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asciinema: Terminalsitzungen aufzeichnen, streamen und teilen

21. Juli 2026 um 17:28

Ein neuer adminForge Service kann ab sofort genutzt werden.

asciinema: Terminalsitzungen aufzeichnen, streamen und teilen

Mit asciinema kannst du Terminalsitzungen aufzeichnen, streamen und mit Leuten per Weblink teilen. Die Aufzeichnungen können privat, nicht gelistet oder öffentlich sein, sind jedoch nicht verschlüsselt.

https://asciinema.adminforge.de

Features:

  • Aufzeichnen, was im Terminal passiert, und als kleine Datei speichern
  • Terminal live übertragen, damit andere zuschauen können
  • Aufzeichnungen hochladen und über private oder öffentliche Links teilen
  • Aufgezeichnete Sitzungen direkt in jedem Webbrowser abspielen
  • Aufzeichnungen mit Titeln, Beschreibungen und eigenen Designs verwalten

Software: asciinema

 

Euer adminForge Team

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by adminForge.

ESP32 unter Linux: Wir ranken die Frameworks mit ⁨@pixeledi⁩

21. Juli 2026 um 16:26

💾

Wir ranken die beliebtesten Toolchains von Arduino bis Rust.

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New Tab Override 19.0 bringt eigene Startseiten für Tab-Gruppen und Tab-Umgebungen

19. Juli 2026 um 14:15

New Tab Override ist eine Erweiterung zum Ersetzen der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Die beliebte Erweiterung ist nun in Version 19.0 erschienen und bringt einen Regel-Editor, um Tab-Gruppen sowie Tab-Umgebungen jeweils eigene Startseiten geben zu können.

Was ist New Tab Override?

Die Erweiterung New Tab Override erlaubt das Überschreiben der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Dies kann eine beliebige Website, immer automatisch die aktuelle Startseite, eine lokale Datei, eine Hintergrundfarbe oder die neuesten Nachrichten von diesem Blog sein.

New Tab Override war das erste Add-on, welches das Überschreiben des neuen Tabs ermöglichte, und ist damit das Original und auch heute noch die meistgenutzte Erweiterung dieser Art. New Tab Override wurde im Dezember 2016 auf dem offiziellen Mozilla-Blog vorgestellt, schon mehrfach im Add-on Manager von Firefox beworben und gehört außerdem zu Mozillas handverlesener Auswahl empfohlener Erweiterungen.

Download New Tab Override für Firefox

Die Neuerungen von New Tab Override 19.0

Konfiguration von Tab-Gruppen und Tab-Umgebungen

Bislang konnte New Tab Override genutzt werden, um die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, pauschal zu verändern. New Tab Override bringt einen Regel-Editor, der es darüber hinaus erlaubt, für Tab-Gruppen sowie Tab-Umgebungen jeweils eigene Startseiten festzulegen.

Tab-Gruppen sind ein neues Feature seit Firefox 137. Die sogenannten Tab-Umgebungen konnten bislang über eine versteckte Option oder eine Firefox-Erweiterung aktiviert werden und sind ab Firefox 153 ebenfalls ein für alle Nutzer standardmäßig aktiviertes Firefox-Feature.

Dabei werden die in Firefox vorhandenen Tab-Gruppen automatisch ausgelesen und in der Einstellungsoberfläche mit dem passenden Symbol und Farbe dargestellt. Für Tab-Gruppen erfolgt die Zuordnung inklusive Darstellung der Farbe über den Namen der Tab-Gruppe. Befindet sich ein Tab gleichzeitig in einer Tab-Gruppe und in einer Tab-Umgebung, erhält die Regel für die Tab-Gruppe Vorrang.

New Tab Override 19

In dem Zusammenhang wurde auch eine Regression von New Tab Override 18.0 behoben, die in Zusammenhang mit Tab-Gruppen oder Tab-Umgebungen bei Verwendung der Option für den Website-Fokus zu einem unerwarteten Verhalten führen konnte.

Konfiguration über Unternehmensrichtlinien

Bereits New Tab Override 18.0 brachte die Möglichkeit für System-Administratoren, New Tab Override über sogenannte Unternehmensrichtlinien zu konfigurieren. Die neuen Möglichkeiten werden selbstverständlich genauso via Unternehmensrichtlinie unterstützt. Dies kann in Form einer policies.json-Datei beispielsweise so aussehen:

{
  "policies": {
    "3rdparty": {
      "Extensions": {
        "newtaboverride@agenedia.com": {
          "type": "custom_url",
          "url": "https://www.soeren-hentzschel.at",
          "context_rules": {
            "containers": {
              "firefox-container-1": "https://example.org/container/"
            },
            "groups": {
              "Example Group": "https://example.org/group/"
            }
          },
          "focus_website": true
        }
      }
    }
  }
}

Tipp: Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Konfiguration von Unternehmensrichtlinien.

Theme-Switcher

New Tab Override hatte bereits einen sogenannten Dark Mode, um bei Verwendung eines dunklen Betriebssysstem-Designs seine eigene Oberfläche ebenfalls dunkel darzustellen. Ein neuer Theme-Switcher im Header der Einstellungen erlaubt es, unabhängig von der Betriebssystem-Einstellung das Farbschema für New Tab Override zu überschreiben.

Button zum Ändern des Tastatur-Shortcuts entfernt

Standardmäßig kann die Tastenkombination Shift + F12 genutzt werden, um die Einstellungen von New Tab Override zu öffnen. Diese Tastenkombination kann über about:addons auch vom Benutzer geändert werden.

Die Einstellungsoberfläche von New Tab Override hatte bislang einen Button, um den entsprechenden Abschnitt auf about:addons zu öffnen. Dieser wurde integriert, als die Möglichkeit zur Änderung ein neues Firefox-Feature und daher weitestgehend unbekannt war. Da es diese Funktion nun schon länger gibt, für alle Erweiterungen an der gleichen Stelle zu finden ist und ohnehin nicht häufig genutzt werden dürfte, wurde die entsprechende Schaltfläche in den Einstellungen von New Tab Override entfernt. Ein Ändern der Tastenkombination via about:addons ist natürlich weiterhin möglich.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt von New Tab Override erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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Screenshots mit Gradia - Texterkennung, Bearbeitung, intuitive Bedienung | Linux Apps vorgestellt

17. Juli 2026 um 16:53

💾

In diesem Video zeigt Jean Gradia, eine neue Flameshot-Alternative mit dem man sehr einfach Screenshots erstellen und bearbeiten kann. Gradia bietet deutlich mehr Funktionen als die meisten Standard-Werkzeuge, wie etwas eine Texterkennung.
Wenn Du das Video unterstützen willst, dann gib bitte eine Bewertung ab, und schreibe einen Kommentar. Vielen Dank!

Links:
-------------------------------------
- Gradia Webseite: https://gradia.alexandervanhee.be/
- Linux-Guides Merch*: https://linux-guides.myspreadshop.de/
- Professioneller Linux Support*: https://www.linuxguides.de/linux-support/
- Linux-Arbeitsplatz für KMU & Einzelpersonen*: https://www.linuxguides.de/linux-arbeitsplatz/
- Linux Mint Kurs für Anwender*: https://www.linuxguides.de/kurs-linux-mint-fur-anwender/
- Offizielle Webseite: https://www.linuxguides.de
- Forum: https://forum.linuxguides.de/
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- Instagram: https://www.instagram.com/linuxguides/
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Inhaltsverzeichnis:
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00:00 Begrüßung
00:34 über Gradia
01:50 Screenshot bearbeiten
06:20 Text extrahieren
07:38 Tastaturkürzel einrichten
11:06 Einstellungsmöglichkeiten
13:22 Verabschiedung

Haftungsausschluss:
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Programmiersprache: Rust 1.97 steht bereit

15. Juli 2026 um 19:53

Kurz notiert: Die Programmiersprache Rust steht ab sofort in Version 1.97 bereit.

Die Programmiersprache Rust wurde planmäßig in Version 1.97 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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Österreich: Schafft die PV-Förderung einfach ab!

15. Juli 2026 um 14:31

In der Vergangenheit gab es in Österreich eine PV-Förderung (EAG-Investitionszuschuss). Die Anträge waren kompliziert, der Fördertopf innerhalb weniger Minuten erschöpft.

Die damalige türkis-grüne Regierung hat diesen Unsinn per 1.1.2024 weitgehend abgestellt und stattdessen die Umsatzsteuer für private PV-Anlagen bis 35 kWp ausgesetzt. Damit entfielen für fast alle privaten PV-Anlagen die lästigen Förderanträge bei der OeMAG. Die erlassene USt entsprach ziemlich genau der Förderhöhe. Im Gegenzug sank der irrsinige Verwaltungsaufwand praktisch auf Null.

