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Gestern — 07. Dezember 2021Linux-Magazin

Telekom baut 5G-Kapazitäten aus

07. Dezember 2021 um 10:37

Die Telekom hat in den vergangenen zwölf Wochen bundesweit an 756 Mobilfunkstandorten in Deutschland 5G-Kapazitäten aufgebaut, teilt der Konzern mit. Dank DSS (Dynamic Spektrum Sharing) sei an diesen Standorten immer auch LTE nutzbar, heißt es weiter.

Mit den Ausbauarbeiten der Telekom profitieren auch die 4G-Netze, für die an 478 Standorten zusätzliche Kapazitäten geschaffen worden seien, so der Konzern. Außerdem seien 96 neue LTE-Standorte gebaut worden..

Die nun ausgebauten Standorte würden für eine Haushaltsabdeckung bei LTE mit 99 Prozent sorgen, teilt die Telekom mit. Auch 5G-Empfang sei im Netz der Telekom mittlerweile stark vertreten, über 87 Prozent der Haushalte sollen auf das 5G-Netz der Telekom zugreifen können.

Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom sagte „Aktuell funken mehr als 32.000 Standorte im Netz der Telekom. Zusätzlich nehmen wir jährlich mehr als 1500 neue Standorte in Betrieb. Hinzu kommen LTE- und 5G-Erweiterungen an tausenden bestehenden Standorten. Im Rahmen unserer massiven Ausbauaktivitäten wird 5G zum neuen Standard im Mobilfunknetz der Telekom.“

Wer wissen möchte, wie es in seiner Region um den Ausbau bestellt ist, kann das auf der Seite telekom.de/netzausbau prüfen.

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Erstes Major Release der Open 3D Engine

07. Dezember 2021 um 10:19

Mit der Open 3D Engine (O3DE) Stable 21.11 ist das erste Major-Release des Apache 2.0-lizensierten Open-3D-Engine Projekts fertig. Die von der Linux Foundation gegründete Open-3D-Foundation entwickelt eine Cross-Plattform-Engine für die Entwicklung von Spielen und Simulationen.

Seit der Gründung von O3DF und dem Start der O3DE Developer Preview im Juli 2021 hätten mehr als 250 Entwickler aus einer Vielzahl von Branchen über 2182 Pull-Requests und 1801 Issues beigesteuert, heißt es in der Ankündigung. Zu den Gründungsmitgliedern der Foundation zählen unter anderem Adobe, AWS, HERE Technologies, Huawei, Intel, International Game Developers Association und Red Hat.

Das Prädikat stabil gilt derzeit allerdings nur für die Windows-Version. Entwickler, die Linux verwenden, sollen eine native Version der Engine mit der Debian-basierten Linux-Paketdistribution installieren können. Windows-Nutzer sollen mit einem verifizierten Windows-Installationsprogramm noch schneller loslegen können.

Neu in der nun veröffentlichten Version sind neue Entwicklerfunktionen wie etwa Tools für Leistungsprofilerstellung und Benchmarking, ein experimentelles Geländesystem, eine Script Canvas-Integration für das Multiplayer-Netzwerksystem und ein SDK zur Erleichterung der Engine-Anpassung mit Plattformunterstützung für Windows, Linux, MacOS, iOS und Android.

Zum Starten können Entwickler den Quellcode von GitHub herunterladen und mit der Entwicklung neuer Content-Workflows und der Erstellung plattformspezifischer Runtime-Binaries beginnen, heißt es in der Ankündigung. Wer mit der Developer Preview von O3DE gearbeitet habe, können die neuesten Änderungen von GitHub abrufen und auf den Entwicklungszweig zugreifen, um die neuesten Code-Änderungen und in Arbeit befindliche Funktionen zu erhalten, heißt es weiter. Mit dem neuen Windows-Installer oder dem Debian-Paket können Entwickler mit der Erstellung von Spielen und Simulationen unter Verwendung der 3D-Authoring-Tools der Engine beginnen.

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Umfrage: Kinder bekommen erstes Handy zwischen 6 und 11 Jahren

07. Dezember 2021 um 09:45

50 Prozent der Eltern in Deutschland gibt ihren Kindern das erste eigene Smartphone im Alter zwischen 6 und 11 Jahren. 36 Prozent bekommen im Alter von 12 bis 14 Jahren ein Smartphone. Das hat eine Umfrage von YouGov ergeben.

Vier Prozent der Befragten Eltern wollen ihrem Kind bereits im Alter von 3 bis 5 Jahren ein erstes eigenes Smartphone überlassen oder haben dies bereits getan. Für Umfrage hat die Data & Analytics Group YouGov 1007 Eltern in Deutschland vom 9. bis 17. November 2021 mittels standardisierter Online-Interviews befragt.

Ab welchem Alter bekommen Kinder erste Smartphones, hat YouGov gefragt. Quelle: YouGov

Die Eltern gaben zudem an, dass der Überblick und die Kontrolle über die genutzten Medieninhalte ihrer Kinder groß sei: 82 Prozent der Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis unter drei Jahren gaben an, einen Überblick darüber zu haben, welche Inhalte ihre Kinder im Fernsehen, über Streaming-Portale, im Internet oder über Social Media konsumieren. Ähnliche Werte zu Überblick und Kontrolle lassen sich bei Eltern mit Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren, 6 bis 11 Jahren sowie 12 bis 14 Jahren beobachten.

Nur Eltern mit Kindern im Alter von 15 bis 17 Jahren sagen seltener, einen Überblick (62 Prozent) oder die Kontrolle (59 Prozent) über die Medieninhalte zu haben, die ihre Kinder konsumieren.

