Normale Ansicht

Lehren aus dem AUR-Angriff

22. Juni 2026 um 13:59

Mitte Juni 2026 wurden über 1500 AUR-Pakete kompromittiert (siehe auch den vorigen Blog-Beitrag zu diesem Thema). Es zeugt natürlich von großer Überheblichkeit, als Mitautor eines Hacking-Buches zu glauben, selbst immun gegen Angriffe zu sein. Ein Update zum falschen Zeitpunkt hat mich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und mir — einen Tag vor Urlaubsantritt — eine Menge sinnloser Arbeit beschert. Ich habe Anthropic- und OpenAI-Keys widerrufen, die SSH-Keys des betroffenen Notebooks von diversen Servern und Dienstleistern gelöscht und unzählige Passwörter geändert. Sch***!

Heute habe ich, natürlich ohne das System neuerlich zu booten, eine Analyse gemacht. Im Prinzip:

pacman --root /mnt/arch --dbpath /mnt/arch/var/lib/pacman -Qm

Ich habe 60 AUR-Pakete gefunden. Nur eines davon (libgdata, eine veraltete GNOME-Bibliothek für den Zugriff auf Google-Dienste) wurde kompromittiert. Ich habe es nur Stunden nach der Manipulation, aber eben noch vor der Berichterstattung über den Hack installiert. Extremes Pech im Timing!

Dieser Blog-Beitrag ist der Versuch einer persönlichen Aufarbeitung. Was ist passiert? Warum ist es passiert? Und was kann ich daraus lernen?

Eines vorweg. Dieser Artikel ist keine Kritik am Arch-Linux-Projekt. Dieses hat immer klar kommuniziert, dass AUR-Pakete — wie der Name schon sagt (Arch User Repository) — von den Benutzern selbst gepflegt werden und keiner Kontrolle unterliegen. Wer solche Pakete installiert, ist selbst verantwortlich, mit allen — dieses Mal sehr unerfreulichen — Konsequenzen.

Auch Updates können gefährlich sein

Die Sicherheitsempfehlung schlechthin lautet: »Installieren Sie regelmäßig Updates.« Aber diese Regel gilt nur für Pakete aus offiziellen Quellen.

Für extern gepflegte Pakete wäre eine Cool-Down-Phase sinnvoll. Im Prinzip: »Mach ein Update aller offiziellen Pakete sowie eines aller extern gepflegten Pakete, sofern dieses Update zumindest 4 Tage alt ist«. (Über die genaue Zeitspanne kann man streiten.) Ich kenne allerdings keinen Paketmanager, der so eine Funktion bietet.

In die richtige Richtung gehen die Auto-Update-Funktionen von Debian und Ubuntu: Unter Debian werden per Default ausschließlich offizielle Debian-Sicherheitsupdates berücksichtigt (Datei /etc/apt/apt.conf.d/50unattended-upgrades). Sonstige Updates werden ignoriert und müssen manuell installiert werden. Ubuntu ist etwas liberaler und installiert alle Updates aus offiziellen Quellen (aber ebenfalls keine aus externen Quellen).

Kurz gesagt: Ein blindes Update über alle Pakete ist nur sinnvoll, wenn Sie sich über die Herkunft aller Pakete sicher sind. Vielleicht werde ich in zukünftigen Blog-Artikeln Tipps zusammenfassen, wie Updates feiner gesteuert werden können.

Wozu überhaupt nicht-offizielle Pakete?

Eine andere Sicherheitsempfehlung lautet: »Verwenden Sie nur offiziell gepflegte Pakete.« Dennoch hat praktisch jede Distribution zusätzliche Paketquellen:

  • Arch Linux: AUR
  • Debian: externe Debian-Repositories
  • Fedora: externe YUM-Paketquellen, COPR
  • RHEL + Klone: EPEL, Remi und andere externe YUM-Paketquellen
  • Ubuntu: externe Debian-Repositories, PPAs

Wenn externe Quellen unsicher sind, warum gibt es sie dann überhaupt? Weil sie manchmal der einzige und viel öfter der bequemste Weg sind, um Software zu installieren, die in den offiziellen Quellen fehlt. Für mich als Autor ist es wichtig, neue, nicht so bekannte Programme unkompliziert auszuprobieren. Viele Entwickler nutzen externe Pakete zur Installation von Tools, die nicht oder nur in veralteten Versionen zur Verfügung stehen. Schließlich fehlen kostenlose Programme mit kommerziellem Ursprung (also keine reine Open-Source-Software) wie Google Chrome in den offiziellen Quellen. Für »große« Distributionen gibt es zumeist »halb-offizielle« Pakete, aber für kleinere Distributionen wie Arch Linux sind Sie auf AUR-Pakete angewiesen.

