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Hetzner: Preisgünstig oder billig?

11. November 2024 um 18:25

Meine Website kofler.info läuft in einer virtuellen Maschine. Und diese VM läuft wiederum auf einem Root-Server bei Hetzner. Seit ca. 4 Jahren, störungsfrei. Als Virtualisierungssystem verwende ich KVM. Auf dem Root-Server laufen auch andere VMs, die ich für die Arbeit an meinen Büchern sowie für den Unterricht an der Fachhochschule brauche.

Das Setup hat sich in den letzten 15 Jahren immer wieder gewandelt, dennoch ich bin Hetzner treu geblieben (auch in anderen beruflichen Projekten). Dass ich mich vor 15 Jahren gerade für Hetzner entschieden habe, war Zufall. Danach sah ich keinen Grund für einen Wechsel. Bis vor einer Woche. Und das ist eine etwas längere Geschichte.

Update 13.1.2025: Hetzner hat in in Zusammenarbeit mit dem Hersteller einen Designfehler des betroffenen Mainboards gefunden und tauscht jetzt alle betroffenen Mainboards aus. Respekt! Weitere Infos:

https://status.hetzner.com/de/incident/7fae9cca-b38c-4154-8a27-14e6dfea5c1e

Vorgeschichte: Ein Lob auf Hetzner

Ich bin seit ca. 15 Jahren Kunde der Firma Hetzner. Ich betreibe dort privat den oben erwähnten Root-Server. Auf Hetzner läuft auch ein Server, den ich und ein Freund für eine gemeinsame Firma administrieren und auf dem diverse Kunden täglich arbeiten. Bei Hetzner laufen schließlich diverse Websites, die ich für Freunde und Verwandte betreue. Auch meine Domains (z.B. kofler.info) werden via Hetzner administriert und abgerechnet.

In meinem Linux-Buch verwende ich Hetzner neben amazon/AWS als Beispiel für die Ausführung von eigenen Servern bzw. Cloud-Instanzen. (Das ist keine Empfehlung, weder für die eine noch für die andere Firma! Und natürlich bekomme ich von beiden Firmen nichts dafür, dass ich sie als Beispiel verwende. Aber irgendwelche Firmen muss ich für Beispiel-Setups verwenden. Ich brauche Firmen, die im europäischen Raum und international Stellenwert haben. Ich habe im Buch keinen Platz für fünf oder zehn Beispiele/Hoster/Cloud-Anbieter. Also habe ich mich für diese beiden entschieden.)

Seit 15 Jahren bin ich zufriedener Kunde bei Hetzner. Ja, meine Server hatten in dieser Zeit auch Probleme, z.B. einen Harddisk-Ausfall, der dank RAID ohne Datenverlust blieb und wo die Disk mit minimaler Downtime ausgetauscht wurde. Ein Server, der nach knapp 4 Jahren Dauereinsatz allmählich instabil wurde und den ich deswegen ein paar Monate vor dem schon geplanten Upgrade austauschen musste. Aber prinzipiell hat immer alles bestens funktioniert, sowohl was die langjährige Stabilität meiner Server betrifft, als auch was den selten benötigten Support betrifft.

Im Vergleich zu großen Cloud-Anbietern (und insbesondere im Vergleich zu AWS) ist ein Root-Server bei Hetzner viel preisgünstiger. Und in der Abrechnung beinahe unendlich viel einfacher. Ein Fixpreis mit 20 TB Traffic (die ich noch nie gebraucht habe), keine komplizierte Zusammensetzung aus einem halben Dutzend im Voraus schwer kalkulierbarer Preiskomponenten. Alles in allem: Für mich hat das Preis/Leistungsverhältnis gepasst, und ich war mit der Leistung zufrieden.

Ein neuer Server mit nur vier Monaten Lebenszeit

Im letzten Satz bin ich plötzlich ins Imperfekt gerutscht. Ich war zufrieden, ja, aber seit einer Woche bin ich massiv verunsichert. Ist Hetzner noch preisgünstig, oder ist das Angebot mittlerweile billig? Billig im Sinne, dass zwar der Preis stimmt, aber die Leistung nicht mehr? Seit ich Kunde bei Hetzner bin, ist die Firma zu einem riesigen Unternehmen geworden, das international auftritt. Geht Quantität vor Qualität?

