Google blockiert Invidious
Bereits mehrfach hat Google das alternative YouTube-Frontend Invidious blockiert. Bisher fand das Projekt immer Wege, die Blockade zu umgehen. Derzeit sieht es nicht aus, als würde dies wieder gelingen.
Bereits mehrfach hat Google das alternative YouTube-Frontend Invidious blockiert. Bisher fand das Projekt immer Wege, die Blockade zu umgehen. Derzeit sieht es nicht aus, als würde dies wieder gelingen.
Ubuntu wird 20 Jahre alt. Die gerade veröffentlichte Beta-Version zu Ubuntu 24.10 erinnert deshalb mit einigen Reminiszenzen an Ubuntu 4.10 »Warty Warthog«.
Die auf dem systemd-freien Debian-Ableger Devuan basierende Multimedia-Distribution AVMultimedia des Schweizer Entwicklers Urs Pfister ist vor wenigen Tagen Version 2024/IX
Wer sich für die Umwandlung von Dokumenten nicht mit der Kommandozeile abgeben möchte, findet mit diesem Werkzeug eine benutzerfreundliche Alternative.


Nicht immer lässt sich zeitnah über jede Neuigkeit rund um das freie Betriebssystem berichten, manche Ereignisse sind es aber dennoch wert, Erwähnung zu finden. In dieser Zusammenfassung überblickt die Redaktion alle wichtigen Meldungen aus der Linux-Welt der vorangegangenen Woche.
Von GNOME bis Element ist in dieser Woche viel passiert.


Bei KDE neon besteht aufgrund des Ubuntu-LTS-Unterbaus und der im Gegensatz dazu stehenden angestrebten Aktualität bei Plasma eine Diskrepanz. Hier kommt die Idee von KDE Linux ins Spiel.

Der Urlaub geht dem Ende zu, der Alltag beginnt zu greifen. Eine kleine subjektive Auswahl von News der letzten zwei Wochen macht den Anfang.
Die freie Linux-Desktopumgebung Gnome erhält ein Update auf Version 47. Im Fokus stehen Akzentfarben, Performance-Verbesserungen und zahlreiche Komfortoptionen für den Alltag. Obendrein erhält der Desktop für das freie Betriebssystem weiter Apps für sein Ökosystem und verbessert bereits bestehende. Ein Überblick.
Um effektiv und ungestört Content für meinen Blog zu erstellen, nutze ich gerne die Pomodoro-Technik, die mir 25-minütige Zeitfenster bietet, um konzentriert zu arbeiten.
Nachdem ich jedoch auf meinem Notebook Ubuntu 24.04.1 LTS installiert hatte, begann für mich die Neuorientierung bezüglich entsprechender Software. Die meisten Anwendungen waren schnell gefunden und installiert. Einige Programme und Tools fehlten jedoch in der Version „Noble Numbat“ oder waren nicht lauffähig, worunter die Zufriedenheit am neuen System etwas litt. Ein wichtiges Tool wie Time ++, der Gnome Extensons, funktionierte konnte nicht mehr installiert werden. Nun habe ich festgestellt, dass das alte Projekt in Cronomix umbenannt wurde, welches sich ganz einfach über die Extensions installieren und aktivieren lässt.

Ende gut, alles gut.
Mit Cronomix lässt sich auch die Zeit erfassen, in der man an einem Projekt arbeitet.
Mit dem Delta Chat Messenger brauchst du keine neuen Konten oder Telefonnummern, denn es nutzt einfach das, was du bereits hast: deine E-Mail-Adresse. Verschlüsselt wird die Kommunikation über OpenPGP.





Ein Test des Volla Phones 22.


