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Nextcloud auf dem RasPi – Teil 2

09. September 2024 um 16:00

Um später alle Vorzüge, wie Nextcloud Office, von Nextcloud Hub nutzen zu können, empfehle ich den Document Server Collabora Online – Built-in CODE Server (ARM64) auf dem Raspberry Pi via Terminal beizeiten zu installieren, da es über die grafische Oberfläche i.d.R. zu einem Timeout kommt. Wie das Ganze funktioniert erläutere ich in diesem Artikel.

Nextcloud Office

Nextcloud Office ist eine in Nextcloud integrierte Office-Lösung, die es ermöglicht, Dokumente, Tabellen und Präsentationen direkt im Browser zu erstellen und gemeinsam zu bearbeiten. Basierend auf Open-Source-Technologien wie Collabora Online unterstützt es gängige Dateiformate wie DOCX und ODT. Die Echtzeit-Zusammenarbeit und vollständige Integration in die Nextcloud-Plattform ermöglicht eine sichere und effiziente Teamarbeit, bei der alle Daten unter eigener Kontrolle bleiben. Ideal für Unternehmen, die Wert auf Datenschutz und Datensouveränität legen.

Installation

cd /var/www/html/nextcloud
sudo -u www-data php -d memory_limit=512M ./occ app:install richdocumentscode_arm64

Aktivierung

Abschließend wird die Nextcloud Office-App in den Nextcloud Hub-Paketen für die spätere Nutzung
aktiviert.

Anmerkung

Dies funktioniert nur auf 64-Bit-Systemen!

Vorschau

Im nächsten Teil zeige ich, wie man dem Raspberry PI eine feste interne IP-Adresse im heimischen Netzwerk zuweist.

WordPress 6 Schnelleinstieg

09. September 2024 um 04:00

Das Buch „WordPress 6 Schnelleinstieg“ von Vladimir Simovic und Thordis Bonfranchi-Simovic ist in der 1. Auflage 2023 im mitp-Verlag erschienen. Es trägt den Untertitel „Blogs und Webseiten erstellen – Einfach und ohne Vorkenntnisse“. Das Buch hat insgesamt 272 Seiten und richtet sich an Einsteiger, aber auch fortgeschrittene Nutzer des Content-Management-Systems WordPress.

Das Buch „WordPress 6 Schnelleinstieg“ vom MITP-Verlag bietet einen umfassenden Leitfaden für alle, die sich schnell und effektiv mit dem Bloggen und der Webseitengestaltung mit WordPress vertraut machen möchten. Die Autoren geben mit detaillierten Anleitungen und praktischen Tipps einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Funktionen und Möglichkeiten des beliebten Content-Management-Systems.

Dieses Buch ist sachlich verfasst und vermittelt dank der Fachkenntnisse der beiden Autoren dem Leser enorm viel Wissen. Durch die klare Strukturierung kann die erste Webseite in kürzester Zeit umgesetzt werden. Es wird detailliert erklärt, wie WordPress installiert wird, wie das Dateisystem und die Datenbank aufgebaut sind. Der Nutzer wird ausreichend in diese Thematik eingearbeitet. Backups spielen hierbei eine zentrale Rolle, auf die die Autoren ausführlich eingehen. Im Buch erfährt man, welche Nutzerberechtigungen in WordPress vergeben werden können und wie das System gewartet und aktualisiert wird.

Besonders erwähnenswert ist das Kapitel „Design anpassen“, in dem sich die Autoren mit dem Full Site Editing auseinandersetzen. Dabei werden anhand des Themes „Twenty
Twenty-Twon“ die Gestaltungsmöglichkeiten mit dem Blockeditor Gutenberg erläutert. Dies ermöglicht nahezu unbegrenzte Anpassungsmöglichkeiten bei der Erstellung oder Bearbeitung eines
Webprojekts.

Am Ende des Buches wird es vom Inhalt etwas technischer, jedoch nicht weniger interessant. Möglichkeiten durch den Eingriff in den Programmcode lassen noch mehr Spielraum zu. Auch die Erstellung von Child-Themes wird ausführlich erklärt, damit Änderungen im Code problemlos ein Upgrade des Themes überstehen können.

