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Prozessor-Stresstest: Linpack Xtreme 1.1.6 setzt auf HWMonitor 1.55 [Notiz]

18. November 2024 um 06:30

Der schlanke, da auf Konsolen-Ebene ausführbare Stabilitäts- und Stresstest für CPUs Linpack Xtreme ist in aktualisierter Version 1.1.6 mit vorrangigen Fehlerbehebungen erschienen. Darüber hinaus setzt das Tool fortan auf das integrierte Programm HWMonitor mit der Versionsnummer 1.55, um die Hardwareinformationen auszulesen.

Nextcloud auf dem RasPi – Teil 8

18. November 2024 um 05:00

Als ich mit der Artikelserie zur Nextcloud auf dem Raspberry Pi begann, war mein Ziel, ein Tutorial zu erstellen, das es ermöglicht, eine Nextcloud auf dem Einplatinencomputer so zu installieren und zu konfigurieren, dass diese produktiv genutzt werden kann. Nextcloud ist mittlerweile mehr als nur eine Cloud. Nextcloud hat sich zu einem professionellen Büroprodukt entwickelt, das ich selbst täglich nutze.

In diesem Artikel zeige ich, wie man den Datenspeicher von der MicroSD auf eine SSD auslagert, um die Speicherkapazität der Nextcloud zu erweitern. Ich verwende dafür eine SanDisk Extreme mit einer Kapazität von 2TB.

Die Leser, die dieser Artikelreihe bisher gefolgt sind und alles auf dem Raspberry Pi nachgebaut haben, sollten die Version 29 installiert haben. Diejenigen, die etwas mutiger waren, haben bereits ein Upgrade auf Version 30 in den Verwaltungseinstellungen durchgeführt.

Installation

Bevor wir starten, sollte unbedingt ein Backup des gesamten Systems durchgeführt werden, um Datenverlust zu vermeiden, falls etwas schief geht.

Zuerst wird die externe SSD mit dem Raspberry Pi über den USB 3.0-Anschluss verbunden. Anschließend wird die SSD mithilfe des folgenden Befehls identifiziert.

sudo fdisk -l

Das System zeigt nun an, dass die SSD als /dev/sda1 eingehängt wurde. Durch die Eingabe von

sudo mkfs.ext4 /dev/sda1
Identifizierung der SSD im System
Identifizierung der SSD im System

kann die SSD in Ext4 formatiert werden. Auf meinem System erschien eine Fehlermeldung, dass die SSD bereits eingehängt ist und daher nicht formatiert werden kann.

Fehlermeldung – /dev/sda1 is mounted

Daher muss die SSD zuerst wieder ausgehängt werden.

sudo umount -fl /dev/sda1

Anschließend wird die SSD, gemäß der bereits erwähnten Methode im Artikel, Ext4-formatiert. Die Abfrage wird durch die Eingabe von „y“ bestätigt.

sudo mkfs.ext4 /dev/sda1
Formatierung der SSD im Ext4-Format
Formatierung der SSD (Ext4)

Nun wird das Verzeichnis /media/ssd erstellt, in dem später das Datenverzeichnis auf der externen SSD liegen wird.

sudo mkdir /media/ssd

Danach wird das Verzeichnis mit dem Inhalt der SSD gemountet.

sudo mount /dev/sda1 /media/ssd

Damit die SSD auch nach einem Neustart korrekt eingebunden wird, trägt man sie mit der richtigen UUID in die /etc/fstab ein. Die benötigte UUID findet man über den Befehl:

sudo blkid /dev/sda1
Auslesen der UUID der SSD
Auslesen der UUID der SSD

Nun kann die fstab mit der entsprechenden Zeile ergänzt werden. Dieser Eintrag erfolgt direkt unter den beiden Hauptpartitionen (siehe Screenshot).

sudo nano /etc/fstab

Die hier von mir angegebene UUID ist natürlich durch die UUID der eigenen Festplatte zu ersetzen.

UUID=4866c0d5-3ab8-4746-8aaf-c772a60444e9 /media/ssd     ext4    defaults          0       0
Inhalt der Systemdatei /etc/fstab
Systemdatei /etc/fstab

Dabei muss man mit größter Sorgfalt vorgehen, da das System bei einer falschen Eingabe möglicherweise nicht mehr starten wird. Ein vorheriges Backup bietet (wie oben schon erwähnt) Sicherheit. Nachdem alles korrekt eingegeben wurde, kann der Raspberry Pi neu gestartet werden.

sudo reboot

Wenn das System fehlerfrei neu gestartet ist, wird das Datenverzeichnis von der MicroSD-Karte auf die SSD verschoben. Dieser Vorgang kann je nach Größe einige Minuten dauern.