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Ältere BeiträgeLinux-Magazin

Snapshot 01/2022: GPS-Daten mit Go extrahieren und analysieren

06. Dezember 2021 um 14:54

Um aufgezeichnete Fußwanderungen statistisch aufzubereiten, extrahiert Mike Schilli die entsprechenden GPS-Daten mit Go und greift zu Plottern und APIs für die Geoanalyse.

Im Video demonstriert er seine Lösung.

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Blender 3.0 mit mehr Power und Funktionen

06. Dezember 2021 um 10:57

Mit Blender 3.0 bekommt die freie 3D-Suite ein neues Major-Release. Die Entwickler versprechen deutliche Leistungssteigerungen und viele neue Funktionen und Verbesserungen.

Zu den Leistungsupdates rechnen die Entwickler, dass die GPU-Kernel von Cycles neu geschrieben wurden. Damit gelinge es, dem Blender-Renderer, Szenen zwischen 2 und 8 Mal schneller zu rendern als bisher mit Blender 2.9.3. Dank neuen Scheduling- und Display-Algorithmen profitiere auch die Echtzeit-Vorschau Viewport von einem kräftigen Leistungsupdate. Das Bewegen im 3D-Ansichtsfenster fühlt sich jetzt viel reaktionsschneller an, selbst bei aktivierten Overlays, berichten die Blender-Macher.

Als Neuerung ist der Asset-Browser genannt. In seiner ersten Fassung in Blender 3.0 verspricht er ein deutlich organisierteres Arbeiten, indem er gespeicherte Materialien und Objekte zur Verfügung stellt, die sich per Drag-and-Drop in ein neues Projekt ziehen lassen. Der Asset-Browser speichert die Bestandteile eines Projekts auf Wunsch separat und stellt sie dann wieder zur Verfügung. Es lassen sich Ordner als Asset-Bibliotheken in den Voreinstellungen definieren, damit Nutzer ihre Lieblings-Assets jederzeit und von überall laden können, heißt es weiter. Den Assets können auch Metadaten wie Autor, Tags und Asset-Beschreibung hinzugefügt werden.

In Blender 3.0 stecken noch viele weitere Neuerungen, die in den Release Notes aufgeführt sind

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Raspberry Pi OS Legacy für ältere Raspis

06. Dezember 2021 um 10:36

Die Raspberry-Pi-Foundation bringt neben dem aktuellen Release des Raspberry Pi OS für den hauseigenen Bastelrechnern nun eine zweite Version für die älteren Modelle heraus. Raspberry Pi OS Legacy basiert auf Debian 10 alias Buster und damit auf dem Oldstable-Release.

Der dort eingesetzte Kernel hat die Versionsnummer 5.10.y. Er werde lediglich mit aktuellen Security-Patches versorgt. Die Legacy-Ausgabe folgt den Supportzyklen von Debian. Wenn Debian Buster im Jahr 2024 keinen Support mehr bekommt und wenn Debian Bookworm in dieser Zeit stabil werde, wechsle Raspberry Pi (Legacy) auf das derzeit im aktuellen Betriebssystem eingesetzten Debian 11 Bullseye. Bullseye bekommt noch bis 2026 Updates. Letztlich sei Raspberry Pi Legacy ein Branch, der nur noch Sicherheits- und Hardware-Support-Patches für bestehende Produkte bekommt.

Neben der älteren Linux-Ausgabe bringt die Legacy weitere Anpassungen mit, die der älteren Hardware zugute kommen sollen. Statt dem Chromium Browser, der hardwarebeschleunigt ist, setzt Legacy auf den alten softwarebeschleunigten Browser. In der Ankündigung sind die Downloads verlinkt. Außerdem wird beschrieben, wie man das alte Kamera-Interface Picamera für Bullseye aktiviert.

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CentOS Stream 9 ist fertig

06. Dezember 2021 um 10:05

Mit CentOS Stream 98 veröffentlichen das CentOS-Projekt und Red Hat das jüngste Major-Release der Continous-Delivery-Distribution.

CentOS Stream sei als Continuous-Delivery-Distribution konzipiert, die jede einzelne Version von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) bereitstelle, teilt das Projekt mit. Wie berichtet hat Red Hat entschieden CentOS als Upstream für seine Enterprise-Distribution umzufunktionieren. Bis vor Kurzem stellte CentOS noch den stabilen Nachbau von RHEL dar und war bei Anwendern wegen der daraus resultierenden Stabilität beliebt.

Bevor ein Paket offiziell in CentOS Stream aufgenommen werde, durchlaufe es eine Reihe von Tests und Prüfungen, schreibt das Projekt in der Ankündigung. Sowohl automatisierte als auch manuelle Testst sollen sicherstellen, dass die strengen Standards für die Aufnahme in RHEL erfüllt seien, heißt es weiter. Die in Stream veröffentlichten Updates seien identisch mit denen, die in der unveröffentlichten Minor-Version von RHEL veröffentlicht werden. Ziel sei es, CentOS Stream so stabil wie RHEL selbst zu machen, teilt das Projekt mit. Damit sollen wohl auch Bedenken der Anwender zerstreut werden, die Stabilität von CentOS Stream leide durch die Umstellung.

In der Ankündigung sind die Download-Möglichkeiten verlinkt.

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Zoom: Kritische Sicherheitslücken

03. Dezember 2021 um 15:26

In der aktuell vermehrt verwendeten Zoom-Software haben die Entwickler kürzlich zwei Sicherheitslücken korrigiert. Bei einer der beiden Schwachstellen handelt es sich um einen Fehler, der einen Pufferüberlauf ermöglicht. Ein entfernter Angreifer kann dadurch den Zoom-Client zum Absturz bringen oder unter Umständen auch Befehle mit den Rechten des Anwenders ausführen.

