Der neue Linux-Desktop Gnome 42, der am 23. März auf Gnome 41 folgen wird und bereits mit zahlreichen Anwendungen auf Basis des freies GUI-Toolkits GTK in der Version 4 daherkommt, kann jetzt mit dem ersten Release Candidate ausprobiert werden. Optisch und technisch gibt es zahlreiche Neuerungen zu entdecken.
Der Xbox One Digital TV Tuner ist mit ~15€ der günstigste DVB-T2 & DVB-C USB-Stick, welcher auch unter Linux nutzbar ist. In diesem Beitrag zeige ich euch, wie ihr den benötigten Treiber unter CoreELEC...
Die freie 3D-Grafikbibliothek Mesa 3D, die als Grafikstack für das Spielen unter Linux dient und die Spezifikation von OpenGL umsetzt, ist in der neuesten Version 22.0.0 erschienen. Spiele wie Tomb Raider, Rise of the Tomb Raider, Metro Exodus sowie Forza Horizon 5 (Test) sollen von der freien Grafik-API Vulkan 1.3 profitieren.
Die mächtige Open-Source-3D-Grafiksuite Blender, welche auch als Download direkt auf ComputerBase angeboten wird und der Redaktion insbesondere bei CPU-Tests treue Dienste leistet, soll mit dem Update auf Version 3.1 noch schneller und zuverlässiger werden. Support erhält auch die 3D-API Metal von Apple.
Die freie Desktop-Umgebung Budgie, die bislang sehr stark an der Linux-Distribution Solus ausgerichteten war, erfährt mit der Version 10.6 einen „Reboot“ unter neuer Flagge, was im ersten Schritt in einer konsistenten Benutzeroberfläche mündet, welche besonders durch Anpassbarkeit und Informationen überzeugen will.
Ist Open Source für euch eine ernstzunehmende Alternative zu den bekannten und oftmals kostenpflichtigen Branchenstandards wie Microsoft Office, Adobe Photoshop oder den Betriebssystemen Windows und macOS? Oder sagt ihr euch, quelloffene und in der Regel kostenlose Software kann mit den Platzhirschen nicht mithalten?
Der freie „DirectX-zu-Vulkan-Übersetzer“ DXVK 1.10 und die DirectX-12-Implementierung VKD3D-Proton 2.60, die für Valves von Laufzeitumgebung Proton optimiert ist, verbessern jetzt das Spielen von Hochkarätern wie God of War, GTA IV, Elex 2 und vielen weiteren unter Linux.
Lange haben Linux Mint Anwender darauf gewartet. Nun ist es endlich soweit. Linux Mint Debian Edition 5 ist als Beta Version verfügbar und steht auf der Linux Mint Webseite zum Download bereit. Ausgeliefert wird LMDE nur mit dem Cinnamon Desktop. Mate und XFCE bleiben außen vor. Ich habe mir die Beta Version schon einmal angesehen… Weiterlesen Linux Mint Debian Edition 5 /LMDE ist als Beta verfügbar
Armbian 22.02 ist eine Linux-Distribution für Einplatinencomputer auf Basis von ARM und fußt seinerseits auf dem stabilen Debian GNU/Linux sowie dessen populärstem Derivat Ubuntu. Ob als minimale Distribution für Serveraufgaben oder mit dem ressourcensparenden Desktop Xfce, Armbian ist sehr vielseitig einsetzbar.
Das Steam Deck von Valve erhält noch vor dem Release am 25. Februar dank der hauseigenen Laufzeitumgebung Proton 7.0 einen deutlich leistungsstärkeren und mit der Windows-Kompatibilitätsschicht Wine 7.0 und Easy Anti-Cheat, dem tiefgreifenden All-in-One-Anti-Cheat-Client von Epic, aufgebohrten Softwarestack für Linux.
Rund drei Wochen vor dem Start der Handheld-Spielkonsole Steam Deck, die am 25. Februar erscheint und drei Tage später an die ersten Vorbesteller ausgeliefert wird, hat Valve insgesamt 258 Spiele auf Kompatibilität getestet und auf der Spiele-Plattform Steam mit einem entsprechenden Zertifikat kenntlich gemacht.
Die öffentliche Beta von openSUSE Leap 15.4, der insbesondere im deutschsprachigen Raum sehr beliebten Community-Distribution openSUSE, welche sich aktuell noch im Alpha-Status befindet, erscheint am 23. Februar und setzt bereits auf den neuesten Desktop KDE Plasma 5.24 LTS sowie das freie GUI-Toolkit Qt in der Version 5.15.
