Das openSUSE-Projekt hat den Nachfolger für die openSUSE Leap 15 Betriebssystemserie bestätigt: openSUSE Leap 16. Dieses wird auf der neuen Adaptable Linux Platform (ALP) von SUSE aufbauen. Für diejenigen, die sich auf die bewährte openSUSE Leap Systemverlässlichkeit verlassen, gibt es gute Neuigkeiten. Das openSUSE-Projekt arbeitet aktiv am Nachfolger, openSUSE Leap 16, und verspricht das gleiche...
Linux Mint 21.3 Virginia mit Cinnamon 6 wurde offiziell veröffentlicht und die Neuerungen kennen wir bereits seit der Beta-Version. Neben Cinnamon 6 unterstützt Linux Mint 21.3 auch komplette Unterstützung für SecureBoot und ist mit anderen BIOS- und EFI-Implementierungen kompatibel. Der Upgrade-Pfad ist ebenfalls bereits offen und Du kannst ein Upgrade von früheren 21.x-Versionen durchführen. So funktioniert das. So führst Du ein Upgrade auf Linux Mint 21.3 Virginia durch Die Schritte sind ganz einfach und hast Du früher schon Upgrades von […]
Die Linux Mint Entwickler ließen sich etwas länger Zeit mit der Freigabe von Linux Mint 21.3 als erwartet. Statt als Präsent unter dem Weihnachtsbaum zu liegen, ist das dritte Point Release von Linux Mint 21 heute erschienen. Linux Mint 21.3 hatte ich bereits getestet. Mein Test gibt es hier und das YT Video dazu gibt...
Ich bedanke mich bei allen Lesern für die Treue und gute Diskussionskultur in den Kommentaren. Euch allen ein gesundes und gutes Jahr 2024. Aktuell ist noch nicht alles absehbar, was dieses Jahr kommt, was entwickelt wird. Wo genau der Fokus im Linux-Jahr 2024 liegt, werden wir sehen. Dennoch ein gewagter Ausblick, was wir 2024 erwarten...
Nur wenige Wochen vor dem geplanten vierten Point-Release Ubuntu 22.04.4 LTS hat Canonical nun den Linux Kernel von Linux 6.2 auf Linux 6.5 aktualisiert. Benutzer von Ubuntu 22.04 LTS erhielten ab sofort eine angenehme Überraschung in Form eines neuen Hardware-Enablement (HWE)-Kernels aus dem neueren Ubuntu 23.10 (Mantic Minotaur) Release. Linux Kernel 6.5 wird der Standard-Kernel...
Linus Torvalds hat die Veröffentlichung und allgemeine Verfügbarkeit des Linux-Kernels 6.7 bekannt gegeben, der neuesten stabilen Version des Linux-Kernels. Diese Version bringt eine Vielzahl neuer Funktionen und Verbesserungen mit sich. Zu den Highlights von Linux-Kernel 6.7 gehört die Implementierung des bcachefs-Dateisystems, ein Copy-on-Write (COW)-Dateisystem, das entwickelt wurde, um mit den modernen Funktionen von Btrfs und...
Nach einer gefühlten Ewigkeit ist Zorin OS 17 kurz vor Weihnachten 2023 veröffentlicht worden. Zorin OS will mit aufpolierte Oberfläche und nützlichen Zusatzfunktionen überzeugen. Wir werfen einen Blick auf Zorin OS 17 Pro, die höchstmögliche Ausstattungsvariante. Viel Spaß. Eckpunkte über Zorin OS Ein kleiner Transparenzhinweis: Zorin OS Technologies Ltd. stellt Pressevertretern, Testern, Bloggern und YouTubern...
Wer auf die Interimsversionen von Ubuntu setzt, sollte beachten, dass die Unterstützung von Ubuntu 23.04 in Kürze endet. Der offizielle Support für Ubuntu 23.04 “Lunar Lobster” endet am 25. Januar 2024 – in wenigen Wochen. Als Interimsversion erhält Ubuntu 23.04 ab der Veröffentlichung 9 Monate lang Updates. Nach der Veröffentlichung im April 2023 ist im...