Ein weiterer bedeutender Fokus der Autoren liegt auf der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Dabei spielt die Qualität des Inhalts, die korrekte Verwendung von Überschriften und die Bereitstellung von ausreichenden Metadaten z.B. für Bilder eine entscheidende Rolle. Diese Maßnahmen sind nicht nur für die Zugänglichkeit der Website von Vorteil, sondern auch für ein verbessertes Ranking in Suchmaschinen und sorgen für optimale Suchergebnisse im Internet.

Das Buch gliedert sich in folgende Kapitel:

  • WordPress installieren und grundlegende Einstellungen
  • WordPress anpassen
  • Seiten und Beiträge verfassen und bearbeiten
  • Design anpassen
  • Funktionalität erweitern mit Plugins
  • Tipps für Fortgeschrittene

Leseproben und Downloads

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

Fazit

Das Buch „WordPress 6 Schnelleinstieg“ ist sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene eine nützliche Informationsquelle. Ich empfehle dieses kompakte Handbuch jedem, der daran interessiert ist, seine erste Website mit WordPress zu erstellen. Daher rate ich definitiv zum Kauf dieses Buches!

Es sollte auch darauf hingewiesen werden, dass zu dem gedruckten Exemplar ein eBook zum Download zur Verfügung steht.

Nextcloud auf dem RasPi – Teil 1

29. Juli 2024 um 04:00

Vor einiger Zeit habe ich beschlossen eine Serie von Artikeln zum Thema Nextcloud auf dem RasPi auf meinem Blog intux.de zu veröffentlichen. Ziel ist es, eine eigene Cloud zu erstellen, die produktiv nutzbar ist. Diese soll später über das Internet erreichbar sein.

Was benötigt man dafür?

Um langfristig sicherzustellen, dass alles funktioniert, empfehle ich, die neueste Hardware zu verwenden, wie den Raspberry Pi 5. Allerdings würde hier auch ein Einplatinencomputer der vorherigen Generation mit 4GB RAM ausreichen.

Hier eine Auflistung der für das Projekt eingesetzten Komponenten:

  • Raspberry Pi 5
  • offizielles Gehäuse für den Raspberry PI 5
  • offizielles Netzteil für den Raspberry PI 5 (8GB RAM)
  • 32GB MicroSD (SanDisk Extreme microSD UHS-I)

Vorbereitung

Diese kleine Anleitung soll helfen, das Projekt Nextcloud auf dem Raspberry Pi nicht nur umzusetzen, sondern auch besser zu verstehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Software und der Konfiguration. So können später auftretende Fehler besser lokalisiert und abgestellt werden.

Der Raspberry Pi wird als LAMP-Server (Linux, Apache, MariaDB, PHP) dienen, die Nextcloud zu betreiben. Wie man diese vier Bausteine aufsetzt, zeige ich im folgenden Abschnitt.

Mindmap LAMP-Server
LAMP-Server

Installation

Der erste Baustein der installiert wird, ist Linux. Hierbei handelt es sich um das Betriebssystem Raspberry Pi OS. Dieses spielt man ganz einfach mit dem Raspberry Pi Imager auf die MicroSD.

Hier wählt man (siehe Screenshot) das zu installierende Betriebssystem aus. In diesem Fall ist es das Raspberry Pi OS (64-bit). Im Imager können vorab einige Einstellungen vorgenommen werden. Ich werde in dieser Anleitung einfache Bezeichnungen und Passwörter verwenden. Diese können während der Installation entsprechend frei angepasst werden!

Raspberry Pi Imager - OS und SD-Karte auswählen
Raspberry Pi Imager – OS und SD-Karte auswählen
Raspberry Pi Imager - OS-Einstellungen vornehmen
Raspberry Pi Imager – OS-Einstellungen vornehmen

Über das Zahnrad des Imagers lässt sich das Raspberry Pi OS vorkonfigurieren. Hier trägt man für den Anfang die entsprechenden Daten ein:

Hostname: nextcloud
SSH aktivieren
Benutzername: radiouser
Passwort: geheim

Danach wählt man am PC/Notebook die MicroSD aus, auf die geschrieben werden soll.

