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Trixie ohne SSH

04. Januar 2026 um 15:11

Die im Oktober 2025 erschienene Neuauflage des Raspberry Pi OS, basierend auf Debian 13 „Trixie“, dürfte einige Nutzer überrascht haben. In den Medien wurde darüber nur wenig berichtet – auch an mir ging die Veröffentlichung zunächst vorbei.

Trotzdem habe ich nicht gezögert, das neue System mithilfe des Raspberry Pi Imager auf eine microSD-Karte zu schreiben. Ziel war es wie gewohnt, eine sogenannte headless-Installation vorzubereiten – also ohne Monitor und Tastatur. Die weitere Einrichtung sollte anschließend bequem per SSH (Secure Shell) erfolgen.

Der Vorgang wurde auf einem Notebook mit Ubuntu 24.04 LTS und dem über die Paketverwaltung installierten Raspberry Pi Imager (Version 1.8.5) durchgeführt. Nach dem Flashen wurde die Karte in den Raspberry Pi eingesetzt und das System gestartet. Doch eine Verbindung per SSH war danach nicht möglich.

Ursache und Lösung

Die Ursache für dieses Verhalten ist schnell gefunden: Raspberry Pi OS 13 erfordert für die korrekte Vorkonfiguration den Raspberry Pi Imager in Version 2.0 oder höher. Und genau hier beginnt das Problem – zumindest für Linux-Nutzer.

Während Windows-Nutzer den neuen Imager bereits komfortabel nutzen können, hinkt die Linux-Unterstützung deutlich hinterher. Bislang steht weder ein aktuelles .deb-Paket noch eine Snap-Version zur Verfügung. Das sorgt in der Linux-Community verständlicherweise für Kopfschütteln – gerade bei einem Projekt wie dem Raspberry Pi, das tief in der Open-Source-Welt verwurzelt ist.

AppImage als Ausweg

Glücklicherweise bietet der Entwickler ein AppImage des neuen Imagers an. Dieses lässt sich unter Ubuntu und anderen Distributionen unkompliziert starten – ganz ohne Installation. Damit ist es wie gewohnt möglich, WLAN-Zugangsdaten und SSH vor dem ersten Start zu konfigurieren.

Fazit

Wer Raspberry Pi OS 13 „Trixie“ headless nutzen möchte, sollte sicherstellen, dass der Imager in Version 2.0 oder neuer verwendet wird. Für Linux-Nutzer führt der Weg aktuell nur über das bereitgestellte AppImage. Es bleibt zu hoffen, dass die offizielle Paketunterstützung für Linux bald nachgereicht wird.

Der Beitrag Trixie ohne SSH erschien zuerst auf intux.de.

Dezentral ist wunderbar – Alternativen zu Big Tech

04. Januar 2026 um 06:00

Es ist der erste Sonntag im Monat (und des Jahres 2026) und damit Digital Independence Day (di.day). Um kurz zu erklären worum es geht, zitiere ich von der vorstehend verlinkten Seite:

Unser digitales Leben befindet sich in der Hand weniger Superreicher. Mit der Monopolstellung ihrer Unternehmen bestimmen Menschen wie Elon Musk, Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg weltweit, wie wir uns online informieren, wie wir diskutieren, kommunizieren oder handeln. Einen solchen unkontrollierten Einfluss sollte kein Mensch und kein Unternehmen besitzen, weil wir dann nicht mehr in Freiheit leben können.

Alternativlos erscheinen die Angebote von Big Tech nur durch ihre übergroße Sichtbarkeit. Dabei gibt es zu Social-Media-Plattformen, Online-Einkauf oder Videostreaming eine Vielzahl gesellschaftsschonender Alternativen.

Freie Software und Open Source Software bieten jede Menge Alternativen zu den zentralen Diensten kommerzieller Anbieter. Doch nicht jede/r kann oder möchte diese Dienste selbst hosten. Für diese Menschen möchte ich in diesem Beitrag drei tolle Projekte aus Deutschland vorstellen, welche eine Vielzahl von Diensten (kostenlos) für euch zur Nutzung bereitstellen.

adminForge – Self-hosted Open Source Services & Linux Admin Tutorials

Unter der URL https://www.adminforge.de stellt Stefan Giebel (Stand 2025-12-27) auf 19 Servern insgesamt 72 verschiedene Dienste bereit. Und zwar nach eigenen Angaben frei, ohne Tracking, ohne Logging und ohne Werbung. Die verfügbaren Dienste gliedern sich in die Themenbereiche:

  • Netzwerk & Verwaltung
  • Online-Dienste
  • Soziales & Kommunikation
  • Alternative Frontends
  • Büro & Produktivität
  • Datenaustausch
  • Sicherheit & Datenschutz
  • Bildung & Referenz
  • Nachrichten & Lesezeichen
  • Push-Benachrichtigungen
  • Fernarbeit

Eine aktuelle Übersicht aller Dienste findet ihr unter der URL: https://adminforge.de/#services

Ich selbst nutze in 2026 die folgenden Dienste von adminForge:

Stefan bietet diese Dienste kostenlos an. Er freut sich, wenn wir seine Arbeit mit einer Spende unterstützen, was ich gerne tue.