Das Jahr 2023 war für Linux voller spannender Entwicklungen. Linux, ein kostenloses und quelloffenes Betriebssystem, das von einer großen Gemeinschaft entwickelt wird, hat viele Fortschritte gemacht. In diesem Jahresrückblick werden wir uns die wichtigsten Ereignisse des Jahres anschauen. Es geht los mit Feststellungen und geht dann über in meinen persönlichen Blickwinkel. Neue Linux-Distributionen Ein Kalenderjahr...
Ich wünsche Euch und Euren Familien ein frohes und gesegnetes Weihnachten 2023! Habt einen paar schöne Feiertage und lasst es Euch gut gehen! Vielen Dank, dass Ihr dieses Jahr bei mir reingeschaut habt
Nur wenige Wochen vor dem geplanten vierten Point-Release Ubuntu 22.04.4 LTS hat Canonical nun den Linux Kernel von Linux 6.2 auf Linux 6.5 aktualisiert. Benutzer von Ubuntu 22.04 LTS erhielten ab sofort eine angenehme Überraschung in Form eines neuen Hardware-Enablement (HWE)-Kernels aus dem neueren Ubuntu 23.10 (Mantic Minotaur) Release. Linux Kernel 6.5 wird der Standard-Kernel...
D-Bus ist in die Jahre gekommen und Versuche, einen Ersatz in den Kernel zu heben, sind gescheitert. Arch Linux folgt Fedora und wechselt jetzt zu Dbus-Broker.
Mit dem Update auf Firefox 121.0.1 behebt Mozilla ein Problem, welches verursachte, dass ein USB-Sicherheitsschlüssel von anderen Anwendungen nicht mehr verwendet werden konnte, nachdem dieser zuvor während einer Firefox-Sitzung verwendet wurde.
Ein Problem, bei dem bei Websites mit spaltenbasierten Layouts unter bestimmten Umständen nicht mit der Website interagiert werden konnte, wurde behoben.
Ein Video mit abgerundeten Ecken, welches über einem anderen Video lag, hatte keine abgerundeten Ecken mehr angezeigt.
Ein unerwarteter Zeilenumbruch in einigen CJK-Kontexten (Chinesisch, Japanisch, Koreanisch) wurde behoben, der durch Änderungen bei der Behandlung von ideographischen Leerzeichen verursacht wurde.
Behoben wurde außerdem eine mögliche Absturzursache bei Programmstart im „Headless“-Modus sowie eine mögliche Absturzursache des Default Browser Agent Hintergrund-Tasks unter Windows und eine mögliche Absturzursache, welche beim Debugging auftreten konnte.
Auf der Standard-Startseite von Firefox kann Mozilla gesponserte Verknüpfungen jetzt auch auf anderen Positionen anzeigen.
Für Nutzer englischsprachiger Sprachversionen experimentiert Mozilla für Nutzer, die derzeit nicht mit einem Mozilla-Konto in Firefox angemeldet sind, damit, bei Klick auf die Schaltfläche mit dem Avatar die Synchronisation, Firefox Monitor, Firefox Relay sowie das Mozilla VPN in einem Menü darzustellen, statt direkt die Login-Seite für das Mozilla-Konto zu öffnen.
Außerdem gab es noch einen Fix für die Fakespot-Integration, mit der Mozilla in den USA experimentiert.
Wärmepumpen sind ökologisch umso sinnvoller, je größer der Anteil erneuerbarer Energie bei der Stromerzeugung ist. In unserem Wärmepumpenbuch gibt es eine Tabelle mit Zahlen von 2021/2022. In den letzten Tagen wurden aktualisierte Zahlen für das vergangene Jahr 2023 veröffentlicht — und die sind sehr erfreulich!
Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung
Anmerkung: Es gibt unterschiedliche Zahlen für den Anteil der erneuerbaren Energien (EE) am Strom, je nachdem, ob der Anteil relativ zur Erzeugung oder zur Nutzung des Stroms berechnet wird, ob Import/Export aus dem bzw. in das Ausland mit berücksichtigt wird und ob die betriebseigene Stromerzeugung durch eigene Kraftwerke in Bergbau, Industrie und Zugverkehr miteinberechnet wird oder nicht (dieser Strom zählt nicht zum offiziellen »Strommix«). Außerdem versorgen sich immer mehr Betriebe und Haushalte zumindest stundenweise selbst mit PV-Strom. Diese Strommengen können nicht genau erfasst werden, was eine korrekte Berechnung noch schwieriger macht. Dementsprechend variiert der EE-Anteil je nach Berechnungsmethode und Quelle ein wenig (ein bis zwei Prozent auf oder ab).
