In frühen Textversionen der Verordnung fiel die Definition der erfassten "kommerzieller Aktivität" sehr breit aus. Die EU-Gesetzgeber haben dies korrigiert.
Normale Ansicht
Cyber Resilience Act: Open-Source-Szene atmet auf bei neuen Haftungsregeln
Ryzen-5000-Serverboard mit quelloffener Fernwartung OpenBMC
Linux-Gaming: Mit welcher Distribution laufen Windows-Games am besten?
Es gibt Hunderte Linux-Distributionen, aber sinnvoll für den Einstieg sind nur wenige. Wenn es dann auch noch speziell um das Spielen von Windows-Titeln unter Linux gehen soll, engt sich der Kreis noch weiter ein. ComputerBase vergleicht die gängigen (Gaming-)Distributionen Pop!_OS, Nobara Linux sowie Arch Linux im Test.
Cyber Resilience Act: EU einigt sich auf Vorschriften für vernetzte Produkte
Ampere Computing: Zweimal 192 Kerne sind schon zu viel für Linux
Der kalifornische CPU-Entwickler Ampere Computing steht vor einem Problem: Werden in einem Server zwei seiner 192-Kern-Prozessoren eingesetzt, übersteigt dies bereits das Limit beim Linux-Betriebssystem. Daher soll ein Patch dafür sorgen, dass künftig mehr Arm-Kerne unterstützt werden.
Nextcloud und Roundcube gehen Partnerschaft ein
Kurz notiert: Nextcloud (Dateispeicher) und Roundcube (Webmail) gehen eine Partnerschaft ein. Wie heute das Nextcloud-Team in einer Blogmitteilung bekannt gab, wird Roundcube in die "Nextcloud family" aufgenommen. Dabei lässt sich die Kooperation in erster Linie strategisch verstehen, wird aber bereits kurzfristige Auswirkungen haben, da das Entwicklerteam des bekannten Webmail-Clients vergrößert werden kann.
Die wichtigste Information bei der Nachricht ist, dass Roundcube nach aktuellem Stand weiterhin als eigenes Produkt erhalten bleibt. Es handelt sich somit nicht um eine "Verschmelzung" bzw. "Übernahme" des Produkts.
Die Nachricht sendet allerdings ein positives Signal für produktiv eingesetzte Open-Source-Systeme aus: Nextcloud als ein in Unternehmensumgebungen weit verbreiter Cloud-Dienst (Dateispeicher, Kalender, etc.) ermöglicht anderen Büroprogrammen, sich weiterzuentwickeln und auf dem technisch aktuellen Stand zu bleiben. Dies meine ich dabei besonders im Sicherheitskontext. Zero-Days können immer auftreten, aber mit viel Entwicklungsressourcen kann die Wahrscheinlichkeit proaktiv gesenkt werden.
Nextcloud möchte somit auch einen attraktiven Gegenpol für klassische proprietäre Anwendungen aufbauen. Wir können also gespannt sein, was sich aus der Partnerschaft entwickelt.
Firefox - Cookie-Dialog-Blocker aktivieren
Firefox – Cookie-Dialog-Blocker
Vor kurzem ist der neue Firefox 120 erschienen, er bringt eine nützliche Cookiedialog Blockfunktion mit.
Du kennst nervige Pop-ups zur Genüge, diese haben in den vergangenen Jahren das Internet zu einem Klicknet gemacht.
Praktischerweise bringt der neue Firefox eine Funktion mit, um diese automatisch abzulehnen. Heißt, sie werden nicht einfach ausgeblendet, sondern sie werden beantwortet.
Leider ist diese Funktion bisher nur deutschen Nutzer und dem privaten Modus vorbehalten. Das kannst du allerdings einfach über about:config ändern.
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Du musst lediglich nach den Variablen cookiebanners.service.mode suchen und die Werte auf 1 setzen.
Sollten Cookie-Banner weiterhin nicht verschwinden, kannst du auch den Wert 2 setzen. Dieser sorgt dafür, dass Cookie Dialoge, die nicht abgelehnt werden können, automatisch akzeptiert werden.
- 0 Cookie-Banner Blocker deaktiviert
- 1 Cookie-Banner Blocker lehnt ab, sofern möglich
- 2 Cookie-Banner Blocker lehnt ab, sofern möglich und akzeptiert den Rest
Kontrollieren kannst du die Funktion in den Privacy Einstellungen about:preferences#privacy.
Natürlich kannst du die neue Surffreude ebenfalls auf Webseiten mit Cookie-Banner testen, so etwas wie chip.de oder dergleichen. Hier hat bei mir das Ablehnen nicht funktioniert, sondern nur Wert 2 mit Ablehnen, wenn möglich, und den Rest akzeptieren.