Mit dem Regierungswechsel kam das rasche Ende. In einer der ersten Maßnahmen wurde die ohnedies befristete USt-Aussetzung per 1.4.2025 vorzeitig beendet. Aber ein bisschen »öko« wollte die neue Regierung dann doch sein. Das alte Fördermodell wurde mit all seinen Nachteilen reaktiviert, aber mit einem (noch) bescheidenerem Budget ausgestattet. So bescheiden, dass beim letzten Förder-Call nur Anträge innerhalb der ersten 33 Sekunden angenommen wurden (derstandard.at).

Lieber ein ehrlicher Förderstopp als eine Verhöhnung des Volkes

PV-Produkte sind in den vergangenen Jahren erheblich billiger geworden. Man kann also volkswirtschaftlich argumentieren, dass eine Förderung nicht mehr notwendig ist. Von diesem Argument lasse ich mich sogar überzeugen. Ein regenerativer Umbau Österreichs genießt ja leider nicht die höchste Priorität der Regierung, um es einmal höflich zu formulieren. Insofern wäre es also vermutlich zweckmäßiger, die ohnedies bescheidenen Mittel zur Förderung regenerativer Heizungen (Wärmepumpen!) zu bündeln und den PV-Sektor ganz dem freien Markt zu überlassen.

Aber wenn man zu dieser Erkenntnis gelangt, dann sollte man auch den Mut haben, das auszusprechen. Die Pseudo-PV-Förderung, die wir heute haben, ist eine Verhöhnung des Volkes. In den Genuss einer Förderung kann aktuell nur kommen, wer erstens die Formulare für den Förderantrag praktisch auswendig kennt und alle Daten per Cut&Paste blitzschnell einfügen kann; und wer zweitens Glück hat.

Dieses System ist absurd. Es ist mit einer Lotterie zu vergleichen. Dann lieber gar keine Förderung! Das aktuelle System bereitet nur Frust und ist sogar kontraproduktiv, weil geplante PV-Anlagen verschoben werden — in der unsinnigen Hoffnung, vielleicht beim nächsten Förder-Call mehr Glück zu haben.

Quellen/Links

Mozilla veröffentlicht Sicherheits-Update Firefox 152.0.6

14. Juli 2026 um 19:05

Mozilla hat mit Firefox 152.0.6 sein wöchentliches Korrektur-Update veröffentlicht, welches auch Sicherheits-Verbesserungen beinhaltet. Dieser Artikel beschreibt die Änderungen des neuesten Updates.

Download Mozilla Firefox 152.0.6

Mit dem Update auf Firefox 152.0.6 behebt Mozilla zwei als kritisch eingestufte Sicherheitslücken.

Im sogenannten Intelligenten Fenster, welches schrittweise ausgerollt wird, gibt es nun ähnlich wie auf der Startseite regulärer Fenster eine Reihe mit Verknüpfungen der meistbesuchten Websites. Außerdem erscheint in den Intelligenten Fenstern nach dem Markieren von Text jetzt ein Popover mit Schaltflächen für KI-Funktionen wie Zusammenfassen oder Erklären, was sich in den Einstellungen für Intelligente Fenster aber auch abschalten lässt.

Es wurde ein Problem behoben, in Folge dessen der E-Mail-Tracking-Schutz in den Firefox-Einstellungen nicht deaktiviert werden konnte.

Ein Hängenbleiben wurde behoben, welches nach der Verwendung eines Dateiauswahldialogs unter macOS 26 auftreten konnte.

Es wurde ein Fehler behoben, durch den die Startseite nicht korrekt geladen wurde, wenn diese über ein veraltetes AutoConfig-Format konfiguriert worden ist.

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Thunderbird 20.1 für Android veröffentlicht

13. Juli 2026 um 20:39

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 20.1 ein Update für die Android-Version seines E-Mail-Clients veröffentlicht.

Download Thunderbird für Android

Die MZLA Technologies Corporation hat Thunderbird 20.1 für Android veröffentlicht und behebt damit zwei potenzielle Absturzursachen.

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Mozilla erweitert seine Struktur um drei weitere Organisationen

12. Juli 2026 um 14:29

Mozilla ist kein einzelnes Unternehmen, sondern besteht aus einer Gruppe verschiedener Organisationen, darunter die Mozilla Foundation und die Mozilla Corporation, ebenso wie MZLA Technologies Corporation, Mozilla.ai sowie Mozilla Ventures. Mit der Gründung drei weiterer Organisationen schafft Mozilla zusätzliche Komplexität im Unternehmens-Organigramm. Dieser Artikel erklärt die Rollen der neuen Organisationen. Eine weitere Mozilla-Organisation gibt es dafür mittlerweile nicht mehr.

Mozilla ist komplexer strukturiert, als es viele annehmen. Noch am ehesten bekannt ist, dass es mit der Mozilla Foundation eine Non-Profit-Stiftung gibt, die über allem steht, und Firefox von der Mozilla Corporation entwickelt wird. Vielleicht hat man auch schon gehört, dass Entwicklerin von Thunderbird die MZLA Technologies Corporation ist. Vor wenigen Jahren schrieb ich einen ausführlichen Artikel über die Organisations-Struktur von Mozilla, um die unterschiedlichen Rollen zu erklären. Dies schließt ebenfalls Mozilla.ai sowie Ventures ein. Nun hat Mozilla seine Organisations-Struktur erweitert.

Mozilla.org

In der Hierarchie der Mozilla-Organisationen waren die Mozilla Corporation, MZLA Technologies Corporation, Mozilla.ai und Mozilla Ventures bisher direkte Tochterunternehmen der gemeinnützigen 501(c)(3)-Stiftung Mozilla Foundation. Zwischen der Mozilla Foundation und den eben genannten Organisationen liegt nun die neu gegründete Organisation Mozilla.org, ebenfalls eine 501(c)(3)-Organisation. Sie verantwortet die langfristige Strategie, Finanzierung, Investitionen und Markenführung für sämtliche Mozilla-Organisationen. Damit kann sich die Mozilla Foundation komplett auf ihre philanthropischen Ziele fokussieren.

Mozilla Data Collective

Ende des vergangenen Jahres hatte ich bereits über die Datenplattform Mozilla Data Collective geschrieben, über welche Organisationen und Menschen Datensätze für andere zur Verfügung stellen können. Auch der Download von Mozillas eigenen Common Voice-Datensätzen für die Entwicklung von Sprachtechnologie erfolgt mittlerweile über diese Plattform.

Ursprünglich als Projekt der Mozilla Foundation gestartet, hat Mozilla aus dem Mozilla Data Collective eine eigene Organisation gemacht. Diese hat ihren Sitz nicht wie alle anderen Mozilla-Organisationen in den USA, sondern in England, weil man dort die Anforderungen für diese Art von Projekt am besten erfüllt sieht.

Mozilla Management Company

Eine weitere neu gegründete Organisation hört auf den Namen Mozilla Management Company. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Public Benefit Corporation, welche die anderen Mozilla-Organisationen unterstützen soll, indem unter anderem gemeinsame Koordinationsaufgaben übernommen werden.

Mozilla Online gibt es nicht mehr

Die Beijing Mozilla Online Ltd. war ein Tochterunternehmen der Mozilla Corporation, welche sich um den Vertrieb von Firefox in China gekümmert hatte. Dieses wurde bereits Ende des vergangenen Jahres abgewickelt.

Übersicht über die Organisations-Struktur von Mozilla

Dieser Artikel fokussierte sich auf die neuen beziehungsweise eine nicht länger existierende Organisation. Auf meiner neuen Website mozilla-insights.org habe ich den Aufbau der verschiedenen Mozilla-Organisationen übersichtlich visualisiert und liefere weitere Details zu den Aufgaben aller Mozilla-Organisationen.

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Mozilla Insights recherchiert und visualisiert Fakten über Mozilla

11. Juli 2026 um 18:04

Mit Mozilla Insights habe ich eine neue Website gestartet, welche komplexe Fakten über Mozilla recherchiert und visualisiert: Von Mozillas Organisations-Struktur über die Entwicklung der Finanzen, einer Darstellung von Investitionen und Geschäftsübernahmen bis zu einer Auflistung von Produkten, die Mozilla mittlerweile eingestellt hat.

Auf mozilla-insights.org finden interessierte Nutzer ab sofort übersichtliche Visualierungen von Fakten über Mozilla, die im Rahmen eines einzelnen Blog-Artikels untergehen würden und welche nirgends sonst in dieser Form zu finden sind. Sämtliche Inhalte stehen sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache zur Verfügung.