Insofern ist der Rat, auf externe Quellen zu verzichten, für fortgeschrittene Benutzer und Software-Entwicklerinnen nur schwer umzusetzen.

Alles, worüber ich hier im Kontext von Linux-Paketen schreibe, gilt im Übrigen auch für die Erweiterungen/Bibliotheken aller wichtigen Programmiersprachen, Editoren und anderer Tools: also für Python-Module, NPM-Pakete, VSCode-Plugins etc. Der Überbegriff für Angriffe auf derartige Zusatzpakete lautet Software Supply Chain Attack (Lieferkettenangriff).

Weniger ist mehr

Für mich persönlich ist das AUR-Debakel ein Grund, die Nutzung externer Pakete viel stärker zu hinterfragen. Vorgenommen habe ich mir folgende Regeln:

  • So wenig externe Pakete wie möglich! (Gibt es geeignete Alternativen in den offiziellen Quellen?)
  • Ungenutzte externe Pakete deinstallieren. (Welche Pakete habe ich zwei, drei Monate nicht mehr gebraucht? Weg damit!)
  • Eine stärkere Differenzierung zwischen Test- und Work-Systemen.

Schadensminimierung

Der AUR-Angriff hat auf Authentifizierungsdaten abgezielt, also Keys, Tokens, Passwörter etc. aus allen erdenklichen Quellen (.ssh-Verzeichnis, Passwörter diverser Browser usw.) Eine sehr detaillierte Analyse der Malware finden Sie auf ioctl.fail.

In meinem Fall war das größte Problem die Passwortsynchronisation von Google Chrome. Ich speichere im Webbrowser viele Passwörter. Die Passwort-Synchronisation ist durch ein zusätzliches, persönliches Passwort geschützt. Bookmarks und Passwörter sollten also für Google unlesbar sein. Wenn ich ein neues System einrichte (Linux, Windows, macOS, iOS oder Android), installiere ich Google Chrome, melde mich bei Google an, gebe das Master-Passwort für Bookmarks und Passwörter ein und synchronisiere die Daten. Das geht blitzschnell und ist komfortabel. Aber es ist eben ein riesiger Single Point of Failure! Das Master-Passwort schützt mich vor einem Passwort-Hack bei Google, aber es hilft nicht, wenn der Angreifer die lokale Passwort-Datenbank (sqlite-Format) auslesen kann. Und genau das war beim AUR-Angriff der Fall.

Die Konsequenz: Ich werde in Zukunft die Anzahl der so synchronisierten Passwörter auf ein absolutes Minimum reduzieren und länger nicht benutzte Passwörter löschen bzw. woanders speichern. Der naheliegende Ort wäre natürlich ein Passwort-Manager. Ich muss aber gestehen, dass ich diesen Programmen gegenüber auch skeptisch bin. Sie ersetzen einen Single Point of Failure durch einen anderen. Wer mit plattformübergreifenden Tools positive Erfahrungen gemacht hat, darf seine/ihre Erfahrungen gerne in den Kommentaren teilen :-)

Einmal mehr die Distributionsfrage

Auf meinem Linux-Notebook werde ich die aktuelle Parallel-Installation von Arch Linux und CachyOS bei nächster Gelegenheit durch Fedora ersetzen. Ich habe das Notebook zuletzt fast nur noch unterwegs verwendet. Im Büro habe ich mit dem Framework Desktop eine attraktivere Alternative. Dort habe ich mich im Rahmen meiner KI-Arbeiten gut an Fedora gewöhnt.

Zu glauben, Fedora sei frei von den skizzierten Gefahren, wäre natürlich naiv. Aber vermutlich sind die Risiken bei großen, weit verbreiteten Distributionen mit kommerziellem Hintergrund (Fedora ist ja eine Art offizielle Spielwiese von Red Hat) doch geringer als bei kleineren Distributionen — auch, was weit verbreitete, aber eben inoffizielle Paketquellen für Zusatzpakete angeht. Alleine schon die Trennung über mehrere Einzel-Repos anstelle des zentralen AUR-Verzeichnisses ist schon ein Vorteil.