Fingerabdruck ade
Eine weitere praktische Funktion, um den Fingerabdruck beim Surfen zu reduzieren, bietet der neue Fingerprinting-Schutz in der Canvas API, welcher allerdings auch nur im privaten Modus aktiv ist.
Links ohne Tracking kopieren
Eine ebenfalls hervorragende neue Funktion ist das Kopieren eines Links über das Kontextmenü ohne Trackinginformationen.
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Alle weiteren Neuerungen von Firefox 120 findest du bei Mozilla.
EndeavourOS Galileo: Arch-Linux-Derivat setzt auf KDE Plasma
EndeavourOS erweitert Arch Linux um einen grafischen Installer und vorausgewählte Software-Pakete. Damit ist die Nutzung einer Rolling-Release-Distribution mit hoher Verbreitung und Support auch für Linux-Einsteiger ohne größere Hürden möglich. Das für die Installation nötige Live System wechselt von XFCE auf KDE Plasma.
OBS Studio 30.0: Intels AV1-Encoder nun auch unter Linux
Bislang war die Nutzung des AV1-Encoders der Intel-Arc-Grafikkarten nur eingeschränkt unter Linux möglich. Mit OBS Studio 30.0 zieht nun die Möglichkeit ein, den Encoder für Streaming und Aufnahmen innerhalb der Aufnahme-Software zu nutzen.
Neuer Service: Tandoor Rezepte
Ein neuer adminForge Service kann ab sofort genutzt werden. Rezepte schnell, einfach und strukturiert sammeln und teilen. Tandoor Rezepte Rezepte schnell, einfach und strukturiert sammeln und teilen. https://rezepte.adminforge.de Features: 🥗 Verwalte deine Rezepte und...
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Fedora 39: Zum runden Geburtstag gibts Gnome 45 als Desktop
Fedora 39 feiert nicht nur runden 20. Geburtstag, auch zieht mit Gnome 45 die aktuelle Iteration des freien Desktops in das Betriebssystem ein. Mit neuen Features und erneuerten Core Apps befindet sich eine der beliebten Linux-Distributionen wieder auf dem technischen Stand der Dinge.
Koordinierungsstelle Digitale Souveränität und Open Source wieder ausgeschrieben
Bewerbungen weiterhin möglich
Bild: FOSS-Koordinierungsstelle
Die Stadt Dortmund lässt nicht locker und unternimmt einen dritten Versuch die Koordinierungsstelle Digitale Souveränität und Open Source zu besetzen. Eine entsprechende Stellenausschreibung hat die Stadtverwaltung mit Datum vom 02.11.2023 bis zum 30.11.2023 veröffentlicht. In dem Ansatz der Stadt Dortmund liegt bundesweites Potenzial. Denn die Ausschreibung beinhaltet auch eine Schnittstellenfunktion zur Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt). Diese arbeitet derzeit an einem Folgebericht zu dem kommunalen Referenzwerk Open Source in Kommunen – Ein Baustein für mehr Digitale Souveränität. Der kommende Bericht wird die Grundzüge einer Open-Source-Governance in den Blick nehmen. Hierfür könnte die Stadt Dortmund Pilotkommune werden, sodass andere Kommunen von den Erfahrungen in Dortmund strukturiert profitieren können. Die kommunale Stelle der Stadt Dortmund hat damit einen ungewöhnlich hohen Wirkungsgrad, der in die gesamte Republik reicht.
Am 16.11.2023 findet in Berlin der Open Source Day „Hinterm Horizont geht’s weiter: Digitale Souveränität und Open Source vorwärts denken“ statt. Dort wird die Stellenausschreibung im Rahmen eines Podiumsgesprächs näher vorgestellt werden. Veranstaltet wird der Open Source Day von der Open Source Business Alliance, einem Kooperationspartner von Do-FOSS.
Die Mitarbeiter*innen der Stadt Dortmund und Do-FOSS stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.
Dokument zum Herunterladen
Die aktuelle Stellenausschreibung der Stadt Dortmund kann hier heruntergeladen werden.
Soweit im gesetzlichen Rahmen möglich verzichtet der Autor auf alle Urheber- und damit verwandten Rechte an diesem Werk.
Es kann beliebig genutzt, kopiert, verändert und veröffentlicht werden.
Für weitere Informationen zur Lizenz, siehe hier.
