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Home Assistant: Digitalen Stromzähler mit ESPHome auslesen

Von:Benni
08. Mai 2022 um 09:33

Für unser Smart Home möchten wir den aktuellen Stromverbrauch aufzeichnen. Dafür bietet sich, wie auch in meinem Artikel über die Digitalisierung des Gaszählers, Home Assistant an. In dieser mächtigen Software lassen sich Automatisierungen für das Haus erstellen, aber auch Sensoren einlesen und protokollieren. Das möchten wir mit unserem digitalen Stromzähler machen. Was wir zusätzlich noch benötigen, ist ein ESP8266, sozusagen die Home Assistant Außenstelle, die die Daten an die Zentrale weitergibt. Also, legen wir los!

Hardware: ESP8266 und TCRT5000 zum Auslesen des Stromzählers

Die Hardware lässt sich sehr günstig im Internet erwerben. Zwingend erforderlich sind folgende Bauteile:

  • ESP8266 oder ESP32, ich verwende gerne den Wemos D1 Mini
  • TCRT5000, ein Infrarotdiode zum Auslesen des Gaszählers
  • Litzen oder Jumperkabel

Nicht zwingend erforderlich, aber für den dauerhaften Einsatz gut geeignet sind folgende Bauteile

  • Lochrasterplatine
  • Schraubbare Pins um die Kabel zum TCRT5000 mit dem Wemos zu verbinden
  • Female Pins zum Auflösten auf eine Lochrasterplatine und zum Stecken auf die Pins

Den TCRT5000 muss man vorher noch präparieren. Man erkennt ja, dass dort zwei Dioden verbaut sind, eine helle und eine dunkle. Die hellere sendet ein IR-Licht aus, das die zweite Diode wieder lesen soll. Das kann beispielsweise für eine Lichtschranke verwendet werden. In unserem Fall stört die helle Diode, daher müssen wir sie entfernen. Entweder löten wir die ganze Diode aus, oder wir entfernen den Vorwiderstand. Zweiteres geht deutlich schneller. Dazu einfach den Lötkolben an den SMD-Widerstand halten, dann kann man ihn etwas verschieben.

TCRT5000 Bauteile erklärt: Die Output-LED wird wichtig, wenn man die Empfindlichkeit des Sensors mit dem Potentiometer einstellt

Die Verdrahtung findet nach folgendem Schaltplan statt. Wir verwenden keinen Pullup-Widerstand, da dieser bereits auf dem TCRT5000 vorhanden ist. Es wird die Spannungsversorgung über VCC und GND hergestellt und der D0-Pin des TRCT5000 wird mit D2 (GPIO4) des Wemos D1 Minis verbunden.

Schaltplan um den ESP8266 Wemos D1 Mini mit dem TCRT5000 zu verbinden.

Installation am Stromzähler

Die digitalen Stromzähler, hier im Beispiel von EMH, haben fast immer eine Schnittstelle für den Kunden. Manchmal muss man sie von seinem Netzbetreiber freischalten lassen. In meinem Fall war sie glücklicherweise ohne Freischaltung verfügbar.

In der Regel ist dort eine blinkende LED verbaut. Das Blinklicht ist allerdings im Infrarotbereich, für das menschliche Auge also nicht sichtbar. Mit manchen Handy- oder Digitalkameras kann man es aber sichtbar machen, wenn deren Sensoren noch keinen IR-Filter verbaut haben.

Ich habe mir also aus etwas Schaumstoff und Klebeband einen kleinen Halter gebaut. Den Lesekopf des TCRT5000 habe ich dann unmittelbar vor der blinkenden Diode des Stromzählers platziert. Das Potentiometer des TCRT5000 habe ich mit einem kleinen Schraubendreher so lange verdreht, bis die Output-LED gleichmäßig geblinkt hat.

Am Stromzähler sieht man oben eine LED als Kundenschnittstelle. Darüber wird die lesende Diode des TCRT5000 positioniert. Am Poti wird dann so lange die Empfindlichkeit verstellt, bis die Output-LED des TCRT5000 regelmäßig blinkt.