sudo mv /var/www/html/nextcloud/data /media/ssd

Nun muss der Nextcloud noch mitgeteilt werden, wo sich das Datenverzeichnis befindet. Dazu gehen wir in die config.php.

sudo nano /var/www/html/nextcloud/config/config.php

Hier wird nun das Datenverzeichnis an die neue Situation angepasst. Dazu sucht man den Eintrag

'datadirectory' => '/var/www/html/nextcloud/data',

und ändert diesen in:

'datadirectory' => '/media/ssd/data',

Das Data-Verzeichnis befindet sich jetzt auf der externen SSD. Falls ein Upgrade ansteht, kann dieses gleich durchgeführt werden.

Nextcloud - Upgrade auf Version 30.0.2
Nextcloud – Upgrade auf Version 30.0.2
Nextcloud - Dashboard
Nextcloud – Dashboard
Festplatte sda1
Festplatte sda1

Vorschau

Im nächsten und letzten Artikel dieser Reihe möchte ich zeigen, wie man Nextcloud mit einem TURN-Server erweitert, um Videokonferenzen mit Nextcloud Talk nutzen zu können.

Wie kann ich die Dokumentation von docs.redhat.com am einfachsten als PDF herunterladen?

18. November 2024 um 05:00

Unter ‚http://docs.redhat.com‚ findet man gesammelt und sortiert Red Hats Dokumentation, z.B. zu Ansible Automation Platform, OpenShift, RHEL, RHV, Satellite, etc.

Neben der Online-Version im Single- und Multi-Page-Format kann man die einzelnen Texte auch als PDF herunterladen. Dies manuell zu tun, ist allerdings mühselig. Deutlich leichter geht es mit dem PDF Document Downloader von Kazuo Moriwaka. Es handelt sich dabei um ein Bash-Skript, bestehend aus awk, curl, grep, und parallel, welches als Argument die Basis-URL für eine Produktkategorie übernimmt und anschließend alle PDF-Dateien ermittelt und herunterlädt.

Klingt gut? So bekommt ihr das Skript:

  1. Ladet euch die aktuelle Version als Zip-Datei aus dem Gist herunter
  2. Entpackt das Zip-Archiv in ein Verzeichnis eurer Wahl, z.B. nach ~/bin/
  3. Macht das Skript ausführbar: chmod u+x ~/bin/fetchdoc.sh

Folgender Code-Block zeigt einige Beispiele, mit denen ich mir einen Teil der Dokumentation auf mein Laptop gezogen habe:

$ ~/bin/fetchdoc.sh https://docs.redhat.com/en/documentation/red_hat_enterprise_linux/7

$ ~/bin/fetchdoc.sh https://docs.redhat.com/en/documentation/red_hat_enterprise_linux/8

$ ~/bin/fetchdoc.sh https://docs.redhat.com/en/documentation/red_hat_enterprise_linux/9

$ ~/bin/fetchdoc.sh https://docs.redhat.com/en/documentation/red_hat_enterprise_linux/10-beta

$ ~/bin/fetchdoc.sh https://docs.redhat.com/en/documentation/red_hat_ansible_automation_platform/2.5

$ ~/bin/fetchdoc.sh https://docs.redhat.com/en/documentation/red_hat_satellite/6.15

$ ~/bin/fetchdoc.sh https://docs.redhat.com/en/documentation/red_hat_satellite/6.16

$ ~/bin/fetchdoc.sh https://docs.redhat.com/en/documentation/red_hat_virtualization/4.4

Thank you Kazuo Moriwaka for this awesome little helper!

Thunderbird für Android veröffentlicht

17. November 2024 um 14:42

Die MZLA Technologies Corporation hat vor kurzem die allererste Version von Thunderbird für Android veröffentlicht.

Im Sommer 2022 wurde die Übernahme des E-Mail-Clients K-9 für Android durch die MZLA Technologies Corporation, bekannt gegeben, welche den beliebten E-Mail-Client Thunderbird für Windows, macOS und Linux entwickelt. Nun, mehr als zwei Jahre später, ist es soweit: Thunderbird für Android steht zum Download bereit. Neben dem Download im Google Play Store steht auch F-Droid als weiterer Distributionskanal zur Verfügung, sowie GitHub.

