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Gestern — 17. Juni 2021Haupt-Feeds

Glibc will Rechteübertragung an FSF beenden

17. Juni 2021 um 12:28

Nach der GCC-Community könnte sich nun auch das Team der Glibc offiziell von GNU und der FSF lossagen. Die Community unterstützt das.

Die Projektbetreuer (Stewards) der Standard-C-Bibliothek des GNU-Projekts Glibc möchten den Zwang zur Rechteübertragung an die Free Software Foundation (FSF) für Code-Beiträge beenden. Die Beteiligten bitten die Glibc-Community und Beitragenden auf der Mailingliste des Projekts nun um Stellungnahmen zu dem Plan.

Vor wenigen Wochen hatte bereits die GCC-Community solch eine Änderung umgesetzt. Das ist insofern ein eher ungewöhnlicher Schritt, als die Bedingung zur Rechteübertragung an die FSF grundsätzlich für alle GNU-Projekte gilt. Die Glibc-Stewards begründen ihren Plan nun aber auch analog zu GCC damit, dass das eigene Projekt inzwischen unabhängig operiere und damit nicht mehr an die formalen Regeln des GNU-Projekts gebunden ist.

Für Community-Mitglieder, die eine entsprechende Vereinbarung mit der FSF getroffen haben, soll sich nichts ändern müssen. Alle anderen können künftig das sogenannte Developer Certificate of Origin (DCO) verwenden. Die Idee dahinter ist, dass damit das Projekt und auch dessen Lizenz nicht von einem einzigen zentralen Unternehmen oder Verein kontrolliert werden kann. Letzteres ist aber genau die Idee der Rechteübertragung, denn so könnten mögliche Urheberrechte deutlich einfacher durchgesetzt werden.

Besonders positiv bewertet wird der Vorschlag von Entwicklern, die wegen der zwingenden Rechteübertragung bisher kaum sinnvoll oder nur sehr mühsam zur Glibc beitragen konnten. Dazu gehört etwa der Betreuer und Hauptautor der Musl-C-Bibliothek Rich Felker. Den Plan nicht umzusetzen, könnte die Möglichkeiten für künftige Beiträge von Felker einschränken, wie er schreibt.

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Grub 2.06 unterstützt LUKS2-Verschlüsselung

10. Juni 2021 um 10:32

Ursprünglich sollte die neue Version von Grub schon im letzten Jahr erscheinen, dafür bietet der Bootloader trotz des kleinen Versionssprungs mehrere interessante Neuerungen. Unter anderem schützt Grub 2.06 vor den zwei BootHole-Attacken und versteht sich mit LUKS2 verschlüsselten Partitionen.

Neu ist auch der Support für SBAT und die Xen Security Module (XSM/FLASK). Standardmäßig deaktiviert ist “os-prober”, das die installierten Betriebssysteme erkennt und automatisch passende Menüeinträge generiert.

Darüber hinaus haben die Grub-Entwickler zahlreiche von einzelnen Distributoren vorgenommene Änderungen zurückportiert. Abschließend unterstützt Grub 2.06 die Compiler GCC und Clang/LLVM jeweils in der Version 10. Der Quellcode von Grub 2.06 ist auf seiner Website verfügbar.

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T2 SDE in neuer Version 21.5 “Because we can”

18. Mai 2021 um 12:18

Das T2 System Development Environment (T2 SDE) ist in neuer Version 21.5 erschienen. T2 SDE versteht sich weniger als Linux-Distribution, sondern vielmehr als Distribution Build Kit. In der neuen Ausgabe stecken 18 vor- und cross-kompilierte Architekturen.