Start mit diesen vier Themen

Organisations-Struktur von Mozilla

In der öffentlichen Wahrnehmung vieler Menschen gibt es wahrscheinlich einfach nur ein „Mozilla”. Mancher hat vielleicht schon von der Unterscheidung zwischen der gemeinnützigen Mozilla Foundation und der Mozilla Corporation gehört, die unter anderem Firefox entwickelt. Dass Thunderbird von der MZLA Technologies Corporation entwickelt wird, könnte fast schon als Fachwissen gelten. Tatsächlich ist das Organisations-Organigramm von Mozilla aber noch komplexer, mit mittlerweile acht verschiedenen Mozilla-Organisationen.

So geht es in diesem ersten Modul darum, die Hierarchie der Mozilla-Organisationen abzubilden und zu erklären, was die Aufgaben jeder einzelnen Organisation sind.

Mozilla Insights

Finanzen

Mozilla veröffentlicht seit 2005 in jedem Jahr einen neuen Finanzbericht, aus welchem hervorgeht, wie viel Geld Mozilla eingenommen hat, wie hoch die Ausgaben waren und was das für die Entwicklung von Mozillas Vermögen bedeutet. Zwar berichten darüber Jahr für Jahr zahlreiche IT-Medien (mit dem letzten Finanzbericht als auffällige Ausnahme, über den kaum eine andere Seite als meine berichtete), aber wie die unterschiedlichen Zahlen relativ zu anderen Jahren einzuordnen sind, lässt sich ohne entsprechende Visualisierung nur schwer vermitteln.

Mozilla Insights bietet zwei Darstellungsformen: Ein Diagramm zeigt den Verlauf von Einnahmen, Ausgaben und Vermögen, wobei jeder dieser drei Graphen ein- und ausschaltbar ist. Außerdem zeigen bestimmte Marker, in welchen Jahren ein neuer Suchmaschinen-Vertrag als wichtigste Einnahmequelle abgeschlossen worden ist. Auch lassen sich Start- und Enddatum des Diagramms beliebig verändern, falls einen die Entwicklung nur in einem bestimmten Zeitraum interessiert.

Mozilla Insights

Wer mit Tabellen mehr anfangen kann, findet auch diese Form der Darstellung. Damit wird die Veränderung zum Vorjahr jeweils in Prozent angegeben.

Mozilla Insights

Am Ende folgen neben einer kleinen Einordnung der Zahlen noch eine Übersicht von Artikeln, die ich über Mozillas Finanzberichte geschrieben habe, sowie eine Auflistung der Original-Quellen.

Investitionen und Akquisitionen

Mozilla hat in der Vergangenheit bereits in zahlreiche Unternehmen investiert. Durch die Gründung von Mozilla Ventures Ende 2022 haben derartige Aktivitäten stark zugenommen. Aber Informationen darüber zu finden, in welche Unternehmen Mozilla investiert hat, ist sehr schwierig. Vor allem, da Mozilla selbst nur einen kleinen Teil seiner Investitionen öffentlich kommuniziert. Meine Datenbank umfasst Stand heute 68 Investitionen sowie fünf Geschäftsübernahmen seit dem Jahr 2012 – einen so umfassenden Überblick über Mozillas Aktivitäten außerhalb der eigenen Produkte gibt es nirgends sonst.

Für jede Investition und Übernahme gibt es Informationen über den Zeitpunkt, die Art des Unternehmens sowie weitere Details, sofern bekannt. Dies kann unter anderem die Finanzierungsrunde bedeuten, den Betrag, den Mozilla für eine Übernahme bezahlt hat, oder ob es das Unternehmen vielleicht gar nicht mehr gibt. Abgerundet wird wird das Ganze durch Links zu den Unternehmens-Websites sowie Artikel-Links, falls ich darüber berichtet habe.

Für Nutzer stehen eine Filterung nach Investition und Akquisition, eine Sortierung nach Zeitpunkt oder Alphabet sowie eine Suchfunktion zur Verfügung.

Mozilla Insights

Eingestellte Produkte

Das vierte Modul ist Mozillas Produkt-Friedhof. Mozilla hat in der Vergangenheit schon einige Produkte und Dienste angeboten, die es heute aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr gibt. Wirklich alles zu nennen, was Mozilla jemals entwickelt hat, würde den Rahmen sprengen. Der Fokus dieser Auflistung liegt auf Dingen, die eine nennenswerte Nutzer-Relevanz hatten und daher besonders erwähnenswert sind. Es ist ein Bereich, in welchem ehemalige Mozilla-Produkte noch einmal gewürdigt werden sollen. Stand heute werden 31 Produkte gelistet. Auch hier steht eine Suchfunktion zur Verfügung.

Jedes eingestellte Produkt wird neben dem Namen mit einem Kategorie-Label, einer Beschreibung sowie einer Darstellung der Lebenszeit angezeigt. Falls aus einem Produkt andere Dinge enstanden sind, wird dies ebenfalls erwähnt. Und auch hier gibt es wieder Links zu Artikeln, sofern ich über die Einstellung berichtet habe.

Mozilla Insights

Mozilla Insights ist für Menschen – aber auch für Maschinen

Mozilla Insights wurde in erster Linie für Menschen entwickelt, die sich für Themen rund um Mozilla interessieren. Entsprechend lag ein großer Fokus auf einer ansprechenden Darstellung, nachvollziehbaren Interaktionen und einer optimalen Performance – ob ein Wechsel der Seite oder der Sprache, alles funktioniert umgehend und ohne Wartezeiten.

Aber gerade in Zeiten von Künstlicher Intelligenz (KI), ist es umso wichtiger, Inhalte auch maschinenlesbar darzustellen. Wenn Nutzer in der Suchmaschine ihrer Wahl eine Frage zu Mozilla formulieren, soll Mozilla Insights die Fakten liefern, nach denen die Nutzer suchen. Über Mechanismen wie strukturierte Daten sowie llms.txt und llms-full.txt auf Deutsch und Englisch werden mit jedem neuen oder aktualisierten Eintrag über das eigens entwickelte CMS automatisch aktualisierte maschinenlesbare Daten bereitgestellt.

Mozilla Insights ist auch ein Community-Projekt

Mozilla Insights hat den Anspruch, eine zuverlässige Quelle zu Themen zu sein, die ansonsten nur schwer zugänglich sind. Und hierbei kann die Community helfen: Die Seite bietet eine Kontaktmöglichkeit an, die jederzeit genutzt werden darf, um auf Fehler oder komplett fehlende Daten aufmerksam zu machen. Auch Vorschläge können darüber gemacht werden, wenn zum Beispiel jemand der Meinung ist, unter „Eingestellte Produkte” sollte noch ein Produkt angezeigt werden, welches bislang fehlt.

Mozilla Insights

Bislang deckt die Website vier große Themenbereiche ab. Gerne dürfen über das Formular oder auch unter den Kommentaren dieses Artikels Vorschläge für weitere Inhalte gemacht werden, die in Zukunft Platz auf Mozilla Insights finden könnten.

Mozilla Insights unterstützen

In die Entwicklung dieses Projekts sowie in die Datenpflege ist sehr viel Zeit investiert worden. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann dies tun, indem der Welt von Mozilla Insights erzählt wird. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, um die laufenden Kosten zu decken und weitere Entwicklungszeit zu ermöglichen.

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Thundermail: Webmail Alpha und Zwei-Faktor-Authentifizierung sind da

10. Juli 2026 um 18:49

Von Thundermail, dem E-Mail-Dienst der Thunderbird-Macher, gibt es nun eine erste Version einer Weboberfläche. Außerdem steht ab sofort für mehr Sicherheit eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zur Verfügung.

Thunderbird ist vor allem für seinen kostenlosen E-Mail-Client für Windows, macOS und Linux bekannt. Seit November 2024 gibt es Thunderbird auch für Android, Thunderbird für iOS ist in Entwicklung. Doch dabei soll es nicht bleiben: Die MZLA Technologies Corporation möchte ein Ökosystem aus Clients und Diensten als Alternative zu denen der Tech-Giganten wie Google Mail und Microsoft Office 365 etablieren, welches Open Source ist.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Um die Sicherheit zu erhöhen, haben Thundermail-Nutzer ab sofort die Möglichkeit, einen zweiten Faktor zu konfigurieren, sodass Benutzername und Passwort alleine nicht mehr für einen erfolgreichen Login reichen.

Webmail Alpha

Unter webmail.thundermail.com steht eine erste Alpha-Version der Weboberfläche von Thundermail zur Verfügung. Hierüber können E-Mails gelesen, geschrieben und Kontakte verwaltet werden.

Es handelt sich dabei um einen vollständig lokal im Browser laufenden JMAP-Client, dessen Quellcode auf GitHub verfügbar ist. Das heißt auch, dass man diesen auf Wunsch auch selbst hosten kann. Es sind dafür keine serverseitigen Komponenten erforderlich. Da es sich um eine erste Alpha-Version handelt, ist der Funktionsumfang zu diesem Zeitpunk natürlich noch nicht sehr groß.

