Kaum ist GNOME 51 veröffentlicht, beginnt bereits die nächste Entwicklungsrunde. GNOME 52 trägt den Codenamen „Terengganu“ und soll am 17. März 2027 erscheinen. Erste konkrete Termine für den Entwicklungszyklus stehen bereits fest. Der Name geht auf den GNOME.Asia Summit 2026 zurück. Die Konferenz findet vom 31. Oktober bis 2. November in Kuala Lumpur statt. Mit […]
GNOME 49.10 beendet die Entwicklung der 49er-Reihe. Das letzte Wartungsupdate bringt noch einmal zahlreiche Fehlerkorrekturen. Gleichzeitig endet damit der reguläre Upstream-Support für GNOME 49. Insgesamt wurden 14 GNOME-Komponenten aktualisiert. Dazu gehören GNOME Shell, Mutter, Epiphany und GNOME Maps. Auch GVfs, libadwaita, libsecret, Papers und Yelp erhalten neue Versionen. GNOME 51 ist inzwischen die aktuelle Generation. […]
GNOME 50.5 ist ab sofort verfügbar. Das Wartungsupdate behebt zahlreiche Fehler in der runden GNOME-Reihe. Insgesamt wurden 22 Komponenten aktualisiert. GNOME 51 ist inzwischen die aktuelle Hauptversion. Besonders umfangreich fallen die Änderungen bei GNOME Shell und Mutter aus. Die Shell behebt Probleme beim Wechsel zwischen Arbeitsflächen. Auch drahtlose Verbindungen und der Sperrbildschirm wurden verbessert. Hinzu […]
GNOME 51 ist offiziell erschienen. Die neue Version bringt flüssigere Animationen und schnellere Bildschirmaufnahmen. Dazu kommen Offline-Karten, überarbeitete Anwendungen und viele Detailverbesserungen. Für mehr Leistung wurde Mutter umfassend überarbeitet. Ein neues System für die Bildausgabe soll Animationen auch unter hoher Last flüssiger halten. Bildschirmaufnahmen profitieren ebenfalls von weniger Kopiervorgängen und unnötiger Verarbeitung. GNOME merkt sich […]
GNOME arbeitet an mehreren Ideen für die Zukunft. Einige Änderungen könnten bereits mit GNOME 51 sichtbar werden. Besonders konkret wird es bei der Suche. Künftig sollen Ergebnisse über der Übersicht erscheinen. Die bisherige Ansicht bleibt dabei weiterhin sichtbar. GNOME möchte die Suche später zusätzlich deutlich leistungsfähiger machen. Auch die Schnelleinstellungen sollen flexibler werden. Nutzer könnten […]
Das GNOME-Projekt hat Version 50.4 veröffentlicht. Das Wartungsupdate behebt mehrere Sicherheitslücken und verbessert zahlreiche Desktop-Komponenten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Anmeldebildschirm GDM. Mehrere Schwachstellen wurden geschlossen, darunter eine Lücke, über die manipulierte Anmeldeoberflächen beliebige Sitzungsdateien laden konnten. Außerdem verhindert das Update einen Fehler, der automatische Anmeldungen für beliebige lokale Benutzer ermöglichte. Auch der Umgang […]
Das GNOME-Projekt veröffentlicht GNOME 50.3 als neues Wartungsupdate. Die Aktualisierung behebt zahlreiche Fehler und verbessert Stabilität, Leistung sowie die Barrierefreiheit des Desktops. Die GNOME Shell arbeitet nach dem Update an mehreren Stellen zuverlässiger. Animationen beim App-Raster wurden überarbeitet. Suchergebnisse lassen sich nun besser von Bildschirmlesern erfassen. Außerdem wurden Medienbenachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm übersichtlicher gestaltet. Auch […]
GNOME stellt die Alpha von Version GNOME 51 vor und zeigt erste Neuerungen für die kommende Desktop‑Generation. Die Veröffentlichung richtet sich an Tester und soll einen frühen Blick auf zentrale Änderungen geben. Für den Tagesgebrauch ist diese Version mitnichten gedacht. Die neue Ausgabe trägt den Namen A Coruña und führt viele technische Verbesserungen ein. Dazu […]
Mit den “Coreutils for Windows” stellt Microsoft ein Set von Kommandozeilenwerkzeugen – dieselben wie unter Linux, MacOS oder WSL – bereit, das nativ unter Windows…
Glücklicherweise muss ich nicht allzu oft unter Windows arbeiten. Aber hin und wieder — aktuell für die Überarbeitung meines Scripting-Buchs — lässt es sich nicht vermeiden. Wenn schon Windows, dann wenigstens so komfortabel wie möglich! Und so habe ich in den vergangenen Wochen mein Terminal/PowerShell-Setup optimiert:
Nerdfont installiert
informativen Prompt eingerichtet (Oh My Posh)
bessere Tastaturunterstützung im Terminal (mit Emacs-Tastenkürzeln!)