T2 SDE 21.5 bringe damit Unterstützung für mehr Architekturen mit als je zuvor, teilen die Entwickler mit. Zudem seien auch große Verbesserungen bei der Performance gelungen, heißt es. Es seien zudem Updates in allen Bereichen eingeflossen. Dabei habe die größte Anstrengung der Aufnahme von GCC 11 gegolten. Die Reparaturen von Upstream-Regressionen für den Sony-PS3-Support zählen die Macher auch zu den aufwendigeren Arbeiten. Kleinere Verbesserungen seien etwa bei einem um rund 15 Sekunden schnelleren Shutdown gelungen, wenn sysvinit zum Einsatz komme.

Zu den unterstützten Architekturen zählen nun Alpha, Arm, Arm64, hppa, ia64, m68k, Mips64, Mipsel, PPC, PPC64-32, PPC64le, Risc-V, Risc-V64, S390x, Sparc64, Superh, x86 und x86-64. Der Download erfolgt über die Hompage des Projekts.

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GCC 11.1 wechselt Debugging-Format auf DWARF 5

28. April 2021 um 10:01

Die neue Major-Release-Version 11.1 der Compiler-Sammlung GCC stellt für die meisten Targets das Standardformat für das Debugging auf DWARF 5 um.

Außerdem seien große Fortschritte in der Unterstützung für C++-20 zu verzeichnen, schreibt Jakub Jelinek in der Ankündigung. Das gelte sowohl für die Compiler als auch für die Bibliotheken. Zudem enthalte GCC 11.1 experimentellen Support für C++-23. Die Standardversion von C++ laute inzwischen “-std=gnu++17”. Einige Erweiterungen für den C++-17-Nachfolger C2X seien ebenfalls enthalten, teilt Jelinek mit. Des Weiteren sind Optimierungen, Bugfixes und Unterstützung für neue Hardware enthalten. Die Entwickler hätten sich auch den Compiler-Backends gewidmet, so Jelinek.

Es könne sein, dass Code, der bislang erfolgreich mit der GCC zu kompilieren war, mit dieser Version einige Änderungen benötige, heißt es weiter. Details zu diesen Portierungen hat das Entwicklerteam aufgelistet. Der Download von CC 11.1 ist über die Server des Projekts möglich.

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FreeBSD startet in Version 13

14. April 2021 um 11:22

Mit FreeBSD 13.0 haben die Entwickler einen neuen Stable-Zweig gestartet. Die erste Ausgabe bringt viele Updates und Bereinigungen mit.

Das Release-Team von FreeBSD kann in seiner Mitteilung auf Updates von Clang, lld, lldb utilities, compiler-rt, llvm, libunwind, libc++ verweisen. Dagegen wurde die obsolete Version des GNU Debuggers (GDB) entfernt, die bislang unter /usr/libexec installiert war. Künftig können Kernel-Crash-Informationen über die Installation eines frischen GDBs über Ports oder Pakete gesammelt werden, so das Release-Team in der Ankündigung. Auch die Binutils 2.17 und GCC 4.2.1 sind entfernt worden. Mit FreeBSD 13 komme nun für alle Architekturen die LLVM/Clang Toolchain zum Einsatz. Neu ist, dass nun die BSD-Version von Grep genutzt wird. Sie ersetzt die GNU-Version, die entfernt wurde.

Während einige Treiber für ausgediente Hardware entfernt wurden, haben die Entwickler diverse Treiber auf die PowerPC64-Architektur portiert. Bei den Architekturen hat zudem die 64-Bit-ARM-Ausgabe mit FreeBSD 13 den Tier-1-Status erreicht. In die Tier-1-Liste werden nur ausgereifte Architekturen aufgenommen, die volle Produktionsreife in allen FreeBSD-Aspekten aufweisen.

Die Release Notes für FreeBSD 13.0 nennen weitere Details zur neuen Ausgabe.

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LLVM bekommt Support für Motorola 68000

09. März 2021 um 13:46

Die auch als M68k bekannte CPU-Architektur ist weiter für das Retro-Computing beliebt und bekommt nun Unterstützung von LLVM.  

