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OpenZFS 2.1.1 beseitigt viele Fehler

17. September 2021 um 11:51

OpenZFS, die Open-Source-Implementierung des ZFS-Dateisystems für Linux- und FreeBSD-Systeme ist im Point-Release 2.1.1 erschienen.

OpenZFS 2.1.1 unterstützt offiziell den aktuellen Linux-Kernel 5.14 und bringt bereits eine frühe und damit noch rudimentäre Kompatibilität für den Kernel 5.15 mit, der sich noch in Entwicklung befindet.

Des Weiteren sind nahezu 100 Bugfixes eingeflossen, was das neue Point-Release für ein Update empfiehlt. OpenZFS bringt damit Fehlerbereinigungen für die Datenintegrität, Korrekturen beim ZTS-Korrekturen und zu persistentem L2ARC. Einige spezifischen Problembeseitigungen betreffen FreeBSD.

OpenZFS ist mit dieser Version kompatibel mit Linux-Systemen mit Kernel-Versionen von 3.10 bis 5.14. Bei FreeBSD darf es eine Version ab 12.2 und jünger sein, heißt es in der Ankündigung.

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Linux Lite veröffentlicht Version 5.6

03. September 2021 um 08:55

Linux Lite veröffentlicht Version 5.6. Linux Lite eignet sich besonders für alte und schwächere Rechner, da es nicht sehr ressourcenhungrig ist. Als Basis wird Ubuntu 20.04.2 LTS benutzt. Linux Lite nutzt standardmäßig die XFCE Oberfläche. Für die Icons wird das Papirus-Thema verwendet. Papirus wurde für Linux Lite 5.6 überarbeitet. Außerdem stellt Linux Lite 7 neue… Weiterlesen Linux Lite veröffentlicht Version 5.6

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Debian 11 Bullseye ist erschienen – Neue Version der beliebten Linux Distribution

19. August 2021 um 09:02

Die neueste Stable Version von Debian Getreu dem Motto, „Debian Stable wird veröffentlicht, wenn es fertig ist“, kam es auch dieses Mal zu einer leichten Verspätung. Seit ein paar Tagen steht Debian 11 mit dem Codenamen Bullseye jedoch zum Download bereit. Insgesamt wird für diese Version eine Unterstützung von 5 Jahren angeboten. Es sind insgesamt… Weiterlesen Debian 11 Bullseye ist erschienen – Neue Version der beliebten Linux Distribution

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Nitrux 1.5.1 veröffentlicht – Debian Derivat mit Plasma Desktop

06. August 2021 um 09:33

Was ist Nitrux? Nitrux benutzt als Basis Debian und wird mit einem optimierten KDE Plasma Desktop ausgeliefert. Dieser Desktop nennt sich NX Desktop. Dabei wird auf eine enge Zusammenarbeit mit den Machern von KDE Neon hingewiesen. Dies gewährleistet, dass Plasma stets in einer sehr aktuellen Version genutzt werden kann. Nitrux verzichtet außerdem auf systemd als… Weiterlesen Nitrux 1.5.1 veröffentlicht – Debian Derivat mit Plasma Desktop

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Linux Lite veröffentlicht Release Candidate

29. Juli 2021 um 09:05

Linux Lite veröffentlicht Release Canidate für Version 5.6. Damit ist die neue Version dieser auf Ubuntu basierenden Linux Distribution zum Testen freigegeben. Die Ubuntu Basis ist 20.04.2 LTS. Die finale Version von Linux Lite 5.6 wird für den 1. September 2021 erwartet. Linux Lite nutzt standardmäßig eine XFCE Oberfläche. Für die Icons wird das Papirus-Thema… Weiterlesen Linux Lite veröffentlicht Release Candidate

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Security Distributionen: Kali Linux 2021.2, NST 34, Parrot OS 4.11

04. Juli 2021 um 20:27

Nachdem ich die letzte Release-Runde ausgelassen hatte, möchte ich die aktuelle wieder mitnehmen und ein paar Worte über Kali Linux, NST und Parrot verlieren.

Kali Linux 2021.2

kali

Das neueste Release stellt einen Mix aus Verbesserungen des vorhandenen Systems und der Einführungen einiger Neuerungen dar.

