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Debian 13 Trixie: Erste Alpha-Version des Installers veröffentlicht

Von:MK
01. Januar 2025 um 12:39

Am letzten Tag des Jahres 2024 hat Debian die erste Alpha-Version des Installers für die kommende Version Debian 13 „Trixie“ veröffentlicht. Bei der Hardwareunterstützung gibt es einige Änderungen. Die Architekturen *armel und i386 bleiben zwar im Archiv, erhalten jedoch keine eigenen Installer-Builds mehr. Die Architektur mipsel, die bereits letztes Jahr entfernt wurde, fehlt ebenfalls. Neu […]

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Jahresrückblick 2024 und Ausblick

31. Dezember 2024 um 21:00

Das Jahr 2024 geht zu Ende und ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich herzlich bei allen Lesern zu bedanken, die in diesem Jahr meinen Blog verfolgt, meine Artikel gelesen oder ihn durch Kommentare und Zuschriften bereichert haben.

Zu Beginn des Jahres bin ich zum Institut für sichere mobile Kommunikation (ISMK) gewechselt und habe den Podcast Risikozone mitgenommen, sodass ich die Episoden nun im Rahmen meiner Tätigkeit dort produziere. Viele IT-Sicherheitsthemen, die ich im Blog veröffentlicht hätte, fließen nun zwei Mal im Monat in die Episoden dort ein. Über das vergangene Jahr des Podcasts haben wir in Episode 63 gesprochen.

Mein Blog begleitet mich nun schon seit 2016. Im neunten Jahr seines Bestehens habe ich mit 14 Artikeln den Schnitt der vergangenen Jahre gehalten. Wie gewohnt möchte ich zum Jahresende auf einige Highlights und bedeutende Themen des vergangenen Jahres im Blog zurückblicken.

Rückblick auf 2024

Eines der herausragendsten Ereignisse in der IT-Sicherheits- und Open-Source-Welt war zweifellos die xz-Lücke. Über diese Backdoor habe ich sowohl hier im Blog als auch in den Risikozone-Episoden 45 und 46 berichtet.

Ein weiteres bemerkenswertes Sicherheitsproblem war die OpenSSH-Sicherheitslücke RegreSSHion. Zudem wurden in der glibc zwei Lücken entdeckt, deren besondere Bedeutung in ihrem Alter lag: Die verwundbaren Versionen wurden seit 1992 ausgeliefert.

Beim Durchsehen des Blogarchivs fiel mir zudem auf, dass die Veröffentlichung von KDE Plasma 6 ebenfalls in dieses Jahr fiel. Die neue Version der Desktopumgebung, die erstmals nun auf Qt 6 aufbaut, fühlt sich schon so vertraut an, dass es schwer zu glauben ist, dass sie erst 2024 erschienen ist.

Pläne für 2025

Das Thema Künstliche Intelligenz, insbesondere im Bereich der Large Language Models (LLMs), hat sich 2024 stabilisiert. Nach dem anfänglichen Hype zeichnet sich nun eine Phase der Konsolidierung ab. Für das kommende Jahr plane ich, die LLM Timeline wieder zu aktualisieren, um die Entwicklungen der letzten Monate zu dokumentieren.

Auch technisch wird sich auf dem Blog einiges tun. Ich arbeite an einer Erweiterung der Blogsoftware, um die Unterstützung für mehrere Sprachen zu verbessern und das Design speziell für Infografiken zu optimieren.

Guten Rutsch

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch in das Jahr 2025 und freue mich darauf, euch auch im neuen Jahr mit spannenden Artikeln, Podcast-Episoden und technischen Updates begleiten zu dürfen! Danke für eure Unterstützung und euer Interesse!

Fakespot Deep Fake Detector: Neue Erweiterung von Mozilla erkennt Inhalte von KI vs. echten Menschen

31. Dezember 2024 um 19:38

Der Fakespot Deep Fake Detector ist eine neue Firefox-Erweiterung von Mozilla, welche es dem Nutzer ermöglichen soll, mutmaßliche KI-Inhalte von Inhalten zu unterscheiden, die von echten Menschen geschaffen wurden.

Download Fakespot Deep Fake Detector

Künstliche Intelligenz (KI) erlebt in den letzten Jahren einen extremen Aufschwung – sowohl qualitativ als auch, was die Nutzung betrifft – und das längst auch im Mainstream-Bereich. Heute fällt es teilweise schwer, überhaupt noch zu erkennen, welche Inhalte von einer KI erzeugt worden sind und was das Werk echter Menschen ist.