Editor für den Textmodus installiert (je nach Geschmack: Edit, nano, Emacs, NeoVim)
sudo aktiviert
Update 27.5.2026: less installiert
Dieser Artikel liefert dazu ein paar Details. Der Text beweist gleichzeitig, dass man selbst unter Windows mit relativ wenig Mühe ein produktives Setup einrichten kann. Das erforderliche Fundament liefert Microsoft direkt aus: das Windows Terminal mit vielen High-end-Funktionen inklusive GPU-Rendering, die PowerShell sowie das Paketverwaltungskommando winget.
PowerShell in einem Windows Terminal mit den JetBrains Nerd Font und »Oh My Posh«
Nerdfonts
Moderne CLI-Tools stellen im Terminal alle erdenklichen Zeichen und Symbole dar, um auf Dateitypen, den Git-Status oder Fehlerursachen hinzuweisen. In »gewöhnlichen« Fonts fehlen diese Zeichen; im Terminal wird dann ein Rechteck, ein Fragezeichen oder ein anderes Ersatzzeichen angezeigt. Das lässt den Charme moderner Kommandos und Prompt-Frameworks ins Leere laufen. Abhilfe schafft die Installation eines Fonts, der einen Coding-Zeichensatz um Tausende Symbole und Sonderzeichen ergänzt.
Auf der Seite https://nerdfonts.com stehen ca. 100 geeignete Fonts zum freien Download zur Auswahl. Aber welcher Font ist der beste? Wenn Sie sich nicht entscheiden können, ist der beliebte JetBrainsMono Nerd Font eine gute Wahl für erste Experimente. Er basiert auf dem freien Mono-Font der Firma JetBrains (IntelliJ, PyCharm etc.). Dieser Font hat noch einen Vorteil: Er lässt sich im Handumdrehen mit winget installieren. Sie sollten die Installation in einem Terminal mit Admin-Rechten durchführen, damit die Fonts auch dann zur Verfügung stehen, wenn Sie in einem Admin-Terminal arbeiten.
# in einem Admin-Terminal
winget install -e --id DEVCOM.JetBrainsMonoNerdFont
Oh My Posh
Die Fish oder die Zsh mit der Erweiterung »Oh My Zsh« zeigen im Prompt alle erdenklichen Kontextinformationen an: den Hostnamen, den Verzeichnisnamen, den Git-Zweig und -Status etc. Genau das kann auch Oh My Posh, eine Plattform- und Shell-unabhängiges Prompt-Framework. Die Installation gelingt unter Windows am schnellsten mit winget:
winget install JanDeDobbeleer.OhMyPosh -s winget
Damit Oh My Posh in interaktiven PowerShell-Sessions aktiviert wird, bauen Sie die folgenden Anweisungen in die Profile-Datei ein (notepad $Profile, wobei Sie notepad durch Ihren Lieblingseditor ersetzen):
# Datei Documents/PowerShell/Microsoft.PowerShell_profile.ps1
# Oh My Posh nur in interaktiven PowerShell-Sessions verwenden
if (-not [Console]::IsInputRedirected -and
(Get-Module -Name PSReadLine -ErrorAction SilentlyContinue))
{
oh-my-posh init pwsh | Invoke-Expression
}
Wenn Sie jetzt ein neues PowerShell-Tab öffnen, wird Oh My Posh erstmals aktiv. Sie werden von einem informativen und mehrfarbigen Default-Prompt begrüßt. Unter https://ohmyposh.dev/docs/themes stehen über 100 weitere Prompt-Themen zur Wahl. Zur Aktivierung bauen Sie den Themennamen in das oh-my-posh-Init-Kommando in der Profile-Datei ein, z.B. so:
Um die neue Konfiguration zu aktivieren, lesen Sie die Profile-Datei neu ein:
. $PROFILE
Starship Eine Alternative zu Oh My Posh ist das Framework Starship. Es wurde in Rust entwickelt und ist schneller/effizienter als Oh My Posh. Dafür gibt es aber weniger vordefinierte Themen; generell ist die Konfiguration sperriger. Ich habe beide Frameworks ausprobiert, bin dann aber bei Oh My Posh geblieben.
Tastenkürzel in der PowerShell
In der PowerShell unterstützt Sie das Modul PSReadLine bei der Kommandoeingabe (siehe auch die Dokumentation zu Set-PSReadLineOption). Standardmäßig schlägt PSReadLine das letzte Kommando mit den selben Anfangsbuchstaben zur Vervollständigung durch Cursor rechts vor. Tab bewirkt, dass begonnenen Dateinamen oder Schlüsselwörter komplettiert werden.