Die Verunsicherung stammt von einem Server-Upgrade, das ich im April 2024 vorgenommen habe. Zur Ausführung eines großen LAMP-Systems (große Datenmengen, keine Virtualisierung!) habe ich einen AX52-Server in Betrieb genommen: AMD Ryzen 7700, 64 GB RAM, 4xPCIe-SSD mit je 1 TB. Die erste Unstimmigkeit trat schon vor der Installation auf: Im Live-System machte ich einen raschen SMART-Test für die vier SSDs:

for disk in /dev/nvme?n1; do echo $disk; smartctl -A $disk | grep -E 'Power On Hours|Data Units'; done

/dev/nvme0n1
  Data Units Read:     220,843,669 [113 TB]
  Data Units Written:  51,845,317 [26.5 TB]
  Power On Hours:      3,675

/dev/nvme1n1
  Data Units Read:     715,250,594 [366 TB]
  Data Units Written:  411,316,958 [210 TB]
  Power On Hours:      12,078

/dev/nvme2n1
  Data Units Read:     3,680,708 [1.88 TB]
  Data Units Written:  3,083,051 [1.57 TB]
  Power On Hours:      2

/dev/nvme3n1
  Data Units Read:     3,673,898 [1.88 TB]
  Data Units Written:  3,082,770 [1.57 TB]
  Power On Hours:      2 

Ergebnis: Zwei fabriksneue SSDs, zwei weitere SSDs, die schon eine Weile im Einsatz waren. Mir ist klar, dass ich mit einem neuen Server nicht automatisch neue SSDs bekomme, aber 12.078 Betriebsstunden = 1 1/2 Jahre ist schon ordentlich. 210 TB written bedeutet außerdem ca. 1/3 der garantierten Endurance für 1 TB-SSDs (siehe z.B. hier). Mein Plan war, den Server wieder ein paar Jahre laufen zu lassen. Insofern habe mich die SMART-Ergebnisse unglücklich gemacht. Ich habe Hetzner kontaktiert, die fragliche SSD wurde auf Kulanz durch eine andere SSD ersetzt, deren Nutzungsdaten etwas geringer waren. OK.

Der neue Server lief in der Folge drei Monate ohne eine Störung. Dann begannen plötzliche Abstürze/Reboots, zuerst ein Reboot alle zwei bis drei Stunden, aber schon einen halben Tag später Reboots innerhalb weniger Minute. (Vielleicht noch ein wenig Background: Dieser Server läuft die meiste Zeit komplett im Leerlauf. Klassisches LAMP-System, viele Datenbanken, Mail-Server etc., aber geringe Nutzung.)

Ich habe den Hetzner-Support kontaktiert, dieser schlug vor, den Server auszutauschen und die vier SSDs in einen neuen Server zu stecken. Nach meiner Zustimmung war der Server eine Stunde später wieder stabil online. Zwar war der vorangegangene 1/2 Tag mit Ausfällen verbunden, aber immerhin nicht mit einem Datenverlust.

Faszinierend: Nach dem Austausch mussten ich nichts an der Konfiguration ändern. Auf meinen Wunsch blieben die IPv4- und IPv6-Adressen unverändert. Die Netzwerkkonfiguration mit Netplan (Ubuntu) funktionierte daher out of the box. Was mich mehr verblüffte: Auch der Boot-Prozess via EFI/GRUB funktionierte auf Anhieb. Ein Lob an den Hetzner-Support und an die Qualität des Setup-Generators für Neuinstallationen!

Unbeantwortet blieb allerdings meine Frage, was denn die Ursache des raschen Server-Tods sein könnte. Die Stromversorgung? Ein instabiler Prozessor? Ein schadhaftes Mainboard? Keine Antwort von Hetzner heißt wohl: Offenbar hatte ich eben Pech mit der Hardware. Sollte nicht passieren, lässt sich aber vielleicht nicht ganz ausschließen.

Einmal ist keinmal, zweimal ist einmal zu viel

Vor einer Woche hat sich das Spiel wiederholt. Mitten in der Nacht begannen wieder plötzliche Reboots, in der Früh lagen zwischen den Reboots nur noch Minuten.

Server-Monitoring mit Prometheus und Grafana

Erster unerwarteter Reboot am 3.11. um 22:13, dann 12 weitere Reboots innerhalb von 8 Stunden.

