Debian diskutiert über Zulässigkeit von KI-generiertem Code
Debian plant eine Abstimmung unter seinen Entwicklern (General Resolution, GR) darüber, ob man KI-generierte Codebeiträge in Zukunft akzeptieren will oder nicht.
Debian plant eine Abstimmung unter seinen Entwicklern (General Resolution, GR) darüber, ob man KI-generierte Codebeiträge in Zukunft akzeptieren will oder nicht.
Ein bezeichnender Unterschied zwischen proprietärer und freier Software ist, dass, wenn mit Software Geld verdient wird, die Bedenken schnell wegfallen, während bei Freier Software noch diskutiert wird.
Die auf Pen-Testing und ethisches Hacking spezialisierte Distribution Kali Linux bietet seit Kurzem optional die Verwendung von Claude AI über einen eigenen MPC-Server an.
Die anonymisierende Distribution Tails 7.5 bringt Sicherheits-Updates von Thunderbird jetzt schneller zu den Anwendern. Zudem gibt es Updates zu Tor und Tor Browser.
DietPi, eine leichtgewichtige, auf Debian basierende Linux-Distribution für Single-Board-Computer (SBC) und Serversysteme, hat gerade Version 10.1 freigegeben.
Die Debian-Infrastruktur ist in die Jahre gekommen und bedarf an einigen Stellen der Erneuerung. Die Auflösung de FTP-Masters-Delegation in zwei effektivere Teams ist ein Schritt in diese Richtung.
Das 2. Patch-Release für Tails 4.7 behebt Sicherheitsprobleme im Kernel, die unter Umständen zu einer De-Anonymisierung führen könnten.
Es ist grundsätzlich sinnvoll, den Gesundheitszustand einer Festplatte im Blick zu behalten. Wie man fehlerhafte Sektoren erkennt, habe ich im Artikel „Überprüfung auf fehlerhafte Sektoren“ erläutert. Eine weitere Möglichkeit bietet die Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology, kurz S.M.A.R.T., die es ermöglicht, HDDs und SSDs zu überwachen. Diese Daten können je nach Ausstattung der Festplatten und des Betriebssystems ausgelesen werden.
Hierfür wird auf Linux-Systemen das Tool smartmontools benötigt. Die ausgelesenen Daten liefern wertvolle Hinweise auf mögliche Probleme mit dem Medium – bevor es zu einem Ausfall kommt.
Unter Debian-basierten Systemen ist smartmontools in den Paketquellen enthalten und schnell installiert:
sudo apt install smartmontools
Um die aktuellen Werte eines Laufwerks auszulesen, genügt folgender Befehl:
sudo smartctl -a /dev/sdX
/dev/sdX steht dabei stellvertretend für das jeweilige Laufwerk, etwa /dev/sda oder /dev/nvme0n1 für NVMe-SSDs. Die Option -a sorgt dafür, dass alle verfügbaren Informationen ausgegeben werden.
Wichtig: sdX ist ein Platzhalter und muss durch die tatsächliche Bezeichnung des zu prüfenden Laufwerks ersetzt werden.
Die Ausgabe von smartctl ist recht umfangreich und auf den ersten Blick etwas unübersichtlich. Neben allgemeinen Informationen wie Modell, Firmware-Version und Seriennummer finden sich dort auch die sogenannten S.M.A.R.T.-Attribute. Diese zeigen unter anderem wichtige Messwerte wie:
Ein Beispiel:
sudo smartctl -a /dev/nvme0n1
... SMART overall-health self-assessment test result: PASSED Temperature: 45 Celsius Available Spare: 100% Available Spare Threshold: 50% Percentage Used: 4% Data Units Read: 37.885.790 [19,3 TB] Data Units Written: 28.019.142 [14,3 TB] ...
Für eine kurze Abfrage des Gesundheitszustands reicht hingegen:
sudo smartctl -H /dev/sdX
Ein Beispiel:
sudo smartctl -H /dev/nvme0
... SMART overall-health self-assessment test result: PASSED ...
Mit smartctl hat man unter Linux ein mächtiges Werkzeug zur Hand, um die Gesundheit von Laufwerken zu prüfen. Gerade bei älteren Festplatten lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die S.M.A.R.T.-Werte. Im Ernstfall können sie vor Datenverlust warnen – und geben den entscheidenden Anstoß, ein Backup nicht weiter aufzuschieben.
