Die .bashrc-Datei beinhaltet die Voreinstellungen für ein Bash-Terminal. Die .bashrc-Datei ist ein leistungsstarkes Werkzeug für Linux-Benutzer, um ihre Benutzererfahrung anzupassen und ihre Produktivität zu steigern. Diese versteckte Datei im Home-Verzeichnis spielt eine entscheidende Rolle bei der Konfiguration der Bash-Shell und ermöglicht es Benutzern, benutzerdefinierte Befehle, Aliasnamen, Umgebungsvariablen und vieles mehr zu definieren. Im unten verlinkten… Weiterlesen .bashrc-Datei öffnen und konfigurieren
Dank der auf der zu Windows kompatiblen Laufzeitumgebung Wine basierenden Kompatibilitätsschicht Proton, welche DirectX 11 und DirectX 12 mit Hilfe von Vulkan implementiert, und Steam Play laufen mittlerweile rund 75 Prozent aller populären Spiele auch auf den freien Betriebssystemen auf Basis des Systemkernels Linux.
Die leicht zugängliche Linux-Distribution elementary OS 6.1 („Jólnir“) möchte in erster Linie Linux-Einsteiger und Windows-Umsteiger ansprechen und setzt dazu auf den hauseigenen Pantheon-Desktop, welcher sich optisch an macOS orientiert und basierend auf dem freien GUI-Toolkit GTK seinen ganz eigenen Weg geht.
Das noch sehr junge Distribution Garuda Linux ist ein Derivat von Arch Linux, welches als Rolling Release mit den aktuellsten Softwarepaketen und Grafik-APIs sowie sehr interessanten Detaillösung und nützlichen „Tweaks“ vor allem auch auf die Bedürfnisse von Spielern zugeschnitten worden ist. Auch stehen zwölf Desktops bereit.
Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung aus der Community demonstriert, wie auch Einsteiger ein Rolling Release vom Typ Arch Linux einfach installieren und richtig einrichten können. Dieser Guide hilft ganz nebenbei dabei, einige äußerst interessante Grundlagen über Linux, dessen Kernel und die Funktionsweise zu erlernen.
Während sich Valve mit dem Steam Deck noch etwas Zeit lässt, erhält der Steam-Client mehrere Updates für das Spielen unter Linux. Neben einer Videobeschleunigung für das Spielen lokaler Multiplayer-Spiele über das Internet via Steam Remote Play verbessern die Entwickler auch das Steam Overlay und korrigieren Fehler.
Mit den aktualisierten Systemabbildern der Linux-Distribution KDE neon lässt sich auch der neueste Linux-Desktop KDE Plasma 5.23 risikolos ausprobieren. Die aktuellen KDE Frameworks 5.89 sowie aktualisierte KDE-Anwendungsprogramme, die jetzt unter dem Namen KDE Gear firmieren, versprechen eine Vorschau auf den freien Desktop.
GNU nano, der freie Texteditor für Windows und Unix-ähnliche Betriebssysteme wie Linux, ist in der neuesten Version 6.0 erschienen und hat einmal mehr Neuerungen erhalten. Neben 14 neuen Farben lässt sich jetzt auf Wunsch auch die Titelleiste ausblenden. Nano ist in C geschrieben und nutzt die ncurses-Bibliothek.
System76 hat Pop!_OS 21.10 auf Basis des bis Oktober 2023 unterstützten Linux 5.15 LTS veröffentlicht. Die Distribution erhält unter anderem einen neuen Launcher zum Starten von Anwendungen und ist erstmals auch als Systemabbild für den Einplatinencomputer Raspberry Pi 4 und Pi 400 erschienen.
Auf Manjaro 21.0 („Ornara“) mit Gnome 3.38 und Manjaro 21.1 („Pahvo“) mit Gnome 40 folgt in Kürze Manjaro 21.2 („Qonos“) mit dem aktuellen Linux-Desktop Gnome 41.1, das jetzt erstmals als Release Candidate erschienen ist und von jedermann ausprobiert werden kann. Das Fundament bildet der Betriebssystem-Kernel Linux 5.15.6.
Canonical stellt den Support für Ubuntu 21.04 („Hirsute Hippo“) am 20. Januar 2022 ein, weshalb ein Wechsel auf das neuere Ubuntu 21.10 („Impish Indri“) dringend empfohlen wird. Derweil taucht auch das Release von Ubuntu 22.04 LTS („Jammy Jellyfish“) bereits am Horizont auf, welches Support bis einschließlich April 2027 erhält.