Mozilla möchte dieses Problem angehen – und zwar mit Hilfe Künstlicher Intelligenz. Der Fakespot Deep Fake Detector ist eine neue Browser-Erweiterung für Firefox, welche es erlaubt, markierten Text dahingehend zu analysieren. Alternativ kann Text auch ohne Browser-Erweiterung auf der dazugehörigen Website eingegeben werden.

Zu diesem Zeitpunkt werden ausschließlich englischsprachige Texte unterstützt. Bei Text soll es dabei nicht bleiben: In Zukunft soll der Fakespot Deep Fake Detector auch Videos und Bilder analysieren können.

Für eine bessere Zuverlässigkeit verlässt sich Mozilla nicht auf ein einzelnes Modell. Mit ApolloDFT, Binocular, UAR sowie ZipPy kommen derzeit gleich vier Modelle mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen zum Einsatz, die auch beschrieben werden. Wenn es Unstimmigkeiten in der Bewertung gibt, erfährt der Nutzer, welches Modell zu welchem Ergebnis kam. Bei allen diesen Modellen handelt es sich um Open Source-Modelle, wobei ApolloDFT ein eigenes Modell von Fakespot ist.

Fakespot war ursprünglich ein eigenständiges KI-Unternehmen, welches sich auf die Erkennung sogenannter „Fake-Inhalte“ spezialisiert hat und im Mai 2023 von Mozilla übernommen worden ist. Am besten bekannt ist Fakespot für die Erkennung falscher Produktbewertungen beim Online-Shopping. Mittlerweile ist diese Funktionalität für Amazon, BestBuy und Walmart nativ in Firefox integriert.

Fakespot Deep Fake Detector Fakespot Deep Fake Detector

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Verkürzte Git-Commit-Hashes und das Linux-Repository

31. Dezember 2024 um 18:15

In der letzten Episode des Risikozone-Podcasts habe ich ganz kurz das Thema der verkürzten Hashwerte und auftretenden Kollisionen angesprochen. Jetzt gibt es ein Proof of Concept zu der Thematik.

Worum es geht

Ein kurzer Refresher, worum es in der Thematik überhaupt geht: Als Git entwickelt wurde, musste ein Weg gefunden werden, wie man die Referenzen auf Commits, die Dateien und die Dateibäume realisiert. In vielen Systemen wie z. B. Issue-Trackern werden aufsteigende Indizes verwendet. In einem verteilten System wie Git ist das aus verschiedenen Gründen der Synchronisation nicht so einfach möglich, da sonst Kollisionen, also gleiche IDs für unterschiedliche Objekte entstehen könnten. Eine Alternative wäre UUIDs, da die IDs einen randomisierten Anteil haben und die Wahrscheinlichkeit für Kollisionen gesenkt wird.

Noch besser als UUIDs ist allerdings Content-adressable Storage, bei dem Inhalte einzig durch ihren Inhalt adressiert werden. Das ist so, als würde man den gesamten Inhalt der Datei nochmal in den Dateinamen schreiben. Der Clou dabei ist jedoch, dass der gesamten Dateiinhalt gar nicht in den Dateinamen geschrieben werden muss, um die Datei durch ihren Inhalt identifizierbar zu machen.

Mit kryptographischen Hashfunktionen wie SHA-1 oder SHA-256 existiert ein Mittel, um einen beliebig langen Dateiinhalt zu einem immer gleich langen Wert, dem Hash, umzuwandeln. Dabei sind kryptographische Hashfunktionen so konstruiert, dass die Wahrscheinlichkeit für Kollisionen durch verschiedene Mechanismen stark minimiert wird. Ein SHA-1-Hash für den Dateiinhalt "Hallo Welt" wäre z. B. 28cbbc72d6a52617a7abbfff6756d04bbad0106a. Ein netter Nebeneffekt ist, dass Dateien mit gleichem Inhalt im Content-adressable Storage auch nur einmal abgespeichert werden, wodurch sogar Deduplikation ermöglicht wird.

Git nutzt dieses Verfahren, um die eingechekten Dateien abzuspeichern. Diese Dateien werden dann in Trees zusammengebunden und in Commits mit den jeweiligen Vorgänger-Commits (parents) in einem sog. Merkle-Tree verheiratet.