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The Talos Principle 2: Rätselspaß auch auf Steam Deck und Linux-Desktop
Nach dem großen Test von The Talos Principle 2 unter Windows hat sich ComputerBase das Spiel inzwischen auch unter Linux und dem darauf setzenden Steam Deck angesehen. Wie sich die Windows-Version des Rätselspiels im Vergleich auf Linux schlägt und wie es auf dem Steam Deck performt, zeigt dieser Test.
Gnome 45: Die Community fasst den aktuellen Stand zusammen
Gnome zählt zu den beliebtesten Desktop-Umgebungen in der Linux-Welt. Doch nicht nur das: Rund um das Projekt gibt es ein ganzes Ökosystem an Entwicklungen und Programmen welche miteinander verwoben sind. In Form eines Leserartikels fasst die Community den aktuellen Stand des Gnome-Projekts zusammen.
bcachefs in Linux gemerged
Die gestrige Veröffentlichung von Linux 6.6 bedeutet, dass das Merge-Window wieder geöffnet ist. Ein erster Kandidat wurde bereits gemerged mit einem Vorhaben, das in den vergangenen Wochen zu vielen Diskussionen geführt hat: bcachefs.
Um bcachefs zu erklären, muss ich kurz ein wenig weiter ausholen. bcachefs geht - wie der Name schon vermuten lässt - auf bcache zurück. Hierbei handelt es sich um ein Kernelmodul, das Einzug in Linux 3.10 in 2013 fand und einen Caching-Layer für Block-Devices einführte.
Daten können somit hybrid zwischen ganz schnellem Speicher (RAM), schnellem Speicher (SSDs) und langsamem Speicher (HDD) aufgeteilt werden. Werden bestimmte Blöcke häufiger abgerufen, werden sie in den schnelleren Speicher verschoben und anders herum ebenso. Dabei handelte es sich aber immer um eine Zwischenschicht, auf der ein echtes Dateisystem aufbauen musste. Während der Entwicklung fiel dem Hauptentwickler Kent Overstreet jedoch schnell auf, dass zu einem "full-fledged" Filesystem nicht mehr viel fehlte.
Ein erster Prototyp entstand bereits im Jahre 2015 und hat somit die Ära der Dateisysteme der neusten Generation eingeläutet. Auch btrfs gehört zu diesen moderneren Dateisystemen und setzt auch auf das Copy-on-Write-Prinzip. Da die Blöcke einer Datei nicht bei einer Kopie dupliziert werden, spart dies Speicherplatz und ermöglicht verzögerungsfreie Snapshots.
bcachefs mit seinen über 90.000 Zeilen Code konnte zwar - wie für ein neues Dateisystem üblich und nötig - ausgiebig getestet werden, war allerdings bisher nicht im Mainline Linux vorhanden. Mitte des Jahres ging es dann an die Einarbeitung des Codes.
Eigentlich sollte bcachefs schon in Linux 6.5 Einzug halten. Aber aufgrund andauernder Spannungen wurde auch bei Linux 6.6 aus dem Vorhaben nichts. Eines der Probleme sind die teils umfangreichen Änderungen in fremden Modulen, die den Unmut der Maintainer auf sich gezogen haben. Wer sich dafür interessiert, kann sich den großen E-Mail-Thread ansehen. Linus Torvalds stand grundsätzlich einer Übernahme positiv gegenüber, wollte aber noch einen Test in linux-next abwarten. Dies ist zwischenzeitlich geschehen.
Nun also der Merge in den Kernel. Sollten sich die Änderungen bis zum Release halten, steht somit dem Einsatz des neuen Dateisystems ab der Veröffentlichung von Linux 6.7 nicht mehr viel im Wege. Die Aufnahme in Mainline vereinfacht aber auch die Entwicklung, da diese nun nicht mehr Out-of-Tree stattfindet, was aufgrund der hohen Änderungsgeschwindigkeit im Linux-Source-Tree schnell zu aufwändigen Anpassungsarbeiten führen kann.
Weitere Informationen zu bcachefs sind auf der eigenen Homepage abrufbar. Hier ist auch eine Schnellstartanleitung für den eigenen Einsatz zu finden.
Weitere Quellen
- Larabel: Bcachefs Merged Into The Linux 6.7 Kernel (31.10.2023)
- Larabel: Bcachefs Looks Like It Won't Make It For Linux 6.6 (08.09.2023)
- Larabel: Linus Torvalds Comments On Bcachefs Prospects For Linux 6.6 (06.09.2023)
- Thommes: Dateisystem Bcachefs für Linux 6.7 vorgesehen (31.10.2023)
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ComputerBase
- Nvidia 545.23.06 Beta: Linux-Treiber mit HDMI-Verbesserungen und neuen Features [Notiz]
Nvidia 545.23.06 Beta: Linux-Treiber mit HDMI-Verbesserungen und neuen Features [Notiz]
Mit Version 545.23.06 bringt Nvidia einen Beta-Treiber mit allerhand Verbesserungen für Linux Nutzer. Neben 10-bit Farben via HDMI, Unterstützung für Dark-Modes und einer neuen Update-Mechanik bringt die Veröffentlichung auch Support für Virtual Reality Displays und zahlreiche Bugfixes für Grafikkarten.