Das neue Linux Mint 20.3 („Una“) mit dem neuesten Cinnamon 5.2 soll planmäßig um Weihnachten herum die Nachfolge von Linux Mint 20.2 („Uma“) mit Cinnamon 5.0 antreten und ist jetzt erstmals als Beta-Version auf Basis der Distribution Ubuntu 20.04 LTS („Focal Fossa“) und Linux 5.4 erschienen.
Stadt Dortmund prüft Institutionalisierung von Freier Software
Bild: FOSS-Koordinierungsstelle
Im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie (Roadmap Memorandum zur Digitalisierung 2020 – 2025) prüft die Stadt Dortmund derzeit die Einrichtung einer Koordinierungsstelle Open Source und Digitale Souveränität. Der strukturierten Entwicklung einer Open-Source-Governance zur Bearbeitung der vielschichtigen Aspekte von Open Source würde mit dieser Koordinierungsstelle ein institutioneller Rahmen gegeben. Das Ziel Open Source in Kommunen als einen Baustein für mehr Digitale Souveränität zu verankern, erfordert die tägliche Widmung einer professionellen Aufmerksamkeit in den Behörden. Dies ist eine ämterübergreifende Aufgabe, welche u.a. IT-Steuerung und -Management, Vergabe und Beschaffung, Organisationsmanagement, Finanzmanagement und Controlling, rechtliche Fragen, sowie die Rolle der Verwaltung im Open-Source-Ökosystem und viele weitere Aspekte in einer Gesamtstrategie zusammenführen muss. Für Do-FOSS gehört zu den Aufgaben der Koordinierungsstelle Open Source in Zukunft zum Beispiel auch die Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung (ZenDiS), welches derzeit unter der Schirmherrschaft des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik (BfIT) aufgebaut wird. Mit dem Wissensaufbau und der Entwicklung praxistauglicher Lösungswege, könnte die Koordinierungsstelle Open Source zudem wertvolle Vorarbeiten leisten, welche von anderen Kommunen aufgegriffen werden können. Ein solches Open-Source-Mindset im Sinne interkommunaler Synergien begrüßt Do-FOSS ebenso wie die Einrichtung der Koordinierungsstelle selbst.
Koordinierungsstelle Open Source und Digitale Souveränität
Das „Memorandum zur Digitalisierung 2020 bis 2025“ verweist bereits auf die hohe Bedeutung von Open Source für die digitale Souveränität der Kommune, indem es fordert, wo möglich Open Source Software zu nutzen und die von der Verwaltung entwickelte oder zur Entwicklung beauftragte Software der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Eine Potentialanalyse zur Anwendung von Open Source in der Stadtverwaltung Dortmund befindet sich bereits in Arbeit. Die Ergebnisse werden den politischen Gremien voraussichtlich im 1. Quartal 2022 vorgelegt. Auf Basis dieser Ergebnisse sollte eine Open Source-Strategie für die Stadt Dortmund abgeleitet werden, die anhand standardisierter Bewertungskriterien die Entscheidungsfindung für den Einsatz von Open Source-Software unterstützt und einen Fahrplan zur Sicherstellung der digitalen Souveränität enthält. Dazu ist es notwendig Aspekte der Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Praktikabilität des Einsatzes von Open Source-Lösungen transparent zu machen und sinnvoll abzuwägen. Dazu ist die Durchführung von Technologieanalysen und einem zugehörigen Normenscreening ebenso notwendig, wie die Vernetzung mit staatlichen sowie nicht-staatlichen Open Source-Initiativen auf nationaler wie internationaler Ebene.
Um dies zu erreichen und gleichzeitig eine institutionalisierte Schnittstelle zwischen dosys, Datenschutz, Politik und gesellschaftlichen Initiativen sicherzustellen, wird die Einrichtung einer Koordinierungsstelle für Open Source und Digitale Souveränität im CIIO geprüft.
Wer sich bezüglich der aktuellen Diskussion rund um das Thema Digitale Souveränität und den Zusammenhang zu Open Source weitergehend informieren will, sei auf die folgende Diskussion verwiesen. Mit Datum vom 04.11.2021 hat der Digitale Staat Online / Behörden Spiegel die Onlinediskussion Digitale Souveränität und Open Source in Kommunen veranstaltet:
Was bedeutet Souveränität für Kommunen und wie müssen sie sich in einer zunehmend digitalisierten Welt aufstellen, um souverän zu handeln und zu gestalten? Konkrete Hebel zur Stärkung der Digitalen Souveränität sind beispielsweise die konsequente Forderung von Offenen Standards und der vermehrte Einsatz von Open-Source-Software (OSS) in der Öffentlichen Verwaltung.