Die folgende Bilderstrecke gibt erste Eindrücke.

Thundermail Webmail
Thundermail Webmail
Thundermail Webmail
Thundermail Webmail
Thundermail Webmail
Thundermail Webmail

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Firefox: Features-Updates künftig alle zwei Wochen

09. Juli 2026 um 18:19

Neue Feature-Updates von Firefox erscheinen bisher in der Regel alle vier Wochen. Beginnend mit Firefox 154 werden neue Funktions-Updates im Abstand von jeweils zwei Wochen erscheinen.

Zwischen zwei Funktions-Updates von Firefox liegen bisher normalerweise exakt vier Wochen. Nachdem Mozilla im Mai bereits damit gestartet hat, mindestens ein Korrektur-Update pro Woche zu veröffentlichen, erhöht Mozilla nun auch bei den Feature-Updates das Tempo. Ab Firefox 154, dessen Veröffentlichung für den 18. August 2026 geplant ist, werden nur noch zwei Wochen zwischen den Major-Releases liegen. Demnach wird Firefox 155 bereits am 1. September 2026 erscheinen. Damit zieht Mozilla mit Google gleich, die ab September ebenfalls auf einen Zwei-Wochen-Zyklus für Chrome umstellen werden.

Ausnahmen kann es natürlich weiterhin geben. Auch in diesem Jahr ist es wieder geplant, über den Jahreswechsel eine kleine Pause einzulegen. So werden zwischen Firefox 162 am 8. Dezember 2026 und Firefox 163 am 12. Januar 2027 fünf Wochen Abstand liegen.

Eine weitere Auffälligkeit in Mozillas aktualisiertem Veröffentlichungskalender: Die Unterstützung von Firefox ESR 115 für veraltete Versionen von Windows und macOS wurde zuletzt bis August 2026 zugesagt. Der neue Kalender kommuniziert eine Verlängerung der Lebenszeit von Firefox ESR 115 bis März 2027.

Tipp: Release-Termine von Firefox im Jahr 2026

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Firefox wird Trikot-Sponsor vom Wrexham AFC

08. Juli 2026 um 18:21

Mozilla und der walisische Fußballverein Wrexham AFC haben eine mehrjährige Partnerschaft geschlossen. Ab der kommenden Saison wird Firefox die Trikots der Herren- sowie Frauenmannschaft zieren.

Der Wrexham AFC ist ein Fußballverein aus Wales, der nach der Übernahme durch die Schauspieler Ryan Reynolds und Rob Mac drei Aufstiege in Folge hingelegt hat, ab der kommenden Saison in der Championship spielt, der zweithöchsten Spielklasse im englischen Fußball, und nun von der Premier League träumt.

Dabei wird ab sofort „Firefox” auf den Trikots sowohl der Herren- als auch der Damenmannschaft stehen. Mozilla beschreibt den 160 Jahre alten Verein als einen, der beinahe für immer verloren gegangen wäre, von der Gemeinschaft, die ihn liebte, gerettet wurde und sich seitdem stetig nach oben gearbeitet hat. In dieser Geschichte erkennt sich Mozilla mit Firefox wieder. Mozilla beschreibt den Wrexham AFC und Firefox als zwei Herausforderer-Marken, die durch ihren unkonventionellen Ansatz und ihre Treue zu sich selbst leidenschaftliche globale Gemeinschaften aufgebaut haben. Seitens Wrexham heißt es: „Wir lieben Geschichten über Außenseiter, und sowohl Wrexham als auch Firefox wissen, wie es ist, gegen Giganten antreten zu müssen.”

Die Partnerschaft soll mehrere Jahre andauern und wird sich an diesem Wochenende zum ersten Mal zeigen, wenn der Wrexham AFC zu einem Freundschaftsspiel nach Krakau reist.

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Firefox 152.0.5 bringt Schlüsselwort für Ecosia

07. Juli 2026 um 13:13

Mozilla hat mit Firefox 152.0.5 sein wöchentliches Update veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Änderungen des neuesten Updates.

Download Mozilla Firefox 152.0.5

Mit dem Update auf Firefox 152.0.5 führt Mozilla @ecosia als Schlüsselwort für die Adressleiste ein, um eine Suche bei der Suchmaschine Ecosia zu starten.

Die Einstellungen zeigten keine gespeicherten Kreditkarten mehr an, sobald es eine gespeicherte Kreditkarte ohne Ablaufdatum gab.

Außerdem gab es noch eine Korrektur für das schrittweise ausgerollte „intelligente Fenster”.

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Schwachstellen- und Patchmanagement im Jahre 2026

06. Juli 2026 um 05:00

In diesem Artikel thematisiere ich, wie sich die Anzahl der entdeckten Schwachstellen in den letzten Jahren entwickelt hat und ob wir noch von Zero-Day sprechen, oder eher von Zero-Hour oder Zero-Minute.

Ich werde darstellen, warum es in meinen Augen bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr angemessen ist, nur noch einmal im Jahr oder quartalsweise zu patchen und unter Schmerzen eingeübte Prozesse heute nicht mehr zeitgemäß erscheinen.

Anschließend werde ich euch bitten, eure Erfahrungen anonym mit mir zu teilen. Ich erhoffe mir, so einen besseren Überblick über die Situation da draußen in den Rechenzentren, Serverräumen und IT-Betriebseinheiten zu gewinnen. Mehr dazu unten im Text.

Entwicklung der Bedrohungslage

Die Anzahl der pro Jahr gemeldeten Schwachstellen (CVE) steigt rasant, wie folgendes Diagramm in Abbildung 1 verdeutlicht.

Diagramm welches die Entwicklung der Schwachstellenanzahl pro Jahr für die Jahre 2003 bis 2025 darstellt. Erläuterungen dazu finden sich im Fließtext.
Abbildung 1: Grafische Darstellung der CVE-Metriken für die Jahre 2003 bis 2025 von: https://www.cve.org/About/Metrics

Während sich die Anzahl der CVE pro Jahr erstmalig im Zeitraum von 2016 bis 2017 von ca. 6.500 auf ca. 14.500 mehr als verdoppelt hat, kam es zuletzt in den Jahren 2021 bis 2024 zu einer Verdopplung. Diesmal hat sich die Anzahl jedoch von ca. 20.000 auf knapp über 40.000 gesteigert. Und diese Zahl steigt weiter. So wurden für das erste Quartal 2026 bereits 15.176 CVE gezählt.

Wenn sich dieser Trend fortsetzt, werden wir das Jahr 2026 mit deutlich mehr als 60.000 registrierten CVE abschließen. Das wären 5.000 CVE/Monat oder 164 CVE/Tag.

Gleichzeitig sinkt die mittlere Zeit von der Veröffentlichung eines CVE bis zu einem Exploit, wie Abbildung 2 zeigt.

Abbildung 2: Die mittlere Zeit zwischen der Veröffentlichung einer Schwachstelle und des Exploits sinkt stetig (schwarze Linie). Quelle: https://zerodayclock.com/ (letzter Abruf: 2026-06-28)

Lag die mittlere Zeit zwischen der Veröffentlichung eines CVE und des Exploits 2023 noch bei über 4 Monaten, ist diese auf 21,5 Tage im Jahr 2025 gesunken. Für 2026 wird diese sogar mit nur noch 3 Stunden angegeben.

Noch bedrohlicher wirkt die Lage, wenn man sich ansieht, für wie viele CVE noch am gleichen Tag oder sogar vor deren Veröffentlichung ein Exploit bekannt wird (siehe Abbildung 3). Man spricht hier auch von Zero-Day-Exploits.

Abbildung 3: Rate der Zero-Day-Exploits, gemessen in Prozent an der Anzahl CVE pro Jahr (rote Linie). Quelle: https://zerodayclock.com/ (letzter Abruf: 2026-06-28)

Im Jahr 2024 gab es für 47,9% der CVE einen Zero-Day-Exploit. Im Jahr 2025 war das bereits für mehr als die Hälfte der Fall, nämlich 53,6 %. Das Jahr 2026 ist noch in vollem Gange. Die Rate der Zero-Day-Exploits liegt mit bisher 76,9% nochmals deutlich höher.

Es wird für die Paketbetreuenden, Upstream-Entwickelnden und Software-Herstellenden Menschen immer herausfordernder, einen Patch bereitzustellen, bevor ein Exploit existiert und aktiv gegen verwundbare Systeme eingesetzt wird.