Der Compiler-Baukasten von LLVM sowie der darin gepflegte C-Compiler Clang erhalten offiziell Unterstützung für die CPU-Architektur und Prozessorfamilie Motorola 6800. Den dazugehörigen Code für den Support haben die Beteiligten in den Hauptentwicklungszweig von LLVM eingepflegt.

Unterstützt und hauptsächlich betreut werden die Arbeiten an dem Port auf die inzwischen rund 40 Jahre alte Prozessorarchitektur von einem kleinen Team von Freiwilligen. Wichtigstes Ziel der Arbeiten dabei ist es, die Retro-Computing-Szene mit den Arbeiten an dem Compiler zu unterstützen.

Immerhin wurden die Motorola 68000 zahlreich in Rechnern wie dem Amiga, Atari ST oder auch dem Apple Macintosh verbaut. Diese sind als Bastelrechner nach wie vor sehr beliebt, was den Port laut der Ankündigung im vergangenen Herbst motiviert hat.

Bisher wurde hauptsächlich die GNU Compiler Collection (GCC) als Compiler-Infrastruktur für die Motorola 68000 genutzt. Deren Betreuer wollten die Unterstützung für die alte CPU-Architektur zuvor bereits entfernen, da die Portierung nicht mehr aktiv gepflegt wurde. Doch auch hier intervenierte die Community und setzte die notwendigen Arbeiten an dem Port um, damit auch aktuelle GCC-Versionen Code für die Motorola 68000 kompilieren. Das wird etwa auch für den Debian-Port genutzt.

Mit einer gemeinsamen Anstrengung ist dies nun nach mehreren gescheiteren Versuchen so ähnlich auch für LLVM noch geglückt. Aufbauend auf dem integrierten Code in LLVM entsteht eine Portierung des Rust-Compilers für M68k. Die Nutzung von Rust in einem Python-Paket führte zuletzt zu Problemen mit einigen anderen alten CPU-Architekturen.

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GCC-Frontend für Rust geplant

18. Januar 2021 um 11:41

Entwickler Brad Spengler mit seinem Unternehmen Open Source Security und weiteren Firmen die Finanzierung eines Rust-Compiler gesichert, der auf der GNU Compiler Collection (GCC) basiert. Spengler verspricht sich damit eine bessere Nutzung von Rust unter anderem im Linux-Kernel.

Brad Spengler ist durch seine Entwicklungen am Linux-Patch Grsecurity bekannt. Wie er kürzlich in einem Blogbeitrag bekannt gab, hat die Idee, ein GCC-Frontend für Rust zu entwickeln, im vergangenen Jahr ihren Anfang gemacht. Damals habe Nick Desaulniers von Google auf der Kernel-Mailingliste angeregt, die Möglichkeit von Rust-Support im Linux-Kernel zu diskutieren. Dabei sei er sofort auf Einwände gestoßen, weil Rust auf „rustc/LLVM“ zum Kompilieren setze, der Kenrel aber maßgeblich auf GCC.

Um diese Hürde zu nehmen, habe man dazu aufgerufen, ein Frontend für GCC zu entwickeln. Diesem Aufruf seien nun genügend Sponsoren gefolgt, um eine Vollzeitentwicklung zu garantieren, so Spengler. Dafür habe man Philip Herron gewinnen können, einen Entwickler, der schon in diese Richtung gearbeitet habe, so Spengler. Die Entwicklung soll unabhängig von den beteiligten Firmen stattfinden. Auf Github sind die Fortschritte dokumentiert. Weitere Beteiligung sei erwünscht, so Spengler.

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CRUX 3.6 aktualisiert Kernkomponenten

14. Dezember 2020 um 09:36

Die leichtgewichtige Distribution CRUX zielt auf leistungsschwache Rechner. Die jetzt freigegebene neue Version 3.6 aktualisiert neben dem Kernel auch den Grafik-Stack und die GCC-Toolchain.

