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Mozilla veröffentlicht Firefox 132

29. Oktober 2024 um 21:22

Mozilla hat Firefox 132 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Streaming: PlayReady-Unterstützung

Firefox auf Windows unterstützt (zunächst auf ausgewählten Websites) jetzt die verschlüsselte Wiedergabe über Microsoft PlayReady. Dies ebnet den Weg für die 4K-Wiedergabe auf wichtigen Streaming-Plattformen. Weitere Vorteile sind eine verbesserte Akkulaufzeit und Leistung beim Streaming gegenüber der Wiedergabe via Google Widevine.

Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.

Datenschutz: Blockieren von Drittanbieter-Cookies und Begrenzung der Cookie-Lebenszeit

Bei Aktivierung des strengen Schutzes vor Aktivitätenverfolgung blockiert Firefox jetzt sämtliche Drittanbieter-Cookies.

Die Lebenszeit von jeglichen Cookies, welche eine Lebensdauer definieren, ist ab sofort auf maximal 400 Tage beschränkt.

Datenschutz: „Link ohne Website-Tracking kopieren“ verbessert

Über das Kontextmenü lassen sich Links entweder im Original oder mit entfernten Tracking-Parametern kopieren. Mozilla hat diese Funktion verbessert, so dass einerseits mehr Tracking-Parameter erkannt werden. Zum anderen ist der Kontextmenü-Eintrag jetzt ausgegraut, wenn der Link keine erkannten Tracking-Paramater beinhaltet.

Wem weitere Tracking-Parameter bekannt sind, welche über diese Funktion nicht entfernt werden, kann diese an Mozilla melden.

Tabs auf anderen Geräten schließen

In Firefox lassen sich nicht nur Daten wie Lesezeichen, Chronik und Passwörter synchronsieren, man kann auch die gleichen Tabs öffnen, die auf anderen Geräten bereits geöffnet sind. Dies ist beispielsweise über die Sidebar für synchronisierte Tabs möglich. Über das Kontextmenü der einzelnen synchronisierten Tabs ist es ab sofort möglich, die jeweiligen Tabs auf den anderen Geräten zu schließen. Diese Möglichkeit steht jedoch nur in der neuen Sidebar zur Verfügung, welche in Firefox 132 noch nicht standardmäßig aktiviert ist und über about:config aktiviert werden kann, indem der Schalter sidebar.revamp per Doppelklick auf true geschaltet wird.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen von Firefox 132

Auch die Übersetzungsfunktion hat wieder Verbesserungen erhalten. So werden Leerzeichen um Elemente nun korrekt beibehalten und implizite option-Werte (bei Fehlen des value-Attributs) nicht länger übersetzt, weil dies zu unvorhergesehenen Ergebnissen führen könnte. Die Seite about:translations zur freien Textübersetzung hat eine Schaltfläche erhalten, um Quell- und Zielsprache zu tauschen.

Je nachdem, was Websites für Grafiken bereitstellen, konnte es vorkommen, dass Firefox für Lesezeichen ein anderes Icon angezeigt hat als in den Tabs, weil für die Lesezeichen auch andere Bildquellen berücksichtigt wurden. Dies ist nicht länger der Fall und Firefox sollte in den Lesezeichen jetzt immer das erwartete Icon verwenden, welches auch für den Tab verwendet wird.

Auf macOS 15 und höher werden die neuen Auswahlfunktionen des Apple-Betriebssystems für die Bildschirm- und Fensterfreigabe unterstützt. Unterstützung dieser Neuerung auf macOS 14 wird mit einem späteren Update folgen.

Firefox auf macOS wird jetzt automatisch neu gestartet, wenn er vor einem Systemneustart geöffnet war, zum Beispiel nach einer Betriebssystemaktualisierung.

Auf Linux-Systemen mit XWayland und Mesa-Grafiktreiber war die Hardwarebeschleunigung bislang erst ab Verwendung von Mesa 21 oder höher aktiviert. Diese Anforderung wurde auf Mesa 17 oder höher gesenkt.

Das Rendering für die meisten SVG Filter-Primitive kann jetzt durch die Hardware beschleunigt werden, was zu einer verbesserten Performance auf grafiklastigen Websites führen kann.

Die Anzahl der Seiten aus der Chronik in Firefox View sowie in der Chronik-Sidebar war bislang auf maximal 300 begrenzt. Dieses Limit wurde entfernt.

Die Kompression von Zertifikaten wird jetzt unterstützt, was deren Größe reduziert und damit die Geschwindigkeit des TLS-Handshakes verbessert.

Der Minidump-Analysator des Absturzmelders wurde in der Programmiersprache Rust neu implementiert.

Nach einem Update-Fehler konnte es vorkommen, dass Firefox mit einer Fehlermeldung „XULRunner – Error: Platform version is not compatible with minVersion“ nicht mehr startete. In einem solchen Fall hilft eine Neuinstallation von Firefox, worauf der Nutzer bei dieser Meldung aber nicht unbedingt von alleine kommt. Ein entsprechender Hinweis wurde in dieser Fehlermeldung ergänzt.

Für Firefox-Distributionen (von Partnern angepasste Firefox-Versionen) ist es jetzt möglich, ein anderes Theme standardmäßig zu setzen.

Eine neue (standardmäßig deaktivierte) Option wurde implementiert, um HTTP/3 zu deaktivieren, wenn ein Root-Zertifikat eines Drittanbieters gefunden wird. Diese Option wurde explizit für den Fall eingebaut, dass wieder einmal auf Probleme reagiert werden muss, welche durch die Sicherheitssoftware von Avast verursacht wird.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 132 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 132 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Über unverschlüsseltes http:// geladene Favicons auf Websites, welche über https:// aufgerufen werden, werden ab sofort blockiert, wenn diese nicht ebenfalls über https:// aufrufbar sind.

Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Das Debugging von Websites auf anderen über USB angeschlossenen Geräten via about:debugging funktioniert wieder. Außerdem werden über console.log geloggte Nachrichten in Service Workers jetzt wieder in der Konsole ausgegeben.

Verbesserungen der Webplattform

Wide Color Gamut WebGL ist jetzt für Windows und macOS verfügbar. Damit unterstützt Firefox eine reichhaltigere und lebendigere Farbpalette in Videos, Bildern und Spielen.

Die Unterstützung der silent-Option für Webbenachrichtigungen wurde hinzugefügt.

Die Unterstützung von HTTP/2 Push wurde entfernt. Zum einen gab es dadurch Kompatibilitätsprobleme mit verschiedenen Websites, zum anderen unterstützt kein anderer der relevanten Browser dieses Feature.