Der Abschied von Arch Linux fällt mir schwer. Ich empfinde das Rolling-Release-Modell äußerst attraktiv. Arch Linux hat über mehrere Jahre sehr gut für mich funktioniert. Aber ich werde auch in Zukunft nicht ganz ohne externe Pakete auskommen. Mit AUR habe ich mir die Finger einmal verbrannt. Diese Art der Verwaltung externer Pakete ist vielleicht doch zu liberal; Paketmanager wie yay oder paru verschleiern das Risiko zu sehr. Ein zweites Mal will ich dieses Risiko nicht eingehen.

Quellen, Links

Yay 13.0 für Arch Linux: Mehr Kontrolle nach AUR-Sicherheitsvorfällen

Von: MK
22. Juni 2026 um 06:00

Mit Yay 13.0 erscheint ein umfangreiches Update. Der beliebte AUR-Helfer erweitert Prüfmechanismen für Pakete, nachdem es zuletzt zu massiven Malwarebefall in AUR Paketen kam . Nutzer erhalten zusätzliche Werkzeuge vor Installationen und Aktualisierungen. Eine wichtige Neuerung zeigt das Änderungsdatum von PKGBUILDs. Suchergebnisse und Upgrade-Menüs enthalten nun Altersangaben. So werden kürzlich geänderte Pakete schneller sichtbar. Die […]

Der Beitrag Yay 13.0 für Arch Linux: Mehr Kontrolle nach AUR-Sicherheitsvorfällen erschien zuerst auf fosstopia.

KDE Plasma 6.8 rückt näher: Schwerpunkt liegt auf Multi-Monitor Verwaltung

Von: MK
22. Juni 2026 um 05:30

Plasma 6.8 nimmt Form an und bringt früh erste sichtbare Verbesserungen für Alltag und Workflow. Die kommende Version soll Mitte Oktober erscheinen und langsam beginnt das Bild sich aufzuklaren. Die Entwickler arbeiten an einer besseren Monitor‑Erkennung. Künftig tragen Bildschirme farbige Nummern, die ihre Position eindeutig zeigen. Das erleichtert Setups mit mehreren gleichartigen Displays. Auch die […]

Der Beitrag KDE Plasma 6.8 rückt näher: Schwerpunkt liegt auf Multi-Monitor Verwaltung erschien zuerst auf fosstopia.

Open-Source-Arbeit als Ehrenamt anerkennen. Warum diese Petition wichtig ist

Von: MK
20. Juni 2026 um 12:56

Open Source ist längst kein Nischenthema mehr. Linux betreibt einen Großteil der Server im Internet, zahlreiche Unternehmen setzen auf freie Software und selbst Behörden und öffentliche Einrichtungen profitieren von Projekten, die von engagierten Entwicklern auf der ganzen Welt geschaffen werden. Doch hinter vielen dieser Projekte stehen Menschen, die ihre Freizeit investieren. Sie machen das unbezahlt, […]

Der Beitrag Open-Source-Arbeit als Ehrenamt anerkennen. Warum diese Petition wichtig ist erschien zuerst auf fosstopia.

Fedora plant komfortable Web Installation für headless Systeme

Von: MK
19. Juni 2026 um 05:30

Fedora arbeitet an einer neuen Remote Installation die direkt im Browser läuft. Die Funktion richtet sich an Geräte ohne Bildschirm und soll die Einrichtung deutlich vereinfachen. Im Mittelpunkt steht die Web Oberfläche des Installers Anaconda Web UI. Sie wurde bereits in neueren Fedora Versionen eingeführt und soll nun auch aus der Ferne nutzbar sein. Der […]

Der Beitrag Fedora plant komfortable Web Installation für headless Systeme erschien zuerst auf fosstopia.

Homebrew 6.0 setzt neuen Fokus auf Sicherheit und Zukunftspläne

Von: MK
19. Juni 2026 um 05:00

Homebrew 6.0 ist erschienen und bringt wichtige Neuerungen für Nutzer auf macOS und Linux. Die Version stärkt die Sicherheit des Paketmanagers und führt neue Werkzeuge für den Alltag ein. Im Zentrum steht das neue Vertrauensmodell für sogenannte Taps. Homebrew akzeptiert offizielle Quellen automatisch. Drittanbieter Taps müssen jedoch erst bestätigt werden bevor sie Code ausführen dürfen. […]

Der Beitrag Homebrew 6.0 setzt neuen Fokus auf Sicherheit und Zukunftspläne erschien zuerst auf fosstopia.