Raspberry Pi Imager - Schreibvorgang
Raspberry Pi Imager – Schreibvorgang

Zum Schluss werden die Daten auf die MicroSD geflasht. Ist dies erledigt, kann die Karte ausgeworfen und in den vorbereiteten Raspbberry Pi (Kühlkörper, Gehäuse, Lüfter) geschoben werden. Dieser wird dann via LAN-Kabel mit dem heimischen Router verbunden und über das Netzteil mit Strom versorgt.

Natürlich könnte der RasPi auch via WLAN mit dem Router kommunizieren. Hiervon rate ich jedoch ab, da über die Funkverbindung oft nicht die volle Geschwindigkeit einer Ethernet-Verbindung genutzt werden kann. Weiterhin kann es zu Verbindungsabbrüchen bzw. -lücken kommen.

Nachdem der Raspberry Pi mit Strom versorgt wird, startet dieser. Ist der Raspberry Pi hochgefahren, kann dieser via arp-scan vom PC/Notebook im Netzwerk lokalisiert werden. In meinem Fall hat er die IP-Adresse 192.168.178.136.

sudo apt install arp-scan
sudo arp-scan -l
Identifizieren des RasPi mit arp-scan
Identifizieren des RasPi mit arp-scan

Zugriff auf den Pi erhalte ich nun via zuvor im Imager aktiviertem SSH-Zugang.

ssh Benutzer@IP-Adresse
Zugang via SSH
Zugang via SSH

Ist man eingeloggt, empfiehlt es sich die Lokalisierung über raspi-config auf deutsch (siehe Screenshots) umzustellen. Damit wird Datum und Uhrzeit des Servers an die europäische Zeitzone (Berlin) angepasst.

sudo raspi-config
raspi-config - Localisation Options
raspi-config – Localisation Options
raspi-config - Locale
raspi-config – Locale

Nun wählt man de_DE.UTF-8 UTF-8 aus und deaktiviert en_GB.UTF-8 UTF-8. Die deutsche Lokalisierung wird abschließend noch bestätigt.

raspi-config - de aktivieren
raspi-config – de aktivieren
raspi-config - en deaktivieren
raspi-config – en deaktivieren

Danach wird der Raspberry Pi mit

sudo reboot

neu gestartet. Ist dies geschehen, empfiehlt es sich, das OS zu aktualisieren.

sudo apt update && sudo apt upgrade -y

Danach werden die noch fehlenden 3 Bausteine (Apache 2, MariaDB und PHP) nachinstalliert.

sudo apt install apache2 mariadb-server php php-mysql php-zip php-gd php-json php-curl php-mbstring php-intl php-imagick php-xml php-dom php-bcmath -y

Nachdem die Installation durchgelaufen ist, kann man zum Testen den Webserver Apache via Browser über die Web-Adresse http://ip erreichen.

Anschließend wird die von der Nextcloud benötigte Datenbank installiert. Zuerst wird jedoch die mysql_secure_installation durchgeführt. Ich empfehle hier das Ganze gemäß meinen Empfehlungen (Enter, n, n, y, y, y, y) zu durchlaufen. Hierbei wird für den MariaDB-Server kein separates Root-Passwort vergeben, der anonyme User wird gelöscht, die Remote-Root-Anmeldung wird verboten, die Test-DB wird gelöscht und die Änderungen ausgeführt.

sudo mysql_secure_installation

If you’ve just installed MariaDB, and you haven’t set the root password yet, the password will be blank, so you should just press enter here. Enter

Switch to unix_socker_authentication [Y/n] n
Change the root password? [Y/n] n
Remove anonymous users? [Y/n] y
Disallow root login remotely? [Y/n] y
Remove test database and access to it? [Y/n] y
Reload privilege tables now? [Y/n] y

Nachdem dieser Schritt durchgeführt wurde, kann über folgenden Befehl die Datenbank erstellt werden.

sudo mysql -u root -p

In meinem Fall heißen die Datenbank und der Benutzer „nextcloud“. Die Datenbank liegt dann auf dem „localhost“.