Für die Schweiz habe ich noch keine 2023er-Zahlen gefunden.
Unter dem Motto „Zeichen setzen“ finden am 16. und 17. März 2024 wieder die Chemnitzer Linux-Tage statt. Die Veranstalter hoffen wieder auf einen großen Zuspruch im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz an der Reichenhainer Straße.
Eintrittskarten zur Veranstaltung wird es im Vorverkauf geben. Da die Anzahl der Tickets aber begrenzt ist, wird es an der Tageskasse nur Restkarten geben.
Auch 2024 haben sich die Chemnitzer Linux-Tage einen Platz an einem März-Wochenende gesucht. Also Kalender gezückt und den 16. und 17. März 2024 dick einkreisen! Es lohnt sich bestimmt.
Wir freuen uns sehr, euch im März vor Ort in Chemnitz in gewohnter Umgebung wiederzusehen. Über unsere Pressemitteilungen, Social Media könnt ihr euch diesbezüglich auf dem Laufenden halten.
Linus Torvalds hat die Veröffentlichung und allgemeine Verfügbarkeit des Linux-Kernels 6.7 bekannt gegeben, der neuesten stabilen Version des Linux-Kernels. Diese Version bringt eine Vielzahl neuer Funktionen und Verbesserungen mit sich. Zu den Highlights von Linux-Kernel 6.7 gehört die Implementierung des bcachefs-Dateisystems, ein Copy-on-Write (COW)-Dateisystem, das entwickelt wurde, um mit den modernen Funktionen von Btrfs und...
Linus Torvalds hat gestern mit Linux 6.7 einen der größten Kernel überhaupt freigegeben. Nach mehreren Anläufen wurde Bcachefs in Mainline aufgenommen.
Die Firefox-Erweiterung Lightbeam veranschaulicht Drittanbieter-Verbindungen von Websites, indem diese durch einen Graphen visualisiert werden.
Während wir Websites besuchen, passieren im Hintergrund Dinge, von denen man als Nutzer nichts mitbekommt. So werden vor allem Ressourcen von anderen Domains geladen, welche wiederum unter Umständen Daten von wieder anderen Domains laden. Und so entsteht sehr schnell ein großes Netz an Verbindungen. Die Firefox-Erweiterung Lightbeam visualisiert genau das und hilft so zwar nicht direkt beim Reduzieren des Trackings durch Websites, aber macht das Ganze anschaulich und schärft so das Bewusstsein.
Sowohl die Idee als auch der Name klingen vertraut? Das hat einen Grund. Ursprünglich wurde die Erweiterung im Februar 2012 von Mozilla unter dem Namen Collusion veröffentlicht. Im Oktober 2013 folgte eine Umbenennung in Lightbeam. Nach einer Neuentwicklung als WebExtension mit reduziertem Funktionsumfang im Rahmen eines Outreachy-Projekts im Herbst 2017 hat Mozilla die Erweiterung Lightbeam im Oktober 2019 schließlich offiziell eingestellt und auch den Download von seiner Erweiterungs-Plattform entfernt. Zwar wurde die Erweiterung dann durch jene Entwicklerin privat neu bereitgestellt, welche bereits in die Neuentwicklung als WebExtension involviert war, aber auch das hatte im Jahr 2022 ein Ende und die Erweiterung verschwand erneut von Mozillas Erweiterungsplattform. Noch im selben Jahr entstand ein neuer Fork von Christoph Klassen, der auch heute noch besteht.
Sein Hauptziel ist nach eigenen Angaben, dafür zu sorgen, dass die Erweiterung verfügbar bleibt. Das heißt, der Fokus liegt auf dem Anpassen der Erweiterung, falls Änderungen seitens Mozilla dies notwendig machen, dem Aktualisieren verwendeter Bibliotheken etc. Die Entwicklung neuer Funktionen ist ausdrücklich kein Ziel. Mit dem Fusion-Modus gibt es allerdings tatsächlich eine neue Funktion, welche die ursprüngliche Lightbeam-Version von Mozilla nicht hatte. Dabei werden verschiedene Drittanbieter-Domains zu einem gemeinsamen Knoten „fusioniert“. Welche Domains fusioniert werden sollen, lässt sich in den Einstellungen der Erweiterung konfigurieren.
