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Erhebliche Einschränkungen für Nutzer veralteter Firefox-Versionen ab März 2025

05. Januar 2025 um 22:39

Nutzer veralteter Firefox-Versionen müssen damit rechnen, ab März 2025 keine Add-ons und geschützten Inhalte auf Streaming-Plattformen mehr nutzen zu können.

Am 14. März 2025 verliert ein Stammzertifikat seine Gültigkeit, welches zur Verifizierung signierter Inhalte genutzt wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Browser bis dahin in einer Version genutzt wird, welche das neue Stammzertifikat beinhaltet. Wer nach diesem Datum nicht Firefox 128 oder höher respektive Firefox ESR 115.13 oder höher nutzt, muss mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Betroffen sind Firefox für Windows, macOS, Linux sowie Android. Lediglich Firefox für iOS ist hiervon nicht betroffen, da Mozilla auf iOS von der Apple-Plattform abhängig ist.

Ab dem 14. März 2025 werden für Nutzer älterer Firefox-Versionen keine Erweiterungen mehr ausgeführt. Dies betrifft nicht nur neu installierte Erweiterungen. Bereits installierte Erweiterungen werden automatisch deaktiviert. Ebenfalls kann es auf Streaming-Plattformen in Folge ausbleibender Updates für das DRM-Modul nach diesem Datum jederzeit dazu kommen, dass keine Wiedergabe mehr möglich ist. Auch andere auf Remote-Updates angewiesene Funktionen können nach diesem Datum eingeschränkt sein.

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Übersetzungsfunktion von Firefox Nightly lernt Chinesisch, Japanisch und Koreanisch

03. Januar 2025 um 21:28

Firefox besitzt eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Cloud-Übersetzern wie Google Translate lokal arbeitet, die eingegebenen Texte also nicht an einen fremden Server sendet. Mit der Unterstützung von Chinesisch, Japanisch und Koreanisch wurde jetzt der nächste wichtige Meilenstein erreicht.

Firefox wird seit Version 118 standardmäßig mit einer lokalen Funktion zur maschinellen Übersetzung von Websites für den Browser ausgeliefert. Das bedeutet, dass die Übersetzung vollständig im Browser geschieht und keine zu übersetzenden Inhalte an einen Datenriesen wie Google oder Microsoft übermittelt werden müssen.

Mit der Unterstützung der sogenannten CJK-Sprachen wurde nun ein weiterer Meilenstein erreicht. Die Nightly-Version von Firefox kann jetzt Inhalte aus dem Chinesischen, Japanischen sowie Koreanischen übersetzen.

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Fakespot Deep Fake Detector: Neue Erweiterung von Mozilla erkennt Inhalte von KI vs. echten Menschen

31. Dezember 2024 um 19:38

Der Fakespot Deep Fake Detector ist eine neue Firefox-Erweiterung von Mozilla, welche es dem Nutzer ermöglichen soll, mutmaßliche KI-Inhalte von Inhalten zu unterscheiden, die von echten Menschen geschaffen wurden.

Download Fakespot Deep Fake Detector

Künstliche Intelligenz (KI) erlebt in den letzten Jahren einen extremen Aufschwung – sowohl qualitativ als auch, was die Nutzung betrifft – und das längst auch im Mainstream-Bereich. Heute fällt es teilweise schwer, überhaupt noch zu erkennen, welche Inhalte von einer KI erzeugt worden sind und was das Werk echter Menschen ist.

Mozilla möchte dieses Problem angehen – und zwar mit Hilfe Künstlicher Intelligenz. Der Fakespot Deep Fake Detector ist eine neue Browser-Erweiterung für Firefox, welche es erlaubt, markierten Text dahingehend zu analysieren. Alternativ kann Text auch ohne Browser-Erweiterung auf der dazugehörigen Website eingegeben werden.

Zu diesem Zeitpunkt werden ausschließlich englischsprachige Texte unterstützt. Bei Text soll es dabei nicht bleiben: In Zukunft soll der Fakespot Deep Fake Detector auch Videos und Bilder analysieren können.

Für eine bessere Zuverlässigkeit verlässt sich Mozilla nicht auf ein einzelnes Modell. Mit ApolloDFT, Binocular, UAR sowie ZipPy kommen derzeit gleich vier Modelle mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen zum Einsatz, die auch beschrieben werden. Wenn es Unstimmigkeiten in der Bewertung gibt, erfährt der Nutzer, welches Modell zu welchem Ergebnis kam. Bei allen diesen Modellen handelt es sich um Open Source-Modelle, wobei ApolloDFT ein eigenes Modell von Fakespot ist.

Fakespot war ursprünglich ein eigenständiges KI-Unternehmen, welches sich auf die Erkennung sogenannter „Fake-Inhalte“ spezialisiert hat und im Mai 2023 von Mozilla übernommen worden ist. Am besten bekannt ist Fakespot für die Erkennung falscher Produktbewertungen beim Online-Shopping. Mittlerweile ist diese Funktionalität für Amazon, BestBuy und Walmart nativ in Firefox integriert.

Fakespot Deep Fake Detector Fakespot Deep Fake Detector

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Orbit by Mozilla: KI-Assistent als Firefox-Erweiterung

30. Dezember 2024 um 12:48

Orbit by Mozilla ist eine Firefox-Erweiterung von Mozilla, welche den Browser um einen KI-Assistenten erweitert, der Texte und Videos zusammenfassen kann und dabei die Privatsphäre der Nutzer respektiert.