Die Berechnung der Textausrichtung wurde aktualisiert, um dem neuesten in der HTML-Spezifikation definierten Modell zu folgen, was die Interoperabilität mit anderen Webbrowsern verbessert.

Das Attribut fetchpriority ermöglicht es Webentwicklern, das Laden von Ressourcen zu optimieren, indem sie die relative Priorität von Ressourcen angeben, die vom Browser abgerufen werden sollen.

Dies war nur eine kleine Auswahl der Verbesserungen der Webplattform. Eine vollständige Auflistung lassen sich in den MDN Web Docs nachlesen.

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Ein erster Blick auf die Tabgruppen und den neuen Profilmanager

25. Oktober 2024 um 20:02

Mozilla arbeitet an mehreren neuen Features für Firefox. Ein neues Video anlässlich des bevorstehenden 20. Geburtstages von Firefox teasert mehrere der geplanten Neuerungen an – und zeigt damit, neben anderen Dingen, auch eine erste Vorschau auf die Tabgruppen und die neue Profilverwaltung.

Am 9. November 2024 feiert Firefox seinen 20. Geburtstag. Ein zu diesem Anlass erstelltes Video hebt ein paar der jüngsten Neuerungen hervor und gibt einen Ausblick auf das, was schon bald kommen wird.

Video auf YouTube ansehen

Bereits vorgestellte Neuerungen

Aufmerksame Leser dieses Blogs wissen bereits von allen Funktionen, die in Arbeit sind. So zeigt das Video eine komplett neue Einstellungsoberfläche, die Personalisierung der Pocket-Empfehlungen auf der Firefox-Startseite sowie die neue Sidebar und vertikale Tabs. Alle diese Dinge wurden hier bereits in eigenen Artikeln inklusive Bildmaterial vorgestellt. Die im Mai 2024 veröffentlichte Feature-Roadmap nannte noch zwei weitere neue Features, die ebenfalls in dem Video zu sehen sind: Tabgruppen sowie ein neuer Profilmanager. Von diesen Features gab es bislang noch nichts auf diesem Blog zu sehen. Deswegen liegt der Fokus dieses Artikels auf genau diesen Funktionen.

Tabgruppen

Tabgruppen sind das meistgewünschte Feature der Firefox-Nutzer laut der Community-Plattform Mozilla Connect. Nutzer einer Nightly-Version von Firefox können eine frühe Implementierung bereits testen, indem über about:config der Schalter browser.tabs.groups.enabled per Doppelklick auf true gesetzt wird. Zu beachten ist, dass die Umsetzung noch unvollständig ist und Fehler beinhaltet. Der erste Screenshot zeigt die Integration in die horizontale Tableiste, wie sie bereits in der Nightly-Version zu sehen ist. Der zweite Screenshot zeigt eine Verwaltung der Tabgruppen über die Sidebar sowie Integration in die vertikalen Tabs, wie sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht umgesetzt, aber geplant ist.

Vorschau auf Tabgruppen in FirefoxVorschau auf Tabgruppen in Firefox

Neuer Profilmanager

Firefox nutzt sogenannte Profile. Darin sind alle relevanten Daten wie Chronik, Passwörter, Erweiterungen, Lesezeichen und noch vieles mehr gespeichert. Jede Firefox-Installation kann mit beliebig vielen Profilen genutzt werden. Mozilla möchte es einfacher machen, zwischen Profilen zu wechseln. Zu diesem Zweck soll ein Profilwechsler direkt in das Anwendungsmenü integriert werden. Auch die Implementierung des neuen Profilmanagers befindet sich bereits in vollem Gang, kann aber nicht so einfach wie die Tabgruppen ausprobiert werden, weil dessen Implementierung nicht an eine Option in about:config, sondern an ein Build-Flag gekoppelt ist, Firefox hierfür also vom Anwender selbst kompiliert werden muss. Der Grund dafür ist, dass Mozilla vermeiden möchte, dass Nutzer in der Frühphase der Implementierung Datenverluste erleiden, wenn sie mit diesem Feature experimentieren, während Mozilla noch an den grundlegenden Dingen dieses Features arbeitet.

Das Video zeigt die Erstellung eines neuen Profils. Was hier sofort auffällt: Der Nutzer vergibt hier nicht nur einen Namen für das Profil, sondern wählt auch ein Theme sowie ein Avatar aus. Dies sorgt für eine bessere Unterscheidbarkeit der Profile. In der Taskleiste respektive dem Dock des Betriebssystems soll das Avatar dann auch über dem Firefox-Symbol angezeigt werden, sodass man hier direkt erkennen kann, welches Profil genutzt wird.

Vorschau auf neue Profilerstellung in Firefox

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Sicherheits-Update Firefox 131.0.3 veröffentlicht

14. Oktober 2024 um 20:09

Mozilla hat Firefox 131.0.3 veröffentlicht und bringt damit eine neue Anpassungsmöglichkeit, mehrere Fehlerkorrekturen und Webkompatibilitätsverbesserungen sowie eine geschlossene Sicherheitslücke.

Download Mozilla Firefox 131.0.3

In Firefox 131 hatte Mozilla das Symbol für die Funktion „Alle Tabs anzeigen“ in der Tableiste geändert. Diese Änderung wurde mit Firefox 131.0.3 zurückgenommen, sodass hier jetzt wieder ein weniger auffälliges Pfeil-Symbol angezeigt wird. Außerdem lässt sich die Schaltfläche ab sofort wie andere Schaltflächen aus der Oberfläche entfernen oder verschieben. Bei entfernter Schaltfläche erscheint diese automatisch wieder, sobald Tabs über eine Erweiterung versteckt werden, damit Erweiterungen nicht dazu in der Lage sind, Tabs dauerhaft vor dem Benutzer komplett zu verstecken.

Wie schon mit Firefox 131.0.2 vor wenigen Tagen wurde auch mit diesem Update wieder eine Sicherheitslücke behoben.

Eine mögliche Absturzursache wurde abgefangen, die von der Sicherheits-Software Avast oder AVG unter Windows verursacht wurde.

Die Übersetzungsfunktion übersetzt nicht länger den value-Wert für bestimmte Arten von input-Feldern wie Radio-Buttons oder Checkboxen, weil dies zu unvorhergesehenen Ergebnissen führen könnte.

Ein Problem in Zusammenhang mit dem Tracking-Schutz wurde behoben, welches verursachte, dass mehrere Bank-Websites nicht mehr ordnungsgemäß funktionierten.