Der neue Linux-Desktop Gnome 42, der am 23. März auf Gnome 41 folgen wird und bereits mit zahlreichen Anwendungen auf Basis des freies GUI-Toolkits GTK in der Version 4 daherkommt, kann jetzt erstmals in der öffentlichen Beta ausprobiert werden. Optisch und technisch gibt es zahlreiche Neuerungen zu entdecken.
KDE Plasma 5.24 LTS ist als nächstes großes Major-Release des freien und modularen Desktops für Linux erschienen. Die Arbeitsumgebung lernt unter anderem den Umgang mit Fingerabdrücken zur Authentifizierung von Administratoren und erhält ein neues optionales Bedienkonzept für die virtuellen Arbeitsbereiche („Workspaces“).
Rund drei Wochen vor dem Start der Handheld-Spielkonsole Steam Deck, die am 25. Februar erscheint und drei Tage später an die ersten Vorbesteller ausgeliefert wird, hat Valve insgesamt 258 Spiele auf Kompatibilität getestet und auf der Spiele-Plattform Steam mit einem entsprechenden Zertifikat kenntlich gemacht.
Die nächste Version der freien Office-Suite LibreOffice läuft dank des vom W3C definierten offenen Standards WebAssembly (WASM) bereits jetzt experimentell direkt im Browser. Standardmäßig mit Chrome, Firefox, Edge und Safari ausgeliefert, soll WebAssembly die Browserversion zum festen Bestandteil von LibreOffice machen.
Der freie Browser Mozilla Firefox erhält in der neuesten Version 97 neue Farbschemen, welche die mit Firefox 94 eingeführten Themen ersetzen, und Bildlaufleisten im Stile von Windows 11. Zudem schließen die Entwickler zahlreiche Sicherheitslücken und veröffentlichen mit dem Firefox 91.6 auch ein neues Extended Support Release.
Betriebssysteme findet man mittlerweile nicht mehr nur auf festverbaute Festplatten. Mittlerweile ist es auch möglich, Windows beziehungsweise Linux fest auf einen transportablen USB-Stick zu installieren. Doch nicht jeder kann dies auf Anhieb realisieren. Wir zeigen euch im nachfolgenden Artikel, wie es konkret funktioniert und auf was dabei zu achten ist.
Die unter anderem auf die Durchführung von professionellen Penetrationstests ausgelegte Forensik- und Sicherheits-Distribution Kali Linux erhält in der aktuellen Version 2022.1 neue Systemabbilder mit aktualisierten Softwarepaketen für den hochspezialisierten Werkzeugkasten. Als Fundament dient Linux 5.15 LTS.
Zu einem Smart Home gehört es fast selbstverständlich, dass der Verbrauch von Energie aufgezeichnet wird. Der Stromzähler ist eine der wesentlichen Energiezählern im Haushalt, auch der Gaszähler ist sehr wichtig. Vor allem in Haushalten, in denen der primäre Energieträger Erdgas ist, ist der Gasverbrauch essenziell und wird im Smart Home auch optimiert. Das ist, zumindest für meine Begriffe, eine der wesentlichen Aufgaben des Smart Homes.
Das Schöne an den Gaszähler ist es, dass sie sich in der Regel sehr einfach auslesen lassen. Es ist keine komplizierten und teuren Geräte dafür notwendig. Bei den meisten Gaszählern reicht nämlich ein einfacher Reed-Kontakt aus, die es für einige Cent bei Ebay oder anderen Shops zu kaufen gibt. Als Intelligenz wird der sehr vielseitige ESP8266 verwendet. Dieser ist sehr energiesparend, hat integriertes WLAN, lässt sich verhältnismäßig einfach einrichten und kostet ebenfalls nur sehr wenig Geld.
Wenn der Gaszähler eine Aufschrift wie „1 im = 0,01m³“ trägt, lässt er sich mit wenig Aufwand digitalisieren. Ein Reed-Schalter könnte bereits genügen, um den Gaszähler ins Smart Home einzubinden.
Hardware: ESP8266 und Reed-Kontakt verlöten
Die Einkaufsliste für diesen Sensor:
ESP8266, beispielsweise den Wemos D1 Mini
Reed-Kontakt
optional: 5V Netzteil
optional: Schrumpfschlauchsortiment
Für einen geübten Maker ist diese Aufgabe im Handumdrehen erledigt. Für nicht geübte Maker ist es das perfekte Einsteigerprojekt. Es sind nur sehr wenige Lötstellen zu setzen und man kann kaum etwas falsch machen. Beim ESP8266, in meinem Fall ein Wemos D1 mini, müssen nur die beiden Pinleisten angelötet werden. Für Minimalisten würde sogar je ein Pin bei G (Ground) und D1 (GPIO5) reichen. An diese Pins gehören jeweils die Kabel, idealerweise Litzen 0,15mm², an deren Ende der Reed-Kontakt gehört. Bei diesem Schalter muss man keine Richtung beachten, man kann ich nicht falsch herum anlöten. Das fertige Produkt sieht dann so aus. Ich habe noch versucht, die Lötstellen mit Schrumpfschlauch zu verschönern. Das ist optional.