Das Verhalten von PSReadLine kann durch Optionen in der Profile-Datei beeinflusst werden. Diese Datei öffnen Sie am bequemsten mit notepad $Profile, wobei Sie notepad durch Ihren Lieblingseditor ersetzen. Damit die Änderungen wirksam werden, laden Sie die Datei mit . $Profile neu.
Das folgende Listing schlägt einige Änderungen/Verbesserungen vor. Gleich das erste Kommando bewirkt den größten Unterschied: Nach der Eingabe der ersten Buchstaben haben Sie die Wahl zwischen mehreren ähnlichen zuletzt ausgeführten Kommandos, die Sie mit den Cursortasten aus einer Liste wählen. Mit F2 können Sie zwischen der Listenansicht und dem Defaultverhalten (InlineView) umschalten.
Auswahl aus zuletzt ausgeführten Kommandos, die die Buchstaben »ed« enthalten
Falls Sie bei InlineView bleiben wollen, sollten Sie zumindest die beiden HistorySearch-Kommandos in Erwägung ziehen. Normalerweise blättern Cursor auf und Cursor ab durch alle bisherigen Kommandos. Mit den hier vorgeschlagenen Einstellungen können Sie dagegen git eingeben und dann durch die bisherigen git-Kommandos blättern.
Emacs- und Vi-Fans werden begeistert sein, dass die PowerShell per EditMode die vertrauten Tastenkürzel akzeptiert. Die if-Abfrage im folgenden Listing stellt sicher, dass die Einstellungen nur in interaktiven Sessions gelten, aber z.B. nicht, wenn die PowerShell ein einzelnes Kommando via SSH ausführt.
# Ergänzungen in der Profile-Datei
if (-not [Console]::IsInputRedirected -and
(Get-Module -Name PSReadLine -ErrorAction SilentlyContinue))
{
# zeigt Vervollständigungsliste an, Auswahl per Cursortasten
Set-PSReadLineOption -PredictionViewStyle ListView
# Cursor auf/ab berücksichtigen die bisherige Eingabe
Set-PSReadLineKeyHandler -Key UpArrow `
-Function HistorySearchBackward
Set-PSReadLineKeyHandler -Key DownArrow `
-Function HistorySearchForward
# Emacs- oder Vi-Tastenkürzel (per Default: Windows-Tastenkürzel)
Set-PSReadLineOption -EditMode Emacs
Set-PSReadLineOption -EditMode Vi
# besser sichtbare Farbe für Inline-Vervollständigung
Set-PSReadLineOption -Colors @{ InlinePrediction = '#884488' }
# keine Duplikate in der Kommando-History speichern
Set-PSReadLineOption -HistoryNoDuplicates
}
Terminal-Editoren
An GUI-Editoren herrscht unter Windows kein Mangel — die Palette reicht von notepad.exe über Notepad++ bis hin zu VS Code und anderen KI-tauglichen Programmen/IDEs. Aber oft wollen Sie einfach nur ein paar Zeilen Text ändern, eine Konfigurationsdatei vervollständigen etc. — und zwar, ohne das Terminal zu verlassen. (Das gilt insbesondere, wenn Sie via SSH remote arbeiten!) Dazu brauchen Sie einen Editor, der im Terminal ausgeführt werden kann.
edit: Durchaus nicht die schlechteste Wahl ist edit. Mitte 2025 hat Microsoft diesen Mini-Editor vorgestellt — als GitHub-Projekt in der Programmiersprache Rust! Damit liegt Microsoft voll im Zeitgeist. Zur Installation führen Sie winget install microsoft.edit aus. In der Folge lädt edit <file> die gewünschte Datei.
Bemerkenswert an edit ist die intuitive, einfache Bedienung. Text wird mit den Cursortasten markiert, mit Strg+C und Strg+V kopiert und wieder eingefügt etc. Die Cursorposition kann mit der Maus verändert werden, auch das lokalisierte Menü lässt sich per Maus bedienen und gibt IT-Veteranen ein wenig Turbo-Pascal-Vibes. Fortgeschrittene Funktionen fehlen allerdings: kein Syntaxhighlighting, keine Code-Vervollständigung, keine Einstellungen …
Der relativ neue CLI-Editor »Edit«
nano: In der Linux-Welt ist nano das Gegenstück zu edit. Der Editor hat zwar nur relativ wenige Funktionen, ist dafür aber einfach zu bedienen. Praktischerweise zeigt das Programm alle erforderlichen Tastenkürzel gleich in der Statusleiste an. Die Installation gelingt unkompliziert mit winget install -e --id GNU.Nano.
vi/NeoVim: Die einen lieben ihn, andere hassen ihn — das Editor-Urgestein vi. Vi-Fans verwenden unter Windows am besten die Variante NeoVim (siehe https://neovim.io). NeoVim ist aber nur die Basis: Damit das Programm sein ganzes Potential ausschöpfen kann, brauchen Sie diverse Erweiterungen (Git, LSP, Fuzzy Finding usw.) und Konfigurationseinstellungen. Das Setup gelingt am schnellsten mit Frameworks wie LazyVim oder AstroNvim.