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Mit Tails 7.4.1 liefern die Entwickler der anonymisierenden Distribution ein Notfall-Release aus, um einige kritische Sicherheitslücken in OpenSSL zu schließen.
Die erste Ausgabe von Tails im neuen Jahr verbessert die Nutzererfahrung und aktualisiert einige Komponenten. Die Möglichkeit, Tails per Torrent zu beziehen, entfällt.
Im Debian Umfeld deutet sich ein großer Schritt an. Das GNOME Team hat angekündigt, GTK2 aus dem aktuellen Entwicklungszweig zu entfernen. Die Änderung soll vor der Veröffentlichung von Debian 14 erfolgen, die für Mitte 2027 vorgesehen ist. Damit endet für das betagte Toolkit eine lange Übergangsphase. GTK2 erhält seit Jahren keine Pflege mehr. Die Entwicklung […]
Der Beitrag Debian plant Abschied von GTK2 und stellt die Weichen für die Zukunft erschien zuerst auf fosstopia.
Festplatten unterliegen einem natürlichen Verschleiß. Mit der Zeit können sogenannte Bad Sektoren entstehen – fehlerhafte Speicherbereiche, die nicht mehr zuverlässig gelesen oder beschrieben werden können. Eine regelmäßige Überprüfung kann helfen, Datenverlust frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
Bad Sektoren sind physisch oder logisch beschädigte Bereiche auf einem Datenträger. Physische Defekte entstehen durch Abnutzung, mechanische Schäden oder Produktionsfehler. Logische Bad Sektoren hingegen resultieren meist aus Softwareproblemen oder Stromausfällen und lassen sich mitunter korrigieren.
Linux bietet verschiedene Werkzeuge zur Analyse und Erkennung defekter Sektoren. Eines der bekanntesten Tools ist badblocks.
Ein einfacher Check lässt sich wie folgt durchführen:
sudo badblocks -vsn /dev/sdX
Ersetzt man dabei /dev/sdX durch das entsprechende Gerät, erhält man einen Überblick über den Zustand der Sektoren. Hierbei sucht badblocks gezielt nach defekten Blöcken der Festplatte.
Dabei sollte beachtet werden, dass dieser Vorgang – je nach Größe des Datenträgers – einige Zeit in Anspruch nehmen kann.
Die regelmäßige Analyse auf Bad Sektoren ist ein wichtiger Bestandteil der Systempflege. Frühzeitig erkannte Fehler ermöglichen rechtzeitige Backups und gegebenenfalls den Austausch der betroffenen Hardware. Open-Source-Werkzeuge wie badblocks bieten unter Linux zuverlässige Möglichkeiten zur Diagnose – ganz ohne proprietäre Software.
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DietPi wechselt demnächst zur neuen Hauptversion 10.0. Eine Beta soll sicherstellen, dass der Umstieg auf die neue Minimalversion Debian 12 »Bookworm« nahtlos gelingt.
Debian ist bekannt konservativ, was das Abschneiden alter Zöpfe angeht. Andererseits bindet Legacy-Software rare Entwicklerressourcen. Derzeit ist GTK2 auf dem Prüfstand.
Linux Mint erhielt zum Wochenende zwei Updates. Zunächst erhielt LMDE Zugriff auf Cinnamon 6.6, gefolgt von der stabilen Veröffentlichung von Linux Mint 22.3 »Zena«.
Zwei neue Point-Releases von Debian wurden am Wochenende freigegeben. Debian GNU/Linux 13.3 »Trixie« und 12.13 »Bookworm« beheben Fehler bei Debian »Stable« und »Oldstable«.
Debian hat eine neue Aktualisierung für die Trixie Reihe veröffentlicht. Debian 13.3 erscheint rund zwei Monate nach dem letzten Pointrelease. Sie richtet sich vor allem an Nutzer, die Debian neu installieren möchten. Die neuen ISO-Abbilder sollen eine reibungslose Einrichtung auf aktueller Hardware ermöglichen. Die Aktualisierung enthält zahlreiche Verbesserungen. Insgesamt wurden 108 Fehler behoben. Dazu kommen […]
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Bei Debian herrscht derzeit ungewohnte Unruhe. Projektleiter Andreas Tille meldete sich mit einem dringenden Aufruf an die Community. Das Datenschutzteam (Debian Data Protection Team) steht ohne aktive Mitglieder da. Das Team entstand im Jahr 2018. Es sollte als Ansprechpartner für externe Anfragen dienen. Zudem beriet es Entwickler bei Fragen zum Umgang mit persönlichen Daten. Auch […]
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Die im Oktober 2025 erschienene Neuauflage des Raspberry Pi OS, basierend auf Debian 13 „Trixie“, dürfte einige Nutzer überrascht haben. In den Medien wurde darüber nur wenig berichtet – auch an mir war die Veröffentlichung zunächst vorbeigegangen.