Anoxinon e.V. – für ein gemeinschaftliches Internet

Anoxinon e.V. ist ein Verein, der sich der Förderung von Datenschutz und freier Software durch Bereitstellen von Informationen und alternativen Internetdiensten verschrieben hat. Aktuell stellt der Verein 5 Dienste bereit.

MIt https://social.anoxinon.de/@Tronde bin ich auf der Mastodon-Instanz des Vereins zuhause.

Der Verein finanziert sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge, Spenden und ggf. Zuschüsse.

tchncs.de

Seit ca. 2012 betreibt Milan unter tchncs.de Webdienste für die Öffentlichkeit. Das Angebot ist werbefrei und trägt sich durch freiwillige Spenden seiner NutzerInnen.

Am 01.01.2026 habe ich 21 Dienste gezählt, die sich auf die folgenden Kategorien verteilen:

  • Social
  • Collaboration
  • Chat
  • Blog
  • Development
  • Gaming

Aktuell nutze ich keinen der angebotenen Dienste aktiv. Gelegentlich arbeite ich in einem dort gehosteten Cryptpad mit.

Ich finde das großartig und bitte um eure Unterstützung

Privatpersonen und ein Verein stellen hier datensparsame Dienste kostenlos zur Nutzung bereit. Die Dienste, welche ich selbst aus diesem Angebot nutze, empfinde ich als stabil und zuverlässig.

Dafür, dass ich selbst keinen Betriebsaufwand habe, bin ich gerne bereit, diese Projekte durch unregelmäßige Spenden zu unterstützen.

Getreu dem Motto „tue Gutes und rede darüber“ könnt auch ihr den „Digital Independence Day“ und die drei hier vorgestellten Projekte unterstützen, z.B. indem ihr diesen Beitrag in euren Netzwerken teilt. Damit helft ihr, den Bekanntheitsgrad und potenziell die Anzahl der Spenden zu steigern.

"The FSFE had the most impactful intervention in the EU’s highest court”

01. Januar 2026 um 23:00

"The FSFE had the most impactful intervention in the EU’s highest court”

Our headline quotes a European Commission enforcement officer during a court hearing in a key case where the FSFE is intervening against Apple. As explained below, strategic litigation is one of many actions FSFE takes to protect Free Software. Our goal is simple: empowering people to control technology.

Wherever policies, legislation and regulation are being shaped, in meetings, hearings and expert discussions, we are there to make sure that Free Software is not just mentioned, but truly understood and defended. To provide a glimpse of our achievements, just in 2024 and 2025:

  • We held 20+ presentations, workshops, talks and panels in Europe and beyond;
  • We had 10+ expert meetings with the European Commission, telecom regulators and other authorities;
  • We submitted 9 legal and technical reports to policy makers;
  • We launched the DMA interoperability survey to collect real-world experiences from software developers requesting interoperability from gatekeeper companies like Apple, Google and Microsoft.

This work is effective and far-reaching: some weeks ago, the FSFE represented the interests of Free Software developers during the Apple vs European Commission case hearing. This is a pivotal case involving the legality of interoperability. Apple is claiming that granting free-of-charge interoperability to developers infringes its “human rights”. We came to the EU’s highest court in Luxembourg to prove them wrong.

Imagine the scene in the courtroom: Apple with more than ten lawyers on one side, and on the other, alone, the FSFE’s lawyer, Dr. Martin Husovec, and me in the audience. With clear and deep expertise, he reminded the Court that innovation does not exempt a company from democratic regulation, and that Apple’s ecosystem is built not only by the company, but also by the developers and users who depend on interoperability and freedom to install software. After the hearing, representatives from the Commission, Parliament, industry and academia approached us to commend our intervention

However, travelling to meetings and conferences, enabling developers to participate in regulatory discussions, and preparing in-depth legal and technical reports require significant resources. These include practical costs such as travel and accommodation, as well as the time and expertise needed to carry out thorough research and analysis. Two days in Luxembourg exceed 2,000 euros in expenses for our team, and legal work of this scale easily surpasses 10,000 euros.