Update (02.05.2022) Weiterhin habe ich eine optionale LED zur Visualisierung des Signals eingebracht. Diese blinkt immer dann, wenn der Reed-Kontakt schaltet. Das ist vor allem dann sehr nützlich, wenn man den Reed-Schalter am Gaszähler anbringt. Die LED ist eine Hilfe, sie ist aber nicht zwingend nötig. Ihren Vorwiderstand kann man über Online-Tools berechnen, bei mir waren es 220 Ohm.
Der Schaltplan mit optionaler LEDESP8266 an der Pinleiste mit einem Reed-Schalter verlötet. Der Reed-Schalter geht auf Pin G und Pin D1
ESPHome auf ESP8266 installieren unter Windows 10
Unter Windows 10 lässt sich über den „Microsoft Store“ Ubuntu installieren. Das ist der kleine Umweg, den ich häufig gehe, um ein fast vollständiges Linux unter Windows 10 zum laufen zu bringen. Dass es leider nicht vollständig ist, sieht man den nun folgenden, etwas umständlichen Herangehensweise, wie man ESPHome auf dem ESP8266 installiert.
Wer ein vollständiges hass.io bzw. Home Assistant hat, kann das übrigens über den Addon-Store mit dem Add-on „ESPHome“ deutlich beschleunigen. Da ich aber, wie bereits beschrieben, Home Assistant als Container laufen habe, ist für mich der Umweg notwendig.
Man startet Ubuntu unter Windows und gelangt in das Terminal. Dort installiert man sich (falls noch nicht geschehen) Python 3 und das nötige Paket „esphome“ aus dem Python-Repsitory. Anschließend prüft man, ob die Installation geklappt hat, indem man sich die Versionsnummer ausgeben lässt.
Der Einfachheit halber empfehle ich, den Wizard von ESPHome zu verwenden. Er wird benutzt, um die *.yaml zu erstellen. Genau wie bei Home Assistant ist sie dafür da, den Controller zu konfigurieren. Der Wizard zeigt einem glücklicherweise gleich alle möglichen Alternativen auf, die man eingeben kann. Beantwortet also wahrheitsgemäß die 4 Fragen den Wizards und wir erhalten eine Konfigurationsdatei mit dem angegebenen Namen. Ich habe hier willkürlich gaszaehler.yaml gewählt.
Die nun folgende Datei sieht dann beispielsweise so aus:
esphome:
name: gaszaehler
esp8266:
board: d1_mini
# Enable logging
logger:
# Enable Home Assistant API
api:
password: "1234"
ota:
password: "1234"
wifi:
ssid: "hier die Wifi-SSID eintragen"
password: "hier das Wifi Passwort eintragen"
manual_ip:
static_ip: "auf Wunsch"
gateway: "IP-Adresse des Gateways"
subnet: "Subnet Maske"
# Enable fallback hotspot (captive portal) in case wifi connection fails
ap:
ssid: "Gaszaehler Fallback Hotspot"
password: "hier steht automatisch ein Passwort"
captive_portal:
Das Fallback-Wifi wird gebraucht, falls der Sensor das eigentliche WLAN nicht erreichen kann. Dann baut der ESP8266 eigenständig ein WLAN auf, über das er sich konfigurieren lässt.
Update (02.05.2022) Vor diesem Update habe ich den Pulse_counter von ESPHome verwendet. Dieser liefert leider keine zuverlässigen Werte. Gleiches gilt für den pulse_meter, der eigentlich besser sein sollte. Stattdessen bin ich nach einiger Tüftelei wieder bei dem binary_sensor herausgekommen, der wunderbar funktioniert. Zusätzlich ist eine LED auf GPIO0 angebracht, die schaltet, sobald der Reed-Schalter zieht. Damit könnt ihr live am Gerät sehen, ob ein Puls anliegt. Sie ist nur eine Hilfe und nicht zwingend erforderlich.