ESPHome installieren und Home Assistant konfigurieren

Die ausführliche Beschreibung, wie man ESPHome auf den Microcontroller bekommt, habe ich bereits beim Gaszähler beschrieben. Die Konfigurationsdatei für den ESP8266 sieht dann im zweiten Abschnitt, also nach dem „captive_portal“ folgendermaßen aus. Beim Gaszähler habe ich den binary_sensor verwendet. Aus Gründen, die ich nicht verstehe, funktioniert das Setup hier aber nicht. Darum verwende ich nun den Pulse_meter, der wiederum am Gaszähler nicht funktioniert.

# Voher kommt der ganze Kopf der Datei, was der Wizard generiert
# [...]

sensor:

# Stromzähler als Pulse Meter
  - platform: pulse_meter
    name: "Stromverbrauch"
    pin:
      number: GPIO4
      mode: INPUT_PULLUP
    unit_of_measurement: "kW"
    accuracy_decimals: 3
    timeout: 2 min
    filters:
      # Filter outliers
      - median:
          window_size: 3
          send_every: 1
          send_first_at: 1
      # Convert pulses/min to kW bei 10000Imp/kWh
      - multiply: 0.006
    total:
      name: "Stromzähler"
      unit_of_measurement: "kWh"
      accuracy_decimals: 3
      filters:
        - multiply: 0.0001

Diesen Code flasht man auf den ESP8266. Gegebenenfalls müssen die Konstanten verändert werden. Das hängt vom Stromzähler ab, wie viele Impulse er ausgibt und in welcher Einheit das umgerechnet werden kann. Der Pulse-Counter hat als Rohsignal „Impulse pro Minute“, bringt bei mir also die Einheit „kWh/min“.

Nebenrechnung: Ich habe einen Verbraucher, der 1.000 Watt = 1 kW verbraucht. Wenn der Verbraucher eine Stunde läuft, verbrauche ich 1 kWh Energie. Der Stromzähler blinkt also 10.000 mal innerhalb dieser Stunde bzw. 166,6 mal pro Minute (siehe Aufdruck). Also muss ich die Pulse/min mit 60/10.000 multiplizieren, also mit 0,006 um wieder auf 1 kW zu kommen. Daher kommt die Konstante in meinem Beispiel.

Im Home Assistant braucht man ebenfalls eine neue Konfiguration. Man bearbeitet dort die configuration.yaml oder, noch besser, die sensor.yaml und ergänzt dort folgende Zeilen:

- platform: template
  sensors:
    stromverbrauch_in_kwh:
      friendly_name: "Elektrische Energie in kWh"
      value_template: >
          {% if states('sensor.stromzahler') | float == 0 %}
           {{ states('sensor.stromverbrauch_in_kwh') }}
          {% else %}
           {{ states('sensor.stromzahler') | float }}
          {% endif %}
      unit_of_measurement: kWh
      device_class: energy
      attribute_templates:
        state_class: total_increasing

Damit haben wir sozusagen offiziell einen Stromzähler implementiert. Dieser kann wiederum im Energie-Dashboard angezeigt werden.

Eines Morgens habe ich mal ein paar Geräte nacheinander angesteckt und deren Stromverbrauch angesehen.

Stromverbrauch in Home Assistant: verschiedene Elektrogeräte im Haushalt im Vergleich: Wasserkocher, Kaffeemaschine, Handyladen und PC starten

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💻 Linux News 04 2022 💻 Linux Nachrichten in deutscher Sprache - Ubuntu 22.04 - Debian usw.

💾

Linux Nachrichten (News) in deutscher Sprache auf dem Kanal für Linux Anfänger und alle, die zu Linux wechseln wollen. Ausgabe 04 2022 !
Im Format Linux News berichte ich über Neuigkeiten in der Linux Welt. Schaut zu, diskutiert mit und seid gespannt, was es Neues über Linux und Open Source gibt.
Es ist erstaunlich, wie viel sich jede Woche in Open Source und Linux tut.
Linux News über Ubuntu, Linux Mint, Arch Linux, Debian, Fedora, openSUSE, MX Linux, Manjaro und viele andere mehr in deutscher Sprache!!
Linux Neuigkeiten in deutscher Sprache. Alles was die Open Source und Linux Welt in dieser Woche bewegt hat.