Ein weiterer Programmierfehler in der Zoom-Software führt dazu, dass ein Angreifer Speicherbereiche des Clients einsehen kann. Ein entfernter Angreifer kann dadurch möglicherweise an sensitive Informationen gelangen.

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FTC will ARM-Übernahme verhindern

03. Dezember 2021 um 12:02

Die amerikanische Federal Trade Commission (FTC) zieht vor Gericht, um die 40 Milliarden Dollar teure Übernahme des britischen Chipdesign-Anbieters Arm Ltd. durch den US-Chipanbieter Nvidia Corp. zu verhindern.

Der geplante Deal würde einem der größten Chip-Unternehmen die Kontrolle über die Computertechnologie und die Designs geben, auf die sich konkurrierende Firmen verlassen, um ihre eigenen Chips zu entwickeln. In der FTC-Beschwerde wird behauptet, dass das fusionierte Unternehmen die Mittel und die Motivation hätte, innovative Technologien der nächsten Generation zu unterdrücken.

ARM, das sich im Besitz der in Tokio ansässigen Softbank Group Corp. befindet, liefert oder vermarktet keine fertigen Computerchips oder Geräte. Es entwickelt und lizenziert stattdessen Mikroprozessorentwürfe und -architekturen, an andere Technologieunternehmen, darunter Nvidia. Das in Kalifornien ansässige Unternehmen Nvidia ist eines der größten Computerunternehmen der Welt. Nvidia entwickelt und vermarktet Computerchips und -geräte und ist vor allem als marktbeherrschender Anbieter von eigenständigen Grafikprozessoren (GPUs) für Personalcomputer und Rechenzentren bekannt, die in großem Umfang für die Verarbeitung künstlicher Intelligenz und für die Grafikverarbeitung eingesetzt werden.

Der Beschwerde zufolge wird die Übernahme den Wettbewerb auf drei weltweiten Märkten beeinträchtigen, auf denen Nvidia mit Arm-basierten Produkten konkurriert:

  • Hochentwickelte Fahrerassistenzsysteme für Personenkraftwagen.
  • SmartNICs, die als fortschrittliche Netzwerkkomponenten die Sicherheit und Effizienz von Servern in Rechenzentren erhöhen, und
  • ARM-basierte CPUs für Cloud Computing Service Provider.

In der Beschwerde wird auch behauptet, dass die Übernahme den Wettbewerb beeinträchtigen wird, da Nvidia Zugang zu den wettbewerbsrelevanten Informationen der Lizenznehmer von ARM erhält, von denen einige Nvidias Konkurrenten sind, und dass sie wahrscheinlich den Anreiz für ARM verringern wird, Innovationen zu verfolgen, die mit den Geschäftsinteressen von Nvidia in Konflikt geraten könnten.

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Chipkrise dauert im nächsten Jahr an

03. Dezember 2021 um 11:57

Nach Einschätzung der Unternehmensberatung Deloitte wird die gegenwärtige Chipkrise auch 2022 anhalten.

Die Berater prophezeien, dass Kunden auch Ende 2022 noch 10 bis 20 Wochen auf verschiedene Chips warten müssen. Und das, obwohl Finanzinvestoren in diesem Jahr mehr als 6 Milliarden US-Dollar in Halbleiterfirmen investieren werden, dreimal mehr als zwischen 2000 und 2016.

Die anhaltende Knappheit wird die Branche nicht gleichmäßig treffen, stellt Deloitte fest. Chips, die mit den fortschrittlichsten Technologien hergestellt werden (3-, 5- und 7-Nanometer), werden weiterhin knapp sein – sie sind sehr gefragt und am schwierigsten herzustellen. Deloitte prognostiziert, dass die Knappheit 24 Monate andauern wird, bevor sie sich zurückbildet, ähnlich wie bei der Chipknappheit 2008-2009.

Trotz der Herausforderungen sind die weltweiten Halbleiterumsätze gestiegen und werden weiter steigen. Der Semiconductor Industry Association zufolge stieg der Umsatz im Jahr 2021 um 20 Prozent und soll bis 2022 um weitere 9 Prozent auf 574 Milliarden US-Dollar steigen. Parallel dazu ist in den Jahren 2020 und 2021 aber auch die Chipnachfrage sprunghaft gestiegen, was zum Teil auf die Pandemie zurückzuführen ist. Für 2022 wird erwartet, dass die Nachfrage deutlich über dem langfristigen Trend liegen wird.

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HPE baut Supercomputer fürs DOE

03. Dezember 2021 um 11:54

Hewlett-Packard Enterprise (HPE) hat den Zuschlag für den Bau eines neuen Supercomputers für das amerikanische Energieministerium (Department of Energy, DOE) erhalten.

Der neue Superrechner namens Kestrel, der bis 2023 fertiggestellt wird, soll dort im Nationalen Labor für erneuerbare Energie die Forschungen zu Geothermie, Solarenergie und Wasser- sowie Windkraft voranbringen. Kestrel, der wie sein Vorgänger Eagle, nach einer Vogelart (dem Turmfalken) benannt ist, wird auf Basis eines HPE Cray EX Supercomputers entstehen und mit Intel Xeon-Prozessoren (Codename Sapphire Rapids) sowie Nvidia A100NEXT Tensor Core GPUs ausgestattet sein sowie mit HPE Slingshot über eine Ethernet-Komponente verfügen, die extra für Hochgeschwindigkeitsrechner der nächsten Generation entwickelt wurde. Darüber hinaus wird der Rechner auf mehr als 75 Petabyte parallelen Dateisystem-Speicher mit dem Cray Clusterstor E1000-Speichersystem von HPE zugreifen können, das für erweiterte Speicher- und intelligente Tiering-Funktionen sorgt. Nach seiner Fertigstellung wird Kestrel mit einer Spitzenleistung von etwa 44 Petaflops mehr als fünfmal so leistungsfähig sein wie das bestehende System Eagle.