Kaboxer

Das CLI Tool soll in Zukunft eine Paketierung von Programmen mit vielen Abhängigkeiten erleichtern. Dazu werden Kaboxer/Docker Images erstellt. Alles, was es dazu braucht, ist einen Nutzer, welcher Mitglied in der Kaboxer/Docker Gruppe ist, ein Dockerfile und eine kaboxer.yaml.

Damit lassen sich nun Images bauen, welche die gewünschten Abhängigkeiten enthalten. Auch eine Einbindung in das Kali Startmenü ist zum Beispiel möglich. Hier ein grobes Beispiel.

Dockerfile erstellen

FROM debian:stable-slim
RUN apt update && apt install -y \
    python3 \
    python3-prompt-toolkit
COPY ./hello /usr/bin/hello
RUN mkdir /kaboxer \
 && hello version > /kaboxer/version

kaboxer.yaml erstellen

application:
  id: hello-cli
  name: Hello World for Kaboxer (CLI)
  description: >
    hello-kbx is the hello-world application demonstrator for Kaboxer
packaging:
  revision: 1
components:
  default:
    run_mode: cli
    executable: /usr/bin/hello cli

builden

kaboxer build hello-cli

ausführen

kaboxer run hello-cli

Weitere Details findet ihr unter packaging-apps-with-kaboxer.

Fazit

Ein praktisches Tool, welches sicherlich das Tool Spektrum der Distribution erweitern wird.

Auch wenn beispielsweise Greenbone Vulnerability Management bereits mit Kali ausgeliefert wird, würde sich dieses Tool sehr gut für einen Kaboxer Container eignen.

Drei Tools bringt Kali Linux bereits auf diese Weise mit:

  • Covenant - Daemon using server/client network model

Kali Tweaks

Eine weitere Neuerung sind Kali Tweaks. Diese erlauben es das System auf die eigenen Bedürfnisse besser anzupassen. So lassen sich damit Repositorys verwalten, Virtualisierungseinstellungen anpassen oder Metapakete installieren.
Auch hierzu haben die Entwickler einen eigenen Artikel angelegt.

Sonstiges

Die restlichen Meldungen beziehen sich auf die Unterstützung neuer Systeme wie Raspberry Pi 400 oder den Support von Nethunter für Android 11. Für ersteres gibt es nun mit kalipi-config eine eigene Config Oberfläche speziell für Kali Linux.

Neben den kosmetischen Anpassungen wurden ebenfalls neue Tools integriert. So ist unter anderem das Reverse Engineering Tool Ghidra und Visual Studio (OSS) Code mit an Bord oder der Webserver Verzeichnis Scanner Dirsearch, sowie Cloudbrute für eine Dateisuche in der Cloud.

Alle Neuerungen, Tools und Co finden sich ebenfalls im Release Log.

Download


NST 34

nst

Das Network Security Toolkit hat ebenfalls ein Update auf eine neue Version erhalten.

Bei der Fedora basierten Distribution halten sich die Neuerungen in Grenzen. Die Weboberfläche NST WUI bindet nun lft (Layer-4 Traceroute) und Ntopng REST API ein. Der Verzeichnisscanner dirble beherrscht nun die Ausgabe in Tabellenform. Das alles läuft auf dem Linux Kernel 5.12.10.

Weitere Änderungen können direkt im Changelog nachgelesen werden.

Download


Parrot OS 4.11.2

parrot

Der Vollständigkeit halber sei hier noch das Release vom März erwähnt, welches einen neuen Kernel 5.10 und viele Updates auf der Tooling Seite erhalten hat. Auch hier lässt sich alles im Release Log nach recherchieren.