0:00 Ubuntu 22.04
1:22 Ubuntu Mate und Kubuntu
3:38 Linux Lite RC 22.04
4:41 Pop!_OS 22.04
6:17 Debian und sein Firmware Problem


Linux Bücher für Einsteiger von mir (Ebook und Taschenbuch):
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Mein Buch "Gespräch mit Seneca":
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Möglicherweise bieten die News auch Anregungen, welches Linux Betriebssystem man ausprobieren könnte.
Nähere Informationen zu den besprochenen Themen findet Ihr auf
https://linuxumsteiger.net

Nähere Informationen zu Autor Josef Moser findet Ihr auf:
https://josef-moser.de

Über Daumen (nach oben), Kommentare, Meinungen und neue Abos freue ich mich sehr!!



#linuxnews
#linux
#linuxdeutsch

LibreOffice 7.3.3: Neues Point-Release mit 88 Bugfixes erschienen (4. Update)

15. Januar 2022 um 14:14

Die Open-Source-Office-Suite LibreOffice unterstützt in der neuesten Version 7.3 jetzt auch die fiktive Sprache Klingonisch, die vom Sprachwissenschaftler Marc Okrand im Jahre 1984 im Auftrag des Filmstudios Paramount eigens für die erfolgreiche Science-Fiction-Serie Star Trek und dessen Franchise konstruiert worden ist.

Stadt Dortmund für Digitale Souveränität durch ver.di neu aufgestellt

05. Mai 2022 um 14:26

Open-Source-Lösungen für Rechtsstaatlichkeit im digitalen Zeitalter

ver.di Logo

Logo: ver.di (© ver.di)

Heute wurde Do-FOSS-Geschäftsführer Christian Nähle zum Sprecher der ver.di-Vertrauensleute der Stadtverwaltung Dortmund gewählt. Durch die nun bestehende Personalunion von ver.di-Leitung und Do-FOSS-Geschäftsführung werden für die Stadt Dortmund Aspekte der Rechtsstaatlichkeit mittels Digitaler Souveränität künftig eine noch höhere Aufmerksamkeit erhalten. Für den weiteren Erfolg der Digitalen Souveränität in der Stadtverwaltung Dortmund wird die Mobilisierung von Ressourcen (Finanzmittel und Personal) sowie die personalseitige Mitbestimmung dieser Ressourcen entscheidend sein. Die politischen Entscheidungsträger*innen werden über ver.di partnerschaftlich immer wieder an ihre Verpflichtung für die entsprechende Bereitstellung der Ressourcen erinnert werden.

Digitale Souveränität wird von der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) im Bericht Open Source in Kommunen – Ein Baustein für mehr Digitale Souveränität gemäß der Kompetenzstelle Öffentliche IT (ÖFIT) definiert als

die Fähigkeiten und Möglichkeiten von Individuen und Institutionen, ihre Rolle(n) in der digitalen Welt selbstständig, selbstbestimmt und sicher ausüben zu können.

Im Wahlprogramm der ver.di-Vertrauensleuteleitung heißt es zum Thema Open Source und Digitale Souveränität:

Die Stadtverwaltung hat die Kontrolle über ihre digitale Dateninfrastruktur outgesourct. Die digitale Souveränität über die Daten der Bürger*innen ging dabei verloren. Dadurch hängen die politisch Verantwortlichen für die Digitalisierung unserer Stadt mittlerweile an der Klippe des Rechtsstaats. Wir in ver.di reichen ihnen die Hand um sie wieder hochzuziehen und den Rechtsstaat wiederherzustellen. Unsere Pläne für eine Open-Source-basierte digitale Infrastruktur für die digitale Souveränität unserer Stadt haben wir den Entscheider*innen schon längst auf den Tisch gelegt. Trotzdem werden unsere Beschäftigten in ihrem digitalen Nutzungsverhalten alltäglich ausgespäht, die Souveränität der Daten der Bürger*innen ausverkauft. Dies muss beendet und rückgängig gemacht werden!

