Podcast: Open Source treibt Digitalisierung an
“Bei Open Source geht es darum, das Maximale aus vorhandener Technik rauszuholen”, sagt Dinko Eror von Red Hat.


“Bei Open Source geht es darum, das Maximale aus vorhandener Technik rauszuholen”, sagt Dinko Eror von Red Hat.


DigitalOcean, ein Cloudservice Anbieter, bietet auf seiner Webseite eine kleine Toolsammlung an. Teil dieser Sammlung ist NGINXConfig, ein auf nodeJS basierendes Nginx Konfigurations-Tool.
Als Vorbild diente unter anderem der Mozilla SSL Config Generator, denn genauso wie das Mozilla Tool bietet NGINXConfig einige extra Optionen an.
Angefangen von PHP Unterstützung, bis zur Certbot Einbindung oder dem Reverse Proxy lassen sich granular Optionen setzen. Selbst Security Optionen wie Request Limiter oder Beschränkungen für GET/POST sind konfigurierbar.
Alleine als Übersicht für verfügbare Nginx Features ist das Tool sehr praktisch:
Nachdem du alle gewünschten Optionen gesetzt hast, kannst du die komplette Konfiguration herunterladen oder kopieren. Parallel dazu kannst du die Setup Routine durchlaufen, die dich Schritt für Schritt bis zum Anschalten deiner Konfiguration führt.
Praktischerweise ist NGINXconfig Open Source und du kannst es auf deinen eigenen Server packen oder verbessern und aktualisieren.
Zusätzlich findest du noch weitere praktische Tools in der Digital Ocean Sammlung:
In der Vergangenheit hatte ich Flameshot als Screenshot Tool vorgestellt. Leider sorgt Flameshot, beziehungsweise Screenshottools im Allgemeinen für Verwirrungen bei Ubuntu 22.04 Nutzern.
Ubuntu 22.04.1 LTS (Jammy Jellyfish) wurde bereits im August 2022 veröffentlicht. Der neue Ubuntu Desktop auf Basis von Gnome Shell 42 sieht mit dem Yaru Theme zwar schick aus, mag aber nicht mehr so richtig mit Flameshot zusammenarbeiten.
Flameshot startet, bietet aber auf den ersten Blick keine Möglichkeit eine Auswahl für den Screenshot zu treffen, bzw. blendet überhaupt keine Auswahlliste ein.
Das Problem ist hier nicht Flameshot selbst, sondern Gnome ab Version 41. Dieses Verhalten betrifft alle dritten Screenshot Tools. Dieser neue Weg war eine aktive Entscheidung der Entwickler und wurde bereits vor einiger Zeit beschrieben, siehe:
Es gab bereits viel Diskussionen dazu, daher lest euch gerne die verlinkten Kommentare durch, sollte es euch interessieren.
Flameshot hat inzwischen eine eigene Hilfeseite dazu geschaltet, da relativ häufig Fragen dazu kommen.
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Wie lässt sich Flameshot ab Ubuntu 22.4 LTS bzw. Gnome 41 weiterhin mit dem üblichen Auswahlmenü verwenden?
sudo nano /etc/gdm3/custom.conf
WaylandEnable=false
sudo systemctl restart gdm3
Mozilla stellt Kriterien wie Transparenz und Unabhängigkeit in den Vordergrund. Der erste Fokus liegt auf Tools, die KI-Dienste wie ChatGPT sicherer machen. Dem Start-up stehen 30 Millionen Dollar zur Verfügung.


PyPI ist offizielles Repository für Python-Softwarepakete und eine zentrale für Phython-Entwickler.


Frog Security Research Team analysiert die Ausnutzbarkeit von Schwachstellen anhand der bewusst unsicher konzipierten Docker-Anwendung „WebGoat“.


Als Basis dient die Paketverwaltung Flatpak. Sie soll über alle Distributionen hinweg arbeiten. Unterstützt wird die Idee von Gnome, KDE und Debian – nicht jedoch von Ubuntu.