last | grep reboot

reboot   system boot  6.8.0-48-generic Mon Nov  4 08:28   still running
reboot   system boot  6.8.0-48-generic Mon Nov  4 08:01 - 08:12  (00:10)
reboot   system boot  6.8.0-48-generic Mon Nov  4 06:53 - 08:12  (01:18)
reboot   system boot  6.8.0-48-generic Mon Nov  4 06:44 - 08:12  (01:27)
reboot   system boot  6.8.0-48-generic Mon Nov  4 06:38 - 08:12  (01:33)
reboot   system boot  6.8.0-48-generic Mon Nov  4 06:02 - 08:12  (02:10)
reboot   system boot  6.8.0-48-generic Mon Nov  4 06:00 - 08:12  (02:11)
reboot   system boot  6.8.0-48-generic Mon Nov  4 05:53 - 08:12  (02:18)
reboot   system boot  6.8.0-48-generic Mon Nov  4 04:40 - 08:12  (03:32)
reboot   system boot  6.8.0-48-generic Mon Nov  4 03:01 - 08:12  (05:11)
reboot   system boot  6.8.0-48-generic Mon Nov  4 02:36 - 08:12  (05:35)
reboot   system boot  6.8.0-48-generic Mon Nov  4 01:35 - 08:12  (06:36)
reboot   system boot  6.8.0-48-generic Mon Nov  4 01:17 - 08:12  (06:54)
reboot   system boot  6.8.0-48-generic Mon Nov  4 01:16 - 08:12  (06:55)
reboot   system boot  6.8.0-48-generic Sun Nov  3 22:13 - 08:12  (09:58)

Genau das gleiche Verhalten wie vor vier Monaten! Etwas verzweifelt habe ich neuerlich Hetzner kontaktiert, die den Server ebenso schnell wie beim ersten Mal austauschten. Seither ist der Server (Stand: heute, 11.11.2024) seit einer Woche störungsfrei.

Diesmal war ich hartnäckiger, was die Ursachenergründung anging. Ich habe bei Hetzner dreimal nachgefragt, was die Fehlerursache sein und wie weitere Ausfälle vermieden werden können. Ich habe explizit gefragt, ob es Problem mit der Stromversorgung des Racks gibt, in dem der Server löuft, oder ob die AX52-Serie instabil ist. In diesem Fall wäre ein Austausch des Servers gegen ein Modell einer andere Serie eine Option für mich.

Alleine, alle Fragen blieben unbeantwortet. Und das ist wirklich ärgerlich!

Update 13.11.: Heute ist doch noch eine Antwort eingetroffen. Die fraglichen Server werden untersucht, aber es ist bisher keine Ursache bekannt.

Update 13.1.2025: Hetzner hat in in Zusammenarbeit mit dem Hersteller einen Designfehler des betroffenen Mainboards gefunden und tauscht jetzt alle betroffenen Mainboards aus. Respekt! Weitere Infos:

https://status.hetzner.com/de/incident/7fae9cca-b38c-4154-8a27-14e6dfea5c1e

Jetzt frage ich Sie!

Die wenigen Server, die ich bei Hetzner betreibe, lassen naturgemäß keine statistisch wertvollen Aussagen zu. Ja, es kann tatsächlich sein, dass ich ZWEIMAL Pech hatte. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist gering. Es wird also vermutlich eine plausible Begründung geben. Auf jeden Fall hat mein Vertrauen in den langjährigen Betrieb von Servern bei Hetzner einen massiven Dämpfer erfahren.

Unter den Lesern meiner Bücher, meines Blogs, meines mastodon-Auftritts gibt es sicher Admins, die Erfahrungen mit Hetzner haben. Ich würde mich über Rückmeldungen, egal ob privat per Mail, im Forum meiner Website oder auf mastodon, sehr freuen.

  • Sind Sie mit Hetzner so zufrieden, wie ich es bis vor kurzem war?
  • Haben Sie negative Erfahrungen gemacht?

  • Hat sich in den letzten Jahren etwas geändert?

  • Wie lange lassen Sie einen Root-Server laufen, wenn alles funktioniert? (Mein Zielwert war immer vier Jahre.)

  • Ist der Root-Server für Sie tot? D.h., ist die Cloud die Alternative? (Cloud-Angebote mit großen Disks sind allerdings ausgesprochen teuer.)

  • Und, vielleicht am interessantesten: Können Sie europäische Alternativen empfehlen? (Aus Datenschutzgründen ist ein US-Rechenzentrum keine wünschenswerte Alternative.)

Ich bedanke mich schon jetzt für jede Rückmeldung.

PS: Der eigene Betrieb von Servern ist für mich als Privatperson keine Option.

