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Mozilla VPN 2.20 veröffentlicht

16. Februar 2024 um 21:29

Mozilla hat Version 2.20 seiner VPN-Clients für das Mozilla VPN veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen vom Mozilla VPN 2.20.

Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

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Die Neuerungen vom Mozilla VPN 2.20

Mit dem Update auf das Mozilla VPN 2.20 ist es bei Nutzung eines Monats-Abos nun innerhalb der App möglich, ein Upgrade auf ein Jahres-Abo vorzunehmen. Ansonsten bringt das Update vor allem Fehlerbehebungen sowie Verbesserungen unter der Haube.

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Mozilla strukturiert um, Hubs wird eingestellt

13. Februar 2024 um 22:22

Mozilla steht vor einer Umstrukturierung. Wenige Tage nach der Ernennung einer neuen CEO streicht Mozilla 60 Stellen und kürzt Investitionen in manchen Bereichen, um dafür stärker in andere Bereiche zu investieren. Mozilla Hubs wird eingestellt.

Vor wenigen Tagen hat Mozilla die Ernennung von Laura Chambers als neue CEO der Mozilla Corporation angekündigt. Heute hat Mozilla die Mitarbeiter über eine Umstrukturierung informiert. Demnach werden 60 Stellen gestrichen, was in etwa fünf Prozent der Gesamtbelegschaft entsprechen soll.

So möchte Mozilla in manchen Produktbereichen weniger investieren, um sich stärker auf andere Bereiche zu konzentrieren. Am stärksten davon betroffen ist Mozilla Hubs, was im Laufe des Jahres eingestellt werden soll. Aber auch die Investitionen in die eigene Mastodon-Instanz mozilla.social, das Mozilla VPN, Firefox Relay und den letzte Woche in den USA erst gestarteten Dienst zur Entfernung persönlicher Informationen von Personen-Suchmaschinen sollen laut TechCrunch reduziert werden.

Firefox Mobile wird in einem Statement von Mozilla (via Bloomberg) explizit als Produkt genannt, welches dafür mehr Ressourcen erhalten soll. Auch das Thema Künstliche Intelligenz und KI-Integration in Firefox wird einen noch stärkeren Fokus als bisher einnehmen. Zu diesem Zweck werden die Teams, die an Pocket, Content sowie Künstliche Intelligenz / Maschinellem Lernen arbeiten, mit der Firefox-Organisation zusammengeführt.

Wie sich das Ganze konkret auswirken wird, bleibt abzuwarten. Während sich einige Firefox-Fans darüber freuen werden, dass der Browser als Hauptprodukt einmal mehr einen stärkeren Fokus erhalten soll, klingt dies gleichzeitig nach einem signifikanten Strategiewechsel, der eine Diversifizierung der Einnahmequellen nicht länger priorisiert.

Das vollständige interne Memo (via TechChrunch), übersetzte Fassung:

Zurückfahren der Investitionen in mozilla.social: Mit mozilla.social gingen wir 2023 eine große Wette ein, um eine sicherere, bessere Social-Media-Erfahrung zu schaffen, die auf Mastodon und dem Fediverse basiert. Unser anfänglicher Ansatz basierte auf der Überzeugung, dass Mozilla schnell ein großes Ausmaß erreichen muss, um die Zukunft der sozialen Medien effektiv gestalten zu können. Das war eine edle Idee, aber wir hatten Schwierigkeiten, sie umzusetzen. Wir haben mozilla.social zwar stark mit Ressourcen ausgestattet, um diese ehrgeizige Idee zu verfolgen, aber im Nachhinein betrachtet hätte uns ein bescheidenerer Ansatz ermöglicht, mit wesentlich größerer Agilität an diesem Bereich teilzunehmen. Die Maßnahmen, die wir heute ergreifen, werden diese strategische Korrektur vornehmen, indem wir mit einem viel kleineren Team arbeiten, um am Mastodon-Ökosystem teilzunehmen und kleinere Experimente schneller zu den Menschen zu bringen, die sich für die mozilla.social-Instanz entscheiden.