Saltstack ist ein Infrastructure as Code Tool zur Automatisierung der Infrastruktur. Je größer die damit automatisierte Infrastruktur, desto schwerer ist es den Überblick über gelaufene oder fehlerhafte States zu behalten oder gar Performancedaten auszuwerten.
Mit Salt Grafana ist ein neues freies Tool zur grafischen Darstellung der Abläufe auf dem Salt Master erschienen. Das neue Tool macht bereits vorhandenen Auswertungstools wie Alcali, SaltGUI oder Molton nur teilweise Konkurrenz, da es einen anderen Ansatz nutzt.
Wie der Name schon sagt, steck Grafana mit Loki, Prometheus, Tempo und PostgreSQL dahinter. Dies ermöglicht ein reichlich geschmücktes Dashboard mit verschiedensten Werten vom Salt Master.
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Die Architektur dahinter sieht dahingehend auf den ersten Eindruck etwas komplex aus und die Installationsanleitung hat ein paar mehr Punkte zum Abarbeiten.
Dafür steht am Ende eine Reihe an Features zur Verfügung, die unabhängig vom Salt Master genutzt und konfiguriert werden können, egal ob bestimmte Überwachungsmetriken oder Alarmmeldungen.
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Anders als in der Grafik dargestellt, kann natürlich auch Grafana on premise verwendet werden.
Was Salt Grafana noch nicht auswerten kann, sind salt-call Aufrufe mit state.apply oder highstate. Dies könnte aber in kommenden Releases nachgereicht werden. Bis dahin ist das Tool auf jeden Fall einen Blick bzw. eine Testinstallation wert.
Gleichzeitig mit Apples iTunes 10 ist auch eine neue Version der Open Source Alternative Songbird (1.8.0 Orbital) erschienen. Eine Ping Alternative ist hier zwar nicht mit an Bord, aber zurzeit benötigt das außer Spammer sowieso noch keiner.
Songbird hat sich über die Jahre jedenfalls sehr gut entwickelt und bietet wieder einige Neuerungen wie z.B. Unterstützung für Geräte wie BlackBerry Storm, HTC Evo, HTC Magic, HTC Tattoo, LG KU990i Viewty, Nokia N85, Nokia N96, Nokia N97 und Sony Ericsson W980. Dazu kommen noch Änderungen an der Benutzeroberfläche. Alle anderen Änderungen findet ihr wie immer im Changelog. Die neue Version ist für Mac und Windows verfügbar. Falls ihr Songbird auf Deutsch nutzen wollt, müsst ihr die Sprache im Programm selbst umstellen. Was meint ihr zu Songbird? Ich persönlich bin ja nicht gerade ein iTunes Liebhaber und habe Songbird immer gerne genutzt. Zurzeit gebe ich mich aber wieder mit dem guten alten Winamp zufrieden.
Da heute ja das Thema Analyse vorherrscht, gleich noch ein anderes Tool um den Netzwerkverkehr zu analysieren.
Wireshark ist in der Version 1.4 erschienen. Früher als "Ethereal" bekannt, hat sich das Open-Source-Tool zum Standard bei Netzwerküberwachungen gemausert. In den Release Notes könnt ihr nachlesen, was sich seit der letzten Version geändert hat. Wer mit Wireshark nicht zurechtkommt, der findet hier eine kurze Anleitung oder kann auf ein ausführliches Handbuch zurückgreifen.
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Nach langer Entwicklungszeit wurde heute eine neue Version 0.48 des Vektorprogramms Inkscape veröffentlicht.
Mit Inkscape ist es möglich, Vektorgrafiken zu erstellen oder zu bearbeiten. Der eigenen Kreativität kann man hier freien Lauf lassen, sei es bei der Erstellung von Diagrammen für Präsentationen, Landkarten fürs Urlaubsalbum oder CD Hüllen für die eigene Sammlung. Da das Programm Open Source ist, entstehen außer Zeitaufwand bei der Einarbeitung keine weiteren Kosten. Zu den Highlights der Version 0.48 zählt unter anderem das Spray Tool, mit dem einzelne Gegenstände kopiert/geklont werden können. Weitere Neuerungen sind unter anderem:
Die kompletten Release Notes könnt ihr hier einsehen.
Das Programm bietet eine gute Alternative zu kommerziellen Produkten wie Illustrator oder Freehand.
Außerdem ist eine breite Palette an Tutorials im Netz zu finden, sowie ein umfangreiches Wiki
Ein weiteres Bugfix Release des bekannten Open Source Media Players ist erschienen.
Die Featureslist ist immer noch die gleiche, dafür wurden einige kleine Fehler behoben.
Heute wurde die erste Beta der neuen Open Office Suite veröffentlicht.