Download



Übersicht 06/2021

 

Name Version Tools Besonderes Basis GUI
Autopsy 4.18 ??? The Sleuth Kit Windows  
BackBox 7.0 100+ AWS Ubuntu Xfce
BlackArch 2020.12.01 1750+ ArchLinux ArchLinux Multi
CAINE 11 100+ WinUFO Ubuntu Mate
DracOS 3.0   veraltet LFS DWM
DEFT Zero 2018.2   offline Lubuntu 14.04 Lxde
Kali Linux 2021.01 300+ ARM Images Debian Testing Multi
Kali AppStore   40+   Android  
LionSec 5.0   veraltet Ubuntu  
Matriux v3 RC1   offline Debian Gnome
NST 34 ??? Server integriert Fedora  
NetSecL OS 6.0   veraltet OpenSuse Lxde
Paladin 7.0     Ubuntu  
Parrot OS 4.11.2 700+ Cloud fähig Debian Buster MATE/KDE
Pentoo 2018.0 RC7.1   veraltet Gentoo Xfce
Ronin     veraltet Lubuntu Lxde
Sans SIFT 3.0   veraltet Ubuntu  

Warum gibt es so viele Linux Distributionen? MFTP18

25. Mai 2021 um 16:00
In dieser Ausgabe sprechen wir über das Thema: Warum gibt es so viele Linux Distributionen?

GNU Guix Version 1.2.0 ZUM 8. Geburtstag

30. November 2020 um 12:30

Die Paketverwaltungssoftware GNU Guix kommt in Version 1.2.0 pünktlich zum achtjährigen Bestehen des Projekts.

Als eines der Highlights gilt den Entwicklern die Fähigkeit, Channels zu authentifizieren, womit Guix möglicherweise zu einem der sichersten Wege werde, ein Betriebssystem auszuliefern. Die Option komplettiere die Software-Supply-Chain, so die Entwickler in den Release Notes. Das Kommando “guix pull” und vergleichbare seien nun in der Lage, den Channel-Code kryptografisch zu authentifizieren und ihn gegebenenfalls zurückzuweisen. Dadurch werde es etwa unmöglich, unauthorisierte Commits vom offiziellen Guix-Repository abzurufen. Mit dem neuen Kommando “guix git authenticate” lasse sich diese Neuerung auf beliebige Repositories anwenden, so die Entwickler.

Umfangreiche Verbesserungen hat auch der grafische System-Installer der komplementären Guix-Distribution enthalten und auch das Skript, um Guix auf anderen Distributionen zu installieren. Das Kommando “guix help” etwa gebe nun detaillierte Auskünfte zu den verfügbaren Kommandos. Außerdem zeigen sich die Kommandos abgespeckt und nicht mehr so unübersichtlich mit Listen von vorzunehmenden Downloads angereichert und ähnlichem Ballast.

Guix gibt es ISO-Images, virtuelle Machine und als Tarballs zum Download. Die Release Notes verlinken die Download-Möglichkeiten und nennen zusätzliche Details.

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TrueNAS SCALE: FreeNAS auf Linux-Basis

05. Juni 2020 um 11:19

Die historisch auf FreeBSD aufbauende Distribution FreeNAS bietet Network Attached Storage über ZFS. Die dahinterstehende Firm iXsystems hat mit TrueNAS SCALE nun eine Version mit Debian als Unterbau angekündigt.Als Grund für die neue Ausgabe mit Linux-Unterbau gibt iXSystems-Entwicklungschef Kris Moore die Prinzipien des SCALE-Projekts an. Die werden durch das Akronym definiert:

  • Scale-out
  • Converged
  • Active-active
  • Linux containers
  • Easy-to-manage

Folglich sei Linux ein tragendes Element vo SCALE, so Moore in seinem Beitrag. Und er können nun auch bestätigen, das TrueNAS SCALE auf Debian 11 alias Bullseye aufbaue. Die Möglichkeit, OpenZFS 2.0 über die Grenzen von FreeBSD und Linux hinweg betreiben zu können, erweitere die Fähigkeiten der TrueNAS-Familie mit der Auswahl, die der Nutzerinfrastruktur gerecht werde, so Moore. FreeNAS und TrueNAS verschmelzen mit Version 12 auch in den BSD-Versionen zu einem TrueNAS-Image, was die Pflege deutlich erleichtere, so Moore.

Das neue Open-Source-Projekt TrueNAS SCALE sei bereits auf Github in Entwicklung. Im kommenden Quartal werde es weitere Informationen zur Architektur geben. Eine Veröffentlichung werde es dann im kommenden Jahr geben.

Der Beitrag TrueNAS SCALE: FreeNAS auf Linux-Basis erschien zuerst auf Linux-Magazin.