Weitere gewerkschaftliche Themen behandelt Christian Nähle für ver.di in einem Kampagnenvideo:



Link zum Video
Christian Nähle, Kandidat für das Amt des Sprechers der Vertrauensleute der Stadt Dortmund. Link zu YouTube!

CC0
Soweit im gesetzlichen Rahmen möglich verzichtet der Autor auf alle Urheber- und damit verwandten Rechte an diesem Werk.
Es kann beliebig genutzt, kopiert, verändert und veröffentlicht werden.
Für weitere Informationen zur Lizenz, siehe hier.

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Debian 11 („Bullseye“): Sicherheitsupdate schließt Schwachstellen im LTS-Kernel

05. Mai 2022 um 07:07

Das Debian-Projekt hat mit einem massiven Sicherheitsupdate zahlreiche Schwachstellen im Betriebssystem-Kernel Linux 5.10 LTS von Debian 11 („Bullseye“) geschlossen. Insgesamt 19 teils schwere Sicherheitslücken, die unter anderem zu einer Rechteausweitung führen konnten, wurden behoben.

Mozilla Firefox 100: GTK Scrollbars für Linux und Farbschemata für die Websites (Update)

03. Mai 2022 um 05:40

Der Open-Source-Browser Mozilla Firefox erhält neue auf dem freien Grafik- und GUI-Toolkit GTK basierende Overlay Scrollbars unter Linux und anpassbare Farbschemata für Websites, welche eine dem entsprechende Auswahl an Themen bereitstellen und unterstützen. Auch in Sachen Streams und Untertitel hat sich einiges getan.

Mozilla Firefox 100: GTK Scrollbars für Linux und Farbschemata für die Websites

03. Mai 2022 um 05:40

Der Open-Source-Browser Mozilla Firefox erhält neue auf dem freien Grafik- und GUI-Toolkit GTK basierende Overlay Scrollbars unter Linux und anpassbare Farbschemata für Websites, welche eine dem entsprechende Auswahl an Themen bereitstellen und unterstützen. Auch in Sachen Streams und Untertitel hat sich einiges getan.

Neue Linux-Desktops: Gnome 43 und Unity 7.6 zeichnen sich am Horizont ab (2. Update)

02. Mai 2022 um 05:41

Die nächsten Releases der beiden Linux-Benutzeroberflächen Gnome und Unity zeichnen sich bereits ganz langsam am Horizont ab. Während der ursprünglich durch den Distributor Canonical für Ubuntu und heute von UBports entwickelte Desktop Unity 7.6 schon ausprobiert werden kann, erscheint Gnome 43 am 21. September.

Praxistipps für Linux: Ein Systemabbild von Arch Linux einfach selbst erstellen

02. Mai 2022 um 12:30

Aus der Community kommt eine fundierte Anleitung zur Erstellung eines eigenen Systemabbildes der bekannten Linux-Distribution Arch Linux, das unter anderem für Administratoren als Grundlage für eine komfortable grafische Installation des freien Betriebssystems dienen kann. Mehr als 15 bis 30 Minuten braucht es dafür nicht.

Neue Linux-Desktops: Gnome 43 und Unity 7.6 zeichnen sich am Horizont ab (Update)

02. Mai 2022 um 05:41

Die nächsten Releases der beiden Linux-Benutzeroberflächen Gnome und Unity zeichnen sich bereits ganz langsam am Horizont ab. Während der ursprünglich durch den Distributor Canonical für Ubuntu und heute von UBports entwickelte Desktop Unity 7.6 schon ausprobiert werden kann, erscheint Gnome 43 am 21. September.