Commits werden somit auch durch einen SHA-1-Hash identifiziert, der im hexadezimalen Format 40 Zeichen lang ist.

Das Problem

Das Problem bei dem Verfahren liegt jetzt darin, dass dieser Hash üblicherweise noch weiter abgekürzt wird, um ihn benutzerfreundlicher in Oberflächen oder E-Mails darzustellen. Damit wird natürlich die Wahrscheinlichkeit für Kollisionen erhöht.

Habe ich einen Hash 28cbbc72d6a52617a7abbfff6756d04bbad0106a und nutze nur 28cbbc zur Referenz, reicht das in den meisten kleinen Repositories aus, um einen Commit eindeutig zu referenzieren. In großen Repositories mit vielen Dateien und Commits kann es auf einmal passieren, dass ein weiterer Commit 28cbbcc00aa8ef4e80596c16ecfdb4bc92656cd3 auftaucht, sodass 28cbbc nicht mehr eindeutig einen Commit beschreibt.

Um das Risiko zu verringern, sollte die Mindestanzahl der Zeichen für einen abgekürzten Commit erhöht werden.

Das Kernel-Repository

Genau darum geht es in der aktuellen Diskussion. Aktuell nutzen die Linux-Entwickler zur Referenz von Commits in ihren E-Mails 12 Zeichen lange Hashes. Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob die Zahl weiter erhöht werden sollte. Linus Torvalds ist bisher dagegen, weil er das Risiko für Kollisionen gering sieht und er die Position vertritt, dass ein Commit immer mit dem Commit Message Title angegeben werden sollte, was ungewollte Kollisionen ausreichend verhindere.

Gestern veröffentlichte Kees Cook einen Blogpost, indem er eine Commit-Kollision mit dem Werkzeug lucky-commit bewusst herbeiführte, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Git- und Kernel-Entwicklungstools mit solchen Situationen klarkommen sollten. Es ist unwahrscheinlich, dass solche Kollisionen bei 12 Zeichen versehentlich entstehen, aber ein Angreifer könnte dies ausnutzen.

Dies sollte ein Apell an alle Entwickler sein, deren Tooling auf abgekürzte Commit-Hashes setzt. Schauen wir mal, wie sich das weiterentwickelt.

Ein Kommentar zu SHA-1

Abschließend ein Kommentar noch zu SHA-1. Wie viele von euch wissen, ist SHA-1 selbst nicht mehr vertretbar kollisionssicher. Das bedeutet, es kann passieren, dass auf einmal zwei Dateiinhalte sich doch den gleichen Hash teilen könnten, wenn ein Angreifer es drauf anlegt.

Da dies natürlich Git massiv stören könnte, gibt es schon Bestrebungen, das Verfahren auf SHA-2 zu aktualisieren, wodurch sich die Hashlänge auch vergrößert. Das ist aber gar nicht so einfach, da SHA-1 an vielen Stellen in die Struktur eines Git-Repos hartkodiert wurde.

Hier geht es aber nicht um das unsichere SHA-1. Durch die Abkürzung des Hashes von 40 auf 12 Zeichen wird die Kollisionssicherheit bewusst und massiv zugunsten der Benutzerfreundlichkeit geschwächt. Und das erfordert immer eine regelmäßige Evaluation, welches Niveau noch vertretbar ist.

The FSFE promotes freedom of software, hardware, and data

30. Dezember 2024 um 23:00

The FSFE promotes freedom of software, hardware, and data

The ZOOOM (3Os) Initiative promotes innovation based on freedom of software, hardware, and data. With its recent conclusion, the FSFE hopes to inspire broader use and effective application of Free Software by business, academia, and the public sector.

Free Software, Open Data and Open Hardware are essential building blocks for a sustainable and trustworthy industrial and commercial ecosystem. Nevertheless, business, academia, and the public sector sometimes lack important fundamental understandings of these topics, and as a result many industries often develop systemic problems by matching business models with inappropriate licensing frameworks, or even without sufficient frameworks at all.

To help solve these problems, the FSFE became a partner of the ZOOOM Initiative (3Os – Open Source Software, Open Data, Open Hardware), that started in 2022. This European project funded by the European Commission aimed to build competence and raise awareness on the importance of proper management of these three open assets (Software, Hardware, and Data). The FSFE contributed specifically in the research and the development of educational materials on various topics related to Free Software, tailored for industrial and commercial needs. We are pleased to share the outcomes of our collaborative work with our ZOOOM partners over the past 2 years.