Download Orbit by Mozilla für Firefox

Die Firefox-Erweiterung Orbit by Mozilla, derzeit noch „Beta“ gekennzeichnet, legt standardmäßig ein graphisches Element über alle Websites, welches aber auch an eine beliebige andere Stelle gezogen werden kann. Fährt man mit der Maus über das Element, hat man die Optionen, sich den Inhalt der aktuellen Seite zusammenfassen zu lassen, einen Chatbot zum Inhalt zu befragen, die Einstellungen der Erweiterung zu öffnen oder das Element auszublenden.

In den Einstellungen der Erweiterung lässt sich eine wesentlich minimalistischere Darstellung auswählen, ob Zusammenfassungen automatisch erfolgen sollen und ob man die Zusammenfassungen in Stichpunkten, kurzen Sätzen oder ganzen Absätzen erhalten möchte.

Orbit by Mozilla funktioniert nicht nur für Textdokumente, sondern über die Transkriptionen auch für Videoportale wie YouTube, liefert aktuell aber ausschließlich Ergebnisse in englischer Sprache.

Orbit by Mozilla Orbit by Mozilla Orbit by Mozilla

Für die Verwendung von Orbit by Mozilla wird kein Benutzerkonto benötigt. Als Sprachmodell kommt derzeit Mistral 7B zum Einsatz, welches auf einem Mozilla-Server gehostet wird. Es werden keine Daten mit Dritten geteilt und Orbit by Mozilla vergisst die übermittelten Informationen umgehend, sobald man auf eine andere Seite navigiert. Da keine Daten mit Mistral geteilt werden, findet durch die Nutzung der Erweiterung auch kein Training des Sprachmodells statt und die Informationen bleiben wirklich privat.

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Apple veröffentlicht Firefox-Erweiterung zur Passwort-Synchronisation mit iCloud

29. Dezember 2024 um 14:16

Mit der neuen Firefox-Erweiterung iCloud Passwords von Apple können Nutzer ihre Passwörter zwischen der Apple iCloud und Firefox synchronisieren.

Die neue Firefox-Erweiterung iCloud Passwords von Apple erlaubt es, in Passwort-Feldern auf Websites direkt auf die in der Apple iCloud gespeicherten Passwörter zuzugreifen. Umgekehrt können Passwörter auch aus Firefox heraus in der Apple iCloud gespeichert werden. Die Erweiterung kann auch Verifizierungscodes generieren, die durch Rechtsklick auf einen QR-Code eingerichtet werden können.

Apple iCloud Passwords für Firefox Apple iCloud Passwords für Firefox

Die Erweiterung erfordert macOS Sonoma (macOS 14) oder höher. Ältere macOS-Versionen sowie Windows und Linux werden nicht unterstützt, da hier die benötigte Passwörter-App nicht zur Verfügung steht.

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Tabgruppen in Firefox 135 Nightly standardmäßig aktiviert

28. Dezember 2024 um 12:02

Mit den Tabgruppen arbeitet Mozilla an einem neuen Feature zur Organisation von Tabs. In der Nightly-Version von Firefox 135 sind Tabgruppen jetzt standardmäßig aktiviert.

Tabgruppen sind das meistgewünschte Feature der Firefox-Nutzer laut der Community-Plattform Mozilla Connect. Für Nutzer einer Nightly-Version von Firefox sind Tabgruppen jetzt standardmäßig verfügbar.

Ein bestehender Tab kann entweder über das Kontextmenü oder durch Ziehen auf einen anderen Tab zu einer Gruppe hinzugefügt werden. Für jede Gruppe kann eine von neun vordefinierten Farben ausgewählt und ein beliebiger Name vergeben werden. Die Tabgruppen werden dann innerhalb der Tableiste mit eben jener Farbe gekennzeichnet, der Name der Gruppe wird vorangestellt. Per Klick lassen sich Gruppen ein- und ausklappen. Im eingeklappten Zustand ist nur noch der Name der Tabgruppe sichtbar.

Tabgruppen in Firefox 135 Nightly

Auch bei Verwendung der vertikalen Tabs, einem anderen neuen Feature, an welchem Mozilla arbeitet, können die Tabgruppen bereits genutzt werden.

Tabgruppen in Firefox 135 Nightly

Zu beachten ist, dass die Umsetzung noch unvollständig ist und Fehler beinhaltet. Vor allem beim Verschieben von Tabs funktioniert zu diesem Zeitpunkt noch nicht alles reibungslos, während ein Verschieben von Tabgruppen noch gar nicht möglich ist.

Die standardmäßige Aktivierung ist derzeit noch auf Nightly-Versionen limitiert. Es wird sich dabei also nicht um ein offizielles Feature von Firefox 135 handeln. Eine Aktivierung wird dennoch möglich sein, indem über about:config der Schalter browser.tabs.groups.enabled per Doppelklick auf true gesetzt wird.

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Highlights des Mozilla AMA November 2024

27. Dezember 2024 um 15:48

Vergangenen Monat hat Mozilla wieder ein sogenanntes „Ask me Anything“-Event (AMA) veranstaltet, bei dem hochrangige Mozilla-Mitarbeiter die Fragen von Firefox-Nutzern beantwortet haben. Dieser Artikel fasst die spannendsten Informationen zur Zukunft von Firefox zusammen.

Nach einem „Ask me Anything“ (AMA) auf Reddit im Juni, hat Mozilla im November erneut ein AMA abgehalten, dieses Mal auf Mozillas eigener Plattform Mozilla Connect.