Thunderbird 152 bringt spürbare Verbesserungen für Alltag und Sicherheit

Von: MK
18. Juni 2026 um 06:00

Thunderbird 152 ist erschienen und liefert viele praktische Neuerungen für Mail, Kalender und Kontakte. Die Version stärkt Sicherheit und Zuverlässigkeit und behebt zahlreiche Fehler. Eine wichtige Änderung betrifft die neue Einrichtungsfunktion für Thundermail Konten. Ein Konto lässt sich nun mit einem Klick hinzufügen. Unternehmen profitieren zudem von erweiterten Richtlinien für SecurityDevices. Gmail Nutzer erhalten mehr […]

Der Beitrag Thunderbird 152 bringt spürbare Verbesserungen für Alltag und Sicherheit erschien zuerst auf fosstopia.

Fedora plant schlankes GRUB für vertrauliche Workloads

Von: MK
18. Juni 2026 um 05:00

Fedora arbeitet an einer reduzierten GRUB Variante für sichere virtuelle Maschinen. Die Entwickler wollen damit vertrauliche Workloads stabiler starten und langfristig verlässlich messen. Die neue Variante von GRUB light soll nur die nötigsten Funktionen enthalten. Sie konzentriert sich auf UEFI Boot, aktiviert Secure Boot und lädt nur wenige Module. Zudem unterstützt sie Unified Kernel Images […]

Der Beitrag Fedora plant schlankes GRUB für vertrauliche Workloads erschien zuerst auf fosstopia.

Ubuntu 25.10 erreicht bald das Supportende

Von: MK
17. Juni 2026 um 06:00

Ubuntu 25.10 nähert sich seinem letzten Unterstützungsmonat. Am 9. Juli endet die Versorgung mit Updates und Sicherheitskorrekturen für Questing Quokka, wie Canonical verkündete. Die Version erschien im Oktober 2025 und brachte Kernel 6.17 sowie GNOME 49 auf den Desktop. Sie setzte erstmals vollständig auf Wayland und führte mehrere tiefgreifende Änderungen im System ein. Dazu gehörten […]

Der Beitrag Ubuntu 25.10 erreicht bald das Supportende erschien zuerst auf fosstopia.

Arch Linux blockiert das Anlegen neuer AUR Accounts

Von: MK
17. Juni 2026 um 05:30

Das Arch User Repository erlebt derzeit einen der schwersten Sicherheitsvorfälle seiner Geschichte. Zahlreiche Pakete wurden manipuliert und die Arch Maintainer arbeiten derzeit an einer umfassenden Bereinigung. Die Probleme begannen nach einer Warnung über ungewöhnlich viele bösartige Paketübernahmen. Angreifer nutzten das Adoptionssystem für verwaiste Pakete und schmuggelten schädliche Änderungen ein. Die Zahl betroffener Einträge stieg schnell […]

Der Beitrag Arch Linux blockiert das Anlegen neuer AUR Accounts erschien zuerst auf fosstopia.

Plasma 6.7 bringt lang erwartete Neuerungen für KDE Nutzer

Von: MK
17. Juni 2026 um 05:00

Plasma 6.7 erscheint mit vielen Verbesserungen und liefert eine der meist gewünschten Funktionen für Nutzer mit mehreren Bildschirmen. Die neue Version wirkt runder, schneller und flexibler als zuvor. Die wichtigste Änderung betrifft virtuelle Desktops pro Bildschirm. Nutzer können nun auf jedem Monitor eigene Arbeitsflächen nutzen. So bleibt ein Bildschirm statisch während der andere für wechselnde […]

Der Beitrag Plasma 6.7 bringt lang erwartete Neuerungen für KDE Nutzer erschien zuerst auf fosstopia.

openSUSE Leap 16.1 – Das sind der Stand und das Drehbuch

Von: MK
16. Juni 2026 um 07:19

Seit Januar 2026 bewegt sich bereits viel rund um openSUSE Leap 16.1. Die Alpha‑Phase startete Anfang des Jahres pünktlich und legte den Grundstein für die laufenden Tests. Heute zeigt sich, wie klar der weitere Weg bereits vorgezeichnet ist. Bereits Mitte Mai startete die Einreichung des Betacodes für SLES 16.1 und dies mündete bereits am 27. […]

Der Beitrag openSUSE Leap 16.1 – Das sind der Stand und das Drehbuch erschien zuerst auf fosstopia.