Open Office ist eine gleichwertige Alternative zum Microsoft Office Paket.
Der Changelog ist hier einzusehen.
Downloadmöglichkeiten gibt es bei Filehippo oder Computerbase
Die Man Pages beschreiben apt-key wie folgt:
apt-key is used to manage the list of keys used by apt to authenticate packages. Packages which have been authenticated using these keys will be considered trusted.
apt-key wird verwendet, um die Liste der Schlüssel zu verwalten, die von apt zur Authentifizierung von Paketen verwendet werden. Pakete, die mit diesen Schlüsseln authentifiziert wurden, werden als vertrauenswürdig eingestuft.
Der Vollständigkeit halber hier der Punkt zur "deprecated" Meldung:
update (deprecated)
Update the local keyring with the archive keyring and remove from the local keyring the archive keys which are no longer valid. The archive keyring is shipped in the archive-keyring package of your distribution, e.g. the ubuntu-keyring package in Ubuntu.
Note that a distribution does not need to and in fact should not use this command any longer and instead ship keyring files in the /etc/apt/trusted.gpg.d/ directory directly as this avoids a dependency on gnupg and it is easier to manage keys by simply adding and removing files for maintainers and users alike.
In der Fehlermeldung "apt-key is deprecated. Manage keyring files in trusted.gpg.d" sind zwei Meldungen versteckt:
Bisher wurden Schlüssel in trusted.gpg verwaltet. In Zukunft sollten die Schlüssel einzeln unter trusted.gpg.d verwaltet werden. Der Grund für das Abschaffen des alten Vorgangs ist die schlicht die Sicherheit.
Zusätzlich wird apt-key als veraltet eingestuft. Da es sich hier nur um eine Warnung handelt, kann diese bis jetzt auch einfach ignoriert werden. Im Prinzip möchte sie den Nutzer weg von apt-key hin zu gpg schubsen und genau das möchte ich hier zeigen.
Bei einem apt update wirft ein Ubuntu beispielsweise folgenden Warnungen in Bezug auf nodejs und yarn Repositorys
reading package lists... Done
W: https://deb.nodesource.com/node_16.x/dists/jammy/InRelease: Key is stored in legacy trusted.gpg keyring (/etc/apt/trusted.gpg), see the DEPRECATION section in apt-key(8) for details.
W: https://dl.yarnpkg.com/debian/dists/stable/InRelease: Key is stored in legacy trusted.gpg keyring (/etc/apt/trusted.gpg), see the DEPRECATION section in apt-key(8) for details.
Die Lösung für die oben aufgeführte Problematik ist das bereits erwähnte Umschichten von trusted.gpg zu trusted.gpg.d.
Zunächst werden die betreffenden Schlüssel aufgelistet:
sudo apt-key list
Warning: apt-key is deprecated. Manage keyring files in trusted.gpg.d instead (see apt-key(8)).
/etc/apt/trusted.gpg
--------------------
pub rsa4096 2014-06-13 [SC]
9FD3 B784 BC1C 6FC3 1A8A 0A1C 1655 A0AB 6857 6280
uid [ unknown] NodeSource <gpg@nodesource.com>
sub rsa4096 2014-06-13 [E]
pub rsa4096 2016-10-05 [SC]
72EC F46A 56B4 AD39 C907 BBB7 1646 B01B 86E5 0310
uid [ unknown] Yarn Packaging <yarn@dan.cx>
sub rsa4096 2016-10-05 [E]
sub rsa4096 2019-01-02 [S] [expires: 2023-01-24]
sub rsa4096 2019-01-11 [S] [expires: 2023-01-24]
Danach die letzten 8 Zeichen der zweiten Zeile unter pub kopieren. In diesem Fall ist das 6857 6280. Das Leerzeichen zwischen den Zahlen muss entfernt werden.
Der zukünftige Name kann beliebig gewählt werden, es liegt allerdings nahe, ihn nach dem installierten Paket bzw. Repository zu benennen:
sudo apt-key export 68576280 | sudo gpg --dearmour -o /etc/apt/trusted.gpg.d/nodejs-key.gpg
Warning: apt-key is deprecated. Manage keyring files in trusted.gpg.d instead (see apt-key(8)).
sudo apt-key export 86E50310 | sudo gpg --dearmour -o /etc/apt/trusted.gpg.d/yarn-key.gpg
Warning: apt-key is deprecated. Manage keyring files in trusted.gpg.d instead (see apt-key(8)).
sudo apt-get update
Nun sollten die Warnungen der Vergangenheit angehören.
Sollte ein neuer Schlüssel hinzugefügt werden, wird in Zukunft nicht mehr mit apt-key gearbeitet, sondern gpg verwendet werden.
Früher
curl -sS https://download.spotify.com/debian/pubkey_5E3C45D7B312C643.gpg | sudo apt-key add -
Heute
curl -sS https://download.spotify.com/debian/pubkey_7A3A762FAFD4A51F.gpg | sudo gpg --dearmor --yes -o /etc/apt/trusted.gpg.d/spotify.gpg