Die Wiedergabe von VR180 und 360-Grad-Videos auf YouTube funktionierte nicht mehr.

Für Linux-Nutzer mancher Distribution funktionierte die Wiedergabe von H.264-Videos nicht mehr, ohne dass der Anwender eine Option änderte. Die Linux-Builds von Mozilla waren von diesem Problem nicht betroffen.

Ein Speicherleak bei der canvas-Darstellung auf Websites wurde behoben, welcher zu Abstürzen führen konnte.

Ein Fehler in der Darstellung von SVG-Grafiken wurden behoben, wenn das textPath-Attribut verwendet und der Pfad skaliert wird.

Bei Verwendung von Firefox, wenn dieser über den Microsoft Store auf Windows installiert wurde, konnten nach dem Start zwei Firefox-Symbole in der Taskleiste angezeigt werden, wenn Firefox an die Taskleiste angepinnt wurde.

Eine Anpassung in Zusammenhang mit der Ausrollung des überarbeiteten Dialogs zum Hinterlegen eines alt-Textes für Bilder in PDF-Dateien wurde vorgenommen.

DTLS 1.3 funktioniert bei manchen Diensten nicht korrekt, welche die Spezifikation falsch implementierten. Eine Telemetrie-Erhebung wurde ergänzt, um die Häufigkeit des Auftretens dieses Problems zu messen.

Außerdem gab es eine Korrektur für die Firefox-Startseite, welche die Kacheln zu häufig aus dem Start-Cache gelesen hat, was negative Auswirkungen auf Mozillas Einnahmen über gesponserte Kacheln haben konnte.

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Die Neuerungen von Firefox 131

08. Oktober 2024 um 17:45

Vergangene Woche hat Mozilla Firefox 131 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Temporäre Website-Berechtigungen

Firefox 131 merkt sich temporär erteilte Website-Berechtigungen. Bislang war es so, dass wenn beispielsweise einer Website die Geolocation-Berechtigung erteilt worden ist, diese nach einem Neuladen oder Navigieren innerhalb der Seite erneut erteilt werden musste, wenn die Berechtigung ein weiteres Mal benötigt worden ist – außer man aktivierte eine Checkbox, dass sich Firefox die Entscheidung merkt. Jetzt merkt sich Firefox automatisch temporär erteilte Berechtigungen maximal eine Stunde lang oder bis der Tab geschlossen wird.

Verlinken von Text-Ausschnitten einer Website

Auf einen bestimmten Abschnitt einer Website zu verlinken, ist über einen sogenannten Ankerlink (example.com#anker) kein Problem. Voraussetzung dafür ist, dass das zu verlinkende Element eine ID im Code hat, welche als Ankername verwendet werden kann. Was auf den etwas sperrigen Namen „URL Fragment Text Directives“ hört, bietet weitaus mehr Flexibilität. Nicht nur, dass man damit auch ohne ID im Code, sondern rein über den Inhalt der Website auf eine beliebige Stelle verlinken kann; Der Browser hebt die verlinkte Stelle auch noch optisch hervor.

Text-Fragmente in Firefox 131

Es ist sogar möglich, mehrere Textstellen hervorzuheben. Die Syntax ist im Vergleich zu Ankerlinks erwartungsgemäß etwas komplexer. Die MDN Web Docs bieten eine ausführliche Dokumentation inklusive Beispielen.

Während Firefox (noch) keine Möglichkeit anbietet, auf einfache Weise einen solchen Link durch Markieren einer Textstelle zu erstellen, kann diese Funktion bereits jetzt durch ein Add-on wie zum Beispiel Link zu Textfragment nachgerüstet werden.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen von Firefox 131

Die seit Firefox 129 neu eingeführte und schrittweise ausgerollte Vorschau beim Herüberfahren mit der Maus über einen Tab ist ab sofort für alle Nutzer standardmäßig aktiviert.

Die Übersetzungsfunktion merkt sich jetzt die zuletzt ausgewählte Zielsprache für zukünftige Übersetzungen.

Für Nutzer der separaten Suchleiste ist es wieder möglich, die ausgewählte Suchmaschinen-Website ohne Eingabe eines Suchbegriffes zu öffnen. Dafür muss die Shift-Taste bei Klick auf das entsprechende Suchmaschinen-Symbol oder bei Betätigung der Enter-Taste gehalten werden.

Das Symbol für die Funktion „Alle Tabs anzeigen“ in der Tableiste wurde geändert. Diese Änderung wird mit Firefox 131.0.3 zurückgenommen werden. Die versteckte Option browser.tabs.tabmanager.enabled, um die Schaltfläche komplett zu deaktivieren, wird nicht mehr unterstützt. Dafür wird man das Symbol ab Firefox 131.0.3 wie die anderen Schaltflächen aus der Oberfläche entfernen oder verschieben können.

Firefox merkt sich jetzt wieder die Größe von Sidebars und setzt diese nach einem Neustart von Firefox nicht länger auf den Standardwert zurück.

Die Unterstützung hochauflösender Bildschirme für Linux-Nutzer wurde verbessert, indem nun die Einstellungen für die Schriftskalierung von Gnome 3 / GTK3 vollständig respektiert werden.

Microsoft hat Anpassungen in Windows 11 24H2 im Umgang mit Geolocation-Berechtigungen vorgenommen, welche in älteren Firefox-Versionen zu unerwarteten Dialogen, irreführenden Fehlermeldungen oder ungenauer Standortbestimmung führen können. Firefox 131 nimmt notwendige Anpassungen für die Verwendung der Geolocation-API vor.

Das Setzen von Firefox als Standardbrowser auf Windows aus den Firefox-Einstellungen heraus funktioniert jetzt mit einem Klick, ohne dass weitere Aktionen in den Windows-Einstellungen notwendig sind.

Das Anpinnen von Firefox an die Taskleiste von Windows über die Einführungstour ist jetzt auch mit einem Build möglich, der über den Microsoft Store installiert worden ist.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 131 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 131 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Außerdem gab es weitere Verbesserungen des Schutzes vor IDN-Spoofing, bei dem bestimmte Zeichen in der Adressleiste vortäuschen, man würde sich auf einer vertrauenswürdigen Domain befinden.

Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Im Inspektor-Werkzeug lassen sich bereits die Werte von CSS-Variablen in einem Tooltip anzeigen. Dies war bisher allerdings nicht für Variablen möglich, welche wiederum von anderen Variablen abhängen. Dort stand als Wert dann nur der Name der anderen Variablen anstelle des berechneten Wertes. Jetzt zeigt Firefox zusätzlich auch den berechneten Wert an. Außerdem kann der überarbeitete Tooltip auch eine Farbvorschau anzeigen und nicht aktive Parameter in var() und light-dark() durchgestrichen darstellen.