Neue Linux-Desktops: Gnome 43 und Unity 7.6 zeichnen sich am Horizont ab

02. Mai 2022 um 05:41

Die nächsten Releases der beiden Linux-Benutzeroberflächen Gnome und Unity zeichnen sich bereits ganz langsam am Horizont ab. Während der ursprünglich durch den Distributor Canonical für Ubuntu und heute von UBports entwickelte Desktop Unity 7.6 schon ausprobiert werden kann, erscheint Gnome 43 am 21. September.

Dell XPS 13 Plus (9320): Neue Eingabegeräte und Alder Lake-P U28 zum Frühjahr (Update)

05. Januar 2022 um 07:30

Die CES ist die wichtige Messe für Dell, wenn es um die Ankündigung eines neuen XPS 13 geht. Das diesjährige Modell heißt XPS 13 Plus (9320) und treibt das 2020 eingeführte Design auf die Spitze. Die Tastatur nimmt jetzt auf voller Breite jeden Millimeter ein, das Touchpad ist versteckt und die Funktionstasten sind kapazitiv.

Ubuntu 22.04 Budgie LTS - Jammy Jellyfish - Solides Linux Betriebssystem - Deutsch

28. April 2022 um 16:49

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In diesem Video zeige ich die Linux Distribution Ubuntu Budgie 22.04 LTS. Sie erschien im April 2022.
Dieses Linux Betriebssystem wird 3 Jahre unterstützt.

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Steam Deck: SteamOS 3.2 bringt stufenlose Bildraten von 40 bis 60 Hz

28. April 2022 um 11:38

Valve hat die erste Beta-Version von SteamOS 3.2 für seinen Handheld-PC Steam Deck veröffentlicht, die unter anderem auch stufenlose Bildwiederholungsraten von 40 bis 60 Hz möglich macht. Hinzu kommen ein verbesserter FPS-Limiter und eine Anpassung an der Lüftersteuerung für mehr Ruhe bei leichten Lastszenarien.

Linux Lite 6.0 („Fluorite“): Federgewicht auf Basis von Ubuntu und Xfce

28. April 2022 um 06:51

Das Federgewicht Linux Lite ist eine besonders einsteigerfreundliche und intuitiv zu bedienende Linux-Distribution, die auf Ubuntu 22.04 LTS („Jammy Jellyfish“) sowie der modularen Desktop-Umgebung Xfce aufbaut. Sie versucht vorrangig Linux-Einsteiger und Windows-Umsteiger von einem freien Betriebssystem zu begeistern.

ESPHome: Temperaturmessung mit DS18B20 für Home Assistant

Von:Benni
26. April 2022 um 20:25

Wenn man sich ein Smart Home aufbaut, möchte man aus verschiedenen Gründen Temperaturen messen. In meinem Fall möchte ich im Heizungsraum die Temperaturen an den Wasserrohren, sowie im Warmwasserspeicher aufzeichnen. Eine einfache und kostengünstige Lösung ist es, das mit einem ESP8266 und dem DS18B20 Temperatursensor umzusetzen. Mit der Software ESPHome ist das auch schnell eingerichtet. Im Folgenden zeige ich, wie man das macht.

ESP8266 und DS18B20 verdrahten

Für dieses Beispiel verwende ich einen ESP8266 Wemos D1 Mini mit drei DS18B20 Temperatursensoren. Sie werden nach folgendem Schema verdrahtet. Das einzige zusätzliche Bauteil ist ein 4,7 kOhm Widerstand, der zwischen den Signal-Pin und VCC gelötet wird.

  • ESP8266 mit DS18B20 Temperatursensoren verbinden. Dazu ist ein 4k7 Ohm Widerstand notwendig.
  • Die Umsetzung der Schaltung könnte zum Beispiel so aussehen. Verwendet wurde eine Lochrasterplatine. Der Kondensator zwischen VCC und GND ist optional (nicht im Schema eingezeichnet)

Der Vorteil von den DS18B20 ist, dass man sehr viele von ihnen parallel betreiben kann. Wenn die Schaltung einmal geschafft ist, kann man weitere Sensoren einfach anschließen. Das ist der Grund, warum ich schraubbare Kontaktklemmen verwendet habe: Dadurch kann ich mit wenig Aufwand neue Sensoren anschließen.