> CREATE DATABASE nextcloud;
> CREATE USER 'nextcloud'@'localhost' IDENTIFIED BY 'geheim';
> GRANT ALL ON nextcloud.* TO 'nextcloud'@'localhost';
> FLUSH PRIVILEGES;
> \q

Im Nachgang wechselt man in das Verzeichnis /var/www/html, wo die Nextcloud installiert wird. Die letzte Version wird vom Entwickler herunter geladen und entpackt. Danach wird die nicht mehr benötigte Zip-Datei wieder gelöscht und die Rechte der Dateien an den Benutzer www-data übertragen.

cd /var/www/html
sudo wget https://download.nextcloud.com/server/releases/latest.zip
sudo unzip *.zip
sudo rm *.zip
sudo chown -R www-data:www-data /var/www/html/nextcloud

Nun ist die Nextcloud über http://ip/nextcloud (http://102.168.178.136/nextcloud) erreichbar. Man legt den Admin fest und trägt die Daten der zuvor erstellten MariaDB-Datenbank in die Eingabemaske ein. Hat das alles geklappt, dann dauert die Einrichtung ein paar Minuten und die Nextcloud steht bereit zum ersten Login des neuen Administrators.

Administrator-Konto anlegen
Administrator-Konto anlegen

Vorschau

Im nächsten Teil zeige ich, wie man die App Collabora Online – Built-in CODE Server (ARM64) in der Nextcloud via Terminal installiert.

Viel Spaß!

Nextcloud Schnelleinstieg

25. Juni 2024 um 04:00

Das Buch „Nextcloud Schnelleinstieg“ von Herbert Hertramph ist in der 1. Auflage 2023 im mitp-Verlag erschienen. Es trägt den Untertitel „Der leichte Weg zur eigenen Cloud – Daten sicher speichern und teilen“. Das Buch hat insgesamt 224 Seiten und ist für Nutzer konzipiert, die sich für die Verwendung von Nextcloud entschieden haben oder dies planen. Es bietet einen umfassenden Einblick in die Funktionalitäten und die Handhabung dieser besonderen Open-Source-Cloud.

Dieses Buch geht weniger auf Installationsmöglichkeiten der Nextcloud ein, gibt aber wertvolle Tipps, wie der Nutzer an eine eigene Nextcloud gelangt, ob als selbst installiertes Filesharing-System auf einem Einplatinencomputer, wie dem Raspberry Pi, einem angemieteten vServer oder als gemanagte Cloud bei einem Nextcloud-Spezialisten.

In seinem Buch konzentriert sich der Autor ausschließlich auf die Benutzung der Nextcloud. Er erklärt den Aufbau und die Funktionen auf eine klare und verständliche Art. Der Einsatz vieler Grafiken und Screenshots unterstützt diese Erklärungen und macht sie leicht nachvollziehbar.

Im Buch von Herbert Hertramph wird keine spezifische Nextcloud-Version genannt, was aufgrund der häufigen Veröffentlichung neuer Hauptversionen des Open-Source-Projekts in etwa alle sechs Monate auch kaum möglich ist.

Herbert Hertramph zeigt anschaulich die vielfältigen Möglichkeiten, die sich durch die Anwendungen Dateien zur Dateiverwaltung, Kalender und Kontakte ergeben. Er erläutert, wie Daten einfach geteilt werden können und wie kollaboratives Arbeiten in der Cloud funktioniert. Zudem werden spannende Apps wie Aufgaben und Deck genauer betrachtet. Deck ist ein nützliches Kanban System zur Planung und Umsetzung eigener Projekte. Mail und Talk werden ebenfalls ausführlich erklärt: Mail ist ein in die Cloud integrierter eMail-Client und Talk eine eigenständige Anwendung für Videokonferenzen.

