Firefox besitzt eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Cloud-Übersetzern wie Google Translate lokal arbeitet, die eingegebenen Texte also nicht an einen fremden Server sendet. Wenige Tage nach dem letzten Update bringt Mozilla erneut Unterstützung für weitere Sprachen, dieses Mal auch in finalen Firefox-Versionen.
Firefox wird seit Version 118 standardmäßig mit einer lokalen Funktion zur maschinellen Übersetzung von Websites für den Browser ausgeliefert. Das bedeutet, dass die Übersetzung vollständig im Browser geschieht und keine zu übersetzenden Inhalte an einen Datenriesen wie Google oder Microsoft übermittelt werden müssen.
Erst vergangene Woche hatte ich darüber berichtet, dass die Nightly-Version von Firefox weitere Sprachen unterstützt. Jetzt hat Mozilla noch einmal nachgelegt. Dieses Mal auch für finale Firefox-Versionen.
Finale Firefox-Versionen können ab sofort auch aus den folgenden Sprachen übersetzen, die von Firefox Nightly bereits unterstützt wurden: Dänisch, Kroatisch, Lettisch und Litauisch. Die folgenden Sprachen sind sowohl für finale Firefox-Versionen als auch Firefox Nightly neu: Serbisch, Slowakisch und Vietnamesisch. Nightly-Versionen unterstützen außerdem auch Übersetzungen aus dem Bosnischen.
Da die Sprachmodelle über die Remote-Einstellungen von Firefox bereitgestellt werden, ist die Unterstützung neuer Sprachen an kein Firefox-Update gebunden und funktioniert direkt in jedem Firefox mit aktivierter Übersetzungsfunktion.
Damit unterstützt die Übersetzungsfunktion Firefox bereits 22 Sprachen in mindestens eine Richtung. Für die Nightly-Version von Firefox sind es schon 31 Sprachen. Mozilla arbeitet mit Hochdruck daran, dass noch viele weitere folgen werden.
Kurz notiert: Die Programmiersprache Rust steht ab sofort in Version 1.80 bereit.
Die Programmiersprache Rust wurde planmäßig in Version 1.80 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.
Der Deutsche Handballbund (DHB) relauncht DHB.de mit adesso und dem Open-Source CMS Drupal, um Fans und Mitglieder stärker an den Handballsport zu binden. Die neue Website und eine umfassende Plattformstrategie sollen bis Ende 2024 die Benutzerfreundlichkeit verbessern und alle Online-Portale des DHB vereinheitlichen. Ziel ist eine stärkere Marke und effizientere Kommunikation.
Wayland 1.23.0-1 verhindert den Start einer Wayland-Sitzung mit Plasma 5. Die Version wird derzeit in Debian Unstable und siduction verteilt. Auch Ubuntu könnte bald betroffen sein.
Solo ist ein Ende des vergangenen Jahres vom Mozilla Innovation Studio angekündigter Website-Builder, der auf Künstliche Intelligenz (KI) und einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt. Nun steht Solo 1.1 bereit.
Im Rahmen der Innovation Week im Dezember 2023 hatte das Mozilla Innovation Studio Solo angekündigt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Website-Builder mit Fokus auf Selbständige, der auf generative Künstliche Intelligenz für einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt. Mittlerweile laufen über 7.000 Websites auf Solo.
Seit dem Start hat Mozilla einige Funktionen ergänzt. Jetzt hat Mozilla Solo 1.1 fertiggestellt. Neu ist die Möglichkeit, einen Video-Abschnitt hinzuzufügen, um beispielsweise ein YouTube-Video einbetten zu können. Auch ist es jetzt möglich, ein eigenes Favicon für die Anzeige im Tab hochzuladen. Neue Schriften stehen zur Verfügung, womit auch japanische und koreanische Inhalte dargestellt werden können. Das Kontaktformular unterstützt ebenfalls diese zwei Sprachen. Zwischen den einzelnen Abschnitten lässt sich ab sofort optional eine Trennlinie aktivieren. Dazu kommen weitere kleine Bugfixes und Design-Verbesserungen.
Die Nutzung von Solo ist kostenlos. Geringe Kosten fallen höchstens bei Verwendung einer benutzerdefinierten Domain an. In Zukunft könnten gegen eine monatliche Gebühr aber auch zusätzliche Funktionen bereitgestellt werden. Als Nächstes stehen weitere Optionen zum Bearbeiten und Gestalten, Verbesserungen des neuen Video-Abschnittes sowie weitere mögliche Abschnitte wie ein FAQ-Element auf der Roadmap.
Der Hardwarehersteller System76 treibt derzeit die Entwicklung einer neuen und viel beachteten Desktop-Umgebung COSMIC voran. Eine erste Alpha-Version sollen Interessenten ab dem 8.
Die Open Enterprise Linux Association (OpenELA) hat die Bereitstellung der Sourcen von RHEL-Veröffentlichungen automatisiert, sodass diese kurz nach Veröffentlichung durch Red Hat bereitstehen.
Die meisten Lehrkräfte dürften eine Tabellenkalkulation benutzen. Das funktioniert für mich aber nicht gut bzw. überhaupt nicht, sodass ich eine andere Lösung (er)finde.
Die OpenMandriva-Entwickler haben die Startmedien für die Rolling-Release-Variante ROME erneuert. Gegenüber ihren Vorgängerinnen stehen jetzt KDE Plasma 6, LXQt 2.0.0 und Gnome 46.3 zur Wahl.
Künstliche Intelligenz wird häufig als latente Gefahr für die Datensouveränität von Unternehmen beschrieben. Wer sich dieser Gefahr nicht aussetzen will, muss Strategien und Taktiken für den sicheren und zugleich produktiven Umgang mit KI entwickeln. VNC erklärt die wichtigsten Parameter von Confidential AI.