Schutz, Experimentieren und Identität (PXI): Wir reduzieren die Investitionen in einige unserer eigenständigen Verbraucherprodukte im Bereich Sicherheit und Datenschutz. Wir reduzieren unsere Investitionen in Marktsegmenten, die von Wettbewerbern verdrängt werden und in denen es schwierig ist, ein differenziertes Angebot zu liefern. Konkret planen wir, unsere Investitionen in VPN, Relay und Online Footprint Scrubber zu reduzieren. Wir werden weiterhin in Produkte investieren, die den Kundenbedürfnissen in wachsenden Marktsegmenten entsprechen.

Hubs: Seit Anfang 2023 haben wir eine Verschiebung des Marktes für virtuelle 3D-Welten erlebt. Mit Ausnahme von Spielen, Bildung und einer Handvoll Nischenanwendungen hat sich die Nachfrage von virtuellen 3D-Welten entfernt. Dies wirkt sich auf alle Akteure der Branche aus. Die Benutzer- und Kundenbasis von Hubs ist nicht robust genug, um den weiteren Einsatz von Ressourcen gegen den Gegenwind der ungünstigen Nachfrageverschiebung zu rechtfertigen. Wir werden den Dienst abwickeln und den Kunden einen Plan für einen geordneten Ausstieg mitteilen.

Verkleinerung des Mitarbeiterteams: In Anbetracht des Personalabbaus und des geringeren Budgets für die Mitarbeiterzahl bei MozProd wurden einige Funktionen in der Personalabteilung und anderen Support-Organisationen konsolidiert, damit wir unserem Produktportfolio das richtige Maß an Unterstützung bieten können. Optimierung unserer Organisation, um den Fokus zu schärfen.

Im Jahr 2023 begann die generative KI, die Industrielandschaft schnell zu verändern. Mozilla ergriff die Gelegenheit, vertrauenswürdige KI in Firefox einzubringen, vor allem durch die Übernahme von Fakespot und die darauf folgende Produktintegration. Darüber hinaus ist die Suche nach großartigen Inhalten immer noch ein wichtiger Anwendungsfall für das Internet. Daher werden wir als Teil der heutigen Änderungen Pocket, Content und die KI/ML-Teams, die Inhalte unterstützen, mit der Firefox-Organisation zusammenführen. Weitere Details zu den spezifischen organisatorischen Änderungen werden in Kürze folgen. Innerhalb von MozProd gibt es keine Änderungen bei MDN, Ads oder Fakespot. Auch in den Bereichen Legal/Policy, Finance & Business Operations, Marketing und Strategy & Operations gibt es keine Änderungen.

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Firefox bekommt Tabvorschau

11. Februar 2024 um 12:27

Firefox bekommt eine neue Funktion, um bei Herüberfahren mit der Maus über einen Tab eine Vorschau der jeweiligen Website anzuzeigen.

Bislang zeigt Firefox bei Herüberfahren mit der Maus über einen Tab einen ganz einfachen Tooltip mit dem Titel der Website als Inhalt an. Diesen hat Mozilla für die Tabs nicht nur optisch überarbeitet, sondern zeigt jetzt zusätzlich die URL sowie einen Screenshot der geöffneten Website an.

Tabvorschau Firefox

Die Funktion kann ab Firefox 123 über about:config aktiviert werden, indem der Schalter browser.tabs.cardPreview.enabled per Doppelklick auf true gesetzt wird. Allerdings ist zu beachten, dass die Arbeiten an der Funktion noch nicht komplett abgeschlossen sind und daher für die finale Version von Firefox 123 auch noch keine standardmäßige Aktivierung geplant ist.

Wird zusätzlich der Schalter browser.tabs.cardPreview.showThumbnails auf false gesetzt, können die neuen Tooltips ohne Vorschaubilder genutzt werden. Der Schalter browser.tabs.cardPreview.delayMs kontrolliert die Verzögerung, wann der Tooltip gezeigt werden soll. Standardmäßig steht diese Option auf 1000 (Millisekunden), sodass der Tooltip erst erscheint, nachdem man wenigstens eine Sekunde mit der Maus auf dem Tab war.

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