In Bezug auf die Übersetzungsfunktion von Firefox wurde in Aussicht gestellt, dass zu den bereits 28 unterstützten Sprachen Anfang 2025 die nächsten sechs Sprachen dazu kommen werden.

Für die Standard-Startseite sowohl vom Desktop als auch für Mobile (Android und iOS) sind Überarbeitungen geplant, einschließlich mehr Personalisierung und weiterer Hintergrundbilder. Auch die Möglichkeit, eigene Bilder zu verwenden, möchte Mozilla ergänzen.

Das Erweiterungs-Team konzentriert sich auf iterative Verbesserungen der Auflistungen und Suchergebnisseiten, um Nutzer dabei zu unterstützen, die relevantesten Erweiterungen zu finden und zu installieren.

Ein automatischer Dark Mode für Websites, welche einen solchen nicht von sich aus anbieten, ähnlich wie es die Erweiterung Dark Reader macht, wird zwar als spannende Funktion anerkannt, kann durch die Manipulation der Website aber zu Kompatibilitäts- und Performanceproblemen führen. Deswegen bedürfe es eines signifikanten Aufwands, um eine solche Funktion korrekt umzusetzen, und steht auf Mozillas Prioritätenleiste weit unten.

Angesprochen wurde natürlich auch das Thema Künstliche Intelligenz (KI) in Firefox. Künstliche Intelligenz entwickelt sich schnell weiter und man geht davon aus, dass einige KI-gestützte Funktionen irgendwann so wichtig werden könnten wie heute die Rechtschreibprüfung oder die automatische Vervollständigung. Man wisse noch nicht genau, welche Funktionen das sein werden, aber würde Mozilla warten, bis das klar ist, könnten sie die Chance verpassen, bereit zu sein, wenn die Nutzer es erwarten. Daher wird Mozilla weiterhin mit KI-Features experimentieren und neue Ideen ausprobieren. Aber KI-Features in Firefox sind immer optional, sodass Nutzer, welche damit nichts zu tun haben wollen, diese Funktionen auch nicht nutzen müssen.

Firefox für Android und iOS zu verbessern, wird ein großer Fokus im kommenden Jahr sein. Bald schon wird Firefox auf beiden Plattformen mit neu gestalteten Toolbars und Menüs ausgeliefert werden. Mozilla wird weiterhin in Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und essentielle Features wie die Verwaltung von Tabs, Privatsphäre-Features und Autovervollständigung investieren. Dazu kommt eine neue Startseite mit neuen Anpassungsmöglichkeiten. Außerdem möchte Mozilla die geräteübergreifende Nutzungserfahrung verbessern und damit die Synchronisation und das Mozilla-Konto noch nützlicher machen. Konkret auf Tab-Gruppen angesprochen, wurde bestätigt, dass dies auch etwas ist, was man für Mobile bauen möchte. Ein Zeitplan konnte hierfür aber keiner genannt werden. Zunächst wird dieses Feature schon bald im Desktop-Firefox ausgerollt werden.

Was Privatsphäre-Features betrifft, ist eine engere Interation des Mozilla VPNs in Firefox geplant. In diesem Zusammenhang wird zunächst eine VPN-Erweiterung für Firefox veröffentlicht werden. Die Nutzung von E-Mail-Masken für Firefox Relay soll besser in Firefox integriert werden, sodass hierfür in Zukunft keine Erweiterung mehr benötigt wird. Auch eine Expansion von Firefox Relay Premium in weitere Länder ist geplant.

Auf die Entwicklung der Nutzerzahlen angesprochen, wurde gesagt, dass sich die Dinge in die richtige Richtung entwickeln. So würde man sehen, dass sich immer mehr Menschen für Firefox auf dem Smartphone entscheiden, und auch für Firefox auf dem Desktop sehe man ermutigende Nutzungstrends.

Man gibt auch zu, dass es sich manchmal so anfühle, als würde Firefox vor allem auf die Konkurrenz aufschließen statt voranzugehen, aber man arbeite daran, dies zu ändern. Insbesondere im mobilen Bereich, wo die Browsernutzung eine andere ist und man ein paar neue Dinge probieren könne. Nicht alles wird im ersten Anlauf funktionieren, aber aus diesem Grund arbeite man im Öffentlichen und erhalte Feedback. Mozilla möchte in Zukunft auch noch mehr von dem, woran sie arbeiten, vorab auf Mozilla Connect zeigen, um frühes Nutzerfeedback zu erhalten.

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Firefox: Release-Termine 2025

26. Dezember 2024 um 22:11

Dieser Artikel fasst die Veröffentlichungstermine für Firefox und Firefox ESR im Jahr 2025 übersichtlich zusammen.

Neue Major-Releases von Firefox erscheinen in der Regel alle vier Wochen. Auf diese Weise erreichen Neuerungen schneller den Endnutzer und man muss nicht viele Monate auf bereits implementierte Funktionen warten. Mittlerweile sind auch Veröffentlichungstermine von Firefox für das Jahr 2025 bekannt.