FOSS-Wirtschaftsförderung
Die Wirtschaftsförderung Dortmund setzt sich für ihre Strategieentwicklung mit Digitaler Souveränität auf Basis von Open-Source-Software auseinander. Aktuelle Grundlage hierfür ist ein Beschluss des Dortmunder Ratsausschusses für Wirtschafts-, Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung vom 19.06.2024. Das dazugehörige Protokoll wurde mit Datum vom 19.09.2024 veröffentlicht (vgl. TOP 2.5.1). Damit wurde aus der Dortmunder Lokalpolitik einstimmig ein wesentlicher erster politischer Schritt für eine lokale Open-Source-Wirtschaft begründet. Wie bereits im Halbjahresbericht der Wirtschaftsförderung Dortmund für das 2. Halbjahr 2023 berichtet, geht diese auch im eigenen Haus mit gutem Beispiel voran und setzt gezielt ein Wissensmanagement auf Basis von Open Source ein. Darüber hinaus wird es (nicht nur) für Dortmunder Wirtschaftsunternehmen bei der diesjährigen Digitalen Woche Dortmund, kurz diwodo u.a. um die Frage gehen: Wie entsteht die lokale Open Source Wirtschaft? Zu dieser Frage nimmt Do-FOSS an einer Veranstaltung am 26.09.2024 teil. Do-FOSS teilt die Ansicht, dass innerhalb der Wirtschaft die Zeit der Alleingänge vorbei ist.
Für Do-FOSS zahlt eine starke örtliche Open-Source-Wirtschaftscommunity auf die 4 großen D’s der Transformation für die Dortmunder Wirtschaft ein, welche Teil der strategischen Ausrichtung der Wirtschaftsförderung Dortmund sind (vgl. Protokoll, TOP 2.6 Strategie WFDO 2030 – Präsentation, der Sitzung des Ausschusses für Wirtschafts-, Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung vom 08.05.2024):
Dem Auftrag an die Wirtschaftsförderung Dortmund zum strategischen Umgang mit dem Thema Open Source sind eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN und die Antwort der Wirtschaftsförderung Dortmund zur Ausschusssitzung vom 08.05.2024 vorausgegangen (vgl. Protokoll, TOP 4.1 Wirtschaftsförderung für Digitale Souveränität). Die Wirtschaftsförderung Dortmund bewertet Open Source insgesamt positiv, auch durch eigene Erfahrungen.
Die Wirtschaftsförderung Dortmund hat bereits 2019 eine IT-Strategie entwickelt.
Die Leitsätze der Strategie sind „Digitale Souveränität“ und „optimale Unterstützung der Mitarbeitenden durch die IT-Umgebung“.
Aus diesem Grund werden bei allen neuen hauseigenen Projekten bevorzugt Open-Source-Anwendungen entwickelt oder eingesetzt.
Diese Open-Source-Anwendungen stoßen auf großes Interesse anderer Fachbereiche, die derzeit durch die Wirtschaftsförderung beraten werden.
Damit fördert die Wirtschaftsförderung Dortmund nicht nur die eigene, sondern leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Unterstützung der gesamtstädtischen digitalen Souveränität.Darüber hinaus sind Veranstaltungen zum Thema Digitale Souveränität des Teams Schlüsseltechnologien geplant, um über die Vorteile von Open-Source-Lösungen, mögliche Schulungen und Ressourcen sowie finanzielle Unterstützung für Unternehmen, die auf Open-Source-Technologien setzen, zu informieren. Hier setzt die Wirtschaftsförderung an dem grundsätzlichen Interesse der Dortmunder Wirtschaft an diesem Thema an, das diese bereits erkannt und aufgegriffen hat.
[…]
Die Wirtschaftsförderung sieht in der Notwendigkeit der digitalen Souveränität verschiedene Chancen für die in Dortmund ansässigen Unternehmen: Durch den Einsatz von Open-Source-Lösungen können Unternehmen ihre Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern stärken, Kosten senken und Innovationen vorantreiben. Zudem können sie von einer aktiven Beteiligung an der Entwicklung und Verbesserung von Open-Source-Software profitieren, was langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit steigert.
[…]
Die Dortmunder Initiative für Freie und Open-Source-Software (Do-FOSS) setzt sich dafür ein, den Einsatz von Open-Source-Lösungen in der Stadtverwaltung und Wirtschaft zu fördern.