Emacs: Mich hat der Vi nie überzeugen können, ich bin im Emacs-Lager. Unter Windows ist das allerdings ein Abenteuer. Von abgespeckten Emacs-Klonen wie mg, zile oder jmacs gibt es keine Windows-Ports, die im Terminal funktionieren. Also muss es die Vollversion sein: winget install -e --id GNU.Emacs. winget kümmert sich leider nicht darum, das Emacs-Installationsverzeichnis zum Path hinzuzufügen. Sie müssen sich selbst um diesen Schritt kümmern. Die ausführbare Datei befindet sich üblicherweise in C:\Program Files\Emacs\emacs-<n.n>\bin.
Beim Start des Editors müssen Sie an die Option -nw denken (no window), sonst erscheint der Emacs in einem eigenen Fenster statt im Terminal. Noch eine Besonderheit betrifft die Konfigurationsdatei ~/.emacs. Die Windows-Version des Emacs liest diese Datei normalerweise (abhängig von der HOME-Umgebungsvariablen) nicht aus C:\Users\name\.emacs, sondern aus C:\Users\name\AppData\Roaming\.emacs. Wenn Emacs Unicode-Zeichen fehlerhaft anzeigt, bauen Sie die folgenden Anweisungen in .emacs ein:
Um unter Windows ein Kommando mit Administratorrechten auszuführen, müssen Sie zuerst umständlich ein Terminal mit Admin-Rechten öffnen. Unter Linux und macOS klappt das mit sudo viel unkomplizierter.
Ab Version 11 / 24H2 gibt es sudo auch unter Windows. Microsoft hat das Kommando komplett neu implementiert und nur den Namen übernommen. Die Funktionsweise und Optionen sind anders als unter Linux oder macOS. Insbesondere gibt es keine (Passwort-)Authentifizierung; stattdessen erscheint vor sudo-Aktivitäten nur der UAC-Bestätigungsdialog (User Account Control).
sudo muss zuerst aktiviert werden. Sie finden die Option in den Einstellungen unter System / Erweitert / Terminal.
sudo unter Windows aktivieren
Es gibt drei Arten, wie sudo-Kommandos ausgeführt werden können: in einem neuen Fenster (gilt per Default, forceNewWindow), mit deaktivierter Eingabe (disableInput, die Standardeingabe wird blockiert) oder inline (normal, also wie unter Linux mit der Möglichkeit, direkt im Terminal mit dem ausgeführten Kommando zu interagieren). Statt in den Einstellungen können Sie sudo auch in einem Terminal mit Admin-Rechten aktivieren:
Sobald sudo zur Verfügung steht, können Sie das Kommando wie in den folgenden Beispielen anwenden. (Das erste Kommando setzt voraus, dass das Programm edit installiert ist.)
Beachten Sie, dass sudo Restart-Service -Name Spoolernicht funktioniert! sudo kann nur »echte« Kommandos (Executables) ausführen, keine CmdLets. Für CmdLets müssen Sie den Umweg über eine neue PowerShell-Instanz nehmen.
Der Windows-Implementierung von sudo fehlt auch die Option -s, um eine neue Shell zu starten. Stattdessen führt sudo pwsh zum Ziel.
Sicherheitsbedenken: Microsoft warnt davor, sudo ohne unmittelbare Notwendigkeit zu aktivieren. Die Warnung bezieht sich insbesondere auf die Inline-Variante. In der sudo-Implementierung von Linux wurden über den Verlauf von Jahrzehnten immer neue Sicherheitsprobleme gefunden und behoben. Vor diesem Hintergrund rate ich dazu, die Warnungen Microsofts ernst zu nehmen. sudo ist eine vergleichsweise neue, bislang eher selten genutzte Funktion.
gsudo: Eine Alternative sudo ist das schon länger verfügbare Kommando gsudo. Dieses Open-Source-Projekt bietet mehr Features als die Microsoft-Implementierung.
less
Wie man als Entwickler/Admin ohne less leben kann ist mir schleiferhaft. Unzähligen Windows-Admins scheint dies aber zu gelingen. Ich habe dazu aber keine Lust. less ist nur ein winget-Kommando entfernt!
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