Digitaler Staat Online: Digitale Souveränität und Open Source in Kommunen. Link zu YouTube!
Im verlinkten Video finden sich die wesentlichen Aussagen von Do-FOSS an den Zeitmarken 31,57, 1:02,47, 1:21,16 und 1:27,04.
Fazit
Für Do-FOSS stellt es eine Notwendigkeit dar, zukünftig in alle IT-Entscheidungen die Auswirkungen auf die Digitale Souveränität einzubeziehen. Eine Koordinierungsstelle Open Source ist zur Etablierung einer Open-Source-Governance unabdingbar.
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Die Roadmap zur Digitalisierung 2020 – 2025 inkl. Anlage kann hier heruntergeladen werden.
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Werbung ist für Unternehmen wichtig, damit sie ihre Waren und Dienstleistung bekannter und so mehr Umsätze generieren können. Doch vielen Internetnutzern gehen genau solche Werbemaßnahmen auf den Senkel. Aus diesem Grund gibt es mit dem Raspberry Pi und Pi-Hole, eine effiziente Lösung die sich jeder selbst machen kann.
Calculate Linux 22 ist ein professionelles Betriebssystem auf Basis der quellbasierten Linux-Distribution Gentoo für fortgeschrittene Benutzer, die ihr System individuell einrichten möchten, und adressiert primär Workstations, Clients und Server. Die Distribution kommt in drei Versionen und mit nützlichen Assistenten daher.
Die nächste Ausgabe der Community-Distribution openSUSE, ehemals SUSE Linux oder auch SuSE Linux Professional, basiert auf der aktuellen Enterprise-Distribution SUSE Linux Enterprise Server (SLES) und hört auf den Namen openSUSE Leap 15.4. Mit der ersten Alpha-Version kann jeder das neue Betriebssystem ausprobieren.
Nitrux 1.7.1 ist eine sehr aktuelle Distribution basierend auf dem Entwicklungszweig des als ganz besonders stabil geltenden Debian GNU/Linux und des sehr modernen Desktops KDE Plasma 5.23.3. Mit der neuesten freien Grafik-API Mesa 21.3.1 und dem aktuellsten Systemkernel Linux 5.15.6 LTS adressiert Nitrux auch Spieler.
Mesa 21.3.1 korrigiert Grafikfehler sowie Abstürze in diversen Spielen, die nach dem großen Update auf Mesa 21.3.0 aufgetreten sind. Vom Bugfix-Release profitieren unter anderem der „Effizienz-Champion“ AMD Radeon RX 6600 XT (Test), der düstere Shooter Metro Exodus, das Rennspiel Forza Horizon 5 sowie der Switch-Emulator Yuzu.
Die Linux-Distribution NixOS geht ihren ganz eigenen Weg und setzt in der neuesten Version 21.11 auf die aktuellen Desktops Gnome 41.1 und KDE Plasma 5.23.3 sowie einen eigenen Paketmanager und atomare Updates. Mit seiner unorthodoxen Arbeitsweise hebt sich das freie Betriebssystem stark von anderen Distributionen am Markt ab.
Das Open Source Media Center („OSMC“) – vormals Raspbmc –, das insbesondere für Einplatinencomputer der Serie Raspberry Pi konzipiert worden ist, kombiniert in der neuesten Version 2021.11 das freie Mediencenter Kodi 19.3 („Matrix“) sowie ein sogenanntes Just Enough Operating System („JeOS“) auf Basis von Debian.
Auf Basis von Red Hat Enterprise Linux 8.5 legt das polnische Unternehmen EuroLinux seine gleichnamige Enterprise-Linux-Distribution EuroLinux für Unternehmen neu auf, welche vollständig mit Red Hat, CentOS, Rocky Linux, Oracle sowie Scientific Linux kompatibel ist. Verbessert wurde unter anderem die Migration mittels Skripten.
Tuxedo stellt mit dem InfinityBook S 17 Gen6 seinen neuesten Bürotiger in Form eines 17"-Notebooks mit Intel Tiger Lake-H35, bis zu 64 GB DDR4-3200 und Intel Iris Xe vor, der zu Preisen ab 1.119 Euro an den Start geht und mit seinem äußerst schlichten Erscheinungsbild vor allem für das Büro und Home-Office prädestiniert ist.