Innovative research involving open assets

Together with our ZOOOM consortium partners, we have conducted innovative research to understand commonalities and interactions on the issues faced when dealing collectively with Free Software, Open Hardware, and Open Data. The results have been documented in a report that assists stakeholders with understanding the 3Os and proposes strategies to align their business models with the complexities characterizing each of these open ecosystems.

To support this reporting, the FSFE also conducted extensive research and analysis on Free Software legal issues for business and innovation. As a result of this work, we have contributed to a review of legal cases on issues related to the 3Os, specifically on legal cases related to Free Software. Those interested in an overview of legal issues in open hardware and open data will also find this review useful.

The ZOOOM project broke AI down into its most fundamental elements, so research involving Free Software licensing is facilitated.

Recommendations on Free Software AI licensing

Another significant outcome of this European project was the creation of a comprehensive paper on Free Software and openness in the area of artificial intelligence development. This paper examined the convergence of Free Software and AI focusing on the legal aspects of licensing

In the paper, we considered the necessity to promote openness in a manner that respects the principles of Free Software, especially in light of the various challenges in achieving such openness in AI licensing. In particular, we highlighted the uncoordinated growing proliferation of licenses claiming to be “free and open source” in the AI scene, but that actually impose extra limitations on software freedom and that may lead to license incompatibility.

To improve the situation, we proposed three important recommendations:

  1. Preserving openness in AI by safeguarding the Four Freedoms of Free Software;
  2. Keeping licensing of AI technologies cohesive and interoperable with Free Software licenses;
  3. Encouraging engagement with civil society actors in initiatives aimed to make AI more open, accessible, transparent, and auditable.

The drafting of these papers with our ZOOOM consortium partners has also enabled us to raise awareness among the academic community about the importance of Free Software and open concepts, as they relate to software, hardware, and data.

The hybrid nature of AI, involving data and code, poses challenges for licensing. The ZOOOM project analysed this in detail from the perspective of Free Software.

Development of training materials

In addition to these research activities, we contributed to the development of training materials intended for any organisation – private or public – to equip users with the knowledge and skills needed to navigate Free Software, open hardware, and open data. The training toolkit can be especially useful for small and medium enterprises (SMEs) across Europe with the necessary skills to adopt strategies and evaluate business modules that relate to open technologies.

Check out our Legal Education Day playlist

Successful outreach in Europe for Free Software

The ZOOOM project also engaged in an extensive awareness campaign to promote our work, and general awareness of the principles of Free Software, Open Hardware, and Open Data. As part of this campaign, more than 40 events were organised. The FSFE spoke at various conferences and events across Europe, including at FOSDEM 2024, DORS/CLUC 2024, and SFSCon 2022

Additionally, the ZOOOM consortium organized exclusive meetups and events involving a broad range of stakeholders (academia, public sector and business), to further promote Free Software in Ljubljana, Trento, and Brussels.

The ZOOOM project allowed the FSFE to reach university students, academics, and science folks to raise awareness for the importance of Free Software.

Sustainability goal: open science

In only two years, the ZOOOM project produced comprehensive research merging aspects of Free Software, Open Data and Open Hardware. Focusing on the importance of these assets for the future of AI, the initiative not only produced scientific materials tackling legal and business issues regarding Free Software, but also developed a series of recommendations. The next steps are to deploy further the material produced, engaging with organisations and individuals interested in reusing and developing further the materials.

If you are interested in knowing more about the wealth of knowledge produced by ZOOOM, feel free to reach out!

Support FSFE

Orbit by Mozilla: KI-Assistent als Firefox-Erweiterung

30. Dezember 2024 um 12:48

Orbit by Mozilla ist eine Firefox-Erweiterung von Mozilla, welche den Browser um einen KI-Assistenten erweitert, der Texte und Videos zusammenfassen kann und dabei die Privatsphäre der Nutzer respektiert.

Download Orbit by Mozilla für Firefox

Die Firefox-Erweiterung Orbit by Mozilla, derzeit noch „Beta“ gekennzeichnet, legt standardmäßig ein graphisches Element über alle Websites, welches aber auch an eine beliebige andere Stelle gezogen werden kann. Fährt man mit der Maus über das Element, hat man die Optionen, sich den Inhalt der aktuellen Seite zusammenfassen zu lassen, einen Chatbot zum Inhalt zu befragen, die Einstellungen der Erweiterung zu öffnen oder das Element auszublenden.