Ich bin nun nach einigen Dekaden von TinyTinyRSS komplett zu FreshRSS umgezogen. Der zwei Hinderungsgründe des verspäteten waren das Theme und die Tastenkürzel. Bei TinyTinyRSS war mir das Theme Feedly-Theme doch sehr an das Herz gewachsen und eine Alternative ist leider unter FreshRSS nicht zu finden. Auch empfand ich die Tastenkürzel unter TinyTinyRSS doch ein ... Weiterlesen
Der Beitrag Umzug zu von TinyTinyRSS zu FreshRSS erschien zuerst auf Got tty.
Es gab einige Änderungen bei den installierten Erweiterungen seit dem letzten Blogpost mit dem gleichen Thema. Vier Jahre sind nun auch eine gute Zeitspanne zwischen den beiden Blogposts. Zeit für eine Auffrischung. Da ich unter Debian GNU/Linux, Fedora Linux und macOS das gleiche Profil nutze, umfasst die Installation der Erweiterungen somit alle drei Betriebssysteme. Ich ... Weiterlesen
Der Beitrag Firefox Erweiterungen 2022 erschien zuerst auf Got tty.
Diesen Blogpost hatte ich Anfang des Jahres verfasst und irgendwie nicht veröffentlicht. Friendi.ca ist eine Software, welche ich wirklich jahrelange genossen habe.Meine Instanz war über 8 Jahre alt und ich hatte dort alle Daten von meinem Account bei Google+ einsammeln lassen und konserviert. Ein Backup wirklich guter Gespräche. Eine gute Software. Anpassbar und mit Verbindungsmöglichkeiten ... Weiterlesen
Der Beitrag Ein kleiner Umzug erschien zuerst auf Got tty.
Nach einem kurzen Umzug letzte Woche in Richtung PHP 8.0 bzw. PHP 8.1 verweigerte WordPress leider den Dienst. Scheinbar habe ich es mir leichter vorgestellt als es in Wirklichkeit sein sollte. Hier kann nur mein veraltetes Theme und vielleicht ein Plugin die Ursache sein. Um einen Überblick über die letzten Updates der Plugins in WordPress ... Weiterlesen
Der Beitrag Das Blog auf PHP8 umziehen erschien zuerst auf Got tty.
Der Begriff OSINT (Open Source Intelligence) ist nicht erst seit 2022 ein allgemein bekannter Begriff, hat allerdings durch den Krieg in der Ukraine, Krisen und dem Durst nach Informationsgewinnung, viel Aufschwung erfahren. Das erste Mal wurde die Öffentlichkeit durch Bellingcat im Jahr 2012 darauf aufmerksam.
Der Begriff steht für die Informationsgewinnung aus öffentlichen Daten. Dabei helfen Tools, diese Daten zu analysieren, zu interpretieren und zu sortieren. Gerade im Netzwerkbereich finden sich hier spannende Programme.
Ich selbst nutze für persönliche Zwecke diverse öffentliche bzw. freie Tools, sei es zur Netzwerkanalyse, für verdächtige E-Mailheader oder zum DNS Check. Möglichkeiten gibt es sehr viele.
Dabei ist eine kleine Liste zusammen gekommen, welche ich euch gerne zur Verfügung stellen möchte.
Eine dauerhaft aktualisierte Liste findet ihr in Zukunft unter osint.itrig.de.
Mail Analyse Tools (lokal)
Schwachstellen - CVE (online)
Website Traffic
Der neue Eigentümer und CEO Elon Musk hat nicht nur die meisten technischen Mitarbeiter von Twitter entlassen, sondern laut einem ehemaligen Verantwortlichen auch die Unterstützung für die Open-Source-Bemühungen von Twitter eingestellt.


Die Open-Source-Cloud OpenStack ist seit 2020 um 166 % auf über 40 Millionen Produktionskerne gewachsen. Damit sind OpenStack-Clouds auf dem Weg zu einem Multi-Milliarden-Dollar-Geschäft.


Eine gemeinnützige Software-Stiftung, die Rocky Enterprise Software Foundation, soll für den weiteren Erfolg der Linux-Distribution Sorge tragen.


Für mich ist die Erreichbarkeit von Webseiten der von mir betreuten Webseiten und Dienste sehr wichtig. Hierfür nutze ich nicht nur Icinga2 in Verbindung mit Grafana, sondern auch ein ziemlich simples, aber auch mächtiges Werkzeug. Uptime-Kuma eine Opensource on premise Monitoringsoftware.
Der Beitrag Uptime Kuma, mein Monitoring Werkzeug erschien zuerst auf Got tty.
Das US-Verteidigungsministerium startet eine SocialCyber Initiative, um hybride KI zum Schutz der Integrität von Open-Source-Code einzusetzen.


Open Source ist kein Sicherheitsrisiko, aber Unternehmen müssen die Komplexität solcher Umgebungen in den Griff bekommen, damit sie schnell auf neue Schwachstellen reagieren können. Automatisierung kann helfen.