Microsofts alter Secure‑Boot‑Schlüssel zwingt Linux zum Handeln

Von: MK
16. Juni 2026 um 06:00

Die bevorstehende Ablösung eines alten Microsoft‑Zertifikats stellt viele Linux‑Systeme vor eine wichtige Umstellung. Die Secure‑Boot‑Kette muss auf eine neue Vertrauensbasis wechseln, damit künftige Installationsmedien weiterhin starten. Der bisher genutzte Schlüssel der Microsoft UEFI Certificate Authority aus dem Jahr 2011 läuft im Juni ab. Viele Linux‑Distributionen verwenden diesen Schlüssel, weil ihre shim‑Bootloader damit signiert sind. Shim […]

Der Beitrag Microsofts alter Secure‑Boot‑Schlüssel zwingt Linux zum Handeln erschien zuerst auf fosstopia.

Ubuntu 26.10 Daily Builds starten für Neugierige und Entwickler

Von: MK
16. Juni 2026 um 05:45

Ubuntu Desktop 26.10 steht nun als täglicher Testbuild für klassische 64‑Bit‑Rechner bereit. Damit beginnt eine neue Phase im Entwicklungszyklus von Stonking Stingray. Die ersten Daily Builds erschienen Mitte Mai nur für ARM‑Systeme. Kurz darauf veröffentlichte Canonical einen Snapshot ohne reguläre Desktop‑Images für x86‑64. Diese Lücke ist nun geschlossen und zusätzlich gibt es erstmals ein Desktop‑Image […]

Der Beitrag Ubuntu 26.10 Daily Builds starten für Neugierige und Entwickler erschien zuerst auf fosstopia.

Neuer Kernel Linux 7.1 bringt neuen NTFS Support

Von: MK
15. Juni 2026 um 11:56

Linux 7.1 erscheint ohne späte Überraschungen und liefert viele Verbesserungen. Die Veröffentlichung durch Ankündigung von Linus Tovalds markiert einen stabilen Schritt nach vorn und stärkt wichtige Bereiche des Systems. Der NTFS‑Unterbau wurde vollständig erneuert und bietet nun vollständige Schreibfunktionen. Das Dateisystem nutzt jetzt die iomap‑Struktur des Kernels und arbeitet dadurch effizienter. Auch andere Dateisysteme erhalten […]

Der Beitrag Neuer Kernel Linux 7.1 bringt neuen NTFS Support erschien zuerst auf fosstopia.

KDE Frameworks 6.27 bringt Verbesserungen für Plasma und Apps

Von: MK
15. Juni 2026 um 06:00

KDE hat die Version 6.27 seiner Frameworks veröffentlicht. Das monatliche Update liefert viele Detailverbesserungen, die den Desktop spürbar stabiler und runder machen. Im Mittelpunkt stehen diesmal zahlreiche Korrekturen im KIO Framework. Dateien lassen sich zuverlässiger öffnen und verschieben. Dialoge für Gerätezugriffe reagieren zuverlässiger. Auch die Navigation durch Pfade wirkt präziser. Bei MTP Kopien weist KIO […]

Der Beitrag KDE Frameworks 6.27 bringt Verbesserungen für Plasma und Apps erschien zuerst auf fosstopia.

Infos zur Arch-Linux-Attacke

13. Juni 2026 um 06:59

Am 11.6. 2026 entdeckten Sicherheitsforscher kompromittierte AUR-Pakete in Arch Linux (AUR = Arch User Repository). Zwischenzeitlich waren ca. 1600 AUR-Pakete betroffen.

AUR-Pakete sind nicht offizielle Zusatzpakete, die kein dezidiertes Prüfverfahren durchlaufen. Die Installation erfolgt häufig über einsteigerfreundliche Tools wie yay oder paru. Der Angriff erfolgte durch die Modifizierung der PKGBUILD-Dateien von Paketen, die als verwaist (orphaned) galten, für die es also keinen Maintainer mehr gab. Aufgrund der veränderten PKGBUILD-Datei wurde zusätzlich zum Paket Schadsoftware installiert.