In den Einstellungen der Erweiterung lässt sich eine wesentlich minimalistischere Darstellung auswählen, ob Zusammenfassungen automatisch erfolgen sollen und ob man die Zusammenfassungen in Stichpunkten, kurzen Sätzen oder ganzen Absätzen erhalten möchte.

Orbit by Mozilla funktioniert nicht nur für Textdokumente, sondern über die Transkriptionen auch für Videoportale wie YouTube, liefert aktuell aber ausschließlich Ergebnisse in englischer Sprache.

Orbit by Mozilla Orbit by Mozilla Orbit by Mozilla

Für die Verwendung von Orbit by Mozilla wird kein Benutzerkonto benötigt. Als Sprachmodell kommt derzeit Mistral 7B zum Einsatz, welches auf einem Mozilla-Server gehostet wird. Es werden keine Daten mit Dritten geteilt und Orbit by Mozilla vergisst die übermittelten Informationen umgehend, sobald man auf eine andere Seite navigiert. Da keine Daten mit Mistral geteilt werden, findet durch die Nutzung der Erweiterung auch kein Training des Sprachmodells statt und die Informationen bleiben wirklich privat.

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Rolling Debian Fork: siduction 2024.1.0 veröffentlicht

Von:MK
30. Dezember 2024 um 06:50

Die Linux-Distribution siduction ist in der Version 2024.1.0 erschienen. Sie basiert auf Debian Sid (Unstable) und bringt aktuelle Technologien und Desktop-Umgebungen. Die Veröffentlichung trägt den Namen „Shine on…“ und nutzt den Linux-Kernel 6.12 LTS. Mit dabei sind KDE Plasma 6.2, das kürzlich veröffentlichte Xfce 4.20 sowie LXQt 2.1. Die Entwickler haben jedoch die experimentelle Wayland-Sitzung […]

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Der My-IT-Brain Jahresrückblick 2024

30. Dezember 2024 um 06:00

Zum Jahresende möchte ich kurz zurückblicken und reflektieren, wie dieses Jahr für meinen kleinen Blog verlaufen ist.

Anzahl veröffentlichter Artikel

Behandelte Themen

Thematisch haben sich fast alle Artikel mit Freier Software und Open Source beschäftigt oder waren daran angelehnt. Wie auch in den vorangegangenen Jahren habe ich keine bewussten Themenschwerpunkte gesetzt, sonder über die Themen geschrieben, dich mich in der jeweiligen Zeit interessierten und mich beschäftigt haben.

Zu Beginn des Jahres hatte es mir das Thema IPv6 angetan, wozu vier Beiträge erschienen sind:

Das Thema begleitet mich auch weiterhin, jedoch gibt es bisher keine spannenden Neuigkeiten, die ich für berichtenswert halte. Ich fürchte, IPv6 wird sobald nicht die Weltherrschaft an sich reißen.

Ein Thema, welches mir sehr wichtig war und ist, ist die Dokumentation für den Notfall bzw. das digitale Erbe. Wie die Kommentare zu diesem Artikel bezeugen, bin ich nicht der Einzige, der sich darum Gedanken macht. Leider bin ich 2024 kaum damit vorangekommen und schiebe es weiter vor mir her. Dies ärgert mich etwas, da ich mir wünsche, mich für ein so wichtiges Thema besser aufraffen zu können.

In 2024 wurden wir auf allen Kanälen mit Künstlicher Intelligenz, Maschinellem Lernen und großen Sprachmodellen überflutet. Es fällt schon fast schwer noch irgendeine Anwendung oder ein Produkt ohne AI kaufen zu können. Abseits des Hypes habe ich mich ebenfalls mit dem Thema beschäftigt und zwei Beiträge ( [1] und [2]) dazu geschrieben. Ich bin überzeugt, dass die verschiedenen Spielarten der künstlichen Intelligenz unser Leben und unsere Art zu Arbeiten stark beeinflussen und verändern werden. Daher werde auch ich hier am Ball zu bleiben, um nicht von der laufenden Entwicklung abgehängt zu werden.

Fazit

Damit sind 2024 insgesamt 26 Artikel erschinen. Das sind 19 weniger als in 2023. Mein selbst gestecktes Ziel, jeden Monat mindestens zwei Artikel zu veröffentlichen habe ich ebenfalls nicht erreicht. Da dies mein Hobby ist und mir primär Freude bereiten soll, setze ich mich durch diese Zielverfehlung nicht unter Druck.

