GIMP 3.2 bringt zahlreiche Verbesserungen für Ihr Workflow
Das beliebte Open-Source-Bildbearbeitungstool GIMP veröffentlicht ein Jahr nach Beginn der Entwicklungsphase die Version 3.2.
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Tencent startet mit Qclaw, einem auf OpenClaw aufbauenden KI-Agenten in eine geschlossene Beta-Phase.
Das Debian-Projekt hat ein weiteres Wartungsupdate seiner stabilen Distribution Debian 13 „Trixie“ bereitgestellt.
Mit Version 17.2 erhält OpenProject mehrere neue Funktionen.
Vibe-Coding ist eines der derzeitigen Schlagworte auch im Bereich Open Source. KDE-Entwickler Ken Vermette hat bei seinen ersten Versuchen an einem Wochenende eine Lösung für PWAs ohne Browser erarbeitet.
Unsere Website hat den Font gewechselt. Statt Microsofts Segoe, verwenden wir jetzt Noto. Das war längst überfällig. Wie gefällt euch das neue Schriftbild?


Debian hat ein neues Update für die stabile Trixie Version veröffentlicht. Die Ausgabe 13.4 bündelt viele Korrekturen und sorgt für ein zuverlässigeres System. Nutzer mit aktuellen Sicherheitsupdates bemerken kaum Änderungen. Insgesamt kommen 111 Fehlerkorrekturen und 67 gestopfte Sicherheitslöcher. Die Aktualisierung behebt Fehler in wichtigen Paketen. Apache2 erhält eine Lösung für Probleme mit HTTP2 und Dovecot […]
Der Beitrag Debian 13.4 stärkt Stabilität und Sicherheit der Trixie‑Reihe erschien zuerst auf fosstopia.
In der Vergangenheit habe ich viele Dokumente, wie z.B. Hausarbeiten, Aufsätze, Briefe, Dokumentationen und Präsentationen mit LaTeX erstellt. In der Vorbereitungsphase für einen Vortrag haben Dirk und ich beschlossen, Typst zu lernen.
Wie ich Briefe mit Typst statt LaTeX schreibe, habe ich bereits beschrieben. Hier schreibe ich, wie ich meine Notfalldokumentation von scrartcl zu typst migriert habe.
Ich habe kein Werkzeug zur automatischen Konvertierung genutzt, da ich zu faul war, ein solches erst zu finden und zu erlernen. Stattdessen habe ich Vim genutzt und die entsprechenden Umgebungen ersetzt. Das war in diesem Fall in Ordnung, kann aber bei komplexeren Dokumenten schnell in Arbeit ausarten. Allerdings werden Automaten bei zunehmend komplexen Projekten ebenfalls an ihre Grenzen kommen.
Im Folgenden findet ihr einen kurzen Vergleich der Syntax-Elemente.
Die Preamble ist der Teil des LaTeX-Dokuments, der vor dem eigentlichen Inhalt steht. Hier werden grundlegende Einstellungen und Pakete definiert, die während der Dokumenterstellung verwendet werden. Die Preamble beginnt immer mit dem Befehl
Quelle: https://www.namsu.de/LaTeX-Buch/kap2-2.html\documentclassund endet mit dem Befehl\begin{document}.
Die LaTeX-Preamble meiner Dokumentation sieht wie folgt aus:
\documentclass[a4paper,parskip=half,numbers=noenddot]{scrartcl}
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage[utf8x]{inputenc}
\usepackage{lmodern}
\usepackage{graphicx}
\usepackage{subcaption}
\usepackage[ngerman]{varioref}
\usepackage{pdfpages}
\usepackage{hyperref}
%opening
\title{Dokumentation des Heimnetzwerks in der Triftenstr. 10}
\author{Jörg Kastning}
\begin{document}
Der Vorspann meiner typ-Datei zum Vergleich:
#set page(paper: "a4", numbering: "1")
#set heading(numbering: "1.1")
#set text(lang: "de")
#set document(
title: [Dokumentation des Heimnetzwerks in der Triftenstr. 10],
author: "Jörg Kastning"
)
Die Syntax-Elemente werden in der Typst-Referenz erklärt, z.B.:
Die Referenz ist ständig in einem Browser-Tab geöffnet, wenn ich mit typst arbeite. Dies wird so bleiben, bis ich die am häufigsten verwendeten Funktionen auswendig kenne.