Außerdem wird detailliert besprochen, wie arbeitserleichternde Clients für PC und Mobiltelefone genutzt werden können und wie Daten, Kontakte und Kalender mit diesen Geräten synchronisiert werden können.

Nextcloud ist ein hochwertiges, ausgereiftes und kostenfreies System, das in zahlreichen Unternehmen und Bildungseinrichtungen eingesetzt wird. Es wurde in Deutschland entwickelt, ist Open Source und bietet eine transparente Plattform. Anders als herkömmliche Cloud-Lösungen umfasst Nextcloud neben den Grundfunktionen wie Filesharing auch einen E-Mail-Client, Video-Konferenzmöglichkeiten und die Integration eines Online-Office, was es zu einem umfassenden Enterprise-Produkt macht.

Das Buch gliedert sich in folgende Kapitel:

  • Die Grundlagen 
  • Anmeldung und Rundgang
  • Dateimanagement
  • Einstellungssache: Nextcloud anpassen
  • Geteilte Cloud ist doppelte Cloud: (Mit-)Benutzer einrichten
  • Terminmanagement: Vom Kalender bis zur Buchungsverwaltung
  • Aufgaben- und Projektplanung
  • Adressbücher und Kontakte teilen
  • Office-Anwendungen und Notiz-Systeme
  • Kommunikation: E-Mail und Talk
  • Weitere nützliche Erweiterungen
  • Nextcloud unterwegs
  • Die sichere Cloud
  • Nextcloud und das papierlose Arbeitszimmer 

Leseproben und Downloads

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

Fazit

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der bereits über die Verwendung von Nextcloud nachdenkt oder bereits ein solches System nutzt. Selbst erfahrene Nutzer werden wahrscheinlich noch nützliche Hinweise darin finden. Insgesamt bin ich der Meinung, dass es sich lohnt, das Buch anzuschaffen.

Mediaplayer: VLC 3.0.21 legt mit Opus ambisonic und AMD-Upscaling nach [Notiz]

17. Juni 2024 um 08:34

Der freie und quelloffene VLC Media Player ist in der neuen Version 3.0.21 mit diversen Optimierungen an unterschiedlichen Programmbereichen und vielfältigen Fehlerkorrekturen erschienen. Unter anderem hat der Decoder eine verbesserte Unterstützung für „Opus ambisonic“ erhalten. Auch Fehler beseitigt die neue Version.

Multimediabetrachter: XnView MP 1.7.2 bringt Neuerungen beim Browser [Notiz]

05. Juni 2024 um 10:15

Der Multimediabetrachter XnView MP ist in der neuen Version 1.7.2 für Linux, macOS und Windows erschienen. Als Neuerungen bringt das Tool unter anderem Änderungen am Einstellungsmenü des Browsers, das fortan Gruppenelemente unterstützt. Darüber hinaus wurde die Richtlinie zum Bereinigen des Hilfemenüs angepasst.

Multiplattform-Messenger: Element 1.11.67 mit mehr Barrierefreiheit erschienen (Update)

25. Mai 2024 um 07:33

Der Multi-Protokoll-Messenger Element (ehemals Riot) bringt in Version 1.11.67 eine Menge Änderungen und Modifikationen zu Gunsten einer besseren Barrierefreiheit. Beispielsweise sind Chat-Nachrichten und Chat-Räume einfacher zu erreichen. Aber auch die Zugänglichkeit des rechten Bedienfeldes wurde optimiert.

Kommunikationsplattform: Rocket.Chat Desktop 4.0.0 streicht Windows 7 und 8 [Notiz]

04. Juni 2024 um 08:30

Die Open-Source-Kommunikationsplattform Rocket.Chat ist in aktualisierter Version 4.0.0 erschienen und bringt eine große Neuerung mit. Künftig verwendet das Tool Electron in Version 29 und unterstützt damit nicht mehr die Betriebssysteme Windows 7 und 8. Nutzern wird empfohlen ein OS-Update vorzunehmen.