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Studie zu Lieferketten der Cyberkriminellen

02. Dezember 2021 um 12:10

Security-Experte Trend Microbeleuchtet in einer Studie die Lieferkette der Cyberkriminalität, die für die derzeitige Zunahme von Ransomware-Angriffen maßgeblich ist. Viele cyberkriminelle Märkte würden inzwischen ihre eigene „Access-as-a-Service“-Sparte aufweisen, lautet ein Resultat.

Für die Studie hat Trend Micro eine Analyse von mehr als 900 Access-Broker-Listings von Januar bis einschließlich August 2021 in verschiedenen englisch- und russischsprachigen Cybercrime-Foren vorgenommen.

Weltweit sei dabei mit 36 Prozent der Inserate das Bildungswesen die am meisten betroffene Branche. Auf die Produktion und den Dienstleistungssektor entfallen jeweils 11 Prozent. Zu den am stärksten betroffenen Ländern zählen die Vereinigten Staaten, Spanien, Deutschland, Frankreich und Großbritannien. In Deutschland sei die Fertigungsbranche mit 28 Prozent der Angebote am meisten betroffen, knapp gefolgt vom Bildungswesen mit 26 Prozent.

Die Studie hat drei Arten von Acess-Brokern im Cybercrime-Markt ausgemacht.

  • Opportunistische Verkäufer, welche sich auf den schnellen Profit konzentrieren und noch in anderen Bereichen der Cyberkriminalität aktiv sind.
  • Dedizierte Broker sind fortgeschrittene und versierte Hacker, die Zugang zu einer Vielzahl an Unternehmen anbieten. Ihre Dienste werden häufig von kleineren Ransomware-Akteuren und -Gruppen in Anspruch genommen.
  • Online-Shops, die Remote-Desktop-Protocol (RDP)- und Virtual-Private-Network (VPN)-Zugangsdaten anbieten. Diese spezialisierten Shops gewährleisten nur den Zugang zu einem einzelnen Rechner, nicht aber zu einem umfassenden Netzwerk oder ganzen Unternehmen. Jedoch eröffnen sie dadurch weniger erfahrenen Cyberkriminellen eine einfache und automatisierte Möglichkeit, um sich Zutritt zu verschaffen. Diese können dabei sogar gezielt nach Standort, Internet Service Provider (ISP), Betriebssystem, Portnummer, Administratorenrechten oder Unternehmensnamen suchen.

Die meisten Angebote der Kriminellen würden einen einfachen Datensatz an Zugangsinformationen beinhalten. Häufig stammten diese Daten aus vorangegangenen Sicherheitsvorfällen und entschlüsselten Passwort-Hashes, kompromittierten Bot-Computern und ausgenutzten Schwachstellen in VPN-Gateways oder Webservern.

RDP-Daten sind günstig zu bekommen. Quelle: Trend Micro

Die Preise würden variieren. Während ein RDP-Zugang bereits für zehn Dollar erworben werden könne, liege der Preis für Administratoren-Zugangsdaten zu einem Unternehmen bei durchschnittlich 8500 Dollar. Bei besonders attraktiven Opfern können die Preise bis zu 100.000 Dollar betragen.

Die Studie ist online zu finden.

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Mozilla warnt vor Lücke in NSS

02. Dezember 2021 um 10:47

In der von Mozilla bereitgestellten Krypto-Bibliothek Network Security Services (NSS) sorgt ein Speicherfehler für eine kritische Sicherheitslücke. Angreifer könnten damit Schadcode ausführen, heißt es von Mozilla.

Alle NSS-Versionen vor den gepatchten Ausgaben 3.73 oder 3.68.1 ESR seien anfällig für den Heap-Overflow beim Umgang mit DER-kodierten DSA- oder RSA-PSS-Signaturen. Anwendungen, die NSS für die Verarbeitung von Signaturen verwenden, die in CMS, S/MIME, PKCS #7 oder PKCS #12 kodiert sind, seien wahrscheinlich davon betroffen, teilt Mozilla mit.

Der Browser Firefox sei von dieser Sicherheitslücke nicht tangiert, teilt Mozilla mit. Jedoch sei anzunehmen, dass E-Mail-Clients und PDF-Viewer, die NSS für die Signaturprüfung verwenden anfällig sind. Im Security-Advisory sind Thunderbird, LibreOffice, Evolution und Evince als möglicherweise von der Lücke betroffen genannt.

Der Security-Experte Tavis Ormandy hat die Lücke entdeckt, ihr, wegen der fehlschlagenden Signatur-Prüfung den Namen BigSig gegeben und einen Beitrag zur Funktionsweise verfasst.

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Connect Mobilfunktest: Telekom gewinnt

02. Dezember 2021 um 10:25

Seit über 15 Jahren testet Connect mit dem zu Accenture gehörenden Benchmark-Experten Umlaut die Mobilfunknetze in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ergebnis in diesem Jahr: Die Deutsche Telekom holt in Deutschland den ersten Platz, Magenta in Österreich, Swisscom in der Schweiz.