In der Anzeige der CSS-Regeln wird jetzt auch die Farbauswahl angezeigt, wenn eine verschachtelte Variable genutzt wird. Das Gleiche gilt für die Autovervollständigung. Das Ändern von Zahlenwerten in der Anzeige der CSS-Regeln ist jetzt auch über das Mausrad möglich.

Beim Bearbeiten von HTML-Attributen ist nun besser sichtbar, was gerade bearbeitet wird. Und das Auswählen von Video-Elementen mit dem Inspektor-Werkzeug startet nicht länger automatisch das Video.

Verbesserungen der Webplattform

SameSite=None-Cookies werden nun abgelehnt, wenn kein Secure-Attribut enthalten ist.

Unterstützung für Cookies mit unabhängigem Partitionierungsstatus (CHIPS) wurde hinzugefügt, so dass Entwickler ein Cookie in einem nach Top-Level-Site partitionierten Speicher ablegen können.

Auf JavaScript-Seite wurde die Unterstützung für synchrone Iterator-Helfer hinzugefügt. Diese Helfer ermöglichen Array-ähnliche Operationen auf Iteratoren, ohne dass Array-Zwischenobjekte erstellt werden müssen. Sie können auch mit sehr großen Datensätzen verwendet werden, bei denen die Erstellung eines Array-Zwischenobjekts gar nicht möglich wäre.

Dies war nur eine kleine Auswahl der Verbesserungen der Webplattform. Eine vollständige Auflistung lassen sich in den MDN Web Docs nachlesen.

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Sicherheits-Update Firefox 131.0.2 veröffentlicht

09. Oktober 2024 um 20:36

Mozilla hat Firefox 131.0.2 veröffentlicht und behebt damit eine Sicherheitslücke, welche bereits aktiv ausgenutzt wird.

Download Mozilla Firefox 131.0.2

Mit dem Update auf Firefox 131.0.2 behebt Mozilla eine als kritisch eingestufte Sicherheitslücke, von welcher Mozilla Kenntnis hat, dass diese bereits aktiv ausgenutzt wird. Parallel dazu wurden auch Firefox ESR 128.3.1 sowie Firefox ESR 115.16.1 veröffentlicht, welche die identische Sicherheitslücke beheben.

Zum Zeitpunkt der Erstellung der neuen Version war Firefox 131.0.1 für Android bereits veröffentlicht. Aus diesem Grund gibt es keinen Firefox 131.0.1 für Desktop-Betriebssysteme und auf Firefox 131 folgt direkt Firefox 131.0.2.

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Neue Sprachen für Übersetzungsfunktion von Firefox

24. September 2024 um 19:58

Firefox besitzt eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Cloud-Übersetzern wie Google Translate lokal arbeitet, die eingegebenen Texte also nicht an einen fremden Server sendet. Auch in diesem Monat wurde die Unterstützung von Sprachen erweitert.

Firefox wird seit Version 118 standardmäßig mit einer lokalen Funktion zur maschinellen Übersetzung von Websites für den Browser ausgeliefert. Das bedeutet, dass die Übersetzung vollständig im Browser geschieht und keine zu übersetzenden Inhalte an einen Datenriesen wie Google oder Microsoft übermittelt werden müssen.

Seit ich im vergangenen Monat zuletzt berichtet hatte, ist die Unterstützung weiterer Sprachen dazugekommen.

Komplett neu sowohl für finale als auch Nightly-Versionen von Firefox ist die Unterstützung sowohl aus dem Schwedischen als auch ins Schwedische, nach Finnisch sowie Türkisch. Neu in finalen Firefox-Versionen, zuvor aber bereits in Nightly-Versionen unterstützt, sind Übersetzungen aus dem Griechischen, Russischen sowie Slowenischen. Nightly-Versionen erhalten außerdem die Unterstützung von Übersetzungen ins Slowakische neu dazu.

Da die Sprachmodelle über die Remote-Einstellungen von Firefox bereitgestellt werden, ist die Unterstützung neuer Sprachen an kein Firefox-Update gebunden und funktioniert direkt in jedem Firefox mit aktivierter Übersetzungsfunktion.

Damit unterstützt die Übersetzungsfunktion Firefox bereits 28 Sprachen in mindestens eine Richtung. Für die Nightly-Version von Firefox sind es sogar schon 34 Sprachen. Mozilla arbeitet mit Hochdruck daran, dass noch viele weitere folgen werden.

Firefox Translations September 2024

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Firefox 132: Tabs auf anderen Geräten schließen

23. September 2024 um 21:05

Mittels Synchronisation lassen sich Firefox-Daten wie Lesezeichen, Chronik, Tabs und Passwörter zwischen Geräten synchronisieren. Ab Firefox 132 wird es möglich sein, synchronisierte Tabs aus der Ferne zu schließen.

In Firefox lassen sich nicht nur Daten wie Lesezeichen, Chronik und Passwörter synchronsieren, man kann auch die gleichen Tabs öffnen, die auf anderen Geräten bereits geöffnet sind. Dies ist beispielsweise über die Sidebar für synchronisierte Tabs möglich.

Ab Firefox 132 wird es dort über das Kontextmenü der einzelnen synchronisierten Tabs möglich sein, die jeweiligen Tabs auf den anderen Geräten zu schließen. Diese Möglichkeit steht jedoch nur in der neuen Sidebar zur Verfügung, welche in Firefox 132 noch nicht standardmäßig aktiviert ist und über den Abschnitt „Firefox Labs“ in den Firefox-Einstellungen aktiviert werden kann.

Firefox 132: Synchronisierte Tabs schließen

Firefox 132 wird nach aktueller Planung am 29. Oktober 2024 erscheinen.

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Neue Hoffnung für Unterstützung von Bildformat JPEG-XL (JXL) in Firefox und Chrome

22. September 2024 um 13:10

JPEG-XL ist ein Bildformat, welches anderen Bildformaten in vielen Aspekten – zumindest auf dem Papier – überlegen ist. Andere Browserhersteller als Apple waren bisher allerdings nicht von einer Unterstützung zu überzeugen. Dies könnte sich für Firefox und Chrome ändern.