Universeller Passwortmanager: KeePass 2.57 bietet Verbesserungen der UI

02. Juni 2024 um 15:33

Der Passwortmanager KeePass ist in einer aktualisierten Version 2.57 mit umfangreichen Verbesserungen und Modifikationen erschienen. Die wichtigsten Neuerungen betreffen vorrangig die Benutzeroberfläche und die Integration von Funktionen. Darüber hinaus halten verschiedene weitere kleinere neue Funktionen & Korrekturen Einzug.

Analyse-Tool für Mediendateien: MediaInfo 24.05 bietet „Dark Theme“ und mehr für Windows [Notiz]

01. Juni 2024 um 08:13

Das Open-Source-Analyseprogramm für Mediendateien ist in der neuesten Version 24.05 für unterschiedliche Betriebssysteme mit einigen Neuerungen erschienen. Dazu zählt unter anderem für Windows ein neues „Dark Theme“ und die Unterstützung von höheren Auflösungen. Darüber hinaus ist die Größe der Blattansicht nun veränderbar.

Seafile Sync Client 9.0.6: Cloud-Tool verbessert Nutzung mit Cloud-Dateibrowser [Notiz]

26. Mai 2024 um 15:06

Das Update des File-Cloud-Client Seafile Sync Client auf Version 9.0.6 umfasst neben kleineren Neuerungen, wie einer Unterstützung von Benutzername und Passwort bei Verwendung des SOCKS5-Proxys und Änderungen, wie eine bessere Konfliktbehandlung im Cloud-Dateibrowser, auch weitere Modifikationen bei bestehenden Funktionen.

Multiplattform-Messenger: Element 1.11.67 mit mehr Barrierefreiheit erschienen

25. Mai 2024 um 07:33

Der Multi-Protokoll-Messenger Element (ehemals Riot) bringt in Version 1.11.67 eine Menge Änderungen und Modifikationen zu Gunsten einer besseren Barrierefreiheit. Beispielsweise sind Chat-Nachrichten und Chat-Räume einfacher zu erreichen. Aber auch die Zugänglichkeit des rechten Bedienfeldes wurde optimiert.

Boot-Software für USB-Sticks: Universal USB Installer 2.0.2.3 bringt Kompatibilität zu Ventoy 1.0.98 [Notiz]

24. Mai 2024 um 07:11

Die universelle ISO-Boot-Software für den USB-Stick Universal USB Installer ist in Version 2.0.2.3 mit kleinen Anpassungen erschienen. Neu ist das Update zur Verwendung des Ventoy 1.0.98-Bootloaders, der eine Upstream-Unterstützung für neuere Archlinux- und KAOS-Versionen bietet.

Video-Transkodier-Tool: HandBrake 1.8.0 bietet Unterstützung für den FFV1-Encoder [Notiz]

22. Mai 2024 um 07:28

Der beliebte, weil vielseitige und kostenfreie Video-Transkodierer HandBrake bietet in neuer Version 1.8.0 videoseitig nicht nur Unterstützung für den FFV1-Encoder und für Multi-Pass-CQ mit VP9, die Entwickler haben audioseitig auch einen TrueHD-Encoder hinzugefügt. Ebenfalls neu ist das Muxing von VP9 und FLAC im MP4-Container.

Multi-Messenger-Plattform: Ferdium 6.7.4 bringt Upgrade von electron auf 30.0.6 [Notiz]

21. Mai 2024 um 13:41

Der Multi-Protokoll-Messenger Ferdium ist für Linux, macOS und Windows in Version 6.7.4 mit einigen Verbesserungen, Optimierungen und diversen Fehlerkorrekturen erschienen. An vorderster Front haben die Entwickler in der aktuellen Ausgabe Fehler an diversen Stellen behoben. Aber auch kleine Neuheiten sind enthalten.