Die Umlaut-Experten schickten in jedem Land vier Messfahrzeuge auf die Strecke, das sechs Smartphones an Bord hatte. Je zwei Samsung Galaxy S21+ pro Netzbetreiber nahmen Sprach- und Datenmessungen vor. Die Tester waren auch zu Fuß unterwegs, etwa in gut besuchten Bahnhöfen und in Flughäfen.

In Deutschland fanden die Drivetests in 22 Groß- und 25 Kleinstädten statt, die Walktests in elf Städten. So wurden rund 14,8 Millionen Einwohner abgedeckt, was etwa 17,8 Prozent der deutschen Bevölkerung entspricht. Die Drivetests umfassten rund 13.196 Kilometer, heißt es im Test.

In Deutschland holte die Deutsche Telekom mit klarem Abstand zum Verfolgerfeld bestehend aus Vodafone und Telefonica den Gesamtsieg mit 944 Punkten und der Note “sehr gut”. Damit liegt die Telekom zum elften Mal in Folge vorne. Die Tester sehen gegenüber dem Vorjahr in den Kategorien Daten und Crowd sogar Verbesserungen und auch beim 5G-Ausbau habe die Telekom die Nase vorn.

Vodafone erreicht mit 913 Punkten und der Note “sehr gut” das bislang stärkste Ergebnis, heißt es im Testreport. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sie sich um 37 Punkte und erzielt damit den größten Zuwachs unter den Anbietern – insbesondere in den Kategorien Daten und Crowd.

Auch Telefónica machte mit 874 Punkten im Vergleich zum Vorjahr einen Sprung nach vorn und erreichte die Note “sehr gut”. Zuwächse gelingen in den Disziplinen Sprache und Crowd, in den Datentests ist das Bild gemischt: deutliche Steigerungen in den Städten, aber Nachholbedarf auf dem Land.

Den Test hat Connect am 30. November präsentiert.

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Julia 1.7 mit vielen neuen Features

02. Dezember 2021 um 10:03

Nach 4 Betas und 3 Release Candidates ist die freie Programmiersprache Julia in der Version 1.7 erschienen. Die Ankündigung weist zahlreiche Neuerungen aus.

Zu denen zählt etwa ein neuer Zufallszahlengenerator. Der neue Random Number Generator (RNG) stammt aus der Familie der Xoshiro256 RNGs. Das soll diverse Vorteile bringen, etwa, dass die Zufallszahlen nur von der Struktur des Task-Spawnings eines Programms abhängen und nicht vom Zeitplan für die parallele Ausführung.

Ein neues Manifest-Format soll zudem Kompatibilitätsprobleme beseitigen. Wenn ein Benutzer ein Paket in Julia hinzufügt, schreibt der Paketmanager (Pkg) eine TOML-Datei, das “Manifest”, mit der genauen Version aller Abhängigkeiten dieses Pakets. In Version 1.7 wurde dieses Manifestformat so geändert, dass alle Abhängigkeiten unter einem gemeinsamen [deps]-Key zusammengefasst werden. Dadurch wird der globale Namespace frei, so dass ein julia_version-Eintrag hinzugefügt werden kann. Solche Manifeste zu lesen soll auch in Julia 1.6 zurückportiert werden. Der Blogbeitrag der Entwickler nennt weitere Details und Neuerungen.

Gestartet im Jahr 2009 ist Julia seit 2012 Open Source. Julia ist auf nummerisches Rechnen spezialisiert, gilt den Machern aber auch als General Purpose Language. Ziel der Entwickler war es, eine schnelle und dynamische Sprache zu entwickeln.

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Stackconf sucht Referenten

01. Dezember 2021 um 11:09

Die Open Source Infrastructure Conference (stackconf, Nachfolger der Open Source Datacenter Conference), die im nächsten Jahr am 16. und 17. Mai in Berlin stattfinden wird, sucht Referenten.

Die Konferenz behandelt alle Themen aus dem Lebenszyklus von IT-Infrastruktur-Komponenten, wie Aufbau, Deployment, Betrieb oder Monitoring entsprechender Hard- und Software. Zugleich bietet Sie ein Forum für den Erfahrungsaustausch und das Networking.

Wer als Experte für Infrastruktur etwas zum Thema beitragen möchte, ist aufgerufen sich als Referent bei der Konferenz zu bewerben. In Frage kommen Präsentationen in den Formaten Ignite Talk (5 Minuten, 20 Folien) oder Medium Talk (30 Minuten, inklusive Q&A-Session) beziehungsweise Full Talk (45 Minuten, inklusive Q&A-Session).

Vorschläge für Referate können bis 15. Februar hier eingereicht werden.  Gleichzeitig können hier auch schon Frühbucher-Tickets erworben werden. Schließlich sind auch Sponsoren noch herzlich willkommen, Informationen für Interessenten gibt es hier.

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Koalitionsvertrag: Berlin setzt auf Open Source

01. Dezember 2021 um 10:50

Die neue Berliner Landesregierung hält Open Source für “unverzichtbar”. Offener Code soll priorisiert und OSS-Communitys gefördert werden.

Zu Beginn der Woche haben SPD, Grüne und Linke ihren Koalitionsvertrag (PDF) für Berlin vorgestellt. Die Landesregierung will sich in der kommenden Legislaturperiode demnach verstärkt für Open-Source-Software sowie offene Standards einsetzen, denn diese seien für “eine digital souveräne Stadt (…) unverzichtbar”.

Der künftige Berliner Senat will deshalb “bei jeder Softwarebeschaffung nach Open-Source-Alternativen suchen und speziell für die Verwaltung erarbeitete Software unter freien Lizenzen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen”. Ganz ähnlich hatte sich vor kurzem auch die neue kommende Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP positioniert. Im Berliner Koalitionsvertrag heißt es weiter konkret, dass auch Förderprogramme für IT-Projekte diesem Open-Source-Ansatz folgen sollen.