Die Erweiterung ist sowohl mit Firefox für Windows, macOS und Linux kompatibel als auch mit Firefox für Android.
Zu den wichtigsten Neuerungen beim Raspberry Pi 5 zählt nicht nur der viel schnellere SoC (System-on-a-Chip), sondern auch ein eigener I/O-Controller, der als eigener Chip realisiert ist (RP1). Dieser I/O-Chip bringt mit sich, dass etablierte Mechanismen zur GPIO-Steuerung nicht mehr funktionieren. Besonders stark betroffen sind Kommandos, die im Terminal oder in Bash-Scripts aufgerufen werden.
Veraltet: WiringPi, »gpio«, »raspi-gpio« und »pigpiod/pigs«
Im Verlauf eines Jahrzehnts haben sich diverse Kommandos etabliert, die mittlerweile veraltet sind. Dazu zählt das Kommando gpio aus dem WiringPi-Projekt, das bereits 2019 eingestellt wurde. Ebenfalls verabschieden müssen Sie sich von dessen Nachfolger-Kommando raspi-gpio: Das Kommando ist nicht mit dem neuen I/O-Chip RP1 kompatibel. Glücklicherweise lässt sich das Kommando relativ einfach durch pinctrl ersetzen.
Deutlich ärgerlicher ist, dass auch der beliebte Dämon pigpiod und das dazugehörende Kommando pigs der Kompatibilität zu RP1 zum Opfer gefallen ist. Absurderweise kann der Dienst Anfang 2024 im Raspberry-Pi-Konfigurationsprogramm als GPIO-Fernzugriff scheinbar weiterhin aktiviert werden.
Der »GPIO-Fernzugriff« kann scheinbar weiterhin aktiviert werden. Er ist aber inkompatibel zum Pi 5!
journalctl -u pigpiod beweist aber, dass der Dienst nicht funktioniert:
journalctl -u pigpiod
systemd[1]: Starting pigpiod.service - Daemon required to control GPIO pins via pigpio...
systemd[1]: Started pigpiod.service - Daemon required to control GPIO pins via pigpio.
pigpiod[88161]: 2023-12-29 11:02:24 gpioHardwareRevision: unknown rev code (d04170)
pigpiod[88161]: 2023-12-29 11:02:24 initCheckPermitted:
pigpiod[88161]: +---------------------------------------------------------+
pigpiod[88161]: |Sorry, this system does not appear to be a raspberry pi. |
pigpiod[88161]: |aborting. |
pigpiod[88161]: +---------------------------------------------------------+
pigpiod[88161]: Can't initialise pigpio library
systemd[1]: pigpiod.service: Main process exited, code=exited, status=1/FAILURE
systemd[1]: pigpiod.service: Failed with result 'exit-code'.
Welche Kommandos funktionieren dann noch? Sie haben die Wahl zwischen den gpioxxx-Kommandos aus dem Paket gpiod sowie pinctrl (siehe den folgenden Abschnitt). Das Paket gpiod ist standardmäßig installiert. Die darin enthaltenen Kommandos nutzen zur Kommunikation mit dem Kernel die Device-Dateien /dev/gpiochip<n> und die Bibliothek libgpiod2.
Der größte Nachteil der Kommandos gpioget, gpioset usw. besteht darin, dass Sie als ersten Parameter die GPIO-Chip-Nummer angeben müssen. Diese variiert je nach Raspberry-Pi-Modell. Bei den Modellen der Serie 1 bis 4 müssen Sie die Nummer 0 angeben, ab Modell 5 die Nummer 4.
