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Statement für Respekt, Vielfalt und Demokratie

29. Februar 2024 um 19:50

Unsere Wertvorstellungen zu Open Source sind untrennbar mit unseren Wertvorstellungen für ein friedliches, aufgeschlossenes und demokratisches Miteinander verknüpft. Als Open Source Business Alliance stehen wir für Respekt, Vielfalt, Partizipation, Kooperation und Demokratie. Aus diesem Grund positionieren wir uns als Verband eindeutig gegen jede Form von Ausgrenzung, Hass und Rassismus.

Quelle

KDE Plasma 6 im Überblick: Mega-Release bringt Qt 6 und Wayland als Standard

29. Februar 2024 um 13:00

Gut zehn Jahre hat es gedauert, jetzt ist der Linux-Desktop von KDE Plasma 6 in einer neuen Hauptversion erschienen. Zahlreiche Änderungen, von der Technik-Basis bis hin zu Features und Anwender-Software, bringt der Mega-Release mit. Der Wechsel der Qt-Version und ein neuer Standard-Display-Server zeugen von großen Anpassungen.

Kali Linux 2024.1 mit neuem Look

Von: jdo
29. Februar 2024 um 04:51

Mit Kali Linux 2024.1 hat das Team die erste Version dieses Jahres veröffentlicht. Es gibt einige Neuerungen und auch visuell wurde die Security-Distribution aufgefrischt. Neu ist auch, dass es neue Spiegel-Server gibt, auf denen das Image gehostet ist. 2024 Theme-Änderungen und Desktop-Verbesserungen Es ist schon ein bisschen Tradition geworden, dass die 20**.1-Versionen immer ein neues Theme mit sich bringen. Das Team hat sowohl das Boot-Menü als auch den Anmeldebildschirm sowie die Wallpaper geändert. Es gibt auch einige Verbesserungen beim Xfce-Desktop. […]

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KDE Plasma 6 veröffentlicht

28. Februar 2024 um 22:12

Kurz notiert: heute wurde die Desktopumgebung Plasma 6 aus dem KDE-Projekt freigegeben. Mit dem Umstieg auf Qt 6 und den einhergehenden Arbeiten ist es nach knapp 10 Jahren der erste große Major-Release (KDE Plasma 5 wurde 2014 veröffentlicht). Eine weitere wegweisende Änderung ist, dass der Fokus nun klar auf dem Display-Server Wayland liegt, der auch nun zur Standardeinstellung wurde. X11 wird jedoch weiterhin unterstützt.

Eine Auswahl der weiteren Änderungen:

  • Es gibt einen neuen Overview-Effekt.
  • Durch Wayland wird nun auch HDR unterstützt.
  • Es gibt neue Filter zur Unterstützung bei Farbenblindheit.
  • Das Einstellungsprogramm wurde überarbeitet.
  • Der bekannte KDE Cube ist zurück.
  • Neue Standardeinstellungen:
    • Dateien/Verzeichnisse werden nun mit einem Klick ausgewählt und mit einem Doppelklick geöffnet.
    • Das Panel ist nun standardmäßig schwebend.
    • Thumbnail-Grid ist nun der Standard-Task-Switcher.
    • Scrollen auf dem Desktop führt nun nicht mehr zum Wechsel der virtuellen Desktops.

Auch die KDE-Anwendungen erfahren umfangreiche Updates. All diese Informationen können im Release Announcement nachvollzogen werden.

KDE Plasma 6 sollte nun sukzessive auch in die Distributionen Einzug halten. Arch Linux ist als Beispiel für einen Rolling Release da schon schnell dabei. Ob und inwiefern komplexe Setups des traditionell sehr einstellbaren Desktop-Systems umgezogen werden können, wird sich dann zeigen. Ein großer Vorteil des KDE-Ansatzes zeigt sich allerdings schon im Release-Announcement: viele der Funktionen können genutzt werden, müssen es aber nicht. Dem Endanwender wird die Wahl überlassen, welche Optionen er nutzen möchte.

Eine Arduino Uhr

28. Februar 2024 um 18:00

Um auch einmal in die Welt des Arduino einzutauchen, habe ich mir ein paar Bauteile bestellt und etwas experimentiert. Da ich ein großer Uhren-Fan bin, hatte ich auch gleich eine adäquate Idee. Bei meiner Suche bin ich auf den Artikel „MAKING AN ARDUINO I2C-DIGITALUHR“ gestoßen. So war die Idee geboren, diese Uhr nachzubauen.

