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Mozilla strukturiert um, Hubs wird eingestellt

13. Februar 2024 um 22:22

Mozilla steht vor einer Umstrukturierung. Wenige Tage nach der Ernennung einer neuen CEO streicht Mozilla 60 Stellen und kürzt Investitionen in manchen Bereichen, um dafür stärker in andere Bereiche zu investieren. Mozilla Hubs wird eingestellt.

Vor wenigen Tagen hat Mozilla die Ernennung von Laura Chambers als neue CEO der Mozilla Corporation angekündigt. Heute hat Mozilla die Mitarbeiter über eine Umstrukturierung informiert. Demnach werden 60 Stellen gestrichen, was in etwa fünf Prozent der Gesamtbelegschaft entsprechen soll.

So möchte Mozilla in manchen Produktbereichen weniger investieren, um sich stärker auf andere Bereiche zu konzentrieren. Am stärksten davon betroffen ist Mozilla Hubs, was im Laufe des Jahres eingestellt werden soll. Aber auch die Investitionen in die eigene Mastodon-Instanz mozilla.social, das Mozilla VPN, Firefox Relay und den letzte Woche in den USA erst gestarteten Dienst zur Entfernung persönlicher Informationen von Personen-Suchmaschinen sollen laut TechCrunch reduziert werden.

Firefox Mobile wird in einem Statement von Mozilla (via Bloomberg) explizit als Produkt genannt, welches dafür mehr Ressourcen erhalten soll. Auch das Thema Künstliche Intelligenz und KI-Integration in Firefox wird einen noch stärkeren Fokus als bisher einnehmen. Zu diesem Zweck werden die Teams, die an Pocket, Content sowie Künstliche Intelligenz / Maschinellem Lernen arbeiten, mit der Firefox-Organisation zusammengeführt.

Wie sich das Ganze konkret auswirken wird, bleibt abzuwarten. Während sich einige Firefox-Fans darüber freuen werden, dass der Browser als Hauptprodukt einmal mehr einen stärkeren Fokus erhalten soll, klingt dies gleichzeitig nach einem signifikanten Strategiewechsel, der eine Diversifizierung der Einnahmequellen nicht länger priorisiert.

Das vollständige interne Memo (via TechChrunch), übersetzte Fassung:

Zurückfahren der Investitionen in mozilla.social: Mit mozilla.social gingen wir 2023 eine große Wette ein, um eine sicherere, bessere Social-Media-Erfahrung zu schaffen, die auf Mastodon und dem Fediverse basiert. Unser anfänglicher Ansatz basierte auf der Überzeugung, dass Mozilla schnell ein großes Ausmaß erreichen muss, um die Zukunft der sozialen Medien effektiv gestalten zu können. Das war eine edle Idee, aber wir hatten Schwierigkeiten, sie umzusetzen. Wir haben mozilla.social zwar stark mit Ressourcen ausgestattet, um diese ehrgeizige Idee zu verfolgen, aber im Nachhinein betrachtet hätte uns ein bescheidenerer Ansatz ermöglicht, mit wesentlich größerer Agilität an diesem Bereich teilzunehmen. Die Maßnahmen, die wir heute ergreifen, werden diese strategische Korrektur vornehmen, indem wir mit einem viel kleineren Team arbeiten, um am Mastodon-Ökosystem teilzunehmen und kleinere Experimente schneller zu den Menschen zu bringen, die sich für die mozilla.social-Instanz entscheiden.

Schutz, Experimentieren und Identität (PXI): Wir reduzieren die Investitionen in einige unserer eigenständigen Verbraucherprodukte im Bereich Sicherheit und Datenschutz. Wir reduzieren unsere Investitionen in Marktsegmenten, die von Wettbewerbern verdrängt werden und in denen es schwierig ist, ein differenziertes Angebot zu liefern. Konkret planen wir, unsere Investitionen in VPN, Relay und Online Footprint Scrubber zu reduzieren. Wir werden weiterhin in Produkte investieren, die den Kundenbedürfnissen in wachsenden Marktsegmenten entsprechen.

Hubs: Seit Anfang 2023 haben wir eine Verschiebung des Marktes für virtuelle 3D-Welten erlebt. Mit Ausnahme von Spielen, Bildung und einer Handvoll Nischenanwendungen hat sich die Nachfrage von virtuellen 3D-Welten entfernt. Dies wirkt sich auf alle Akteure der Branche aus. Die Benutzer- und Kundenbasis von Hubs ist nicht robust genug, um den weiteren Einsatz von Ressourcen gegen den Gegenwind der ungünstigen Nachfrageverschiebung zu rechtfertigen. Wir werden den Dienst abwickeln und den Kunden einen Plan für einen geordneten Ausstieg mitteilen.