Trotzdem habe ich nicht gezögert, das neue System mithilfe des Raspberry Pi Imager auf eine microSD-Karte zu schreiben. Ziel war es wie gewohnt, eine sogenannte headless-Installation vorzubereiten – also ohne Monitor und Tastatur. Die weitere Einrichtung sollte anschließend bequem per SSH (Secure Shell) erfolgen.
Der Vorgang wurde auf einem Notebook mit Ubuntu 24.04 LTS und dem über die Paketverwaltung installierten Raspberry Pi Imager (Version 1.8.5) durchgeführt. Nach dem Flashen wurden die Karte in den Raspberry Pi eingesetzt und das System gestartet. Doch eine Verbindung per SSH war danach nicht möglich.
Die Ursache für dieses Verhalten war schnell gefunden: Raspberry Pi OS 13 erfordert für die korrekte Vorkonfiguration den Raspberry Pi Imager in Version 2.0 oder höher. Und genau hier beginnt das Problem – zumindest für Linux-Nutzer.
Während Windows-Nutzer den neuen Imager bereits komfortabel nutzen können, hinkt die Linux-Unterstützung deutlich hinterher. Bislang steht weder ein aktuelles .deb-Paket noch eine Snap-Version zur Verfügung. Das sorgt in der Linux-Community verständlicherweise für Kopfschütteln – gerade bei einem Projekt wie dem Raspberry Pi, das tief in der Open-Source-Welt verwurzelt ist.
Glücklicherweise bietet der Entwickler ein AppImage des neuen Imagers an. Dieses lässt sich unter Ubuntu und anderen Distributionen unkompliziert starten – ganz ohne Installation. Damit ist es wie gewohnt möglich, WLAN-Zugangsdaten und SSH vor dem ersten Start zu konfigurieren.
Wer Raspberry Pi OS 13 „Trixie“ headless nutzen möchte, sollte sicherstellen, dass der Imager in Version 2.0 oder neuer verwendet wird. Für Linux-Nutzer führt der Weg aktuell nur über das bereitgestellte AppImage. Es bleibt zu hoffen, dass die offizielle Paketunterstützung für Linux bald nachgereicht wird.
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Debian bereitet den nächsten großen Schritt für sein Ökosystem vor. Die Architektur loong64 rückt nach langer Entwicklungszeit in den Kreis der offiziell unterstützten Plattformen. Damit soll sie planmäßig ab Debian 14 unterstützt werden , sofern die letzten Arbeiten wie geplant laufen. Die Entscheidung wurde über die Entwicklerliste bekanntgegeben. Mit dem neuen Status erhält loong64 Zugang […]
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OpenMediaVault ist eine beliebte Alternative zu kommerziellen NAS-Systemen. Das auf Debian 13 »Trixie« basierende Betriebssystem ist gerade in Version 8 freigegeben worden.
Debian erhält mit Debusine eine wichtige CI-Plattform (Continous Integration) für Entwickler. Das Projekt bietet nun eine öffentliche Betaphase für eigene Paketquellen. Diese Quellen lassen sich direkt online anlegen und verwalten. Der Dienst ermöglicht erstmals offizielle Testrepositorys für Debian Pakete. Entwickler können damit Änderungen schneller prüfen und Nutzer leichter einbeziehen. Die Bedienung erinnert an bekannte Lösungen aus […]
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LoongArch 64-bit oder kurz „Loong64“ wird etwas mehr als zwei Jahre nach dem ersten Bootstrap in Debian Ports nun eine offizielle Architektur in Debian und damit Teil der kommenden…
Debian 14 »Forky« als nächstes Debian-Release wird vermutlich 2027 die chinesische RISC-Architektur LoongArch als eine neue Debian-Architektur bereitstellen.
Debian erhält mit Debusine eine moderne CI-Plattform für Entwickler. Ähnlich wie Ubuntus PPA ermöglicht sie, Experimente in APT-kompatiblen Repositories zu entwickeln.