That is why we need your support! To continue defending Free Software and Device Neutrality where decisions are made.

Your support helps transform expert work into real political impact, and ensures that Free Software voices cannot be ignored. Together, we can secure a Europe where users truly control their devices.

Become a supporter now and contribute to fight for Free Software and Device Neutrality in Europe.

I want to become an FSFE Supporter!

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Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

02. Januar 2026 um 08:30

Große Veränderungen gab es für Linux-Nutzer und spannende Ankündigungen für jene, die es noch werden wollen: Valve wagt eine neue Steam Machine, Wayland ist jetzt der Quasi-Standard für den Desktop, FSR 4 läuft und auch der freie Nvidia-Treiber hat große Fortschritte gemacht. Drama gab es auch und natürlich Benchmarks.

Flathub wächst rasant und setzt neue Maßstäbe für Linux Apps

Von:MK
02. Januar 2026 um 07:25

Flathub blickt auf ein außergewöhnliches Jahr 2025 zurück. Die Plattform verzeichnete vergangenes Jahr mehr als 435 Millionen Downloads und erreichte damit den stärksten Wert ihrer Geschichte. Das Wachstum hält seit Jahren an und zeigt eine beeindruckende Dynamik. Die Zahlen verdeutlichen eine klare Entwicklung. Vor fünf Jahren lag das jährliche Downloadvolumen noch im zweistelligen Millionenbereich. Heute […]

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Debian erweitert seine Architekturpalette mit loong64

Von:MK
01. Januar 2026 um 07:00

Debian bereitet den nächsten großen Schritt für sein Ökosystem vor. Die Architektur loong64 rückt nach langer Entwicklungszeit in den Kreis der offiziell unterstützten Plattformen. Damit soll sie planmäßig ab Debian 14 unterstützt werden , sofern die letzten Arbeiten wie geplant laufen. Die Entscheidung wurde über die Entwicklerliste bekanntgegeben. Mit dem neuen Status erhält loong64 Zugang […]

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Jahresrückblick 2025 und Ausblick

31. Dezember 2025 um 22:25

Das Jahr 2026 steht bevor und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich bei allen Lesern zu bedanken, die mich auch in diesem Jahr begleitet haben: sowohl auf meinem Blog als auch auf dem Risikozone-Podcast.

Den eigentlichen Jahresrückblick gibt es in der heute erschienenen Risikozone-Episode 90. Dort haben wir schon festgestellt: Abgesehen von ein wenig Cloudflare-„Schluckauf“ war es ein vergleichsweise ruhiges Jahr.

Mit zwölf Artikeln konntet ihr in diesem Jahr jeden Monat etwas von mir lesen. Der Schwerpunkt lag allerdings klar auf dem Podcast: dort kamen noch einmal 26 Episoden dazu.

Für das nächste Jahr – und nebenbei dem Jahr des zehnjährigen Blogbestehens – nehme ich mir vor, den Blog endlich wieder stärker anzupacken, ein paar Neuerungen einzuspielen und vielleicht auch thematische neue Inhalte auszuprobieren. Wie bei vielen OSS-Projekten ist es oft nicht so leicht, dafür konsequent Zeit zu finden - aber gerade deshalb eignet sich der Blog gut für spannende Experimente.

Bis dahin wünsche ich euch einen guten Rutsch in das neue Jahr. Mögen eure Builds stabil sein und die Bugs reproduzierbar (oder am besten gar nicht existieren). Auf ein gutes 2026!

ACM Open-Access-Umstellung wird abgeschlossen

31. Dezember 2025 um 22:00

Im Blog thematisiere ich oft Open-Source-Software, aber in der Wissenschaft gibt es ein kleines Geschwisterchen namens Open Access, das ebenso interessant ist. Open Access bedeutet, dass wissenschaftliche Publikationen online frei lesbar sind - idealerweise zusätzlich mit klaren Nachnutzungsrechten wie CC-Lizenzen. Dabei geht es darum, dass der Zugang zu wissenschaftlichen Arbeiten oft durch Bezahlschranken der Verlage eingeschränkt wird. Warum die Rolle der Verlage überhaupt so zustande gekommen ist, hat historische Gründe und ist langjähriger Bestandteil von Diskussionen. Auch hier handelt es sich um ein Geschäftsmodell, das in der analogen Welt seine Berechtigung hatte, sich mit zunehmender Digitalisierung aber immer stärker rechtfertigen - oder gar neu erfinden - muss.