Klassische Ansätze funktionieren nicht mehr

Aus meiner beruflichen Tätigkeit als Red Hat TAM und als Sysadministator bei verschiedenen Unternehmen ist mir bekannt, dass unterschiedliche Unternehmen und Organisationen sehr verschieden mit Schwachstellen und deren Behandlung umgehen.

Allen ist gemein, dass sie für ihre Anwendungen Wartungsfenster vereinbaren, in denen z.B. Sicherheitsaktualisierungen installiert werden, um vorhandene Schwachstellen zu schließen. Einige haben einen Patchday pro Jahr, manche patchen einmal im Quartal und wieder andere monatlich. Einzelne Unternehmen können dies sogar noch schneller.

Die einen haben regelmäßig wiederkehrende Wartungsfenster, die anderen müssen diese bei Bedarf anmelden. Einige haben schlanke Prozesse, einige nutzen Change-Management nach ITIL.

Um die Integrität, Verfügbarkeit und Vertraulichkeit der eigenen Informationssysteme und deren umgebener Infrastruktur zu schützen, sind zwei Grundsätze seit vielen Jahren allgemein bekannt:

  1. Installiere verfügbare Sicherheitsaktualisierungen so schnell wie möglich.
  2. Nutze und implementiere Verteidigung in der Tiefe.

Die beiden Grundsätze stehen nicht in einer Entweder-Oder-Beziehung. Sie sollten beide berücksichtigt werden.

In meinen Augen ist es längst nicht mehr zeitgemäß, Sicherheitsaktualisierungen jährlich oder quartalsweise zu installieren. Eine kleine Ausnahme mögen hier Systeme bilden, deren Nutzerkreis stark eingeschränkt ist und auf die ausschließlich über wenige sehr gut gesicherte Kanäle zugegriffen werden kann.

Um es deutlich zu sagen: „Für wochen- oder tagelange Change-Management-Prozesse bleibt keine Zeit. Wer weiterhin so arbeitet, riskiert die Informationssicherheit seiner Umgebung.“

Wer alle seine Systeme einmal im Monat wartet und neustartet, bewegt sich in meiner Wahrnehmung aktuell im Mittelfeld dessen, was man im Feld findet. Doch auch hierauf darf sich niemand ausruhen. Existiert zu einem CVE ein Exploit und ein Patch, erscheint es fahrlässig, bis zu einem Monat mit dessen Installation zu warten.

Leider fehlt etlichen Unternehmen bzw. Organisationen noch immer die Fähigkeit schnell festzustellen, ob ihre IT-Dienste korrekt ausgeführt werden. Patch-Management-Zyklen sehen hier meist vor, dass zuerst einige Systeme aktualisiert werden, dann wartet man 1-2 Wochen, ob jemand meckert und dann aktualisiert man die restlichen Systeme. Das ist nicht mehr zeitgemäß.

Aus der eingangs beschriebenen Bedrohungslage folgend muss das neue Ziel lauten, jedes individuelle System an jedem Tag aktualisieren und neustarten zu können. Die Funktion von IT-Diensten ist durch automatisierte Mechanismen wie z.B. Monitoring oder automatisierte Tests zu verifizieren, um schnell mit der nächsten Stage fortfahren zu können. Wer dieses Ziel noch nicht erreicht hat, sollte sich schnellstens auf den Weg machen. Selbst wenn die 100% unerreichbar scheinen, ist jedes System, das man schnell absichern kann, ein deutlich geringeres Risiko für die eigene Informationssicherheit.

Wo Sicherheitsaktualisierungen nicht zeitnah eingespielt werden können, lässt sich das Risiko durch Verteidigung in der Tiefe minimieren. Kommunikationsverbindungen von und zu betrachteten Systemen sind zu überwachen und ggf. zu limitieren. Doch auch diese Maßnahmen müssen schnell verfügbar und umsetzbar sein. Wer erst zwei Wochen diskutieren muss, ob man den Zugriff auf einen Dienst einschränken könne, müsse, sollte, handelt nicht angemessen.

Zusammenfassend sehe ich unklare Verantwortlichkeiten, langwierige Abstimmungsprozesse und manuelle Tätigkeiten als Gift und Risiko für die Informationssicherheit. Klare Strukturen, geklärte Verantwortlichkeiten und Automation sind kein nice-to-have, sondern ein MUSS.

Wie geht ihr damit um?

Nun möchte ich von euch wissen: „Patcht ihr schon oder prozessiert ihr noch?“

Ich bin sehr daran interessiert zu erfahren, wie es in den Umgebungen meiner Lesenden und derer Bekannten zugeht. Daher freue ich mich sehr, wenn ihr (gern anonym) euer Patch-Management-Konzept, die Branche eures Unternehmens und die ungefähre Größe eurer Umgebung mit der Gemeinschaft bzw. mir teilt.

  • Ihr habt euer Patch-Management im eigenen (Firmen-)Blog beschrieben? Teilt bitte den Link in den Kommentaren.
  • Sendet mir gerne eine E-Mail an patchmanagement@my-it-brain.de.
  • Beschreibt euer Patch-Management in den Kommentaren unter diesem Beitrag.

Evtl. werde ich eure Beispiele anonymisiert unter ausschließlicher Nennung der Branche (falls bekannt) in Vorträgen, Diskussion und weiteren Arbeiten zu diesem Thema verwenden. Bitte schreibt ausdrücklich dazu, wenn ihr dies nicht wünscht.

Ich freue mich auf eure Beiträge, Zusendungen und wenn ihr diesen Artikel in euren Netzwerken teilt.

KI-Suche und Linux: Open-Source-Projekte sichtbar machen

04. Juli 2026 um 20:27

KI-Suche und Linux: Wer findet dein Open-Source-Projekt?

Die Art, wie Menschen Software entdecken, hat sich grundlegend verändert. Wer ein Open-Source-Projekt veröffentlicht, rechnet oft damit, dass Entwicklerinnen und Entwickler es über klassische Suchmaschinen oder GitHub-Suchen finden. Doch in der KI-Suche nach Open-Source-Projekten gelten andere Regeln. KI-gestützte Systeme wie Perplexity, ChatGPT Search oder der KI-Modus von Google lesen, interpretieren und bewerten Inhalte auf eine andere Weise als herkömmliche Crawler. Projekte, die für Menschen gut dokumentiert sind, werden von diesen Systemen längst nicht immer gefunden oder empfohlen. Das betrifft besonders Linux-Projekte und Open-Source-Software, deren Dokumentation oft technisch präzise, aber für KI-Modelle schwer interpretierbar ist. Dieser Artikel zeigt, welche Faktoren darüber entscheiden, ob ein Open-Source-Projekt in der KI-Suche auftaucht, und welche konkreten Schritte die Sichtbarkeit nachhaltig verbessern.

Warum KI-Suchsysteme Open-Source-Projekte anders bewerten

Traditionelle Suchmaschinen folgen einem klaren Prinzip: Sie crawlen Seiten, analysieren Links und vergeben Rankings nach algorithmischen Kriterien. KI-basierte Suchsysteme funktionieren anders. Sie lesen Texte wie ein Mensch, ziehen Schlussfolgerungen und synthetisieren Antworten aus mehreren Quellen gleichzeitig.

Für Open-Source-Projekte bedeutet das einen strukturellen Nachteil. Eine README-Datei auf GitHub ist für Entwickler lesbar, für ein KI-Modell jedoch oft ein Rätsel aus Abkürzungen, Kommandozeilenbefehlen und implizitem Fachwissen. Das Modell kann den Kontext nicht vollständig herstellen und lässt das Projekt in einer Antwort schlicht weg.

Hinzu kommt ein weiterer Faktor: KI-Systeme bevorzugen Quellen, die mehrfach zitiert werden, in strukturierten Formaten vorliegen und auf bekannten Plattformen gehostet werden. Ein gut gepflegtes Projekt auf einer unbekannten Domain hat es deutlich schwerer als ein weniger aktives Projekt mit starker Community-Präsenz auf Reddit, Hacker News oder einschlägigen Technik-Blogs.

Die Herausforderung für Open-Source-Projekte im KI-Zeitalter

Dokumentation, die KI-Modelle nicht verstehen

Die meisten Open-Source-Projekte dokumentieren, was ihre Software tut und wie sie installiert wird. Was fehlt, ist der Kontext: Warum existiert dieses Projekt? Welches Problem löst es besser als Alternativen? Für welche Zielgruppe ist es gedacht?

KI-Modelle beantworten Suchanfragen kontextuell. Wer fragt „Welches Tool eignet sich zum Monitoring unter Linux für kleine Teams?“, bekommt eine Antwort, die auf Projekten basiert, die genau diese Frage irgendwo in ihrer Dokumentation beantworten. Projekte, die nur Funktionen auflisten, tauchen in solchen Antworten nicht auf.