Nachdem alle Bauteile inkl. des Arduino Uno Rev. 3 bei mir eingetroffen waren, hieß es ein wenig löten. Die 7-Segmentanzeige HT16K33 sowie das Real Time Clock Modul DS1307 mussten mit Pins für das Steckboard versehen werden. Als das geschafft war, kämpfte ich damit den Code auf den Arduino zu übertragen.

Alte Arduino IDE Version

Hier begannen nun meine Probleme. Ich stellte mir das Vorhaben recht einfach vor. Ich musste doch einfach nur alle Bauteile verbinden, die benötigten Bibliotheken einbinden, den Code in die Software Arduino IDE hinein kopieren und diesen dann in den Arduino hochladen.

Leider funktionierte das aber nicht wie erwartet und ich als Arduino-Neuling war recht ratlos. Mein erster Gedanke war, dass vielleicht beim Löten etwas kaputtgegangen oder der Fehler bei der Verdrahtung zu suchen war. Meine Fehlersuche lief jedoch ins Leere. Da ich absoluter Neuling in der Programmierung dieses Mikrocontrollers war, musste ich mich zunächst einlesen, Videos anschauen, Arduino-Experten befragen und natürlich selbst ausprobieren und experimentieren.

Als ich mir den oben erwähnten Artikel nochmals etwas näher ansah, stellte ich fest, dass dieser Beitrag schon fast 12 Jahre alt ist. Also verwarf ich den Gedanken der Uhr erst und begann mit den Grundlagen.

Die von mir installierte Version von Arduino IDE war die 1.8.19. Hier gibt es etliche Beispiele etwas aus dem Gerät herauszuholen. Im Internet fand ich eine ähnliche Grafik, wie die hier abgebildete (Arduino Uno mit LED). Hier hat ein mutiger User eine LED in Pin 13 und GND gesteckt (hierfür sollte aber ein Vorwiderstand ca. 220 Ohm in Reihe geschaltet werden). Das schnörkellose Beispiel gefiel mir und ich konnte über „Blink“ dem Arduino das erste Lebenszeichen entlocken.

Arduino Uno mit angeschlossener LED an Pin 13
Arduino Uno mit LED

Da ich nun eigentlich das HT16K33 Display ansteuern wollte, suchte ich auch hierfür nach einem Beispiel. Ich fand so die gleichnamige Bibliothek und konnte auch hier einige Tests durchlaufen lassen. Das Display war also in Ordnung.

Einen selbigen Test führte ich mit der Real Time Clock DS1307 und der Bibliothek „RTClib“ durch. Hierbei bekam ich die Zeit im Monitor von Arduino IDE ausgegeben. Also war auch dieses Modul funktionstüchtig.

Nun war die Zuversicht sehr groß, dass ich nur noch alles zusammen stecken muss und ich die Uhr endlich zum Laufen bekomme. Leider klappte das aber nicht. Die in Arduino IDE 1.8.19 ausgegebene Fehlermeldung half mir an dieser Stelle nicht weiter.

Neue Arduino IDE Version

Obwohl ich der Meinung war, dass die verwendete Version mein Vorhaben realisieren kann, lud ich mir die aktuelle Version 2.3.2 herunter und entpackte diese im Downloads-Verzeichnis. Das Öffnen des Programms mit Rechtsklick auf Arduino-IDE -> Ausführen fand ich auf Dauer nicht so praktikabel, also baute ich mir ein Startup Icon mit folgendem Inhalt:

[Desktop Entry]
 Name=Arduino
 Comment=Arduino IDE
 Exec=/home/intux/Downloads/arduino-ide_2.3.2_Linux_64bit/arduino-ide
 Path=/home/intux/Downloads/arduino-ide_2.3.2_Linux_64bit/
 Icon=/home/intux/Downloads/arduino-ide_2.3.2_Linux_64bit/resources/app/resources/icons/512x512.png
 Terminal=false
 Type=Application
 Categories=Utility;Application;Development;

Dieses bekam den Namen Arduino und wurde erst einmal auf dem Desktop abgelegt. Dieser Starter wurde mit Rechtsklick -> Start erlauben aktiviert und danach in das Verzeichnis /usr/share/applications verschoben. So habe ich die aktuelle Version in mein System (Ubuntu 20.04 LTS) eingebunden.

Die Version 2.3.2 verriet mir nun beim Versuch den Code an den Arduino zu übertragen, wo der letzte und entscheidende Fehler lag. Es fehlte die Bibliothek „Adafruit_BusIO“.

Verdrahtung auf dem Steckboard Arduino Uno, DS1307 und HT16K33
Verdrahtung auf dem Steckboard

Nachdem diese nun eingebunden war, ließ sich der Code übertragen und das Herz der Uhr begann zu schlagen.