Nightly-Versionen von Firefox bieten bereits seit Mai 2021 eine experimentelle Unterstützung für das Bildformat JPEG-XL, kurz: JXL, welche über about:config aktiviert werden kann, indem der Schalter image.jxl.enabled per Doppelklick auf true gesetzt wird. Auch wenn der Schalter in Beta- sowie finalen Firefox-Versionen ebenfalls zur Verfügung steht, ist eine Aktivierung auf diesen Kanälen nicht möglich. Google hat seine experimentelle Unterstützung für JPEG-XL im Februar 2023 wieder aus Chrome entfernt. Im Gegensatz dazu unterstützt Apple für macOS und iOS das Bildformat JPEG-XL seit Safari 17 im September 2023.

Große Unternehmen wie Meta, Adobe, Shopify und weitere sind große Unterstützer von JPEG-XL, da hiermit gegenüber aktuell unterstützten Bildformaten, einschließlich WebP und AVIF, weitere Reduzierungen der Dateigrößen bei gleichbleibender Qualität oder höhere Qualität ohne Erhöhung der Dateigrößen von Bildern möglich sind.

Anfang September 2024 hat Mozilla eine Aktualisierung seiner Position bezüglich JPEG-XL vorgenommen, welche Hoffnung auf eine Unterstützung auch in anderen Browsern als Safari machen darf.

Demnach liegt Mozillas größtes Bedenken im erhöhten Angriffsvektor, den der über 100.000 Zeilen schwere Multithreaded C++-Code des Referenz-Decoders mit sich bringt. Man habe in den letzten Monaten allerdings produktive Unterhaltungen mit dem JPEG-XL-Team von Google Research gehabt, welches sich bereit erklärt habe, sein Fachwissen einzusetzen, um einen sicheren, leistungsfähigen, kompakten und kompatiblen JXL-Decoder in Rust zu entwickeln und diesen Decoder in Firefox zu integrieren. Ein in Rust geschriebener Decoder würde das Risiko und damit auch Mozillas Bedenken erheblich reduzieren. Gelingt dies und erfüllt Mozillas Anforderungen, würde Mozilla diesen in Firefox ausliefern.

Hierin stecken nicht nur gute Nachrichten für Firefox-Nutzer, sondern auch für Nutzer von Google Chrome sowie sämtlichen anderen auf Chromium basierenden Browsern. Denn Google würde keinen JXL-Decoder entwickeln und zu Firefox beitragen, würden sie nicht selbst auch JPEG-XL unterstützen wollen.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 130.0.1

17. September 2024 um 18:19

Mozilla hat Firefox 130.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 130.0.1

Ein Fehler wurde behoben, der verursachte, dass AVIF-Bilder nur schwarz dargestellt worden sind, wenn Firefox mit GCC kompiliert worden ist. Dies betrifft Firefox unter Linux aus Paketverwaltungen, die nicht von Mozilla verwaltet werden. Der von Mozilla kompilierte Firefox war von diesem Fehler nicht betroffen.

Ein sogenannter Deadlock wurde behoben, der bei Ausführung des Firefox-Profilers aufgetreten ist, wenn eine aktuelle Windows 11 Insider Preview genutzt worden ist. Stabile Windows-Versionen waren von diesem Problem nicht betroffen, hätten es aber potenziell in der Zukunft sein können.

Firefox in der Saraiki-Sprache hat Texte mancher Oberflächen-Elemente fälschlicherweise von links nach rechts statt von rechts nach links geschrieben.

Die UserMessaging-Unternehmensrichtlinie kann jetzt auch zur Deaktivierung von „Firefox Labs“ genutzt werden, einem neuen Abschnitt in den Firefox-Einstellungen seit Firefox 130, um zukünftige Features vorab aktivieren zu können.

Den Buttons im Dialog zur Personalisierung der Pocket-Empfehlungen auf der Firefox-Startseite konnte direkt nach dem Browserstart das Styling fehlen. Hierbei handelt es sich um ein neues Feature von Firefox 130, welches derzeit schrittweise in den USA und Kanada ausgerollt wird.

Dazu kommt noch eine Hand voll Änderungen in Zusammenhang mit der KI-Generierung von Alternativtexten für Bilder in PDF-Dateien, einem weiteren neuen Feature von Firefox 130, welches derzeit schrittweise ausgerollt wird.

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Firefox: Unterstützung für veraltete Betriebssysteme bis März 2025 verlängert

08. September 2024 um 05:51

Mozilla hat die Unterstützung von Firefox für die veralteten Betriebssysteme Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 sowie macOS 10.14 offiziell bis März 2025 verlängert.

Bereits im Juli hatte ich darüber berichtet, dass Mozilla die Unterstützung veralteter Betriebssysteme verlängern wird. Dies schließt die Betriebssysteme Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 sowie macOS 10.14 ein. Entsprechende Nutzer wurden im Juni 2023 mit Erscheinen von Firefox 115 auf Firefox ESR 115 (Firefox ESR ist die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung) migriert, da Firefox 116 und höher diese Betriebssysteme nicht mehr unterstützt. Mit Firefox 115.15 erschien vergangenen Dienstag die bis dahin offiziell letzte Version von Firefox ESR 115.

Während Nutzer von Firefox ESR 115 auf einem aktuellen Betriebssystem wie geplant ab dem 1. Oktober 2024 das Update auf Firefox ESR 128.3 erhalten werden, gibt es für Nutzer veralteter Betriebssysteme eine Verlängerung der Lebenszeit von Firefox ESR 115. Genauer gesagt wird Mozilla diese Nutzer noch bis zum 4. März 2025 und dem Erscheinen von Firefox ESR 115.21 mit Updates versorgen.

Basierend auf der weiteren Entwicklung der Nutzerzahlen ist eine erneute Verlängerung nach Ablauf der sechs Monate nicht ausgeschlossen. Nach aktuellem Stand nutzen noch 10,5 Prozent der Firefox-Nutzer Windows 7 oder Windows 8. Vor einem Jahr lag diese Zahl noch bei 13,7 Prozent, vor zwei Jahren bei 19,1 Prozent. Microsoft selbst hatte die Unterstützung bereits im Januar 2020 eingestellt. Firefox-Konkurrent Google Chrome bietet seit Februar 2023 keine Unterstützung mehr an.

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Firefox: Enterprise Policy Generator 6.1 veröffentlicht

07. September 2024 um 20:14

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Mit dem Enterprise Policy Generator 6.1 ist nun ein Update erschienen.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, sodass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können.