Fehlende Präsenz auf zitierfähigen Plattformen

KI-Suchsysteme bevorzugen Inhalte, die auf Plattformen mit hoher Autorität gehostet werden oder von solchen Plattformen verlinkt sind. Ein Open-Source-Projekt, das ausschließlich auf GitHub lebt, fehlt in Diskussionen, Tutorials und Fachartikeln, die als Quellen dienen könnten.

Für die KI-Suche nach Open-Source-Software zählt nicht allein die Qualität des Codes. Entscheidend ist, ob glaubwürdige Drittquellen über das Projekt sprechen. Ein einzelner Artikel auf einem bekannten Linux-Blog, der das Projekt erwähnt und erklärt, kann mehr bewirken als hundert GitHub-Sterne.

Technische Barrieren für KI-Crawler

Viele Projektwebseiten werden statisch generiert oder bestehen aus einfachen HTML-Seiten ohne strukturierte Daten. KI-Crawler haben Schwierigkeiten, solche Seiten in einen semantischen Zusammenhang zu setzen. Fehlende Schema-Markups, unklare Seitenhierarchien und das Fehlen von FAQ-Sektionen oder strukturierten Erklärungstexten verschlechtern die Chance, in einer KI-gestützten Antwort zu erscheinen.

Strategien, um ein Open-Source-Projekt in der KI-Suche sichtbar zu machen

Dokumentation für semantische Verständlichkeit umschreiben

Der erste Schritt ist eine Überarbeitung der bestehenden Dokumentation mit Blick auf semantische Klarheit. Statt einer reinen Funktionsliste sollte die Startseite oder README folgende Fragen beantworten: Was ist das Projekt in einem Satz? Welches spezifische Problem löst es? Für wen ist es geeignet? Was unterscheidet es von ähnlichen Projekten?

Diese Informationen müssen in fließendem, verständlichem Prosatext vorliegen, nicht nur als Stichpunkte. KI-Modelle extrahieren Bedeutung aus Sätzen, nicht aus Tabellen oder Befehlszeilen. Ein klar formulierter Einleitungsabsatz, der das Projekt in seinem Verwendungskontext beschreibt, ist wertvoller als eine vollständige Featureliste.

Externe Sichtbarkeit durch Community und Fachmedien aufbauen

Wer möchte, dass ein Projekt in der KI-Suche nach Open-Source-Software empfohlen wird, muss dafür sorgen, dass vertrauenswürdige Quellen darüber berichten. Das bedeutet konkret: Gastbeiträge auf Technik-Blogs, Diskussionen auf Plattformen wie Hacker News, Beiträge in Foren der Linux-Community sowie Erwähnungen in Podcasts oder Newslettern.

Hier kommt auch die Frage der KI-Sichtbarkeit in der Suche ins Spiel, denn KI-Systeme werten nicht nur die eigene Projektseite aus, sondern aggregieren Informationen aus einem breiten Netz externer Quellen. Je mehr unabhängige Stimmen ein Projekt erwähnen und positiv beschreiben, desto wahrscheinlicher landet es in einer KI-generierten Empfehlung.

Strukturierte Daten und technische Optimierungen umsetzen

Für Projekte mit eigener Webpräsenz lohnt sich die Implementierung von strukturierten Daten nach Schema.org. Besonders relevant sind Typen wie SoftwareApplication, FAQPage und HowTo. Diese Markups helfen KI-Crawlern, den Inhalt korrekt zu kategorisieren.

Zusätzlich verbessern eine klare URL-Struktur, kurze Ladezeiten und eine gut lesbare Sitemap die Indexierungsqualität. FAQ-Sektionen auf der Projektwebseite sind besonders wirkungsvoll, da KI-Suchsysteme häufig gestellte Fragen direkt als Antwortquellen verwenden.

Best Practices für nachhaltige Sichtbarkeit in der KI-Suche

Open-Source-Projekten, die in der KI-Suche gefunden werden möchten, empfiehlt sich eine Kombination aus inhaltlichen und technischen Maßnahmen:

Inhaltlich sollte die Dokumentation regelmäßig aktualisiert und um Anwendungsbeispiele, Vergleiche mit Alternativen sowie Use-Case-Beschreibungen erweitert werden. Echte Nutzungsszenarien, etwa Wie setze ich dieses Tool in einer CI/CD-Pipeline unter Ubuntu ein?, beantworten genau die Fragen, die Nutzerinnen und Nutzer an KI-Systeme stellen.

Technisch gilt: Die Projektwebseite sollte eigenständig sein und nicht ausschließlich auf GitHub-gerenderte Markdown-Dateien setzen. Eine dedizierte Seite mit klarer Struktur, Metadaten und strukturierten Inhalten wird von KI-Systemen konsistenter indexiert als eine reine Repository-Seite.

Aus Sicht der Community-Strategie zahlt es sich aus, aktiv in Diskussionen präsent zu sein, auf Fragen in Foren zu antworten und das Projekt in relevanten Kontexten zu erwähnen. Jede glaubwürdige Erwähnung auf einer externen Plattform erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein KI-Modell das Projekt als relevante Quelle einstuft.

Häufig gestellte Fragen

Warum erscheint ein populäres Open-Source-Projekt trotzdem nicht in KI-Suchantworten?

Popularität gemessen in GitHub-Sternen oder Downloads korreliert nicht direkt mit der Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen. Diese Systeme bevorzugen Projekte, über die in verständlicher Sprache auf zitierfähigen Plattformen berichtet wird. Ein Projekt mit 500 Sternen, über das ein bekannter Linux-Blog geschrieben hat, wird oft häufiger empfohlen als ein Projekt mit 5.000 Sternen ohne externe Berichterstattung.

Welche Plattformen sind für die KI-Suchoptimierung von Open-Source-Projekten besonders wichtig?

Besonders wirkungsvoll sind Plattformen mit hoher inhaltlicher Autorität: technische Blogs, Fachmagazine für Entwickler, Diskussionsplattformen wie Hacker News sowie spezialisierte Foren der Linux- und Open-Source-Community. Darüber hinaus werden Inhalte aus StackOverflow, Reddit (in relevanten Subreddits) und Dokumentationsseiten mit klarer Struktur von KI-Systemen häufig als Quellen genutzt.

Wie oft sollte die Dokumentation eines Open-Source-Projekts aktualisiert werden, um in der KI-Suche relevant zu bleiben?

Eine Faustregel ist, die Hauptdokumentation bei jedem größeren Release zu überarbeiten und dabei sicherzustellen, dass Anwendungsbeispiele und Problemlösungsszenarien aktuell bleiben. KI-Systeme gewichten frische Inhalte positiv, besonders wenn sich die Funktionen des Projekts weiterentwickelt haben. Mindestens einmal im Quartal sollte geprüft werden, ob die zentralen Seiten noch den aktuellen Stand des Projekts widerspiegeln.

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Mozilla veröffentlicht umfangreiche Firefox-Roadmap für alle Plattformen

04. Juli 2026 um 13:29

Mozilla hat eine offizielle Roadmap-Seite für Firefox veröffentlicht. Auf dieser können Nutzer schauen, an welchen Schwerpunkt-Themen Mozilla als Nächtes für seinen Browser sowohl am Desktop als auch auf Android und iOS arbeitet. Dieser Artikel fasst die aktuellen Pläne zusammen.

Mozilla hat eie neue Roadmap-Seite veröffentlicht, auf der man die wichtigsten Funktionen sieht, an denen Mozilla aktuell arbeitet. Dieses ist in verschiedene Kategorien aufgeteilt und nennt für jedes Feature separat, ob es sich um eine Verbesserung für den Desktop, Android oder iOS handelt.

Es folgt eine Zusammenfassung der Dinge, die kürzlich abgeschlossen worden sind oder an denen Mozilla Stand heute arbeitet.

Produktivität

Unter dem internen Projektnamen „Nova” arbeitet Mozilla an einem neuen Design für den Desktop, Android und iOS. Darüber, wie das neue Design am Desktop aussehen wird, hatte ich weltweit als erstes berichtet.

Ebenfalls exklusiv berichtet hatte ich von einer Teilen-Funktion für Sammlungen von Tabs, Tab-Gruppen und Lesezeichen im Desktop-Firefox.

Das Ändern von Tastaturbefehlen ist bereits möglich, wenn man die entsprechende Firefox-Seite kennt, soll nach weiteren Verbesserungen aber ein offiziell unterstütztes Feature am Desktop und dann auch leichter zugänglich werden.

Tab-Gruppen werden am Desktop bereits seit dem letzten Jahr unterstützt, seit Firefox 152 auch auf Android und auch eine Unterstützung auf iOS ist geplant.

Ähnlich zum bereits existierenden Bild-im-Bild-Modus für Videos soll es einen solchen Modus am Desktop auch für Dokumente geben.