7 IT-Forensik Linux Distributionen zur Datenrettung, Analyse, Beweissicherung oder für Penetrationstests

21. März 2013 um 12:33

Die IT-Forensik wird ein immer wichtigeres Mittel, um Hackerangriffe oder sonstige Arten von Datendiebstählen aufzudecken und zurück zu verfolgen. Für so eine Beweismittelsicherung dienen meist Linux Distributionen für forensische Zwecke. Davon gibt es inzwischen einige freie Lösungen, welche sich nicht nur der Beweissicherung verschrieben haben, sondern ebenfalls Tools zu Systemanalyse, Datenrettung oder Penetrationstests mitbringen.

Ich möchte euch heute eine kleine Zusammenstellung der mir bekannten Forensik-Distributionen geben. Alle Distributionen können von CD/DVD/VMware gebootet werden (Live-Linux) und enthalten hunderte Tools zu den oben erwähnten Themengebieten. Welches Programme für welchen Zweck am Besten geeignet sind, unterscheidet sich von Fall zu Fall und kann hier nicht näher behandelt werden.

7 forensische Linux Distributionen

BackTrack

Zählt zu den bekanntesten Linux-Live-Distributionen und ist über die Jahre sehr gewachsen. Offensive Security hat der Toolsammlung mit Kali Linux nun einen freien Nachfolger beschert.

Download BackTrack - Network Security Suite

backtrack

Caine 4.0

Die Forensic-Distribution Caine aus Italien, genauer von der italienischen Universität von Modena und Reggio Emilia, kann in der neuen Version 4.0 mit einer Reportingfunktion punkten. Zusätzlich wurden Tools wie LibreOffice 4.0.1, Sqliteman, Sdparm oder Remote Filesystem Mounter integriert. Auf der Homepage befindet sich eine komplette Liste der enthaltenen Tools.

Download Caine 4.0 - Computer Aided INvestigative Environment

caine

DEFT 7.2

DEFT ist die Abkürzung für "Digital Evidence & Forensic Toolkit". Die Live CD hat ihren Ursprung in Italien und bringt in der neuen Version Autopsy 3 (Beta 5) mit (welches 1GB RAM voraussetzt). Weitere Pakete sind unter anderem Digital Forensic Framework 1.2, Log2timeline, Iphone Analyzer, Guymager und eine Sammlung an Tools für Windows Systeme namens DART (Digital Advanced Response Toolkit), welche unter der Windowsemulation Wine betrieben werden. Hier findet der geübte Windowsnutzer z.B. die gesamte Nirsoft Softwarepalette. Die komplette Liste an Windows Programmen kann hier eingesehen werden.
Die Live CD zur IT-Beweissicherung wird in einem 90 seitigen Handbuch ausführlich beschrieben und dürfte zunächst keine Fragen offen lassen.

Download DEFT 7.2

deft

 

Kali Linux 1.0

Im Stillen wurde der Nachfolger von BackTrack entwickelt, dabei fiel die Wahl des Systems auf Debian, welches mit eigenen Repositories unterstützt wird. Dank des neuen Unterbaus, kann sich der Nutzer die Oberfläche nun selbst aussuchen, zur Wahl stehen bekannte Kandidaten wie KDE, GNOME, XFCE, LXDE, E17 oder MATE.
Kali Linux unterstützt 32bit und 64bit, sowie ARM Systeme. Ob eine GUI verwendet werden soll oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen.

Eine ausführliche Deutsche Dokumentation führt an die sachgerechte Verwendung der Penetrationstests und Sicherheits-Auditings heran. Die Bedienung ist im Vergleich zum Vorgänger durchaus einfacher und übersichtlicher geworden, dafür wurde die Auswahl an Tools etwas angepasst.

Download Kali Linux 1.0 - Freie Forensik Suite.

kali-linux

Paladin 4.0

Mit Paladin 4.0 bietet Surumi ebenfalls eine freie Forensik Suite an. Die DVD beinhaltet neben einer Sammlung der bekanntesten Forensiktools im "Forensic Tool Chest" auch die Möglichkeit iOS und iPhones zu analysieren. Leider muss man sich vor dem Download registrieren.