globals:
- id: total_pulses
type: int
restore_value: false
initial_value: '0' # hier kann der Gaszählerstand initialisiert werden
binary_sensor:
- platform: gpio
id: internal_pulse_counter
pin:
number: GPIO5
mode: INPUT_PULLUP
name: "Live-Impuls"
filters:
- delayed_on: 10ms
on_press:
then:
- lambda: id(total_pulses) += 1;
- output.turn_off: led # optional: für eine LED, die den Gaszählerpuls visualisiert
on_release:
then:
- output.turn_on: led # optional: für eine LED, die den Gaszählerpuls visualisiert
sensor:
- platform: template
name: "Gasverbrauch"
device_class: gas
unit_of_measurement: "m³"
state_class: "total_increasing"
icon: "mdi:fire"
accuracy_decimals: 2
lambda: |-
return id(total_pulses) * 0.01;
# Optional: Diese LED soll blinken, sobald ein Signal vom Gaszähler erkannt wird
output:
- platform: gpio
pin: GPIO0
id: 'led'
Fertig mit der Konfiguration. Wir speichern mit Strg + O und schließen Nano mit Strg + X
Mit dem folgenden Befehl wird der Code für den ESP8266 kompiliert. Ich habe es leider nicht geschafft, ihn direkt per USB-Kabel auf meinen Controller zu bekommen. Daher bin ich einen Umweg gegangen.
$ esphome run gaszaehler.yaml
Das endet mit einer Fehlermeldung (connection failed bad indicator errno=11), dass der Code nicht auf den Controller gebracht werden konnte. Stattdessen kopieren wir den Code auf das Laufwerk C: unter Windows und arbeiten von dort aus weiter (sorry Leute!!).
Mittels ESPHome-Flasher, den es auch für Windows gibt und der nicht installiert werden muss (!!) geht es weiter. Die eben kopierte Datei auswählen, den ESP8266 mit USB am PC anstöpseln und den entsprechenden COM-Port auswählen (bei mir wurde nur einer angezeigt). Bestätigen, und warten bis es fertig ist.
ESPHome in Home Assistant installieren
Mit der Entität „ESPHome“ kann der Sensor in den Home Assistant eingebunden werden. Das geht sehr fix, es muss nur die IP-Adresse und das festgelegte Passwort eingegeben werden. Damit er auch korrekt als Energiequelle erkannt wird, muss man noch folgende Zeilen in die configuration.yaml anfügen, besser noch, in die sensor.yaml
Update (15.04.2022): Manchmal fällt der ESP kurzzeitig aus, was den Gasverbrauch kurzfristig auf 0 m³ setzt. Sobald er wieder da ist, gibt es einen unlogischen Peak in der Statistik. Dieser wird über die kleine IF-Schleife herausgefiltert.
- platform: template
sensors:
# Gaszähler, kommend von ESPHome, aufbereiten für Energy
gasincubicmeter:
value_template: >
{% if states('sensor.gasverbrauch') | float == 0 %}
{{ states('sensor.gasincubicmeter') }}
{% else %}
{{ states('sensor.gasverbrauch') | float }}
{% endif %}
unit_of_measurement: m³
device_class: gas
attribute_templates:
state_class: total_increasing
Nach einem Neustart des Servers klickt man im Home Assistant auf „Einstellungen“, „Energie“ und klickt auf den Gaszähler. Dort taucht nun die neue Entität gasincubicmeter auf und kann ausgewählt werden.
In Home Assistant kann über Einstellungen → Energie eine neue Gasquelle hinzugefügt werdenDer Gasverbrauch wird auf dem Energie-Dashboard von Home Assistant angezeigt
Reed-Schalter am Gaszähler positionieren
Wer Zugriff auf einen 3D-Drucker hat, sollte sich bei Thingiverse mal umsehen, ob dort ein Halter für seinen Gaszähler vorhanden ist. Die Chance dort, oder woanders, einen zu finden, halte ich für sehr hoch. Andernfalls kann man mit etwas Geschick und gutem Klebeband den Schalter direkt am Gaszähler montieren. Er muss in der vorgesehenen Kerbe möglichst genau unter der letzten Ziffer positioniert werden. Wer darauf achtet, wird bemerken, dass die letzte drehende Ziffer einen kleinen Magneten hat. Genau darunter muss der Reed-Schalter geklebt werden.
Das Steam Deck von Valve erhält noch vor dem Release am 25. Februar dank der hauseigenen Laufzeitumgebung Proton 7.0 einen deutlich leistungsstärkeren und mit der Windows-Kompatibilitätsschicht Wine 7.0 und Easy Anti-Cheat, dem tiefgreifenden All-in-One-Anti-Cheat-Client von Epic, aufgebohrten Softwarestack für Linux.
AV Linux MX-21 ist eine Multimedia-zentrierte Distribution für Künstler und Kreative, die mit Musik, Fotos und Videos arbeiten und dazu ein freies Betriebssystem auf Basis von Linux nutzen möchten. Die neueste Edition basiert auf MX-21 („Wildflower“) und Debian 11 („Bullseye“) sowie dem aktuellen Systemkernel Linux 5.15 LTS.