Beim landeseigenen IT-Dienstleister, dem ITDZ Berlin, will die Koalition außerdem ein “Kompetenzzentrum Open Source” erstellen und auf “Synergiepotenziale in länderübergreifenden und internationalen IT-Kooperationen” zurückgreifen. Ein Beispiel dieser Kooperationen könnte ein einheitlicher IT-Arbeitsplatz in der Verwaltung werden, worauf sich Bund und Länder vor einigen Wochen verständigt haben. Berlin war daran jedoch noch nicht beteiligt.

Laut dem neuen Koalitionsvertrag in Berlin strebt das Land aber ebenfalls einen standardisierten Arbeitsplatz an, der als “BerlinPC Open Source (…) als Referenz für alle entsprechenden Ausschreibungen dienen” soll. Darüber hinaus will die kommenden Berliner Regierung auch einen “Open Source Fonds zur Finanzierung von Entwicklungs-Communities” einrichten, “die das Land Berlin braucht, um Anwendungen zu pflegen und weiterzuentwickeln”. Darüber könnten jene Open-Source-Anwendungen gepflegt und finanziert werden, für die es etwa keine direkten Support-Verträge vonseiten des Herstellers gibt.

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Neues in Proxmox Mail Gateway 7.1

01. Dezember 2021 um 10:36

Die Proxmox Server Solutions GmbH hat heute die neue Version Proxmox Mail Gateway 7.1 veröffentlicht. Die Open-Source Email Security-Plattform basiert auf Debian Bullseye 11.1, Kernel 5.13 sowie OpenZFS 2.1. Neu ist unter anderem eine Multi-Faktor-Authentifizierung für den Zugriff auf die grafische Oberfläche.

Zur Verfügung als Zweit-Faktoren stehen WebAuthn, einmalige Wiederherstellungsschlüssel und Time-based OATH (TOTP). Zudem bringt die neue Version Verbesserungen für die API mit. Unter anderem wurde Unterstützung für die IP-Konfiguration über DHCP hinzugefügt.

Bei der Weboberfläche sei die Konfiguration von LDAP-Backends über die GUI verbessert worden. Änderungen seien nun ohne wiederholte Eingabe eines Passworts möglich und die APT-Repository-Konfiguration, die bisher auf “root” beschränkt gewesen sei, sei nun für alle Benutzer mit “Administratoren”-Rechten sichtbar und bearbeitbar.

Weitere Neuerungen nennen die Release Notes. Proxmox Mail Gateway ist unter GNU Affero GPL v3 lizenziert.

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4MLinux 38.0 mit weiteren Multimedia-Anwendungen

01. Dezember 2021 um 10:12

Die schlanke Distribution 4MLinux 38.0 bringt vor allem die enthaltene Software auf einen neuen Stand. Erstmals standardmäßig mit an Bord sind der GRUB2-Bootloader und mehrere Multimedia-Programme. Das 4MLinux GamePack steht zudem als Erweiterung zum Download bereit.

Dieses Paket enthält eine größere Sammlung mit klassischen Linux-Spielen. Zu den Multimedia-Anwendungen gehören Audacity, der YouTube-Player Minitube, die Webcam-Software wxCam, sowie die Audio-Player Gqmpeg und Musique.

Wer einen LAMP-Server mit 4MLinux einrichten möchte, bekommt Apache 2.4.51, MariaDB 10.6.4, PHP 5.6.40 und PHP 7.4.25. PHP nutzt zudem ab sofort eine externe GD Graphics Library. Programmierer erhalten Perl 5.32.1, Python 2.7.18 und Python 3.9.4.

Für die Arbeit auf dem Desktop melden sich LibreOffice 7.2.3.2 und GIMP 2.10.28, ins Internet gehen Firefox 94.02, Chromium 93.0.4577.82 und Thunderbird 91.3.2. Zum Lieferumfang gehören zudem VLC 3.0.16 und Wine 6.19. Sämtliche Neuerungen fasst die offizielle Ankündigung zusammen.

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Clonezilla live 2.8.0-27 veröffentlicht

01. Dezember 2021 um 09:12

Das beliebte Live-System Clonezilla sichert und klont Partitionen. Die neue Version setzt auf den Linux-Kernel 5.14.6-3 und nutzt das Werkzeug Partclone 0.3.18. Darüber hinaus haben die Entwickler zahlreiche Softwarepakete aktualisiert.

Diese stammen aus den Repositories von Debian Sid, wobei das Clonezilla-Teams die Pakete am 17. November 2021 abgeholt hat. ezio liegt zudem in Version 1.2.0 bei.

Das Werkzeug “ocs-live-netcfg” kann eine drahtlose Verbindung mit „nmtui“ einrichten. Über den Boot-Parameter “ocs_nic_type” lässt sich zudem vorgeben, ob “ocs-live-netcfg” eine Kabel- oder drahtlose Verbindung erstellen soll. Ein Cache beschleunigt das Scannen von Geräten.

Überarbeitet haben die Entwickler zudem zahlreiche Übersetzungen, darunter auch die deutschen und französichen Sprachpakete. Sämtliche Neuerungen listet die offizielle Ankündigung auf. Die Neuerungen beziehen sich dabei auf stabile Edition des Live-Systems.