In den vergangenen Jahren nimmt allerdings auch Kritik an den Bezahlschranken zu, zumal viele Forscher, die auf diese Zugänge angewiesen sind, an staatlichen Forschungseinrichtungen arbeiten, die somit sowohl den Zugang zu Forschungsergebnissen als auch die Forschung selbst mit Steuergeld bezahlen müssen. Die oftmals unentgeltliche Tätigkeit für das Peer-Review bleibt hier ganz außen vor. Einige Regierungen und Forschungsförderer haben daher Open-Access-Strategien ins Leben gerufen, die vermehrt Druck auf die Akteure machen. Gerrit hat hierzu auch noch einmal einen kleinen Exkurs geschrieben.

In der Informatik und speziell der IT-Sicherheit haben wir das Glück, vergleichweise wenige Bezahlschranken anzutreffen. Als Beispiel pflegt USENIX traditionell Open Access und viele Papers sind auch auf arXiv in ihren Preprints verfügbar. Generell gibt es auch hier nicht die klassischen Verlage, sondern eher Fachgesellschaften, die mit ihren Bibliotheken und Proceedings der Konferenzen andere Teile querfinanzieren.

Ab dem 1. Januar 2026 werden alle bei der ACM bisher und zukünftig veröffentlichten Publikationen frei zugänglich sein.

Diese Umstellung ist das Ergebnis eines Prozesses, der 2020 angeschoben wurde und seinen ersten Meilenstein im April 2022 hatte, als 50 Jahre Archivinhalte öffentlich verfügbar wurden. Jetzt sind somit alle Inhalte dran.

Die Kosten werden dabei über Publikationsgebühren (APCs) abgedeckt, die typischerweise über Autor bzw. Institution laufen - es sei denn, die Einrichtung ist Teil des ACM-Open-Programms mit einer Pauschalbezahlung. Dieses Programm befreit einerseits von diesen Einzelgebühren und schaltet Komfortfunktionen in der Online-Bibliothek frei.

Wie nun diese Form von Open Access forschungspolitisch aufgenommen wird, wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Jetzt können wir erstmal auch außerhalb von Universitätsbibliotheken den Zugang zu Papers wie The UNIX time-sharing system, Go To Statement Considered Harmful, A method for obtaining digital signatures and public-key cryptosystems oder auch Reflections on trusting trust genießen. In "Reflections on trusting trust" hatte übrigens Ken Thompson schon 1984 Supply-Chain-Attacken vorweggenommen.

Civitas Connect e. V. – Offene Datenplattformen für digitale Souveränität

27. Dezember 2025 um 20:36

Civitas Connect e. V. ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Kommunen, kommunalen Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Gemeinsam entwickeln die Mitglieder offene, interoperable digitale Infrastrukturen für die öffentliche Daseinsvorsorge. Im Mittelpunkt steht CIVITAS/CORE – eine vollständig offene, modulare Datenplattform, die von den Mitgliedern gemeinsam gesteuert wird. Ziel ist die digitale Handlungsfähigkeit des öffentlichen Sektors zu stärken.

Quelle

HYPERTEGRITY AG – Urbane Datenplattformen aus Paderborn

26. Dezember 2025 um 20:02

Die HYPERTEGRITY AG aus Paderborn zählt seit 2020 zu den deutschen Marktführern für Open-Source-basierte urbane Datenplattformen. Das GovTech-Unternehmen entwickelt, integriert und betreibt die Urban Data Space Platform für Kommunen und öffentliche Einrichtungen. Mit dem Grundsatz „Public Money, Public Code" setzt das Team auf volle Transparenz, Wahlfreiheit und nachnutzbare Lösungen für den öffentlichen Sektor.

Quelle

fme AG – Digitale Transformation für Verwaltung und Wirtschaft

25. Dezember 2025 um 19:47

Die fme AG begleitet Unternehmen und öffentliche Einrichtungen seit über 25 Jahren bei der digitalen Transformation. Mit Schwerpunkten in Cloud-Enablement, Enterprise Content Management und KI-basierten Lösungen unterstützt das Unternehmen seine Kunden beim Aufbau moderner, flexibler IT-Architekturen. Im Public Sector setzt die fme AG auf transparente, souveräne Lösungen, die Datenschutz und Innovationsfähigkeit verbinden.

