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Mozilla veröffentlicht Firefox 136 für Apple iOS

10. März 2025 um 21:20

Mozilla hat Firefox 136 für Apple iOS veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 136.

Die Neuerungen von Firefox 136 für iOS

Mozilla hat Firefox 136 für das iPhone, iPad sowie iPod touch veröffentlicht. Die neue Version steht im Apple App Store zum Download bereit.

Ein Passwort-Generator wurde hinzugefügt, um auf einfache Weise sichere Passwörter für Online-Konten auf Websites zu erstellen.

In den Datenerhebungs-Einstellungen gibt es eine neue Option „Täglicher Nutzungs-Ping“. Darüber kann Mozilla die Anzahl der aktiven Firefox-Nutzer zählen. Der Vorteil dieser neuen Option liegt darin, dass diese aktiviert sein kann, während Telemetrie als Ganzes deaktiviert ist. Zwar ist es nicht empfehlenwert, Telemetrie zu deaktivieren, aber auf diese Weise können Nutzer, welche aus welchen Gründen auch immer keine Telemetrie aktiviert haben möchten, dennoch zur Nutzerzählung für Mozilla beitragen. Für bestehende Nutzer mit aktivierter Telemetrie ist der neue Ping standardmäßig aktiviert, für bestehende Nutzer mit deaktivierter Telemetrie ist der neue Ping standardmäßig deaktiviert.

Die Unterstützung für den iOS 18 Dark Mode sowie getönte App-Symbole wurde hinzugefügt und der Nachtmodus für Websites verbessert. Ebenfalls verbessert wurde der Dialog für externe Links und die Kompatibilität mit Google Drive und PayPal.

Dazu kommen wie immer weitere Detail-Verbesserungen, Fehlerbehebungen sowie Optimierungen unter der Haube. Auch mehrere Sicherheitslücken wurden behoben.

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Sicher surfen leicht gemacht: 5 Tipps für besseren Online-Schutz

10. März 2025 um 14:48

Digitale Bedrohungen lauern überall: Von Phishing-Mails über Schadsoftware bis hin zu Identitätsdiebstahl nutzen Cyberkriminelle immer ausgeklügeltere Methoden. Schon ein schwaches Passwort oder ein unvorsichtiger Klick können fatale Folgen haben. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich jedoch die Sicherheit im Netz deutlich erhöhen. Welche Tipps helfen wirklich, um persönlichen Daten optimal zu schützen?

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Die Entwicklung des Kundenservice in der digitalen Ära

10. März 2025 um 11:25

Der "Remote-Kundenservice" hat in der digitalen Welt an Bedeutung gewonnen. Unternehmen nutzen moderne Technologien, um Dienstleistungen ortsunabhängig anzubieten und gleichzeitig Kosten zu sparen. Die Möglichkeit, rund um die Uhr verfügbar zu sein und auf ein globales Talentnetzwerk zuzugreifen, eröffnet neue Chancen. Wie wirkt sich diese Entwicklung langfristig auf die Servicequalität aus?

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FSFE-Fachtag: Public Money? Public Code! in der Praxis

09. März 2025 um 23:00

FSFE-Fachtag: Public Money? Public Code! in der Praxis

Freie Software ist für Behörden unverzichtbar, um Abhängigkeiten zu überwinden und technologische Souveränität zu erreichen. Das Gebot der Stunde heißt daher „Public Money? Public Code!“ Der Fachtag der Free Software Foundation Europe in Essen am 08.04.2025 eröffnet praktische Perspektiven, wie Verwaltungen in Deutschland in diese Richtung vorangehen können.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, öffentlicher Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wollen wir diskutieren, welche Vorteile Freie Software für öffentliche Institutionen auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene bringt und welche Herausforderungen sich auf diesem Weg stellen. Der Schwerpunkt wird dabei auf dem Einsatz Freier Software in Kommunen liegen: Wo gibt es schon heute Best Practices, und was lässt sich daraus lernen? Wie kann kommunale Free-Software-Governance aussehen? Welche Möglichkeiten der Kollaboration eröffnen sich durch Freie Software? Was ist bei der Vergabe zu beachten?

Der Fachtag „Public Money? Public Code! in der Praxis“ ist ein Angebot der Free Software Foundation Europe (FSFE). Er richtet sich vorwiegend an Entscheidungsträgerinnen, Beschaffer und Multiplikatorinnen aus öffentlichen Verwaltungen in Deutschland sowie an Menschen, die in ihrem Arbeitsalltag mit Verwaltungsdigitalisierung befasst sind.