# LED ein- und ausschalten, die über den GPIO 7 gesteuert wird
# (= Pin 26 des J8-Headers)
# gpioset auf dem Raspberry Pi 5
gpioset 4 7=1; sleep 3; gpioset 4 7=0
# gpioset auf dem Raspberry Pi 1 bis 4
gpioset 0 7=1; sleep 3; gpioset 0 7=0
Warum variiert die GPIO-Chip-Nummer? Weil beim Raspberry Pi 4 die Kernel-Schnittstelle /dev/gpiochip0 für die GPIO-Steuerung verantwortlich ist (das sind in den BCM 2711 integrierte Funktionen), beim Pi 5 aber der RP1 (ein externer Chip) mit der Kernel-Schnittstelle /dev/gpiochip4. Informationen darüber, welche GPIO-Schnittstellen es gibt und welche GPIO-Funktion wie »verdrahtet« ist, geben die Kommandos gpiodetect und gpioinfo. Die folgenden Ausgaben gelten für den Raspberry Pi 5:
gpiodetect
gpiochip0 [gpio-brcmstb@107d508500] (32 lines)
gpiochip1 [gpio-brcmstb@107d508520] ( 4 lines)
gpiochip2 [gpio-brcmstb@107d517c00] (17 lines)
gpiochip3 [gpio-brcmstb@107d517c20] ( 6 lines)
gpiochip4 [pinctrl-rp1] (54 lines)
gpioinfo
gpiochip0 - 32 lines:
line 0: "-" unused input active-high
line 1: "2712_BOOT_CS_N" "spi10 CS0" output active-low
line 2: "2712_BOOT_MISO" unused input active-high
...
gpiochip1 - 4 lines:
line 0: "WIFI_SDIO_D0" unused input active-high
line 1: "WIFI_SDIO_D1" unused input active-high
...
gpiochip2 - 17 lines:
line 0: "RP1_SDA" unused input active-high
line 1: "RP1_SCL" unused input active-high
line 2: "RP1_RUN" "RP1 RUN pin" output active-high
...
gpiochip3 - 6 lines:
line 0: "HDMI0_SCL" unused input active-high
line 1: "HDMI0_SDA" unused input active-high
...
gpiochip4 - 54 lines:
line 0: "ID_SD" unused input active-high
line 1: "ID_SC" unused input active-high
line 2: "PIN3" unused input active-high
line 3: "PIN5" unused input active-high
line 4: "PIN7" "onewire@0" output active-high
line 5: "PIN29" "onewire@0" output active-low
line 6: "PIN31" unused input active-high
line 7: "PIN26" unused input active-high
line 8: "PIN24" unused input active-high
line 9: "PIN21" unused input active-high
line 10: "PIN19" unused input active-high
...
line 28: "PCIE_RP1_WAKE" unused input active-high
line 29: "FAN_TACH" unused input active-high
line 30: "HOST_SDA" unused input active-high
line 31: "HOST_SCL" unused input active-high
line 32: "ETH_RST_N" "phy-reset" output active-low
...
Um Scripts zu programmieren, die universell funktionieren, können Sie die folgenden Zeilen in den Code einbauen:
# chip=4 für RPi5, chip=0 für ältere Modelle
if gpiodetect | grep -q "pinctrl-rp"; then
chip=4
else
chip=0
fi
In der einfachsten Form schalten Sie mit gpioset einen GPIO-Ausgang auf High oder Low. In den folgenden Beispielen bezieht sich der erste Parameter auf die gpiochip-Nummer. 7 gibt die GPIO-Nummer in BCM-Nomenklatur an, 1 oder 0 den gewünschten Zustand:
gpioset $chip 7=1 # GPIO 7 (Pin 26) auf High stellen
gpioset $chip 7=0 # GPIO 7 (Pin 26) auf Low stellen
Sie können auch mehrere Ausgänge auf einmal steuern (hier GPIO 7, 8 und 25):
gpioset $chip 7=0 8=1 25=0
Durch diverse Optionen können Sie weitere Funktionen steuern (siehe auch man gpioset):
--bias=as-is|disable|pull-down|pull-up aktiviert die internen Pull-up- oder Pull-down-Widerstände.
--mode=exit|wait|time|signal gibt an, wie lange das Kommando laufen soll. Standardmäßig gilt exit, das Kommando wird also sofort beendet. Mit wait wartet das Programm, bis der Benutzer [Return] drückt. Bei der Einstellung time können Sie mit --sec=<n> oder --usec=<n> die gewünschte Wartezeit einstellen. signal bedeutet, dass das Programm weiterläuft, bis es mit [Strg]+[C] beendet wird.