Auf diese positive Einordnung von Digitaler Souveränität und Open Source durch die Wirtschaftsförderung Dortmund wurde in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschafts-, Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung mit Datum vom 19.06.2024 folgender Auftrag an selbige gegeben:
Strategie WFDO 2030
[…]
Die Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN bittet die Wirtschaftsförderung zu prüfen, inwieweit Digitale Souveränität auf Basis von Open Source als Teil der „Strategie 2030“ berücksichtigt werden kann.Dabei sollen auch folgende Maßnahmen zur Förderung und Bewerbung der Digitalen Souveränität in der lokalen Wirtschaft geprüft werden:
- Die Durchführung von Open-Source-Infotagen mit Fachunternehmen unter Beachtung der Impulse aus der Dortmunder Koordinierungsstelle Digitale Souveränität und Open Source, ZenDiS – Zentrum für Digitale Souveränität sowie der Open Source Business Alliance.
- Fachgespräche zum Thema Open Source und regionale IT-Infrastruktur als Triebfeder für Digitale Souveränität in Dortmund und darüber hinaus.
- Community-Förderungen: Öffentliche und gemeinnützige Institutionen und Fachleute aus der Digitalbranche sollen gemeinsam sichere, anpassbare und nachhaltige Open-Source-Lösungen entwickeln.
- Die jährliche Auslobung von Open-Source-Preisen für die lokale Wirtschaft (ggf. in Zusammenarbeit mit der IHK).
Begründung:
Die Ansiedlung der „Koordinierungsstelle Digitale Souveränität und Open Source“ beim CIIO der Stadtverwaltung zeigt die große Bedeutung von Open-Source-Software für die Digitalisierung der Stadt Dortmund.
Die Digitalministerkonferenz der Länder hat sich darauf verständigt, dass der Staat die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung als Triebfeder für offene Innovation nutzen soll und diesbezüglich eine stärkere Verantwortung übernehmen muss. Weil die Digitalverantwortlichen eine deutliche Verbesserung im Bereich der Sicherheit kritischer Infrastrukturen und eine Verringerung der Abhängigkeit von einzelnen Anbietern oder Herstellern anstreben, sollen Open Source, offene Standards und offene Lösungen zukünftig eine deutlich stärkere Rolle im Handeln der Verwaltung auf allen Ebenen spielen. Die Digitalverantwortlichen der Länder sehen sich in der Verantwortung, der Verwaltung sichere digitale Wertschöpfungsketten und Konzepte für eine offene Innovation und Kooperation anzubieten. Dafür soll eine aktive Startup-Kultur gefördert werden und zugleich der Fokus auf die bestehenden, leistungsfähigen Entwicklungen der mittelständigen deutschen Unternehmen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie gerichtet werden. Als wesentliche Grundlage betrachtet die Digitalministerkonferenz dabei die Nutzung, Förderung und Verbreitung von Open-Source-Software sowie die Etablierung und Weiterentwicklung offener Standards. Zusammen mit der Technischen Universität Dortmund und ihrer bundesweit herausragenden Fakultät für Informatik, ihrer renommierten Fachhochschule mit einem der größten und am breitesten aufgestellten Informatikfachbereiche in NRW und Forschungsinstituten wie dem Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (Stichwort: Internet der Dinge), repräsentiert die Stadt Dortmund einen Nukleus für die Schaffung innovativer Informationstechnologie in Deutschland.
Die Stadtverwaltung selbst bekennt sich mit ihrer Verpflichtung zu „public money, public code“ dazu, städtische Software der Open-Source-Community zur freien Verfügung zu stellen und damit auch den Dortmunder Wirtschaftsakteur*innen. Die hohe Bedeutung von Communities für Digitale Souveränität wurde bereits von der städtischen Koordinierungsstelle Digitale Souveränität und Open Source für wesentlich erklärt. Es ist politisches Ziel der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland den Erwerb Digitaler Souveränität als Beitrag für eine resiliente Digitalökonomie und digitale gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Zur Erreichung dieser Ziele sind Bund und Länder angetreten die herausragende Bedeutung von Open-Source-Entwicklungen zu internalisieren und zu fördern. Das Zentrum für Digitale Souveränität ist als GmbH perspektivisch Anbieter von Softwarelösungen quer durch Bund und Länder sowie mittlerweile in der Ruhrgebiets-Nachbarstadt Bochum angesiedelt. Fraglich ist häufig, wo die erforderlichen Open-Source-Lösungen für digitale Souveränität produziert werden. Hierfür soll sich Dortmund als attraktiver Wirtschaftsstandort präsentieren. Die Strategie soll dies entsprechend ausarbeiten.