Grundsätzlich halte ich mich an das KISS-Prinzip und den Grundsatz: Form follows function (Deutsch: die Form folgt der Funktion bzw. dem Inhalt). Ich möchte mich so viel wie möglich mit dem Inhalt beschäftigen und möglichst wenig Zeit mit dem Satz bzw. der Formatierung zubringen.
Zu den häufigsten Umgebungen zählen vermutlich Abbildungen und Tabellen. In der LaTeX-Version habe ich diese wie folgt gesetzt:
\begin{tabular}{ll}
Vertragsnummer & 12345\\
Kundennummer & 98765432\\
Tarif & zuhause100\\
\end{tabular}
\begin{figure}
\centering
\includegraphics[scale=0.3]{bilder/bild.jpg}
\caption{Meine super Bildunterschrift}
\label{fig:bild}
\end{figure}
\begin{figure}
\begin{subfigure}[c]{0.5\textwidth}
\includegraphics[width=0.9\textwidth]{bilder/front.jpg}
\subcaption{Frontansicht}
\end{subfigure}
\begin{subfigure}[c]{0.5\textwidth}
\includegraphics[width=0.9\textwidth]{bilder/rear.jpg}
\subcaption{Rückansicht}
\end{subfigure}
\caption{Das sind zwei tolle Abbildungen.}
\label{fig:bild2}
\end{figure}
Für das LaTeX-Konstrukt subfigure habe ich keinen entsprechenden Ersatz in typst gefunden. Ich setze dies in einzelnen Abbildungen hintereinander um. Die Umgebungen sehen nun wie folgt aus:
#figure(
table(
columns: 2,
stroke: (x: none),
[Vertragsnummer], [12345],
[Kundennummer], [98765432],
[Tarif], [zuhause100],
),
caption: [Vertragsinformationen],
) <referenz-name>
#figure(
image("bilder/bild.jpg", width: 30%),
caption: [Meine super Bildunterschrift],
) <referenz_name2>
Tabellen und Bilder werden beide in einer figure-Umgebung gesetzt. Dies macht in meinen Augen Sinn, da beide Umgebungen in der Regel mit einer Über- bzw. Unterschrift versehen werden, häufig zentriert gesetzt und mit einer Referenz versehen werden.
Ich habe mich noch nicht ganz an die Terminologie gewöhnt. Typst bezeichnet figure und table sowie die meisten anderen Elemente als Funktionen und nicht als Umgebungen.
Für nummerierte und unsortierte Listen in LaTeX siehe Abschnitt 3.18. Listen im KOMA-Script Scrguide. Für typst siehe enum und list.
Für Links steht in LaTeX das mächtige Paket hyperref bereit. In typst gibt es das link-Element.
Mir erscheint die typst-Syntax etwas einfacher, dafür weniger flexibel zu sein. Was mir besser gefällt, mag ich noch nicht sagen, da ich noch unentschlossen bin.
Das mit LaTeX erstellte PDF sieht in meinen Augen perfekt aus. Das mit typst erstellte PDF sieht ebenfalls gut aus und ist leserlich. Es reicht in meinen Augen jedoch nicht an die LaTeX-Ausgabe heran.
In typst ist meine Preambel kürzer, die Syntax etwas einfacher. Dafür war es mir nicht so einfach möglich, die Schriftart zu ändern. Diese hätte ich erst in meine typst-Binärdatei mit einkompilieren müssen. Ein Vorgang, der mir entschieden zu aufwendig ist.
Probiert es am besten aus und entscheidet selbst, welches Ergebnis euch besser gefällt. Ich vermag (noch) nicht zu sagen, ob mir LaTeX oder typst insgesamt besser gefallen. Werft ggf. zuerst einen Blick in den Guide for LaTeX Users.
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