Download Thunderbird für Android

Thunderbird für Android ist grundsätzlich identisch zu K-9 Mail, was weiterhin angeboten werden wird. Die Versionsnummer von K-9 Mail ist direkt von 6.9 auf 8.0 gesprungen, womit auch Thunderbird für Android mit der Versionsnummer 8 startet. Unterschiede zwischen Thunderbird und K-9 Mail gibt es in Design-Details wie dem Logo und Farben. Außerdem lassen sich in Thunderbird die Einstellungen aus K-9 Mail importieren, jedoch nicht umgekehrt. Und auch nur Thunderbird beinhaltet eine integrierte Spenden-Möglichkeit. Während neue Features grundsätzlich für beide Mail-Applikationen integriert werden, soll es im Laufe der Zeit aber auch ein paar Thunderbird-exklusive Features geben, die dann nicht Teil von K-9 Mail werden.

Bestehende Nutzer von Thunderbird für Windows, macOS und Linux können ganz einfach ihre Einstellungen in Thunderbird für Android importieren. Dazu gibt es seit Thunderbird 128.4.0 ein neues Feature, welches die Übertragung via QR-Code möglich macht.

Thunderbird 8 für Android

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Mozilla veröffentlicht Firefox 132 für Apple iOS

16. November 2024 um 20:01

Mozilla hat Firefox 132 für Apple iOS veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 132.

Die Neuerungen von Firefox 132 für iOS

Mozilla hat Firefox 132 für das iPhone, iPad sowie iPod touch veröffentlicht. Die neue Version steht im Apple App Store zum Download bereit. Die neue Version bringt Detail-Verbesserungen, Fehlerbehebungen sowie Verbesserungen unter der Haube.

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Nextcloud auf dem RasPi – Teil 7

16. November 2024 um 05:00

Heute geht es um das Fein-Tuning unserer Nextcloud-Installation, genauer gesagt, um die Umstellung des Systems von PHP auf PHP-FPM. Hierzu wird der Webserver Apache2 konfiguriert und auf HTTP/2 umgestellt.

Installation

Auf dem aktuellen System, Raspberry Pi OS Bookworm, läuft derzeit standardmäßig PHP 8.2. Diese Version werden wir mit den folgenden Schritten umstellen: Zunächst installieren wir PHP-FPM 8.2. Anschließend deaktivieren wir PHP 8.2, aktivieren PHP-FPM 8.2 und HTTP/2. Die erforderlichen Befehle werden nacheinander in der angegebenen Reihenfolge ausgeführt.

sudo apt install php-fpm -y
sudo a2dismod php8.2
sudo a2enconf php8.2-fpm
sudo a2enmod proxy_fcgi
sudo a2dismod mpm_prefork
sudo a2enmod mpm_event
sudo a2enmod http2

Anschließend fügen wir im VirtualHost die folgende Zeile über den Editor Nano

sudo nano /etc/apache2/sites-available/raspi.conf

unter VirtualHost *:443>

Protocols h2 http/1.1

hinzu (siehe Screenshot).

VirtualHost
VirtualHost

Mit einem Neustart des Webservers aktivieren wir nun PHP-FPM 8.2.

sudo service apache2 restart

In der Nextcloud treten nun, nach der Umstellung, allerdings wieder einige bekannte Fehler auf. Diese beheben wir indem wir, mit

sudo nano /etc/php/8.2/fpm/php.ini

folgenden Eintrag

memory_limit = 128M

in

memory_limit = 512M


ändern. Am Ende der Datei wird zudem ein weiterer Block mit den spezifischen Einstellungen zu OPcache eingefügt.

opcache.enable=1
opcache.interned_strings_buffer=64
opcache.max_accelerated_files=10000
opcache.memory_consumption=128
opcache.save_comments=1
opcache.revalidate_freq=1

Zum Abschluss muss dann der PHP-FPM 8.2-Dienst neu gestartet werden.

sudo service php8.2-fpm restart

Tipp

Für eine zusätzliche Optimierung können die FPM-Einstellungen angepasst werden. Dazu werden die folgenden Parameter mit dem Editor auf die spezifischen Anforderungen des Systems eingestellt:

sudo nano /etc/php/8.2/fpm/pool.d/www.conf
pm = dynamic
pm.max_children = 120
pm.start_servers = 12
pm.min_spare_servers = 6
pm.max_spare_servers = 18

Diese Werte sind auf ein System mit 4 GB RAM abgestimmt (siehe Link).

Zum Abschluss wird der Dienst ein letztes Mal gestartet, damit die Änderungen wirksam werden.

sudo service php8.2-fpm restart

Vorschau

Der nächste Artikel dieser Reihe wird sich damit befassen, das Datenverzeichnis von der MicroSD auf eine externe SSD auszulagern, um so den Speicher der Nextcloud zu erweitern.

Quellcode von Pocket für Android als Open Source veröffentlicht

15. November 2024 um 21:39

Mozilla hat den Quellcode von Pocket für Android als Open Source veröffentlicht.