Der Kernel läuft jetzt in der LTS-Version 5.4.80, zudem kommen Xorg 7.7 und der Xorg-Server 1.20.9 zum Einsatz. Mit an Bord sind die Glibc 2.32, GCC 10.2.0 und die Binutils 2.35.1.

Die Entwickler weisen explizit darauf hin, dass CRUX 3.6 nicht vollständig mit der Vorversion binärkompatibel ist. Anwender sollten daher nicht manuell über ports auf die neue Version umsteigen. Stattdessen empfehlen sie den Einsatz von „prt-get sysup“ und „revdep“.

Alle Neuerungen listen die offiziellen Release Notes auf.

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Schlankes Alpine Linux aktualisiert enthaltene Software

03. Juni 2020 um 10:52

Alpine Linux 3.12.0 unterstützt erstmals die Programmiersprache D und läuft auf Prozessoren mit MIPS64-Architektur (Big Endian). Die übrigen Neuerungen beschränken sich auf aktualisierte Pakete.

Zum Einsatz kommt der Linux-Kernel 5.4.43. Entwickler freuen sich über GCC 9.3.0, LLVM 10.0.0 und Git 2.24.3. Virtuelle Maschinen jongliert QEMU 5.0.0. Für Web-Entwickler stehen Node.js 12.16.3, Nextcloud 18.0.3, PostgreSQL 12.3 und Zabbix 5.0.0 bereit.

Wer Alpine Linux betreibt und auf die neue Version aktualisiert, muss anschließend den OpenSSH-Server neu starten.

Alle Änderungen fasst auch die offizielle Ankündigung zusammen.

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GCC mit Major Release 10.1

08. Mai 2020 um 11:16

Jakub Jelinek hat auf der GCC-Mailingliste die Veröffentlichung der Version 10.1 der Kompilersammlung GCC verkündet.

GCC 10.1 kommt rund ein Jahr nach der letzten Hauptversion, schreib Jelinek, und rund 33 Jahre nach der ersten Veröffentlichung. Als weitere Neuigkeit nennt er den Umzug der Repositorys von SVN nach Git.

Zu den Neuerungen in GCC 10.1 zählt er den großen Fortschritt bei der Unterstützung von C++20, sowohl auf Kompilerseite als auch hinsichtlich der Bibliotheken. Des Weiteren nennt er Erweiterungen bei der C2X-Revision des ISO-C-Standards. Dort seien nun diverse neue Features unterstützt. Außerdem habe man einige bisher als Extensions vorliegende Features nun zum C-Standard hinzugefügt. Sie seien standardmäßig im C2X-Modus aktiviert. Den als experimentell gekennzeichneten Support für C++2a haben die Entwickler auch verbessert und neue Algorithmen und Funktionen hinzugefügt.

Daneben sind einige Bugfixes eingeflossen und auch kleinere Optimierungen und Leistungsverbesserungen. Als experimentell ist auch eine neue statische Analyse eingeflossen. Die Änderungen in GCC 10 sind hier gelistet.

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NixOS 20.03 veröffentlicht

22. April 2020 um 13:40

Die Distribution mit dem hauseigenen Paketmanager Nix steigt auf den Linux-Kernel 5.4 um. Auch die enthaltene Standard-Software macht in einigen Fällen größere Versionssprünge.

Bereit stehen jetzt unter anderem GCC 9.2, Mesa 19.3.3, Glibc 2.30 und Postgresql 11. Als Desktop-Umgebungen haben Anwender die Wahl zwischen KDE Plasma 5.17.5, Gnome 3.34 und Pantheon 5.1.3. Sofern man den Pantheon Desktop Manager über “services.xserver.desktopManager.pantheon.enable” aktiviert, meldet sich auch der runderneuerte Anmeldebildschirm (Greeter).