Das Jahr 2025 lasse ich ohne große Ziele und Bestrebungen auf diesen Blog zukommen. Nur eines ist sicher, ich werde meine Texte weiterhin selbst und ohne KI-Unterstützung schreiben. Denn damit würde ich mir nur selbst die Freude am Bloggen nehmen.

Ich freue mich, wenn ich auch 2025 wieder interessantes Wissen in meinen Texten mit euch teilen kann. Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Jahr 2025!

Apple veröffentlicht Firefox-Erweiterung zur Passwort-Synchronisation mit iCloud

29. Dezember 2024 um 14:16

Mit der neuen Firefox-Erweiterung iCloud Passwords von Apple können Nutzer ihre Passwörter zwischen der Apple iCloud und Firefox synchronisieren.

Die neue Firefox-Erweiterung iCloud Passwords von Apple erlaubt es, in Passwort-Feldern auf Websites direkt auf die in der Apple iCloud gespeicherten Passwörter zuzugreifen. Umgekehrt können Passwörter auch aus Firefox heraus in der Apple iCloud gespeichert werden. Die Erweiterung kann auch Verifizierungscodes generieren, die durch Rechtsklick auf einen QR-Code eingerichtet werden können.

Apple iCloud Passwords für Firefox Apple iCloud Passwords für Firefox

Die Erweiterung erfordert macOS Sonoma (macOS 14) oder höher. Ältere macOS-Versionen sowie Windows und Linux werden nicht unterstützt, da hier die benötigte Passwörter-App nicht zur Verfügung steht.

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Tabgruppen in Firefox 135 Nightly standardmäßig aktiviert

28. Dezember 2024 um 12:02

Mit den Tabgruppen arbeitet Mozilla an einem neuen Feature zur Organisation von Tabs. In der Nightly-Version von Firefox 135 sind Tabgruppen jetzt standardmäßig aktiviert.

Tabgruppen sind das meistgewünschte Feature der Firefox-Nutzer laut der Community-Plattform Mozilla Connect. Für Nutzer einer Nightly-Version von Firefox sind Tabgruppen jetzt standardmäßig verfügbar.

Ein bestehender Tab kann entweder über das Kontextmenü oder durch Ziehen auf einen anderen Tab zu einer Gruppe hinzugefügt werden. Für jede Gruppe kann eine von neun vordefinierten Farben ausgewählt und ein beliebiger Name vergeben werden. Die Tabgruppen werden dann innerhalb der Tableiste mit eben jener Farbe gekennzeichnet, der Name der Gruppe wird vorangestellt. Per Klick lassen sich Gruppen ein- und ausklappen. Im eingeklappten Zustand ist nur noch der Name der Tabgruppe sichtbar.

Tabgruppen in Firefox 135 Nightly

Auch bei Verwendung der vertikalen Tabs, einem anderen neuen Feature, an welchem Mozilla arbeitet, können die Tabgruppen bereits genutzt werden.

Tabgruppen in Firefox 135 Nightly

Zu beachten ist, dass die Umsetzung noch unvollständig ist und Fehler beinhaltet. Vor allem beim Verschieben von Tabs funktioniert zu diesem Zeitpunkt noch nicht alles reibungslos, während ein Verschieben von Tabgruppen noch gar nicht möglich ist.

Die standardmäßige Aktivierung ist derzeit noch auf Nightly-Versionen limitiert. Es wird sich dabei also nicht um ein offizielles Feature von Firefox 135 handeln. Eine Aktivierung wird dennoch möglich sein, indem über about:config der Schalter browser.tabs.groups.enabled per Doppelklick auf true gesetzt wird.

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Highlights des Mozilla AMA November 2024

27. Dezember 2024 um 15:48

Vergangenen Monat hat Mozilla wieder ein sogenanntes „Ask me Anything“-Event (AMA) veranstaltet, bei dem hochrangige Mozilla-Mitarbeiter die Fragen von Firefox-Nutzern beantwortet haben. Dieser Artikel fasst die spannendsten Informationen zur Zukunft von Firefox zusammen.

Nach einem „Ask me Anything“ (AMA) auf Reddit im Juni, hat Mozilla im November erneut ein AMA abgehalten, dieses Mal auf Mozillas eigener Plattform Mozilla Connect.