Für den Desktop, Android und iOS nennt Mozilla Verbesserungen bei der Autovervollständigung sowie für den Desktop eine vielseitigere Such- und Adressleiste.

Das Aufteilen, Zusammenfügen und neu Anordnen von PDF-Dateien am Desktop wird bereits unterstützt, ebenso wie weitere Sprachen für die Übersetzungsfunktion auf iOS.

Datenschutzeinstellungen

Die vom Desktop bereits bekannte Integration eines kostenlosen VPNs wird es in Zukunft auch auf Android und iOS geben.

Tab-Umgebungen sind ein einzigartiges Feature, welches kein anderer Browser besitzt und in Firefox für den Desktop seit vielen Jahren existiert, dort aber erst über eine versteckte Option oder eine Erweiterung aktiviert werden müssen. Mozilla plant Verbesserungen dieser Funktion, um diese dann standardmäßig für alle Nutzer bereitzustellen. Die Mozilla-Erweiterung Firefox Multi-Account Containers wird dadurch abgelöst werden.

Da es für Mozilla nicht möglich ist, Erweiterungen in Firefox für iOS anzubieten, arbeitet Mozilla an einem nativen Werbeblocker für seinen iOS-Browser.

Weiter nennt Mozilla ein neues Design für private Fenster sowie einen Zugangsschlüssel-Support für Firefox Sync am Desktop. Ein neues Design der Einstellungen wurde bereits ausgeliefert.

KI, aber anders

Mit dem sogenannten Intelligenten Fenster am Desktop gibt es einen neuen KI-Modus für Firefox. Dieses wird nach Setzen auf eine Warteliste bereits schrittweise ausgerollt.

Auf iOS soll es die Möglichkeit geben, der KI eine Frage via Sprachaufnahme zu stellen und darauf dann eine schriftliche Antwort zu erhalten.

Schnelligkeit und Leistung

Für den Desktop nennt Mozilla Verbesserungen der Engine, welche das Laden von Websites schneller machen soll. Dies umfasse die Priorisierung von QUIC und IPv6, wo möglich.

Außerdem plant Mozilla für Android sowohl einen Stromsparmodus als auch einen Ressourcen-Monitor, der anzeigt, welche Tabs die meisten Systemressourcen belegen.

Integrierter Schutz

Firefox für den Desktop soll beim Besuch von Websites darauf hinweisen, wenn diese bei einem bekannten Online-Datenleck auftaucht.

Der Fingerprinting-Schutz soll am Desktop und auf Android verbessert werden. Außerdem soll es sowohl am Desktop als auch auf Android ein Widget für den Startbildschirm geben, welches anzeigt, wie viele Tracker blockiert worden sind.

Besseres Web

Hier nennt Mozilla neue Web-APIs wie Wasm-JS-Promise, verzögerte Modulauswertung und WebTransport, neue Medienfunktionen wie HDR auf Windows und Linux und die Unterstützung des Bildformats JPEG XL sowie erweiterte CSS-Funktionen wie attr(), corner-shape, shape() und scrollgesteuerte Animationen. All diese Dinge sind für den Desktop und Android geplant. Auf iOS setzt Firefox, wie alle anderen Browser, auf die Webkit-Engine von Safari und hat damit keinen Einfluss auf unterstützte Web-Features.

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Mein Wechsel von Debian zu EndeavourOS: Ein ehrliches Fazit

03. Juli 2026 um 13:00

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Heute zeige ich meinen ErfahrungsberichtIch nach 6 Monaten EndeavourOS als Hauptsystem. Was war großartig, was hat mich fast in den Wahnsinn getrieben und bleibe ich jetzt bei diesem Arch-Derivat?
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Links:
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- Meine Probleme mit CachyOS: https://youtu.be/7aJTAGnFHCI https://youtu.be/gr0iAHYkqpg
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- Professioneller Linux Support*: https://www.linuxguides.de/linux-support/
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Inhaltsverzeichnis:
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00:00 Begrüßung
00:29 Umstieg zu EndeavourOS
03:08 Positive Erfahrungen
05:53 Probleme mit Updates
08:34 Kurioses
10:56 Größte Herausforderung
15:37 Was kann Debian von Arch lernen?
18:23 Fazit
22:03 Verabschiedung

Haftungsausschluss:
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Aus Thunderbird Pro wird Thundermail, Webmailer Alpha in diesem Monat

02. Juli 2026 um 18:39

Thunderbird steht nicht mehr nur für einen E-Mail-Client. Mit Thunderbird Pro wurde vor einiger Zeit ein kostenpflichtiges Zusatzangebot angekündigt. Das gesamte Pro-Angebot und nicht nur der E-Mail-Dienst wird in Zukunft auf den Namen Thundermail hören. Eine Weboberfläche für den E-Mail-Dienst soll außerdem in diesem Monat als erste Alpha-Version bereitstehen.

Thunderbird ist vor allem für seinen kostenlosen E-Mail-Client für Windows, macOS und Linux bekannt. Seit November 2024 gibt es Thunderbird auch für Android, Thunderbird für iOS ist in Entwicklung. Doch dabei soll es nicht bleiben: Die MZLA Technologies Corporation möchte ein Ökosystem aus Clients und Diensten als Alternative zu denen der Tech-Giganten wie Google Mail und Microsoft Office 365 etablieren, welches Open Source ist.

Aus Thunderbird Pro wird Thundermail

Thunderbird Pro wurde zunächst als eine Gruppe von drei Produkten vorgestellt: Thundermail als eigener E-Mail-Dienst, Thunderbird Appointment als Dienst zur gemeinsamen Terminfindung und Thunderbird Send als Dienst zum Versenden von Dateien.

Das Feedback der Nutzer war eindeutig: Das größte Interesse der Nutzer liegt bei Thundermail. Auch sorgte der Name Thunderbird Pro teilweise für Verwirrung, ob das E-Mail-Programm Thunderbird vielleicht kostenpflichtig wird. Deswegen wurde entschieden, alle angekündigten Dienste unter der Marke Thundermail zu bündeln.

Weboberfläche für E-Mails

Ebenfalls eindeutig war das Feedback dahingehend, dass die Nutzer von einem E-Mail-Dienst auch eine Weboberfläche erwarten. Deswegen wurde diese in der Prioritätenliste ganz nach oben geschoben. Noch in diesem Monat soll eine erste Alpha-Version eines Thundermail Webmailers zum Testen zur Verfügung stehen.

Weitere angekündigte Neuerungen

Zu den weiteren bereits angekündigten Neuerungen, an denen MZLA arbeitet, gehören eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, ein besseres Onboarding für neue Nutzer sowie eine verbessere Zuverlässigkeit, was die Erkennung bei Mailservern und Spam-Filter betrifft. Auch die Unterstützung von DNSSEC/DANE steht auf der Roadmap. Sobald Thundermail die Beta-Phase verlässt und für alle geöffnet wird, soll auch der Wunsch nach unterschiedlichen Preisstufen umgesetzt werden.

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Sicherheits-Update Thunderbird 152.0.1 veröffentlicht

01. Juli 2026 um 10:04

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 152.0.1 ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 152.0.1

Mit Thunderbird 152.0.1 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Dieses behebt mehrere Sicherheitsprobleme sowie einen Fehler in Zusammenhang mit Exchange.

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Linux Q&A - Hauke und Jean beantworten Eure Fragen! - Live

30. Juni 2026 um 22:06

💾

Heute Abend klären wieder Hauke und Jean Deine Fragen live!
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Links:
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Petition: https://www.change.org/p/stop-google-from-limiting-apk-file-usage

Frage stellen: https://ask.linuxguides.de

Forum: https://forum.linuxguides.de/
Haukes Webseite: https://goos-habermann.de/index.php
Nicht der Weisheit letzter Schluß: youtube.com/@nichtderweisheit
Linux Guides Admin: https://www.youtube.com/@LinuxGuidesAdmin

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Ubuntu Kurs für Anwender*: https://www.linuxguides.de/ubuntu-kurs-fuer-anwender/
Linux für Fortgeschrittene*: https://www.linuxguides.de/linux-kurs-fuer-fortgeschrittene/
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Oxygen ist mit Plasma 6.7 zurück

30. Juni 2026 um 21:41

Kurz notiert: Besonders schätze ich an KDE, dass die Konfigurationsoptionen über die Jahre so erhalten geblieben sind. Das betrifft insbesondere die Möglichkeit, die Themes und Panels umfangreich anzupassen. Dadurch konnte man noch lange das Oxygen- und Air-Theme nutzen, das eigentlich zu KDE 4 gehörte.