Das sind die Firefox Release-Termine 2025

Firefox 134, Firefox ESR 128.6, Firefox ESR 115.19
7. Januar 2025 (6 Wochen nach Firefox 133)

Firefox 135, Firefox ESR 128.7, Firefox ESR 115.20
4. Februar 2025 (4 Wochen nach Firefox 134)

Firefox 136, Firefox ESR 128.8, Firefox ESR 115.21
4. März 2025 (4 Wochen nach Firefox 135)

Firefox 137, Firefox ESR 128.9
1. April 2025 (4 Wochen nach Firefox 136)

Firefox 138, Firefox ESR 128.10
29. April 2025 (4 Wochen nach Firefox 137)

Firefox 139, Firefox ESR 128.11
27. Mai 2025 (4 Wochen nach Firefox 138)

Firefox 140, Firefox ESR 140.0, Firefox ESR 128.12
24. Juni 2025 (4 Wochen nach Firefox 139)

Firefox 141, Firefox ESR 140.1, Firefox ESR 128.13
22. Juli 2025 (4 Wochen nach Firefox 140)

Firefox 142, Firefox ESR 140.2, Firefox ESR 128.14
19. August 2025 (4 Wochen nach Firefox 141)

Firefox 143, Firefox ESR 140.3
16. September 2025 (4 Wochen nach Firefox 142)

Firefox 144, Firefox ESR 140.4
14. Oktober 2025 (4 Wochen nach Firefox 143)

Firefox 145, Firefox ESR 140.5
11. November 2025 (4 Wochen nach Firefox 144)

Firefox 146, Firefox ESR 140.6
9. Dezember 2025 (4 Wochen nach Firefox 145)

Firefox 147, Firefox ESR 140.7
13. Januar 2026 (5 Wochen nach Firefox 146)

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Mozilla erweitert Suchmaschinen-Partnerschaft mit Ecosia

19. Dezember 2024 um 13:49

Mozilla hat seine Partnerschaft mit Ecosia erweitert und liefert deren Suchmaschine nun von Haus aus in mehreren Ländern aus.

Wenige Tage nach Veröffentlichung des Finanzberichts für das Jahr 2023, aus welchem hervorging, dass der Gesamtumsatz zwar gesteigert werden konnte, aber die Einnahmen durch Suchmaschinen um ca. 15 Millionen auf 495 Millionen USD gesunken sind, hat Mozilla eine Erweiterung seiner Suchmaschinen-Partnerschaft mit Ecosia angekündigt.

Bislang stand Ecosia ausschließlich von Haus aus in Firefox zur Verfügung, wenn Firefox in deutscher Sprache genutzt worden ist. Ab sofort steht Ecosia unabhängig von der verwendeten Browsersprache für Nutzer in den folgenden Ländern zur Verfügung: Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Italien, Niederlande, Schweden und Spanien.

Ecosia ist eine Suchmaschine aus Deutschland, welche unter der Haube von Google und Bing beliefert wird. Erst im November wurde angekündigt, gemeinsam mit der Suchmaschine Qwant einen europäischen Suchindex aufzubauen, der ergänzend zum Einsatz kommen soll. Die Besonderheit von Ecosia ist das Versprechen, 100 Prozent des Gewinnes für den Klima- und Umweltschutz zu nutzen. Unter anderem pflanzt Ecosia im Gegenzug für durchgeführte Suchanfragen Bäume. Jeden Monat veröffentlicht Ecosia außerdem einen Bericht, in welchem sie offenlegen, wie viel Geld sie eingenommen und wie viel Geld sie ausgegeben haben.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 133.0.3

10. Dezember 2024 um 20:32

Mozilla hat Firefox 133.0.3 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 133.0.3

Mit Firefox 133.0.3 hat Mozilla das erste Update außer der Reihe für die Desktop-Version von Firefox 133 veröffentlicht. Die Versionen Firefox 133.0.1 und Firefox 133.0.2 waren ausschließliche Android-Updates.

Die Bibliothek zum Betrachten unter anderem der Lesezeichen und Chronik zeigte auf Systemen ohne Overlay-Scrollbalken nicht länger den Scrollbalken an.

Wenn Firefox unter Windows in der Fenstergröße reduziert, maximiert und dann beendet wurde, wurde nach einem Neustart und Rückkehr in den nicht maximierten Modus nicht mehr die zuletzt verwendete Position verwendet.

Bei Verwendung des kontrastreichen Themes unter Windows und des System-Themes von Firefox waren die Symbole in der Navigationssymbolleiste bei Herüberfahren mit der Maus nicht länger erkennbar.

Linien in Canvas2D konnten bei aktivierter Hardwarebeschleunigung unscharf erscheinen.

Der PRIORITY_UPDATE-Frame in HTTP-Anfragen wurde deaktiviert, da dieser zu Ladeproblemen auf Websites führen konnte.

Bei einem fehlenden WebExtension-Protokoll-Handler wurde nur noch eine leere Seite anstelle einer Fehlerseite angezeigt.

Auf Linuxsystemen mit X11 konnte es beim Drag and Drop im Fehlerfall zum Einfrieren von Firefox kommen.

Für die Ortsauswahl des Wetters auf der Standard-Startseite von Firefox war der Platzhalter-Text nicht übersetzt.

Im Debugger-Entwicklerwerkzeug war verfrüht bereits das Upgrade auf den Code-Editor CodeMirror 6 aktiviert. Diese Änderung wurde rückgängig gemacht.

Auf Grund einer Änderung der Abhängigkeiten in den nicht stabilen Zweigen von Debian konnte Firefox nicht länger als .deb-Paket installiert werden.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 133

27. November 2024 um 22:41

Mozilla hat Firefox 133 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Datenschutz: Schutz vor Bounce-Tracking

Der strenge Schutz vor Aktivitätenverfolgung aktiviert jetzt auch einen Schutz vor sogenanntem Bounce-Tracking, bei dem eine Tracking-Website zwischen der ursprünglichen Website und dem Ziel eines Links dazwischengeschaltet wird, welche in der Regel so schnell weiterleitet, dass man als Nutzer kaum etwas davon mitbekommt. Dieses neue Datenschutz-Feature, welches anhand des Umleitungsverhaltens regelmäßig Cookies und Website-Daten löscht, nutzt Heuristiken zur Erkennung und ist damit anders als beispielsweise das Cookie Purging, eine schon länger in Firefox aktivierten Maßnahme, nicht von einer Liste mit bekannten Tracking-Domains abhängig.