#include <Wire.h>
#include "Adafruit_LEDBackpack.h"
#include "Adafruit_GFX.h"
#include "RTClib.h"

RTC_DS1307 RTC;
Adafruit_7segment disp = Adafruit_7segment();

void setup() 
{
  Wire.begin();
  RTC.begin();
  if (! RTC.isrunning()) 
  {
    RTC.adjust(DateTime(__DATE__, __TIME__));
  }
  disp.begin(0x70);
}

void loop() 
{
  disp.print(getDecimalTime());
  disp.drawColon(true);
  disp.writeDisplay();
  delay(500);
  disp.drawColon(false);
  disp.writeDisplay();
  delay(500);
}

int getDecimalTime()
{
  DateTime now = RTC.now();
  int decimalTime = now.hour() * 100 + now.minute();
  return decimalTime;
}

Hier eine Auflistung der für dieses Experiment verwendeten Bibliotheken:

Vielleicht möchte ja der ein oder andere Leser diese Erfahrung auch machen? Ich wünsche also viel Spaß beim Nachbauen der Arduino-Clock!

Tails 6.0 ist veröffentlicht – basiert auf Debian 12 Bookworm

Von: jdo
28. Februar 2024 um 06:00

Ab sofort ist die finale Version von Tails 6.0 verfügbar. Es ist die erste Version, die auf Debian 12 Bookworm basiert und GNOME 43 als Desktop-Umgebung mit sich bringt. Bei Tails 6.0 wurde die meiste Software aktualisiert. Zudem gibt es diverse Verbesserungen bezüglich Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Zu den neuen Funktionen gehört eine Fehlererkennung beim permanenten Speicher. Tails 6.0 warnt Dich, wenn beim Lesen von Daten oder Schreiben auf den USB-Stick Fehler auftrete. Damit kannst Du mögliche Hardware-Fehler auf dem USB-Stick […]

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📚 »Datenbanksysteme« (2. Aufl.) ist erschienen

27. Februar 2024 um 11:04

Mein Lehrbuch Datenbanksysteme ist gerade in der 2. Auflage erschienen. Es richtet sich an Studierende, Entwickler und Datenbankanwender. Es erklärt, wie moderne Datenbankmanagementsysteme funktionieren. Es zeigt Ihnen, wie Sie Datenbanken korrekt und effizient entwerfen. Es erläutert den Umgang mit der Structured Query Language (SQL) und gibt einen Überblick über die Administration und Programmierung von Datenbanksystemen.

Cover

Unzählige Übungsaufgaben (mit Lösungen!) helfen Ihnen, das erlernte Wissen zu verfestigen und anzuwenden. Zusammen mit dem Buch erhalten Sie den Online-Zugriff auf mehrere Beispieldatenbanken, sodass Sie SQL-Kommandos ohne die langwierige Installation eines eigenen Datenbank-Servers ausprobieren können. Alternativ können Sie die zum Download angebotenen Beispieldatenbanken natürlich auch lokal installieren.

In das Buch fließt meine bald 30-jährige Erfahrung im Entwurf von Datenbanken, bei der Entwicklung von Datenbankanwendungen, bei der Administration von Datenbankmanagementsystemen (DBMS) sowie aus dem Unterricht ein. Ein besonderer Fokus des Buchs liegt im korrekten Datenbankdesign. Fehler, die in dieser Phase passieren, sind später praktisch nicht mehr zu korrigieren. Das Buch berücksichtigt auch neue Entwicklungen, von NoSQL bis hin zu modernen SQL-Features (Rekursion, Common Table Expressions, Window-Funktionen etc.).

Für die 2. Auflage habe ich den NoSQL-Teil des Buchs ausgebaut und um ein MongoDB-Kapitel ergänzt. Außerdem habe ich diverse Fehler korrigiert und da und dort kleine Ergänzungen und Verbesserungen vorgenommen.

Mehr Details zum Buch finden Sie hier.

Freiexemplar für Lehrpersonal

Wenn Sie auf der Fachhochschule oder Universität eine Datenbank-Vorlesung oder -Übung abhalten: Kontaktieren Sie dozenten@rheinwerk-verlag.de und fordern Sie ein kostenloses Belegexemplar an!

NTT und Red Hat treiben KI-Analysen am Edge mit IOWN-Technologien voran

26. Februar 2024 um 11:00

NTT, Red Hat, NVIDIA und Fujitsu haben eine Lösung entwickelt, die Echtzeit-Datenanalysen mit KI am Edge ermöglicht. Diese Lösung, basierend auf Red Hat OpenShift, wurde als IOWN Global Forum Proof of Concept anerkannt. Sie bietet Unternehmen effiziente und flexible Möglichkeiten für KI-Analysen am Edge.

Quelle

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