IT-Sicherheitsexperte Elmar Geese analysiert die gravierenden Folgen eines fehlerhaften CrowdStrike-Updates, das weltweit Schäden verursachte. Der Vorfall zeigt die Risiken zentralisierter digitaler Lieferketten und die Problematik von Sicherheitssoftware in kritischen Bereichen. Geese fordert bessere Haftung, Qualität und den Einsatz von Open-Source-Alternativen zur Vermeidung solcher Vorfälle.
Fedora 41 soll den Wechsel von LXQt 1.x zu v2.0 vollziehen. Ein entsprechender Vorschlag würde kürzlich eingebracht. Damit würde für Fedora eine weitere Abhängigkeit zu Qt 5 entfallen.
In diesem Überblick beschreibe ich am Beispiel der Proxmox inventory source, wie eine eigene Inventory Source im Ansible Automation Controller hinzugefügt werden kann.
Die folgenden Schritte wurden mit der Ansible Automation Platform 2.4 getestet. Die einzelnen Schritte sollten in gleicher Weise auch in Ansible AWX ausgeführt werden können.
Um diesem Text folgen zu können, werden Kenntnisse im Umgang mit Ansible und Git auf der Kommandozeile vorausgesetzt.
Der Text verweist, wo möglich, auf bestehende Dokumentation. Es handelt sich bei diesem Text nicht um ein klassisches Tutorial. Er dient mir als Gedächtnisstütze und mag euch eine Anregung sein, bzw. im besten Fall die Wissenslücken schließen, die sich mit der Dokumentation allein nicht schließen lassen.
Für das Beispiel in diesem Text werden Hosts aus der Bestandsliste eines PVE als Inventory Source hinzugefügt. Die dabei verwendete Vorgehensweise kann auch für andere Inventory Plugins verwendet werden. Die Entwicklung von Inventory Plugins ist jedoch nicht Gegenstand dieses Textes. Hierzu wird auf die Dokumentation unter „Developing dynamic inventory“ verwiesen.
Mein Kollege Steffen Scheib hat mir geholfen, das Proxmox-Plugin zu konfigurieren, wofür ich ihm an dieser Stelle nochmal ganz herzlich danke. Es liegt auf meiner Arbeitsstation als Ansible Project in folgender Verzeichnisstruktur vor:
Mit Ausnahme der Datei vault_password_file wurden alle Dateien und Verzeichnisse in Git aufgenommen. Ich verwende einen einfachen Git-Server in meiner Laborumgebung, auf welchen ich meine lokalen Repositorys pushe. Der Automation Controller synchronisiert das Projekt aus dem Git-Repo, um es als Inventory Source verfügbar zu machen.
Das Proxmox Inventory Plugin befindet sich in einem Git-Repository, auf welches mit SSH-Key-Authentifizierung zugegriffen werden kann. Damit auch der Automation Controller auf dieses Repository zugreifen kann, wird ein Credential vom Typ Source Control erstellt.
Beipsiel für einen Source Control Credential Typ im Ansible Automation Controller
Der SSH-Private-Key wurde von meinem Host hochgeladen und verschlüsselt im Automation Controller gespeichert. Der Key lässt sich in der GUI nicht wieder sichtbar machen, lediglich ersetzen.
Die Datei vault_password_file befindet sich jedoch nicht im Git, da sie das Passwort im Klartext enthält. Aus diesem Grund möchte ich die Datei auch nicht auf dem Automation Controller ablegen. Irgendwie müssen auf dem Automation Controller jedoch Credentials hinterlegt werden, um die Ansible Vault encrypted_strings zu entschlüsseln. Die Lösung steckt in diesem Kommentar auf Github. Im Automation Controller User Guide gibt es dazu Chapter 11. Custom credential types.
Das Schlüssel-Wert-Paar secret: true stellt sicher, dass das Passwort verschlüsselt gespeichert wird. Es kann danach im Automation Controller nicht mehr im Klartext angezeigt werden. Nachdem der neue Credential Typ erstellt ist, kann dieser instanziiert werden:
Beispiel des neuen Custom Credential Typs ‚encrypted_vault_password‘
Das Vault Passwort wird in das entsprechende Formularfeld kopiert. Es ist standardmäßig nicht sichtbar und wird wie oben bereits erwähnt, verschlüsselt gespeichert. Mit diesem Credential verfügt der Automation Controller nun über die notwendigen Informationen, um das Proxmox Inventory auszulesen.
Nicht immer lässt sich zeitnah über jede Neuigkeit rund um das freie Betriebssystem berichten, manche Ereignisse sind es aber dennoch wert, Erwähnung zu finden. In dieser Zusammenfassung überblickt die Redaktion alle wichtigen Meldungen aus der Linux-Welt der vorangegangenen Woche.
Auch Geräte mit Windows 365 haben für den weltweiten IT-Ausfall gesorgt. Vor einigen Wochen hat fehlerhafte Crowdstrike-Software Linux-Systeme unbrauchbar gemacht. (Updates & Patches, Computer)
Mozilla hat mit dem neuesten Firefox Update automatisch ein fieses Tracking aktiviert, um Werbung zu schalten. Dabei wurden wir gar nicht gefragt. Ich zeige dir, wie du dich trotzdem schützen kannst.
Zed vs. VS Code: Performance, Innovation und Zukunftsperspektiven im Editor-Vergleich. Wird der neue Herausforderer die Entwicklerwelt erobern? (Entwicklungsumgebung, Mac OS X)
Die Fotoverwaltung Immich als freie Alternative zu Google Photos hat ein neues Unterstützungsmodell zur Finanzierung der weiteren Entwicklung vorgestellt. Die Software bleibt aber weiterhin in vollem Umfang frei nutzbar.