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os-cillation GmbH – Softwareentwicklung für sicherheitskritische Anwendungen

24. Dezember 2025 um 19:17

Die os-cillation GmbH aus Siegen entwickelt seit über 25 Jahren Lösungen auf Basis von Linux und Open Source – von Embedded Systems bis zu Server-Clustern. Das 40-köpfige Team arbeitet selbst komplett Microsoft-frei und hat sich als Dienstleister für Banken, Finanzdienstleister und die Telematik-Infrastruktur des Gesundheitswesens auf höchste Sicherheitsanforderungen spezialisiert.

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SLES wird Digital Public Good: So unterstützen wir die Nachhaltigkeitsziele der UN

03. Dezember 2025 um 18:48

Große Auszeichnung für SUSE: SUSE Linux Enterprise Server (SLES) wurde offiziell als digitales öffentliches Gut (Digital Public Good) anerkannt – als erstes und bislang einziges kommerzielles Linux-Produkt. Die Auszeichnung zeigt, welchen wichtigen Beitrag unsere Technologie für unsere Gesellschaft und unseren Planeten leistet.

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ONLYOFFICE veröffentlicht DocSpace 3.6 und Docs 9.2: Neue KI-Agenten und mehr Anpassungsmöglichkeiten

01. Dezember 2025 um 17:38

ONLYOFFICE hat die Einführung von DocSpace 3.6 und Docs 9.2 angekündigt. Die neuen Versionen der Office-Kollaborationssoftware integriert umfangreiche KI-Agenten und eine Reihe weiterer Verbesserungen. Insbesondere die KI-gestützte Sprachprüfung und anpassbare Workflows sollen die Zusammenarbeit an Dokumenten deutlich intuitiver machen.

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Firefox: Geteilte Tabs und Tab-Notizen kommen für den Desktop, Tab-Gruppen für Android

31. Dezember 2025 um 14:58

In diesem Jahr hat Mozilla seinen Browser Firefox mit Tab-Gruppen sowie vertikalen Tabs um zwei neue Tab-Funktionen erweitert, welche sich von vielen Nutzern gewünscht worden sind. Weitere Verbesserungen der Tabs sind in Vorbereitung: Für den Desktop kommen geteilte Tabs sowie Notizen für Tabs. Firefox für Android bekommt Tab-Gruppen.

Die Möglichkeit, Tabs in Gruppen zu organisieren, war das meistgewünschte Feature der Firefox-Community. Vertikale Tabs als Alternative zur horizontalen Tableiste standen auf Platz 3. Beide Features hat Mozilla in diesem Jahr ausgeliefert. An zwei weiteren Tab-Funktionen für den Desktop arbeitet Mozilla bereits, welche Nutzer einer Nightly-Version von Firefox auch schon testen können.

Geteilte Tabs

Geteilte Tabs beschreiben die Möglichkeit, zwei Tabs gleichzeitig nebeneinander darzustellen. Eine geteilte Ansicht kann ganz einfach über das Kontextmenü eines Tabs erstellt werden. In der zweiten Fensterhälfte steht dann eine Liste aller bereits geöffneten Tabs zur Verfügung. Ansonsten ist natürlich auch eine direkte Eingabe über die Adressleiste oder das Öffnen eines Lesezeichens möglich – ganz gleich, wie man sonst auch Websites öffnet. Oder man wählt direkt zwei Tabs aus und wählt dann den entsprechenden Kontextmenü-Eintrag. Die Breite der jeweiligen Teilfenster kann beliebig verändert werden.

Geteilte Tabs in Firefox

Das Feature ist in der Nightly-Version von Firefox bereits aktiviert. Die dazugehörige Option in about:config heißt browser.tabs.splitView.enabled. Natürlich ist zu bedenken, dass die Implementierung zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist.

Tab-Notizen

Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit, Notizen zu Tabs zu hinterlegen. Auch dies erfolgt über das Kontextmenü eines Tabs. Anschließend zeigt ein zusätzliches Symbol im Tab an, dass es eine Notiz für diesen Tab gibt. Diese wird angezeigt, wenn man mit der Maus über den Tab fährt.

Tab-Notizen in Firefox Tab-Notizen in Firefox

Auch dieses Feature ist in der Nightly-Version von Firefox bereits aktiviert. Die dazugehörige Option in about:config heißt browser.tabs.notes.enabled. Hier ist genauso zu bedenken, dass die Implementierung zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist.

Tab-Gruppen für Android

Die anfangs erwähnten Tab-Gruppen wird es in Zukunft auch in Firefox für Android geben. Hier gibt es allerdings noch nichts zu testen, die Arbeiten daran werden mit dem neuen Jahr starten.

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