Darüber hinaus gab es zahlreiche kleine Änderungen. So startet das Graphical Installer Image jetzt automatisch die grafische Benutzeroberfläche. Auch für Nutzer des ZFS-Dateisystems ändert sich einiges. Unter anderem „trimmt“ NixOS ZFS-Pools wöchentlich. Die Scrub- und Autosnapshot-Funktionen aktiviert die Distribution nur noch, wenn ZFS in “config.boot.initrd.supportedFilesystems” oder “config.boot.supportedFilesystems” aktiviert ist.

Das Tool “nixos-option” haben die Entwickler in C++ neu implementiert. Die Option “services.xserver.displayManager.defaultSession” ersetzt die beiden zuvor genutzten Kollegen “services.xserver.desktopManager.default” und “services.xserver.windowManager.default”. Sämtliche Neuerungen listen die Release Notes auf.

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GCC zieht nach Git um

14. Januar 2020 um 11:10

Die Kompilersammlung GCC wird künftig in der Versionsverwaltung Git entwickelt. Das Projekt hat in den vergangenen Tagen den Umzug vollzogen. Das bisherige SVN-Repository war bereits am Samstag für den Trasfer zu Git auf Read-Only gestellt worden.

Die Bemühungen um einen Umzug von SVN zu Git dauern schon eine ganze Zeit an. Eric S. Raymond war einer der Vorreiter, indem er im Jahr 2018 versuchte, die Repositories zu konvertieren. Raymonds versuch schlug fehl, das von ihm eingesetzte und als Maintainer gepflegte Tool Reposurgeon erwies sich bei der Konvertierung als zu speicherhungrig. Raymond hat das Tool deshalb komplett überarbeitet und es dem GCC-Projekt nun wieder zur Verfügung gestellt.

Das Projekt kann inzwischen fast vollständigen Vollzug für den Umzug melden. Es fehlen aber noch einige Bestandteile, etwa die Dokumentation, teilt Entwickler Joseph Meyers auf der Mailingliste mit.

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GCC 7.5 beendet den 7er-Zweig der Compiler-Sammlung

18. November 2019 um 14:08

Mit der Veröffentlichung der GNU Compiler Collection in Version 7.5 erfährt die Ausgabe 7.x letztmals eine Aktualisierung. Suse-Entwickler Richard Biener kann auf der GCC-Mailingliste von 215 beseitigten Fehlern in der Version 7.5 berichten.

Gleichzeitig kündigt er das Ende des Supports für diese Version an. Die Entwicklung setze sich in GCC 8.x und GCC 9.x fort, so Biener. GCC 7.x ging Anfang 20177 ins Rennen. Inzwischen sind Version 8.x und 9.x als Fortsetzungen vorhanden. Distributionen haben üblicherweise schon auf das absehbare Lebensende von Version 7.5 der freien Compiler-Sammlung reagiert. Wer das noch nicht getan hat, sollte jetzt aktiv werden. GCC 7.5 erhält definitiv keinen Nachfolger und keine Patches oder Sicherheitsfixes mehr. Die jetzt Veröffentlichte Version gilt deshalb auch als reines Bugfix-Release ohne neue Funktionen. Letztere sparen sich die Entwickler für GCC 10.x auf, die Anfang 2020 erwartet wird.

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GCC 9.2 bringt Bugfixes

12. August 2019 um 13:59

Die Gnu Compiler Collection GCC ist in Version 9.2 erschienen. Die Release bringt maßgeblich Bugfixes mit.

Laut der Ankündigung des Gnu-Entwcklerteam in Person von Jakub Jelinek sind in der GCC 9.2 rund 70 Bugs gegenüber der Version 9.1 vom Mai ausgebessert worden. Einige davon seien schwerwiegender Natur, weswegen ein Update angeraten ist.