Tabs auf anderen Geräten schließen

In Firefox lassen sich nicht nur Daten wie Lesezeichen, Chronik und Passwörter synchronsieren, man kann sich auch die Tabs der anderen Geräte anzeigen und öffnen lassen. Dies ist beispielsweise über die Sidebar für synchronisierte Tabs oder auch die Oberfläche Firefox View möglich. Über Firefox View lassen sich die Tabs auf anderen Geräten ab sofort auch schließen.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen von Firefox 133

Die Sidebar zur Anzeige der Tabs von anderen Geräten lässt sich nun auch über das Menü „Alle Tabs anzeigen“ aktivieren, welches sich am Ende der Tableiste befindet.

Ist Firefox so konfiguriert, dass die Chronik beim Beenden von Firefox gelöscht wird, hatte sich Firefox nicht mehr gemerkt, ob und mit welcher geöffneten Sidebar der Browser geschlossen wurde. Der Sidebar-Status wird nun wieder unabhängig von der Konfiguration beim Start korrekt hergestellt.

Die Mediensteuerung in der Menüleiste von Apple macOS zeigt jetzt auch das Cover für wiedergegebene Medien sowie einen funktionierenden Zeitstrahl an, über den auch die Wiedergabeposition geändert werden kann.

Firefox 133

Die Option „Beim Tab-Wechsel automatisch öffnen“ für die Bild-im-Bild-Funktion von Videos verhält sich zuverlässiger bei einer größeren Anzahl von Websites und öffnet automatisch relevante Videos, während andere ignoriert werden.

Es wurden Verbesserungen bei der Logik zur Auswahl des Favicons vorgenommen, zum Beispiel wenn eine Website Icons in verschiedenen Größen bereitstellt.

Die Lade-Animation im Tab stoppt nun nach spätestens 45 Sekunden und wird zum statischen Sanduhr-Symbol, wenn die Anfrage länger dauert.

Bei der Installation von Erweiterungen, welche viele Host-Berechtigungen erfordern, werden ab sofort alle Domains aufgezählt.

Der Absturzmelder ist jetzt auch in die korrekte Sprache übersetzt, wenn Firefox nicht in der entsprechenden Sprache installiert ist, sondern ein Sprachpaket genutzt wird.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 133 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 133 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Bei HTTP Auth-Dialogen zeigt Firefox nun das Protokoll sowie ein durchgestrichenes Schloss-Symbol vor der Domain an, wenn die URL mit http:// und nicht mit https:// beginnt.

Verbesserungen der Webplattform

Canvas2D kann auf Windows durch den Grafikchip beschleunigt werden, was für eine verbesserte Performance sorgt.

Die Fetch-API unterstützt die keepalive-Option, die es ermöglicht, HTTP-Anfragen zu stellen, die auch nach dem Entladen der Seite weiter ausgeführt werden können, z.B. während der Seitennavigation oder beim Schließen.

Dies war nur eine kleine Auswahl der Verbesserungen der Webplattform. Eine vollständige Auflistung lassen sich in den MDN Web Docs nachlesen.

Feature-Vorschau

Wird über about:config die Option browser.urlbar.deduplication.enabled auf true gesetzt, werden in der Adressleiste weniger identische Seiten vorgeschlagen, wie sie beispielsweise bei Google Docs immer wieder vorkommen. Dabei werden nur Ergebnisse ausgeblendet, wenn sich die URL lediglich im Fragment unterscheidet, der Titel aber identisch ist und der letzte Besuch der entsprechenden URL mindestens sieben Tage her ist. Ist eine der URLs als Lesezeichen gespeichert, wird diese priorisiert.

Wird Windows 11 22H2 oder neuer genutzt und der Schalter widget.windows.mica auf true gesetzt, nutzt Firefox für die Darstellung der Symbolleiste den Mica-Stil von Windows 11.

Firefox 133

Wird browser.history.collectWireframes auf true gesetzt und Firefox neu gestartet, zeigt die Tab-Vorschau Wireframes statt gar keine Bilder an, wenn die jeweiligen Tabs entladen sind, zum Beispiel nach einem Neustart von Firefox, bevor diese erneut aktiviert worden sind.

Firefox 133

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Mozilla veröffentlicht Firefox 132.0.2

12. November 2024 um 17:24

Mozilla hat Firefox 132.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 132.0.2

Mit Firefox 132.0.2 behebt Mozilla mögliche Wiedergabe-Probleme auf Streaming-Plattformen in Zusammenhang mit Widevine L3 auf Windows.

Eine Verbesserung wurde vorgenommen, welche die Häufigkeit von mehrfach erhaltenen Push-Benachrichtigungen reduzieren soll.

Ein mögliches Einfrieren des Tabs bei Verwendung des System-Dialogs anstelle des Standard-Dialogs zum Drucken wurde behoben.

Eine potenzielle Absturzursache bei Verwendung von Microsoft Entra SSO auf macOS wurde behoben, ebenso wie ein möglicher Absturz des Netzwerkmonitor-Entwicklerwerkzeuges.

Ein Bearbeiten von HTML-Attributen im Inspektor-Entwicklerwerkzeug funktionierte nicht mehr per Doppelklick.