Verkleinerung des Mitarbeiterteams: In Anbetracht des Personalabbaus und des geringeren Budgets für die Mitarbeiterzahl bei MozProd wurden einige Funktionen in der Personalabteilung und anderen Support-Organisationen konsolidiert, damit wir unserem Produktportfolio das richtige Maß an Unterstützung bieten können. Optimierung unserer Organisation, um den Fokus zu schärfen.

Im Jahr 2023 begann die generative KI, die Industrielandschaft schnell zu verändern. Mozilla ergriff die Gelegenheit, vertrauenswürdige KI in Firefox einzubringen, vor allem durch die Übernahme von Fakespot und die darauf folgende Produktintegration. Darüber hinaus ist die Suche nach großartigen Inhalten immer noch ein wichtiger Anwendungsfall für das Internet. Daher werden wir als Teil der heutigen Änderungen Pocket, Content und die KI/ML-Teams, die Inhalte unterstützen, mit der Firefox-Organisation zusammenführen. Weitere Details zu den spezifischen organisatorischen Änderungen werden in Kürze folgen. Innerhalb von MozProd gibt es keine Änderungen bei MDN, Ads oder Fakespot. Auch in den Bereichen Legal/Policy, Finance & Business Operations, Marketing und Strategy & Operations gibt es keine Änderungen.

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Was Sie über PC-Kühlsysteme wissen sollten

13. Februar 2024 um 13:30

Der Artikel führt euch in die Welt der PC-Kühlsysteme ein und zeigt auf, wie entscheidend diese die Leistung und Lebensdauer des Computers ist. Egal, ob ihr ein Gelegenheitsspieler oder ein Profi seid, unsere Tipps und Tricks helfen dabei, Überhitzung zu vermeiden und das Beste aus der Hardware herauszuholen.

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Celebrate I Love Free Software Day +++ Interoperable Europe Act adopted

12. Februar 2024 um 23:00

Celebrate I Love Free Software Day +++ Interoperable Europe Act adopted

Once again, FOSDEM did not disappoint! Meeting the Free Software community in Brussels is always one of the best moments of the year! And just before we meet again to celebrate I Love Free Software Day with the news of the Interoperable Europe Act being adopted! This newsletter also includes our first interviews with 2023 Youth Hacking 4 Freedom participants… and more!

Table of contents:

I Love Free Software Day 2024: Join an event!

On 14 February Free Software communities around the world gather to celebrate developers, maintainers, and contributors of Free Software projects. Take part in one of the many events across Europe that celebrate the contributors to our favorite type of software: Free Software!

On this day we reach out to those people behind Free Software and say “Thank you” for their work and help throughout the year.

Visit the activity’s website to learn more about “I Love Free Software Day 2024: Forging the Future with Free Software”.

Interoperable Europe Act adopted, close monitoring vital

The Interoperable Europe Act has been adopted, on 6 February, in plenary with 524 votes in favour, 18 against, and 97 abstentions. Although some of the potential of the regulation got undermined, the Act as a whole is an important opportunity for Free Software and its community to contribute to an interoperable Europe. The FSFE will closely monitor its implementation.

Meet Jannes and Aaron, YH4F 2023 participants

Find out more about the Youth Hacking 4 Freedom participants in the 2023 edition! We are starting this series of interviews talking with Jannes and Aaron: both worked on projects related to school education, and it is particularly interesting to see how these two projects approached different aspects with a similar spirit.

The FSFE partners with the Edulife Foundation to introduce Italian students to Free Software

In the framework of the ITS Academy LAST project, the Free Software Foundation Europe and the Edulife Foundation, the operational partner of ITS Academy LAST, have developed a two-year agreement to deliver educational content to students about Free Software legal aspects, policy, and public awareness.

NGI: € 21.6 million in grants for Free Software

The Next Generation Internet (NGI) Zero consortium, of which the FSFE is a partner, has just unveiled the NGI0 Commons Fund. This new public fund will award 21.6 million euro to small and medium R&D projects developing Free Software technologies that can improve the Internet.

Take action: Help us spread the word about Router Freedom!