Wie die Webeite Phoronix berichtet, steckt zudem ein Backport zur verbesserten Unterstützung von AMD Zen 2-CPUs in dieser Version. Die Macher der GCC hätten sich entscheiden, dieses Feature von der für kommendes Frühjahr zu erwartenden Version GCC 1.x zurückzuportieren. Unter anderem bringt der Backpoort ein neues Scheduler-Modell mit. Die GCC 10 ist dann wieder ein Feature Release, das mehrere neue Funktionen bringt.

GCC 9.2 ist auf den FTP-Servern des Projekts zu finden.

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Glibc 2.30 mit Updates und neuen Funktionen

02. August 2019 um 10:52

Die Gnu C Libraray (Glibc) ist in der neuen Version 2.30 veröffentlicht worden. Die C-Laufzeitbibliothek bringt laut der Ankündigung von Carlos O’Donell einige neue Funktionen mit und Updates nebst Sicherheitspatches.

Eine Neuerung ist das Update auf Unicode 12.1.0. Das betrifft laut der Ankündigung das Character encoding, die Character Type Info und die Transliterations-Tabellen. Ebenfalls neu ist, dass der Dynamic Linker nun das –preload-Argument entgegennimmt, um geteilte Objekte vorab zu laden.

Unter Linux haben die Entwickler die Funktionen getdents64, gettid und tgkill hinzugefügt. Außerdem gibt es Neuerungen zur Lokalisierung, was das Hinzufügen von chinesischen Kalendern und japanischen Daten betrifft.

Zum Bau der Runtime ist die Kompilersammlung GCC 6.2 oder jünger nötig. Die Ankündigung verlinkt den Download und nennt weitere Details.

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Coreboot 4.10 unterstützt mehr Hardware

24. Juli 2019 um 13:46

Mit der Veröffentlichung von Coreboot 4.10 gehen 198 Commits einher. Die Neuerungen betreffen insbesondere Unterstützung für weitere Mainboards und Chipsets.

Das freie BIOS-Projekt Coreboot hat nach rund acht Monaten Entwicklungszeit eine neue Version veröffentlicht. Zwar sei immer noch die Entwicklungen für die x86-Plattform eine der hauptsächlichen Tätigkeiten, es gäbe inzwischen aber auch viele Entwicklungsschritte für Vboot und andere Architekturen, teilt das Projekt mit.

28 neue Mainboards werden mit dieser Release unterstützt und sieben inzwischen veraltete hat das Projekt entfernt. Zudem haben die Entwickler die Toolchain aktualisiert, und so kommen GCC 8.3.0, Binutils 2.32, IASL 20190509 und Clang 8 zum Einsatz.

Neben der neuen Hardware hat das Projekt auch aufgeräumt. Es seien als Aufgabe beider Teilnahme am Google Summer of Code die von einem Coverity Scan gemeldeten Probleme zu einem guten teil beseitigt worden, heißt es in der Ankündigung.

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GCC: Zwischenschritte speichern

12. April 2019 um 10:55

Um während der Kompilierung in GCC die Zwischenschritte, d.h. die Ausgabe des Präprozessors, den Assembler-Code sowie die Object-Files, permanent (statt lediglich temporär) zu speichern, kann während des Kompilierungsvorgangs die Option -save-temps gesetzt.

Die Kompilierung einer Datei "helloworld.c" würde dann folgendermaßen aussehen:

gcc -save-temps -o helloworld helloworld.c

Es werden folgende Dateien hierbei erstellt:

  • helloworld ist die ausführbare Datei
  • helloworld.c enthält den Source, der vom Entwickler geschrieben wurde
  • helloworld.i enthält die Ausgabe des Präprozessors, hier sind z.B. alle defines, includes, etc. bereits aufgelöst
  • helloworld.o ist die Objektdatei
  • helloworld.s enthält den Assembler-Code

Eine sinnvolle Option für alle, die den Kompilierungsprozess genauer verstehen möchten oder Entwickler, die bestimmte Fehler finden wollen, die z.B. beim Präprozessoroutput auffallen würden. (z.B. warum genau ein Include-Guard benötigt wird)

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