Neuerungen vom Enterprise Policy Generator 6.1

Technische Verbesserungen der Erweiterung

Der Enterprise Policy Generator verfolgt einen selbst generierenden Ansatz, bei dem sich der Aufbau der Oberfläche, das Generieren der Datei policies.json, das Speichern und Laden sowie das Exportieren und Importieren von Konfigurationen vollständig automatisiert aus einer einzelnen internen Konfigurationsdatei ableitet. Zur Unterstützung neuer Unternehmensrichtlinien, welche sich bisher nicht abbilden ließen, wurde die Unterstützung für mehrere zusätzliche Richtlinien-Typen ergänzt.

Für URL-Felder wurde die Option hinzugefügt, eine sichere Verbindung (https://) zu erfordern, außerdem können Infolinks jetzt an weiteren Stellen ergänzt werden. Für Felder mit mehreren möglichen Werten, die per Plus-Symbol hinzugefügt werden können, ist es nun möglich, auch den letzten Wert wieder zu entfernen.

Neue und erweiterte Unternehmensrichtlinien

Neu ist die Unterstützung für die ManagedBookmarks-Richtlinie, um Lesezeichen zu konfigurieren, welche im Gegensatz zur bereits bestehenden Bookmarks-Richtlinie vom Benutzer weder verändert noch gelöscht werden können. Die Unterstützung für Lesezeichen-Ordner folgt mit einem zukünftigen Update.

Ebenfalls neu ist die Unterstützung für die AllowedDomainsForApps-Richtlinie, um Domains festzulegen, welche auf Google Workspace zugreifen dürfen, sowie für die AutoLaunchProtocolsFromOrigins-Richtlinie, um eine Liste externer Protokolle festzulegen, die von aufgelisteten Quellen aus verwendet werden können, ohne dass der Benutzer dazu aufgefordert wird.

Die OverrideFirstRunPage-Richtlinie wurde aktualisiert, um mehrere URLs zu erlauben. Bestehende Konfigurationen wurden automatisch auf die neue Version migriert.

Die Beschreibung der install_sources-Eigenschaft der ExtensionSettings-Richtlinie wurde überarbeitet und ein Infolink ergänzt, um klar zu machen, dass sogenannte Match Patterns in URLs erlaubt sind.

Optionen, welche noch den alten Weg nutzten, Einstellungen für about:config zu verändern, verwenden jetzt die neue Syntax der Preferences-Richtlinie, sodass hier keine Mischung aus alter und neuer Richtlinie mehr stattfindet.

Fehlerbehebungen

Ein großer Schwerpunkt lag auf der Behebung von Problemen in Zusammenhang mit der Handlers-Richtlinie, insbesondere dann, wenn diese in einer Konfiguration gespeichert und dann wieder aus der Konfiguration heraus geladen worden ist.

Außerdem war es bei der Preferences-Richtlinie trotz Validierung möglich, Optionen mit nicht erlaubtem Optionsnamen in einer Konfiguration zu speichern. Wurde eine solche Konfiguration dann geladen, wurde der ungültige Optionsname nicht beanstandet, obwohl Firefox die entsprechende Option nicht unterstützt.

Ausblick

Damit ist die Unterstützung aller Unternehmensrichtlinien bis einschließlich Firefox 78 komplett. Einzige Ausnahme ist die Ordner-Unterstützung für die MangedBookmarks-Richtlinie, welche nachgereicht werden wird. Schon bald wird der Enterprise Policy Generator 6.2.0 erscheinen, welcher die Unterstützung für alle neuen Richtlinien ergänzen wird, welche während der Lebenszeit von Firefox 91 dazugekommen sind. Danach folgen Enterprise Policy Generator 6.3.0 (Firefox 102) und Enterprise Policy Generator 6.4.0 (Firefox 115), ehe schließlich der Enterprise Policy Generator 7.0.0 Firefox 128 oder höher voraussetzen wird.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 130

03. September 2024 um 21:04

Mozilla hat Firefox 130 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Verbesserungen der Übersetzungsfunktion

Firefox besitzt eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Cloud-Übersetzern wie Google Translate lokal arbeitet, die eingegebenen Texte also nicht an einen fremden Server sendet. Dabei können wahlweise komplette Websites oder nur markierter Text übersetzt werden. Die Übersetzung von markiertem Text steht ab sofort auch unmittelbar nach einer vollständigen Website-Übersetzung zur Verfügung.

Firefox 130

Neben title und placebolder werden jetzt noch eine ganze Reihe weiterer HTML-Attribute übersetzt. Außerdem wurde die Übersetzungsqualität beim Vorkommen sogenannter bedingter Trennstriche verbessert.

Leichterer Vorab-Zugang zu kommenden Features

Im neuen Abschnitt „Firefox Labs“ der Firefox-Einstellungen lassen sich verschiedene Browser-Funktionen und Plattform-Features vorab aktivieren, an denen Mozilla arbeitet und deren standardmäßige Aktivierung für einen späteren Zeitpunkt geplant ist. Auf diese Weise kann Mozilla zusätzliches Feedback einholen, bevor neue Funktionen fertig sind und flächendeckend ausgerollt werden. Zwar gibt es mit about:config bereits einen Mechanismus zur Vorab-Aktivierung neuer Features, allerdings müssen die entsprechenden Optionsnamen dafür bekannt sein. Die Seite „Firefox Labs“ macht bestimmte Funktionen besser sichtbar und gibt dem Nutzer zusätzlich eine Beschreibung, teilweise auch mit erklärenden Links.

Firefox 130

KI-Chatbots

Eines der experimentellen neuen Features ist eine Chatbot-Integration. Dabei stehen Google Gemini, ChatGPT, HuggingChat, Anthropic Claude sowie Le Chat Mistral zur Verfügung. Die Chatbots können direkt über die Sidebar genutzt werden.

Über das Kontextmenü oder, falls über eine weitere Option aktiviert, eine Schaltfläche nach dem Markieren von Text können auch direkt Funktionen zur Zusammenfassung des markierten Inhalts, zur Vereinfachung der Sprache sowie zu einem Abfragen des Inhalts ausgewählt werden.

Firefox 130

Automatischer Bild-im-Bild-Modus bei Tabwechsel

Der sogenannte Bild-im-Bild-Modus erlaubt es, Videos von der Website loszulösen und über andere Tabs und sogar Anwendungen zu legen. Innerhalb des losgelösten Video-Fensters kann die Wiedergabe pausiert und wieder gestartet werden, man sieht den Wiedergabe-Fortschritt und kann an eine andere Stelle des Videos springen, ein Wechsel in den Vollbildmodus ist möglich, der Ton kann aus- und wieder eingeschaltet werden, die Lautstärke kann geändert werden und auch Untertitel werden auf vielen Plattformen unterstützt.