Ubuntu Touch 20.04 OTA-6 veröffentlicht

Von:MK
11. November 2024 um 07:05

Die Ubports Foundation hat für das auf Datenschutz und Anwenderfreiheit ausgerichtete mobile Betriebssystem Ubuntu Touch ein neuestes Update veröffentlicht. Nach etwas mehr als drei Monate nach der Veröffentlichung von OTA-5 ist nun das neuste Update verfügbar. Obwohl es sich bei OTA-6 um ein Wartungsupdate in der 20.04 Serie handelt, bringt es dennoch einige wichtige Verbesserungen […]

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Debian 12.8 „Bookworm“ veröffentlicht

Von:MK
09. November 2024 um 18:15

Debian hat das achte Update seiner stabilen Version 12 „Bookworm“ veröffentlicht. Der Fokus liegt auf der Behebung wichtiger Sicherheitslücken und der Verbesserung der Stabilität verschiedener Pakete. Für Nutzer, die regelmäßig ihr System aktualisieren, bringt das Update wenig Neues. Die meisten Sicherheitsupdates wurden bereits früher eingespielt und nun gebündelt veröffentlicht. Debian 12.8 behebt Fehler in vielen […]

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Testbericht: Fedora 41 – Eine umfassende Analyse

Von:MK
08. November 2024 um 17:30

Mit Fedora 41 erleben wir das nächste große Update dieser beliebten GNU/Linux-Distribution. Fedora ist bekannt für seine Stabilität, seine Nähe zu Upstream-Projekten und seine Vorreiterrolle bei der Implementierung neuer Technologien. In Fedora 41 werden viele dieser Stärken erneut unter Beweis gestellt, gepaart mit Verbesserungen, die das Nutzungserlebnis für Endnutzer und Entwickler gleichermaßen optimieren. Einführung und […]

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Schriftarten in Linux installieren - Tutorial für Anfänger

08. November 2024 um 13:31

💾

In diesem Video zeigt Jean alle Möglichkeiten, eine Schriftart in Linux zu installieren.
Wenn Du das Video unterstützen willst, dann gib bitte eine Bewertung ab, und schreibe einen Kommentar. Vielen Dank!

Links:
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EULA der Microsoft-Fonts: https://corefonts.sourceforge.net/eula.htm

Linux-Guides Merch*: https://linux-guides.myspreadshop.de/
Professioneller Linux Support*: https://www.linuxguides.de/linux-support/
Linux-Arbeitsplatz für KMU & Einzelpersonen*: https://www.linuxguides.de/linux-arbeitsplatz/
Linux Mint Kurs für Anwender*: https://www.linuxguides.de/kurs-linux-mint-fur-anwender/
Offizielle Webseite: https://www.linuxguides.de
Forum: https://forum.linuxguides.de/
Unterstützen: http://unterstuetzen.linuxguides.de
Mastodon: https://mastodon.social/@LinuxGuides
X: https://twitter.com/LinuxGuides
Instagram: https://www.instagram.com/linuxguides/
Kontakt: https://www.linuxguides.de/kontakt/

Inhaltsverzeichnis:
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00:00 Intro
01:08 Microsoft-Schriftarten
03:51 Anwendungsverwaltung
05:03 Manuell hinzufügen
10:02 Verabschiedung

Haftungsausschluss:
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Das Video dient lediglich zu Informationszwecken. Wir übernehmen keinerlei Haftung für in diesem Video gezeigte und / oder erklärte Handlungen. Es entsteht in keinem Moment Anspruch auf Schadensersatz oder ähnliches.

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Vim developer Bram Moolenaar posthumously receives the European SFS Award

07. November 2024 um 23:00

Vim developer Bram Moolenaar posthumously receives the European SFS Award

The Free Software Foundation Europe (FSFE) and Linux User Group Bolzano-Bozen (LUGBZ) posthumously honored Bram Moolenaar, creator of the widely used Vim text editor, with the European SFS Award at SFSCON 2024. This award celebrates Moolenaar’s invaluable contributions to the Free Software community.

Pictures of Bram Moolenaar: working on Vim, at SFSCON 2009, a phone and an antenna he helped to set up in Uganda, and the piggy bank he had at his work space to ask for donations. You can find the pictures here.

“This year’s European SFS Award goes to Bram Moolenaar whose mantra was ‘Detect inefficiencies, find a quicker way, make it a habit’, someone for whom efficiency of computers users was crucial. His work transformed how many interact with computers, maximizing programmers productivity by minimizing unnecessary keystrokes. His tool has become invaluable for Free Software contributors, developers, and creators.” said Matthias Kirschner, president of the FSFE as he presented the 2024 European SFS Award during SFSCON 24.

Bram Moolenaar is best known for developing VIM, a powerful, screen-based text editor. Released in 1991, Vim was originally a port of the Stevie editor for Amiga and has since become an indispensable tool for developers worldwide, available across multiple platforms. Vim remains one of the most popular and versatile development environments, supporting countless programmers and fostering a dedicated user community. Moolenaar released Vim as “charityware,” encouraging users to support children in the south of Uganda through charitable donations.