Slimbook Fedora: Premium-Notebook mit vorinstalliertem Linux
Slimbook bietet seit der Gründung speziell auf Linux-Kompatibilität ausgelegte Notebooks und Desktop-PCs an. In Zusammenarbeit mit Fedora erscheint nun eine spezielle Version eines dünnen mobilen Begleiters mit vorinstalliertem Fedora, bei dem 3 Prozent des Verkaufspreises als Spende an die GNOME-Foundation gehen sollen.
Gut für den Einstieg: Microsoft veröffentlicht Linux-Installationsanleitung
Unter dem Motto „Microsoft loves Linux“ hat sich der Redmonder Softwarekonzern in den letzten Jahren zunehmend für das quelloffene Betriebssystem geöffnet. Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist die jüngst veröffentlichte Installationsanleitung, die Linux-Neulingen den Einstieg erleichtern soll.
Neuer Service: Linkwarden Bookmark Manager
Ein neuer adminForge Service kann ab sofort genutzt werden. Ein quelloffener Lesezeichenmanager zum gemeinsamen sammeln, organisieren und archivieren von Webseiten. Linkwarden Bookmark Manager Ein quelloffener Lesezeichenmanager zum gemeinsamen sammeln, organisieren und archivieren von Webseiten....
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Gnome-Desktop gefährdet: Schwachstelle erlaubt Schadcodeausführung unter Linux
Eine neu aufgedeckte Schwachstelle in der libcue-Bibliothek gefährdet vor allem jene Linux-Systeme, auf denen die weitverbreitete Desktopumgebung Gnome zum Einsatz kommt. Nur ein einziger falscher Klick im Web kann zur Ausführung von Schadcode führen. Ein Patch ist vorhanden und sollte zeitnah installiert werden.
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ComputerBase
- Schwachstelle in C-Bibliothek: Looney Tunables gefährdet zahlreiche Linux-Systeme (Update)
Schwachstelle in C-Bibliothek: Looney Tunables gefährdet zahlreiche Linux-Systeme (Update)
Sicherheitsforscher haben eine Pufferüberlauf-Schwachstelle im dynamischen Lader der GNU-C-Bibliothek (glibc) entdeckt, die es Angreifern ermöglicht, sich auf Linux-Systemen Root-Rechte zu verschaffen. Sie gefährdet zahlreiche Distributionen, darunter auch verschiedene Versionen von Debian, Ubuntu und Fedora.
Schwachstelle in C-Bibliothek: Looney Tunables gefährdet zahlreiche Linux-Systeme
Sicherheitsforscher haben eine Pufferüberlauf-Schwachstelle im dynamischen Lader der GNU-C-Bibliothek (glibc) entdeckt, die es Angreifern ermöglicht, sich auf Linux-Systemen Root-Rechte zu verschaffen. Sie gefährdet zahlreiche Distributionen, darunter auch verschiedene Versionen von Debian, Ubuntu und Fedora.
Linux Script - Postfix Mail Server Logauswertung mit dem Postfix Log Entry Summarizer
Wer sich schon einmal mit MTAs (Mail Transfer Agent) auseinandergesetzt hat, dem wird Postfix sicherlich ein Begriff sein. Postfix zählt zu den bekanntesten Mailservern im Linuxbereich, ist schnell und recht einfach zu konfigurieren, eine gewisse Grundkenntnis vorausgesetzt. Für einen sicheren Mailverkehr möchte ich hier noch einmal auf das Crypto Handbuch verweisen.
Letzte Woche war ja ein wenig Exchange Server im Programm, heute soll es aber um eine Auswertung des Mailverkehrs, welcher täglich über einen Postfix Server rauscht, gehen.
Postfix Log Entry Summarizer
Hierfür gibt es sicherlich einige Monitoring Tools, eines davon ist Pflogsumm (Postfix Log Entry Summarizer), welches eine ausführliche Auswertung bietet, ohne, dass der Anwender viel konfigurieren muss.
Unter Ubuntu ist dieses Tool recht schnell konfiguriert und im Optimalfall erhaltet ihr am Ende eine Übersicht aller Nachrichten, egal ob gesendet, empfangen oder geblockt. Auch der Traffic, die Menge oder die Mailadressen werden ausgewertet. Bis zu dieser Statistik ist aber noch ein wenig Vorarbeit zu leisten.
