OpenStreetMap erhält Vektorkarten
In diesem Jahr möchte das OpenStreeMap-Projekt die Raster-Karten durch Vektor-Karten ersetzen. Daraus ergeben sich viele Vorteile.


In diesem Jahr möchte das OpenStreeMap-Projekt die Raster-Karten durch Vektor-Karten ersetzen. Daraus ergeben sich viele Vorteile.


Das Bezahlsystem GNU Taler ermöglicht das schnelle und einfache Geldüberweisen mit Datenschutz und hoher technischer Sicherheit. Nun hat sich ein europäisches Konsortium gebildet, um die Bezahlmethode voran zu bringen.


Mit dem neuen Projekthandbuch liefert das GNOME-Team eine überarbeitete Zusammenstellung von Informationen, die sich an Contributoren richtet.


Der Linux-App-Store verzeichnet mittlerweile 1,6 Milliarden Downloads von über 2.400 Apps im Flatpak-Format und wächst weiter.


Das Redox-Projekt, ein komplett in Rust geschriebenes Desktop-Betriebssystem, hat einen Überblick über die im Januar erzielten Fortschritte veröffentlicht, und es ist eine wirklich lange Liste.


Heute möchte ich noch einmal ein Thema aus der Mottenkiste holen, welches ja eigentlich schon abgehakt sein sollte. Es geht um das Upgrade von Raspbian 10 auf das Raspberry Pi OS 11.
Anlass des Ganzen ist unsere Community-Cloud mit über 25 Nutzern. Diese Cloud wurde vor über fünfeinhalb Jahren zum Zwecke des Datenteilens ins Leben gerufen. Durch einen bedingten öfteren Standortwechsel verblieb das System auf einem Softwarestand von vor über zwei Jahren. Jetzt im neuen Zuhause stand dadurch ein gründlicher Tapetenwechsel an. D.h., dass im ersten Schritt das Betriebssystem auf Raspberry Pi OS 11 Bullsleye angehoben werden musste, bevor die Nextcloud von Version 22 auf 27 aktualisiert wurde. Weiterhin musste parallel PHP 7.3 auf Version 8.1 gezogen werden, um wieder in sicheres Fahrwasser zu gelangen. Bei der Hardware handelt es sich um einen Raspberry Pi 3 Model B. Auch dieses Gerät soll im laufe des Jahres noch ein Refresh erhalten.
Nun zum Upgrade auf das erwähnte Raspberry Pi OS 11.
Hilfreich bei der Installation war die Anleitung von linuxnews.de, die ich abschließend noch um zwei Punkte ergänzen musste. Hierbei konnte ich mich noch an mein erstes Upgrade dieser Art erinnern, dass es zu Unverträglichkeiten mit dem Desktop kam. Dieses Problem wird ganz am Ende des Artikels behandelt.
Zuerst wurde ein vollständiges Upgrade auf die aktuellste Version Raspbian 10 durchgeführt.
sudo apt update sudo apt full-upgrade sudo rpi-update
Danach wurden die Quellen auf Bullseye angepasst.
sudo sed -i 's/buster/bullseye/g' /etc/apt/sources.list sudo sed -i 's/buster/bullseye/g' /etc/apt/sources.list.d/raspi.list
Im Anschluss folgte ein Update der Quellen und die erforderliche Installation von gcc-8.
sudo apt update && sudo apt install libgcc-8-dev gcc-8-base sudo apt full-upgrade sudo apt -f install
Danach wurden unnötige Pakete und verbliebene heruntergeladene Pakete entfernt.
sudo apt autoremove sudo apt clean
Nun mussten noch die Kernelbased Mode-Setting (KMS) in der /boot/config.txt angepasst werden. Hierzu wurden folgende zwei Befehle ausgeführt:
sudo sed -i 's/dtoverlay=vc4-fkms-v3d/#dtoverlay=vc4-fkms-v3d/g' /boot/config.txt sudo sed -i 's/\[all\]/\[all\]\ndtoverlay=vc4-kms-v3d/' /boot/config.txt
Nach dem Reboot mit angeschlossenem Monitor fiel auf, dass sich das Programm Parcellite in der Menüleiste verewigt hatte. Parcellite war vor dem Systemupgrade auf Raspberry Pi OS 11 Bullseye nicht an Bord. Aus diesem Grund konnte es auch ohne Bedenken gelöscht werden.
sudo apt remove parcellite
Weiterhin fiel auf, dass die ganze Menüleiste des Desktops etwas vermurkst aussah. Diese wurde auf die Grundeinstellungen mit
cd ~/ sudo rm -rf .cache
zurückgesetzt.
Nach einem erneuten Reboot läuft Raspberry Pi OS 11 wie gewünscht.
sudo reboot


Um unsere Community-Cloud wieder sicher zu machen, war ein wenig Wochenendarbeit nötig. Die so investierte Zeit hat sich aber durchaus gelohnt. Im nächsten Schritt erfolgt dann der Tausch des Raspberry Pi und ein Wechsel der Daten-SSD gegen ein größeres Modell.
Bei (streams) handelt es sich um eine relativ unbekannte Fediverse-Software, die inzwischen aber sehr stabil läuft und in der Tradition von Friendica und Hubzilla steht.


Bei MX Linux handelt es sich um eine Distribution, die sich für ältere Geräte eignet. Nun wurde die zweite Verbesserung Version 23.2 veröffentlicht.Sie umfasst Bugfixes, Kernel und Anwendungsaktualisierungen.


Collabora Online hat am 18.01.2024 die Version 23.05.7 veröffentlicht. Das sind die Details der Version:


Geschehnisse in der FLOSS Welt aus KW 51


Neuigkeiten von Framasoft zu PeerTube.


Nextcloud Hub 7 wurde veröffentlicht.