Im Rahmen der Digitalen Woche Dortmund (diwodo) wird die Frage zur weiteren Entwicklung einer lokalen Open-Source-Wirtschaft in dem Diskussionspanel Offene Kommunen: Offene Daten Offener Code aufgegriffen. Do-FOSS wird auf der Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, den 26.09.2024, von 19:30 – 21:00 Uhr ebenfalls vertreten sein.
In diesem hochkarätig besetzten Diskussionspanel bringen wir führende Expert*innen aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im kommunalen Kontext zu beleuchten.
Themen und Inhalte:
Transparenz und Bürgerbeteiligung: Wie können offene Daten die Kommunikation zwischen Bürger*innen und Verwaltung verbessern und die Partizipation fördern?
Innovative Anwendungen: Beispiele und Best Practices für den Einsatz von Open Data und Open Source Software in der kommunalen Verwaltung.
Technische und rechtliche Rahmenbedingungen: Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um offene Daten und offenen Code effektiv nutzen zu können?
Kooperation und Vernetzung: Wie können verschiedene Akteur*innen zusammenarbeiten, um die Digitalisierung in Kommunen voranzutreiben?
Unsere Expert*innen teilen ihre Erfahrungen und diskutieren praxisnahe Lösungsansätze, die direkt in jeder Kommune umgesetzt werden können. Zudem gibt es die Gelegenheit, sich mit anderen Interessierten auszutauschen und neue Impulse zu erhalten.
Schon im Halbjahresbericht der Wirtschaftsförderung Dortmund zum 2. Halbjahr 2023 wurde dem Ausschuss für Wirtschafts-, Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung in der Sitzung vom 08.05.2024 berichtet, dass die Wirtschaftsförderung Dortmund ein Wissensmanagement gezielt auf Basis von Open Source einsetzt:
OpenSource
Die Verknüpfung von Unternehmens- und Flächendaten ist eine Kernkompetenz der Wirtschaftsförderung. Um Schnittstellen zwischen diesen Daten aufzubauen, hat das Team Wima [Wissensmanagement – Anm. d. Verf.] die OpenSource Plattform drupal eingeführt und entwickelt damit ein Gesamtsystem u.a. mit Kunden- und Flächendatenbanken. Da OpenSource Software öffentlich und lizenzkostenfrei ist, ergeben sich daraus langfristig Einsparungspotentiale.
Aus Sicht von Do-FOSS ist es der richtige Weg für die Wirtschaftsförderung Dortmund selbst in die Praxis zu gehen, um den Open-Source-Markt in den Unternehmenszusammenhängen noch besser kennen zu lernen und Open-Source-Lösungen durch Nachfragen von Leistungen mitzugestalten.
Es braucht Strategien für Offenheit und Kooperation für Dortmunds wirtschaftliche Digitaltransformation. Open Source kann als Produktionsmodell Treiber der Dortmunder Technologiewirtschaft sein. Die Wirtschaftsförderung Dortmund könnte die hierfür nötigen Dienstleistungen für eine Open-Source-Ökosystemkoordinierung unterstützen.
Die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN vom 28.02.2024 zur Wirtschaftsförderung für Digitale Souveränität kann hier und die Antwort der Wirtschaftsförderung Dortmund vom 19.04.2024 kann hier heruntergeladen werden. Der Auftrag an die Wirtschaftsförderung Dortmund kann hier heruntergeladen werden. Der Halbjahresbericht der Wirtschaftsförderung Dortmund zum 2. Halbjahr 2023 ist hier verfügbar.
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Dank einiger Änderungen unter der Haube soll die Distribution jetzt schneller, robuster und sicherer laufen.