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20 Jahre Firefox: Ein Rückblick auf diese Erfolgsgeschichte

Von:MK
08. November 2024 um 07:00

Am 8. November 2004 erschien die finale Version von Firefox. Damit begann ein neues Kapitel im Browsermarkt. Zu einer Zeit, in der der Internet Explorer (IE) mit einem Marktanteil von über 95 Prozent die Nutzung fast vollständig dominierte, gelang es Firefox dennoch sich erfolgreich zu positionieren. Bereits nach einem Jahr konnte Firefox knapp 9 Prozent […]

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Mozilla veröffentlicht Firefox 132.0.1

04. November 2024 um 20:15

Mozilla hat Firefox 132.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 132.0.1

Ein Fehler wurde behoben, der unter anderem bei Verwendung der Erweiterung Firefox Color verursachen konnte, dass nach einem Neustart von Firefox das verwendete Theme auf das Standard-Theme zurückgesetzt worden ist.

Ein Problem bei der Wiedergabe von Videos auf Windows wurde behoben, wenn HEVC-Videos ausgeliefert wurden. Ein weiteres behobenes Wiedergabe-Problem von Videos betrifft ebenfalls nur Windows, dieses Mal in Zusammenhang mit Widevine L3. Und um Abstürze bei YouTube-Livestreams besser zu verstehen, die seit einer Änderung seitens YouTube auftreten, wurde eine Änderung vorgenommen, welche dafür sorgt, dass Mozilla aussagekräftigere Absturzberichte erhält.

Eine Telemetrie-Erhebung wurde ergänzt, damit Mozilla Informationen darüber erhält, wie häufig Push-Benachrichtigungen fehlschlagen. Schließlich wurde noch eine Korrektur für die eigentlich mit Firefox 132 neu eingeführte Unternehmensrichtlinie MicrosoftEntraSSO vorgenommen, da diese noch nicht funktionierte.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 132

29. Oktober 2024 um 21:22

Mozilla hat Firefox 132 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Streaming: PlayReady-Unterstützung

Firefox auf Windows unterstützt (zunächst auf ausgewählten Websites) jetzt die verschlüsselte Wiedergabe über Microsoft PlayReady. Dies ebnet den Weg für die 4K-Wiedergabe auf wichtigen Streaming-Plattformen. Weitere Vorteile sind eine verbesserte Akkulaufzeit und Leistung beim Streaming gegenüber der Wiedergabe via Google Widevine.

Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.

Datenschutz: Blockieren von Drittanbieter-Cookies und Begrenzung der Cookie-Lebenszeit

Bei Aktivierung des strengen Schutzes vor Aktivitätenverfolgung blockiert Firefox jetzt sämtliche Drittanbieter-Cookies.

Die Lebenszeit von jeglichen Cookies, welche eine Lebensdauer definieren, ist ab sofort auf maximal 400 Tage beschränkt.

Datenschutz: „Link ohne Website-Tracking kopieren“ verbessert

Über das Kontextmenü lassen sich Links entweder im Original oder mit entfernten Tracking-Parametern kopieren. Mozilla hat diese Funktion verbessert, so dass einerseits mehr Tracking-Parameter erkannt werden. Zum anderen ist der Kontextmenü-Eintrag jetzt ausgegraut, wenn der Link keine erkannten Tracking-Paramater beinhaltet.

Wem weitere Tracking-Parameter bekannt sind, welche über diese Funktion nicht entfernt werden, kann diese an Mozilla melden.

Tabs auf anderen Geräten schließen

In Firefox lassen sich nicht nur Daten wie Lesezeichen, Chronik und Passwörter synchronsieren, man kann auch die gleichen Tabs öffnen, die auf anderen Geräten bereits geöffnet sind. Dies ist beispielsweise über die Sidebar für synchronisierte Tabs möglich. Über das Kontextmenü der einzelnen synchronisierten Tabs ist es ab sofort möglich, die jeweiligen Tabs auf den anderen Geräten zu schließen. Diese Möglichkeit steht jedoch nur in der neuen Sidebar zur Verfügung, welche in Firefox 132 noch nicht standardmäßig aktiviert ist und über about:config aktiviert werden kann, indem der Schalter sidebar.revamp per Doppelklick auf true geschaltet wird.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen von Firefox 132

Auch die Übersetzungsfunktion hat wieder Verbesserungen erhalten. So werden Leerzeichen um Elemente nun korrekt beibehalten und implizite option-Werte (bei Fehlen des value-Attributs) nicht länger übersetzt, weil dies zu unvorhergesehenen Ergebnissen führen könnte. Die Seite about:translations zur freien Textübersetzung hat eine Schaltfläche erhalten, um Quell- und Zielsprache zu tauschen.

Je nachdem, was Websites für Grafiken bereitstellen, konnte es vorkommen, dass Firefox für Lesezeichen ein anderes Icon angezeigt hat als in den Tabs, weil für die Lesezeichen auch andere Bildquellen berücksichtigt wurden. Dies ist nicht länger der Fall und Firefox sollte in den Lesezeichen jetzt immer das erwartete Icon verwenden, welches auch für den Tab verwendet wird.

Auf macOS 15 und höher werden die neuen Auswahlfunktionen des Apple-Betriebssystems für die Bildschirm- und Fensterfreigabe unterstützt. Unterstützung dieser Neuerung auf macOS 14 wird mit einem späteren Update folgen.

Firefox auf macOS wird jetzt automatisch neu gestartet, wenn er vor einem Systemneustart geöffnet war, zum Beispiel nach einer Betriebssystemaktualisierung.