In Bezug auf die Übersetzungsfunktion von Firefox wurde in Aussicht gestellt, dass zu den bereits 28 unterstützten Sprachen Anfang 2025 die nächsten sechs Sprachen dazu kommen werden.

Für die Standard-Startseite sowohl vom Desktop als auch für Mobile (Android und iOS) sind Überarbeitungen geplant, einschließlich mehr Personalisierung und weiterer Hintergrundbilder. Auch die Möglichkeit, eigene Bilder zu verwenden, möchte Mozilla ergänzen.

Das Erweiterungs-Team konzentriert sich auf iterative Verbesserungen der Auflistungen und Suchergebnisseiten, um Nutzer dabei zu unterstützen, die relevantesten Erweiterungen zu finden und zu installieren.

Ein automatischer Dark Mode für Websites, welche einen solchen nicht von sich aus anbieten, ähnlich wie es die Erweiterung Dark Reader macht, wird zwar als spannende Funktion anerkannt, kann durch die Manipulation der Website aber zu Kompatibilitäts- und Performanceproblemen führen. Deswegen bedürfe es eines signifikanten Aufwands, um eine solche Funktion korrekt umzusetzen, und steht auf Mozillas Prioritätenleiste weit unten.

Angesprochen wurde natürlich auch das Thema Künstliche Intelligenz (KI) in Firefox. Künstliche Intelligenz entwickelt sich schnell weiter und man geht davon aus, dass einige KI-gestützte Funktionen irgendwann so wichtig werden könnten wie heute die Rechtschreibprüfung oder die automatische Vervollständigung. Man wisse noch nicht genau, welche Funktionen das sein werden, aber würde Mozilla warten, bis das klar ist, könnten sie die Chance verpassen, bereit zu sein, wenn die Nutzer es erwarten. Daher wird Mozilla weiterhin mit KI-Features experimentieren und neue Ideen ausprobieren. Aber KI-Features in Firefox sind immer optional, sodass Nutzer, welche damit nichts zu tun haben wollen, diese Funktionen auch nicht nutzen müssen.

Firefox für Android und iOS zu verbessern, wird ein großer Fokus im kommenden Jahr sein. Bald schon wird Firefox auf beiden Plattformen mit neu gestalteten Toolbars und Menüs ausgeliefert werden. Mozilla wird weiterhin in Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und essentielle Features wie die Verwaltung von Tabs, Privatsphäre-Features und Autovervollständigung investieren. Dazu kommt eine neue Startseite mit neuen Anpassungsmöglichkeiten. Außerdem möchte Mozilla die geräteübergreifende Nutzungserfahrung verbessern und damit die Synchronisation und das Mozilla-Konto noch nützlicher machen. Konkret auf Tab-Gruppen angesprochen, wurde bestätigt, dass dies auch etwas ist, was man für Mobile bauen möchte. Ein Zeitplan konnte hierfür aber keiner genannt werden. Zunächst wird dieses Feature schon bald im Desktop-Firefox ausgerollt werden.

Was Privatsphäre-Features betrifft, ist eine engere Interation des Mozilla VPNs in Firefox geplant. In diesem Zusammenhang wird zunächst eine VPN-Erweiterung für Firefox veröffentlicht werden. Die Nutzung von E-Mail-Masken für Firefox Relay soll besser in Firefox integriert werden, sodass hierfür in Zukunft keine Erweiterung mehr benötigt wird. Auch eine Expansion von Firefox Relay Premium in weitere Länder ist geplant.

Auf die Entwicklung der Nutzerzahlen angesprochen, wurde gesagt, dass sich die Dinge in die richtige Richtung entwickeln. So würde man sehen, dass sich immer mehr Menschen für Firefox auf dem Smartphone entscheiden, und auch für Firefox auf dem Desktop sehe man ermutigende Nutzungstrends.

Man gibt auch zu, dass es sich manchmal so anfühle, als würde Firefox vor allem auf die Konkurrenz aufschließen statt voranzugehen, aber man arbeite daran, dies zu ändern. Insbesondere im mobilen Bereich, wo die Browsernutzung eine andere ist und man ein paar neue Dinge probieren könne. Nicht alles wird im ersten Anlauf funktionieren, aber aus diesem Grund arbeite man im Öffentlichen und erhalte Feedback. Mozilla möchte in Zukunft auch noch mehr von dem, woran sie arbeiten, vorab auf Mozilla Connect zeigen, um frühes Nutzerfeedback zu erhalten.

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