Download Paladin 4.0 - Freie Forensik Suite.

paladin

Ronin

Auch wenn der Name "Ronin" im IT Bereich wirklich oft zur Verwendung kommt, wird mit RONIN Linux - Security Distribution eine weitere Open Source Distribution angeboten. Mit 160 verschiedenen Programmen zur Analyse, muss sich die Live CD vor keinen anderen verstecken. Die Tool Liste gibt Einblick in den vollen Funktionsumfang.

ronin

 

SANS  (SIFT) 2.14

Das Investigate Forensic Toolkit des SANS Institutes schlägt in eine ähnliche Richtung wie Caine oder Paladin. Es kann, nach einer Registrierung, als VMware Image heruntergeladen werden und danach zur Untersuchung eines Windows PC verwendet werden. (Login: "sansforensics" Password: "forensics"für das PTK ist es admin/forensics).
Neben Tools wie The Sleuth Kit mit GUI (File system Analysis Tools), log2timeline (Timeline GenerationTool),ssdeep, md5deep (HashingTools), Foremost/Scalpel (File Carving), WireShark (Network Forensics), Vinetto (thumbs.db examination), Pasco (IE Web History examination), Rifiuti (Recycle Bin examination),Volatility Framework (Memory Analysis), PyFLAG (GUI Log/Disk Examination) und DFF (Digital Forensic Framework) bietet das Image eine Beweissicherung in den Formaten Expert Witness (E01), RAW (dd) und  Advanced Forensic Format (AFF) an.

Neu in Version 2.14 sind Tools für Firefox, iPhone, Blackberry und Android.

sans-sift

 

Zusammenfassung

Jede Linux Distribution bietet seine Vor- und Nachteile. Am besten verschafft man sich selbst einen Überblick und lädt verschiedene Distros in VMware/Virtualbox, um sich zum einen mit der Bedienung vertraut zu machen und zum anderen die mitgelieferten Forensiktools zu testen.

Es ist jedoch Vorsicht geboten, da sich einige Werkzeuge am Rande der Legalität bewegen (Stichwort Hackerparagraf).

Diese Tabelle soll noch einmal einen kleinen Überblick zur Toolauswahl jeder einzelnen Distribution geben.

Ueberblick-IT-Forensik

Distrotest.net – über 200 Linux Versionen online testen

24. August 2019 um 11:48

Linux Distributionen gibt es bekanntlich einige und die Auswahl welche Version nun die richtige für die aktuellen Anforderungen oder den eigenen Geschmack sein soll, fällt durchaus mal schwer.

Normalerweise würde für einen ersten Test ein VMware oder Virtualbox Image heruntergeladen, das gewünschte System installiert und fertig ist das Testsystem.

Doch dies nimmt Zeit in Anspruch und es müssen Images heruntergeladen werden.

DistroTest.netDiesen Vorgang wollen die Jungs von Distrotest.net vereinfachen.

Distrotest.net

ist ein Service der momentan 753 Versionen von 234 verschiedenen Betriebssystemen online anbietet. (komplette Liste)

Das Prinzip ist mehr als simpel. Gewünschtes System aussuchen, in eine Warteschlange einreihen und los geht es mit dem Online Linux Test. Möglich macht dies eine Mischung aus Debian und QEMU.

Allerdings gibt es teilweise starke Perfomanceunterschiede bei den einzelnen Systemen.

Ein Alpine ist in wenigen Sekunden verfügbar, ein Elementary OS lädt sich quasi tot, ein OpenSUSE andererseits funktioniert wieder recht flüssig.

DistroTest.net-suse

Die einzelnen Systeme werden über ein intergrierten noVNC Viewer angesteuert. Es kann allerdings auch auf eigene Clients zurückgergriffen werden. Die benötigten Logindaten sind auf der Webseite gelistet.

Da die Images in einem extra Fenster starten, sollten Popup Blocker deaktiviert werden.

Auch die Laufzeit ist begrenzt, kann aber individuell verlängert werden,wenn gewünscht.

Fazit

Ein Service der diese Masse an Linux/Unix Systemen online zur Verfügung stellt ist ohne Zweifel aller Ehren wert.

Allerdings hat der Service, wie oben bereits erwähnt, durchaus seine Schwankungen. Es kann vorkommen, dass der Server überlastet ist und eine lange Wartezeit in Kauf genommen werden muss.

