site-übergreifenden Abrechnungsmodell zusammenschließen könnten (Aufteilung der monatlichen Abo-Gebühr nach Seitenzugriffen), würde ich mir das vielleicht überlegen. Das ist aber sowieso nur ein Wunschtraum.
Aber so, wie es aktuell aussieht, funktioniert nur alles oder nichts. Mit RaspAP kann ich die Werbung nicht für manche Seiten freischalten. Eine Reduktion des Werbeaufkommens auf ein vernünftiges Maß funktioniert auch nicht. Gut, dann schalte ich die Werbung — soweit technisch möglich — eben ganz ab.
Mit Fedora Workstation 41 werden die Ausgaben mit GNOME und KDE Plasma beide ohne X11-Session ausgeliefert, was die Rückkehr zu X11 ein wenig erschwert.
Die mobile Distribution postmarketOS tauscht das Initsystem OpenRC geben systemd aus. Die Gründe liegen in der besseren Handhabung von Oberflächen basierend auf KDE und GNOME.
Ein neuer adminForge Service kann ab sofort genutzt werden.
LanguageTool ist eine KI-basierte Komma-, Grammatik- und Rechtschreibprüfung. Korrigiere Texte in vielen verschiedenen Sprachen und schreibe diese um.
LanguageTool ist eine KI-basierte Komma-, Grammatik- und Rechtschreibprüfung. Korrigiere Texte in vielen verschiedenen Sprachen und schreibe diese um.
API Adresse: https://spellcheck.adminforge.de/v2
Features basierend auf LanguageTool Basic
Für die folgenden Tools kannst du eine Rechtschreibprüfung mit LanguageTool nutzen. Stelle in den Optionen unter „Experimentelle Einstellungen (nur für Profis)“ den adminForge Server mit folgender Adresse ein: https://spellcheck.adminforge.de/v2
Browser-Add-ons
Office-Erweiterungen
Erweiterungen für E-Mail-Programme
Software: LanguageTool
Euer adminForge Team
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openSUSE Tumbleweed integriert experimentelle Unterstützung für systemd-boot, um damit den Bootprozess zu vereinfachen und zu beschleunigen.
Die Entwickler von Linux Mint stellen als Reaktion auf die Einstellung von Hexchat einen neuen Chat-Client namens Jargonaut auf der Basis des IRC-Protokolls vor.
Laut eigenen Angaben ist The Dark Mod 2.12 ist ein großer Schritt nach vorn für Leute, die Missionen designen! Das Culling-System wurde umfassend überarbeitet, um sicherzustellen, dass Deine CPU und Deine GPU keine Ressourcen für das Rendern unsichtbarer Geometrie, Lichter und Schatten verschwenden. Einige der besten Kartenoptimierungsexperten haben ähnliche Leistungssteigerungen erreicht, wie es beim neuen Culling-System zu finden ist. Allerdings ist das laut eigenen Angaben eine seltene Fähigkeit. Das Team hat es sogar geschafft, die Leistung von Missionen zu verbessern, […]
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Die Entwicklung von KI muss laut Mozilla dezentraler werden. Deshalb investierte Mozilla Ventures kürzlich in das Hamburger KI-Startup Flower Labs.
Nach einer langen Entwicklungsphase wurde openmediavault 7 mit Codenamen Sandworm veröffentlicht. Die größte Neuerung ist das Upgrade auf Debian 12 Bookworm. Wobei das Team in der offiziellen Ankündigung von einer Evolution und nicht einer Revolution spricht. Im Changelog findest Du neben dem Upgrade auf Debian 12 auch folgende Neuerungen und Änderungen: Du kannst das ISO-Image für AMD64-basierte Systeme hier herunterladen. Das Team rät, das System nach der Installation mit omv-upgrade zu aktualisieren. Zusätzlich zur ISO-Installation kannst Du OMV auf einem […]
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Vor wenigen Tagen wurden LFS 12.1 und BLFS 12.1 veröffentlicht. Wer sein Linuxsystem damit aus den Quelltexten aufsetzt, hat als Belohnung den größtmöglichen Lerneffekt.
Die neue Hauptversion von OpenMediaVault bietet Detailverbesserungen und Bugfixes. Fortschritte gibt es vorwiegend bei der automatischen Aktualisierung der Pakete.
Debian geht das Y2k38 Problem in der größten ABI-Transition seiner Geschichte an. Diese Transition ist eines der Release-Ziele von Debian 13 »Trixie«.
AMDs Bestrebungen, alle Funktionen von HDMI 2.1 und somit auch alle Kombinationen von Auflösungen und Bildwiederholrate und in Verbindung mit AMD FreeSync unter Linux unterstützen zu können, scheinen gescheitert. Das HDMI Forum, zuständig für die Spezifizierung des Standards, verbietet die Implementierung von HDMI 2.1.