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Online-Anmeldung ist jedoch erforderlich. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. UPDATE 25.03.2025: Aktuell gibt es noch Restplätze und die Registrierung ist weiterhin möglich. Teilnahmebestätigungen werden zeitnah verschickt. Es gilt der Code of Conduct der FSFE.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Veranstaltungsdaten und Anmeldung

Datum: 08 April 2025 Einlass: 10:00 Uhr Fachtag: 11:00 - 16:00 Uhr Ort: Unperfekthaus, Friedrich-Ebert-Straße 18-20, 45127 Essen Online-Anmeldung: https://registration.fsfe.org/publiccode-fachtag

Programm

10:00 – Anmeldung und Kennenlernen

11:00 –Begrüßung Johannes Näder / Alexander Sander (FSFE)

11:10 – Digitale Souveränität als Staatsaufgabe Jutta Horstmann (Zentrum Digitale Souveränität, ZenDiS)

11:40 – Eine Stadt gestaltet den Wandel: “Public Money? Public Code!” in der Praxis Christian Nähle (Do-FOSS)

12:00 – Freie-Software-Governance in Kommunen Marc Groß (KGSt)

12:20 – Gute Freie-Software-Beschaffung durch klare Kriterien Bianca Kastl (Stadt Frankfurt am Main)

12:40 – Freie Software erfolgreich beschaffen: Stolpersteine vermeiden, Chancen nutzen! Panel: Johanna Gramlich (FITKO), Jutta Horstmann, Bianca KastlModeration: Alexander Sander (FSFE)

13:15 – Mittagspause

14:15 – Wege aus dem Vendor-Lock-In durch Interoperabilität und Offene Standards Tara Tarakiyee (Sovereign Tech Agency)

14:35 – openCode – die Infrastruktur für digitale Souveränität Leonhard Kugler (ZenDiS)

14:55 – Verwaltung, Zivilgesellschaft, Community: Kollaboration als ErfolgsmodellSimon Strohmenger (CONSUL)

15:15 – Öffentlicher Code braucht öffentliches Geld: Tech-Souveränität nachhaltig sichern Panel: Tara Tarakiyee, Lea Beiermann (ZenDiS), Christian Nähle, Simon StrohmengerModeration: Johannes Näder (FSFE)

16:00 – Kaffee und Networking

17:00 – Veranstaltungsende

Free Software and "Public Money? Public Code!"

Freie Software gibt allen das Recht, Programme für jeden Zweck zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern. Durch diese Freiheiten müssen ähnliche Programme nicht komplett neu programmiert werden und dank transparenter Prozesse muss das Rad nicht ständig neu erfunden werden. Bei großen Projekten können Expertise und Kosten geteilt werden und Anwendungen stehen allen zur Verfügung. So wird Innovation gefördert und mittel- bis langfristig Steuergeld gespart. Abhängigkeiten von einzelnen Anbieterinnen werden minimiert und Sicherheitslücken können leichter geschlossen werden. Die Free Software Foundation Europe fordert daher mit über 200 Organisation und Verwaltungen „Public Money? Public Code!“ - Wenn es sich um öffentliche Gelder handelt, sollte auch der Code öffentlich sein! Mehr Informationen zur Initiative sind auf der „Public Money? Public Code!" Website zu finden.

Support FSFE

Hybride Informationsverarbeitung nervt

10. März 2025 um 06:00

Kürzlich habe ich für eine anstehende Modernisierungsmaßnahme im Haus einen Kredit-vorfinanzierten Bausparvertrag abgeschlossen. In diesem Text möchte ich den Medienbruch hervorheben, der mich dabei genervt hat und aufzeigen, wie es besser gemacht werden kann.

Der Prozess im Überblick

  1. Recherche von Anbietern im Internet
  2. Erster Angebotsvergleich im Internet
  3. Terminvereinbarung eines Beratungsgesprächs via E-Mail und Telefon
  4. Erstes Termin in einer Filiale eines Anbieters
  5. Übermittlung der erforderlichen Unterlagen via E-Mail
  6. Zweiter Termin zum Vertragsabschluss mit jeder Menge Unterschriften und Papier

Die Punkte Terminvereinbarung, Informationsübermittlung und Vertragsabschluss verdienen in meinen Augen eine genauere Betrachtung

Terminvereinbarung

Die Anbieter, welche ich zuerst ins Auge gefasst hatte, boten eine Online-Terminvereinbarung via Webformular an, wo unter freien Terminen ein passender ausgewählt und gebucht werden konnte. Ich bevorzuge diese Art der Terminvereinbarung, da ich so zu einer Zeit die mir gut passt, direkt einen mir passenden Termin buchen kann, ohne E-Mails hin und her zu schreiben oder in einer Telefonwarteschleife zu hängen. Leider waren im gewünschten Zeitraum keine Termine frei und ich wollte die Angelegenheit nicht weiter aufschieben. Also schieden diese Anbieter aus.