Pflogsumm installieren (Ubuntu)
sudo apt-get install pflogsumm
Postfix Log Entry Summarizer konfigurieren
Ihr habt nun die Möglichkeit das Tool direkt aufzurufen und euch eine Liveauswertung geben zu lassen, um zu sehen was gerade auf dem Mailserver passiert. Pflogsumm macht nichts anderes, als auf die Logfiles des Postfix Server zurückzugreifen und diese auszuwerten. Mit einem Einzeiler lässt sich so eine Statistik in eine Datei schreiben oder per Mail versenden.
sudo pflogsumm -u 5 -h 5 --problems_first -d today /var/log/mail.log >> test oder
sudo pflogsumm -u 5 -h 5 --problems_first -d today /var/log/mail.log | mail -s "Postfix Mail Report" info@example.com
Vorarbeit zur regelmäßigen Postfix Analyse
Eine IST Auswertung mag zwar interessant sein, die regelmäßige Auswertung der letzten Tage ist jedoch um einiges interessanter. Realisierbar ist dies mit den Logs des Vortages, diese werden Mittels logrotate gepackt und können danach ausgewertet werden. Zunächst muss logrotate angepasst werden, damit täglich neue Logs geschrieben werden.
sudo nano /etc/logrotate.conf
/var/log/mail.log {
missingok
daily
rotate 7
create
compress
start 0
}
sudo nano /etc/logrotate.d/rsyslog
#/var/log/mail.log
Wenn gewünscht ist, dass die Logrotation pünktlich zu einer gewissen Uhrzeit laufen soll, sagen wir um 2 Uhr Nachts , ist es nötig crontab zu editieren und dort die Laufzeit anzupassen.
sudo nano /etc/cron.daily anzupassen 0 2 * * * root test -x /usr/sbin/anacron || ( cd / && run-parts --report /etc/cron.daily )
Skript zur Postfix Analyse
Nun können wir unser eigenes Script zusammen stellen, welches am Schluss eine Auswertung versendet.
sudo nano mailstatistiken.sh
#!/bin/bash
#
###############
# mailstats #
###############
PATH=/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin
# Log Archive entpacken
gunzip /var/log/mail.log.1.gz
#Temporaere Datei anlegen
MAIL=/tmp/mailstats
#Etwas Text zum Anfang
echo "Taeglicher Mail Stats Report, erstellt am $(date "+%H:%M %d.%m.%y")" > $MAIL
echo "Mail Server Aktivitaeten der letzten 24h" >> $MAIL
#Pflogsumm aufrufen
/usr/sbin/pflogsumm --problems_first /var/log/mail.log.1 >> $MAIL
# Versenden der Auswertung
cat /tmp/mailstats | mail -s "Postfix Report $(date --date='yesterday')" stats@example.com
#Archiv wieder packen, damit alles seine Ordnung hat
gzip /var/log/mail.log.1
Insgesamt eine leichte Übung. Das fertige Skript noch mit "chmod +x" ausführbar machen und am besten via "crontab -e" zu einem gewünschten Zeitpunkt ausführen.
Am Ende solltet ihr jeden Tag per Mail eine ausführliche Zusammenfassung der E-Mails Statistiken erhalten.
Grand Totals
------------
messages
4321 received
1234 delivered
5 forwarded
1 deferred (3 deferrals)
0 bounced
0 rejected (0%)
0 reject warnings
0 held
0 discarded (0%)
1234m bytes received
1234m bytes delivered
123 senders
321 sending hosts/domains
1234 recipients
123 recipient hosts/domains
message deferral detail
-----------------------
smtp (total: 3)
3 invalid sender domain 'example.de' (misconfigured ...
message bounce detail (by relay): none
message reject detail: none
message reject warning detail: none
message hold detail: none
message discard detail: none
smtp delivery failures: none
Warnings: none
Fatal Errors: none
Panics: none
Master daemon messages: none
Per-Hour Traffic Summary
------------------------
time received delivered deferred bounced rejected
--------------------------------------------------------------------
0000-0100 0 0 0 0 0
.....
Neuer Service: SimpleX Chat Server
Ein neuer adminForge Service kann ab sofort genutzt werden. Privatsphäre neu definiert: Der erste Messenger ohne Nutzerkennungen! SimpleX Chat Server Privatsphäre neu definiert: Der erste Messenger ohne Nutzerkennungen! simplex.adminforge.de Features: Es gibt keine Benutzerkennung...
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