Multi-Boot-Tool: Ventoy 1.0.98 unterstützt jetzt mehr als 1.200 ISO-Dateien

21. Mai 2024 um 07:07

Das vielseitige Multi-Boot-Programm Ventoy, das unter anderem auch modifizierte Installationsmedien für Windows 11 ohne TPM- und Kontopflicht erstellen kann, unterstützt in der aktualisierten Fassung 1.0.98 jetzt mehr als 1.200 Systemabbilder. Hinzu kommen Korrekturen unter anderem für das neueste Archlinux und KAOS.

Sprachkonferenzsoftware: Mumble 1.5 bringt Audioverbesserungen und neue UI

20. Mai 2024 um 09:26

Die Open-Source-Sprachkonferenzsoftware Mumble ist rund zwei Jahre nach dem letzten stabilen Release 1.4.287 nun in Version 1.5.634 mit Änderungen am Positions-Audiosystem, einer überarbeiteten Benutzeroberfläche und mehr Barrierefreiheit erschienen. Ebenfalls neu ist das Beibehalten der Lautstärkeeinstellung je Kanal.

Coturn TURN-Server für Nextcloud Talk

20. Mai 2024 um 04:00

Vor über vier Jahren hatte ich mich schon einmal mit dieser Thematik im Artikel „TURN-Server für Nextcloud Talk“ auseinandergesetzt. Über die Jahre hinweg hat sich jedoch einiges geändert und ich konnte mein Wissen ausbauen. Aus diesem Grund möchte ich nun meine aktuellsten Erkenntnisse noch einmal zusammenhängend präsentieren.

Installation

Ein TURN-Server wird von Nextcloud Talk benötigt, um Videokonferenzen zu ermöglichen. Der TURN-Server bringt die Teilnehmer, welche sich in verschiedenen Netzwerken befinden, zusammen. Nur so ist eine reibungslose Verbindung unter den Teilnehmern in Nextcloud Talk möglich.

Wer bisher meinen Anleitungen zur Installation von Nextcloud auf dem Raspberry Pi gefolgt ist, kann nun die eigene Cloud für Videokonferenzen fit machen. Zu bedenken gilt aber, dass ein eigener TURN-Server nur bis maximal 6 Teilnehmer Sinn macht. Wer Konferenzen mit mehr Teilnehmern plant, muss zusätzlich einen Signaling-Server integrieren.

Nun zur Installation des TURN-Servers. Zuerst installiert man den Server mit

sudo apt install coturn

und kommentiert folgende Zeile, wie nachfolgend zu sehen in /etc/default/coturn aus.

sudo nano /etc/default/coturn

Dabei wird der Server im System aktiviert.

#
# Uncomment it if you want to have the turnserver running as
# an automatic system service daemon
#
TURNSERVER_ENABLED=1

Nun legt man die Konfigurationsdatei zum TURN-Server mit folgendem Inhalt an.

sudo nano /etc/turnserver.conf
listening-port=5349
fingerprint
lt-cred-mech
use-auth-secret
static-auth-secret=geheimespasswort
realm=cloud.domain.tld
total-quota=100
bps-capacity=0
stale-nonce
no-loopback-peers
no-multicast-peers

Hier werden u.a. der Port und das Passwort des Servers sowie die Domain der Cloud eingetragen. Natürlich muss hier noch der Port im Router freigegeben werden. Ein starkes Passwort wird nach belieben vergeben.

Hierbei kann das Terminal hilfreich sein. Der folgende Befehl generiert z.B. ein Passwort mit 24 Zeichen.

gpg --gen-random --armor 1 24

Jetzt wird der Server in den Verwaltungseinstellungen als STUN- und TURN-Server inkl. Listening-Port sowie Passwort eingetragen.

Nextcloud - Verwaltungseinstellungen - Talk
Nextcloud – Verwaltungseinstellungen – Talk
Eintrag der Domain für STUN- und TURN-Server (sowie Passwort)
Eintrag der Domain für STUN- und TURN-Server (sowie Passwort)

Bei meinen ersten Versuchen auf dem Raspberry Pi fiel auf, dass der Service des TURN-Servers schneller startet als das gesamte System, was einen Betrieb unmöglich machte. Diese Problematik konnte ich wie im Artikel „coTurn zeitverzögert auf Raspberry Pi starten“ beschrieben, lösen. Leider überstand aber dieser Eingriff kein Systemupgrade. Durch einen sehr hilfreichen Kommentar von Matthias, kann ich nun eine bessere Lösung aufzeigen.