Als nächstes habe ich in der nächstgelegenen Filiale einer bekannten Bausparkasse angerufen. Leider habe ich auch hier beim ersten Versuch niemanden erreicht. Also habe ich eine Terminanfrage mit zwei Terminvorschlägen via E-Mail gesendet. Um ein E-Mail-Ping-Pong zu vermeiden, habe ich auch eine Rückrufnummer mitgesendet. Der Rückruf hat mich dann auch prompt aus meinem Tunnel gerissen, als ich mich auf meine Arbeit konzentriert habe. Die Störung konnte ich verschmerzen, da die Freude überwiegte, noch in der gleichen Woche einen Termin vereinbaren zu könnnen.

Ich bin kein Freund von unangekündigten Anrufen, da sie mich entweder bei der Arbeit unterbrechen oder zu einer Zeit erreichen, in der ich lieber meine Ruhe hätte. Allerdings bevorzuge ich ein kurzes Telefonat oder eine Videokonferenz, wenn sich eine Angelegenzeit damit schneller und sicherer regeln lässt, als mehrere E-Mails austauschen zu müssen. Mein Favorit bleibt jedoch die Online-Terminbuchung.

Informationsübermittlung via E-Mail

Während des Beratungstermins in der Filiale wurde mir eine Finanzierungsmöglichkeit vorgeschlagen, die mir zusagte und wir haben geklärt, welche Unterlagen für den Abschluss benötigt werden.

Auf meine Frage, ob ich sämtliche Unterlagen als PDF via E-Mail senden kann oder alles in Papierform mitbringen muss, wurde zu meiner Freude geantwortet: „Selbstverständlich können Sie mir die Unterlagen als PDF per E-Mail senden oder auf einem USB-Stick mitbringen. Dies erleichtert mir die Ablage und ich muss nicht alles einscannen.“

Unterlagen wie Kontoauszüge und Verdienstbescheinigungen per E-Mail zu versenden, bereitet mir keine Sorgen, da mein E-Mail-Provider Mailbox.org eine Funktion bietet, um E-Mails definitiv sicher zu versenden. Kann zum Mailserver des Empfängers keine verschlüsselte Verbindung aufgebaut werden, wird der Versand abgebrochen. In diesem Fall hätte ich die PDFs auf einem USB-Stick mitgebracht. Dies war in diesem Fall jedoch nicht notwendig.

Exkurs E-Mail-Transport: In meinen Augen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Mailserver verschlüsselten Empfang und Versand unterstützen. Allerdings erfolgt der traditionelle Versand mit dem Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) unverschlüsselt. Daher schätze ich die zuvor genannte Funktionalität bei Mailbox.org, um ohne technisches Know-how und zusätzlichen Aufwand sicherstellen zu können, dass eine E-Mail nur versendet wird, wenn dies auf einem verschlüsselten Transportweg erfolgt. Dies erleichtert mir auch die Kommunikation mit meinem Steuerberater.

Während ich persönlich die digitale Kommunikation bevorzuge, befürworte ich zugleich, die Möglichkeit beizubehalten, notwendige Unterlagen ohne Mehrkosten in Papierform einreichen zu können. Zumindest so lange es noch Kunden gibt, die diesen Weg bevorzugen (kein Digitalzwang).

Vertragsabschluss mit vielen Unterschriften und noch mehr Papier

Zum Vertragsabschluss wurde ich dann doch von der Bürokratie eingeholt. Ich musste X Seiten unterschreiben und mir wurden Y Seiten an Papierkram mitgegeben.

Ich finde es richtig, dass Anbieter ihren Kunden Verbraucherschutzinformationen in geeigneter Weise zur Verfügung stellen müssen. Aber sind Anbieter wirklich verpflichtet, dies in Papierform zu tun? Warum geht das nicht wahlweise als PDF? Gleiches gilt für die europäischen Standard-Informationen für Verbraucher-Darlehen. Ich behaupte, die meisten Verbraucher werden diese informationen nicht lesen und das Papier landet ungelesen in der Tonne.