Das Entwickler-Team von Ubuntu hat sich dafür entschieden, beim kommenden Ubuntu 24.04 LTS Noble Numbat per Standard keine Spiele mehr zu installieren. Bisher wurden bei Ubuntu vier Spiele vorinstalliert: Das Team ist auch der Meinung, dass selbst diese wenigen ausgewählten Spiele immer weniger repräsentativ für Ubuntu sind. Natürlich sind diese Games nicht aus den Repos verschwunden. Wer sie nach der Installation des Betriebssystems wieder haben möchte, kann sie selbstverständlich nachinstallieren. Werde ich die Games vermissen? Nein … ich habe sie […]
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Die NLnet Foundation ist eine gemeinnützige Organisation, die Projekte im Bereich Open Source finanziell unterstützt. KDE erhält Hilfe bei der Verbesserung von Wayland mit dem Plasma-Desktop
Mit dem aktuellen Update auf Brave 1.63 (Desktop) können Nutzer der Brave-Wallet auch native Bitcoin-SegWit-Adressen erstellen. Damit steht Dir eine native BTC-Adresse zur Verfügung, die im Vergleich zu den anderen Bitcoin-Kontotypen niedrigere Transaktionsgebühren und eine bessere Fehlererkennung bietet. Über die Brave Wallet kannst Du jetzt auch von allen Arten von Bitcoin-Adressen Geldmittel senden und empfangen, inklusive Legacy, Nested SegWit, Native SegWit und Taproot. Das gewährleistet die Kompatibilität mit Wallets von Drittanbietern. Damit Du Bitcoin in Deine Brave-Wallet einzahlen kannst, musst […]
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Das Proxmox Mail Gateway 8.1 zum Schutz vor Spam, Viren, Phishing und Malware erhielt ein erweitertes Regelwerk und ist nun mit Secure Boot kompatibel.
Gut zehn Jahre hat es gedauert, jetzt ist der Linux-Desktop von KDE Plasma 6 in einer neuen Hauptversion erschienen. Zahlreiche Änderungen, von der Technik-Basis bis hin zu Features und Anwender-Software, bringt der Mega-Release mit. Der Wechsel der Qt-Version und ein neuer Standard-Display-Server zeugen von großen Anpassungen.
Mit Kali Linux 2024.1 hat das Team die erste Version dieses Jahres veröffentlicht. Es gibt einige Neuerungen und auch visuell wurde die Security-Distribution aufgefrischt. Neu ist auch, dass es neue Spiegel-Server gibt, auf denen das Image gehostet ist. 2024 Theme-Änderungen und Desktop-Verbesserungen Es ist schon ein bisschen Tradition geworden, dass die 20**.1-Versionen immer ein neues Theme mit sich bringen. Das Team hat sowohl das Boot-Menü als auch den Anmeldebildschirm sowie die Wallpaper geändert. Es gibt auch einige Verbesserungen beim Xfce-Desktop. […]
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Kurz notiert: heute wurde die Desktopumgebung Plasma 6 aus dem KDE-Projekt freigegeben. Mit dem Umstieg auf Qt 6 und den einhergehenden Arbeiten ist es nach knapp 10 Jahren der erste große Major-Release (KDE Plasma 5 wurde 2014 veröffentlicht). Eine weitere wegweisende Änderung ist, dass der Fokus nun klar auf dem Display-Server Wayland liegt, der auch nun zur Standardeinstellung wurde. X11 wird jedoch weiterhin unterstützt.
Eine Auswahl der weiteren Änderungen:
Auch die KDE-Anwendungen erfahren umfangreiche Updates. All diese Informationen können im Release Announcement nachvollzogen werden.
KDE Plasma 6 sollte nun sukzessive auch in die Distributionen Einzug halten. Arch Linux ist als Beispiel für einen Rolling Release da schon schnell dabei. Ob und inwiefern komplexe Setups des traditionell sehr einstellbaren Desktop-Systems umgezogen werden können, wird sich dann zeigen. Ein großer Vorteil des KDE-Ansatzes zeigt sich allerdings schon im Release-Announcement: viele der Funktionen können genutzt werden, müssen es aber nicht. Dem Endanwender wird die Wahl überlassen, welche Optionen er nutzen möchte.
Um auch einmal in die Welt des Arduino einzutauchen, habe ich mir ein paar Bauteile bestellt und etwas experimentiert. Da ich ein großer Uhren-Fan bin, hatte ich auch gleich eine adäquate Idee. Bei meiner Suche bin ich auf den Artikel „MAKING AN ARDUINO I2C-DIGITALUHR“ gestoßen. So war die Idee geboren, diese Uhr nachzubauen.
Nachdem alle Bauteile inkl. des Arduino Uno Rev. 3 bei mir eingetroffen waren, hieß es ein wenig löten. Die 7-Segmentanzeige HT16K33 sowie das Real Time Clock Modul DS1307 mussten mit Pins für das Steckboard versehen werden. Als das geschafft war, kämpfte ich damit den Code auf den Arduino zu übertragen.