Über die „Firefox Labs“ kann eine neue Funktion aktiviert werden. Wird ein Video auf einer Website wiedergegeben, startet Firefox damit automatisch den Bild-im-Bild-Modus, wenn der Tab gewechselt wird. Sobald man wieder in den ursprünglichen Tab zurückkehrt, wird der Bild-im-Bild-Modus ebenso automatisch wieder beendet.

Automatischer Bild-im-Bild-Modus für Videos, Firefox 130

Lokale KI generiert Alternativtexte für Bilder in PDF-Dateien

PDF-Dateien betrachten ist in jedem Browser möglich. Firefox gehört zu den wenigen Browsern mit einem PDF-Editor. So kann auf PDF-Dateien gezeichnet werden, es können aber auch Texte und Bilder eingefügt werden.

Dabei besitzt Firefox bereits die Möglichkeit, einen Alternativtext für eingefügte Bilder zu hinterlegen. Dies ist aus Gründen der Barrierefreiheit wichtig, damit die Bildinformation auch für Menschen mit eingeschränkten Sehfähigkeiten bis hin zur Blindheit zugänglich bleibt.

Eine lokale KI kann den Anwender ab Firefox 130 dabei unterstützen. Damit schlägt Firefox basierend auf dem Bildinhalt automatisch einen Beschreibungstext für das hinterlegte Bild vor. Lokale KI bedeutet, dass sich Firefox das entsprechende KI-Modell bei der ersten Verwendung des Features herunterlädt und die Arbeit dann auf dem Gerät des Anwenders geschieht. Die eingefügten Bilder werden also zu keinem Zeitpunkt an Mozilla oder eine Drittanbieter-Cloud gesendet.

Firefox 130

Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.

Zur manuellen Aktivierung müssen drei Schalter per about:config auf true gesetzt werden: browser.ml.enable, pdfjs.enableAltText und pdfjs.enableUpdatedAddImage. Die Vorschläge werden derzeit noch in englischer Sprache generiert.

Wetter und Hintergründe für Firefox-Startseite

Die Firefox-Startseite lässt sich jetzt auf Wunsch mit einem Hintergrundbild oder einer Hintergrundfarbe nutzen.

Für Nutzer in den USA und Kanada wird auf der Firefox-Startseite standardmäßig das Wetter angezeigt. Aber auch alle anderen können dieses Feature via about:config aktivieren, indem der Schalter browser.newtabpage.activity-stream.system.showWeather per Doppelklick auf true gesetzt wird.

Firefox 130

Personalisierung der Pocket-Empfehlungen auf Firefox-Startseite

Ein weiteres neues Feature für die Firefox-Startseite ist die optionale Personalisierung der Pocket-Empfehlungen. Dabei stehen die folgenden Kategorien zur Auswahl: Geschäftliches, Unterhaltung, Essen, Gesundheit, Finanzen, Politik, Sport, Technik, Reisen, Wissenschaft sowie Life-Hacks.

Firefox 130

Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.

Nutzer in den USA, Kanada und Großbritannien erhalten dieses Feature zuerst. Aber auch alle anderen können dieses Feature via about:config aktivieren, indem der Schalter browser.newtabpage.activity-stream.discoverystream.topicSelection.enabled per Doppelklick auf true gesetzt wird.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen von Firefox 130

Der sogenannte Overscroll-Effekt, der in Firefox auf Windows und macOS bereits seit langer Zeit aktiviert ist, ist nun auch auf Linux standardmäßig aktiviert. Dieser Effekt beschreibt das Verhalten, welches zu beobachten ist, wenn man über den Seitenanfang respektive das Seitenende hinaus scrollt.

Das bereits lange bestehende Problem, dass der Eintrag „Kopieren“ im Kontextmenü unter bestimmten Umständen manchmal ausgegraut war, wurde behoben.

Erweiterungen lösen nicht länger auf Websites den Berechtigungs-Indikator (blauer Punkt) in der Schaltfläche für das Erweiterungs-Menü aus, wenn die entsprechende Host-Berechtigung als optional deklariert ist.

Die Schaltfläche für die Aktivierung des Bild-im-Bild-Modus wurde für Hulu anders positioniert, um nicht hinter anderen Elementen des Videoplayers verdeckt zu sein.

Die Wiedergabe von AV1-Videos auf Windows-Systemen mit ARM-CPU wurde aktiviert.

Die Funktion zur Aufnahme eines Bildschirmfotos kann jetzt auch Elemente auswählen, welche sich innerhalb des sogenannten Shadow DOMs einer Website befinden.

Die Texte der Einstellungen für den Nur-HTTPS-Modus wurden vereinfacht und stellen nun klar, dass Firefox auch bei abgeschaltetem Nur-HTTPS-Modus zunächst eine Verbindung via HTTPS versucht.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 130 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 130 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Im Responsive Design Modus werden nicht länger automatisch der User-Agent und die Touch-Simulation zurückgesetzt, wenn man die Fenstergröße ändert.

Bei geöffneten Entwicklerwerkzeugen zeigt Firefox während des Veränderns der Fenstergröße die aktuelle Fenstergröße in der oberen rechten Ecke an.

Per Doppelklick auf ein Element im Inspektor lassen sich dort jetzt auch zusätzliche Attribute ergänzen.

Verbesserungen der Webplattform

Das name-Attribut des <details>-Elements erlaubt die Gruppierung von Elementen, bei denen nur ein Element einer Gruppe gleichzeitig offen sein kann. Ein Anwendungsfall hierfür sind Akkordeons, ohne dass dafür JavaScript benötigt wird.

Die hyphens-Eigenschaft in CSS funktioniert nun auch für Tschechisch und Slowakisch korrekt.

Firefox 130 unterstützt außerdem die WebCodecs API.

Dies war nur eine kleine Auswahl der Verbesserungen der Webplattform. Eine vollständige Auflistung lassen sich in den MDN Web Docs nachlesen.

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Firefox 131 erlaubt das Verlinken von Text-Ausschnitten einer Website

28. August 2024 um 20:13

Firefox 131 unterstützt sogenannte „URL Fragment Text Directives“. Damit ist es möglich, auf Text-Ausschnitte einer Website zu verlinken. Bei Aufruf der entsprechenden URL scrollt der Browser automatisch zu dieser Stelle und hebt den ausgewählten Text optisch hervor.