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Mobility Report: Mobiler Datenverkehr steigt seit 2011 um das 300-fache

30. November 2021 um 10:25

Laut dem Mobility Report von Ericsson wird im 3. Quartal 2021 mehr mobiler Datenverkehr generiert als im gesamten Mobilfunkverkehr bis zum Ende des Jahres 2016. Seit der ersten Veröffentlichung des Reports im Jahr 2011sei der mobile Datenverkehr um fast das 300-fache gestiegen.

Mit den 4,4 Milliarden 5G-Verträgen, die im Report für Ende 2027 prognostiziert sind, was etwa der Hälfte aller Mobilfunkverträge zu besagtem Zeitpunkt entspräche, könnt 5G die bisher am schnellsten verbreitete Mobilfunkgeneration werden. Gestützt werde diese Annahme durch eine aktualisierte Schätzung von weltweit fast 660 Millionen 5G-Verträgen bis Ende dieses Jahres. Der Anstieg sei auf eine unerwartet starke Nachfrage in China und Nordamerika zurückzuführen, die zum Teil das Resultat von sinkenden Preisen für 5G-Geräte sei. Im dritten Quartal 2021 habe es weltweit einen Nettozuwachs von 98 Millionen 5G-Verträgen gegeben, während es bei 4G lediglich 48 Millionen neue Verträge gab, heißt es im Report.

In Westeuropa sei 4G die vorherrschende Zugangstechnologie, auf die Ende 2021 80 Prozent aller Verträge entfallen. Es werde prognostiziert, dass 4G bis 2027 auf 16 Prozent und WCDMA/HSPA, also 3G, auf praktisch null Prozent der Verträge zurückgehe, da die Nutzer zu 5G migrieren. Rund 60 Netzbetreiber hätten in Westeuropa 5G-Dienste eingeführt. Der Anteil der 5G-Verträge werde bis Ende 2027 voraussichtlich 83 Prozent erreichen, heißt es im Report.

Der Report zeige zudem, dass der technologische Lebenszyklus von 5G-Geräten viel früher beginne. 5G-Mobiltelefone machten bereits 23 Prozent des weltweiten Volumens aus. Bei 4G-Mobiltelefonen seien das zum gleichen Zeitpunkt nur 8 Prozent gewesen.

5G fördere auch ein exponentielles Wachstum des mobilen Datenverkehrs. Im 3. Quartal 2021 stieg der Datenverkehr im Mobilfunknetz im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent auf rund 78 Exabytes (EB), einschließlich des von Fixed Wireless Access Services (FWA) generierten Datenverkehrs. Laut neuen Prognosen soll der gesamte mobile Datenverkehr im Mobilfunknetz bis Ende 2027 voraussichtlich 370 EB erreichen.  Der Mobility Report steht zum Download.

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T2 SDE belohnt Feature-Requests

30. November 2021 um 09:51

Das T2 System Development Environment (T2 SDE) ist ein flexibles Open Source System Development Environment oder Distribution Build Kit für Linuxe. In Zusammenarbeit mit der ExactCODE GmbH als Sponsor, zahlt das Projekt nun Prämien für ausgewählte Feature Requests.

Open-Source-Entwickler sollten für ihre unermüdliche und kontinuierliche Arbeit auch bezahlt werden, teilt T2 SDE mit. Deshalb wolle man mit gutem Beispiel vorangehen und T2 zu einem der ersten Projekte machen, das seinen Beitragenden etwas zurückgibt.

Als wachsendes Projekt starte man mit kleinen Beträgen und zahle 10, 20, 40 und 100 Euro für ausgewählte Feature-Requests. Die entsprechend ausgewählten Requests seien im Git Web Issue Tracking markiert, heißt es weiter. Statt sich auf die Belohnung für das Aufspüren von Sicherheitslücken zu konzentrieren, wolle man Entwickler belohnen, die neuen Code und damit Features beisteuern, lässt René Rebe Geschäftsführer der ExactCODE GmbH in einem Youtube-Video wissen. Die Fehlersuche sei auch nicht die Sache von T2 Linux, weil man für das System Development Environment eben den Linux-Kernel und weitere fertige Komponenten nutze, für die es bereits Bounty-Programme gebe.

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Kinderbuch “Ada & Zangemann”: Bezauberndes Open-Source-Märchen

30. November 2021 um 08:55

Mit “Ada & Zangemann” legt der Präsident der FSFE ein Kinderbuch vor, das alle Voraussetzungen zum Open-Source-Bestseller mitbringt — von der fesselnden Handlung über die charmanten Illustrationen bis zur ebenso leichtverständlichen wie tiefschürfenden Grundaussage.Wohl jeder, der –  und sei es auch nur am Rande – mit Computern zu tun hat, kennt die Bücher mit den Tieren auf dem Deckel: O’Reilly zählt zu den weltweit führenden IT-Fachverlagen und deckt das Thema von Anwendungen über Programmierung, Administration und Data Science bis hin zu Marketing und Business ab. Da gerät das neueste Werk aus dem Verlagshaus schon ob der Sparte zum absoluten Hingucker: Es ist ein Kinderbuch für Leser ab sechs Jahren.

Wandert schon wegen des Genres eine Augenbraue nach oben, sorgt spätestens der Namen des Autors für das überraschte Hochziehen der zweiten: “Ada & Zangemann”, so der Titel der Geschichte, stammt aus der Feder von Matthias Kirschner. Ja, genau, der Matthias Kirschner, seines Zeichens Präsident der Free Software Foundation Europe, Berater unterschiedlicher Organisationen rund um freie Software, FOSS-Sachverständiger im Bundestag, etc. pp. – in Linux-Kreisen muss man ihn eigentlich nicht weiter vorstellen.