Since several countries have officially introduced the possibility for users to use their own routers, we want to encourage people to try out and enjoy this freedom. We need your help to design, publish, and print materials that can be used on booths and at other in-person events, so people can talk about and collectively learn about using their own routers.

  • Leaflet: If we raise 3,000 euros, we can cover the costs for the design and printing of a new leaflet with a nice and intuitive design for the decision tree, as well as with basic information about Router Freedom. As are all our information materials, it will also be available under a free license on our website.
  • Sticker: As a thank you for your help, did you know that you can order our Router Freedom sticker for free to show off on your liberated router/modem?

Quote of the month

I believe Free Software needs a voice at the national as well as the EU level in politics: Software does not exist in an isolated bubble, it’s heavily dependent on the ecosystem that it lives in. In my opinion Free Software as well as open standards are key to creating a society that provides equal access.

Isabel Drost-Fromm (Software Engineer and Member of the Apache Software Foundation)

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Harvard-Studien belegen die Vorteile von Open Source Software für die Gesamtwirtschaft

13. Februar 2024 um 08:50

Frank Nagle, Assistenzprofessor an der Harvard Business School, untersucht regelmäßig Themen aus dem Open-Source-Umfeld und hat innerhalb kurzer Zeit gleich zwei interessante Studien zu Open Source Software veröffentlicht. Beide Studien zeigen, dass sowohl die Zivilgesellschaft als auch einzelne Unternehmen und ganze Volkswirtschaften von der Unterstützung des Open-Source-Ökosystems profitieren.

Quelle

UBports wechselt zu einem festen Veröffentlichungsmodell für Ubuntu Touch OTA-Updates

Von:MK
13. Februar 2024 um 05:26

Die UBports Foundation hat angekündigt, dass sie für zukünftige OTA (Over-the-Air)-Updates ihres mobilen Betriebssystems Ubuntu Touch auf ein Fixed-Release-Modell umstellen möchte, um Herausforderungen zu bewältigen, die durch die bisherigen Ansätze entstanden sind. Vor etwa einem Jahr veröffentlichte die UBports Foundation das erste Ubuntu Touch OTA-Update auf Basis von Ubuntu 20.04 LTS. Zuvor arbeitete Ubuntu Touch...

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Bruteforce-Einträge in Nextcloud-Datenbank löschen

13. Februar 2024 um 05:00

Nachdem nun unsere Community-Cloud endlich wieder lief, habe ich versucht innerhalb der Gemeinschaft unseren Cloud-Speicher etwas zu bewerben. Bei einigen Nutzern war dieser inzwischen etwas in Vergessenheit geraten, samt den nötigen Passwörtern.

Es kommt natürlich immer wieder vor, dass Zugangsdaten nicht richtig verwahrt werden oder gar ganze Passwörter nicht mehr auffindbar sind. Mehrfache fehlerhafte Eingaben können jedoch, wie im Fall der Nextcloud, dazu führen, dass Nutzer-IPs ausgesperrt bzw. blockiert werden. Diesen Schutz nennt man Bruteforce-Schutz.

Bruteforce-Schutz

Nextcloud bietet einen eingebauten Schutzmechanismus gegen Bruteforce-Angriffe, der dazu dient, das System vor potenziellen Angreifern zu sichern, die wiederholt verschiedene Passwörter ausprobieren. Diese Sicherheitsvorkehrung ist standardmäßig in Nextcloud aktiviert und trägt dazu bei, die Integrität der Daten zu wahren und unautorisierten Zugriff auf das System zu verhindern.

Wie es funktioniert

Die Funktionsweise des Bruteforce-Schutzes wird besonders deutlich, wenn man versucht, sich auf der Anmeldeseite mit einem ungültigen Benutzernamen und/oder Passwort anzumelden. Bei den ersten Versuchen mag es unauffällig erscheinen, doch nach mehreren wiederholten Fehlversuchen wird man feststellen, dass die Überprüfung des Logins mit zunehmender Häufigkeit länger dauert. An dieser Stelle tritt der Bruteforce-Schutz in Kraft, der eine maximale Verzögerung von 25 Sekunden für jeden Anmeldeversuch einführt. Nach erfolgreicher Anmeldung werden sämtliche fehlgeschlagenen Versuche automatisch gelöscht. Wichtig zu erwähnen ist, dass ein ordnungsgemäß authentifizierter Benutzer von dieser Verzögerung nicht mehr beeinträchtigt wird, was die Sicherheit des Systems und die Benutzerfreundlichkeit gleichermaßen gewährleistet.