Hier begannen nun meine Probleme. Ich stellte mir das Vorhaben recht einfach vor. Ich musste doch einfach nur alle Bauteile verbinden, die benötigten Bibliotheken einbinden, den Code in die Software Arduino IDE hinein kopieren und diesen dann in den Arduino hochladen.
Leider funktionierte das aber nicht wie erwartet und ich als Arduino-Neuling war recht ratlos. Mein erster Gedanke war, dass vielleicht beim Löten etwas kaputtgegangen oder der Fehler bei der Verdrahtung zu suchen war. Meine Fehlersuche lief jedoch ins Leere. Da ich absoluter Neuling in der Programmierung dieses Mikrocontrollers war, musste ich mich zunächst einlesen, Videos anschauen, Arduino-Experten befragen und natürlich selbst ausprobieren und experimentieren.
Als ich mir den oben erwähnten Artikel nochmals etwas näher ansah, stellte ich fest, dass dieser Beitrag schon fast 12 Jahre alt ist. Also verwarf ich den Gedanken der Uhr erst und begann mit den Grundlagen.
Die von mir installierte Version von Arduino IDE war die 1.8.19. Hier gibt es etliche Beispiele etwas aus dem Gerät herauszuholen. Im Internet fand ich eine ähnliche Grafik, wie die hier abgebildete (Arduino Uno mit LED). Hier hat ein mutiger User eine LED in Pin 13 und GND gesteckt (hierfür sollte aber ein Vorwiderstand ca. 220 Ohm in Reihe geschaltet werden). Das schnörkellose Beispiel gefiel mir und ich konnte über „Blink“ dem Arduino das erste Lebenszeichen entlocken.

Da ich nun eigentlich das HT16K33 Display ansteuern wollte, suchte ich auch hierfür nach einem Beispiel. Ich fand so die gleichnamige Bibliothek und konnte auch hier einige Tests durchlaufen lassen. Das Display war also in Ordnung.
Einen selbigen Test führte ich mit der Real Time Clock DS1307 und der Bibliothek „RTClib“ durch. Hierbei bekam ich die Zeit im Monitor von Arduino IDE ausgegeben. Also war auch dieses Modul funktionstüchtig.
Nun war die Zuversicht sehr groß, dass ich nur noch alles zusammen stecken muss und ich die Uhr endlich zum Laufen bekomme. Leider klappte das aber nicht. Die in Arduino IDE 1.8.19 ausgegebene Fehlermeldung half mir an dieser Stelle nicht weiter.
Obwohl ich der Meinung war, dass die verwendete Version mein Vorhaben realisieren kann, lud ich mir die aktuelle Version 2.3.2 herunter und entpackte diese im Downloads-Verzeichnis. Das Öffnen des Programms mit Rechtsklick auf Arduino-IDE -> Ausführen fand ich auf Dauer nicht so praktikabel, also baute ich mir ein Startup Icon mit folgendem Inhalt:
[Desktop Entry] Name=Arduino Comment=Arduino IDE Exec=/home/intux/Downloads/arduino-ide_2.3.2_Linux_64bit/arduino-ide Path=/home/intux/Downloads/arduino-ide_2.3.2_Linux_64bit/ Icon=/home/intux/Downloads/arduino-ide_2.3.2_Linux_64bit/resources/app/resources/icons/512x512.png Terminal=false Type=Application Categories=Utility;Application;Development;
Dieses bekam den Namen Arduino und wurde erst einmal auf dem Desktop abgelegt. Dieser Starter wurde mit Rechtsklick -> Start erlauben aktiviert und danach in das Verzeichnis /usr/share/applications verschoben. So habe ich die aktuelle Version in mein System (Ubuntu 20.04 LTS) eingebunden.
Die Version 2.3.2 verriet mir nun beim Versuch den Code an den Arduino zu übertragen, wo der letzte und entscheidende Fehler lag. Es fehlte die Bibliothek „Adafruit_BusIO“.

Nachdem diese nun eingebunden war, ließ sich der Code übertragen und das Herz der Uhr begann zu schlagen.
#include <Wire.h>
#include "Adafruit_LEDBackpack.h"
#include "Adafruit_GFX.h"
#include "RTClib.h"
RTC_DS1307 RTC;
Adafruit_7segment disp = Adafruit_7segment();
void setup()
{
Wire.begin();
RTC.begin();
if (! RTC.isrunning())
{
RTC.adjust(DateTime(__DATE__, __TIME__));
}
disp.begin(0x70);
}
void loop()
{
disp.print(getDecimalTime());
disp.drawColon(true);
disp.writeDisplay();
delay(500);
disp.drawColon(false);
disp.writeDisplay();
delay(500);
}
int getDecimalTime()
{
DateTime now = RTC.now();
int decimalTime = now.hour() * 100 + now.minute();
return decimalTime;
}Hier eine Auflistung der für dieses Experiment verwendeten Bibliotheken:
Vielleicht möchte ja der ein oder andere Leser diese Erfahrung auch machen? Ich wünsche also viel Spaß beim Nachbauen der Arduino-Clock!