Ein Kinderbuch von einem der prominentesten Verfechter freier Software in Deutschland und Europa – das muss doch etwas mit FOSS zu tun haben? Ja, das hat es, aber nicht nur, und soviel vorab: Kein Betriebssystem kommt namentlich darin vor, auch kein freies. Der Autor hat es sich vielmehr zum Ziel gesetzt, in einem modernen Märchen jungen Lesern Freude am Tüfteln zu vermitteln sie und zum selbstbestimmten Umgang mit Soft- wie Hardware aufrufen.

Als Protagonistin der Geschichte über Software, Skateboards und Himbeereis begegnet uns die kleine Ada, die mit ihrer nicht eben begüterten Familie in einer Hütte in der Nähe eines Schrottplatzes am Stadtrand lebt. In der Stadt selbst sind die Produkte des ebenso reichen wie berühmten Erfinders Zangemann allgegenwärtig – von lautsprecherbestückten Skateboards für die Kids über Eismaschinen an jeder Ecke bis hinzu intelligenten Staubsaugern und Waschmaschinen. All diese Geräte kann Zangemann vom goldenen Computer in seiner Villa hoch über der Stadt aus kontrollieren.

Ada jedoch, deren Familie das Geld für derartige Annehmlichkeiten fehlt, schafft sich Ersatz mit ausrangierter Hardware vom Schrottplatz, die sie selbst programmieren lernt. Gern gibt sie ihr Wissen auch an andere weiter, und ihre Konstruktionen werden immer populärer, als Zangemann seine Produkte zunehmend restriktiver reguliert: So verkaufen etwa die Eismaschinen nur noch eine von ihm täglich neu vorgegebene Sorte, die Skateboards funktionieren nicht mehr auf Gehwegen und spielen nur noch Zangemanns Lieblingssongs.

Schließlich kommt es, wie es kommen muss: Ob der Konkurrenz durch Adas Schöpfungen, die den Benutzern erlauben, Geräte zu verwenden, wie immer sie selbst es wollen, eskaliert Zangemann zunehmend. Ada bekommt es nicht nur mit dem wutentbrannten Erfinder zu tun, sondern auch mit den Behörden, die – man ahnt es schon – ebenfalls Hard- und Software von Zangemann einsetzen. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten, schließlich soll die Lektüre ja noch Spaß machen, aber wie es sich für Märchen gehört, gibt es natürlich ein Happy End.

Sarah Brandstätters bezaubernde Illustrationen treffen voll in Schwarze und sorgen dafür, dass man mit Vergnügen in “Ada & Zangemann” blättert. (C) dpunkt.verlag GmbH

Matthias Kirschner gelingt es in seiner ebenso charmant wie unprätentiös erzählten Geschichte, drängende und schwierige Themen unserer Zeit in einer für Kinder leicht verständlichen Form aufzubereiten. Monopole, Lobbyismus, Verbrauchergängelung, Digital Divide, Elektroschrott, Softwarefreiheit, digitale Autonomie, IoT und anderes mehr verpackt “Ada & Zangemann” in eine spannende Handlung, die nicht nur Kindern beim Lesen oder Zuhören Freude macht, sondern durchaus auch den erwachsenen (Vor-)Leser fesselt. Nicht zuletzt unterstreichen auch die zahlreichen bezaubernden Zeichnungen der Illustratorin und Comicautorin Sarah Brandstätter die Handlung exzellent und sorgen dafür, dass man mit Vergnügen im dem kleinen Band blättert.

Alles in allem handelt es sich bei “Ada & Zangemann” um nichts weniger als um das juvenile Gegenstück zu Eric S. Raymonds “The Cathedral and the Bazaar” (das übrigens auch bei O’Reilly erschien). Das Werk sollte einen Platz nicht nur im Regal eines jeden FOSS-Begeisterten finden: Ab sofort erhältlich, kann es auch problemlos noch unterm diesjährigen Weihnachtsbaum der nächsten Generation von Open-Source-Enthusiasten liegen. Da gehört es auf jeden Fall hin.

Infos
Matthias Kirschner, Sandra Brandstätter
Ada & Zangemann
Ein Märchen über Software, Skateboards und Himbeereis
dpunkt.verlag, 2021
56 Seiten, 16,90 Euro
ISBN 978-3-96009-190-5
https://oreilly.de/produkt/ada-und-zangemann/

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PHP 8.1 bringt Fibers und Read-Only Properties

29. November 2021 um 11:59

Mit der Version 8.1 der Programmiersprache PHP ist das für dieses Jahr letzte Feature-Update erschienen. Die neue Ausgabe bringt einige neue Features mit.

Dazu zählen die Entwickler die Einführung des Begriffs der “Enums” für einen benutzerdefinierten Typ ein, der eine diskrete Anzahl von möglichen Werten darstellt. PHP-Enums lassen sich überall verwenden, wo ein Objekt verwendet werden kann. Neu sind auch Fibers. Mit PHP Fibers werden unterbrechbare Funktionen unterstützt, die sich für kooperatives Multitasking in PHP einsetzen lassen.

Neu sind in PHP 8.1 auch schreibgeschützte Properties. Die Read-Only Properties sollen verhindern, dass solche Eigenschaften nach der Initialisierung geändert werden. Es sei nun zudem auch möglich, einen Verweis auf eine beliebige Funktion zu erhalten, was die Entwickler als “First-Class Callable Syntax” bezeichnen.

Neu ist auch, dass Objekte jetzt als Standard-Parameterwerte, statische Variablen und globale Konstanten sowie in Attributargumenten verwendet werden können. Die Ankündigung nennt weitere Details und bietet Links zu den Features.

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