“Educating others to empower them was also important for Bram outside of the technology field”, explained Raphael Barbieri, a member of LUGBZ, during the ceremony. “He helped children in Uganda, many of whom had lost their parents to HIV, gain access to education at the Kibaale Community Centre. He founded an NGO to collection donations for this work, even on his work desk there was a piggy bank so that visitors can easily donate.”

Beyond Vim, Moolenaar was a prolific contributor to the Free Software movement, having worked on numerous technical projects, created a programming language, and developed a tool to streamline software installation and management. He also held official roles within software organisations, amplifying his impact on the Free Software landscape.

This award commemorates Moolenaar’s unwavering dedication to help others to better understand computers and software. It gave him great pleasure to participate in conferences, explain the Free Software culture at his work place, and help others to develop and use his software. He wanted others to also experience this joy. "If you are happy, I am happy!" was one of his sayings. Moolenaar passed away on 3 August, 2023, due to a rapidly deteriorating illness. His legacy in the developer community and in social work is expected to continue.

In a message from Moolenaar's family, they expressed their pride and gratitude: "We are very proud that Bram received this award. As a dedicated supporter of Free Software, we believe he would have been honored to accept it. We thank the Free Software Foundation Europe and LUGBZ for recognizing Bram's lifelong work and encourage anyone wishing to honor him to support children in Uganda through ICCF Holland."

Message from Christian Brabandt ,VIM maintainer, recognizing the European SFS Award.

The European SFS Award

The SFS Award was first presented in 2004 to Hugo Leiter at the SFSCON South Tyrol Free Software Conference in recognition of his work implementing LibreOffice across all municipalities in South Tyrol. In 2023, the award expanded to a European level, with the Free Software Foundation Europe (FSFE) partnering with LUGBZ, the award’s initiator, to honor those who have made exceptional contributions to the promotion and dissemination of Free Software across Europe.

The European SFS Award celebrates developers whose work has significantly advanced the accessibility and impact of Free Software in Europe. In 2023, the award was presented to Frank Karlitschek, founder of Nextcloud, for his contributions to Free Software.

2024 Laudatio

Matthias: It is an honor to present the European SFS Award 2024. The FSFE and LUGBZ worked together again this year to find a winner from all nominations. This year’s European SFS Award goes to someone whose work transformed how many interact with computers, creating a tool for Free Software contributors, developers, and creators. A tool that new users might be a little afraid of because it can be tricky to exit.

Raphael: (Yes, you may know the software we’re talking about.) A piece of code that makes every keystroke feel like a power move, where “Esc” is the most important key on your keyboard. Since its launch in 1991, this software has spread across more than 15 operating systems and is installed on millions of computers around the world.

Matthias: For our winner, efficiency of computer users was crucial. His mantra was: “Detect inefficiencies, find a quicker way, make it a habit!” and he helped many people to how to actually accomplish this. He went on to help those he met on mailing lists, at conferences like SFSCON in 2009, or at his workplace. He even talked to public administrations, so they actually use and thereby benefit from Free Software. He wanted to ensure that all software which is procured by public administrations is published under a Free Software license for the good of society.

Raphael: Educating others to empower them was also important for him outside of the technology field. He helped children in Uganda -- who often lost their parents due to HIV -- to get education at the Kibaale Community Centre. He enabled school education for many of them so they can take care about themselves and their families in the long run. He founded an NGO to collection donations for this work, even on his work desk there was a piggy bank so that visitors can easily donate.

Matthias: There was a huge online rivalry between the users of his software and those on the other side: those who used another "operating system" and who called his software the "editor of the beast". This rivalry became an enduring part of hacker culture and the Free Software community. A huge fan of Monty Pythons, this year's winner did not shy away from engaging in such banter.

Raphael: His dedication was enormous. His family will not forget the moments, in which he disappeared on Christmas day, because he "needed to fix some bugs". It gave him great pleasure to develop and use his software, and he wanted to help others to also experience this joy. "If you are happy, I am happy!" was one of his sayings. He took every opportunity to work on his projects, even while in the hospital.

Matthias:With his death on 3 August 2023 the Free Software community lost a person who enabled thousands of people to contribute efficiently to software freedom. We regret that he was not able to live longer with his beloved turtles, finishing his plans for a vacuum robot that could clean stairways, fixing bugs, implementing new features for the users of his software, and being here with us.

Raphael: For his remarkable contributions to software freedom the European SFS Award 2024 goes posthumously to Bram Moolenaar, the creator of Vi IMproved -- or VIM.

Matthias: So, please join us in a big round of applause for Bram Moolenaar.

Support FSFE

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