Das Laden der Images dauert ebenfalls manchmal seine Zeit und stellt sich je nach Distribution als quälend langsam heraus. Hier ist noch Luft nach oben. (Es darf gespendet werden)

Distrotest richtet sich an Interessierte, welche mal einen Blick auf das bunte Linux Universum richten möchten, ohne sich mit der Installation und virtuellen Images auseinandersetzen zu müssen.

Distrotest.net

 

Distribution Release - Parrot 4.6, BlackArch Linux 2019.06.01 und Kali Linux 2019.2

26. Mai 2019 um 19:18

In der Welt der Penetrationstest Distributionen hat sich in den letzten Wochen wieder etwas getan. Zeit einen kurzen Blick darauf zu werfen.

 

Parrot

Parrot 4.6 goes KDE

Bereits Ende April wurde Parrot 4.6 veröffentlicht. Die Distributionen ist nun als KDE Edition verfügbar (Mate wird ebenfalls weiter unterstützt).
Die Home und die Security Edition unterstützen beide Oberflächen.

Neben KDE hat sich das Design Team daran gemacht den Desktop und die Animationen frischer zu gestalten.

Technisch wurde HTTPS für den Paketmanager APT integriert. Ein Fallback auf HTTP ist den Mirror Servern vorbehalten.
Ein neuer Kernel darf ebenfalls nicht fehlen, dieser wurde auf Version 4.19 angehoben.

Viele Freunde hat das Paketformat Snap bisher noch nicht gefunden, dennoch wird es in Parrot nun im Anwendungsmenü angezeigt.

Auf der Softwareseite wurde mit Revolt ein Riot.IM Wrapper aufgenommen, dabei handelt es sich um einen Matrix Chatclient.

Reverse Engineering war die letzten Wochen durch das Release von Ghidra in aller Munde, das Parrot Team hat sich zunächst dagegen entschieden und Cutter, eine GUI für das radare2 Reverse Engineering Framework integriert.


Dazu kamen die üblichen Updates der vorhandenen Tools, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte

Download

Kali 2019.2 goes Android

Kali_Linux

Kali NetHunter, die Android Variante der Sicherheitsdistributionen hat einen großen Schritt nach vorne gemacht. Hier werden nun bis zu 50 Android Varianten unterstützt.

  •     Nexus 6 running Pie
  •     Nexus 6P, Oreo
  •     OnePlus2, Pie
  •     Galaxy Tab S4 LTE & WiFi, Oreo

 
Die Desktop Version hat einen neuen Kernel 4.19.28 erhalten, dazu wurden einige Bugs gefixt und Tools wie seclists, msfpc, und exe2hex aktualisiert.

Download

BlackArch 2019.06.01 goes new ISO

blackarch

BlackArch Linux hat mit dem neuen Release nicht nur ein neues Installationsmedium erhalten, sondern wurde auch um 150 neue Tools erweitert. Eine Übersicht ist hier zu finden.

Der Kernel wurde auf 5.1.4 angehoben, sowie der Installer.

Download

Übersicht 05/2019

 

Name Version Tools Besonderes Basis GUI
Autopsy 4.11.0 ??? The Sleuth Kit Windows  
BackBox 5.2 70+ AWS Ubuntu Xfce
BlackArch 2019.06.01 1750+ ArchLinux ArchLinux Gnome
CAINE 10 100+ WinUFO Ubuntu Mate
DracOS 3.0 100+ CLI LFS DWM
DEFT Zero 2018.2 250+ Mac Support Lubuntu 14.04 Lxde
Kali Linux 2019.2 300+ ARM fähig Debian Testing Multi
LionSec 5.0 ???   Ubuntu  
Matriux v3 RC1 300+ out of date Debian Gnome
NST 28 ??? Server integriert Fedora  
NetSecL OS 6.0 50+   OpenSuse Lxde
Paladin 7.0 30+   Ubuntu  
Parrot Sec 4.6 700+ Cloud fähig Debian Buster MATE/KDE
Pentoo 2018.0 RC7.1 ??? 64bit Gentoo Xfce
Ronin   150+ out of date Lubuntu Lxde
Sans SIFT 3.0 20+   Ubuntu  
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