Trotzdem hat man über die Jahre gespürt, dass die Themes effektiv in die Jahre kamen und einige technische Neuerungen nicht mehr zurückportiert wurden. Während die eckigen unpassenden Hintergründe in den Textfeldern noch verkraftbar waren, wurde Dolphin zunehmend schwieriger zu nutzen und auf der Arbeitsfläche funktionierten auch viele Widgets nicht mehr. Das hat dazu gehört, dass ich teilweise schon begann, auf Breeze umzustellen. Ich habe schon vermutet, dass das Theme über kurz oder lang aus dem Source Tree entfernt wird.

Anfang des Jahres kam dann aber die überraschende Nachricht, dass anlässlich des 30-jährigen KDE-Jubiläums auch die alten Themes restauriert werden sollen.

Das Ergebnis wird nun mit Plasma 6.7 veröffentlicht und wird im verlinkten Blogartikel umfangreich vorgestellt. Ich habe das aktualisierte Theme schon ausprobiert und bin begeistert, dass die alten Themes wieder so gut funktionieren und an die neuen Gegebenheiten angepasst wurden. Auch wurde das Icon-Set überarbeitet. Am Refresh hat sogar der ursprüngliche Oxygen-Entwickler Nuno Pinheiro mitgearbeitet. Aus meiner Sicht ein sehr gelungenes Update.

Warum erwähne ich das? Weil es ein gutes Beispiel dafür ist, dass es auch heute noch Software gibt, die es Nutzern nach Designüberarbeitungen erlaubt, ihre Workflows und optischen Präferenzen beizubehalten. Nicht jeder ist ein Freund der verschiedenen Varianten des Flat Designs und es wird auch einige Befürworter der farbenfrohen Icons geben.

Über Design lässt sich streiten. Aber die Option, eine Auswahl zu geben, erhöht nicht nur die Zugänglichkeit der Systeme (Kontraste, etc.), sondern ermöglicht in meinen Augen auch die Kontinuität, was wiederum eine Wertschätzung der Nutzer darstellt.

Mozilla veröffentlicht Sicherheits-Update Firefox 152.0.4

30. Juni 2026 um 19:23

Mozilla hat mit Firefox 152.0.4 sein wöchentliches Korrektur-Update veröffentlicht, welches auch Sicherheits-Verbesserungen beinhaltet. Dieser Artikel beschreibt die Änderungen des neuesten Updates.

Download Mozilla Firefox 152.0.4

Mit dem Update auf Firefox 152.0.4 behebt Mozilla mehrere Sicherheitslücken.

Auch mit diesem Update gab es wieder diverse Verbesserungen in Zusammenhang mit dem KI-Feature Smart Window, welches schrittweise ausgerollt wird.

Der Dialog „Cookies und Website-Daten verwalten“ öffnete mit einer leeren Liste, wenn er über die Suchergebnisse in den Einstellungen aufgerufen wurde.

Es wurde ein Problem behoben, bei dem Tastenkombinationen für „Kopieren“, „Einfügen“, „Rückgängig“, „Wiederherstellen“ und ähnliche Funktionen in macOS-Systemdialogen, wie beispielsweise „Speichern“ und „Öffnen“, nicht funktionierten.

Der Tastaturfokus landete nach dem Aufrufen eines Links innerhalb der Seite an der falschen Stelle.

Websites verwendeten möglicherweise falsche Symbole, wenn ein Taskleisten-Tab erstellt worden ist, sofern diese zusätzlich ein einfarbiges Manifest-Symbol angeben haben.

Das Sortieren der Suchmaschinen in den Einstellungen über die Tastatur funktionierte nicht wie erwartet.

Eine mögliche Absturzursache unter Windows wurde behoben.

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Wordpress Webseite bauen: Wir erstellen eine neue tuxflash.de Homepage

30. Juni 2026 um 17:27

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Tux-Flash: https://www.tuxflash.de/

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Links:

Mein Wordpress-Tutorial: https://youtu.be/Fh92uBkeuno?si=S8zXAigi6HYr2LFT

Kielux: https://kielux.de/
Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/anerkennung-von-open-source-arbeit-als-ehrenamt-in-deutschland

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New Tab Override 18.0 veröffentlicht

29. Juni 2026 um 17:10

New Tab Override ist eine Erweiterung zum Ersetzen der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Die beliebte Erweiterung ist nun in Version 18.0 erschienen.

Was ist New Tab Override?

Die Erweiterung New Tab Override erlaubt das Überschreiben der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Dies kann eine beliebige Website, immer automatisch die aktuelle Startseite, eine lokale Datei, eine Hintergrundfarbe oder die neuesten Nachrichten von diesem Blog sein.

New Tab Override war das erste Add-on, welches das Überschreiben des neuen Tabs ermöglichte, und ist damit das Original und auch heute noch die meistgenutzte Erweiterung dieser Art. New Tab Override wurde im Dezember 2016 auf dem offiziellen Mozilla-Blog vorgestellt, schon mehrfach im Add-on Manager von Firefox beworben und gehört außerdem zu Mozillas handverlesener Auswahl empfohlener Erweiterungen.

Download New Tab Override für Firefox

Die Neuerungen von New Tab Override 18.0

Modernes Design der Einstellungs-Oberfläche

Die auffälligste Neuerung zuerst: Die Einstellungs-Oberfläche von New Tab Override erstrahlt in völlig neuem Glanz. Das Design basiert auf der identischen Design-Sprache, welche auch vom Enterprise Policy Generator genutzt wird.

New Tab Override 18
New Tab Override 18

In diesem Zusammenhang wurde auch gleich der native Bestätigungsdialog zum Löschen einer lokalen Datei durch eine eigene und visuell deutlich ansprechendere Version ersetzt.

New Tab Override 18

Verbesserungen in Zusammenhang mit Option für Website-Fokus

Für Nutzer, welche die Option aktiviert haben, dass der Fokus auf die Website und nicht auf die Adressleiste gelegt werden soll, gab es mehrere Verbesserungen. So erscheint nicht länger eine interne Datei der Erweiterung in der Liste kürzlich geschlossener Tabs, Firefox behält nun die aktive Tab-Gruppe und die Kompatibilität mit Erweiterungen, welche Gebrauch von Tab-Umgebungen machen, wurde verbessert.

Aus diesem Grund benötigt New Tab Override ab sofort eine zusätzliche Berechtigung, um auf die zuletzt geschlossenen Tabs zugreifen zu dürfen.

Konfiguration der Erweiterung über Unternehmensrichtlinien

System-Administratoren haben ab sofort die Möglichkeit, New Tab Override über sogenannte Unternehmensrichtlinien zu konfigurieren. Dies kann in Form einer policies.json-Datei beispielsweise so aussehen:

{
  "policies": {
    "3rdparty": {
      "Extensions": {
        "newtaboverride@agenedia.com": {
          "type": "custom_url",
          "url": "https://www.soeren-hentzschel.at",
          "focus_website": true
        }
      }
    }
  }
}

Tipp: Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Konfiguration von Unternehmensrichtlinien.

Wurde New Tab Override über eine Unternehmensrichtlinie konfiguriert, können die konfigurierten Optionen nicht vom Benutzer verändert werden. Alle weiteren Optionen bleiben weiterhin für den Benutzer veränderbar.

New Tab Override 18

Keine Datensammlung

New Tab Override sammelt keine Daten. Um dies explizit zu machen, wurde eine neue Eigenschaft im Erweiterungs-Manifest gesetzt. Diese sorgt dafür, dass Nutzer bei der Installation sowie in der Add-ons-Verwaltung einen entsprechenden Hinweis sehen.

New Tab Override 18

Sonstige Neuerungen von New Tab Override 18

Bei Verwendung der Option, eine Farbfläche als neuen Tab zu verwenden, zeigen die Einstellungen jetzt auch den Hex-Code der ausgewählten Farbe an.

New Tab Override 18

Ein Fehler wurde behoben, der dafür sorgte, dass der Eintrag im Extras-Menü nicht funktionierte.

Sämtlicher JavaScript- und CSS-Code unter der Haube wurde modernisiert, ebenso wie der dahinter liegende Entwickler-Workflow. Dies zahlt auf eine bessere Code-Qualität sowie bessere Wartbarkeit für zukünftige Updates ein.

Neue Mindestvoraussetzung ist Firefox 140. Firefox 115 bis Firefox 139 werden nicht länger unterstützt.

Ausblick: New Tab Override 19.0

Die Entwicklung von New Tab Override 19.0 ist auch schon weit vorangeschritten. Mit der neuen Version wird es nicht mehr nur möglich sein, eine einzelne Seite für alle neuen Tabs festzulegen. Ab New Tab Override 19.0 wird für jede Tab-Umgebung sowie jede Tab-Gruppe eine individuelle Startseite festlegbar sein.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt von New Tab Override erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

Der Beitrag New Tab Override 18.0 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

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