--background führt das Kommando als Hintergrunddienst weiter.
gpioget funktioniert analog zu gpioset: Sie übergeben im ersten Parameter die gpiochip-Nummer (in aller Regel 0), im zweiten Parameter die BCM-Nummer des GPIOs, dessen Input Sie auswerten wollen. Das Ergebnis des Kommandos lautet 0 oder 1, je nachdem, welchen Zustand der Eingang hat.
Auch mit pinctrl aus dem Paket raspi-utils können Sie GPIO-Funktionen steuern. Der Vorteil von pinctrl besteht darin, dass das Kommando zur Zeit mit allen Raspberry-Pi-Modellen kompatibel ist. Eine Fallunterscheidung, ob das Script auf einem alten oder neuen Modell mit RP1-Chip läuft, entfällt. Außerdem ist das Kommando syntaktisch weitestgehend zu raspi-gpio kompatibel.
Gegen den Einsatz des Kommandos spricht der Umstand, dass das Kommando laut pinctrl -h (der einzigen mir bekannten Dokumentation) nur für Debugging-Zwecke gedacht ist.
Die folgende Aufzählung fasst die wichtigsten Anwendungen des Kommandos zusammen:
pinctrl get [gpionr] ermittelt den aktuellen Status aller GPIOs bzw. des angegebenen GPIOs.
pinctrl funcs [gpionr] ermittelt, welche alternativen Funktionen der angegebene GPIO bzw. alle GPIOs erfüllen können.
pinctrl set gpionr options verändert den Status des angegeben GPIOs. Mögliche Optionen sind:
ip = Input
op = Output
dl = Zustand Low (Drive Low)
dh = Zustand High (Drive High)
pu = Pull-up-Widerstand aktiv
pd = Pull-down-Widerstand aktiv
pn = keine Pull-up/down-Funktion
a0 bis a7 = alternative Funktion n aktivieren
no = Deaktivieren (no function)
Soweit sich sinnvolle Kombinationen ergeben, dürfen mehrere der obigen Optionen auf einmal übergeben werden, jeweils getrennt durch Leerzeichen. Welche alternative Funktionen ein GPIO unterstützt und wie sie nummeriert sind, geht aus pinctrl funcs hervor.
Das folgende Kommando ermittelt, welche Funktionen der GPIO mit der BCM-Nummer 23 unterstützt. Auf dem Raspberry Pi ist dieser GPIO mit Pin 16 des J8-Headers verbunden. GPIO23 kann diverse Funktionen übernehmen:
Nach einer gefühlten Ewigkeit ist Zorin OS 17 kurz vor Weihnachten 2023 veröffentlicht worden. Zorin OS will mit aufpolierte Oberfläche und nützlichen Zusatzfunktionen überzeugen. Wir werfen einen Blick auf Zorin OS 17 Pro, die höchstmögliche Ausstattungsvariante. Viel Spaß. Eckpunkte über Zorin OS Ein kleiner Transparenzhinweis: Zorin OS Technologies Ltd. stellt Pressevertretern, Testern, Bloggern und YouTubern...
Die Community der Linux-Distribution Gentoo hat jetzt angekündigt, ihren Nutzern künftig zahlreiche Binärpakete direkt zum Download und zur Installation anzubieten.
Wer auf die Interimsversionen von Ubuntu setzt, sollte beachten, dass die Unterstützung von Ubuntu 23.04 in Kürze endet. Der offizielle Support für Ubuntu 23.04 “Lunar Lobster” endet am 25. Januar 2024 – in wenigen Wochen. Als Interimsversion erhält Ubuntu 23.04 ab der Veröffentlichung 9 Monate lang Updates. Nach der Veröffentlichung im April 2023 ist im...
Der Monatsbericht von Linux Mint verrät, wie viele Spenden die Entwickler der Linux-Distribution im Jahr 2023 bekommen haben. Im November haben 383 Leute insgesamt 10.191 US-Dollar gespendet. Im Dezember kamen sogar 24.146 US-Dollar zusammen und es haben 751 Leute gespendet. Das Team bedankt sich bei allen Unterstützern. Die Spenden helfen nicht nur finanziell, sondern motiviert das Team auch. Linux Mint 21.3 Linux Mint 21.3 hat es nicht mehr ins Jahr 2023 geschafft. Während der Beta-Phase hat das Team 50 Bug-Reports […]