Auf Linux-Systemen mit XWayland und Mesa-Grafiktreiber war die Hardwarebeschleunigung bislang erst ab Verwendung von Mesa 21 oder höher aktiviert. Diese Anforderung wurde auf Mesa 17 oder höher gesenkt.

Das Rendering für die meisten SVG Filter-Primitive kann jetzt durch die Hardware beschleunigt werden, was zu einer verbesserten Performance auf grafiklastigen Websites führen kann.

Die Anzahl der Seiten aus der Chronik in Firefox View sowie in der Chronik-Sidebar war bislang auf maximal 300 begrenzt. Dieses Limit wurde entfernt.

Die Kompression von Zertifikaten wird jetzt unterstützt, was deren Größe reduziert und damit die Geschwindigkeit des TLS-Handshakes verbessert.

Der Minidump-Analysator des Absturzmelders wurde in der Programmiersprache Rust neu implementiert.

Nach einem Update-Fehler konnte es vorkommen, dass Firefox mit einer Fehlermeldung „XULRunner – Error: Platform version is not compatible with minVersion“ nicht mehr startete. In einem solchen Fall hilft eine Neuinstallation von Firefox, worauf der Nutzer bei dieser Meldung aber nicht unbedingt von alleine kommt. Ein entsprechender Hinweis wurde in dieser Fehlermeldung ergänzt.

Für Firefox-Distributionen (von Partnern angepasste Firefox-Versionen) ist es jetzt möglich, ein anderes Theme standardmäßig zu setzen.

Eine neue (standardmäßig deaktivierte) Option wurde implementiert, um HTTP/3 zu deaktivieren, wenn ein Root-Zertifikat eines Drittanbieters gefunden wird. Diese Option wurde explizit für den Fall eingebaut, dass wieder einmal auf Probleme reagiert werden muss, welche durch die Sicherheitssoftware von Avast verursacht wird.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 132 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 132 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Über unverschlüsseltes http:// geladene Favicons auf Websites, welche über https:// aufgerufen werden, werden ab sofort blockiert, wenn diese nicht ebenfalls über https:// aufrufbar sind.

Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Das Debugging von Websites auf anderen über USB angeschlossenen Geräten via about:debugging funktioniert wieder. Außerdem werden über console.log geloggte Nachrichten in Service Workers jetzt wieder in der Konsole ausgegeben.

Verbesserungen der Webplattform

Wide Color Gamut WebGL ist jetzt für Windows und macOS verfügbar. Damit unterstützt Firefox eine reichhaltigere und lebendigere Farbpalette in Videos, Bildern und Spielen.

Die Unterstützung der silent-Option für Webbenachrichtigungen wurde hinzugefügt.

Die Unterstützung von HTTP/2 Push wurde entfernt. Zum einen gab es dadurch Kompatibilitätsprobleme mit verschiedenen Websites, zum anderen unterstützt kein anderer der relevanten Browser dieses Feature.

Die Berechnung der Textausrichtung wurde aktualisiert, um dem neuesten in der HTML-Spezifikation definierten Modell zu folgen, was die Interoperabilität mit anderen Webbrowsern verbessert.

Das Attribut fetchpriority ermöglicht es Webentwicklern, das Laden von Ressourcen zu optimieren, indem sie die relative Priorität von Ressourcen angeben, die vom Browser abgerufen werden sollen.

Dies war nur eine kleine Auswahl der Verbesserungen der Webplattform. Eine vollständige Auflistung lassen sich in den MDN Web Docs nachlesen.

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Ein erster Blick auf die Tabgruppen und den neuen Profilmanager

25. Oktober 2024 um 20:02

Mozilla arbeitet an mehreren neuen Features für Firefox. Ein neues Video anlässlich des bevorstehenden 20. Geburtstages von Firefox teasert mehrere der geplanten Neuerungen an – und zeigt damit, neben anderen Dingen, auch eine erste Vorschau auf die Tabgruppen und die neue Profilverwaltung.

Am 9. November 2024 feiert Firefox seinen 20. Geburtstag. Ein zu diesem Anlass erstelltes Video hebt ein paar der jüngsten Neuerungen hervor und gibt einen Ausblick auf das, was schon bald kommen wird.

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Bereits vorgestellte Neuerungen

Aufmerksame Leser dieses Blogs wissen bereits von allen Funktionen, die in Arbeit sind. So zeigt das Video eine komplett neue Einstellungsoberfläche, die Personalisierung der Pocket-Empfehlungen auf der Firefox-Startseite sowie die neue Sidebar und vertikale Tabs. Alle diese Dinge wurden hier bereits in eigenen Artikeln inklusive Bildmaterial vorgestellt. Die im Mai 2024 veröffentlichte Feature-Roadmap nannte noch zwei weitere neue Features, die ebenfalls in dem Video zu sehen sind: Tabgruppen sowie ein neuer Profilmanager. Von diesen Features gab es bislang noch nichts auf diesem Blog zu sehen. Deswegen liegt der Fokus dieses Artikels auf genau diesen Funktionen.

Tabgruppen

Tabgruppen sind das meistgewünschte Feature der Firefox-Nutzer laut der Community-Plattform Mozilla Connect. Nutzer einer Nightly-Version von Firefox können eine frühe Implementierung bereits testen, indem über about:config der Schalter browser.tabs.groups.enabled per Doppelklick auf true gesetzt wird. Zu beachten ist, dass die Umsetzung noch unvollständig ist und Fehler beinhaltet. Der erste Screenshot zeigt die Integration in die horizontale Tableiste, wie sie bereits in der Nightly-Version zu sehen ist. Der zweite Screenshot zeigt eine Verwaltung der Tabgruppen über die Sidebar sowie Integration in die vertikalen Tabs, wie sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht umgesetzt, aber geplant ist.