DS18B20: Adresse herausfinden

Dieser Temperatursensor arbeitet mit dem 1-Wire-Protokoll. Um jeden Sensor eindeutig ansprechen zu können, ist die Adresse des Sensors notwendig. Die kann man leider nicht am Gehäuse ablesen, sondern man muss sie via Software erfragen. Wir nutzen das gleich, um unsere Verdrahtung zu überprüfen!

Die Adresse der Sensoren findet man ebenfalls mit ESPHome heraus, indem man ein sehr minimalistisches Programm aufspielt. Wie schon beim Auslesen des Gaszählers startet man mit

esphome wizard heizungstemperatur.yaml

und beantwortet dem Wizard wahrheitsgemäß die 4 Fragen. Die entstandene heizungstemperatur.yaml öffnet man mit einem Editor und fügt unten die folgenden Zeilen hinzu:

# Example configuration entry
dallas:
  - pin: GPIO2

Mittels des folgenden Befehls kompiliert man die Datei und flasht sie auf den ESP8266 (siehe Artikel über den Gaszähler).

esphome run heizungstemperatur.yaml

Der folgende Befehl öffnet die Logdatei des Controllers:

esphome logs heizungstemperatur.yaml

Dort werden die Adressen der angeschlossenen Sensoren angezeigt. Kleiner Tipp: Wenn man immer nur einen Sensor anschließt, behält man den Überblick!

In der Logdatei sieht man (in der letzten Zeile) die Adresse des Sensors. Diesen notiert man sich.

ESPHome für Temperaturmessung flashen

Wenn man nun alle Adressen der Sensoren herausgefunden und notiert hat, kann man das den ESP8266 wie folgt konfigurieren. Den Code fügt man an die bereits erzeugte Datei aus dem Wizard an.

dallas:
  - pin: GPIO2

sensor:
  - platform: dallas
    address: 0x773c01f096c1ee28
    name: "Heizung Vorlauf Temperatur"
  - platform: dallas
    address: 0x783c01f096729728
    name: "Heizung Rücklauf Temperatur"
  - platform: dallas
    address: 0x883c01f096ade428
    name: "Warmwasserspeicher oben Temperatur"

Da mittlerweile der Chip schon die ESPHome-Software aufgespielt hat, kann man bereits jetzt kabellos den neuen Programmcode übertragen. Bei ESPHome nennt sich diese Technik „Over the air“, kurz OTA. Der PC und der ESP8266-Chip müssen sich nur im gleichen Netzwerk befinden.

esphome run heizungstemperatur.yaml

Integration der Temperatursensoren in Home Assistant

Jetzt fehlt nur noch die Integration in den Home Assistant. Glücklicherweise arbeiten die beiden Systeme sehr gut miteinander. Man navigiert im Home Assistant auf Einstellungen, Geräte& Dienste und fügt über das Plus unten rechts eine neue Integration hinzu. Dort sucht man nach „ESPHome“ und gibt im folgenden Fenster die IP-Adresse ein. Wichtig: hierfür muss die API aktiviert sein (das ist eine der Fragen des esphome-Wizards).

Weitere Informationen: https://esphome.io/components/sensor/dallas.html

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LineageOS 19: Custom-ROM auf Basis von Android 12 offiziell erschienen

26. April 2022 um 11:42

Das freie Betriebssystem LineageOS ist in der neuesten Version 19 erschienen und nutzt erstmals das aktuelle Android 12 und dessen Designsprache „Material You“ als Ausgangsbasis. Durch einen Wechsel zum Berkeley Packet Filter (eBPF) im Android Open Source Project (AOSP) werden weniger Mobilgeräte unterstützt.