Auf einen bestimmten Abschnitt einer Website zu verlinken, ist über einen sogenannten Ankerlink (example.com#anker) kein Problem. Voraussetzung dafür ist, dass das zu verlinkende Element eine ID im Code hat, welche als Ankername verwendet werden kann. Was auf den etwas sperrigen Namen „URL Fragment Text Directives“ hört, bietet weitaus mehr Flexibilität. Nicht nur, dass man damit auch ohne ID im Code, sondern rein über den Inhalt der Website auf eine beliebige Stelle verlinken kann; Der Browser hebt die verlinkte Stelle auch noch optisch hervor.

Text-Fragmente in Firefox 131

Es ist sogar möglich, mehrere Textstellen hervorzuheben. Die Syntax ist im Vergleich zu Ankerlinks erwartungsgemäß etwas komplexer. Die MDN Web Docs bieten eine ausführliche Dokumentation inklusive Beispielen.

Mit Firefox 131 wird diese neue Art von URLs, die auch schon in Chromium-basierten Browsern sowie in Safari funktioniert, auch von Mozillas Browser unterstützt. Firefox 131 wird am 1. Oktober 2024 erscheinen.

Während Firefox (noch) keine Möglichkeit anbietet, auf einfache Weise einen solchen Link durch Markieren einer Textstelle zu erstellen, kann diese Funktion bereits jetzt durch ein Add-on wie zum Beispiel Link zu Textfragment nachgerüstet werden.

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Vorschau auf die neuen Firefox-Einstellungen

27. August 2024 um 19:14

Mozilla arbeitet an einer Neugestaltung der Firefox-Einstellungen. Dieser Artikel gibt eine erste Vorschau darauf.

Als Mozilla im Mai seine Pläne vorgestellt hatte, woran sie in den folgenden Monaten arbeiten werden, war auch von einer Überarbeitung der Privatsphäre-Einstellungen die Rede, welche leichter zu verstehen sein sollen. Tatsächlich deutet sich eine Neugestaltung der kompletten Einstellungs-Oberfläche von Firefox an.

Firefox-Einstellungen

Ein UI-Prototyp für eine neue Oberfläche der Firefox-Einstellungen gibt einen ersten Vorgeschmack auf die Zukunft. Auffällig ist, dass die zahlreichen Optionen im neuen Design über mehr Kategorien als bisher verteilt sind. Wo notwendig, erfolgt die Navigation jetzt über mehrere Ebenen, statt alles untereinander oder in Dialogen anzuzeigen. Insgesamt sind die Optionen einfacher gestaltet und erschlagen den Nutzer nicht mehr so wie im bisherigen Design der Einstellungen.

Prototyp der neuen Firefox-Einstellungen 2024 Prototyp der neuen Firefox-Einstellungen 2024

Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um eine frühe Prototyp-Umsetzung der Oberfläche handelt. Was Struktur und Design betrifft, können sich Dinge im finalen Produkt deutlich von dem unterscheiden, was hier zu sehen ist. In jedem Fall zeigt der Prototyp die Idee, wohin Mozilla mit den Firefox-Einstellungen möchte.

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Firefox 130 erlaubt Personalisierung der Pocket-Empfehlungen

25. August 2024 um 12:14

Firefox zeigt auf der Firefox-Startseite Content-Empfehlungen über seinen hauseigenen Dienst Pocket an. Ab Firefox 130 lässt sich die Themenauswahl optional personalisieren.

Die Standard-Startseite von Firefox, welche auch beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, zeigt standardmäßig Content-Empfehlungen an. Hierfür setzt Mozilla auf seinen eigenen Dienst Pocket. Die Artikel werden von menschlichen Pocket-Redakteuren „aus einer breiten und vielfältigen Palette von Publikationen ausgewählt, die sich durch sorgfältige, zuverlässige und vertrauenswürdige Berichterstattung auszeichnen“, wie Mozilla schreibt.

Ab Firefox 130 wird es für Nutzer möglich sein, die Kategorien auszuwählen, aus denen bevorzugt Artikel angezeigt werden sollen. Dabei stehen die folgenden Kategorien zur Auswahl: Geschäftliches, Unterhaltung, Essen, Gesundheit, Finanzen, Politik, Sport, Technik, Reisen, Wissenschaft sowie Life-Hacks.

Personalisierte Pocket-Empfehlungen in Firefox 130

Ein weiteres neues Feature ist die Anzeige von Icons mit einem Daumen nach oben respektive einem Daumen nach unten, die bei Herüberfahren mit der Maus über eine Artikel-Kachel erscheinen. Damit kann mitgeteilt werden, ob man mehr oder weniger Artikel dieser Art sehen möchte.

Personalisierte Pocket-Empfehlungen in Firefox 130

Firefox 130 erscheint am 3. September 2024. Die neuen Features werden schrittweise ausgerollt und stehen nicht sofort standardmäßig für alle Nutzer zur Verfügung.

Eine manuelle Aktivierung der Kategorie-Auswahl ist möglich, indem über about:config der Schalter browser.newtabpage.activity-stream.discoverystream.topicSelection.enabled per Doppelklick auf true gesetzt wird.

Die andere neue Funktion wird über die Option browser.newtabpage.activity-stream.discoverystream.thumbsUpDown.enabled gesteuert.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 129.0.2

20. August 2024 um 17:49

Mozilla hat Firefox 129.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 129.0.2

Es wurden mehrere Korrekturen und Anpassungen in Vorbereitung auf ein kommendes Update für das Widevine-Plugin vorgenommen, welches zur Wiedergabe DRM-geschützter Videos auf Streaming-Plattformen benötigt wird.

Ebenfalls mehrere Verbesserungen gab es für die Übersetzungsfunktion von Firefox, um sicherzustellen, dass wenn neue Versionen von Übersetzungs-Modellen verfügbar sind, diese korrekt aktualisiert werden und Updates der verfügbaren Sprachen auch ohne Neustart von Firefox funktionieren. Auch nach einer Änderung der Browsersprache ist nicht länger ein Neustart von Firefox notwendig, damit die Übersetzungsfunktion korrekt darauf reagiert.

Bei Verwendung des canvas-Elements konnte es für Nutzer bestimmter Grafikchips zu einem unerwarteten Flackern kommen.

In den Einstellungen zum Schutz vor Aktivitätenverfolgung war bei Bedienung mit der Tastatur nicht ersichtlich, welche Option fokussiert war.

Ein Problem für Nutzer von Screenreadern in Zusammenhang mit der neuen Tab-Vorschau von Firefox 129 wurde behoben.

Ebenfalls behoben wurden ein Problem mit Drag-and-Drop-Operationen in Browser-Erweiterungen sowie eine mögliche Absturzursache unter macOS.

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