Ziel des Angriffs ist offensichtlich das Einsammeln von Passwörtern aus Firefox- und Chromium-basierten Browsern sowie von SSH-Keys und anderer sensibler Daten. Die Informationen dazu sind noch spärlich.

Ob ich selbst betroffen bin, kann ich aktuell nicht mit Sicherheit sagen; auf meinem Linux-Notebook habe ich zwei oder drei Tage vor Bekanntwerden das letzte Update durchgeführt. Vorerst habe ich das Gerät stillgelegt und den heutigen Morgen damit verbracht, potentiell betroffene SSH-Keys von diversen Server, GitHub- und GitLab-Accounts zu entfernen :-( An einer Neuinstallation wird kein Weg vorbeiführen.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:

Weitere Links

Massiver AUR Vorfall: Über 1.500 Arch‑Pakete mit Malware verseucht

Von: MK
13. Juni 2026 um 05:49

Die Arch Linux Community erlebt einen der größten Sicherheitsvorfälle ihrer Geschichte. Im AUR wurden weit über eintausend Pakete manipuliert und mit Malware versehen. Zunächst ging man von rund 400 betroffenen Paketen aus. Doch die Zahl stieg im Laufe der Analyse immer weiter an. Erst meldete die Community etwa 900 kompromittierte Einträge. Später bestätigten die Entwickler […]

Der Beitrag Massiver AUR Vorfall: Über 1.500 Arch‑Pakete mit Malware verseucht erschien zuerst auf fosstopia.

Microsoft stoppt dutzende Repos nach Malwarefund in Open Source Projekten

Von: MK
12. Juni 2026 um 06:00

Microsoft musste zahlreiche Open Source Projekte auf Github deaktivieren. Hacker hatten Code manipuliert und eine Schadsoftware eingeschleust, die Zugangsdaten von Entwicklern stehlen sollte. Die Angreifer griffen mehr als 70 Repositories an. Viele davon gehörten zu Azure Projekten oder zu KI Werkzeugen wie Claude Code oder VS Code Beispielen. Die Malware trug den Namen Miasma und […]

Der Beitrag Microsoft stoppt dutzende Repos nach Malwarefund in Open Source Projekten erschien zuerst auf fosstopia.

Ubuntu MATE bleibt Teil der Ubuntu Familie

Von: MK
12. Juni 2026 um 05:45

Ubuntu MATE hat kein eigenes Installationsabbild für Ubuntu 26.04 veröffentlicht. Die Desktop Variante wird jedoch fortgeführt und bleibt vollständig nutzbar. Hintergrund ist ein größerer Wechsel im Projekt. Gründer Martin Wimpress zog sich im Frühjahr zurück. Nach zwölf Jahren fehlte ihm Zeit und Energie für die Leitung und Fortführung des Projekts. Seitdem übernimmt ein neues Team […]

Der Beitrag Ubuntu MATE bleibt Teil der Ubuntu Familie erschien zuerst auf fosstopia.

Verdächtige Aktivitäten: Fedora prüft kompromittierten Contributor‑Account

Von: MK
12. Juni 2026 um 05:30

Fedora untersucht derzeit einen Contributor‑Account, der durch ungewöhnliche Aktionen aufgefallen ist. Ein Mitglied des QA‑Teams meldete verdächtige Einträge in Bugzilla und warnte vor möglichen Folgen. Adam Williamson aus dem QA‑Team bemerkte zuerst merkwürdige Änderungen. Der betroffene Account nutzte offenbar ein automatisiertes System und erzeugte fehlerhafte Einträge. Einige Meldungen wirkten unpassend und störten laufende Arbeiten. Besonders […]

Der Beitrag Verdächtige Aktivitäten: Fedora prüft kompromittierten Contributor‑Account erschien zuerst auf fosstopia.

Asahi Linux warnt vor macOS 27

Von: MK
11. Juni 2026 um 06:33

Asahi Linux warnt via Post seine Nutzer und rät von einem voreiligen Update auf macOS 27 Golden Gate ab. Die aktuelle Beta verhindert den normalen Zugriff auf bestehende Linux Installationen auf Apple Silicon Geräten. Apple hat in der neuen Beta das Verhalten der Startauswahl verändert. Laut dem Projekt erkennt der Boot Picker installierte Linux Systeme […]

Der Beitrag Asahi Linux warnt vor macOS 27 erschien zuerst auf fosstopia.

❌