Bei Pocket handelt es sich um eine Online-Ablage für Artikel, um diese später lesen zu können. Die abgelegten Artikel stehen von jedem Gerät aus zur Verfügung und können auch offline gelesen werden. Außerdem hilft Pocket dabei, neue Inhalte zu entdecken. Die Nutzung von Pocket ist kostenlos, eine kostenpflichtige Premium-Version bietet weitere Features. Auch ist Pocket die Quelle für Content-Empfehlungen auf der Firefox-Startseite. Pocket wurde im Februar 2017 für 30 Millionen Dollar von Mozilla übernommen.

Ursprünglich war Pocket komplett geschlossene Software. Seit der Übernahme durch Mozilla wurden immer mehr Teile von Pocket Open Source. Unter anderem wurden im Dezember 2023 die Typescript Backend-Services geöffnet. Vor drei Wochen erfolgte die Veröffentlichung des Quellcodes von Pocket für Android als Open Source. Wer sich stattdessen für Pocket für iOS interessieren: Dessen Quellcode ist schon etwas länger öffentlich.

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Distro-Hopping – Was ist das und warum machen das Linux User?

Von:MK
15. November 2024 um 17:30

Bist Du schon länger mit Linux unterwegs, dann hast Du sicher schon mal den Begriff „Distro Hopping“ oder „Distrohopper“ gehört. Doch was hat es damit auf sich? Wieso gibt es das? Solltest Du Dir vielleicht Gedanken machen wenn Du ein Distrohopper bist? Das klären wir in diesem Beitrag. Distro-Hopping: Eine tiefere Betrachtung Klären wir zunächst, […]

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Podcast: Distro-Hopping – Was ist das und warum machen das Linux User?

Von:MK
15. November 2024 um 17:30

Hast du bereits Erfahrung mit Linux, dann ist dir der Begriff „Distro-Hopping“ oder „Distrohopper“ wahrscheinlich schon begegnet. Aber was steckt eigentlich dahinter? Warum gibt es dieses Phänomen, und ist es vielleicht ein Grund zur Sorge, wenn du selbst ein Distrohopper bist?

Der Beitrag Podcast: Distro-Hopping – Was ist das und warum machen das Linux User? erschien zuerst auf fosstopia.

Mythen über Linux: stimmen die Vorwürfe?

15. November 2024 um 14:01

💾

In diesem Video deckt Jean auf, welche Mythen es über Linux gibt und ob diese sich (noch) bewahrheiten.
Wenn Du das Video unterstützen willst, dann gib bitte eine Bewertung ab, und schreibe einen Kommentar. Vielen Dank!

Links:
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Linux Assistant: https://www.linux-assistant.org/

Jetzt umsteigen https://youtu.be/itcOTdTLInQ
Deine Linux-Roadmap https://youtu.be/94JSaHO8MLo
Playlist: Linux Grundkurs https://www.youtube.com/playlist?list=PLhvaM7uJr1PCUlTvyLGxZqwn7tZ2YM8xF

Tuxedo-Review https://youtu.be/zUPQb2bKSRI
Tuxedo OS vorgestellt https://youtu.be/q5v5QDFzx3s
Virtuelles Window https://youtu.be/hnufelz0kAc
Gaming unter Linux: https://youtu.be/PhQfrb4qOp8

Linux-Guides Merch*: https://linux-guides.myspreadshop.de/
Professioneller Linux Support*: https://www.linuxguides.de/linux-support/
Linux-Arbeitsplatz für KMU & Einzelpersonen*: https://www.linuxguides.de/linux-arbeitsplatz/
Linux Mint Kurs für Anwender*: https://www.linuxguides.de/kurs-linux-mint-fur-anwender/
Offizielle Webseite: https://www.linuxguides.de
Forum: https://forum.linuxguides.de/
Unterstützen: http://unterstuetzen.linuxguides.de
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X: https://twitter.com/LinuxGuides
Instagram: https://www.instagram.com/linuxguides/
Kontakt: https://www.linuxguides.de/kontakt/

Inhaltsverzeichnis:
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00:00 Begrüßung
00:40 Terminal/Konsole
03:27 Kostenlos und gut?
10:02 Hardware und Treiber
16:58 Programme
23:07 Windows Programme unter Linux
24:57 Gaming
27:19 Aufwand
31:55 Verabschiedung

Haftungsausschluss:
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Das Video dient lediglich zu Informationszwecken. Wir übernehmen keinerlei Haftung für in diesem Video gezeigte und / oder erklärte Handlungen. Es entsteht in keinem Moment Anspruch auf Schadensersatz oder ähnliches.

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