Vorschlag zur Verbesserung

Da sind wir so weit gekommen und am Ende liegt doch wieder ein Stapel Papier von ca. 1 cm Höhe auf dem Tisch. Das muss nicht sein. Das kann auch anders gehen. So können unterschriftsreife Unterlagen vorab als PDF versendet oder auf Tablets bwz. E-Ink-Readern zur Durchsicht/Präsentation zugänglich gemacht werden. So kann das Kleingedruckte auch einfach vergrößert werden. ;-)

Und die eigenhändige Unterschrift kann rechtssicher durch die qualifizierte elektronische Unterschrift mit dem Personalausweis geleistet werden. Dank der Fernsignatur ist dies sogar spontan mit dem neuen Personalausweis und der Ausweisapp auf dem Smartphone möglich.

Es gibt also rechtssichere Alternativen zur eigenhändigen Unterschrift. Was (noch) fehlt, sind Angebote auf Seiten diverser Anbieter. Wenn ihr euch ebenfalls die Möglichkeit der elektronischen Unterschrift wünscht, fragt danach und fordert dies von den Anbietern ein. Ohne Nachfrage wird kein Angebot geschaffen!

Quellen und weiterführende Links

Linux-News der Woche: Erste RDNA-4-Benchmarks unter Linux

09. März 2025 um 14:45

Mit dem Release der RX 9070 (XT) Grafikkarten treten diese auch in ersten Benchmarks unter Linux an. Open-Source-Treiberpflege lässt über 10 Jahre alte Grafikkarten weiterleben. Entwickler optimieren ihre Titel für das Steam Deck. Framework Mono erscheint zum ersten Mal nach der Übernahme durch das Wine-Projekt.

Mozilla deaktiviert Telemetrie in Firefox Klar 136 für Android

09. März 2025 um 13:09

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser. Nun hat Mozilla Firefox Klar 136 für Android veröffentlicht. Allgemeine Telemetrie-Daten werden ab sofort nicht mehr erhoben.

Download Mozilla Firefox Klar für Google Android

Mozilla hat Firefox Klar 136 (internationaler Name: Firefox Focus 136) für Android veröffentlicht.

Die Neuerungen von Firefox Klar 136 für Android

Genau wie in Firefox 136 für Desktop-Betriebssysteme als auch Firefox 136 für Android hat Mozilla in Firefox Klar 136 in den Datenschutz-Einstellungen eine neue Option „Täglicher Nutzungs-Ping“ eingeführt. Darüber kann Mozilla die Anzahl der aktiven Nutzer von Firefox Klar zählen. Der Vorteil dieser neuen Option liegt darin, dass diese aktiviert sein kann, während Telemetrie als Ganzes deaktiviert ist. Für bestehende Nutzer mit bisher aktivierter Telemetrie ist der neue Ping standardmäßig aktiviert, für bestehende Nutzer mit bisher deaktivierter Telemetrie ist der neue Ping standardmäßig deaktiviert.

Eine Besonderheit in Firefox Klar gegenüber Firefox für Desktop-Betriebssysteme und Firefox für Android ist die Tatsache, dass diese neue Option die allgemeine Telemetrie-Funktion komplett ersetzt hat. Das bedeutet, dass Mozilla über den optionalen Nutzungs-Ping hinaus keine Telemetrie-Daten mehr in Firefox Klar erhebt. Entsprechend wurden die Optionen für die allgemeine Telemetrie-Erhebung sowie für die Durchführung von Studien aus Firefox Klar 136 entfernt. Die gleiche Änderung wurde auch in Firefox Klar 136 für Apple iOS durchgeführt.

Ansonsten handelt es sich bei Firefox Klar 136 wie immer um ein Wartungs-Update, bei welchem der Fokus auf Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube lag. Dazu kommen wie immer neue Plattform-Features der aktuellen GeckoView-Engine sowie geschlossene Sicherheitslücken.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 136 für Android

08. März 2025 um 19:29

Mozilla hat Firefox 136 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 136 für Android.

Download Firefox für Android im Google Play Store

Die Neuerungen von Firefox 136 für Android

Im Menü gibt es einen neuen Eintrag „Problem mit Website melden…“, über den sich melden lässt, wenn eine Website in Firefox nicht wie erwartet funktioniert.

Firefox erkennt nun, ob die Software-Tastatur Autokorrektur unterstützt und aktiviert Vorschläge, wenn diese verfügbar sind.