Vorschau auf Tabgruppen in FirefoxVorschau auf Tabgruppen in Firefox

Neuer Profilmanager

Firefox nutzt sogenannte Profile. Darin sind alle relevanten Daten wie Chronik, Passwörter, Erweiterungen, Lesezeichen und noch vieles mehr gespeichert. Jede Firefox-Installation kann mit beliebig vielen Profilen genutzt werden. Mozilla möchte es einfacher machen, zwischen Profilen zu wechseln. Zu diesem Zweck soll ein Profilwechsler direkt in das Anwendungsmenü integriert werden. Auch die Implementierung des neuen Profilmanagers befindet sich bereits in vollem Gang, kann aber nicht so einfach wie die Tabgruppen ausprobiert werden, weil dessen Implementierung nicht an eine Option in about:config, sondern an ein Build-Flag gekoppelt ist, Firefox hierfür also vom Anwender selbst kompiliert werden muss. Der Grund dafür ist, dass Mozilla vermeiden möchte, dass Nutzer in der Frühphase der Implementierung Datenverluste erleiden, wenn sie mit diesem Feature experimentieren, während Mozilla noch an den grundlegenden Dingen dieses Features arbeitet.

Das Video zeigt die Erstellung eines neuen Profils. Was hier sofort auffällt: Der Nutzer vergibt hier nicht nur einen Namen für das Profil, sondern wählt auch ein Theme sowie ein Avatar aus. Dies sorgt für eine bessere Unterscheidbarkeit der Profile. In der Taskleiste respektive dem Dock des Betriebssystems soll das Avatar dann auch über dem Firefox-Symbol angezeigt werden, sodass man hier direkt erkennen kann, welches Profil genutzt wird.

Vorschau auf neue Profilerstellung in Firefox

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Sicherheits-Update Firefox 131.0.3 veröffentlicht

14. Oktober 2024 um 20:09

Mozilla hat Firefox 131.0.3 veröffentlicht und bringt damit eine neue Anpassungsmöglichkeit, mehrere Fehlerkorrekturen und Webkompatibilitätsverbesserungen sowie eine geschlossene Sicherheitslücke.

Download Mozilla Firefox 131.0.3

In Firefox 131 hatte Mozilla das Symbol für die Funktion „Alle Tabs anzeigen“ in der Tableiste geändert. Diese Änderung wurde mit Firefox 131.0.3 zurückgenommen, sodass hier jetzt wieder ein weniger auffälliges Pfeil-Symbol angezeigt wird. Außerdem lässt sich die Schaltfläche ab sofort wie andere Schaltflächen aus der Oberfläche entfernen oder verschieben. Bei entfernter Schaltfläche erscheint diese automatisch wieder, sobald Tabs über eine Erweiterung versteckt werden, damit Erweiterungen nicht dazu in der Lage sind, Tabs dauerhaft vor dem Benutzer komplett zu verstecken.

Wie schon mit Firefox 131.0.2 vor wenigen Tagen wurde auch mit diesem Update wieder eine Sicherheitslücke behoben.

Eine mögliche Absturzursache wurde abgefangen, die von der Sicherheits-Software Avast oder AVG unter Windows verursacht wurde.

Die Übersetzungsfunktion übersetzt nicht länger den value-Wert für bestimmte Arten von input-Feldern wie Radio-Buttons oder Checkboxen, weil dies zu unvorhergesehenen Ergebnissen führen könnte.

Ein Problem in Zusammenhang mit dem Tracking-Schutz wurde behoben, welches verursachte, dass mehrere Bank-Websites nicht mehr ordnungsgemäß funktionierten.

Die Wiedergabe von VR180 und 360-Grad-Videos auf YouTube funktionierte nicht mehr.

Für Linux-Nutzer mancher Distribution funktionierte die Wiedergabe von H.264-Videos nicht mehr, ohne dass der Anwender eine Option änderte. Die Linux-Builds von Mozilla waren von diesem Problem nicht betroffen.

Ein Speicherleak bei der canvas-Darstellung auf Websites wurde behoben, welcher zu Abstürzen führen konnte.

Ein Fehler in der Darstellung von SVG-Grafiken wurden behoben, wenn das textPath-Attribut verwendet und der Pfad skaliert wird.

Bei Verwendung von Firefox, wenn dieser über den Microsoft Store auf Windows installiert wurde, konnten nach dem Start zwei Firefox-Symbole in der Taskleiste angezeigt werden, wenn Firefox an die Taskleiste angepinnt wurde.

Eine Anpassung in Zusammenhang mit der Ausrollung des überarbeiteten Dialogs zum Hinterlegen eines alt-Textes für Bilder in PDF-Dateien wurde vorgenommen.

DTLS 1.3 funktioniert bei manchen Diensten nicht korrekt, welche die Spezifikation falsch implementierten. Eine Telemetrie-Erhebung wurde ergänzt, um die Häufigkeit des Auftretens dieses Problems zu messen.

Außerdem gab es eine Korrektur für die Firefox-Startseite, welche die Kacheln zu häufig aus dem Start-Cache gelesen hat, was negative Auswirkungen auf Mozillas Einnahmen über gesponserte Kacheln haben konnte.

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