Es wird mit

sudo systemctl edit coturn.service

der Service des Servers editiert. Folgender Eintrag wird zwischen die Kommentare gesetzt:

### Editing /etc/systemd/system/coturn.service.d/override.conf
### Anything between here and the comment below will become the new contents of the file

[Service]
ExecStartPre=/bin/sleep 30

### Lines below this comment will be discarded

### /lib/systemd/system/coturn.service

Dies ermöglicht den TURN-Server (auch nach einem Upgrade) mit einer Verzögerung von 30 Sekunden zu starten.

Zum Schluss wird der Service neu gestartet.

sudo service coturn restart

Ein Check zeigt, ob der TURN-Server funktioniert. Hierzu klickt man auf das Symbol neben dem Papierkorb in der Rubrik TURN-Server der Nextcloud. Wenn alles perfekt läuft ist, wird im Screenshot, ein grünes Häkchen sichtbar.

Check TURN-Server
Check TURN-Server
Check bestanden
Check bestanden

Datenschutz-Browser: Brave erhält neue Farben, Chromium 125 und AI-Modelle

19. Mai 2024 um 08:19

Der auf Datenschutz fokussierte Browser Brave ist in aktualisierter Version 1.66.110 erschienen. Neu sind unter anderem der Wechsel der Farben und des Stil der Schaltflächen in der gesamten Benutzeroberfläche. Ebenfalls wurde der Unterbau auf Chromium 125.0.6422.60 aktualisiert und es gibt neue AI-Modelle zur Auswahl.

Open-Source-Packprogramm: 7-Zip 24.05 mit neuen Funktionen für die 7z-Archiverstellung [Notiz]

17. Mai 2024 um 15:52

Der schlanke und populäre Open-Source-Packer 7-Zip ist in der aktualisierten Version 24.05 erschienen. Zu den Neuerungen gehört eine Funktion zum Festlegen der Decoder-Kompatibilitätsversion für die 7z-Archiverstellung, wozu die 7-Zip-Version intern als eine 4-stellige Zahl {MMNN} ohne Punkt dargestellt wird.

Video-/Audioschnittprogramm: LosslessCut 3.61.0 mit Fülle an Verbesserungen erschienen [Notiz]

15. Mai 2024 um 09:11

Das Open-Source-Video-/Audioschnittprogramm LosslessCut ist in einer aktualisierten Version mit umfangreichen Änderungen erschienen. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört eine Video/Audio-Spurumschaltung und das Ziehen von Verzeichnissen per Drag-Drop, um alle Dateien nacheinander zu öffnen.

Universelles Packprogramm: PeaZip 9.8.0 erweitert Extraktions-Funktionen [Notiz]

14. Mai 2024 um 11:05

Das Open-Source-Multiplattform-Packprogramm PeaZip ist in Version 9.8.0 erschienen und bringt neben einem neuen Extraktions-Modus, in der Gruppe „Extrahieren nach“ des Kontextmenü, auch neue Themes. Ebenfalls neu ist ein verbesserter „flat mode“, der optional den gesamten Inhalt des Archivs auf einmal anzeigen kann.

FurMark 2.3.0.0: GPU-Stresstest läuft jetzt mit 1 – 4 FPS auch auf Raspberry Pi

10. Mai 2024 um 06:28

Der kostenlose Stresstest und Benchmark für Grafikkarten FurMark ist in aktualisierter Version 2.3.0.0 mit dem Support für Raspberry Pi OS erschienen. Ebenfalls neu ist die Anzeige der Lüfterdrehzahl während des Testlaufs im Kontrollmenü. Mit dem Update gehen auch Optimierungen einher und es werden kleinere Fehler beseitigt.

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