In den Datenerhebungs-Einstellungen gibt es eine neue Option „Täglicher Nutzungs-Ping“. Darüber kann Mozilla die Anzahl der aktiven Firefox-Nutzer zählen. Der Vorteil dieser neuen Option liegt darin, dass diese aktiviert sein kann, während Telemetrie als Ganzes deaktiviert ist. Zwar ist es nicht empfehlenwert, Telemetrie zu deaktivieren, aber auf diese Weise können Nutzer, welche aus welchen Gründen auch immer keine Telemetrie aktiviert haben möchten, dennoch zur Nutzerzählung für Mozilla beitragen. Für bestehende Nutzer mit aktivierter Telemetrie ist der neue Ping standardmäßig aktiviert, für bestehende Nutzer mit deaktivierter Telemetrie ist der neue Ping standardmäßig deaktiviert.

Dazu kommen wie immer neue Plattform-Features der aktuellen GeckoView-Engine, diverse Fehlerbehebungen, geschlossene Sicherheitslücken sowie Verbesserungen unter der Haube.

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Monatliche Feature-Updates: Thunderbird 136 veröffentlicht

07. März 2025 um 22:19

Die MZLA Technologies Corporation hat Thunderbird 136 veröffentlicht. Dabei handet es sich um den offiziellen Start der monatlichen Feature-Updates für den Open Source E-Mail-Client.

Monatliche Feature-Updates

Bislang gab es für Thunderbird nur ein großes Update pro Jahr, während es Fehlerbehebungs- und Sicherheits-Updates mindestens einmal pro Monat gab. Diese gibt es als „Thunderbird ESR“ weiterhin und bestehende Nutzer von Thunderbird 128 bleiben standardmäßig auch auf diesem Kanal.

Während MZLA in den letzten Monaten schon testweise neue Major-Releases erstellt, aber weder offiziell verteilt noch beworben hat, stellt Thunderbird 136 den Startschuss hierfür dar: Wer die Website thunderbird.net besucht, lädt ab sofort standardmäßig die „Mainstream“-Releases von Thunderbird anstelle von Thunderbird ESR herunter. Stand heute ist dies Thunderbird 136.

Wer von Thunderbird ESR 128 auf Thunderbird 136 wechseln möchte, kann dies ganz einfach tun, indem Thunderbird 136 heruntergeladen und in das bestehende Installationsverzeichnis von Thunderbird ESR 128 installiert wird. Achtung: Der umgekehrte Weg stellt ein Downgrade dar und ist standardmäßig nicht möglich. Durch die Installation in ein separates Verzeichnis würde ein neues Profil erstellt werden. In dem Fall könnten beide Versionen parallel genutzt werden.

Andere Installationsquellen wie der Windows Store oder unter Linux Snap und Flatpak stehen für die „Mainstream“-Version von Thunderbird derzeit noch nicht zur Verfügung, sollen aber in der Zukunft folgen.

Damit ändert sich auch die Berichterstattung auf diesem Blog. Wie bei Firefox ESR werde ich nicht länger über neue Versionen auf dem ESR-Kanal berichten, sondern stattdessen ausschließlich über Updates auf dem Release-Kanal, der monatliche Feature-Updates bringt. Aber natürlich werde ich auch weiterhin über Sicherheits- und Bugfix-Updates auf dem neuen Release-Kanal berichten.

Neuerungen von Thunderbird 136

Gegenüber Thunderbird ESR 128 bringt Thunderbird 136 das eine oder andere neue Feature und kleinere Verbesserung.

So werden Nachrichten bei Verwendung eines dunklen Themes jetzt auch dunkel dargestellt und über einen Schalter in der Mail-Ansicht kann zwischen der dunklen und hellen Mail-Darstellung gewechselt werden.

In den Einstellungen gibt es eine neue Kategorie für das Erscheinungsbild der Nachrichtenliste. Dort können global Einstellungen für alle E-Mail-Konten vorgenommen werden. Dies schließt Optionen für die Gruppierung von Nachrichten sowie für die Standard-Sortierung ein.

Für Linux-Nutzer gibt es jetzt eine Integration in die Systemleiste.

Der Nachrichtenfilter-Dialog ist nun auch über das Kontextmenü eines Mail-Accounts zugänglich. Bei der Einrichtung von Kalendern gibt es außerdem jetzt Checkboxen zum Aus- und Abwählen aller Kalender.

Es gab weitere Verbesserungen für die Ordner-Komprimierung, den ICS-Import, das Ausdrucken von Kalendern sowie die Oberfläche im Allgemeinen.

Dies war nur eine Auswahl der Änderungen gegenüber Thunderbird ESR 128. Die vollständigen Release Notes von Thunderbird 136 (gegenüber der nicht offiziell veröffentlichten Version Thunderbird 135) gibt es hier. Weitere Verbesserungen listen die Release Notes von Thunderbird 135, Thunderbird 134, Thunderbird 133, Thunderbird 132 sowie Thunderbird 131.

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