Bruteforce-Schutz kurzzeitig aushebeln

Hat nun einmal die Falle zugeschnappt und ein Anwender wurde aus der Nextcloud ausgesperrt, so kann sich das Problem über die Zeit von selbst lösen. Es gibt aber auch die Möglichkeit die Datenbank entsprechend zurückzusetzen.

Zuerst wechselt man in das Nextcloud-Verzeichnis. Danach werden über den folgenden OCC-Befehl die Bruteforce-Einträge der Datenbank resetet.

cd /var/www/html/nextcloud/
sudo -u www-data php occ security:bruteforce:reset 0.0.0.0

Neue Bruteforce-Attacken werden natürlich danach wieder geloggt und verdächtige IPs ausgesperrt.

Viel Erfolg!

Windows 12 abgesagt: Stattdessen kommt Windows 11 24H2

Von:MK
12. Februar 2024 um 07:15

Während die Welt auf Windows 12 wartete, hat Microsoft dessen Veröffentlichung zunächst wohl auf unbestimmte Zeit verschoben. Stattdessen hat Microsoft bei der Enthüllung seiner neuen Insider-Preview-Reihe bestätigt, dass das diesjährige Feature-Update unter dem Titel Windows 11 24H2 veröffentlicht wird. Somit ist die Möglichkeit eines Windows 12 im Jahr 2024 praktisch ausgeschlossen. Teilnehmer des Insider-Preview-Programms, die...

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Debian GNU/Linux 12.5 veröffentlicht

Von:MK
11. Februar 2024 um 05:29

Das Debian-Projekt hat das Debian 12.5 Update veröffentlicht, das wichtige Sicherheits-Patches enthält. Diese Aktualisierung, die genau zwei Monate nach der vorherigen Version 12.4 erfolgt, ist die fünfte in der stabilen “Bookworm”-Serie. Hauptbestandteil dieses Updates sind Fehlerkorrekturen und Sicherheits-Patches, da Debian bei seinen kleineren Veröffentlichungen den Fokus auf die Stabilität des Systems legt ohne neue Funktionen...

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Fedora Linux führt unveränderliche Spins ein

Von:MK
10. Februar 2024 um 08:15

Als Teil der Bemühungen, sein Angebot an Desktop-Umgebungen zu vereinheitlichen, hat Fedora eine neue Familie von Linux Spins namens „Fedora Atomic Desktops“ eingeführt. Diese umfassen vier Haupt-Spins: Dieser Rebranding-Prozess zielt darauf ab, die Klarheit und Kohärenz in Bezug auf Fedoras Verwendung der rpm-ostree-Technologie zu verbessern, die atomare Updates und Rollbacks ermöglicht, um die Systemstabilität und...

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Top Linux Distributionen für alltäglichen Gebrauch

Von:MK
09. Februar 2024 um 11:00

Die Entscheidung für die optimale Linux-Distribution für den täglichen Gebrauch ist von erheblicher Bedeutung und beeinflusst maßgeblich das gesamte Nutzungserlebnis. Angesichts einer Vielzahl von verfügbaren Optionen, die jeweils auf unterschiedliche Vorlieben und Bedürfnisse zugeschnitten sind, erfordert die Suche nach der besten Lösung sorgfältige Überlegungen. In diesem umfassenden Leitfaden werden wir vier der führenden Linux-Distributionen erkunden,...

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Firefox 124 für Android aktiviert wieder „Pull to Refresh“

12. Februar 2024 um 21:32

Mozilla wird mit Firefox 124 wieder die beliebte „Pull to Refresh“-Funktion auf Android standardmäßig aktivieren.

„Pull to Refresh“ bezeichnet eine Wischgeste vom oberen Bildschirmrand nach unten, um die aktuell geöffnete Website neu zu laden. Diese Funktion war bereits seit Firefox 112 standardmäßig aktiviert und wurde dann mit Firefox 116.3 wieder deaktiviert. Grund dafür war eine hohe Anzahl an Fehlerberichten und Bewertungen, die in Zusammenhang mit dieser Funktion standen.

In den letzten Monaten hat Mozilla die Funktion weiter verbessert. Ab Firefox 124 soll „Pull to Refresh“ wieder standardmäßig aktiviert sein.

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