Pop!_OS 22.04: System76 veröffentlicht neues Ubuntu-Derivat mit Cosmic UX

26. April 2022 um 07:06

Mit dem freien Betriebssystem Pop!_OS 22.04 veröffentlicht der amerikanische Computerhersteller und Linux-Distributor System76 ein neues Ubuntu-Derivat mit der hauseigenen Cosmic UX, einer UI auf Basis der Desktop-Umgebung Gnome 42, und dem Systemkernel Linux 5.16. Als Neuerung ziehen planbare Updates mit ein.

Ubuntu 22.04 LTS: Linux 5.15 LTS, Gnome 42 und fünf Jahre Support (3. Update)

22. April 2022 um 05:46

Der britische Linux-Distributor Canonical hat die finale Version von Ubuntu 22.04 LTS mit Gnome 42 und dem Systemkernel Linux 5.15 LTS jetzt offiziell für jedermann zum Download freigeben. Die Gnome-Session nutzt jetzt auch unter Verwendung einer Grafikkarte vom Typ GeForce das Display-Server-Protokoll Wayland statt X11.

Ubuntu 22.04 LTS - Das beste Ubuntu Linux System 2022 ? -Deutsch

23. April 2022 um 07:42

💾

In diesem Video zeige ich die Linux Distribution Ubuntu 22.04 LTS Jammy Jellyfish.
Sie erschien im April 2022 und wird mit einem modifizierten Gnome Desktop ausgeliefert.
Dieses Linux Betriebssystem ist eine LTS-Version und wird 5 Jahre unterstützt und ist möglicherweise das beste Ubuntu seit langer Zeit..

Hier gehts zum Video über Ubuntu Budgie 22.04
▶️ https://youtu.be/FAQGJ0AbV58

Brandneu: Linux Mint 21 - Schnellanleitung für Einsteiger
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0:00 Einführende Worte und Installation von Ubuntu 22.04
4:27 Rundgang durch Ubuntu 22.04

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Ubuntu 22.04 LTS: Linux 5.15 LTS, Gnome 42 und fünf Jahre Support (2. Update)

22. April 2022 um 05:46

Der britische Linux-Distributor Canonical hat die finale Version von Ubuntu 22.04 LTS mit Gnome 42 und dem Systemkernel Linux 5.15 LTS jetzt offiziell für jedermann zum Download freigeben. Die Gnome-Session nutzt jetzt auch unter Verwendung einer Grafikkarte vom Typ GeForce das Display-Server-Protokoll Wayland statt X11.

Valve Proton 7.0-2: Mehr Spiele und weniger Fehler auf dem Steam Deck (Update)

22. April 2022 um 12:28

Die hauseigene Laufzeitumgebung Proton erhält mit Version 7.0-2 zahlreiche weitreichende Anpassungen, Optimierungen und Fehlerkorrekturen, sodass weitere Spiele zum Valve Steam Deck kompatibel werden. Der Zen-2-RDNA-2-Handheld ist mittlerweile in der Lage, mehr als 2.200 Spiele aus dem Steam-Katalog wiederzugeben.

Support bis 2027: Ubuntu 22.04 LTS mit Gnome 42 und Linux 5.15 erschienen (Update)

22. April 2022 um 05:46

Der britische Linux-Distributor Canonical hat die finale Version von Ubuntu 22.04 LTS mit Gnome 42 und dem Systemkernel Linux 5.15 LTS jetzt offiziell für jedermann zum Download freigeben. Die Gnome-Session nutzt jetzt auch unter Verwendung einer Grafikkarte vom Typ GeForce das Display-Server-Protokoll Wayland statt X11.

Valve Proton 7.0-2: Mehr Spiele und weniger Fehler auf dem Steam Deck

22. April 2022 um 12:28

Die hauseigene Laufzeitumgebung Proton erhält mit Version 7.0-2 zahlreiche weitreichende Anpassungen, Optimierungen und Fehlerkorrekturen, sodass weitere Spiele zum Valve Steam Deck kompatibel werden. Der Zen-2-RDNA-2-Handheld ist mittlerweile in der Lage, mehr als 2.200 Spiele aus dem Steam-Katalog wiederzugeben.

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